Ferienpartner.dk, Sauberkeit und Verantwortung – Och nö…

Wir haben uns dieses mal ein nicht ganz billiges Häuschen in Dänemark gemietet. Gerechtfertigt wird der Preis durch die fantastische Lage DIREKT an der Ostsee. Das ist dann aber auch nahezu alles was man an diesem Haus Positiv sehen kann. Gemietet haben wir es über die Seite von Feriepartner.de, wie sich heraus stellt halten die sich bei Problemen aber raus und schieben das lieber auf irgendwelche örtlichen Feriepartner-Firmen bei denen dann niemand Deutsch und auch nur sehr wenig Englisch spricht. Zum Glück kam dann am nächsten Tag jemand der Deutsch spricht.

Selten haben wir eine derart versiffte Bude gesehen, Hausnummer M64588. Der bauliche Zustand schon eher so lala geht es innen leider so weiter. Dunstabzugshaube gehen nur zwei Lichter, Stromverlegung wirklich seltsam und sehr „offen“. Diverse Kabel hängen rum, ob Strom drauf ist? Hier mal ein kleines Video.

Videos und Bilder am 4.11. entfernt, siehe P.S.

Am nächsten Tag rief man uns zurück und wollte 2 Set Bettwäsche tauschen, wir wären ja nur zu zweit. Mein Einwand „nein, wir nutzen beide Schlafzimmer“ wollte man erste nicht recht akzeptieren. Ich musste darauf hinweisen dass wir das Haus gemietet haben und nicht einzelne Zimmer. Es kamen dann durch fehlende Abstimmung gleich Eigentümerin und Ferienpartner gleichzeitig.

Hier kann ich sagen war der Mann von Ferienpartner wirklich top und bemüht. Und das ist wirklich ernst zu nehmen, der junge Mann war wirklich weit überdurchschnittlich! Sogar den Fensterrahmen hat er noch sauber gemacht. Alle technischen Mängel wurden sofort behoben und Betten durch nagelneue ersetzt. Dreckig blieb es letztlich dennoch. Aber dadurch hatten wir immerhin neues Bettzeug. Insgesamt erwarten wir aber einfach nur ein sauberes Haus, ist das wirklich zu viel verlangt? Ok, da wird es dann noch mal eine Unterhaltung per Mail geben.

Insgesamt wird es im nächsten Herbst wohl eher an die südlichere Nordsee wie Belgien oder Niederlande gehen, Dänemark ist uns schlicht zu dreckig in den Unterkünften.

Nichts desto trotz genießen wir jetzt erstmal den Resturlaub hier in Dänemark 😎

P.S.: Feriepartner vor Ort hat sich gemeldet und wir sind uns einig geworden wie wir das in Ordnung bekommen. Da muß ich sagen, die waren wirklich gut. Dafür haben wir uns bereit erklärt Video und Bilder zu entfernen. Also, alles wird gut 😉 Die größten Aufreger wie das Bettzeug haben sie ja beseitigt und die Kameras sind laut ihrer Aussage nicht angeschlossen sondern dienen nur der Abschreckung.

Condor Premium, och nö

Zwei mal Kreta hin und zurück mit Condor, 639,96 Euro. Eine Woche vorher das Angebot für 70 Euro / Person / eine Strecke Premium zu buchen. Was das genau beinhaltet hatte ich ja schon erwähnt. Das Angebot konnte man nur telefonisch annehmen unter einer 018x Nummer die einmalig 20 Cent oder so kostet, also im Rahmen den ich ok finde. Haben wir also gemacht, allerdings nur für den Hinflug um es zu testen, Schwerpunkt des Interesses war die Fastlane bei der Sicherheitskontrolle und eben Neugier. Man bekommt dann eine Abrechnung über Premium Vollpreis, eine Stornierung und dann die korrigierte Abrechnung. Anders wäre das im System nicht möglich laut Condor, wobei man sich dann schon mal fragen kann warum eigentlich nicht?! Danach hätte Premium für den Hinflug, ohne Nachlass, den Flug auf 1159,96 Euro verteuert. Also hätte Premium für 2 Personen nur Hinflug 520 Euro gekostet, also fast so viel wie der Flug an sich! Sorry, aber läuft das nicht schon im Bereich Wucher?

Nun gut, wir haben also 140 Euro für den Hinflug Premium-Aufschlag bezahlt. Hätte ich vor dieser Abrechnungsorgie schon für teuer gehalten, aber gegenüber 520 Euro ja schon ein Schnapper 😉 Was hat es uns nun aber in der Praxis gebracht?

Es begann mit dem Online-Check-In der bei Condor erst 24 Stunden vorher ging, da habe ich bei Ryan Air schon wesentlich besseres erlebt. Aber statt unserer bereits reservierten Plätze 4a und 4c ließ sich nur 1a und 1c auswählen was ich nicht wollte und so brach ich den Vorgang ab. Dadurch gelang es auch irgendwie nicht ein Wunsch-Menü zu buchen, auch irgendwie doof. Aber gut, also am Flughafen schauen was geht.

Am Flughafen zum Premium-Schalter und noch rund 45 Minuten bis zum Boarding, eigentlich alles gut. Nur leider liefen die Damen vom Check-In umher wie überdrehte Hupfdohlen und versuchten noch Passagiere für Palma und Antalya zu finden und die wurden dann bevorzugt abgefertigt, erstaunlicherweise im Schwerpunkt über den Premium-Schalter. Da die Maschinen wohl kaum überraschend dazu gekommen sind war uns schon etwas unverständlich warum vor Ort so ein Chaos herrschte. Dazu dauerte und dauerte es und so langsam wurde es zeitlich eng… Irgendwann kamen wir dann endlich dran, wurden am Schalter reichlich ruppig behandelt. Irgendwann wurde es dann langsam etwas viel und wir verbaten uns den Umgangs-Ton. Daraufhin drohte uns die Dame auszubuchen, was wir ihr gerne erlaubten allerdings auf ihre Verantwortung. Davon sah sie dann doch ab. Dafür streikte nun das Gepäckband was zum Glück schnell repariert war so dass wir endlich weiter konnten. Premium war hier gar nicht, eher (sorry) vorn Arsch!

