Erste Überwachungskamera leicht defekt

3 Jahre sind meine beiden Instar 5907HD jetzt im täglichen Außeneinsatz und nun ist es passiert, die erste Kamera hat einen Defekt. Plötzlich war nachts ohne richtiges Licht nichts mehr zu sehen, schlicht schwarzes Bild. Die erste Vermutung war defektes Infrarot-Licht aber die 3 Lampen brannten. Dann also die Kamera-Umschaltung auf Nachtsicht? Mal gegoogelt, seltene Probleme gab es wohl, passte aber alles nicht so richtig. Also mal nach einem Infrarot-Scheinwerfer geschaut. Und hui, da gibt es eine wirklich große Auswahl. Die Instar-Scheinwerfer warten mir mit 60 Euro aufwärts doch etwas zu teuer, so wurde es nach einigem schauen ein Tonton um mal zu sehen was die überhaupt so bringen ohne gleich große Summen zu investieren. Vorab, die Verarbeitungsqualität entspricht tatsächlich dem Preis, unterirdisch. Die Verstellung ist schon zum Start recht ausgejackelt und man hat die ganze Zeit das Gefühl das Teil fliegt gleich auseinander.

Also angebaut, ausprobiert und leider feststellen müssen dass es die Nachtsicht der Kamera ist denn nichts änderte sich. Reparatur halte ich für zu aufwändig bei einer 3 Jahre alten Kamera, also muss eine neue Kamera her. Zur Zeit gerade kein Angebot bei Instar, also wieder mal die Suchmaschine angeworfen und siehe da, wie immer für rund 150 Euro zu bekommen, eine Instar 5907HD. Wenn auch nur in Silber (ist mir relativ egal) und ohne POE (benötige ich eh nicht).

Geliefert, angebaut und erst etwas angefressen. Ist die Fassung des Fußes mittlerweile so billig gebaut dass die Schraube überdreht. Ok, Ersatzteil der alten Kamera genommen, gut ist. Aber Instar sollte wirklich nicht anfangen an solchen Dingen zu sparen! Hier kam dann aber die Software-Qualität zum Tragen. D.h. über den Web-Client von der alten Kamera ein Backup gezogen, auf die neue Kamera aufgespielt und alles wie vorher, ohne jedes Einrichten, so soll es sein.

Dann wahre Freude. Obwohl das gleiche Modell gab es offensichtlich doch „stille“ Produktpflege. Schon über Tag hatte ich das Gefühl das Bild wäre einen Tick besser. Als ich dann die Filme am nächsten Tag schaute war ich wirklich überrascht, Nachtsicht ein Quantensprung besser, gut gemacht Instar! Und der neue Scheinwerfer war hier nicht im Einsatz, der ist eigentlich auch nicht mehr nötig bei der neuen Kamera.

vorne alte Kamera
vorne neue Kamera

Also vorne alles gut, dann kann ich den Scheinwerfer ja hinten testen.

jetzt mal im Duett 😎

Bisher ist dort Bild so wie das mit der alten Kamera vorne.

reicht aus, hat aber natürlich Luft nach oben

Mit dem Scheinwerfer ist kaum ein Unterschied zu erkennen. Ja, einen Tick heller wird es, aber insgesamt lohnt sich der Scheinwerfer nicht wirklich.

Fazit?!

Gut dass ich die Kamera nicht habe reparieren lassen denn dann hätte ich u.U. die alte Qualität bekommen und die aktuelle Variante ist doch um einiges besser in der Bildqualität auch wenn sich die technischen Daten nicht geändert haben. Ein IR-Scheinwerfer mag Sinn machen, dann aber wohl eher einer für gutes Geld und nicht die Sparvariante.

Kampf dem Maulwurf und den Wühlmäusen

Nein, ich möchte keine Grundsatzdiskussion führen ob die Viecher nun nützlich sind oder nicht, uns gehen sie gewaltig auf den Keks da sie seit Jahren für Tritt-Fallen in Rasen und Garten sorgen. Und es ist ja wirklich ein Witz, aber die buddeln auch nie da wo sie einen nicht stören würden sondern immer möglichst an den Stellen die einem besonders ins Auge fallen 😎

Wie wohl sehr viele Menschen haben wir über die Jahre vieles getestet, Hausmittelchen, Chemie, mechanische Fallen und was weiß ich nicht noch. Die Hausmittel kann man völlig vergessen, außer absurden Vorgehensweisen ergaben sie schlicht gar nichts, wahrscheinlich haben die Tierchen sich einfach nur an den Kopf gefasst was der ganze Quatsch soll. Chemie erwies sich als so lala, immerhin die Wühlmäuse konnten tatsächlich mal kurzzeitig eingebremst werden ohne aber wirklich durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Außerdem haben wir nicht so wirklich gerne Chemie im Garten. Die mechanischen Fallen waren der beste Witz, immer wieder ausgelöst aber nie etwas drin. Dafür muss man die vorhanden Löcher sogar noch vergrößern um die Falle einzubauen. Davon ab, ein toter Maulwurf kann wohl dem Gesetz nach 25.000 Euro kosten wenn man ihn bewusst erlegt hat. Ein recht interessante Übersicht findet ihr hier.

Aber da die Viecher auch einfach nicht nachlassen versucht man es ja immer wieder mal sie in die Flucht zu schlagen. Also mal wieder beim ganz großen Versandhaus geschaut was es noch so gibt und wieder mal etwas Neues versucht. Karbid wurde dieses mal gekauft. Viel hilft viel, also gleich mal 3 Kilo. Natürlich ist das auch Chemie, aber nach der Anwendung hat es sich letztlich aufgelöst und ist weg. Dazu benötigt man, wie sich heraus stellte, sehr wenig davon.

Tja, was soll ich sagen? Der Hammer! Einmal im Garten auf dem Gehweg getestet und wow, netter Effekt. Kommt Wasser auf das Zeug qualmt es wie Otter los und stinkt wie die Pest, Man sollte es wohl auch nicht einatmen 😎 Also los und einen der Maulwurfshügel geöffnet. Zwei, drei Klümpchen Karbid rein. Mit der Gießkanne etwas Wasser drauf und Loch wieder zu machen damit der Qualm durch die Gänge zieht. Und siehe da, das ist jetzt ein paar Wochen her und weder Maulwurf noch Wühlmaus haben sich wieder sehen lassen. Das haben wir bisher noch nie erlebt, egal welche Maßnahmen wir bisher getroffen hatten, nach maximal 1 Woche waren die Gänge neu belebt.

Daher von mir der Tipp, versucht es mit Karbid, das Teufelszeug hilft und es reichen extrem kleine Mengen!

Hier noch mal im bewegten Bild