Harz nahe Thale, Friedrichsbrunn

Kaum darf man wieder wollten wir auch und so ging es dieses mal über ein verlängertes Wochenende nach Friedrichsbrunn. Wandernadel, Wandern, Geocaching, genau in der Reihenfolge war es unser Ziel. Und daher vorab, wer sich nur für Geocaching interessiert der kann hier aufhören denn in dem Bereich ist so gut wie nix zu berichten.

Auf die Wandernadel muß ich allerdings zu Beginn gleich mal etwas schimpfen. Die App hatte ein Update und schwupps, alle elekronischen Stempel verloren, ein wirklich tolles Update.

Unterkunft

Gemietet hatten wir wie so oft über booking.com, ein Ferienhaus, top mit 9,5 bewertet.

Nach unserer Bewertung dürfte das jetzt etwas absacken. Also ernsthaft, wem oder was wollen manche Bewerter eigentlich 10 Punkte geben wenn sie hier schon alles verballern. Das Ferienhaus Anne ist grundsätzlich ok. Nette Vermieter, schöne Lage, alles was man benötigt und auch schöne große Zimmer.

ABER, mit der Sauberkeit ging es schon los. Sauber ja, aber mehr auch nicht. Kurz und gut, gerade die Wohnung im Februar war ein Maßstab an Sauberkeit und da kam dieses Haus nicht mal in die Nähe, so hatten wir einfach mal 1-2 Spinnen zuviel als dass die alle so kurzfristig eingezogen wären. Die Ausstattung völlig ok, aber eben auch Teller aus merkwürdigem Material und Messer die kaum schneiden. Auch nicht wirklich schlimm, aber dafür 10 von 10 Punkten? Und dann das Hauptproblem, die Heizung im Schlafzimmer unfassbar am rauschen, wirklich als wenn man am Flußlauf schliefe, das geht mal gar nicht. Zum Glück stellte die sich gegen 23.19 Uhr ab. Warum ich das so genau weiß? Weil vorher schlafen fast unmöglich war. Also habe ich brav bei Booking angekreuzt und es eine 7.0 heraus gekommen und das fand ich auch erheblich passender als 9.x. Als Startpunkt zum Wandern aber ok.

Ort

Der Ort, ehrlich gesagt schon arg langweilig, der hat wirklich mal gar nichts. Die Umgebung passte sich da an, für den Harz aus unserer Sicht auch eher lahm. Wir tippten schon darauf dass Thale den Hexentanzplatz bekommen hat weil es sonst wenig zu bieten hat. Im Ernst, man kann hier natürlich durchaus Urlaub machen, für Wanderer gibt es aber schönere Ecken. Das ist aber natürlich sehr subjektiv!

Wir hatten den Ort ausgewählt weil hier 5 Wandernadeln in „Wanderweite“ waren und das klappte auch ganz gut.

Wanderung

Mit einer 20 km starteten wir unser Wandern. konnten wir in Ruhe alle 5 Stempelstellen erwandern und das hat durchaus Spaß gemacht. Wobei leider auch die Stempelstellen und die Wege wirklich eher unter „Langweilig“ zu verbuchen waren. Irgendwie wurden wir hier nicht so recht warm mit der Ecke.

Am nächsten Tag also nach Thale um die dortigen 4 Stempelstellen in Schlagweite zu erwandern. Und an der Roßtrappe durften wir dann erstmal lernen dass Wanderwege hier durchaus mal jahrelang gesperrt sind… Ob das so klug ist wenn man Touristen-Ort ist? Also rüber zum Hexentanzplatz und von dort ran an die Stempelstelle. Und das hatte es dann endlich mal in sich, da ist ein 350m Stück für dass man oneway schon fast 60 Minuten unterwegs ist. Auf einer abenteuerlichen Strecke mit Knüppelweg ununterbrochen bergab und das auch noch auf glitschigem Untergrund. Wandern Hardcore sozusagen.

Kurz, DAS hat uns dann mal so richtig Spaß gemacht! Aber schon die nächste Stempelstelle erstarrte sozusagen in Langeweile, es wurde aus unserer Sicht einfach nicht besser.

Insgesamt merkt man hier auch die Touristen-Ecke. Kommste irgendwo in den Umkreis von 1 km an einen Parkplatz ist der Wald förmlich überfüllt, mit jedem Meter den du dich wieder entfernst wird es einsam. 1000 Meter scheint heutzutage der Radius der meisten „Wanderer“ zu sein, auch wenn sie ausgestattet sind als wären sie auf Weltumwanderung.

Fazit

Ok, hört sich schlimm an, so schlimm war es aber gar nicht. Wer nicht zu hohe Erwartungen hat könnte mit Haus Anne durchaus zufrieden sein, sofern er keine Probleme mit wirklich lautem Rauschen einer Heizung hat. Zumindest ist es ein guter Ausgangspunkt um hier mal 5 Stempelstellen zu besuchen. Und auch wenn es langweiliges drum herum war, an den Wanderungen haben wir natürlich dennoch jedes mal unseren Spaß und man fühlt sich doch richtig gut, wie so ein Welteroberer, wenn man die Wanderung dann hinter sich hat. Kaum sitzt man beginnt das verklären und alles war tippi toppi.

Caches haben wir auch ein paar mitgenommen und die waren auch ok bis gut, aber eben nicht so gut als dass es sich lohnen würde hier explizit drauf einzugehen. So bleibt es eher ein kleiner Eindruck von uns über die Gegend hier, nicht mehr, nicht weniger. Wir können sie eher nicht empfehlen.

