Wieder mal Wandertag – Nacktwanderweg Undeloh

Es war mal wieder an der Zeit, unser monatlicher Wandertag. Dieses mal ging es nach Süden, nach Undeloh. Dort gibt es den Nacktwanderweg Undeloh und gleichzeitig den Cache GC6XRXE der genau auf diesem Weg verläuft.

-4 Grad und ein schneidiger Ostwind sorgten schon mal dafür dass weder wir noch irgendjemand anders Textilfrei unterwegs war! Das Risiko hier wichtige Körperteile durch Frosteinwirkung zu verlieren war doch arg hoch. So hatten wir den Weg auch für uns allein, das freut mich als bekennenden Eremiten natürlich schon mal besonders.

Aber auch die Wanderung erfreute uns durchaus, eine wirklich schöne Gegend. Und zum Glück erwies sich die eisige Kälte auch als weniger schlimm als erwartet. Nicht das es wärmer geworden wäre, aber der Weg führt fast durchgehend durch den Wald und überall wo der eisige Wind nicht hin kam hatte man das Gefühl es wäre 20 Grad wärmer. Man kann ohne Übertreibung sagen dass man dort richtig ein wenig ins Schwitzen kam da man ja eigentlich für den Südpol gekleidet war. Dennoch haben wir auch dort darauf verzichtet uns der Kleidung zu entledigen.

So läuft man also rund 10 Kilometer in einer Runde durch ein schönes kleines Waldgebiet in dem man bis auf ein paar hundert Meter zu Beginn immer schön geschützt ist und so die Natur auch bei der heutigen Kälte wirklich genießen konnte.

Der Weg ist für Wanderer vielleicht etwas kurz, zumindest wenn das Wandern im Vordergrund steht. Nach rund 2 Stunden ist man halt durch und die Ecke ist wirklich nett aber spektakuläre Aussichten oder Besonderheiten gibt es halt nicht und so ist es schon fast mehr ein netter Spaziergang und weniger eine Wanderung. Das soll jetzt gar keine Kritik sein sondern einfach dabei helfen die Tour richtig einordnen zu können.

Der Cache verläuft genau auf dem Wanderweg. Die Aufgaben sind klar und eigentlich kann man nicht viel verkehrt machen. Die Final-Koordinaten zusammen zu setzen sollte im Normalfall auch niemanden wirklich überfordern, das ist alles überschaubar. Für mich aber auch etwas dass einen guten Wandercache auszeichnet, man läuft eine schöne Runde, kommt durch die Abstände auch wirklich mal ins Laufen und am Ende findet man recht sicher ohne großes Trara die Final-Dose.

Wer also Lust auf eine Runde mit überschaubarer Länge hat die einen so 2-3 Stunden beschäftigt, dann seid ihr hier absolut richtig! Und zwar sowohl Wanderer als auch Cacher.

Im Sommer, bzw. bei Wärme könnte das natürlich anders aussehen. Entweder läuft man selber wie Gott einen geschaffen hat oder eben angezogen. Letzteres hat dann aber irgendwie schon ein Geschmäckle sollte eine Gruppe Adam und Evas entgegen kommen wirkt man dann doch vielleicht ein wenig wie ein Spanner. Also ich würde mich dabei zumindest irgendwie komisch fühlen, glaube ich. Eben weil ich gleich das Gefühl hätte ich würde für eben so einen Spanner gehalten und ich bin auch nicht sicher ob ich so jeden und alles was da so läuft überhaupt nackt sehen möchte 😉

Jeder wie er mag, auf jeden Fall wollte ich mal auf den Weg hinweisen, er ist halt schön und vielleicht hat ja wirklich jemand Lust mal eine andere Form von Wandern auszuprobieren, hier könnt ihr es tun und seid auch noch fast auf dem gesamten Weg vor zu neugierigen Blicken geschützt.

GSAK – Cache-Infos für andere dabei haben

Mir passiert es immer mal wieder dass mich jemand anruft und einen Cache nicht finden kann. Dann hat er gesehen dass ich den irgendwann schon mal gefunden habe und hofft nun auf einen mehr oder weniger hilfreichen Tipp wo oder wie der Cache zu finden ist. Ich finde das völlig ok und möchte hier auch nicht darüber diskutieren ob der Sinnhaftigkeit. Dazu gibt es wahrscheinlich eine unendliche Zahl an Ansichten und letztlich hat jeder für sich Recht. Anders formuliert, niemand muss anrufen und niemand muss helfen, jeder kann ganz allein für sich entscheiden wie er das handhabt. Wenn mich jemand anruft handhabe ich es zumindest so dass ich so gut ich irgend kann unterstütze.

Daher schreibe ich mir bei Caches deren Finden nicht so einfach war meist etwas in GSAK auf, d.h. eine kurze Notiz über die Besonderheit des Verstecks oder des Caches selber. Ebenso Bonus-Zahlen und ähnliche Dinge. Oft genug konnte ich dadurch dem einen oder anderen Cacher helfen.

