GGZ – das Programm

Hui, die Zugriffszahlen auf den GGZ-Artikel haben mich wirklich überrascht, scheint ein Thema zu sein dass erstaunlich viele interessiert! Und das obwohl es, wie in den Kommentarten zu lesen ja schon seit 2015 oder so eine Lösung gibt die wohl auch gut funktionieren soll. Die Lösung hatte ich vorher zwar gesehen, aber dank Phyton und Comand-Line war die für mich nicht so interessant. Nichts gegen die Comand-Line, aber die ist mir dann doch zu händisch. Außerdem ging es mir weniger um eine wirkliche Lösung als eher um so eine Art Fingerübung, mal was anderes Programmieren als ich es sonst auf der Arbeit mache. Gehupft wie gesprungen, jetzt ist was fertig. Einiges an der Programmierung wirkt vielleicht auf den ersten Blick befremdlich. Das ist zwei Dingen geschuldet. Zum einen hat Groundspeak ein zum Teil wirklich seltsames Vorgehen in ihrem Datenforma, zum anderen ist es halt auf die schnelle zusammen geschustert.

Eins mal vorab, wer was Ausgereiftes sucht dass er problemlos sofort einsetzen kann und mit wenig Fehlern rechnen muß, dann nehmt was ggzgen!! Ich habe hier in Visual Studio (VB) was zusammen geschraddelt das funktioniert, aber keine Fehlerabfang-Routinen oder irgendwas integriert hat. Es ist ein wenig getestet, zum Glück scheint der liebe Markus Gründel damit was anfangen zu können, daher hatte ich sozusagen einen Tester mit echten Daten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher dass ich mir ohne den einen Anwender der damit was anfangen kann überhaupt so viel Arbeit gemacht hätte 😎

Aber lange Rede, kurzer Sinn, es ist jetzt eine einfache Programm-Version fertig geworden und mehr Zeit möchte ich auch gar nicht versenken. Sie funktionert bei mir und dem Markus, ist also wohl nicht so ganz verkehrt. Und damit, wer immer möchte, damit rumexperimentiert werden kann stelle ich die hier mal zur Verfügung. Und zwar mit Source-Code. Vielleicht möchte ja einer mit Programmierung beginnen oder irgendwas für sich selber anpassen oder was auch immer. Das Visual-Studio gibt es ja auch in einer kostenfreien Version für Hobby-Programmierer. Irgendwelche Rechte habe ich nicht und will ich nicht haben. Wer also das Tool für viele Millionen auf den Markt bringt dem sei das Geld gegönnt 😎

Zur Nutzung braucht ihr diese ZIp-Datei. Entpacken und in ein Verzeichis. Programmierer waren schon immer zu faul um wirklich zu dokumentieren 😉 Und wer eben mag kann sich hier die Quellen runterladen. Viel Spaß damit.

Das GGZ-Format von Garmin

Mit dem GGZ-Format von Garmin kam es ja endlich dazu mal Caches ohne Ende auf einige der Garmin-Geräte laden zu können und die dennoch schnell aufrufen zu können. Das beschreiben sie hier. Wobei beschreiben ja mal wieder eher geprahlt ist 😎 Hinzu kommt dass die Beschreibung wohl uralt ist wenn man sich die genannten Gerät dort anschaut.

Mich interessierte das Format dennoch und so hörte ich mich mal um ob es eine Dokumentation gibt, finden konnte ich leider nichts. Wie das so auf Facebook nicht ganz unüblich ist kamen durchaus Antworten, mit der Frage hatten sie leider meist nichts zu tun. Ist aber gar nicht böse gemeint, bemüht waren alle zu helfen! Und immerhin kam ein Tipp mit der Info dass es eigentlich nur eine Zip-Datei ist. Das hatte ich zwar schon selber ermittelt, war anhand der spärlichen Beschreibung von Garmin nicht so schwer zu erraten, aber immerhin ein hilfreicher Tipp falls dies nicht so gewesen wäre.