Zorge, Harz, lohnt sich!

Bevor noch irgendwas von Reiseverboten auch nur angedacht war hatten wir unseren Kurzaufenthalt im Harz vom 14.03-18.03.2020 geplant und auch angetreten. Und ich muß sagen, hat sich so richtig gelohnt!

Wir fahren ja durchaus öfter mal in den Harz, oft auch für ein verlängertes Wochenende um dort zu wandern und nebenbei Stempel für die Wandernadel zu sammeln und zu cachen. Dieses mal hatten wir uns für Zorge entschieden weil es von dort die Möglichkeit gab in 3 Runden an 3 Tagen viele Wandernadel-Stempel zu sammeln. Der Ort war schon mal ein echter Treffer für unseren Geschmack, aber dazu später noch mehr. Unterkunft war eine Ferienwohnung, Haus Elfriede, der zweite Volltreffer.

Der Ort liegt wirklich schön am südlichen Rand des Harzes, sozusagen in einem Loch. Ja, Tal wäre vielleicht korrekter aber Loch trifft es einfach eher 😎 Und da hätten wir dann auch den einen von zwei Nachteilen von Zorge, egal in welche Richtung die Wanderung geht, es geht erst einmal relativ steil bergauf. Der zweite Nachteil ist der Handy-Empfang, durch die „Loch“-Lage ist der sehr, sehr dürftig, bemühtes Edge sozusagen. Und WLan hilft nur so bedingt da wohl auch die Anbindung der Bewohner eher dünn ist, ein Problem dass uns im Harz schon öfter begegnet ist. Wir staunten teilweise wie viele Höhenmeter dieses kleine Mittelgebirge so zu bieten hat, gerade in Zorge stellt man das schnell fest. Aber natürlich hat Zorgen auch Vorteile. Unter anderem dass es so liegt wie es liegt denn am Ende jeder Wanderung geht es bergab 😎 Und durch die abgelegene Lage ist es hier leise, leisen und noch mal leise, das war schon extrem angenehm und auffällig.

Der Ort ist klein und malerisch, fast schon verschlafen ohne so verlassen zu wirken wie manch anderer kleiner Ort im Harz. Einkaufen ist so lala, aber immerhin gibt es einen Bäcker und einen Kiosk im Ort, so bekommt man zumindest die dringensten Sachen auch vor Ort zu kaufen, wobei die Auswahl natürlich sehr überschaubar ist. Für uns ist es auf jeden Fall ein Ort wie für uns gemacht da wir Einsamkeit lieben.

Und Haus Elfriede war dann das Sahnehäubchen. Etwas schwierig zu erreichen da die Straßen wohl eher so Trabi-Format haben, sowohl in Breite als auch Kurven, aber mit etwas rangieren ging das schon. Vor Ort dann ein Carport wo der Wagen gut reinpasste und auch bis zum letzten Tag stand denn im Harz brauchen wir den Wagen wirklich nur zu Anreise. Die Ferienwohnung im Obergeschoß des Hauses, sehr hell und freundlich eingerichtet. Und vor allem wirklich hochwertig und liebevoll eingerichtet, das hat weniger was von üblicher praktischer Ferienwohnung als von Eigentumswohnung. Küche, Wohnzimmer, Bad und 2 Schlafzimmer, da lässt es sich wirklich aushalten. Auch die Vermieter sehr freundlich und zurückhaltend, passte also auch optimal.

Wir haben dann 3 Wanderungen gemacht.

Die erste führte uns über 3 Stempelstellen im Süd-Osten und das ist ein wirklich tolles Wandergebiet! Durchaus abwechslungsreiches Gebiet, die Natur präsentiert sich immer mal wieder anders und auch angenehme Wanderwege. Also keine regelrechten Wander-Autobahnen aber dennoch meist zu zweit nebeneinander begehbar. Allerdings liegt jetzt vor der richtigen Saison schon noch mal ein Baum über den Weg und die sind dann zum Teil gar nicht so einfach zu umgehen. Aber das ist auch stöhnen auf hohem Niveau.

Die zweite Wanderung ging dann Richtung Ost-Nord-Ost. Die war nicht ganz so schön von der Umgebung, hier war doch oft alles gleich aussehend und viele Wege waren schon fast Straßen. Dabei auch noch so oft bewandert dass der Boden teils fest wie Beton war.

Die dritte Runde führte uns dann weit nach Norden und die war an sich fast so schön wie die erste. Nur waren hier umfangreiche Arbeiten im Wald angange und dadurch war es teils etwas laut und die Wege schon arg mitgenommen was es dann etwas unschöner machte. Aber auch hier eher stöhnen auf hohem Niveau.

Letztlich waren aber alle 3 Touren wirklich schön und nebenbei konnten wir auch noch einige Caches mitnehmen. Wobei die zwei Multis in Zorge uns durchaus einen Favoriten-Punkt wert waren, die Tradis im Wald, nunja, sagen wir mal nicht so unser Geschmack 😉 Aber gerade im Westen gibt es zum Teil richtige Trails in denen man ggf. auch richtig Punkte zusammen bekommen kann wenn man es denn möchte.

Zorge ist wirklich eine Reise wert, wir können das nur wärmstens empfehlen!