Jetzt waren wir doppelt froh die Fastlane der Security nutzen zu können. Das probierten auch diverse andere die spät dran waren, aber da gab es tatsächlich kein Pardon. Die „normale“ Kontrolle war nämlich üppig belegt und dauerte deutlich länger obwohl mir die Kontrolle der Fastlane erheblich genauer vorkam als die an der normalen Kontrolle. Egal, hier machte sich Premium echt bezahlt.

Im Flieger kommt man dann als erster rein. Wenn man es denn mitbekommt, die Durchsage war da eher dünn. Aber ok, nutzt einem letztlich eh wenig. Ach ja, wir hatten tatsächlich Sitz 1a und 1c bekommen. War die Dame beim Check-In noch zu dumm uns zu erklären warum tat dies die Stewardess recht schnell, es waren nur 4 Premium-Sitze verkauft worden, daher kommen die dann in die erste Reihe. Klar, früh drin, früh raus. ABER, kein Gepäck vor den Füssen bei Start und Landung und sämtliche Toiletten-Gänger den gesamten Flug über neben sich. Nein, wir hatten nicht von ungefähr Reihe 4 gewählt. Dazu sei erwähnt das es bei Premium nicht mehr Beinfreiheit gibt sondern eben nur 3 statt 2 Sitze. Warum also nicht Reihe 1-3 normal verteilt waren und wir mit Premium in Reihe 4? Wahrscheinlich gibt das wieder das System nicht her?!

Immerhin bekamen wir das Standard-Menü, English Breakfast und das war durchaus lecker, erstaunlich für Flugzeug-Essen. Dazu Getränke kostenlos so viel wie man mag.

Ankunft in Kreta und nun soll unser Gepäck als erstes kommen, Priority-Aufkleber da ja Premium. Muss ich dazu wirklich was sagen? Wie erwartet ist den Mitarbeitern in Kreta wohl eher Wurst was da so drauf klebt und das finden wir eigentlich auch gut so 😎

Hat es sich denn nun gelohnt? Nö, eindeutig nicht. Fastlane kann man meist auch für rund 10 Euro einzeln buchen, Essen kostet rund 10-11 Euro und auch das kann man einzeln zahlen. Wenn man dann wie wir auch nicht so viel trinkt und schon gar keinen Alkohol kommt auch da nix zusammen. Da ist dann noch viel Luft bis zu 70 Euro pro Person. Der volle Preis wäre ein noch größerer Witz, dafür buche ich mir dann lieber einen dritten Sitz dazu den ich später nicht besetze, haben wir nach Canada für meine Eltern auch schon mal gemacht. Daher nein, wir werden Premium nicht noch mal nutzen. Eher Fastlane einzeln zahlen, die lohnt wirklich und das Essen einzeln dazu kaufen das ist auf so einer Reise auch durchaus angenehm etwas richtiges zu Essen statt mitgeführter Stulle.

Kreta, wir kommen 8-)

Eigentlich hat der Artikel keine Aussage, ich freue mich einfach nur so gewaltig auf den Urlaub dass ich hier mal davon schreiben muss 😉

Puh, dieses Jahr war wirklich, wirklich anstrengend. Ernste Erkrankungen in der Familie (Schwiegermama und mein Papa) hielten uns wirklich in Bewegung. Dazu eine neue Arbeit für Heike und meine Firma zog von einem Laborgebäude in ein anderes um und erlitt gleichzeitig Konzern-weit eine Viren-Attacke die sich so richtig gewaschen hatte. Und der gesamte Konzern verfiel in recht unprofessionellen Aktionismus und statt den Druck zu mindern wurde er noch mal so richtig aufgeblasen. Dazu noch ein paar Problemchen bei den Immobilien und so war das Jahr wirklich recht stressig. Klar, da hilft eine 3-Tage-Arbeitswoche schon sehr, aber dennoch ist man irgendwann einfach erledigt und fix und fertig. Bei mir ist es definitiv zur Zeit so und Heike ist auch recht platt.

Und jetzt ist es endlich so weit, 2 Wochen Kreta, Abflug am 28.08.2019, ein Träumchen. Ach ja, man soll so etwas ja nicht verbloggen von wegen Einbrecher und so. Aber mit Mama und Papa auf dem gleichen Hof, guten Nachbarn und einer recht tauglichen Alarmanlage sind wir da eigentlich ganz gut abgesichert auch wenn man sicherlich nie ganz sicher sein kann. Aber Einbrecher werden enttäuscht sein denn eigentlich haben wir nichts wirklich Wertvolles im Haus, Heike hat kaum Schmuck und ein Laufband bekommt man schlecht vom Hof 😎

Letztes mal waren wir Anfang Juni auf Kreta und trotz bereits recht warmen Wetters haben wir uns irgendwie gleich in die Insel verliebt, ich noch mehr als Heike. Zumal wir in den Bergen waren und dort zu der Zeit weit und breit die einzigen Touristen. Von Strand bis Gebirge ist hier wahrlich alles geboten, ein Traum. Und auch die Kreter haben wir schnell ins Herz geschlossen, die sind einfach nette Menschen und der gesamte Lebensrhythmus ist hier doch ein anderer.

Wir werden uns auch dieses mal wieder treiben lassen. D.h. wir werden unsere Ferienwohnung beziehen und dann täglich mit dem Leihwagen auf Tour gehen. D.h. wenn das mit dem Leihwagen klappt, wir haben dieses mal ein wenig Abenteuer gewagt und einen griechischen Verleiher genommen statt eines Etablierten. Und dann wird wieder gewandert bis die Füsse qualmen!

