Locus für 1 Jahr kostenlos

Wer mit Locus Map Pro liebäugelt, die Computer-Bild bietet es zurzeit in einer Version an, die 1 Jahr kostenfrei ist.

Locus ist mittlerweile als Kauf-, aber auch als Abo-Version zu haben. Und wer jetzt mal reinschnuppern möchte, kann es zumindest 1 Jahr kostenfrei tun. In meinen Augen ein wirklich gutes Angebot.

Warum Abo und nicht die Kauf-Version? Die Abo-Version kann sich über die Cloud synchronisieren, das hat mich offen gestanden wenig überzeugt und braucht glaube ich noch eine ganze Zeit bis es richtig brauchbar ist. Aber vor alle gibt es im Abo-Modell die LoMap-Karten kostenlos dazu und von denen bin ich richtig, richtig angetan.

Lab-Caches mit Antworten (falsch -> Hinweisen) holen

Es hat etwas sacken müssen bevor ich mich entschieden habe wie ich mit einer Meldung, die im Telegram-Kanal aufgetaucht ist, umgehe.

Die Gemengelage

Was immer man von dem Tool hält, der Programmierer hat sich Mühe gegeben und der Community sein Tool zur Verfügung gestellt. Daher möchte man ihn natürlich auch nicht in die Pfanne hauen. Andererseits ermöglicht es das Tool jedem der beschupsen möchte die Antworten für Lab-Caches zu bekommen, um sie aus der Ferne zu lösen. Und die Beschupserei möchten wir eigentlich nicht unterstützen. Andererseits, so what, wer das tun will wird es eh tun.

Also was tun

Lange Rede, kurzer Sinn. Tun wir es nicht, dann tun es andere. Und rumsprechen wird es sich eh. Dazu sind wir Boulevard und auch noch für Transparenz, was ein komisches Gemisch. Aber, obwohl komisch, es ist halt so. Vor allem mag sich dieses „ich weiß man was, teaser es an, verrate dann aber nichts“ so gar nicht.

Ergo

Wer also mal die Lab-Caches auf das GPS bekommen möchte ohne GSAK zu nutzen der sollte sich mal dieses Tool anschauen. Und es liefert halt auch gleich die richtigen Antworten mit. Vielen Dank an GrafZahl75 für den Tipp!

Werbung in eigener Sache

Tja, so etwas Cooles findet ihr in unserem Telegram-Kanal.

UPDATE: Es werden nicht die Lösungen geliefert, sondern nur die Texte die in den Stationen stehen. Das können z.B. die Koordinaten für einen Bonus sein. Die Antworten muß man also doch noch ermitteln!

Lab-Caches, GSAK und Locus Kurztipps

Normalerweise bin ich nicht so der Blog-Zitierer, aber diese Woche kamen interessante Nachrichten durch die Caching-Welt, die ich hier mal erwähnen möchte. Falls sie noch jemand nicht mitbekommen hat.

Lab-Caches

Seit einiger Zeit gibt es das GSAK-Makro „AdventureLabCreates.gsk“ mit dem man gemachte Lab-Caches in GSAK bringen konnte. Das lief stabil, war aber irgendwie dennoch immer ein gewisse Gefrickel mit den Koordinaten. Insgesamt nicht so wirklich intuitiv. Jetzt gibt es ein Makro „ImportAdventureLabs.gsk“ und da sieht es schon ganz anders aus. Damit ist es kein Problem sowohl offene als auch gemachte Lab-Caches in GSAK zu holen. Da mache ich mir jetzt aber nicht die Arbeit alles noch mal aufzubereiten, das könnt ihr bei Ferrari-Girl nachlesen.

Locus

Ich fand Software im Abo noch nie wirklich schlimm da sie meist besser entwickelt wird. Warum? Ganz einfach, bei „einmal zahlen Software“ ist es irgendwann gar nicht mehr möglich sie weiterzuentwickeln da irgendwann jeder einmal gezahlt hat und nicht mehr genug Geld reinkommt. Also wird selten zu Ende entwickelt, sondern jede neue Version bekommt oftmals teils sinnlose Erweiterungen, um darüber noch etwas zu verdienen. Abo-Software wird viel öfter sanft immer weiter entwickelt. Und so wird Locus demnächst umgestellt wie ihr bei wegeundpunkte.de nachlesen.

Beides für mich sehr nützliche Tools und daher wollte ich auch hier noch mal kurz davon berichten damit es niemand verpasst.

Somit wünsche ich euch allen frohe Weihnachten!