Unsere eigene Brockenfrühstück – Alternative ohne Punkt

Die letzten 3 Jahre waren wir im Dezember jedes mal beim Brockenfrühstück dabei, ein tolles Erlebnis. Doch nun hatten wir von strahlendem Sonnenschein bis zu Eiszeit-ähnlichen Verhältnissen alles erlebt und auch erlebt wie das Event größer und größer und dann sogar Mega wurde. Für uns hat das Event damit stark an Reiz verloren. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend zum Sonnenaufgang oben zu sein oder das Ziel durch eine Wanderung zu erreichen. Dabei war es genau dass was das Event für uns ausmachte. Dazu noch die Masse Mensch die die Räumlichkeiten auf dem Gipfel fast unnutzbar machte. Nein, es war Zeit sich etwas zu überlegen denn sowohl Heike als auch mir gefiel es sehr gut vor Weihnachten noch mal hier in den Harz zu kommen, natürlich auch in der Hoffnung Schnee zu haben und uns damit auf Weihnachten einzustimmen. Als dann auch noch das diesjährige Brockenfrühstück so extrem kurz vor Weihnachten stattfand, das passte Heike gar nicht ins Konzept da sie Weihnachten gern in Ruhe daheim vorbereitet, war es soweit, eine neue Idee mußte her. Und um es hier schon klar zu stellen, das ist nicht Anti-Brockenfrühstück, ganz im Gegenteil. Wir fanden die Idee immer gut und von der Orga toll umgesetzt, uns ist es einfach nur zu groß geworden!

Und so beschlossen wir dieses Jahr auch wieder eine Art Brockenfrühstück zu machen, aber ohne die Nachteile (natürlich rein subjektive Nachteile). Also ein Event ohne Punkt und nur die unsichtbare Heike und ich sowie der Rollsplittkalle und seine Frau denen es mit dem Brockenfrühstück ähnlich ging die aber auch den Harz lieben. Also geschaut, welcher Berg könnte passen?! Und da kam schnell der Wurmberg ins Spiel ähnlich hoch wie der Brocken und Niedersachsens höchster Berg, für Niedersachsen wie uns alles passend wie Arsch auf Eimer 😉 Mit Ferienwohnung Eisblick hatten wir auch schnell eine perfekte Ferienwohnung gefunden.

Nun war es dann so weit, Anreise am Freitag den 13.12. Trotz Freitag den 13. klappte bei der Anreise alles einwandfrei. Und die Freude war groß eine weißes Braunlage vorzufinden und die Wettervorhersage versprach sogar noch weitern Schnee. Abends noch eine gemeinsames Essen mit unseren Begleitern und auf in die Planung. Da die beiden ein anstrengendes Jahr und Woche hinter sich hatten wurde beschlossen wir stossen später zusammen und Heike und ich machen den Trip in der Dunkelheit allein.

So haben Heike und ich dann also am 14. früh gefrühstückt und uns um kurz vor 07.00 Uhr auf den Weg gemacht. Früh morgens noch sehr nasser Schneefall, sozusagen knapp über Scheeregen, so um die 0 Grad. Also nicht gerade perfektes Wanderwetter aber ok. Zum Glück hatten wir morgens nicht mehr auf die Wetter-App geschaut, ansonsten hätten wir vielleicht noch kalte Füße bekommen da in einem ganz kleinen Bereich im Harz Orkan-Warnung angesagt war, für früh morgens am 14. Genau, auf dem Wurmberg 😎

Wir stiefelten einen Weg namens Single-Track Richtung Gipfel los, so ca. 3 1/2 km Luftlinie sollten es sein und der Weg führte recht gerade hoch. Es kam wie zu erwarten, es ging vom Start weg recht steil hoch und das blieb auch 3 km so, genau die der Weg schnurgerade blieb. Ok, eigentlich wäre das mühselig und anstrengend, aber als Nachtwanderung im Schnee hat alles seine eigenen Atmosphäre und so war es dennoch schön. Unten in der Stadt noch sehr dünne Schneedecke begaben wir uns über etwas dickere Schneedecke, Sohle bedeckt bis Knöchel bedeckt immer weiter nach oben. Und es war anstrengend da schon recht steilt, sind halt fast so viele Höhenmeter wie beim Brocken aber halb so lange Strecke. Dazu der noch sehr klebrige Schnee, das zerrt.

Irgendwann waren die ersten 3 Kilometer hinter uns und jetzt bog der Weg auch mal ab. Allerdings wurde es ab jetzt, nur noch 800 Meter, so richtig heftig. Wir kamen nämlich aus dem schützenden Wald und querten die Seilbahn, eine so ca. 100 Meter lange, völlig offene Strecke. Hier kam der Schnee waagerecht von gefühlt allen Seiten und dazu war kaum zu erkennen wo der Weg eigentlich ist da hier schon einige Verwehungen lagen. Aber stöhnen auf hohem Niveau war auch das irgendwann geschafft und man war wieder im schützenden Wald. Noch 400 Meter weiter, nun zeigte das GPS noch was von 300 Meter, und es ging wieder aus dem Wald heraus und hier begann dann wirklich der Horror!