Also, macht es zwei Wochen gut, wir sind dann mal in Urlaub 😎

Experiment Condor Premium-Flug

Nach Griechenland, genauer Kreta, soll es gehen. 2 Wochen Urlaub und durch ein sehr aufreibendes Halbjahr sind wir doppelt froh dass es nun endlich los geht. Gebucht ist alles schon seit längerem, also alles in trockenen Tüchern. Nun kam 1 Woche vor dem Abflug eine EMail von Condor die uns nach Kreta fliegen sollen, ein Sonderangebot für ein Upgrade auf Premium-Klasse. 70 Euro soll es kosten. Und wir entschließen uns das mal zu testen. Nach dem harten Halbjahr will man sich auch mal was gönnen und somit wird gebucht. Allerdings nur der Hinflug, 2 Personen, also 140 Euro Aufpreis. Der Rückflug lohnt aus unserer Sicht nicht höher zu stufen da man dann erholt ist, ein griechischer Flughafen eventuell auch nicht alle Vorteile wirklich umsetzt, also nur der Hinflug.

Man bekommt so einiges, aber ob es sich lohnt? Es gibt für das Geld

  • einen freien Mittelsitz, für 2 Personen schon recht cool, haben wir schon mal auf einem Flug nach Canada gemacht, damals einfach den Platz zusätzlich gebucht damit meine Eltern mehr Platz hatten. Das ist echt ein Komfort-Gewinn. Zwar wird der Platz nach vorne nicht größer, aber man kann die Beine halt mal zur Seite ausstrecken.
  • Freigepäck 25 kg statt 20 kg. Geschenkt, brauchen wir nicht, wäre auch auf dem Rückweg dann zuviel 😎
  • Kostenloses Menü. Eigentlich nicht nötig, eine Stulle im Rucksack tut es auch, aber schlecht ist es natürlich auch nicht.
  • Sitzplatzreservierung inklusive. Ok, wirklich nötig ist es nicht, aber eben auch nicht schlecht. Zumal man Reihe 1-6 bekommt was ein- und aussteigen natürlich schon komfortabler macht.
  • Kopfhörer kostenlos. Ok, wir nutzen das nie.
  • Seperater Check-In an allen deutschen Flughäfen. Auch wieder eher etwas Komfort der nicht wirklich nötig ist. Ich mag es nicht mal sonderlich da es immer etwas großkotzig wirkt.
  • Möglichkeit zum kostenlosen Vorabend-Check-In, für uns nutzlos.
  • 600 Prämienmeilen extra, für uns nutzlos.
  • Priority Check-in, Priority Security Check, Priority Boarding, Priority Baggage. Daran fand ich vor allem den Priority Security Check sehr schön. Wir haben fast mal unseren Flieger nach England verpasst weil Oster so viel los war, seit dem ist mir die Fast Lane bei der Security etwas ans Herz gewachsen 😎
  • kostenfreie Getränke, auch Alkohol.

Grundsätzlich kostet das wohl erheblich mehr. Aber nachdem sie wohl 7 Tage vor dem Flug noch nicht alle Plätze los sind gibt es die erheblich billiger. Wobei ich selbst die 70 Euro pro Person und Flug schon recht happig finde. Aber wir wollten es mal testen und nun werden wir es testen. So kann ich nach dem Urlaub dann auch mal berichten ob es sich denn gelohnt hat.

2 Jahre Wandernadel – Erfahrungen

Die Zeit verfliegt, wie ich letzt sah haben wir am 04.08.2017 unseren ersten Wandernadel-Stempel geholt. Es war die Stempelstelle 207 – Mausoleum. Und das Konzept hat uns vom Start weg überzeugt und begeistert. Hier ist schon mal der Weg das Ziel und sehr, sehr häufig steht die Stempelstelle dann auch noch an unglaublich schönen Stellen die man sonst wohl nie gefunden hätte. Dazu gibt es kein großes Gesuche, die Stempelstellen sind gut und schnell zu erkennen. Außer vielleicht im Winter auf dem Brocken, da haben wir die Erfahrung gesammelt dass so eine Stempelstelle durchaus mal unter meterdickem gefrorenen Schnee versteckt sein kann 😎

Das ganze ist kostengünstig, der Wanderpass kostet gerade mal 3 Euro und alles was dazu kommt ist optional. Bei uns z.B. die Anstecker für je 4 Euro. Die braucht kein Mensch, wir sehen das eher als Spende für die gute Sache. Von den Ansteckern gibt es einige ohne dass es gleich eine Flut wäre. Die Aufteilung finden wir allerdings nicht ganz optimal. So bekommt man bereits nach 8 Stempeln den ersten Anstecker, Bronze. Bei 16 Stempeln folgt Silber und bei 24 Stempeln dann Gold. Dann dauert es etwas, bei 50 Stempeln gibt es den Wanderkönig. Und dann dauert es bis Stempel 150 bis der Kaiserschuh kommt gefolgt von 222 für den Wanderkaiser. Die „Nebengeräusche“ in Form von Sonderheften haben wir mal außen vor gelassen, das hat auf uns eher die Ausstrahlung von „Geldmacherei“, d.h. hier wird versucht die Wandernadel Geschichte auszuweiten. Und wir haben keine Lust mit x Wanderpässen an jeder Stempelstelle unterschiedlichste Hefte zu stempeln. Kurz, für uns nur die „reine Lehre“, also die 222 Stempelstellen des Hauptpasses.