GGZ – das Programm

Hui, die Zugriffszahlen auf den GGZ-Artikel haben mich wirklich überrascht, scheint ein Thema zu sein dass erstaunlich viele interessiert! Und das obwohl es, wie in den Kommentarten zu lesen ja schon seit 2015 oder so eine Lösung gibt die wohl auch gut funktionieren soll. Die Lösung hatte ich vorher zwar gesehen, aber dank Phyton und Comand-Line war die für mich nicht so interessant. Nichts gegen die Comand-Line, aber die ist mir dann doch zu händisch. Außerdem ging es mir weniger um eine wirkliche Lösung als eher um so eine Art Fingerübung, mal was anderes Programmieren als ich es sonst auf der Arbeit mache. Gehupft wie gesprungen, jetzt ist was fertig. Einiges an der Programmierung wirkt vielleicht auf den ersten Blick befremdlich. Das ist zwei Dingen geschuldet. Zum einen hat Groundspeak ein zum Teil wirklich seltsames Vorgehen in ihrem Datenforma, zum anderen ist es halt auf die schnelle zusammen geschustert.

Eins mal vorab, wer was Ausgereiftes sucht dass er problemlos sofort einsetzen kann und mit wenig Fehlern rechnen muß, dann nehmt was ggzgen!! Ich habe hier in Visual Studio (VB) was zusammen geschraddelt das funktioniert, aber keine Fehlerabfang-Routinen oder irgendwas integriert hat. Es ist ein wenig getestet, zum Glück scheint der liebe Markus Gründel damit was anfangen zu können, daher hatte ich sozusagen einen Tester mit echten Daten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher dass ich mir ohne den einen Anwender der damit was anfangen kann überhaupt so viel Arbeit gemacht hätte 😎

Aber lange Rede, kurzer Sinn, es ist jetzt eine einfache Programm-Version fertig geworden und mehr Zeit möchte ich auch gar nicht versenken. Sie funktionert bei mir und dem Markus, ist also wohl nicht so ganz verkehrt. Und damit, wer immer möchte, damit rumexperimentiert werden kann stelle ich die hier mal zur Verfügung. Und zwar mit Source-Code. Vielleicht möchte ja einer mit Programmierung beginnen oder irgendwas für sich selber anpassen oder was auch immer. Das Visual-Studio gibt es ja auch in einer kostenfreien Version für Hobby-Programmierer. Irgendwelche Rechte habe ich nicht und will ich nicht haben. Wer also das Tool für viele Millionen auf den Markt bringt dem sei das Geld gegönnt 😎

Zur Nutzung braucht ihr diese ZIp-Datei. Entpacken und in ein Verzeichis. Programmierer waren schon immer zu faul um wirklich zu dokumentieren 😉 Und wer eben mag kann sich hier die Quellen runterladen. Viel Spaß damit.

Das GGZ-Format von Garmin

Mit dem GGZ-Format von Garmin kam es ja endlich dazu mal Caches ohne Ende auf einige der Garmin-Geräte laden zu können und die dennoch schnell aufrufen zu können. Das beschreiben sie hier. Wobei beschreiben ja mal wieder eher geprahlt ist 😎 Hinzu kommt dass die Beschreibung wohl uralt ist wenn man sich die genannten Gerät dort anschaut.

Mich interessierte das Format dennoch und so hörte ich mich mal um ob es eine Dokumentation gibt, finden konnte ich leider nichts. Wie das so auf Facebook nicht ganz unüblich ist kamen durchaus Antworten, mit der Frage hatten sie leider meist nichts zu tun. Ist aber gar nicht böse gemeint, bemüht waren alle zu helfen! Und immerhin kam ein Tipp mit der Info dass es eigentlich nur eine Zip-Datei ist. Das hatte ich zwar schon selber ermittelt, war anhand der spärlichen Beschreibung von Garmin nicht so schwer zu erraten, aber immerhin ein hilfreicher Tipp falls dies nicht so gewesen wäre.

Garmin schwurbelt da von speziell komprimierten Zip-Dateien, mir hat sich bisher „speziell“ nicht erschlossen, ist eigentlich eine völlig normale Zip-Datei. Wenn ihr mal schauen wollt schnappt ihr euch eine GGZ und benennt die in ZIP um. Dümmliche Windows-Nachfragen einfach mit JA beantworten

Nun mit 7-Zip oder was auch immer für einem Entpacker auspacken lassen, es entstehen zwei Hauptordner.

In meiner 7 MB Datei waren rund 4000 Caches. Daraus macht er dann in „data“ 8 GPX-Dateien die alle rund 4400 KB groß sind. Genau hier hätte ich halt gern eine Doku, denn so ist unklar ob er das nach Anzahl Caches oder Dateigröße trennt und wenn nach welcher Größe?! Ok, könnte man natürlich mal auf 4400 KB begrenzen und schauen, wissen wäre aber schöner.

