DSM 2 1/2 – Folge 027 – Countdown

Und wieder die 90 Minuten knapp gerissen. Lag am Chat… oder so…

Show-Notes

Tipps

Event-Tipps

Cache-Tipps

  • Schön gebaut, Cache GC80FP1 – Brafwursigehack

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Nageln oder nicht Nageln

DAS ist nämlich unser langweiliges geheimes Thema das wir von Folge zu Folge verschieben.

Wir haben das immer mal angedacht, aber eigentlich ist ja auf fast allen Kanälen fast alles gesagt und geschrieben worden. Dabei stellt man immer wieder schnell fest dass es zu emotionalen Ausbrüchen verleitet, fast als würde man nach Handy oder GPS fragen.

Bevor wir das also auch noch mal durchbabbeln und damit nur wieder knapp die 90 Minuten reißen behandel ich das Thema mal hier im Blog.

Also habe ich mal mit etwas Recherche begonnen, denn wir wollen doch mal versuchen etwas sachlicher und ohne pseudo-religiöse Verblendung zu Berichten. Das stellte sich im Übrigen recht schwierig dar, es gibt nämlich fast nur emotional aufgeladene Texte.

Garten-Lexikon

Mein erster Found fand im Garten Lexikon statt. „Nagel in Baum einschlagen: Alunagel oder Eisennagel verwenden“. Eine Überschrift, die mich schon mal stutzen ließ, die Frage OB schien gar nicht von Interesse? Doch wie so oft ist die Überschrift nur bedingt mit dem Inhalt kompatibel.

Fassen wir es mal so zusammen, dem Baum schaden tut so ein Nagel eigentlich nicht, es sei denn man baut sich arg schräge Begründungen zusammen, dann kann so ein Nagel mal ein Problem werden.

Und dann wird es richtig schräg, Vorschläge wie Draht mit Gummi ummantelt. Laut Vorschlag 1 dehnt sich das Gummi und es gibt dadurch keine Probleme. Der Draht dehnt sich dann auch? Und das Gummi gammelt dann nach 1-2 Jahren vor sich hin, weil es sich in der Sonne auflöst? Auch Vorschlag 2 ist so richtig cool, Plastik, davon wird eh viel zu wenig eingesetzt! Aber klar, wir später eingesammelt, genau wie archivierte Caches. Bei 3, dem Kleber habe ich dann aufgehört weiter zu lesen, die haben in meinen Augen nicht alle Latten am Zaun. Zumal es keine so wirklich belastbare Aussage gab.

Mein schöner Garten

Hier gab es gleich noch eine knackigere Überschrift, „Kann ein Kupfernagel einen Baum töten?“. Ich stellte mir vor wie der olle Nagel mit einer Axt vor dem Baum steht.

Im Ernst, der Mythos wurde also bereit 1970 widerlegt, aber man kennt das ja, solche Mythen verschwinden irgendwie nie. Auf die grundsätzliche Frage „Nagel in Baum“ wurde auch hier leider nicht weiter eingegangen.

So langsam schlich sich das Gefühl ein, dass es wohl kein so arges Problem sein könne? Aber nein, weiter suchen.

Landtreff

Nachdem die Gärtnerei sich also nicht so sehr um Nägel in Bäumen Gedanken macht mal eher in die Landwirtschaft. Da stieß ich auf das Forum Landtreff, „Der Treffpunkt für Landleute“.

Hier mal eine weniger reißerische Überschrift „Nagel im Baumstamm“. Dafür wird es in den Texten schon etwas reißerischer. Und ja, da sind endlich mal die ersten klar dagegen, aber wenn man den ganzen Text liest, scheint das Sägewerk-Problem auch nur bedingt eines zu sein. Also ja, kann da mal Probleme geben, aber die haben mittlerweile wohl auch Metall-Erkennung im Einsatz, sodass es wohl auch wieder nicht ein so großes Problem ist. Aber ärgerlich auf jeden Fall! Also hier recht klar gegen Nagel im Baum.

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Hier gibt es den Artikel „Metall im Holz ruiniert jede Säge“. Hier geht es ganz klar gegen die Nägel und es wird auch stichhaltig begründet, wobei klar wird, dass erstaunlich viele Dinge in Bäumen versenkt werden.

Motorsaegen-Portal.de

Nun bin ich noch mal auf den Artikel „Metall im Baum? Sägen oder nicht?“ und war mir sicher, hier wird noch mal richtig drauf gehauen. Und Überraschung, da war es vielen erstaunlich egal, nach dem Motto ihre Säge haut alles weg.