Blöd nur wenn man selber gerade irgendwo in den Wicken unterwegs ist und sein GSAK nicht dabei hat. Oft erinnert man sich an besonders schwierige Caches, aber wenn man wie ich eine Weile dabei ist kann das auch schon mal so lange her sein dass man sich eben nicht mehr erinnert. Und obwohl ich natürlich nichts dafür kann ärgere ich mich dann immer etwas dass ich nicht helfen konnte da ich aus Erfahrung weiß wie frustrierend eine erfolglose Suche sein kann.

Was tun?

Da habe ich über die Jahre die verschiedensten Dinge ausprobiert, meist in Form von Apps. Aber ob nun GDAK oder C:Geo oder was immer ich ausprobiert habe, die Apps waren mit Datenmengen ab 7000-8000 Datensätzen bereits so inperformant dass sie unterwegs nicht mehr sinnvoll nutzbar waren. Und da ich mittlerweile bei fast 15000 Funden bin ist das also keine Lösung. Auch der Export in HTML war keine Lösung, auch das ist nicht mehr so recht händelbar. Alle anderen Idee scheiterten daran dass ich auch keine Lust habe jedes mal lange Zeit zu investieren um solche Daten dabei zu haben.

Lösung, zumindest eine mögliche

GSAK hat eine Funktion unter “File – Notes – Export” durch die man alle Cache bei denen etwas in “UserNote” steht exportieren kann. Da bekommt man zwar die korrigierten Koordinaten von Mysteries nicht mit, aber immerhin schon mal kompakt mit “Code” und “UserNote” die wichtigsten Informationen. Diese Datei speichere ich automatisch in einen Ordner der von Evernote überwacht wird wodurch die Datei dort landet. Ebenso könnte man die Datei in einen Ordner speichern der dann automatisch mit dem Handy synchronisiert wird. Und so simpel habe ich die Datei dann auf dem Handy und damit Outdoor dabei. Da es eine simple Text-Datei ist kann ich diese dann problemlos durchsuchen und dem anrufenden Cacher helfen.

Exotische Lösung, bzw. IT-Nerd-Lösung

Wer vielleicht noch andere Felder haben möchte oder etwas anders aufbereiten möchte hat letztlich zwei Wege. Man kann sich in die GSAK-Makro-Sprache begeben, dort bekommt man nahezu alles gelöst! Aber die benötigt auch schon etwas Einarbeitung und wer sich nicht täglich damit beschäftigt der ist auch schnell wieder raus. Ich bevorzuge die etwas rudimentäre Methode indem ich direkt auf die Datenbank von GSAK gehe.

Man besorge sich ein Tool wie DB Browser for SQLite, installiere und starte das Programm. Dann gehe man in seinen GSAK-Datenordner und werfe einfach die .DB3 Datei auf die linke Seite des DB Browser. Und siehe da, die Datenbankstruktur erscheint. Ab hier kann man dann in GSAK-Daten machen was man möchte und sich die Daten mit einfachen SQLs aufbereiten. Weiter möchte ich hier aber nicht gehen. Wer hier noch begreift was Sache ist weiß was er tut und kommt allein zurecht, wer hier nicht mehr recht folgen kann sollte lieber die Finger davon lassen, hier kann man sich locker sein ganzes GSAK zerlegen!

Wer also anrufenden Cachern helfen möchte, hier zumindest mal mein Weg wie es möglich wird. Und es ist wie immer, es ist nur eine Idee 😉

Event in Büren, nicht mehr lange hin

Nachdem wir ja vor einem Jahr das Event in Büren noch mehr als belächelt haben erstaunte mich doch die Hartnäckigkeit mit der versucht wird dort ein großes Event auf die Beine zu stellen. 2017 waren es letztlich 120 Attends, doch eher mau für die Erwartungen der Owner die vorher über die üblichen Medien schon extrem vorlaut getönt hatten. Da war von Beginn an die Rede von Mega-Event und auch ansonsten war Zurückhaltung eher nicht so sehr gegeben! Vieles wurde dann in den üblichen Kanälen mit dem Alter des Owners gerechtfertigt der da wohl gerade 15 oder 16 war. Aber eine Event-Orga besteht nicht nur aus einer Person, von daher, nun ja. Auch die Stimmen danach waren sehr durchwachsen. Die wenigen Aussteller waren von der Orga wohl eher positiv angetan, die Besucher-Begeisterung hielt sich in engen Grenzen. Eine durchziehende Schützenfest-Kapelle ist vielleicht doch nicht so der Höhepunkt eines Cacher-Events.

Aber egal, 2017 ist Geschichte und irgendwann kam das Listing für den 07.04.2018. D.h. die Orga versucht erneut ein Event auf die Beine zu stellen. Zumindest im PR-Bereich scheint man etwas dazu gelernt zu haben. Natürlich preist man das eigene Event immer noch an, aber eben nicht ganz so protzig. Oder anders formuliert, in diesem Jahr erscheint mir die PR sehr angemessen. Und vielleicht ist das auch der Grund warum dieses mal schon einige Will attends mehr vorhanden sind, zur Zeit so um die 160. Natürlich immer noch lange kein Mega, aber immerhin eine deutliche Steigerung. Das Event könnte dabei sicherlich noch wesentlich mehr vertragen, im Listing sind allein 4 Park-Areas und ein Wohnmobil-Stellplatz angegeben, es ist also gut vorgesorgt.