Garmin schwurbelt da von speziell komprimierten Zip-Dateien, mir hat sich bisher „speziell“ nicht erschlossen, ist eigentlich eine völlig normale Zip-Datei. Wenn ihr mal schauen wollt schnappt ihr euch eine GGZ und benennt die in ZIP um. Dümmliche Windows-Nachfragen einfach mit JA beantworten

Nun mit 7-Zip oder was auch immer für einem Entpacker auspacken lassen, es entstehen zwei Hauptordner.

In meiner 7 MB Datei waren rund 4000 Caches. Daraus macht er dann in „data“ 8 GPX-Dateien die alle rund 4400 KB groß sind. Genau hier hätte ich halt gern eine Doku, denn so ist unklar ob er das nach Anzahl Caches oder Dateigröße trennt und wenn nach welcher Größe?! Ok, könnte man natürlich mal auf 4400 KB begrenzen und schauen, wissen wäre aber schöner.

Im anderen Strang unter index ist nur ganz unten in v0 etwas. Warum der Strang dann denoch so aufgeblasen wurde ist unklar. Da wird es schon einen Sinn geben, aber ohne Dokumentation wäre das wieder raten. Ich vermute es hat was von Androids Aufbau, dort sehen Verzeichniss-Stränge ähnlich aus, aber wie gesagt, geraten. Ist auch Wurst, in v0 findet man eine index.xml.

Die macht jetzt nicht anderes als auf die GPX-Datein zu verweisen. D.h. der obige Cache liegt in Geocaches_1.gpx, Kurzinfo für das GPS und von wo bis wo er dort liegt. CRC ist nur einmal ganz oben und dürfte eine Prüfsumme sein die sich auf die ZIP-Datei bezieht, da muß ich noch mal genauer hinschauen. Warum hier File-Pos und File-Len angegeben sind ist mir ebenfalls nicht völlig klar, könnte aber performanter sein als von hier auf die GPX zu springen und dort suchen zu müssen. Wird wohl auch seinen Sinn haben. Macht übrigens beim Programmieren viel Freude 😉 Falls da einer was rumprobieren möchte und sich wundert dass seine mitgerechneten File-Positionen nicht stimmen, Stichworte: Carriage LineFeed und Encoding. Programmierer werden wissen was gemeint ist.

Was Garmin da als neues Format aufführt ist also eigentlich nichts anderes als die normalen GPX-Dateien erweitert um eine Index-Datei. Und weil das GPS jetzt nicht mehr alle Daten des Caches lesen muß sondern alles in der Index-Datei hat was angezeigt wird geht das alles erheblich schneller. Die anderen Daten werden nicht mehr komplett eingelesen sondern erst wenn man auf einen Cache klickt. Oh Wunder, oh Wunder, eigentlich ganz einfach.

Ich schreibe mir gerade ein Programm um aus GPX-Dateien GGZ-Dateien machen zu können. Warum? Einfach mal so 😎 Oder weil GSAK irgendwann nicht mehr da ist und ich dann dennoch z.B. auch die Wandernadeln (Harz) auf das Gerät bekommen möchte und das GGZ für mich einen guten Eindruck macht. Einen ersten Rohentwurf der Index-Datei habe ich mit einem zusammen geschusterten Progrämmchen hin bekommen, werde ich demnächst mal auf Funktionalität testen.

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Dateien verschlüsseln in der Cloud

Mal wieder Zeit für ein schönes Stückchen Software das mir das Leben wirklich erleichtert hat, Cryptomator. Und der ist sogar noch Freeware. Eine Spende ist natürlich immer klug falls man ihn als gut befindet, nur so kann Freeware leben.

