Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Dateien verschlüsseln in der Cloud

Mal wieder Zeit für ein schönes Stückchen Software das mir das Leben wirklich erleichtert hat, Cryptomator. Und der ist sogar noch Freeware. Eine Spende ist natürlich immer klug falls man ihn als gut befindet, nur so kann Freeware leben.

Ich scanne seit Jahrzehnten die eingehende Post ein und habe sie somit als PDF-Dateien digital vorliegen. So weit, so gut. Das Problem das sich immer mal ergab war der Zugriff wenn ich unterwegs bin. Nun kann man sich fragen ob das wirklich so wichtig ist. Und ja, wird zumindest bei uns immer wichtiger. So ist es teils einfach wichtig bei Problemen mit einer unserer Wohnung schnell nachschauen zu können wie da der Stand ist. Klar, VPN ginge auch, ebenso hatte ich immer eine Sync-Software die mir die Daten auf das Handy spiegelt. Ja, geht beides, hat aber einfach auch Nachteile. Blieb die Dropbox. Aber das war mir dann doch zu heikel, wenn da einer einbrechen würde hätte er Zugriff auf über 20 Jahre Post an uns und das war mir erheblich zu gefährlich.

Kam der Gedanke Dropbox, aber dann verschlüsselt. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, nur musste ich schnell lernen dass er gar nicht so einfach wie gedacht ist. Oftmals verschlüsseln angebotene Programme nämlich nicht Datei-Weise sondern nur als Block. Das würde bedeuten dass bei jedem neuen Dokument das gesamte Dokumenten-Verzeichnis neu synchronisiert werden würde, bei rund 5 GB ist das selbst mit DSL100 keine wirkliche Option. Also dauerte es geraume Zeit bis sich endlich ein Programm fand das dieses Problem löst, eben der Cryptomator.

Der verschlüsselt nun schon geraume Zeit völlig problemlos meine Dateien, die dann auf OneDrive gesynct werden. Nun kann ich auch auf der Arbeit völlig problemlos auf meine Dokumente schauen indem ich dort ebenfalls den Cryptomator installiert habe. Das funktioniert tatsächlich schnell und reibungslos da der Cryptomator die Dateien als Laufwerk in den Explorer einbindet.

Wer also sensible Daten in der Cloud vorhalten möchte, schaut euch das Tool mal an, meine Empfehlung gebe ich gerne!

Gammelcaches in GSAK filtern

Hier mal ein kleiner Tipp für GSAK-Nutzer. Ich hole mir die Caches so ca. einmal die Woche über die Groundspeak-API. Danach laufen dann diverse Routinen. D.h. es wird z.B. geprüft was mit den Caches ist die nicht in der neuen Abfrage waren wie bei mir z.B. Mysteries. Die hole ich mir nicht mehr, habe aber noch alte gelöste in GSAK. Dann markiere ich mir diverse Caches mit anderen Icons, z.B. Nachtcaches, Wasser- und Klettercaches. Und noch so das eine oder andere.

Bevor ich mir das Ergebnis dann irgendwann in die Cloud schiebe aus der ich die Daten auf das Handy lade schaue ich noch mit einem bestimmten Filter drauf, dessen Name lautet bei mir „Gammelcaches“.

Irgendwann war ich es einfach leid vor ungepflegten Caches zu stehen die gar nicht mehr da sind. Klar, kann man auch einzeln schauen. Aber wenn ich los fahre schaue ich mir die Cachen nie vorher im einzelnen an sondern lasse mich viel lieber überraschen. D.h. ich plane tatsächlich nur nach Google Maps und schaue dort wo eine schöne gründe Gegend zum Wandern und Cachen einlädt.

Und um zumindest den größten Teil dieser Gammelcaches auszusortieren habe ich mir irgendwann diesen Filter gebaut und vielleicht kann ihn ja auch jemand anderes nutzen um einen gewissen Anteil an kaputten Caches auszusortieren.