Bronze, Silber und Gold kommen für unseren Geschmack zu schnell hintereinander. Wanderkönig ist schon besser, aber dann 100 Stempel mehr bis zum Kaiserschuh, da dürften dann doch schon einige abspringen da ihnen das erheblich zu lange dauert. Wenn man dann noch Kinder hat dürfte das definitiv zu viel sein. Dabei hat man eigentlich für Kinder mit dem „Wanderprinz/Wanderprinzessin“ bei 11 Stempeln einen netten Schritt eingebaut. Kurz und gut, die Abstände könnte man sicher optimieren. Ein früher Erfolg ist sicher gut, aber dann wäre statt den Stufen

8 – 16 – 24 – 50 – 150 – 222

vielleicht etwas wie

10 – 30 – 60 – 100 – 150 – 222

klüger gewählt?!

Nun ja, unabhängig von den Abständen erfüllt die ganze Geschichte schon ihren Zweck denke ich, also ein wirkliches Lockmittel für Wanderer um öfter den Harz zu besuchen. Die Stempelstellen sind überwiegend wirklich an sehr, sehr schönen Orten. Was wir besonders gut finden das viele der Stellen wirklich nur zu Fuß mit einem gewissen Wanderaufwand zu erreichen sind. Man trifft zwar immer ein paar Stempler wo schnell klar wird es geht wirklich nur um den Stempel, aber wenn sie es halt so mögen, sollen sie es halt so machen. Aber insgesamt ist die Wandernadel nichts für die Kraftfahrzeug-Nomaden die einfach nur alle Stempel haben wollen um damit anzugeben. Klar, einigen wenige Stempelstellen merkt man ein gewisses wirtschaftliches Interesse schon recht deutlich an, direkt neben Gasthäusern oder an kommerziellen Plätzen mitten in Orten, aber das sind zum Glück eher die Ausnahmen.

Ich denke da muss der Harz auch ein Auge drauf haben, nicht zu Kommerziell oder gar Geldgierig zu wirken. Oder es zu einer Flut werden zu lassen was meist eher dafür sorgt dass die Leute es nicht mehr so annehmen. Mittlerweile gibt es da „Sonder- und Kaiserstempel Sammelheft“, „Begleitheft Harzer Geschichtsorte – Burgen und Schlösser“, „Harzer Baudensteig“, „Natur Erleben am Lutherweg“ und noch einige mehr, es wird bereits unübersichtlich. Und bei den Heften überschneiden sich die Stempel dann auch noch zum Teil, d.h. wer die alle machen will steht mit Pech vor so einem Kasten und stempel erstmal x Hefte durch.

Aber das ist natürlich eine Entscheidung der Betreiber und die werden ja sehen wie es angenommen wird.

Fazit

Uns gefällt die Wandernadel weiterhin ausgesprochen gut und wir bleiben am Ball. Zur Zeit haben wir 70 Stempel und durchlaufen nun gerade die große Durststrecke bis 150 aber das stört uns wenig da wir schon vorher gerne in den Harz gefahren sind und es auch nach der Wandernadel auf sicher weiter tun werden.

Cache-Highlight im Harz

Wir waren ja mal wieder im Harz, dieses mal in Schierke und Umgebung, um uns Stempel der Wandernadel zu erwandern. Es war mal wieder schön, wie eigentlich immer wenn wir Kurzurlaub im Harz machen. Und ich will auch nicht den xten Bericht schreiben was wir alles gemacht haben, dürfte für andere nur bedingt spannend sein.

Aber wenn es schon ein Cache-Highlight gab dann möchte ich den hier wenigstens nennen, sozusagen als Tipp für andere Cacher die es hier in die Ecke verschlägt. Der Cache liegt zwischen Schierke und Elend und wer von Schierke aus kommt kann gut den Cache „Wassercache #3“ mitnehmen der auch eine nette Herausforderung darstellt. Das Highlight ist dann aber klar der Cache „Elendsburg„. Der ist eigentlich ein Prototyp für einen Cache denn er erschlägt klar die Herausforderung „der Weg ist das Ziel“ als auch „coole Location“. Eine Location die man ansonsten kaum finden wird denn sie ist nicht wirklich ausgeschildert und den Weg dahin muss man auch erst einmal finden, der ist allein schon recht abenteuerlich, vor allem wenn man aus Norden kommt!

Der Cache an sich ist gut und nicht allzu schwer zu finden, also an sich 08/15. Aber hier zählt halt Weg und Location und wer darauf wert liegt der ist hier richtig. Unsere Empfehlung hat er auf jeden Fall und unseren Favoritenpunkt hat er auch bekommen.

Harz, Harz, wir fahren in den Harz 8-)

Ach ja, eigentlich habe ich gar nicht wirklich was zu berichten. Aber nach einem für uns bisher etwas anstrengenden Jahr haben wir endlich mal wieder Zeit in den Harz zu fahren und die Vorfreude muss einfach mal raus 😉 Zumal meine Firma danach umzieht und der Juni und Juli zwei eeeeeecht anstrengende Monate werden und der Sommerurlaub auf Kreta erst Ende August dran ist.

Ok, vom 10.05.-13.05. ist abzüglich An- und Abfahrt natürlich nicht sehr lang aber selbst das ist egal. Endlich mal wieder „Wandernadeln“. Wir haben uns dieses mal ein Ferienhaus in Treseburg gemietet und sind mal gespannt wie uns diese Ecke gefällt. Zwar waren wir schon in der Nähe, hier aber eben noch nicht. Was uns herführt? Klar, die Harzer Wandernadel die wir weiter „abarbeiten“. Bisher haben wir über die Jahre 55 der 222 Stempel geschafft, da haben wir also noch so einiges vor uns. Und bisher hat uns die Wandernadel nie enttäuscht. Klar, auch hier gibt es schöne und nicht so schöne Stellen, aber echte Ausfälle waren nie dabei.

Cache-technisch sind PQs für Fahrt und vor Ort bereits angelegt und einmal überarbeitet, also T5er auf Ignore u.ä., so kann es auch dahingehend los gehen.