Ich scanne seit Jahrzehnten die eingehende Post ein und habe sie somit als PDF-Dateien digital vorliegen. So weit, so gut. Das Problem das sich immer mal ergab war der Zugriff wenn ich unterwegs bin. Nun kann man sich fragen ob das wirklich so wichtig ist. Und ja, wird zumindest bei uns immer wichtiger. So ist es teils einfach wichtig bei Problemen mit einer unserer Wohnung schnell nachschauen zu können wie da der Stand ist. Klar, VPN ginge auch, ebenso hatte ich immer eine Sync-Software die mir die Daten auf das Handy spiegelt. Ja, geht beides, hat aber einfach auch Nachteile. Blieb die Dropbox. Aber das war mir dann doch zu heikel, wenn da einer einbrechen würde hätte er Zugriff auf über 20 Jahre Post an uns und das war mir erheblich zu gefährlich.

Kam der Gedanke Dropbox, aber dann verschlüsselt. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, nur musste ich schnell lernen dass er gar nicht so einfach wie gedacht ist. Oftmals verschlüsseln angebotene Programme nämlich nicht Datei-Weise sondern nur als Block. Das würde bedeuten dass bei jedem neuen Dokument das gesamte Dokumenten-Verzeichnis neu synchronisiert werden würde, bei rund 5 GB ist das selbst mit DSL100 keine wirkliche Option. Also dauerte es geraume Zeit bis sich endlich ein Programm fand das dieses Problem löst, eben der Cryptomator.

Der verschlüsselt nun schon geraume Zeit völlig problemlos meine Dateien, die dann auf OneDrive gesynct werden. Nun kann ich auch auf der Arbeit völlig problemlos auf meine Dokumente schauen indem ich dort ebenfalls den Cryptomator installiert habe. Das funktioniert tatsächlich schnell und reibungslos da der Cryptomator die Dateien als Laufwerk in den Explorer einbindet.

Wer also sensible Daten in der Cloud vorhalten möchte, schaut euch das Tool mal an, meine Empfehlung gebe ich gerne!

Gammelcaches in GSAK filtern

Hier mal ein kleiner Tipp für GSAK-Nutzer. Ich hole mir die Caches so ca. einmal die Woche über die Groundspeak-API. Danach laufen dann diverse Routinen. D.h. es wird z.B. geprüft was mit den Caches ist die nicht in der neuen Abfrage waren wie bei mir z.B. Mysteries. Die hole ich mir nicht mehr, habe aber noch alte gelöste in GSAK. Dann markiere ich mir diverse Caches mit anderen Icons, z.B. Nachtcaches, Wasser- und Klettercaches. Und noch so das eine oder andere.

Bevor ich mir das Ergebnis dann irgendwann in die Cloud schiebe aus der ich die Daten auf das Handy lade schaue ich noch mit einem bestimmten Filter drauf, dessen Name lautet bei mir „Gammelcaches“.

Irgendwann war ich es einfach leid vor ungepflegten Caches zu stehen die gar nicht mehr da sind. Klar, kann man auch einzeln schauen. Aber wenn ich los fahre schaue ich mir die Cachen nie vorher im einzelnen an sondern lasse mich viel lieber überraschen. D.h. ich plane tatsächlich nur nach Google Maps und schaue dort wo eine schöne gründe Gegend zum Wandern und Cachen einlädt.

Und um zumindest den größten Teil dieser Gammelcaches auszusortieren habe ich mir irgendwann diesen Filter gebaut und vielleicht kann ihn ja auch jemand anderes nutzen um einen gewissen Anteil an kaputten Caches auszusortieren.

Bei mir hat sich, wie im Bild zu sehen, die Einstellung:

  • Didn’t find it
  • Needs Archived
  • Needs Maintenance

mehr als 3 mal in den Logs als sinnvoll eingependelt. Wobei ich die API die letzten 6 Logs holen lasse.