Im anderen Strang unter index ist nur ganz unten in v0 etwas. Warum der Strang dann denoch so aufgeblasen wurde ist unklar. Da wird es schon einen Sinn geben, aber ohne Dokumentation wäre das wieder raten. Ich vermute es hat was von Androids Aufbau, dort sehen Verzeichniss-Stränge ähnlich aus, aber wie gesagt, geraten. Ist auch Wurst, in v0 findet man eine index.xml.

Die macht jetzt nicht anderes als auf die GPX-Datein zu verweisen. D.h. der obige Cache liegt in Geocaches_1.gpx, Kurzinfo für das GPS und von wo bis wo er dort liegt. CRC ist nur einmal ganz oben und dürfte eine Prüfsumme sein die sich auf die ZIP-Datei bezieht, da muß ich noch mal genauer hinschauen. Warum hier File-Pos und File-Len angegeben sind ist mir ebenfalls nicht völlig klar, könnte aber performanter sein als von hier auf die GPX zu springen und dort suchen zu müssen. Wird wohl auch seinen Sinn haben. Macht übrigens beim Programmieren viel Freude 😉 Falls da einer was rumprobieren möchte und sich wundert dass seine mitgerechneten File-Positionen nicht stimmen, Stichworte: Carriage LineFeed und Encoding. Programmierer werden wissen was gemeint ist.

Was Garmin da als neues Format aufführt ist also eigentlich nichts anderes als die normalen GPX-Dateien erweitert um eine Index-Datei. Und weil das GPS jetzt nicht mehr alle Daten des Caches lesen muß sondern alles in der Index-Datei hat was angezeigt wird geht das alles erheblich schneller. Die anderen Daten werden nicht mehr komplett eingelesen sondern erst wenn man auf einen Cache klickt. Oh Wunder, oh Wunder, eigentlich ganz einfach.

Ich schreibe mir gerade ein Programm um aus GPX-Dateien GGZ-Dateien machen zu können. Warum? Einfach mal so 😎 Oder weil GSAK irgendwann nicht mehr da ist und ich dann dennoch z.B. auch die Wandernadeln (Harz) auf das Gerät bekommen möchte und das GGZ für mich einen guten Eindruck macht. Einen ersten Rohentwurf der Index-Datei habe ich mit einem zusammen geschusterten Progrämmchen hin bekommen, werde ich demnächst mal auf Funktionalität testen.

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Dateien verschlüsseln in der Cloud

Mal wieder Zeit für ein schönes Stückchen Software das mir das Leben wirklich erleichtert hat, Cryptomator. Und der ist sogar noch Freeware. Eine Spende ist natürlich immer klug falls man ihn als gut befindet, nur so kann Freeware leben.

Ich scanne seit Jahrzehnten die eingehende Post ein und habe sie somit als PDF-Dateien digital vorliegen. So weit, so gut. Das Problem das sich immer mal ergab war der Zugriff wenn ich unterwegs bin. Nun kann man sich fragen ob das wirklich so wichtig ist. Und ja, wird zumindest bei uns immer wichtiger. So ist es teils einfach wichtig bei Problemen mit einer unserer Wohnung schnell nachschauen zu können wie da der Stand ist. Klar, VPN ginge auch, ebenso hatte ich immer eine Sync-Software die mir die Daten auf das Handy spiegelt. Ja, geht beides, hat aber einfach auch Nachteile. Blieb die Dropbox. Aber das war mir dann doch zu heikel, wenn da einer einbrechen würde hätte er Zugriff auf über 20 Jahre Post an uns und das war mir erheblich zu gefährlich.

Kam der Gedanke Dropbox, aber dann verschlüsselt. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, nur musste ich schnell lernen dass er gar nicht so einfach wie gedacht ist. Oftmals verschlüsseln angebotene Programme nämlich nicht Datei-Weise sondern nur als Block. Das würde bedeuten dass bei jedem neuen Dokument das gesamte Dokumenten-Verzeichnis neu synchronisiert werden würde, bei rund 5 GB ist das selbst mit DSL100 keine wirkliche Option. Also dauerte es geraume Zeit bis sich endlich ein Programm fand das dieses Problem löst, eben der Cryptomator.

Der verschlüsselt nun schon geraume Zeit völlig problemlos meine Dateien, die dann auf OneDrive gesynct werden. Nun kann ich auch auf der Arbeit völlig problemlos auf meine Dokumente schauen indem ich dort ebenfalls den Cryptomator installiert habe. Das funktioniert tatsächlich schnell und reibungslos da der Cryptomator die Dateien als Laufwerk in den Explorer einbindet.

Wer also sensible Daten in der Cloud vorhalten möchte, schaut euch das Tool mal an, meine Empfehlung gebe ich gerne!