Fazit

Nagel im Baum, besser nicht, aber auch nicht gleich so ausrasten wenn doch! Geschweige denn ohne Ortskenntnis ein NA oder so.

Also die Gesundheit vom Baum kann man wohl schon mal schlich und ergreifend vergessen, das ist kein so wirklich belegbares Argument. Bleibt der Sachschaden, der greift schon eher und wurde ja oben auch schon in einigen Artikeln völlig nachvollziehbar begründet.

Aber, wie immer gibt es halt auch das doofe aber. Es gibt Gegenden, da ist das tatsächlich egal. Ich bin selber in einem wirklichen Kuhdorf aufgewachsen wie es im Buche steht. Und als diese Nagel-Diskussion vor Jahren das erste Mal aufkam habe ich den Bauern auf dessen Land ich was verstecken wollte gefragt wie ich am besten ein Vogelhaus an einem seiner Bäume befestigen solle. Der hat mich angeschaut als, wenn ich jetzt völlig durch wäre und mir einen großen Nagel in die Hand gedrückt, kein Witz. Er nutzt die Bäume auf seinem Land nämlich nicht, sondern erfreut sich einfach seiner Waldstücke.

Klar, ich denke auch, man könnte dort durchaus auf Nägel verzichten. Tut man es aber nicht, dann ist der Ton in dem dort sofort nach NA gerufen wird aber genauso übel wie der eigentliche Nagel im Baum, denn es gibt keinen wirklichen Grund für einen NA oder dümmliche Pöbeleien.

So hätte ich mir das wohl schenken können, es wird wahrscheinlich bleiben wie es ist, eine pseudo-religiöse Auseinandersetzung. Denn es gibt eben kein schwarz/weiß, sondern auch einige Grautöne, mit denen mancher nicht so recht klarkommt.

Danke für Nichts – Stempelterroristen

Man trifft bei denen auch auf erstaunliche Ignoranz. Beste Aussage war mal der Owner müsse halt dafür sorgen, dass sein Logbuch dagegen sicher ist… Hier war es übrigens ein Logbuch mit einwandfreiem Papier. Klar, man könnte auch noch argumentieren da müssen andere aufpassen auch nicht den Hauch von Wasser ins Logbuch zu bekommen. Oder man könnte auch mal einsehen, dass Stempel Outdoor offensichtlich einfach Scheiße sind.

Man kann über Loggen diskutieren bis die Finger blutig sind, langes Log, kurzes Log, was auch immer. Aber hier wird bewusst ein Logbuch beschädigt (versaut) und ich wünschte mir Groundspeak würde solche Accounts sperren! Mir fällt da auch langsam nichts mehr zu ein. Nur, weil man zu faul ist kurz seinen Namen einzutragen.

Neu-Cacher oder Müll-Schwemme

Die Kombination Corona und Werbung satt in Zeitung, Radio und Fernsehen zeigt mittlerweile erstaunliche Auswirkungen und die würde ich mal als wenig positiv bezeichnen, gelinde ausgedrückt.

Da wären die zurückgetretenen Reviewer.

  • 31.10.2020 Goawarede4 tritt zurück
  • 01.01.2021 Hilaritus tritt zurück
  • 01.01.2021 Servatius_Serbaldus tritt zurück
  • xx.04.2021 Eigengott, Obelodalix, Adiutrix und Hathumar hören auf

Von den letzten 4 hört man auf gc-reviewer.de schon nichts mehr. Und klar, alle haben natürlich aufgehört, um sich anderen Dingen zu widmen. Wie sie das schon seit Groundspeaks ersten Tagen nie anders getan haben. „Man“ hört aber auch durchaus mal, dass es einigen einfach zu viel Arbeit oder schlicht zu blöd geworden ist.

Auf jeden Fall kann man wohl mal davon ausgehen, dass es da mit reinspielt, eine Flut von Müll die den Reviewern die Arbeit sicher nicht versüßt.

Aber auch TCapitano war kurz davor aufzuhören oder unser guter Technologist3 will zumindest mal eine Pause einlegen, unter anderem wegen dem mittlerweile arg respektlosen Umgang mit ihren aufwändigen Caches.

Und das sind nur die die mir durch im ersten Moment aufgefallen sind.