Kein Backup, kein Mitleid

Nicht das ganze Leben besteht aus Geocaching und der Blog hat ja nicht umsonst den Untertitel D-Buddis Welt. Und in eben diese gehört bei mir auch die Computerei der ich seit fast 40 Jahren treu bin.

Immer wieder wichtig, immer gern verdrängt, das Backup. Um ganze Rechner zu sichern nutze ich Acronis, das läuft bei mir sehr, sehr stabil und deckt meinen Bedarf völlig ab. So machen alle meine Rechner einmal die Woche ein Backup. Ein Voll-Backup, 4 mal inkrementell und dann wieder ein Voll-Backup und die letzten 3 Versionen werden jeweile aufbewahrt, danach automatisch gelöscht. Acronis läuft dabei in Version bis 2015-2017, so einen wirklichen Grund für Upgrades sehe ich zur Zeit nicht. Für Voll-Backups gibt es reichlich Software, bei mir ist es halt Acronis weil der Mensch irgendwie ja auch ein Gewohnheitstier ist. Ich denke mal hier ist der Beratungsbedarf auch eher klein, es gibt da eine gute Auswahl an Software und die ist meistens auch noch Selbsterklärend. Vom integrierten Windows-Backup würde ich eher abraten, das hat bei mir zu oft bewiesen dass es nicht recht zuverlässig ist und auch mal beim zurücksichern böse Überraschungen bereithalten kann.

Aber eigentlich geht es mir viel mehr um ein zweites Programm dass ich zum Backup nutze da es mich mittlerweile nach rund einem Jahr Einsatz komplett überzeugt hat und dazu auch noch kostenlos zu haben ist, SyncBackFree V8.

Wozu neben Acronis noch eine Software? Nun, Acronis funktioniert für Voll-Backups gut, geht es um einzelne Dateien finde ich es oft etwas träge. Hinzu kommt das es mir nicht nur um das Backup an sich ging sondern ich meine Backups verteile. Mal eine kurze Übersicht:

Auf einem Computer mit Win10 im tiefsten Keller wird Festplatten-Platz im Netz bereit gestellt den alle Rechner im Haus als Netzlaufwerk eingebunden haben. Auf diesen Laufwerken liegen Dokument, Filme, Bilder und alles andere was man so an Daten hat. Für ein Image-Backup wäre das etwas aufwendig. So habe ich diese Daten lange Zeit jedes WE per Beyond Compare auf ein NAS im Haus meiner Eltern gespiegelt was aber schon jedes Wochenende ein paar Minuten Zeit gekostet hat. Einen weiteren Teil der Daten spiegele ich als letzte Sicherheit noch auf ein NAS im Stall. So müssten schon 3 Gebäude für einen Totalverlust abbrennen. Sollte das passieren sind wahrscheinlich die Daten mein geringstes Problem. Wobei Dokumente und Bilder auch noch mit Cryptomator verschlüsselt auf OneDrive liegen. By the way, Cryptomator ist übrigens ein schlicht geniales Verschlüsselungs-Tool. Man könnte also sagen ich bin da ein echter Sicherheits-Fanatiker 😎 Und natürlich möchte ich das alles nicht immer per Hand anwerfen müssen.

So kam es dazu dass ich irgendwann in der Ct über SyncBackFree stolperte und dieses bei mir testete. Und wow, Granate! Spiegeln, Syncen in jeder Variante kann hier eingestellt werden. Vor allem funktioniert das sogar mit FTP, also auch diese Domain kann problemlos gespiegelt werden, so soll es sein. Dazu kann über die Optionen wirklich haarklein eingestellt werden wie man die Spiegelung haben möchte. Für die Automatisierung nutzt das Programm die geplanten Tasks, absolut zuverlässig. Protokolle auf Wunsch, auch per EMail und in gewünschtem Detailierungsgrad. Die Software kann einfach viel zu viel um das hier alles aufzuführen, wirklich ganz großes Kino!  Und sie ist kostenlos zu haben. Die Pro-Version kann tatsächlich noch mehr, aber obwohl meine Anforderung wahrlich nicht klein sind, meistens scheiterte Software schon am FTP-Spiegel, macht die Pro-Version tatsächlich keinen Sinn für mich. So habe ich zwar in Form einer Spende dennoch etwas gezahlt, aber grundsätzlich ist die Software Free. Und ich mache hier gerne Werbung für die Software da ich hoffe sie findet noch viel mehr Anwender.