Das Ganze startet mit einem Freitags-Meet&Greet-Event das allerdings bisher gerade mal um die 15 Will attends hat. Da ist die PR-Abteilung allerdings auch nicht ganz so geschickt, so richtig geht das aus dem Haupt-Event-Listing nicht hervor. In der Beschreibung auf der Homepage ist es erwähnt, aber nicht verlinkt. Das ist eh so eine PR-Panne, die Homepage wirkt ganz gelungen, aber fast nirgends sind die Sachen verlinkt. In der heutigen Zeit ist das eher unglücklich zu nennen. Alles nicht so wild, aber kostet sicherlich den einen oder anderen Besucher der es gar nicht mitbekommt dass es da noch mehr gibt. Dito das Abschluß-Event am Sonntag. Übrigens das Einzige was dieses mal etwas kostet, aber auch nur wenn man ein Frühstück haben möchte.

Programm gibt es auch wieder. Am Freitag kann bereits an einer Stadtführung teilgenommen werden. Samstag um 10.00 Uhr werden irgendwelche Caches freigeschaltet, ich vermute mal Lab-Caches. Ein paar Aussteller sind auch da:

dazu heißt es dann so schön “und weitere die jede Woche dazu kommen”, kann man wohl unter Werbe-Sprech abtun 😎

Das Programm an sich findet ihr hier und es wird dann auch klar warum es eher kein Mega werden wird, das ist schon sehr, sehr “einfach” gehalten. Anders formuliert, da ist eigentlich kaum etwas dabei was Cacher anziehen würde. Und auch bei der Band habe ich nur bedingt das Gefühl dass sie so recht zu einem Event passt. Aber gut, lassen wir uns überraschen.

Und das werde ich dieses Jahr tatsächlich tun, also mich überraschen lassen. Denn die unsichtbare Heike und ich werden dieses Jahr tatsächlich mal übers Wochenende nach Büren fahren und uns das Spektakel anschauen. Ob wir das Freitags-Event auch mitnehmen ist noch unklar, Sonntags-Event auf jeden Fall nicht wegen Heimreise. Aber das Haupt-Event werden wir auf jeden Fall besuchen. Wahrscheinlich nicht wie wir es sonst meist getan haben, also den ganzen Tag, aber für einen gemütlichen Rundgang auf jeden Fall. Den Rest des Tages werden wir wahrscheinlich eher die Stadt besichtigen oder etwas wandern gehen, mal sehen wie es sich entwickelt. Auf jeden Fall werde ich danach mal berichten wie sich Events in Büren denn so live anfühlen 😎

 

 

Mallorca 3 – Traumwanderung zum Mirador Penya des Migdia

Dieses mal wieder mit wenig Worten 😎 Cacher macht den GC2RVD0 und Wanderer wandert zum Mirador Penya des Migdia, alle Bilder von der fantastischen Wanderung dort hin. Und da gewesen ist nur wer auch die letzten 100 Meter zur Kanone geklettert ist und nein, dorthin gibt es keinen wirklich richtigen Weg 😉

Das Ziel, Mitte GANZ oben

Mallorca 2 – Cova Tancada

Heute sollte es dann mal eine besondere Wanderung kombiniert mit einem Cache sein. Das Ziel war die Cova Tancada. Und wir können bestätigen, sowohl für Wanderer als auch für Cacher, ein besonderer Genuss und eine besondere Herausforderung!

Die Wanderer finden hier eine Übersicht, die Cacher hier den Cache.

Den Tipp hatten wir schon beim letzten Besuch von glider74 bekommen und auch zstein wies dieses mal darauf hin. Da wir es beim letzten mal zeitlich nicht geschafft hatten sind wir also heute hin.

Der Hinweg drückte etwas auf die Stimmung. Da war die Zufahrt, die letzten Kilometer sind schon echt heftig, ein Weg den man kaum noch Weg nennen mag und als Krönung auch noch einsetzender Regen, das kann schon etwas nerven. Aber was soll es, man ist ja nicht aus Zucker!

Der Marsch fängt dann erstmal recht locker an und erinnert an einen gemütlichen Spaziergang. Nach kurzer Zeit wird der Weg schon schmaler aber er ist immer noch gemütlich zu begehen auch wenn es stetig leicht bergauf geht. Für Cacher ist übrigens noch ein Cache, GC37QQV, auf dem Weg der sich wirklich lohnt! Irgendwann ist man dann “oben” und hat schon mal einen herrlichen Blick. Ab hier geht es dann langsam recht steil runter und der Weg wird immer schmaler. Eine gewisse Trittfestigkeit sollte ab hier vorhanden sein.

Gar nicht so viel weiter trifft man dann auf die Steilküste und die letzten Meter zum Cache sind dann auch schon anspruchsvoller und nichts mehr für Warmduscher. Es ist steil, bei Nässe auch glatt und man muss schon mal genauer schauen wie man vorwärts kommt. Der Cache ist dann eigentlich gut zu finden, Spoiler-Bild kann aber helfen T 4,5 halte ich für etwas hoch, 3,5 oder 4 hätten wohl auch gereicht, aber das ist halt Owner-Sache.