Aber auch als Podcast merken wir die Flut. Unglaublich was an Chaos-Caches oder dümmliche Logs auf uns einstürzt, das war noch nie derart viel. Und erstaunlich auch der Anstieg an Cachernamen die schon deutlich aufzeigen, dass es wohl kein respektvolles Umgehen mit dem Hobby werden wird.

Mittlerweile bin ich tatsächlich froh über die Premium-Version von Groundspeak, die einem zumindest den übelsten Bodensatz vom Hals hält. Für meinen Geschmack sollten sie das Auslegen von Caches auch noch daran binden. Denn es gibt mittlerweile ausreichend Caches, es ist nicht wirklich nötig die Quantität durch absinkende Qualität zu erhöhen. Und damit meine ich nicht mal besonders elegante Caches, mittlerweile bin ich froh, wenn Neu-Cacher wenigstens einen Petling nutzen.

Dazu kommen die Möchtegern-YouTube-Stars wie die Fliegen zur Scheiße und glauben vermutlich hier den Durchbruch erreichen zu können. Eigentlich stören mich diese YouTuber gar nicht, jeder entscheidet ja selber, ob er Videos von denen schaut oder nicht. Übel finde ich die, die noch keine Ahnung haben aber umfangreich mit ihrem Nicht-Wissen berichten und dann alle Kanäle mit ihren teils unglaublich langweiligen Videos bewerben.

Lösung?

Habe ich nicht, aber ein Anfang wäre es vielleicht wenn nur Premium-Mitglieder Caches legen dürften. Ja, dann geht uns die eine oder andere Perle verloren, aber uns bleiben hunderte von „mein erster Geo-Cash“ erspart!

Es ist mir auch nicht neu, dass Geocaching (leider) kein ach so geheimes Hobby mehr ist, dennoch muss man doch nicht wirklich versuchen jeden in dieses Hobby zu drängen.

Ich bin mir sicher das Hobby wird auch weiterhin nicht versterben, aber es knirscht dieses Mal wirklich schon merklich. Meine Hoffnung besteht darin, dass sich das Thema Corona bald beruhigt und nicht plötzlich jeder meint er müsse jetzt ein Outdoor-Hobby haben. Wenn dazu noch die Lockerungen kommen sind vielleicht auch die Millionen Rentnern wieder in ihren fahrenden Wohnklos unterwegs und damit raus aus dem Wald. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Und wer meint das täuscht alles nur, die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.

Danke an grafzahl75, unseren Statistiker

In eigener Sache

Oder auch im Wandel der Zeit?!

Also was gibt es Neues?

Fangen wir mal vorne an. Ich habe noch mal bei Trracer angefragt und der Gute sieht da kein Comeback am Horizont, er hat genug mit sich und seiner Familie zu tun und ich denke, das wird wohl auch jeder verstehen. Wir mussten das aber mal klären da wir den Podcast mit nur zwei Protagonisten einfach als dünn besetzt sehen. Klar, ich habe viel Zeit, keine Frage. Aber der Poilettentapier eher wenig, was muss er auch gleich zwei kleine Kinder haben? Und ich möchte meine Zeit auch noch für andere Dinge nutzen, ergo fehlt es immer irgendwie, irgendwo.

Was bedeutet das nun?

Gar nicht so viel. Trracer wird hier immer einen Platz haben, falls er es sich doch noch mal überlegt, ohne Wenn und Aber! Und wir werden jetzt nicht aufgeregt nach einem Ersatz suchen, aber falls sich mal was ergibt wissen wir halt, dass es Sinn ergeben könnte.

Also?

Also, mittelfristig besteht der Podcast aus zwei Personen, Poilettentapier und mich, wir sind also die Ansprechpartner. Ich werde Trracer solange aus den Beschreibungen herausnehmen, nicht weil ich ihn nicht drin haben wollte (nichts wäre mir lieber), sondern weil es sonst schlicht bei neuen Hörern / Lesern zu Irritationen kommt wie sich ab und an schon zeigte. Sobald er auch nur in Richtung Comeback zuckt, ist er sofort wieder drin!

Ich gestehe, das ist für mich der schlimmste Punkt gewesen. Weil, egal wie ich es auch formuliere, es sich immer irgendwie anhört als würden wir Trracer hier „entsorgen“ und dem ist definitiv nicht so! Und da kenne ich auch keinen Spaß, wer meint sich da in irgendeiner Form lustig zu machen der wird dann auf allen Kanälen tatsächlich „entsorgt“!