Ich brauchte eine Weile bis Auge und Gehirn sich einig wurden dass wir das was wir sehen wirklich sehen. Eine 90 Meter Ski-Schanze. Nicht mal bei Sommer und Sonne käme man die hoch, bei mittlerweile stürmischen Schneetreiben schon gleich gar nicht. Plötzlich zeigte die unsichtbare Heike nach links und rief irgendwas von Treppe. Ich dachte jetzt wäre bei ihr was eingefroren denn über die Holzbohlen wäre nicht mal ein Braunbär gekommen geschweige denn wir! Aber wie immer muß ich erkennen dass ihre Augen einfach besser sind, kaum zu erkennen eine Treppe am Waldrand. Also hin zur Treppe und hoch geschaut und fast geweint. Die Anstrengung bis hier her waren schon sehr deutlich zu merken und dann eine Treppe hinauf schauen die gefühlt bei Gott endet. Wer mal eine 90 Meter Schanze besucht hat wird wissen was ich meine 😉 Dazu die Stufen gut 20 cm hoch mit Schnee bedeckt und der Handlauf nicht nutzbar da voller Schnee und so kalt dass man Angst haben mußte festzufrieren wenn man zu lange anfässt.

Aber was hilft es schon, Augen zu und durch. Und an Heikes Worte von nothing but stones gedacht, „einfach Schritt für Schritt und nicht zu viel denken“ So wankten wir dann also 20 Minuten die 140 Meter Treppe hoch, so weit war es nämlich laut GPS „nur“ noch bis zum Ziel. Und irgendwann, gefühlt 3 Tage später, hat man endlich die oberste Stufe erreicht, puhhh und dann die Belohnung?! Ja, wie so ein nasser Waschlappen klatschte einem Frau Holle ihr gesamtes Bettzeug vor den Kopf, zumindest fühlte es sich da oben so an. Der Gipfel des Wurmberg. Nun ist mir Orkan ein zu großes Wort, aber Sturm satt war es allemal. Zum Glück hatten wir die gute Idee uns einfach vorerst in den Windschatten des Turmes zu begeben. Kleiner Tipp, der hat keinen… Der Wind kam hier oben nämlich schlicht aus allen Richtungen. Irgendwann haben wir an einem Gebäude einen Eingang entdeckt der zwar zu war aber etwas innerhalb des Gebäudes lag so daß man sich dort etwas verkriechen konnte, eine Wohltat.

Eingekauert in irgendeinem Loch vom Gebäude konnten wir so aber nun immerhin den Sonnenaufgang geniessen der daran zu erkennen war dass der Schnee etwas heller wurde 😎 Eigentlich war es gar nicht so unterschiedlich zum Brockenfrühstück, man fragt sich nach dem aufstehen warum man das überhaupt macht, flucht sich dann den Weg hoch und wenn dann alles geschafft ist wird unverzüglich verklärt und alles war Ober-Affen-Titten-Geil 😎 Im Ernst, wieder haben wir uns gefreut dass wir uns überwunden haben, haben die Wanderung letztlich trotz aller Widrigkeiten genossen und so wenigstens auch was zu erzählen 😉

Dann ging es übrigens noch zurück. Die Treppe runter war ein NoGo, bei der Witterung viel zu gefährlich. Also links den Weg runter, da hatten wir dann Schienbeinhöhe erreicht, wow. Von dort dann aber auf die Nahe Straße die bis auf den Gipfel führt. Zum einen wollten wir noch einen zweiten Stempelkasten besuchen, zum Andern den Abstieg gemütlicher geslatlen was er dort auch wurde. Wieder im Ort zeigten sich dann unsere leichten Fehleinschätzungen. Statt geschätzter 8 Kilometer / 2 Stunden waren wir auf 13 Kilomter / 4 Stunden gekommen.

Fazit

Es hat sich wieder gelohnt. Der Wurmberg ist allerdings für unseren Geschmack eine heftigere Nummer als der Brocken, wobei das Wetter dieses mal aber auch seinen Teil beigetragten hat. Für ein Mega-Event wäre er auch nicht wirklich geeignet und ich denke die Aussicht die bei uns 0 war ist auch bei gutem Wetter nicht mit dem Brocken zu vergleichen. Wer aber wie wir eine Nachtwanderung bei Schnee auf einen hohen Berg machen möchte ohne dabei Menschenmassen zu haben, der ist hier schon recht gut aufgehoben. Wir werden nächsten Dezember mit Sicherheit wieder in den Harz kommen und einen Berg erklimmen, wir wissen nur noch nicht genau welchen 😎

Ach ja, ein paar Filmaufnahmen habe ich nebenbei auch noch gemacht.

2 Jahre Wandernadel – Erfahrungen

Die Zeit verfliegt, wie ich letzt sah haben wir am 04.08.2017 unseren ersten Wandernadel-Stempel geholt. Es war die Stempelstelle 207 – Mausoleum. Und das Konzept hat uns vom Start weg überzeugt und begeistert. Hier ist schon mal der Weg das Ziel und sehr, sehr häufig steht die Stempelstelle dann auch noch an unglaublich schönen Stellen die man sonst wohl nie gefunden hätte. Dazu gibt es kein großes Gesuche, die Stempelstellen sind gut und schnell zu erkennen. Außer vielleicht im Winter auf dem Brocken, da haben wir die Erfahrung gesammelt dass so eine Stempelstelle durchaus mal unter meterdickem gefrorenen Schnee versteckt sein kann 😎

Das ganze ist kostengünstig, der Wanderpass kostet gerade mal 3 Euro und alles was dazu kommt ist optional. Bei uns z.B. die Anstecker für je 4 Euro. Die braucht kein Mensch, wir sehen das eher als Spende für die gute Sache. Von den Ansteckern gibt es einige ohne dass es gleich eine Flut wäre. Die Aufteilung finden wir allerdings nicht ganz optimal. So bekommt man bereits nach 8 Stempeln den ersten Anstecker, Bronze. Bei 16 Stempeln folgt Silber und bei 24 Stempeln dann Gold. Dann dauert es etwas, bei 50 Stempeln gibt es den Wanderkönig. Und dann dauert es bis Stempel 150 bis der Kaiserschuh kommt gefolgt von 222 für den Wanderkaiser. Die „Nebengeräusche“ in Form von Sonderheften haben wir mal außen vor gelassen, das hat auf uns eher die Ausstrahlung von „Geldmacherei“, d.h. hier wird versucht die Wandernadel Geschichte auszuweiten. Und wir haben keine Lust mit x Wanderpässen an jeder Stempelstelle unterschiedlichste Hefte zu stempeln. Kurz, für uns nur die „reine Lehre“, also die 222 Stempelstellen des Hauptpasses.