Also wie gesagt, eigentlich keine Meldung und kein Artikel, aber die Vorfreude erzeugte halt enormen „Schreib-Druck“ 😉

GCJNWJ – Nothing but stones – Kinnarodden – Nordkinn

Viele Namen, noch mehr Steine, unendlich anstrengend 😎

Der Kinnarodden, bzw. der Cache, ist eine Gegend die der unsichtbaren Heike und mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben wird, für uns eines der größten kleinen Abenteuer die wir hinter uns gebracht haben. Und da immer mal wieder jemand nach Tipps und Ratschlägen fragt weil er selber darüber nachdenkt den Marsch auf sich zu nehmen möchte ich hier mal versuchen ein paar Tipps zu geben. Also nicht der übliche stolze Artikel in dem man versucht die eigenen Leistung unauffällig an den Mann zu bringen sonder eher ein paar Auslassungen dazu was uns im Nachhinein aufgefallen ist oder was man hätte besser machen können. Immerhin haben wir es beim ersten mal 2011, auch mit etwas Glück, geschafft. Beim zweiten mal 2018 sind wir nach rund 3/4 der Strecke umgedreht und ich glaube heute noch dass es die richtige Entscheidung war auch wenn ich mir da mit der unsichtbaren Heike nicht völlig einig bin. Aber wie gesagt, es geht dieses mal nicht um die Tour an sich sondern eher um Tipps.

Es gibt zwei Hauptwege die einen nach vorne führen. Der eine Weg startet in Mehamn am Flugplatz, der andere ein Stück außerhalb von Mehamn auf einem großen Natur-Parkplatz. Ich habe beide Strecken mal hier als GPX-Datei dazu gepackt. Nach einigen Kilometer treffen beide Wege zusammen und führen dann auf einer gemeinsamen Strecke zum Ziel. Wobei auch diese zwei Möglichkeiten bietet, einmal unten am Meer entlang, einmal oben über ein Hochplateau. Wir sind nur oben gelaufen da der Abstieg zum Meer inkl. laufen durch Sand nicht so verlockend klang. Der Weg über Mehamn führt einen zweimal durch Wasser das je nach Jahreszeit unterschiedlich tief ist. Bei uns war es Anfang August 2011 etwa kniehoch und man musste Schuhe und Hose besser ausziehen. Dazu war es von Vorteil Badelatschen dabei zu haben denn auch im Wasser sind halt viele spitze Steine. 2018 sind wir den alternativen Weg gegangen der etwas 1-2 Kilometer länger ist und wie wir erleben durften erheblich anstrengender. So braucht man hier nicht durch Wasser, dafür läuft man vom Start an sofort auf Hardcore-Untergrund, also Steinen jeder Größe. Dagegen sind die ersten 2-3 Kilometer von Mehamn fast schon lieblich zu nennen. Man bedenke die Gegend, wandern wir normal mit rund 4,5 km/h erreichten wir dort oben gerade mal so 2 km/h. Vielleicht wären noch 0,5 km/h mehr drin aber wir waren sehr vorsichtig denn wenn man sich hier vertritt wird es schwierig.

Welche Strecke man nun nimmt muss jeder für sich selbst entscheiden, ebenso in welcher Zeit er es schaffen will, das ist ja doch sehr individuell. Aber jetzt zu unseren Erfahrungen.

Die Umgebung

Es handelt sich wirklich um riesige Steinflächen die man überquert. D.h. kaum Vegetation, kaum Tiere. Mit Glück ein paar Rentiere, wenige Vögel und ein paar Mini-Nager, sonst wirklich nichts. Außer Mücken und die je nach Wetter kaum bis unfassbare Mengen. Große Steigungen gibt es nicht, meist geht es nur wenige Meter hoch und runter. Außer am Ende der Wanderung, da geht es dann noch mal so richtig steil runter und das sollte man nicht unterschätzen, hier geht es zum Teil auf allen vieren voran! Zelt und Gepäck also besser oben lassen. Wasser ist überhaupt kein Problem, es gibt immer wieder Seen deren Wasser trinkbar ist. Wir haben es so getrunken wie es da ist, ohne irgendwelche chemische Aufbereitung, Filter oder ähnliches und haben keinerlei Probleme gehabt obwohl ich an sich einen recht empfindlichen Magen habe.

Wetter

Das Wetter kann hier extrem sein und blitzartig wechseln. Selbst im Juli ist Graupel oder Schnee in geringem Umfang gar nicht so selten. Gern auch Nebel und Sturm, Regen in großen Mengen aber auch Sonne satt. So sind wir 2011 einen ganzen Tag mit max. 10 Meter Sicht durch den Nebel gelaufen und hatten erst dann einen Regen-/Sonne-Mix. 2018 sind wir hingegen bei 28° gelaufen wodurch wir auch zum Aufgeben gezwungen waren. Nicht vergessen, hier scheint dann 24 Stunden die Sonne und das ist bei blauem Himmel ein Problem denn Schatten gibt es kaum da nichts da ist was Schatten spenden könnte!

Material

Trekking-Stiefel! Keine Wanderstiefel, die Sohle ist für diese Umgebung einfach zu weich! 2011 waren am Ende der Wanderungen bei meinen Lowa-Wanderschuhen beide Sohlen durchgebrochen, da hatte ich Glück dass das erst sehr spät passierte. 2018 musste ich mit Salomon Stiefeln laufen die zwischen Wandern und Trekking anzusiedeln sind da meine Meindl direkt vor dem Start die Sohle abwarfen und die Stiefel haben zwar gehalten aber meine Füße sahen am Ende recht gruselig aus. Ich empfehle hier richtige Trekking-Stiefel, gern auch Berg-Stiefel.