Ab hier (Mitte Steilküste) kommt dann der spannende Teil der nichts mehr direkt mit dem Cache zu tun hat, der Abstieg zur Höhle und der hat es wahrlich in sich. Wir sind ja eigentlich keine Kinder von Traurigkeit aber hier gab es mehr als eine Stelle wo der eine oder andere sich nicht mehr so ganz wohl fühlte denn der Weg ist schwer und ein Ausrutscher kann hier richtig, richtig übel enden! Zumal wir erst mal überhaupt keinen Zuweg zur Höhle finden konnten. Da half uns dann wirklich das Glück in Form einer spanischen Gruppe die offensichtlich mit Guide aus der Höhle kamen und plötzlich vor uns am Hang auftauchte so dass wir einschätzen konnten wo der Zuweg sein musste. Nach kurzem Weg kamen auch plötzlich wieder weiße und rote Punkte die den Weg markierten. Dieser Weg, so ca. die letzten 30-40 Meter Luftlinie zur Höhle war dann der Teil der uns wirklich viel Schweiß und Überwindung gekostet hat, der ist wirklich heftig!

Die Höhle selber ist dann nicht so riesig und eindrucksvoll, aber in der Kombination Wanderung, Abstieg und Kletterei kommt sie einem vor wie die geilste Höhle die man je gesehen hat 😉

Wer also Abenteuer mag, trittfest ist und nicht zu große Angst vor Höhe hat, der sollte diese Höhle wirklich besuchen, der Weg lohnt sich absolut! Kinder würde ich nicht unbedingt mitnehmen, dafür ist speziell das letzte Stück doch zu anspruchsvoll und gefährlich.

Wir hatten übrigens dass Glück von Ziegenmama und Ziegenkind begleitet zu werden, die beiden blieben immer so in 20 Meter Abstand um uns rum und schauten interessiert zu, wahrscheinlich lachten sie sich in Wirklichkeit tot. Denn während wir zum Teil Blut und Wasser schwitzten standen die beiden locker über oder unter uns und fraßen in Ruhe die Blätter von den Bäumen 😎

Powertrail oder Fail?

Powertrails waren und sind wohl immer noch die mit am meisten diskutierten Dinge beim Geocachen. Schaut man sich in den üblichen Geocacher-Medien um dann sind sie eher verrufen und bis auf einen sehr kleinen tapferen Teil der Cacher lässt kaum jemand ein gutes Haar an Ihnen. Läuft man dann mal einen ab stellt sich das oft genug ganz anders dar. D.h. es ist immer wieder erstaunlich wie viele Powertrail-Gegner da in den Logbüchern zu finden sind 😎 Wobei das auf Nachfrage natürlich immer begründete Ausnahmen sind:

  • Ich kam da zufällig vorbei und wo ich schon da war…
  • Ich wollte mir nur ein Bild machen…
  • Ich bin nur mit gelaufen…
  • Ich war jung und brauchte die Punkte…

Es ist immer ein wenig eine Abstimmung mit den Füßen und wer sich die Log-Zahlen von Powertrails anschaut wir kaum ernsthaft behaupten können sie seien nicht beliebt. Ist das nun gut oder schlecht?

Mir ist es eigentlich egal, ich mag sie in ihrer eigentlichen Intention, dem sinnlosen Sammeln extrem vieler Punkte auf wenig Platz, nicht sonderlich! Aber letztlich tun sie mir auch nicht weh. Die meisten Argumente sind oft genug eh eher konstruiert. Meist gibt es einige wenige Punkte die wirklich dagegen sprechen könnten wie z.B. ein oft genug bescheidener Pflegezustand der auf Grund der Masse fast unumgänglich ist. Platzverbrauch, Probleme durch hohen Zulauf und haste nicht gesehen, die gelten auch für andere Caches. Letztlich ist es wie immer, Übertreibung führt meist zu nichts Gutem. Aber dennoch werden sich immer wieder Menschen finden die genau das unbedingt tun müssen.

Eigentlich doch ganz einfach, wer sie nicht mag macht sie nicht und fertig ist die Laube, oder…

Und nu?

Nu kommt das was ich in diesem Blog machen möchte, ich zeige mal auf wie man auch als Nicht-Befürworter mit so einem Powertrail was Schönes machen kann 😎 Man baut ihn sich einfach um. Wie man das macht? Dafür hier ein Beispiel wie wir das z.B. tun. Den Powertrail dazu fand ich derart gelungen dass ich ihn hier auch kurz vorstellen will.

Wir hatten mal wieder unseren Skandinavien-Vorbereitung-Training-Wandertag. Geplant war eigentlich ein Wander-Multi in Krautsand, die Krautsand-Runde. -5° Celsius sprachen allerdings dagegen, bei solchen Temperaturen kann es an der Elbe schnell mal richtig unangenehm werden. Wenn da dann der Wind durch pfeift ist das schon eine ganz eigene Nummer. Also musste Ersatz her, nur Wander-Multis sind nun auch nicht so üppig gestreut und wir haben auch schon viele gemacht. Was bleibt also? Genau, selber eine Runde basteln.