Ok, was noch?

Wir haben uns gedacht man könnte den Blog etwas beleben. Und zwar nicht, indem wir mehr schreiben, sondern indem wir die Artikel auf ein breiteres Fundament stellen. D.h. nicht wir schreiben jetzt alles in Fettschrift, sondern wir hoffen 1-2 Gastautoren gewinnen zu können.

Wer wäre geeignet?

Jeder der ein wenig schreiben kann und vor allem Ideen hat, natürlich Thema Geocaching. Da braucht er nicht unsere Meinung vertreten, es muss kein Boulevard-Stil sein, im Prinzip hat er völlig freie Hand. Gefällt es uns aus irgendwelchen Gründen nun so gar nicht, weil wir meinen es passt hier nicht hin, dann werden wir halt reden und die Zusammenarbeit wieder beenden.

„Arbeit“, also Gehalt?

Klar, bei jedem DSM-Event darf einmal am Tapier gerochen werden! Im Ernst, natürlich gibt es nichts als endlosen Ruhm und ggf. Beschimpfungen aus den polemischen Ecken. Wir suchen keine Geldgeier, sondern Menschen, die sich ein wenig für Geocaching engagieren wollen und das im Ehrenamt, von den Geldschneidern gibt es genug.

Wer also Interesse hat und meint es würde bei ihm reichen hier und da mal etwas zu schreiben, gerne mit uns in Verbindung setzen.

Noch was? Ja!

Last but not least gibt es ja zurzeit wieder so eine kleine Furzer Influencer-Welle. Da gibt es irgendwelche überdrehten Kiffer auf Instagram, Blogs/Podcasts und YouTuber die alles loben, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt. Kann man ja auch so machen, sorgt dafür, dass man immer wieder etwas zum Testen bekommt, kleine Geschenke erhält oder bei Caches und Events bevorzugt behandelt wird. Hört sich ein wenig wie Prostitution an? Ist ja auch nicht viel was anderes.

Und?

Wir haben uns gedacht, da können wir mal wieder etwas mit drin rumfuhrwerken, wie wir es ja immer mal ganz gerne machen. Viel zu wenig Konkurrenz auf dem Markt. Nur geht es uns nicht darum alles blumig zu malen und noch viel weniger wollen wir dafür was haben, wir machen es komplett kostenlos!

Genauer?

Die Idee ist das wir so eine Art Werbe-Kategorie einführen. D.h. wer meint etwas auf den Markt bringen oder z.B. ein Event starten zu wollen kann sich gern bei uns melden. Wir werden drüber reden. Natürlich schleimen wir uns dabei nicht durch die Community, sondern wir reden so drüber wie wir es empfinden. Und wer ein wenig Erfahrung hat, wird wissen, dass das gar keine Gefahr ist, denn jede Werbung ist Werbung, auch negative Aussagen. Überlegt mal wovon die Bild-Zeitung lebt, ohne die ganzen „Aufregenden“ hätte die Zeitung doch seit Jahren schon keine Relevanz mehr.

Wie wir das umsetzen? Keine Ahnung, mal sehen.

Wer was Entsprechendes zu vermelden oder zu testen hat, mag sich bei uns melden. Dann können wir besprechen wie wir das umsetzen. Dabei wollen wir nichts geschenkt haben. D.h. der Test-Gegenstand geht nach dem Test zurück, oder wenn zu aufwendig wird er hier gesammelt und auf dem nächsten DSM-Event verlost. Ihr wisst ja, unsere „Gewinne, Gewinne, Gewinne“-Karikatur ist ja nahezu Kult geworden und übertrifft mit seinen wertigen Preisen alles je da gewesene.

Und wer sein Event gepusht haben will, ebenfalls an uns wenden. Wir werden dann auch das mit verarbeiten. Und auch hier wichtig, dafür wollen wir keinen freien Eintritt, keine Coin, schlicht und einfach gar nichts!

Wozu das Ganze?

Keiner soll sich an irgendwelche Schleimer wenden müssen nur, weil er was zu verkünden hat!

War es das jetzt endlich?

Ja, das waren die Dinge, die ich dem Poilettentapier aufs Auge drücken will uns aktuell am Herzen liegen und wir umzusetzen versuchen.

Wenn es nicht klappt?