Warme Klamotten, wasserdichte Klamotten und Mückenschutz. Es gibt z.B. bestimmte Hemden die werden so genäht das Mücken nicht durchstechen können, ist hier Gold wert. Auch ein Hut mit Mückenschutz ist durchaus nicht übertrieben, ebenfalls sollte eine sonnendichte Kopfbedeckung Pflicht sein! Wir haben 2018 den Rückweg fast ohne Pause gemacht weil bei jeder Pause nachts innerhalb von Sekunden wahren Mückenschwärme über uns herfielen. Und wir hatten abends fast einen Sonnenstich weil nach 14 Stunden Sonne satt die Kopfbedeckungen wohl nicht gut genug waren.

Das Zelt sollte klein, klein und noch mal klein sein. Das Problem ist nämlich überhaupt eine Fläche zu finden um es aufbauen zu können da eben wirklich alles voller Steine ist! Es gibt in etwa der Mitte der Strecke ein Stück wo sich Teich an Teich befindet, dort gibt es wenige Grasflächen auf denen sich das Zelten anbietet aber selbst da ist wenig Platz.

Essen, wirklich gutes Essen! Nicht unterschätzen was für einen enormen Energiebedarf man auf so einer Strecke hat. 2011 sind wir am 3. Tag kaum auf die Beine gekommen und haben alles was Fettig war in die Pfanne geworfen um einen Energie-Schub zu bekommen. Daher richtiges Outdoor-Futter mitnehmen, nicht die „normale“ Küche. Und lieber was für 5 Tage einpacken statt für 3 falls einen das Wetter doch mal überrascht.

Sonstiges

Vorher darauf einstellen was auf einen zukommt, eben z.B. 2 km/h rechnen und nicht normale Wandergeschwindigkeit. Es handelt sich nicht um eine Strecke aus der man die Gedanken schweifen lassen kann, man ist ununterbrochen beschäftigt zu schauen wo man hin tritt! Handy, am besten zwei, mitnehmen. Sollte einem etwas passieren hat man meist Handy-Empfang. Ansonsten ist man dort oft allein und die nächste Hilfe ist wirklich weit, weit weg.

Fazit

Vernünftige Ausrüstung, ein wenig Training (20 km Wanderungen) im Vorfeld, Respekt vor der Strecke. Das meiste ist wirklich Kopf-Sache. Und wenn ihr da lauft überschätzt euch nicht. Manchmal ist es auch sinnvoller abzubrechen wenn man sich nicht sicher ist, da bricht einem kein Zacken aus der Krone. Es ist dafür ein Erlebnis dass man so schnell nicht vergisst.

Für uns sollte es 2018 zur Silberhochzeit das letzte mal gewesen sein dass wir uns so etwas antun. Mittlerweile sieht es aber fast so aus als könnte Heikes 60ster Geburtstag noch mal ein Anlass sein da oben vorbei zu schauen 😎

Mallorca – Rentner-Variante

Wir waren eine Woche auf Mallorca. Warum Rentner-Variante? Ganz einfach, wir haben die Reise verschenkt. D.h. wir haben guten Freunden die nicht so oft Urlaub machen und bei denen der männliche Part noch nie im Ausland war zu seiner Pensionierung eine Reise nach Mallorca geschenkt. Warum Mallorca? Sie sprechen beide nicht so recht Englisch und dann ist es natürlich unschön wenn man im Urlaub gar nichts versteht. Der Flug sollte nicht so lang sein, warm sollte es sein, gar so viel bleibt da nicht dass zusätzlich noch im Februar erreichbar sein soll, das kommt man fast schon zwangsweise auf Mallorca. Dazu führen die beiden einfach ein anderes Leben als wir und zwar schlicht weniger körperlich, so mussten wir natürlich auch die Ausflüge und ggf. Caches darauf umstellen. War auch gar nicht so schlimm, haben wir auch mal einen erholsameren Urlaub 😎 Caches werde ich hier zwar erwähnen, aber dafür lohnt es sich dieses mal sicher nicht diesen Bericht zu lesen da sie wirklich vom einfachsten und nicht nennenswert waren.

Mandelblüte

Also an die Planung, Flug mit EasyJet. Und schwupps, kurz danach eine Absage des Fluges, man flöge halt nicht mehr nach Mallorca. Wow, wir fanden EasyJet bereits vorher eher nicht so dolle, so passte das irgendwie zu denen. Plötzlich war dann RyanAir die einzige Verbindung, also dort den Flug gebucht. Wobei ich die auch mal loben muß, der Buchungsvorgang ist wirklich einmalig einfach und übersichtlich. Allerdings wollen wir auch nicht zu sehr loben, plötzlich wurde der Flug um 5 Stunden nach hinten verschoben und so ging uns der Anreise-Tag etwas „verloren“ da wir erst um 19.00 Uhr landen sollten. Das klappte dann aber auch recht gut, pünktlich abgeflogen kamen wir sogar 30 Minuten früher in Palma an. Koffer flogen uns bereits regelrecht entgegen, Hertz händigte uns in Rekordzeit einen Seat Ateca aus (über ADAC gebucht) und versuchte auch nicht irgendwas dazu zu verkaufen und so waren wir 20 Minuten später schon im Isla Mallorca & Spa.

nein, Scherz, das war es natürlich nicht 😉

Der Wagen war absolut ok. Hatte 25.000 km runter und schon einige Beulen, aber das Fahren darin recht ansprechend und ausreichend Platz für 4 Personen. Etwas sauberer hätte er vielleicht sein können. Das Hotel war ebenfalls ok, aber weniger schön als erwartet. Speziell mit der Sauberkeit hatten sie es nicht so, die angeblich reichlichen Parkplätze waren auch nicht recht zu sehen und leise war es auch nicht. Aber insgesamt ging es schon. So war dafür das Frühstück durchaus überdurchschnittlich gut und wir hätten meist sogar ohne weiteres Essen den Tag hinter uns bringen können.

