Laufband – ist eingelaufen ;-)

Das neue Laufband ist da, ein Kinetic KST3000. Ich war schon arg gespannt. Wir sparen jetzt 700 Euro aber da fragt man sich schon wie weit das die Qualität einschränkt. Und ja, tut es definitiv. Allerdings hauptsächlich bei Dingen die uns nicht so arg interessieren. So ist ja das Ziel darauf zu gehen wenn draußen arg schlechtes Wetter ist, Joggen wird es eher nicht werden. Und dafür funktioniert das Gerät schon mal problemlos.

Die beiden Kartons konnte ich sogar allein in den Keller bringen, der schwere Karton hatte so ca. 40 Kilo. Aufbau war in weniger als 20 Minuten erledigt, einfacher kann man es wirklich kaum gestalten, alle Werkzeuge sind mitgeliefert worden. Auch so einfach beschrieben dass es schon schwer fallen sollte dabei etwas verkehrt zu machen.

Klar, die Schrauben sitzen hier und da nicht so gut wie beim teuren Gerät, die Plastik-Kappen am Abschluss des Bandes müssen etwas mehr überzeugt werden. Beim drauf „springen“ ist es schon etwas wackeliger. ABER, es läuft sich wunderbar darauf. Was definitiv bei teureren Geräten besser ist ist die Lauffläche. So reichen mir die 40 cm Breite locker, aber die 1,10 Meter Länge sind schon recht knapp. Es reicht schon, aber man muss schon konzentriert sein was ich persönlich sogar besser finde. Wer aber ein wenig „schluderig“ unterwegs sein möchte für den können die 1,10 Meter echt zum Show-Stopper werden! Die Steigung kann man nur mechanisch in 3 Stufen einstellen und nicht elektrisch auf Knopfdruck. Für mich wieder ein „nice to have“ das ich nicht benötige. Ein wenig Joggen zum Test ging übrigens auch völlig problemlos ohne Durchrutscher des eigentlichen Laufbandes. Die Lautstärke ist etwas höher als bei dem teuren Gerät aber für meinen Geschmack absolut im erträglichen Bereich.

Kurz und gut, dem ersten Eindruck nach ein Laufband das unsere Anforderungen voll erfüllt und dazu noch preislich regelrecht billig ist. Wobei ich Preis-/Leistung absolut ok finde. Ich habe den „Einlauf“ mal auf einem kurzen Video festgehalten.

Mondero.de hat problemlos geliefert obwohl ich da schon Befürchtungen hatte. Dort bestellt bekommt man plötzlich Post von Primopet und deren Beurteilungen sind schon nicht mehr so dolle. Denen gehört wohl Mondero und so wirkt das schon etwas nach verbrannten Namen durch neuen ersetzt. Auch kam außer der Bestellbestätigung nichts, eine Nachfrage per EMail wurde nicht beantwortet. Ein Anruf ergab dann dass das Paket schon unterwegs sei und das stimmte auch. Eine Mail mit Paketverfolgung o.ä. gab es nicht. Wie gesagt, es lief alles ok, wirkte aber dennoch zumindest eigenwillig.

P.S.: Die Mail kam dann 1 Tag nach dem Paket, absolut einwandfrei mit Entschuldigung und allem drum und dran. Die schlechten Bewertungen gibt es also, bei meiner Bestellung sind sie halt bisher nicht nachvollziehbar.

Laufband – läuft weiter

Das erste Laufband ging ja zurück, wie berichtet. Aber so schnell geben wir nun auch nicht auf, jetzt kommt Plan B. Sozusagen die Spar-Fassung, ein Kinetic Sports Laufband. Klar, das ist natürlich ein Kompromiss und könnte für mich mit 1,87 cm wohl schon knapp werden. Aber ich werde ja älter und da schrumpft man ja 😎

Dafür wiegt das Gerät nur 36 Kilogramm und dürfte damit locker in den Keller zu transportieren sein was mit dem ersten Versuch so gar nicht ging. Auch habe ich die Hoffnung dass es für unsere Anforderung, also reines gehen und kein joggen, ausreichen müsste. Gespannt bin ich speziell darauf ob die kurze Lauffläche reichen wird um es sinnvoll zu nutzen. Wobei ich zwar größer bin als die unsichtbare Heike aber dennoch die kürzeren Schritte mache, also wird der Test mit Heike fast entscheidender.