Ich hatte am Tag zuvor schon nach einer zu bastelnden Runde geschaut und kam dabei auf Elsdorf, dort liegt der “Elsdorfer Power-Trail”. Der Powertrail hat viele Kurven und Bögen und bietet sich damit förmlich an um kleinere Runde daraus zu basteln. Natürlich hat dieses Umbauen den Nachteil dass immer mal größere Strecken ohne Cache dabei sind aber gerade auf einem Power-Trail finde ich das eigentlich sehr gut denn dadurch wird es nicht so langweilig. D.h. man kommt auch mal ins Laufen und ist nicht ununterbrochen dabei sich zu bücken. Wir bauen uns dabei meist Runden von 10-15 Kilometern Länge und max. 20-25 Caches. Diesen speziellen Trail haben wir uns z.B. bisher zweimal umgebaut, hier mal die Reihenfolgen

  • 111,110,…,092
  • 041,040,…,020,013,011

Und dadurch ergaben sich zwei schöne Runden mit vielen Caches aber auch durchaus schönen Wanderstücken auf den 1-2 Kilometer lang mal kein Cache war und man ins Wandern kam.

Warum gerade dieser Trail?

Weil er für mich ein Trail ist der beweist dass sich Trail-Owner teils wirklich Arbeit machen. Hier sind z.B. alle Petlinge an Eisenstäben befestigt. D.h. der Owner hat sich die Arbeit gemacht kurze Eisenstangen in den Boden zu rammen und hier dran die Petlinge zu befestigen. Dadurch wird nicht ein Baum oder Busch in Mitleidenschaft gezogen, die Petlinge verschwinden eher selten und sind alle gut findbar. Eigentlich eine wirklich gute Idee. Dazu gibt es oft den gleichen Hint, aber da wo es etwas schwieriger ist hat der Owner sich die Mühe gemacht den Hint zu erweitern. Bei über 100 Dosen keine Selbstverständlichkeit! Wenn Logbücher feucht sind werden die sehr zeitnah gewechselt, kurz, der Pflegezustand ist ebenfalls überdurchschnittlich gut. Kurz und gut, wenn schon ein Powertrail dann so einer wie dieser!

Fazit

Ja, ich finde Powertrails eigentlich auch eher doof. Aber nun hat man ja zwei Möglichkeiten, man badet sich in Selbstmitleid und Ärger oder man macht was draus was einem dennoch Freude macht. Also hört lieber auf euch selber zu ärgern und baut euch die einfach in Multis mit Ablauf-Stationen um, fertig ist die Laube. Bewegung kommt dann dennoch zusammen 😎

Cachen absurd – was alles schief gehen kann

Der Plan war meinen 10000 Schritte-Schnitt zu halten. Und gern kombiniere ich das auch mit cachen. So fiel die Wahl auf einen Multi in Welle dessen Listing sich recht interessant las.

Was dann kam gehört zu den absurdesten Cache-Abläufen die ich je hatte. Und ja, letztlich meine eigene Schusseligkeit, dennoch eine Geschichte die erzählt werden mag.

Nun bin ich wirklich früh morgens los, dann hat man meist die Natur noch für sich allein. Nur hier traf das bei Station 1 mal so gar nicht zu. Montag, 08.00 Uhr, eigentlich alles gut. Nur leider ist wenige Meter weiter ein Kindergarten und der sorgte dafür dass auf dieser Mini-Strasse mehr los war als auf einer 4 spurigen Autobahn.So gestaltete sich unauffälliges Suchen wirklich schwierig! Aber es klappte. Was ich noch nicht wusste, ich hatte in der Eile etwas falsch aufgeschrieben.

Dann zum Referenz-Punkt und hier die Werte schnell ermittelt. Kurz gerechnet und schwups, die 1,5 km zu Station 2 zurück gelegt. Vor Ort wunderte ich mich dann etwas über die Location, so mitten auf dem Acker, hinten bei einer Kieskuhle. Also noch mal geschaut und siehe da, 13 und 14 sind sicher kein großer Unterschied, vor dem Komma allerdings schon.Also wieder zurück und die ersten 3-4 km waren somit schon mal gelaufen. Ok, jeder Gang macht schlank, also immerhin nicht völlig umsonst 😎

Jetzt aber zu Station 2 und fuck, zwar besser aber schon wieder auf dem Acker?! Zurück zu Station 1 und noch mal schauen, ah ja, noch ein Fehler, eine Zahl falsch gelesen. Nun aber endgültig zu Station 2 und siehe da, nach nur 5-6 km habe ich sie erreicht. Ich hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt.

Tja, nette Station, nur wie an die Dose kommen. Ich vermute hier ist irgendwas falsch denn der Hinweis ist in einem Behälter und der will nicht raus kommen?! Was tun? Ok, bei eisiger Kälte mit viel gestocher habe ich den Hinweis dann doch noch in der Hand. Also kann es weiter gehen, Station 3 wartet.

