Ist ein neues Geocaching-Souvenir der Grund für Webseitenprobleme bei Groundspeak?

Vor einigen Tagen (16.06.2021) hat Groundspeak, für den mittelamerikanischen Staat Belize, ein neues Souvenir raus gebracht. Der kleine Staat, zwischen Mexico und Guatemala, ist vorallem für seine hervorragenden Tauchspots und antiken Mayaruinen bekannt. Etwa 200.000 Touristen, vorallem aus den USA, kommen jährlich nach Belize und verbringen im tropisch-karibischen Klima ihren Urlaub. Schnell wurde in den sozialen Medien, der Ausfall vom vergangenen Wochenende, auf die Logwut der Geocacher für dieses neue Souvenir geschoben. Aber ist das wirklich so? Was sagen die Zahlen dazu? Als Quelle dienen mir die Daten von Project-GC bis zum 23.06.2021.


Es gibt aktuell 64 Geocache in ganze Belize. Auf einer Landesfläche die zehnmal so groß ist wie das Saarland ist das erstaunlich wenig. Da aber ein großer Teil der Landesfläche aus tropischem Regenwald besteht, verwundert es kaum, daß die meisten Cache an der Küste, an touristischen Hotspots oder im urbanen Bereich liegen.

Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB
Geocaching Cache Type Icons © Groundspeak, Inc.

Betrachtet man sich die Logzahlen 2021 seit Jahresanfang sind 37 aktive Geocacher mit einem Fund in Belize sicherlich nicht für den Ausfall der Server bei Groundspeak verantwortlich. Vermutlich lag es am „Father´s Day“ Feiertag in den USA. Jeder ist dort losgezogen und hat einen Geocache gesucht oder es zumindest versucht.

Stand 23.06.2021
Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB

Stellt sich abschließend noch eine Frage. Wieviele Geocacher weltweit haben jetzt das Souvenir von Belize bekommen. Auch dort liefert uns Project GC schnell die entsprechende Antwort: Es haben bisher 4261 Geocacher aus aller Welt dort einen oder mehrere Geocache gefunden. Der überweigende Teil kommt aus den USA, aber immerhin 564 Geocacher aus Deutschland, dürfen sich jetzt über das neue Klebebild auf der Angelweste freuen. Da nur 188 Cacher aus aller Welt dort ein Event besucht haben, gehört das Land nicht zu den typischen Zielen in der Karibik, wo ausser dem Event beim Kreuzfahrtschiff, nichts weiteres an Dosen oder Earthcache geloggt und besucht wird.

Hier noch einige Funfacts:
Der älteste Geocache „Oh so blue“ ist aus 2001 und hat nur 4 Funde aber 28 Write Notes.
Obwohl Belize bis 1981 eine britische Kolonie war und noch heute die Queen das offizielle Staatsoberhaupt ist, gibt es dort keinen Linksverkehr auf den Straßen.
Etwa 3,2% der Einwohner sprechen Deutsch oder eine Variante der niederdeutschsprachigen Mennoniten.

Habt ihr Lust und seid ihr neugierig auf mehr Geocaching Fakten aus aller Welt? Lasst gerne einen Kommentar dort, was ihr einmal genauer beleuchtet haben wollt.

Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gerne behalten. Habe noch Tüte voll damit hier bei mir stehen.
Viel Grüße Andreas / GrafZahl75

Hups, Kalender weg

Ja, der niedliche Google-Kalender ist verschwunden, warum nur? Ganz einfach, ich mag diese blöden Cookie-Banner nicht und daher habe ich mal geforscht, ob noch irgendwas im Blog Cookies setzt und das war der Google-Kalender. Daher ist dieser jetzt nicht mehr embedded, sondern nur noch als Link vorhanden damit auch der letzte Rest Google-Datenkrake entfernt ist. Wenn ich jetzt mit einem nackigen Browser auf unsere Seite zugreife, scheint kein Cookie mehr gesetzt zu werden. Entdeckt jemand doch noch was würde ich mich über eine kurze Mitteilung freuen.

By the way, ohne Statistik geht natürlich gar nicht, wir sind doch Geocacher! Aber auch das hat sich ein Weg gefunden, Matomo, früher Piwik genannt. Dort kann man Cookies abstellen und so wird nur über JavaScript Statistik gemacht. Und es wird auch auf ein gesetztes „No Track“ vom Browser geachtet, d.h. wer nicht in die Statistik will, der kommt auch nicht rein. Wobei ich das immer ein wenig schade finde. Wie soll man seinen Blog optimieren, wenn einem Besucher so gar keine Spuren hinterlassen?

Wir sehen ja eh nicht wer zugegriffen hat, sondern nur einige Meta-Informationen um zu erkennen welcher Artikel gut angekommen ist und welcher nicht. Bzw. was interessiert die Leute am Blog und was kann weg. Mehr schauen wir da letztlich nicht nach, wenn überhaupt.

Gehupft wie gesprungen, jetzt ist es so. Da mich selber zu viel Neugier der Webseiten-Betreiber genauso stören wie dieser Cookie-Quatsch habe ich die Technik jetzt mal dementsprechend umgebaut. Zumindest hoffe ich, dass es mir gelungen ist.