Am nächsten Morgen, Mittwoch, ging es dann auf die erste Erkundungs-Tour, der Markt in Santanyi sollte es werden. Auf dem Weg dorthin ging es am Cache GC5P1VJ vorbei, eine platt gehauene Dose billigster Machart auf der ein großer Stein liegt, bei uns wäre das vermutlich schon lange ein NA. Kurz vor dem Markt dann noch der Cache GC7HVBN, in einer Mauer vom Supermarkt-Parkplatz abgelegter Cache. Ok, steht immerhin ein blühender Mandel-Baum in der Nähe. Dann ging es auf den Markt. Ok, ein Markt halt. Schon mal erheblich kleiner als vermutet denn der wird ja als Sehenswürdigkeit angepreist. Lag aber vielleicht auch an der frühen Jahreszeit in der noch nicht so viele Touristen vor Ort sind. Immerhin konnte man erstaunlich große Paprika bestaunen, ebenso eine große und spannende Auswahl an Wurst und Käse der verschiedensten Varianten und natürlich leider auch reichlich Tinnef für den üblichen Touristen. Also wir fanden den Markt ganz nett, viel mehr aber offen gestanden auch nicht. Ist aber natürlich auch eine Sache der persönlichen Vorlieben. Besuchen kann man ihn auf jeden Fall, ist mal was anderes.

Markt

Von hier ging es dann noch weiter zum Cala Mondrago und Cala S’Amarador, das war schon mehr unser Ding. In der Hauptsaison dürfte hier die Hölle los sein, aber jetzt ging es noch. Ein kurzer Wanderweg führte zu einer fantastischen Bucht an der es allerdings leider auch schon ein Hotel gibt. Aber die Bucht ist wirklich wunderschön, eine der schönsten Ecken die wir hier „Bucht“-mäßig sehen durften! Den Cache vor Ort konnten wir trotz langer Suche leider nicht finden. Trotz des noch recht frischen Wetters wurde hier sogar schon gebadet. Folgt man dem Wanderweg, der im übrigen ein Rundweg ist, läuft man erst an einem wunderschönen Küstengebiet vorbei an dem wir auch den richtig, richtig schönen Cache GC19KAH gemacht haben. Bei dem ist die T-Wertung übrigens etwas optimistisch niedrig angesetzt. Danach läuft man dann durch ein schönes Waldstück zum Auto zurück. Den kleinen Trip kann ich nur wärmstens empfehlen.

der Strand
Cachen

Zum Abschluss ging es noch zum Cap Punta de n’Amer. Das ist ebenfalls eine wirklich sehr schöne Ecke. Allerdings fahren hier zu viele Touris mit dem Auto bis ganz nach vorn was uns den Ausflug irgendwann abbrechen lies da die Ecke dadurch viel von ihrem Flair verliert. Mal hin fahren lohnt sich aber schon.

Also noch schwupps in den Tapas Tempel, einer der vielen Tipps die wir bekommen hatten. Und da zeigte sich mal wieder das Geschmäcker doch sehr verschieden sind, keiner von uns war so richtig glücklich mit seinem Essen. Aber wer mal etwas mehr mallorquinisch statt touristisch essen möchte ist hier durchaus gut aufgehoben. Daher, auch wenn es nicht so unseren Geschmack getroffen hat, hier kann man gut und gerne einkehren.

Am Donnerstag war dann mal ein durchschweifen Palmas angesagt. Vor dem Frühstück sind Heike und ich noch mal schnell in den Park der auf dem Hügel liegenden Festung cachen damit unsere Mitreisenden ausschlafen konnten. Dabei machten wir zwei der dort liegenden Caches, den GC6XYA4 und den GC6XYA0. Kurz gesagt, dort liegen diverse ungepflegte Caches dieser Serie und lohnen sich eigentlich nicht wirklich. Da unser Hotel recht zentral lag konnten wir gemütlich vom Hotel in Richtung Stadt schlendern und dabei den wirklich tollen Hafen inspizieren. Palma ist wirklich eine durchaus schöne Stadt für die man sich ruhig einen Tag Zeit nehmen sollte. So besuchten wir auch wieder unsere Lieblings-Eisdiele die wir vor Jahren entdeckt haben und probierten auch mal wieder einen der Tipps die wir bekommen hatte aus, das Canjo und Saigo Cafe. Dort sollte es fantastische heiße Schokolade geben. Und da unsere Mitreisende und ich heiße Schokolade durchaus mögen wurde also auch hier probiert. Und was soll ich sagen, Geschmäcker sind halt verschieden 😉 Die heiße Schokolade schmeckte eher wie Kaba, immerhin mit Milch statt Wasser, aber dafür gefüllt mit einer Tonne Zucker. Aber wie gesagt, Geschmäcker sind halt verschieden ohne das nun einer besser oder schlechter ist. Ach ja, einen Cache haben wir sogar gemacht, den Virtual GC7B85X.

Freitag war dann Sa Dragonera dran. Bevor wir los fuhren haben Heike und ich vorm Frühstück aber wieder einen kleinen Cache-Trip gemacht. GC6GY6E steckt in einem vermüllten kleinen Turm und kann leicht für Müll gehalten werden. Und GC6B6RC, der erste Cache hier mit etwas Pfiff, kackfrech am Hafen versteckt. Letztes mal hat es nicht geklappt da wir am einzigen Tag hier waren an dem keine Fähre fährt, dieses mal hatten wir es besser vorbereitet. Am Stadtrand geparkt, 4 Euro für den ganzen Tag. Sicher findet mal vielleicht auch in der Stadt noch was aber der Parkplatz ist halt schön zentral, bewacht und 4 Euro sind überschaubar. Dann zur Fähre, die sieht einfach schon niedlich aus 😎 Rauf, 14 Euro pro Person und nach ca. 10 Minuten ist man drüben. Die Rückfahrzeit muss man beim Zahlen festlegen. Die letzte Rückfahrt um 15.00 Uhr war schon ausgebucht, so nahmen wir 14.30 Uhr, wir hatten ja keine Eile. Der Fährmann dürfte sich wirklich eine goldene Nase verdienen so viel wie hier jetzt schon los war.