Bei mir hat sich, wie im Bild zu sehen, die Einstellung:

  • Didn’t find it
  • Needs Archived
  • Needs Maintenance

mehr als 3 mal in den Logs als sinnvoll eingependelt. Wobei ich die API die letzten 6 Logs holen lasse.

Kein Backup, kein Mitleid

Nicht das ganze Leben besteht aus Geocaching und der Blog hat ja nicht umsonst den Untertitel D-Buddis Welt. Und in eben diese gehört bei mir auch die Computerei der ich seit fast 40 Jahren treu bin.

Immer wieder wichtig, immer gern verdrängt, das Backup. Um ganze Rechner zu sichern nutze ich Acronis, das läuft bei mir sehr, sehr stabil und deckt meinen Bedarf völlig ab. So machen alle meine Rechner einmal die Woche ein Backup. Ein Voll-Backup, 4 mal inkrementell und dann wieder ein Voll-Backup und die letzten 3 Versionen werden jeweile aufbewahrt, danach automatisch gelöscht. Acronis läuft dabei in Version bis 2015-2017, so einen wirklichen Grund für Upgrades sehe ich zur Zeit nicht. Für Voll-Backups gibt es reichlich Software, bei mir ist es halt Acronis weil der Mensch irgendwie ja auch ein Gewohnheitstier ist. Ich denke mal hier ist der Beratungsbedarf auch eher klein, es gibt da eine gute Auswahl an Software und die ist meistens auch noch Selbsterklärend. Vom integrierten Windows-Backup würde ich eher abraten, das hat bei mir zu oft bewiesen dass es nicht recht zuverlässig ist und auch mal beim zurücksichern böse Überraschungen bereithalten kann.

Aber eigentlich geht es mir viel mehr um ein zweites Programm dass ich zum Backup nutze da es mich mittlerweile nach rund einem Jahr Einsatz komplett überzeugt hat und dazu auch noch kostenlos zu haben ist, SyncBackFree V8.

Wozu neben Acronis noch eine Software? Nun, Acronis funktioniert für Voll-Backups gut, geht es um einzelne Dateien finde ich es oft etwas träge. Hinzu kommt das es mir nicht nur um das Backup an sich ging sondern ich meine Backups verteile. Mal eine kurze Übersicht:

Auf einem Computer mit Win10 im tiefsten Keller wird Festplatten-Platz im Netz bereit gestellt den alle Rechner im Haus als Netzlaufwerk eingebunden haben. Auf diesen Laufwerken liegen Dokument, Filme, Bilder und alles andere was man so an Daten hat. Für ein Image-Backup wäre das etwas aufwendig. So habe ich diese Daten lange Zeit jedes WE per Beyond Compare auf ein NAS im Haus meiner Eltern gespiegelt was aber schon jedes Wochenende ein paar Minuten Zeit gekostet hat. Einen weiteren Teil der Daten spiegele ich als letzte Sicherheit noch auf ein NAS im Stall. So müssten schon 3 Gebäude für einen Totalverlust abbrennen. Sollte das passieren sind wahrscheinlich die Daten mein geringstes Problem. Wobei Dokumente und Bilder auch noch mit Cryptomator verschlüsselt auf OneDrive liegen. By the way, Cryptomator ist übrigens ein schlicht geniales Verschlüsselungs-Tool. Man könnte also sagen ich bin da ein echter Sicherheits-Fanatiker 😎 Und natürlich möchte ich das alles nicht immer per Hand anwerfen müssen.

So kam es dazu dass ich irgendwann in der Ct über SyncBackFree stolperte und dieses bei mir testete. Und wow, Granate! Spiegeln, Syncen in jeder Variante kann hier eingestellt werden. Vor allem funktioniert das sogar mit FTP, also auch diese Domain kann problemlos gespiegelt werden, so soll es sein. Dazu kann über die Optionen wirklich haarklein eingestellt werden wie man die Spiegelung haben möchte. Für die Automatisierung nutzt das Programm die geplanten Tasks, absolut zuverlässig. Protokolle auf Wunsch, auch per EMail und in gewünschtem Detailierungsgrad. Die Software kann einfach viel zu viel um das hier alles aufzuführen, wirklich ganz großes Kino!  Und sie ist kostenlos zu haben. Die Pro-Version kann tatsächlich noch mehr, aber obwohl meine Anforderung wahrlich nicht klein sind, meistens scheiterte Software schon am FTP-Spiegel, macht die Pro-Version tatsächlich keinen Sinn für mich. So habe ich zwar in Form einer Spende dennoch etwas gezahlt, aber grundsätzlich ist die Software Free. Und ich mache hier gerne Werbung für die Software da ich hoffe sie findet noch viel mehr Anwender.