Bronze, Silber und Gold kommen für unseren Geschmack zu schnell hintereinander. Wanderkönig ist schon besser, aber dann 100 Stempel mehr bis zum Kaiserschuh, da dürften dann doch schon einige abspringen da ihnen das erheblich zu lange dauert. Wenn man dann noch Kinder hat dürfte das definitiv zu viel sein. Dabei hat man eigentlich für Kinder mit dem „Wanderprinz/Wanderprinzessin“ bei 11 Stempeln einen netten Schritt eingebaut. Kurz und gut, die Abstände könnte man sicher optimieren. Ein früher Erfolg ist sicher gut, aber dann wäre statt den Stufen

8 – 16 – 24 – 50 – 150 – 222

vielleicht etwas wie

10 – 30 – 60 – 100 – 150 – 222

klüger gewählt?!

Nun ja, unabhängig von den Abständen erfüllt die ganze Geschichte schon ihren Zweck denke ich, also ein wirkliches Lockmittel für Wanderer um öfter den Harz zu besuchen. Die Stempelstellen sind überwiegend wirklich an sehr, sehr schönen Orten. Was wir besonders gut finden das viele der Stellen wirklich nur zu Fuß mit einem gewissen Wanderaufwand zu erreichen sind. Man trifft zwar immer ein paar Stempler wo schnell klar wird es geht wirklich nur um den Stempel, aber wenn sie es halt so mögen, sollen sie es halt so machen. Aber insgesamt ist die Wandernadel nichts für die Kraftfahrzeug-Nomaden die einfach nur alle Stempel haben wollen um damit anzugeben. Klar, einigen wenige Stempelstellen merkt man ein gewisses wirtschaftliches Interesse schon recht deutlich an, direkt neben Gasthäusern oder an kommerziellen Plätzen mitten in Orten, aber das sind zum Glück eher die Ausnahmen.

Ich denke da muss der Harz auch ein Auge drauf haben, nicht zu Kommerziell oder gar Geldgierig zu wirken. Oder es zu einer Flut werden zu lassen was meist eher dafür sorgt dass die Leute es nicht mehr so annehmen. Mittlerweile gibt es da „Sonder- und Kaiserstempel Sammelheft“, „Begleitheft Harzer Geschichtsorte – Burgen und Schlösser“, „Harzer Baudensteig“, „Natur Erleben am Lutherweg“ und noch einige mehr, es wird bereits unübersichtlich. Und bei den Heften überschneiden sich die Stempel dann auch noch zum Teil, d.h. wer die alle machen will steht mit Pech vor so einem Kasten und stempel erstmal x Hefte durch.

Aber das ist natürlich eine Entscheidung der Betreiber und die werden ja sehen wie es angenommen wird.

Fazit

Uns gefällt die Wandernadel weiterhin ausgesprochen gut und wir bleiben am Ball. Zur Zeit haben wir 70 Stempel und durchlaufen nun gerade die große Durststrecke bis 150 aber das stört uns wenig da wir schon vorher gerne in den Harz gefahren sind und es auch nach der Wandernadel auf sicher weiter tun werden.

Cache-Highlight im Harz

Wir waren ja mal wieder im Harz, dieses mal in Schierke und Umgebung, um uns Stempel der Wandernadel zu erwandern. Es war mal wieder schön, wie eigentlich immer wenn wir Kurzurlaub im Harz machen. Und ich will auch nicht den xten Bericht schreiben was wir alles gemacht haben, dürfte für andere nur bedingt spannend sein.

Aber wenn es schon ein Cache-Highlight gab dann möchte ich den hier wenigstens nennen, sozusagen als Tipp für andere Cacher die es hier in die Ecke verschlägt. Der Cache liegt zwischen Schierke und Elend und wer von Schierke aus kommt kann gut den Cache „Wassercache #3“ mitnehmen der auch eine nette Herausforderung darstellt. Das Highlight ist dann aber klar der Cache „Elendsburg„. Der ist eigentlich ein Prototyp für einen Cache denn er erschlägt klar die Herausforderung „der Weg ist das Ziel“ als auch „coole Location“. Eine Location die man ansonsten kaum finden wird denn sie ist nicht wirklich ausgeschildert und den Weg dahin muss man auch erst einmal finden, der ist allein schon recht abenteuerlich, vor allem wenn man aus Norden kommt!

Der Cache an sich ist gut und nicht allzu schwer zu finden, also an sich 08/15. Aber hier zählt halt Weg und Location und wer darauf wert liegt der ist hier richtig. Unsere Empfehlung hat er auf jeden Fall und unseren Favoritenpunkt hat er auch bekommen.