Mein erster Blick führte mich zu Amazon, aber die sind in diesem Fall klar zu teuer. Mittlerweile schaue ich aber eh immer mal nach alternativen Anbietern da mit Amazon irgendwie immer unsympathischer wird ohne dass ich so richtig sagen könnte warum eigentlich. Auch deren Qualität und Kulanz hat für meinen Geschmack deutlich nachgelassen. Nach kurzer Suche wurde Mondero zum Preis-Sieger. Gekauft habe ich dort noch nie und viel zu finden ist im Netz nicht über den Laden, aber Mut zur Lücke 😉

Somit ist also das nächste Laufband im Zulauf und ich werde natürlich darüber berichten wie es denn nun mit diesem „laufen“ wird.

Unser Laufband – ein Rückläufer

Nun war es so weit, das Laufband cardiostrong TR-30 von Sport-Tiedje wurde per Spedition geliefert. Und was soll ich sagen? Wir haben uns erheblich verschätzt…

Das Paket wurde per Hubwagen im Carport abgesetzt und ich machte mich ans auspacken. Und wie so oft, ein wahres Tetris. Dazu war so keine Bewegen möglich, also musste der Karton zumindest so aufgeschnitten werden dass man die Seiten zur Seite runter klappen konnte. Und da war es nun das Prachtstück. Allerdings kaum etwas zusammen zu bauen, es ist mehr oder weniger schon komplett verschraubt. Hört sich gut an, ist es aber leider nicht. So wiegt das Ding nämlich ohne Karton satte 86 kg. Eigentlich machte mir das vorher gar keine Sorge, wir haben auch schon 1-2 Dinge von rund 100 kg in den Keller gebracht und das klappte auch.

Hier sah es leider anders aus. Zu erst mal sind die Handläufe schon befestigt aber nicht fest an der Seite sondern sie schlackern rum was einen Transport natürlich erschwert. Also erster Gedanke, zum Transport in den Keller schrauben wir die ab, dann wird es erheblich leichter. Tja, falsch gedacht. Es läuft nämlich ein Kabel aus dem Gerät durch die Handläufe. Ok, also Motor-Abdeckung ab und Kabel lösen. Wieder falsch gedacht, es ist zwar ein gestecktes Kabel aber aus unerfindlichen Gründen mit Harz verklebt. Wirklich eine grandiose Idee. Ok, also die Handläufe mit Gorilla-Tape fest am Gerät verklebt damit es handlicher wird. Leider ist es mit 90 cm so breit dass wir es nur hochkant ins Haus bekommen. Hochkant ist leider auch gleichbedeutend mit unhandlicher. Und dann der endgültige Show-Stopper, das Ding wiegt gefühlt auf einer Seite 10 und auf dern anderen 70 Kilo. Mehr als ein paar wenige Meter nur wenige cm über dem Boden ist nicht drin. Vielleicht werde ich alt, aber so schwächlich bin ich eigentlich gar nicht.

Was soll ich sagen, wir scheiterten wirklich am extremen Gewicht kombiniert mit der Unhandlichkeit. Lässt man es den Hersteller in den Keller bringen kann man das für einen fetten Aufpreis dazu buchen, inkl. Aufbau 199 Euro. Geld das ich kaum wieder bekommen dürfte wenn ich mich dazu entscheide es nicht behalten zu wollen. Als es dann zumindest mal im Haus stand habe ich auch mal die Höhe gemessen, 30 cm. Wenn ich mich da im Keller drauf stelle schrumpft der Abstand Kopf/Decke auf 20 cm zusammen. Das gibt den Ausschlag, das Teil geht (leider) zurück, das ist einfach zu viel.

Kann Sport-Tiedje nichts für, die haben alles gut und richtig gemacht. Bei uns sehe ich die Schuld auch nicht so recht, ich habe das einfach nur falsch eingeschätzt. Sei es wie es sei, Gerät als Rückläufer angemeldet, also weiter draußen gehen.

Unser Weg zum Laufband

Immer wieder mal wäre ich zu bestimmten Zeiten noch etwas gewandert bzw. Spazieren gegangen aber irgendwas verhinderte es. Starkregen, Glatteis, warten auf irgendeinen Handwerker oder eine Lieferung, sucht euch was aus. Irgendwann kam dann die Idee da irgendeinen Ersatz zu finden. So begannen die Überlegungen. Was Einfaches sollte es sein, schließlich ging es ja „nur“ um ein wenig gehen/wandern. Also mal umgeschaut und so kam man fast automatisch zu einem Stepper oder einem Crosstrainer. Da mir ein Crosstrainer zuviel Gehampel ist fiel der schon mal raus. Ja, klar, der ist eigentlich sicher die bessere Wahl, aber ich will eben nicht trainieren sondern nur etwas gehen, daher Stepper.