wir = linke Fähre, die Hardcore-Version 😎

Rund 3 Stunden haben wir auf Sa Dragonera verbracht, dabei sind wir gemütlich zum östlichen Leuchtturm flaniert. Und JA, die Insel ist echt ein must have. Fantastische Aussichten, tolle Flora und natürlich die Drachen. Hofften wir vorher auch ein paar davon zu sehen war nach 2 Minuten klar dass es kaum möglich ist hier keinen von den kleinen Drachen zu sehen. Im Gegenteil, man muß fast schon darauf achten auf keinen drauf zu treten. Fast ebenso häufig vertreten übrigens die kleinen haarigen Raupen die sich hier zu langen Polonäse-Ketten verbinden, wahrscheinlich um sich vor Fress-Feinden zu schützen. Hier haben wir zwei Caches gemacht, den GC5391Q der sehr Natur-verträglich und schön versteckt war und den GC1K1WW der zwar an sich schöner versteckt war aber für den man ein paar Meter vom Weg runter muß was ich in solchen Natur-Parks nicht so gelungen finde.

Kurz und gut, Sa Dragonera auf jeden Fall besuchen, unglaublich schön!

Auf dem Rückweg ging es dann zwecks Essen ins Casa Enrique Paguera. Und das war mal der erste Tipp der zumindest für 3 von 4 ein Volltreffer war. Ich hatte leider die Creme Catalane gewählt. Die wird mit Alkohol übergossen der dann angezündet wird. Sah ganz nett aus, führte aber dazu dass der erste Löffel schmeckte als hätte ich Holzkohle da drin. Mich beschlich das Gefühl das der Kram nicht ganz so weit abgebrannt war wie nötig gewesen wäre. So aß ich wirklich nur die Füllung die aber nicht viel besser als normaler Vanille-Pudding war. Danach hatte ich dann 3 Tage leichte Magen-Probleme. Allerdings gehe ich von einem unglücklichen Zufall aus denn der Rest des Essens dort war völlig ok und durchaus lecker! Dazu auch noch moderate Preise, passt also.

Und schon war Samstag. Bevor es los ging waren Heike und ich wieder auf Frühstücks-Runde, GC6Y1FX, GC6Y1FD und GC6Y1F8. Alle 3 bestätigten die völlig Belanglosigkeit der Runde. Wie vorher geplant ging es zum Kloster Lluc. Schon die Anfahrt ist durchaus interessant. Man nähert sich den Bergen und hat das Gefühl dort oben könne doch kaum noch was großes sein, geschweige denn dass man dort so ein schönes Tal erwarten würde. Dazu der Weg über wilde Serpentienen, schon schön. Zum Glück waren wir früh dran, auf dem Rückweg kamen uns viele dieser Presswürste im Gummikondom entgegen. Also diese viel zu dicken Radfahrer die glauben sie stünden kurz vor der Tour de France und sich daher leider auch anziehen als würden sie 40 Kilo weniger wiegen als sie halt wirklich wiegen. Bei manchen erkennt man kaum noch ob sie überhaupt einen Sattel auf dem Rad haben. Aber wie gesagt, die kamen zum Glück weit nach uns.

Das Kloster selber fanden wir nicht so spannend, aber das drum herum schon. So war der Ausflug zu dem von weitem zu sehenden Kreuz ganz hübsch und der Cache dort recht witzig versteckt, es ist der GC3K0CX. Wir schlenderten dann auch noch eine ganze Weile durch die Gegend, konnten noch eine Schlachtung von Weitem bestaunen, einen Esel füttern, eine Kapelle anschauen u.ä. Alles was man an so einem Kultur-Tag halt so macht 😉

Sonntag, der letzte Tag und die Heike hat Geburtstag. Was tun? Na klar, noch ein Kultur-Tag, Ballermann besichtigen 😉

Eigentlich ja erstaunlich langweilig über Tag und in der Nebensaison. Aber selbst dann sieht man schon was hier so im Sommer abgehen dürfte. Und auch jetzt streiten sich die unzähligen Läden schon um Kunden und es sind eine unendliche Zahl an Sonnenbrillen und Uhren Verkäufern auf Achse, das ist schon beeindruckend. Wir hatten das Glück das hier wohl auch gerade etwas Karneval gefeiert wurde und so konnten wir uns noch durch etwas Trommelei und Folklore unterhalten lassen. Ansonsten wirkt der Ballermann um diese Zeit schon noch etwas verloren. In einem schönen Cafe konnten wir dann aber noch einen Spritz auf die gute Heike trinken bevor es Richtung Hotel ging. Schließlich wurde der Abend dann durch ein edles Geburtstags-Essen beim Döner-Mann beendet 😎

Montag war dann Heimreise-Tag, da gibt es natürlich nicht viel zu berichten. Außer vielleicht die Ankunft im an dem Tag stürmischen Hamburg. Kaum aus der Wolkendecke raus wurde das Flugzeug in alle Richtungen bewegt inkl. einigen spektakulären Durchsackern. Selbst als wir endlich aufgesetzt hatten schlingerte die Maschine noch durchaus merkbar auf der Landebahn.

Insgesamt ein schöner, erholsamer Urlaub. Ein Mallorca-Fan werde ich nie da es mir einfach viel, viel, viel zu voll ist aber für einen Kurztrip im Februar raus aus dem nass-kalten Deutschland, da passt die Insel schon ganz gut. Wer noch gar nicht da war, Sa Dragonera, Kloster Lluc, Cala Mondrago und Cala S’Amarador würde ich ans Herz leben wenn man Natur liebt.

Ach ja, ein paar Film-Eindrücke habe ich auch noch 😎

Raupen-Polonäse Karneval am Ballermann Schlammbad am Ballermann