Erfolgsgeschichte Wandernadel Harz

Es gibt mittlerweile so viele Wander- und GPS-Angebote, das glaubt man kaum. Und alle wollen gerne vom Wander- und Outdoor-Boom profitieren. Manchen gelingt es ganz gut, manche machen schneller wieder zu als sie aufgemacht haben. So richtig klar scheint das Erfolgsrezept also nicht auf der Hand zu liegen. Vielleicht sollte man sich was bei der Harzer Wandernadel abschauen, die scheinen den Nerv voll getroffen zu haben. Das Kuriose ist wohl dass es eigentlich gar nicht um kommerziellen Erfolg ging sondern eigentlich „nur“ um Gesundheit den ein Verein „Gesund älter werden im Harz“ aufgebracht hat. Ich glaube denen war selber nicht klar was sie damit anstoßen würden und dass statt ein paar Rentnern Wanderer aller Altersklassen auftauchen würden

Ich denke viele Startups fangen bei Sätzen wie

„Wir haben viele ganz spezielle Wanderer, die wollen alles haben. Tasse, Becher, T-Shirts. Die kaufen alles.“ Besonders begehrt seien in der Vergangenheit die Trinkflaschen gewesen. „Die waren nach einer Woche vergriffen“, erinnert sich Grompe.

an zu sabbern 😎 Wir gehören in bescheidenem Umfang auch dazu, so haben wir jeder ein Büchlein und kaufen uns auch jeden Anstecker jeweils für beide. Ok, wird dann eigentlich nie wieder getragen, aber wir sehen es auch eher als Spende für diese tolle Idee und freuen und daheim wenn der Blick dann doch mal auf so einen PIN fällt der an der Pinnwand hängt.

Kommt übrigens aus einem recht informativen Artikel der die Wandernadel sehr gut beschreibt. Wer genau liest stellt allerdings fest dass man die Stempelei langsam weiter ausbaut, ich bin sehr gespannt ob man sich da nicht selber ins Knie schießt. Ich denke ein Erfolgsgarant ist es gerade eine fest, nicht zu große, Anzahl an Stempelstellen zu haben und die Regeln super einfach zu halten. Fängt man an alle Büchlein stempeln zu wollen muss man an manchen Stempelstellen dann schon 2-3 mal stempeln, schon das halte ich eher für einen Irrweg!

Die ganze Region freut sich über die Stempelstellen, Hotels machen damit bereits Werbung. Auch mit teils etwas merkwürdigen Angeboten wir versucht am Geldsegen teil zu haben, aber warum nicht?! Natürlich bauen auch Outdoor-Seiten die Geschichte langsam mit ein.

Ich muss sagen, da kann man eigentlich nur den Hut ziehen vor dem was der Verein da auf die Beine gestellt hat! Wir sind jetzt seit 04.08.2017 dabei und haben 63 Stempel geholt. Da kommen so einige Übernachtungen, Tanken, Essen, Trinken usw. zusammen, die Region dürfte also sehr, sehr zufrieden sein. Wir freuen uns ebenfalls dass eine so simple Idee ein solch toller Erfolg wird und drücken die Daumen dass es dabei bleibt. Hoffentlich widersteht man der Idee das auszuweiten.

Ein Wochenende im Harz

Kaum da, schon wieder vorbei. Aber es hat sich, eigentlich wie immer, wieder mal gelohnt. Dieses mal sind wir in Treseburg unter gekommen. Ok, das Ferienhaus war eher so lala, aber wem einfach reicht und dem Ruhe wichtiger als schick ist, der kann hier ganz zufrieden sein. Der Ort war schon große Klasse. Also zumindest für uns, die wir Ruhe lieben. Hier war es schon fast erschreckend wie ruhig es den ganzen Tag war, vor allem direkt nach dem Aufwachen, außer ein paar Vögeln nichts zu hören, ein Traum. Dafür muss man aber zum Einkaufen schon mindestens nach Thale fahren und das dauert auf Grund der sehr serpentinigen Strecke schon ein halbes Stündchen.

Dazu ist die Umgebung rund um Treseburg auch noch was Besonderes, die Natur wechselt hier erstaunlich häufig, überall sieht es wieder anders aus. Nadelwälder, Laubwälder, Wiesen, schroff, lieblich, Wasser, alles ist vorhanden und alles ist wirklich einfach und ergreifend schön! Und die Bode natürlich allüberall in der Umgebung.

Zwei Tage sind wir hier gewandert, ich habe die Tracks mal angehängt für diejenigen die genauer schauen wollen.

Hinfahrt am Freitag, hier wurde der eine oder andere Cache mitgenommen, nicht wirklich was extrem auffallendes dabei. GC4EENQ, Cachers Paradise 13, Owner seit gut 2 Jahren nicht mehr angemeldet gewesen und so sehen die Caches der Runde dann auch aus. Wir nehmen immer mal wieder auf Hin-/Rückfahrt die eine oder andere Dose davon mit weil sie halt nahe an der Autobahn liegen, nicht mehr nicht weniger. Dieses mal war immerhin noch was geboten, während des Signierens kamen diverse Militär-Hubschrauber extrem tief fliegend vorbei. Haben uns aber in Ruhe loggen lassen 😉 Dann war da noch GC5MNY1, Bankensterben IV, eigentlich ganz ok, aber leider hat der Bauer gerade direkt gegenüber Silo abgeladen was den Cache sehr Geruchs-Intensiv sein ließ 😎 Und zu guter Letzt dann noch GC80WTC, Herzlichen Glückwunsch skeleton2013, irgendwie schon eine interessante Location mit sehr schöner Dose, der war wirklich gut.