Wenn ihr also Bedarf an Spiegelung oder Sync habt, die SyncBackFree lohnt wirklich einen Blick!

OneNote, unterschätztes Tool!

Und wieder mal etwas ab vom Geocaching, obwohl es eigentlich auch dort ganz nützlich sein kann. Ich war schon immer ein Zahlen- aber auch Verwaltungs-Fetischist. Woher ich das habe? Keine Ahnung, hängt vielleicht mit der eh schon vorhandenen autistischen Neigung zusammen. Ist auch egal, ist halt so 😎

Lange war Evernote das Tool meiner Wahl, aber OneNote geriet nie ganz aus dem Focus, auch weil wir es auf der Arbeit sehr intensiv als Wissensdatenbank nutzen. Doch Evernote machte immer mal wieder Probleme, die Hierarchie ist mir zu klein und auch der Editor ist eine Zumutung. Dazu ist es kostenpflichtig und wird immer teurer ohne dabei wirklich merklich besser zu werden. Und so blieb nur OneNote. Das ist kostenfrei und wirklich gut. Auch wenn leider gerade ein Umbau von richtiger Software zur App läuft und das eher bescheiden läuft. Aber was soll man machen, wirklich ernsthafte Konkurrenz haben die beiden Produkte nicht, der Rest der da versucht in ähnliche Richtung zu gehen ist meist eher unbrauchbar. Aber das soll auch keine Glaubensdiskussion werden sondern nur mal ein kleiner Text zu OneNote da es bei mir halt erste Wahl ist.

Warum ist es bei mir erste Wahl? Es läuft stabil, die Cloud-Funktion ist schnell und der Editor ist schon ein Träumchen, Bilder, Dateien, alles lässt sich schnell und einfach einfügen. Lediglich GIFs spielt er nicht ab, aber irgendwas ist halt immer 😉 Dafür gibt es aber auch Apps für alle Plattformen und die laufen bei mit bisher seit Jahren völlig problemlos und auch brauchbar vor sich hin.

Und lange Rede kurzer Sinn, wer technische Daten und Details haben will nutze kurz die Suchmaschine seiner Wahl, da gibt es reichlich Seiten im Netz die sich mit OneNote beschäftigen. Ich möchte hier einfach nur ein Beispiel zeigen wie man es nutzen kann. Wir nutzen es für diverse Verwaltung, ein gutes Beispiel ist hier aber Urlaub.

Übersicht

So fangen wir z.B. für jeden Urlaub ein neues Blatt an. Dort werden die Grund-Daten hinterlegt, meist also von – bis. Dazu dann ggf. Laschen für Flug, Leihwagen und Hotel. Und dort werden dann jeweils Unterseiten mit den nötigen Dateien abgelegt. So wird z.B. jede Mail die den Flug betrifft auch dort abgelegt, ebenfalls die Tickets. Hier ist dann also in einem Mix aus Text und PDF alles abgelegt was man benötigt.

Auto


Wozu das alles? Ganz einfach, so habe ich immer alles dabei was benötigt wird und das auf wirklich einfachste Weise. Analog benutzen wird das z.B. für Kochrezepte, die können dabei sogar noch wunderbar mit Kategorien belegt werden wie z.B. eine Note, ein Kalorienbereich oder was auch immer.

Kurz und gut, wer etwas verwalten und/oder planen möchte ist mir OneNote wirklich nicht schlecht dran, meine Empfehlung hat es auf jeden Fall.