Wenn ihr also Bedarf an Spiegelung oder Sync habt, die SyncBackFree lohnt wirklich einen Blick!

OneNote, unterschätztes Tool!

Und wieder mal etwas ab vom Geocaching, obwohl es eigentlich auch dort ganz nützlich sein kann. Ich war schon immer ein Zahlen- aber auch Verwaltungs-Fetischist. Woher ich das habe? Keine Ahnung, hängt vielleicht mit der eh schon vorhandenen autistischen Neigung zusammen. Ist auch egal, ist halt so 😎

Lange war Evernote das Tool meiner Wahl, aber OneNote geriet nie ganz aus dem Focus, auch weil wir es auf der Arbeit sehr intensiv als Wissensdatenbank nutzen. Doch Evernote machte immer mal wieder Probleme, die Hierarchie ist mir zu klein und auch der Editor ist eine Zumutung. Dazu ist es kostenpflichtig und wird immer teurer ohne dabei wirklich merklich besser zu werden. Und so blieb nur OneNote. Das ist kostenfrei und wirklich gut. Auch wenn leider gerade ein Umbau von richtiger Software zur App läuft und das eher bescheiden läuft. Aber was soll man machen, wirklich ernsthafte Konkurrenz haben die beiden Produkte nicht, der Rest der da versucht in ähnliche Richtung zu gehen ist meist eher unbrauchbar. Aber das soll auch keine Glaubensdiskussion werden sondern nur mal ein kleiner Text zu OneNote da es bei mir halt erste Wahl ist.

Warum ist es bei mir erste Wahl? Es läuft stabil, die Cloud-Funktion ist schnell und der Editor ist schon ein Träumchen, Bilder, Dateien, alles lässt sich schnell und einfach einfügen. Lediglich GIFs spielt er nicht ab, aber irgendwas ist halt immer 😉 Dafür gibt es aber auch Apps für alle Plattformen und die laufen bei mit bisher seit Jahren völlig problemlos und auch brauchbar vor sich hin.

Und lange Rede kurzer Sinn, wer technische Daten und Details haben will nutze kurz die Suchmaschine seiner Wahl, da gibt es reichlich Seiten im Netz die sich mit OneNote beschäftigen. Ich möchte hier einfach nur ein Beispiel zeigen wie man es nutzen kann. Wir nutzen es für diverse Verwaltung, ein gutes Beispiel ist hier aber Urlaub.

Übersicht

So fangen wir z.B. für jeden Urlaub ein neues Blatt an. Dort werden die Grund-Daten hinterlegt, meist also von – bis. Dazu dann ggf. Laschen für Flug, Leihwagen und Hotel. Und dort werden dann jeweils Unterseiten mit den nötigen Dateien abgelegt. So wird z.B. jede Mail die den Flug betrifft auch dort abgelegt, ebenfalls die Tickets. Hier ist dann also in einem Mix aus Text und PDF alles abgelegt was man benötigt.

Auto


Wozu das alles? Ganz einfach, so habe ich immer alles dabei was benötigt wird und das auf wirklich einfachste Weise. Analog benutzen wird das z.B. für Kochrezepte, die können dabei sogar noch wunderbar mit Kategorien belegt werden wie z.B. eine Note, ein Kalorienbereich oder was auch immer.

Kurz und gut, wer etwas verwalten und/oder planen möchte ist mir OneNote wirklich nicht schlecht dran, meine Empfehlung hat es auf jeden Fall.