Samstag war dann der erste Wandertag und wie schon erwähnt, durch die fantastische Umgebung war das ein Gedicht. Kaum gestartet stießen wir auf einen Cache den es gar nicht gibt 😎 Der Stellinger hat uns dann über Twitter informiert dass es sich um den GC5TPY9, Albert-Schomburg-Platz handelt, danke noch mal für die Detektiv-Arbeit! Der Witz ist, die Dose war in deutlich besserem Zustand als die meisten anderen Caches die wir hier so gefunden haben. Ich war kurz versucht den tatsächlich zu loggen, habe es dann aber beim vor Ort Log bewenden lassen. Dann ging es zur ersten Wandernadel, der 66 – Wilhelmsblick. Das war schon ein schöner Beginn, dicht an der Ferienwohnung hat man von hier oben einen schönen Blick. Perfekt wäre es würde man die doofe Straße nicht sehen, aber irgendwas ist ja immer. Es folgte der GC1GY6N, Fummeltunnel, ein wirklich sehr, sehr schöner Cache. Zum Einen zeigt er einem eine besondere Stelle, nämlich einen kurzen begehbaren Stollen, zum Anderen ist das Versteck auch schön gemacht. Eine Taschenlampe ist übrigens angeraten. Es folgte GC72R45, Es war einmal 11 den wir allerdings nicht finden konnten. allerdings war auch viel abgeholzt. Ohne es böse zu meinen ist das aber einfach auch der Typ Cache wo wir uns nicht mehr lange mit Suchen aufhalten da er so gar nichts hat, weder Location noch sonst irgendwas. Folgte gleich noch einer aus der Serie, GC72R45, Es war einmal 12. Ok, immerhin ein hübscher Wirt. Dann endlich wieder eine Stempelstelle, die 65 – Gasthaus Todtenrode. Ein riesiges Gehöft mit Gasthaus das für unseren Geschmack einfach nicht in einen so schönen Wald passt. Dazu sehr laut weil dort halt gearbeitet wird, och nö, nicht so unser. Am Gasthaus gibt es auch einen Multi, GC72RED, Es war einmal 13. Ganz nett, Station 1 war hübsch gemacht, aber da er in die, für uns, falsche Richtung führte haben wir ihn dann doch nicht weiter verfolgt. So ging es weiter zum GC1QAWA, Hasenteich. An sich eine wirklich schöne Ecke, aber schwieriger Weg, die Brücken dort waren nicht mehr recht Vertrauens-erweckend. Dann endlich wieder mal eine Stempelstelle, die 63 – Schöneburg Aussichtspunkt. Für unseren Geschmack die wohl schönste Stempelstelle bisher im Harz, sehr schwer erreichbar (also weit abgelegen), toller Blick, hier kann man echt sitzen und geniessen. Für den Rückweg blieb dann die letzte Stempelstelle, die 64 – Böser Kleef Aussichtspunkt. Wieder ein sehr schöner Blick und eine abgelegene Ecke, wir wurden dieses mal wirklich verwöhnt. Dort liegt auch gleich noch ein Cache, GC1KAT1, Böser Kleef. Er zeigt halt Cachern die Location die keine Wandernadeln machen, nicht mehr, nicht weniger.

Am Ende waren es dann rund 17 km, 5 Stunden, bei ununterbrochenem Dauerregen. Aber die Gegend ist tatsächlich so schön und vor allem auch Abwechslungsreich, das hat uns das tatsächlich nicht mal sonderlich gestört. Hier gibt es die verschiedensten Bäume, raue Ecken, softe Ecken, es ist wirklich alles geboten, von uns die wärmste Empfehlung! Bei der Tour waren wir übrigens froh die GPX mit Rasthütten vom Gründel dabei gehabt zu haben, SEHR zu empfehlen!

Track als GPX

Der Sonntag begann dann vor allem mit einem, mit Sonne! Das war nach dem wirklich nassen ersten Tag schon ein Genuss mal im trockenen zu laufen 😎 Und so ging es gleich auf die Walz, Wandernadel 69 – Sonnenklippe war als erstes Ziel dran. Und das passte schon mal, die Sonne gab heute wirklich alles. Eigentlich sehr schön, aber etwas überlaufen durch ein nahe gelegenes Hotel. Dort starten nämlich reichlich Wanderer und Muggel mit ihren Hunden ihre Spaziergänge und so ist es dort schon recht voll. Also gleich weiter zur 67 – Weißer Hirsch Aussichtspunkt. Und wieder ein fantastischer Blick. Wie schon erwähnt, die Gegend um Treseburg wimmelt förmlich vor wunderschöner Landschaft und tollen Blicken. Hier liegt dann auch unser erster Cache, der GC2DRHX, Weißer Hirsch. Relativ kaputte Dose, irgendwie verfolgt uns so ein Zustand bei Cachen im Harz. Weiter zur Stempelstelle 68 – Pfeil-Denkmal. Ein durchaus sehenswertes Denkmal, vor allem der Hirsch oben drauf sieht beeindruckend aus, wirklich schön anzuschauen. Und wie so oft auch wieder optimal um eine Pause zu machen. Dann wieder ein Cache, GC824G9 – Schirmbuche 3. Hoch eingestuft, in unseren Augen einen Tick zu hoch, aber völlig ok. Jetzt folgten wir ein Stück weit der Serien, GC824H8, Schirmbuche 4 und GC824HP, Schirmbuche 5. GC824J4, Schirmbuche 6 war dann schon wieder nicht zu finden, aber auch eher so ein Cache wo wir nicht lange suchen, zumal der Hint auch noch recht nutzlos ist. Weiter ging es mit dem Cache GC80H7Q, Zeltplatzwiese. Mal wieder so ein Cache der dafür sorgt dass ich irgendwie immer noch Lust zum Cachen habe. Toll gemachtes Versteck mit sehr schönem Logbuch. Dann war die letzte Stempelstelle für diesen kurzen Ausflug dran, die 57 – Echoblick Allrode. Ich habe laut gerufen, Echo blieb allerdings aus 😎 Sehr schön abgelegene Ecke, allein dafür hatte sich der Weg schon gelohnt. Wir haben diese Stempelstelle mitgenommen weil sie dicht genug dran war aber gleichzeitig auch weiß außerhalb liegt und sonst am Ende irgendwie übrig gewesen wäre 😉 Zu finden war dort auch gleich noch der Cache GC86WK0, Cachen und Stempeln. Blieb auf dem Rückweg noch der Cache GC1KG95, Grube Frieda der zwar nicht sonderlich gut versteckt war aber einen auch wieder an eine sehr schöne Location führt, echt ganz spannend.