Also mal bei Amazon geschaut und die Auswahl ist groß aber die Unterschiede klein. Endlich einen gefunden der auch noch gut bewertet ist und schwups, lieferbar in 3 Monaten. Also wieder neu suchen, aber vorher muss ich noch mit Heike einkaufen. Und siehe da, was gammelt da beim Aldi rum? Ein Stepper für 29,99 Euro. Da haben wir nicht lange überlegt und das Ding mitgenommen. So haben wir mit 29,99 Euro begonnen und es riecht danach als würden wir bei rund 1000 Euro enden, später mehr.

Der Aldi-Stepper ist wirklich ein erstaunlich wertiges Teil für den Preis! Stabil wie nichts Gutes, Zusammenbau ist auch kein Problem, läuft. Zumindest so ca. 10 Sekunden, dann war der kleine Computer der mitgeliefert war auch schon mehr oder weniger über den Jordan. D.h. er zeigte zwar noch was an aber nur noch ab und an wurde mitgezählt. War aber nicht tragisch, das Teil war eh für uns völlig belanglos. Viel schlimmer war das Laufen auf dem Gerät, die Waden taten schon nach wenigen Minuten weh und das wurde auch bei mehreren Versuchen nicht besser. Vor allem hat das gehen/laufen auf so einem Stepper für uns aber so gar nichts vergleichbares mit normalem gehen. Dass da ein Unterschied ist war uns auch klar, aber dass der so groß ist nicht. So steht der Stepper bereits wieder beim Aldi, wenn ihr euch ran haltet könnt ihr ihn noch kaufen 😉

Also musste neu überlegt werden und da kommt man mehr oder weniger zwangsläufig zum Laufband, das liegt wohl am dichtesten am normalen gehen/laufen. So musste erneut Amazon her halten und es ergab sich der Eindruck dass man so um die 250 Euro schon ein brauchbares Laufband bekommen könnte. Das ist aber eben eher nur ein Eindruck. Wenn man dann, so wie wir, mal bei Karstadt vor Ort schaut wird einem schnell klar warum 1 Meter Laufband-Länge ebenso wenig reicht wie 50 Kilo Eigengewicht. Solche Billigheimer dürften relativ zügig unter mir zusammen brechen! Zumindest dürfte einem bei durchrutschenden Bändern, gequältem Motor und wackeligem Gesamt-Gerät der Spaß schnell vergehen.

So also bei Karstadt mal rumprobiert, die haben Sport-Tiedje im Haus und die hatten immerhin einige Geräte vor Ort. So stellte sich heraus dass das einfachste Gerät für uns reicht da wir eben nicht vorhaben darauf zu joggen, zumindest nicht in nennenswertem Umfang. Probieren wird man es sicherlich mal und bis zu 30-40 Minuten ist das auf dem Gerät auch gut möglich. Erst wenn man richtiger Läufer ist und das Gerät richtig fordern würde wäre das nächst größere Gerät nötig. Ich kann jetzt also aus Erfahrung sagen dass man sich bereits nach wenigen Schritten daran gewöhnt auf so einem Laufband unterwegs zu sein, gefiel mir gut. Die Überlegung ist das Laufband in den Keller zu stellen, da steht auch noch eine alte Glotze und dann kann man sozusagen gesund Netflix schauen 😎

Die Preise dieser Laufbänder haben dann nicht mehr viel mit den Amazon-Geräten zu tun 😎 Das einfach Gerät ist ein Cardiostrong TR-30 und liegt bei 999 Euro, das etwas größere TR-70i bei 1699 Euro. Der Versand ist immerhin umsonst aber nur bis Bordsteinkante. Wenn es ins Haus getragen und aufgebaut wird würde das 200 Euro extra kosten. Es soll aber an sich kein Problem sein es selber aufzubauen, man muss halt nur zwei Träger haben denn das Paket liegt wohl bei rund 90 Kilo. Auch von der Größe sind die Laufbänder ganz schöne Brummer, da muss man schon so einiges an Platz haben.

Was soll ich sagen, wir sind also am überlegen die 999 Euro zu investieren und uns so ein Laufband zuzulegen. Allerdings geht es vorher noch mal eine Woche nach Mallorca, so haben wir noch etwas Zeit darüber nachzudenken. Sollte ein Leser hier noch Know-How haben, gerne her damit!