Station 3, fast genau vor dieser Station müssen sich 3 Hundemuggel treffen und scheinbar ganze Romane an Neuigkeiten austauschen. So sitze ich bei eisiger Kälte auf einer Bank und die 3 wundern sich wahrscheinlich schon wer so doof ist und mittlerweile 15 Minuten auf der Bank verweilt. Aber endlich ziehen sie dann doch von dannen und es gelingt mir zu Glück recht schnell fündig zu werden. Weniger schnell gelingt es mir die Aufgabe zu lösen. Ich will jetzt nicht spoilern, aber die besteht aus sehr leichten Teilen die sehr Windempfindlich sind und mit den Händen bearbeitet werden müssen. Kurz und gut, die Aufgabe mit Eis-Fingern bei Wind zu lösen lässt nur bedingt in Begeisterung ausbrechen. Aber auch das ist irgendwann geschafft. Und gerade die ganzen unerwarteten Hindernisse lassen mich jetzt nicht abbrechen, jetzt will ich es auch wissen!

Auf zu Station 4, die funktioniert schon fast zu problemlos, so folgt direkt Station 5. Dies ist eine Station die im Prinzip ok ist, ich mag sie nur nicht. Ich versuche nicht zu spoilern, aber hier muss ich an öffentlichem Eigentum rumsuchen und das wirkt immer seltsam auf Menschen die zufällig vorbei schauen, aber hilft ja nix. So sind auch die nächsten Koordinaten ermittelt und es geht weiter zu Station 6.

Station 6 halte ich tatsächlich für sehr schwer. Mir half hier wirklich nur jahrelange Erfahrung, da hat man so etwas schon mal gesehen, ansonsten wirklich schwierig. Und dazu mitten im Ort. Dazu habe ich hier das gleiche Problem wie bei Station 5. Wer den Cache macht wird wissen was gemeint ist. Kann man so machen, sieht sogar elegant auch, wird aber vielen dennoch nur bedingt gefallen.

So geht es zur vorletzten Station. Hier hatte ich durch die Vor-Logs so ein paar Befürchtungen, aber eigentlich fand ich alles einleuchtend und die Zahlen sahen der Karte nach auch recht passend aus, also hin da.

Und vor Ort hatte ich wirklich das Glück sozusagen über den Cache zu stolpern, der ist wirklich extrem gut getarnt und der Hint eher sinnbefreit. Über Hints könnte man wahrscheinlich noch mal einen ganzen Artikel schreiben so unterschiedliche Variationen gibt es da. Dann kam zur Krönung noch mal das was ich am unglücklichsten finde. Nach mittlerweile 3 Stunden und 15.000 Schritten gilt es hier noch eine Fleissaufgabe zu lösen um an das Logbuch zu kommen, immerhin ist sie nicht zu übertrieben groß. Bei Regen wäre das aber dann wirklich zuviel des Guten gewesen.

Fazit

Der Multi ist eigentlich ein eher guter Multi! Das Gefummel an öffentlichem Eigentum ist nicht meins, aber das ist eher Geschmacksache, ebenfalls das Gefummel am Final. Wobei auch schon in Nachfolge-Logs zu lesen ist dass ich da nicht der Einzige mit so einem Geschmack bin. Insgesamt sind es aber lauter kreative und schön umgesetzte Stationen die viel Spaß gemacht haben, daher finde ich den Cache durchaus empfehlenswert.

Ich wollte erst gar keinen Artikel schreiben, aber ich fand so ein Erlebnis sollte auch mal erzählt werden, ist es doch ein Paradebeispiel wie unterschiedlich ein Cache-Erlebnis durch Kleinigkeiten wie Zahlendreher sein kann 😎

 

Wandercache GC6A2FM, Kirchwerder (Hamburg Süd-Ost)

Als Vorbereitung für unseren Skandinavien-Wander-Cache-Trip haben wir uns für dieses Jahr selbst einen monatlichen Wandertag auferlegt und heute war es dann soweit.

Mit dem Wetter hatten wir etwas Pech und viel Glück. So war es zwar nass und kalt aber während unserer Wanderung gab es weder Regen noch sonderlich Wind. Wir hatten uns eigentlich einen anderen Cache rausgesucht aber da Team Spikeman aus gesundheitlichen Gründen ausfiel haben wir kurzfristig diesen Cache gewählt und das war eigentlich auch ganz gut so denn er führt durchgehend über Straßen und Beton wodurch er auch bei dem miesen Januar-Wetter gut zu bewandern war.

Also zum Start und den Wagen abgestellt, ausreichend Parkplatz vorhanden, schon mal sehr angenehm bei einem Wander-Multi. Am Start will einem die Bushaltestelle erst mal Angst machen, aber es stellte sich heraus dass es nicht stimmt, im Gegenteil 😉

Ein kleines Highlight kommt bereits kurz nach dem Start, ein Kinderspielplatz der wie ein Bahnhof aufgebaut ist, wirklich absolut herzallerliebst und toll umgesetzt.

Danach ist es dann absolut Geschmacksache. Es kommt Natur satt, aber eben eher so norddeutsche Variante 😎 D.h. es ist viel, viel, viel, viel Wiese und man kann weit schauen und das bleibt eigentlich die ganze Zeit so.