So hatten wir auch hier wieder rund 17 km in 5 Stunden hinter uns, allerdings bei richtig schönem Wetter.

Was bleibt? Ein erholsames Wochenende mit sehr vielen schönen Kilometern, ein paar Wandernadel-Stempeln und einigen Caches. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Ferienwohnung war uns einfach einen Tick zu abgerockt, ging aber letztlich da man ja doch fast nur zum Schlafen dort ist. Und schlafen war dort sehr angenehm da völlig Stille herrschte. Wir sind ja schon sehr, sehr häufig im Harz unterwegs gewesen und Treseburg + Umgebung hat uns wirklich gefallen, war eigentlich die schönste Ecke im Harz die wir bisher erkundet haben. So können wir die Ecke nur wärmstens empfehlen.

Harz, Harz, wir fahren in den Harz 8-)

Ach ja, eigentlich habe ich gar nicht wirklich was zu berichten. Aber nach einem für uns bisher etwas anstrengenden Jahr haben wir endlich mal wieder Zeit in den Harz zu fahren und die Vorfreude muss einfach mal raus 😉 Zumal meine Firma danach umzieht und der Juni und Juli zwei eeeeeecht anstrengende Monate werden und der Sommerurlaub auf Kreta erst Ende August dran ist.

Ok, vom 10.05.-13.05. ist abzüglich An- und Abfahrt natürlich nicht sehr lang aber selbst das ist egal. Endlich mal wieder „Wandernadeln“. Wir haben uns dieses mal ein Ferienhaus in Treseburg gemietet und sind mal gespannt wie uns diese Ecke gefällt. Zwar waren wir schon in der Nähe, hier aber eben noch nicht. Was uns herführt? Klar, die Harzer Wandernadel die wir weiter „abarbeiten“. Bisher haben wir über die Jahre 55 der 222 Stempel geschafft, da haben wir also noch so einiges vor uns. Und bisher hat uns die Wandernadel nie enttäuscht. Klar, auch hier gibt es schöne und nicht so schöne Stellen, aber echte Ausfälle waren nie dabei.

Cache-technisch sind PQs für Fahrt und vor Ort bereits angelegt und einmal überarbeitet, also T5er auf Ignore u.ä., so kann es auch dahingehend los gehen.

Also wie gesagt, eigentlich keine Meldung und kein Artikel, aber die Vorfreude erzeugte halt enormen „Schreib-Druck“ 😉

14. Walpurgis-Event

Nu ist es wieder soweit, am 30.04. findet das 14. Walpurgis-Event statt. Ich bin da ja immer etwas im Zwiespalt. Klar, das bringt viel Positives. Aber es birgt halt immer auch die Gefahr das die Gemeinden sich durch solche Aktionen auf die faule Haut legen denn meiner Meinung nach ist Müll Gemeinde-Sache. Aber wahrscheinlich überwiegt das Positive, daher möchte ich es hier auch kurz aufzeigen.

Da treffen sich eine Menge Cacher, dieses mal sind es schon wieder 62 will attends. Da wird richtig entmüllt, hilft also dem Naturschutz und auch dem Harz da es natürlich für ein Touristen-Ziel immer gut ist wenn es sauber ist. Und es gibt ein gutes Gefühl. Ach ja, als Krönung natürlich noch reichlich positive Aufmerksamkeit für das Geocaching, das stehen wir einfach mal gut da denn die Berichterstattung wird immer breiter, bin gespannt wann das erste mal die Tagesschau berichtet 😉 Aber immerhin schon mal die Welt, die eher unbedeutende Volksstimme, aber selbst das Hamburger Abendblatt hat die frohe Kunde erreicht.

Wir selber waren einmal dabei, ergab sich durch einen Zufall dass wir gerade an dem Tag in Goslar unterwegs waren. Allerdings haben wir nur das Abend-Event geschafft. Da können wir aber bestätigen dass die Stimmung wirklich klasse war, zumal die Location auch wirklich versteht mit reichlich Besuchern umzugehen.

Jeder mag es sehen wie er will, aber wir wünschen allen Cacher wieder mal viel Spaß und viel Erfolg. Bei den uns nicht ganz unbekannten Ownern kann ich mir aber auch nicht vorstellen dass dort irgendwas nicht funktioniert 😉