Und das ist halt für den einen Cacher ein Genuss weil er die Gedanken schweifen lassen kann und die frische Luft nutzt und für den anderen Cacher halt einfach nur unendlich langweilig. Wir liegen da wohl so in der Mitte. D.h. wir genießen das schon sehr aber es sollte auch nicht zu lange sein. Bei einem Cache von insgesamt 12 km hält sich das gerade noch in dem Rahmen der für uns ein Vergnügen bleibt.

Denn trotz der manchmal deprimierend langen Geraden…

…gibt es ja immer wieder Abwechslung durch die Vogelwelt die hier sogar im Januar noch recht breit gefächert vorhanden und auch sichtbar ist.

Und dann sind da ja auch noch die Stationen des Multis, mit 13 Stück nicht wenig aber auf der Strecke völlig ok. Bis auf 2-3 Stationen die mal 100-300 Meter auseinander liegen sind meist eher Strecken von ca. 1 km zurück zu legen und das gefällt uns wiederum sehr gut da man auch mal ordentlich ins Laufen kommt. An den Stationen selber müssen sehr einfache Aufgaben abgelesen werden die auch noch dadurch abgesichert sind dass eigentlich eine Fehlinterpretation nie richtig passende Zahlen ergäben würden. Selbst an der einzig wirklich falsch formulierten Station kommt man sofort auf die richtige Lösung da sie dort einstellig sein muss und wenn man sie wörtlich umsetzen würde wäre sie zweistellig. Ebenfalls nicht ganz unwichtig, einfache Rechnungen.

Und was oft unterschätzt wird, nach 12 km Wanderung möchte man den Cache auch finden und zu Ende bringen und weder stundenlang nach einem Final suchen oder gar noch irgendwelche komplizierten Dinge tun um an das Logbuch zu kommen. Hier ebenfalls perfekt umgesetzt, eine gut zu findende große Dose.

Was fiel uns noch auf?

Es ist selbst im Januar bei richtig miesem Wetter bereits viel los vor Ort. Muggel, Hunde-Muggel, Fahrradfahrer, einsam ist man hier nicht wirklich! Ist halt eine schöne Ecke. Auf dem ersten Teil des “Rückwegs” (wer ihn macht wird wissen was gemeint ist) fuhren erstaunlich viele “Anlieger” mit ihren Autos. Das ist aber nur bis zur Hauptstraße so, ein überschaubares Stück, dann ist das schnell wieder vorbei und man kann in relativer Ruhe die Natur genießen.

Fazit

Für uns ein sehr schöner Wandercache. Es erwartet einen eine sicherlich von der Wegführung nicht so abwechslungsreiche Strecke, viel was anderes ist hier aber durch das Naturschutzgebiet gar nicht machbar! Dafür aber viel grün, viele Wiesen mit sehr viel Vogel-Bestand. Es ist im übrigen auch eine angenehm leise Umgebung!  Und der gesamte Cache ist Schlecht-Wetter-tauglich, d.h. selbst bei noch so viel Nässe hat man immer Beton oder Teer unter den Füssen und “säuft” nicht ab. 12 km sind eine sehr angenehme Länge und die Abstände der Stationen, übrigens ausschließlich Ablese-Stationen, ist sehr angenehm. Beifang gibt es wohl auch, wir haben aber nur einen Tradi mitgenommen da er direkt auf der Strecke lag. Umwege laufen wir für solche Caches aber schon lange nicht mehr, daher kann ich das nur bedingt beurteilen. Kurz und gut:

Durchaus empfehlenswert.

 

Was bringen Geocache-Auszeichnungen?

Hier ist gerade wieder das Finale des HHCDJ, das brachte mich dazu mal darüber nachzudenken wie erfolgreich solche Veranstaltungen, oder eher Wettbewerbe, wohl sind. Um genau zu sein, wie erfolgreich der Versuch ist die Cache-Qualität zu erhöhen indem man einen Anreiz schafft.

Es gibt natürlich nicht nur die Hamburger Variante. Bereits 2009 habe ich mir das selber in Schwerin auf einem Event angeschaut und dort vorher nahezu alle Teilnehmer-Caches gemacht. Aktuell gibt es so etwas aber auch in Leipzig, im Kreis Borken oder in Mainz (im Rahmen des Stammtisches) und in diversen weiteren Varianten über Deutschland verteilt, wie eine Anfrage über Twitter zeigte. Ich werde hier nicht auf die einzelnen Wettbewerbe eingehen. Sie werden sich zwangsläufig ähneln da sie ja alle ein Ziel haben, die Cache-Qualität erhöhen und überdurchschnittlich gute Owner zu ehren. Böse Zungen würden vielleicht auch von Selbstbeweihräucherung sprechen 😉 Klar möchte man auch mal im Mittelpunkt stehen, aber so einen Wettbewerb nur dafür zu organisieren wäre wohl etwas überzogen. Und letztlich wäre es ja auch nicht tragisch wenn sich dadurch die Cache-Qualität erhöht.

Es dürfte nahezu unmöglich sein wirklich zu belegen ob diese Ideen einen Erfolg haben da man den kaum messen kann. Und selbst wenn irgendetwas gemessen würde, wäre die Korrelation von Cache zu Wettbewerb immer noch eher eine Vermutung als ein Beweis. Grundsätzlich würde ich aber davon ausgehen dass auf jeden Fall eine gewisse Anzahl von Caches tatsächlich durch diese Veranstaltungen entstehen. Natürlich wird niemand gern zugeben dass er einen Cache nur legt um so einen Wettbewerb zu gewinnen, dennoch würde ich darauf wetten dass es nicht ganz so selten genau so ist 😉 Und das ist ja nicht verwerflich.

Ob sich der Aufwand solcher Wettbewerbe aber wirklich lohnt, da bin ich mir tatsächlich nicht so sicher. Mal auf 2009 zurück schauend wurden damals in Schwerin einige Caches eingereicht, ich hatte mir damals die Mühe gemacht diese zu besuchen. Es ging dabei um Traditionals. Die waren tatsächlich etwas liebevoller gemacht als der damalige Wald- und Wiesen-Tradi, keine Frage. Dennoch kann ich nicht behaupten dass ich mit den Caches glücklicher war als mit den Caches die dort vorher bereits lagen. D.h. alle waren ein wenig aufgehübscht und “niedlicher”, wirklich besser fand ich sie aber nur sehr bedingt. Das liegt natürlich auch an den Kriterien die jemand an einen guten Cache anlegt. Bei mir war es damals wie heute der Weg und/oder die Location. Ob da jetzt noch ein Eichhörnchen auf die Dose geklebt war oder nicht… Das Problem von so “niedlich” gemachten Caches war damals wie heute die Empfindlichkeit solcher Kunstwerke. Für mich fällt das immer noch eher unter nette Basteleien als unter Cache. Aber ganz klar, das ist natürlich Geschmacksache.

Und Geschmacksache ist genau so ein Punkt der es aus meiner Sicht extrem schwer macht Caches in einem Wettbewerb zu bewerten. Auch wenn immer anderes erzählt wird sind doch Powertrails offensichtlich sehr beliebt, die Logbücher sind doch nicht umsonst dauernd voll. Dennoch wird kaum jemand das offen zugeben, allein schon um sich leidige Diskussionen zu ersparen. Dennoch habe ich noch keinen Powertrail nominiert oder gar prämiert gesehen. Dafür aber viele Dosen von denen ich dann auf Events oder “im Feld” eher Genöle höre weil viele es dann doch nicht so witzig finden nach 10-20 km Marsch noch Stunden lang an irgendwelchen Boxen rumfummeln zu müssen weil der Owner ein ganz besonders tricky Schloß angebracht hat. Aber auch hier wird kaum einer meckern, auch hier wollen sich viele die Diskussion ersparen. Das soll jetzt auch gar kein Dissen von guten Geocaches werden sondern einfach auch mal aufzeigen dass gerade bei Cachern auch gerne mal anders gehandelt wird als man nach dem Gesagten erwarten dürfte 😎

Zurück zur Prämierung. Ich denke mal diese Wettbewerbe bringen sehr viel, aber nur für einen sehr kleinen Kreis. D.h. wenn man sich Teilnehmer und Besucher anschaut sind das eigentlich im Großen und Ganzen jedes Jahr die selben und der Anzahl nach ein sehr überschaubarer Kreis. Viele Cacher bekommen von den regionalen Wettbewerben gar nichts mit weil sie wenig in den Geocacher-Medien unterwegs sind oder weil es sie schlicht nicht interessiert. Ich glaube da wird immer noch sehr, sehr häufig unterschätzt wie viele Cacher schlicht nur 1-2 mal im Monat Zeit und Lust zum Cachen haben und sich dann einfach irgendwas raus suchen um einen schönen Tag im Grünen zu verbringen. Völlig unberührt von dem üblichen Tamtam der Geocacher-Medien.

Einen Eindruck bekam ich allerdings als ich auf Twitter mal rum fragte wo es noch so etwas gibt. Es scheint mir dass 2011/2012 nicht nur so eine Spitze beim Cachen an sich erreicht wurde, auch die Wettbewerbe scheinen mir seitdem wieder weniger und / oder kleiner zu werden. Also kleiner an Teilnehmern. Das ist aber eher so eine gefühlte Feststellung dich ich nicht mit Zahlen belegen kann.

Fazit!?

Ich denke ja, die Wettbewerbe sind für eine überschaubaren Kreis an Cachern sehr gut und erhöhen in geringem Umfang auch die Qualität der Caches. Wobei Qualität hier ein schwieriger Begriff ist da er ja speziell beim Cachen doch arg subjektiv ist. Aber gerade die Teilnehmer und Fans solcher Wettbewerbe haben meist einen sehr ähnlichen Geschmack so dass es schon passt. Sicher kommen auch ein paar Caches dabei heraus die dann schon etwas “überkandidelt” sind, aber das ist dann auch schon Stöhnen auf hohem Niveau 😎 Kurz und gut, die Wettbewerbe schaden aus meiner Sicht niemandem und helfen zumindest im überschaubaren Rahmen.

Persönliche Sicht

Mir bringen die Wettbewerbe aus Erfahrung tatsächlich gar nichts da ich halt eher auf “der Weg ist das Ziel” und auf Bastelarbeiten nicht so sonderlich stehe, aber stören tun sie mich auch nicht.