Dann ist es halt gescheitert, scheitern gehört zum Leben dazu, so einfach ist das. Wir werden uns dann deswegen nicht vom Wilseder Berg stürzen, sondern weiter versuchen unser Bestes dabei zu geben dem Hobby was Gutes zu tun.

DSM 2 1/2 – Folge 026 – Coronatourette

„90“ Minuten geballtes Cache-Wissen, wie immer mit aktivem Chat. Leider ist die Mono-Version dieses Mal wohl etwas schwächelnd, aber da müsst ihr halt durch.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

Download-Link MonoDownload-Link Stereo

P.S.: Ich musste 2 sek rausschneiden wodurch ich dieses mal Audacity genutzt habe und dann erst zu Auphonic hochgeladen habe. Da scheint er mit Mono / Stereo etwas verquer gekommen zu sein und der Yeti hört sich etwas „wie aus dem Handschuhfach“ an. Müsst ihr mal mit Leben, denn eine Reparatur hat manchmal SEHR merkwürdige Auswirkungen auf den RSS-Feed und das möchte ich vermeiden. Nächstes mal aber wieder die gewohnte Qualität!

Das neue GC-Magazin ist da

Ja, heute war es nun in der Post, das neue Geocaching-Magazin das Rucksack-Abenteuer benannt ist. Knapp 60 Seiten sind es geworden. Allerdings nicht ganz so voll wie ich nach den Aussagen im Vorfeld erwartet hätte. D.h. für meinen Geschmack arg große Schriftart (kann ich fast ohne Brille lesen) und schon eine recht hohe Anzahl an Bildern.

Das Ganze ist natürlich arg subjektiv und ich kann hier keine Bewertung a la „kaufen“ oder „nicht kaufen“ geben. Nur meinen rein subjektiven Eindruck kann ich schildern.

DIe „Hardware“

Das Heft kaum in der Hand sank die Begeisterung offen gestanden ein gutes Stück. Das liegt aber an rein subjektiver Sicht und ist kein Mangel an sich. So mag ich dieses feste Hochglanzpapier des Umschlags nicht, bei dem ich nie sicher bin, ob das überhaupt noch ins Altpapier darf oder schon gelber Sack ist. Zusätzlich sorgt es noch dafür, dass sich das Heft nach dem Umblättern nicht gut falten lässt und solch Papier stinkt schlicht etwas.

Als Erstes fiel, ein kleiner Zettel heraus, der ein wenig wie eine Visitenkarte wirkt, eigentlich aber keine Aussagekraft hat. Und der dann noch leicht schief geschnitten ist. Und ganz wichtig und nochmal erwähnt, das ist rein subjektiv! Denn ich mag keine Magazine, aus denen mir irgendwas entgegenfällt, mochte ich noch nie. Und leider fiel mir gleich das nächste entgegen, nämlich Seite 29-32, die sich bereits aus dem Heft verabschiedet haben. Da gehe ich aber mal davon aus, dass ein Einzelfall ist, kann sicherlich passieren.

Die Kombination dieser ersten Begegnung sorgte dafür, dass ich das Magazin erstmal zur Seite gelegt habe um den Inhalt nicht zu negativ zu sehen.

Der Inhalt optisch

Positiv geschrieben, die Schriftgröße reicht damit ich das Heft auch ohne Brille lesen kann. Für meinen Geschmack ist die Schrift einfach etwas zu groß was aber letztlich kein Problem, sondern einfach nur gewöhnungsbedürftig, ist.

Editorial und Inhaltsverzeichnis finde ich sehr gelungen, wenn auch vielleicht etwas arg viel Bilder.

Dann sehr schöne Zusammenfassung von Neuigkeiten und dann folgt der erste Bericht. Ich mag Bilder und finde es auch ok, wenn mal eine ganze Seite für ein Bild genutzt wird. Hier sind es gleich zwei Seiten für ein Bild und darauf kaum Schrift, das ist mir eindeutig etwas viel. Dafür sieht es aber andererseits auch wirklich schön aus, ohne Wenn und Aber!

Bei den Exit-Spielen dann wieder so ein doppelseitiges Bild mit wenig Text. Und beim Web-App-Anbieter und beim #Büchsen statt Bützchen und bei des Cachers Little Helpers und weitere…

Auch das ist natürlich kein Fehler oder Problem, mir werden da aber zu viele Seiten „verbraten“. Ganz subjektiv habe ich dann immer den Gedanken, ob es sonst nicht für die Seitenzahl gereicht hätte?

Kurz und gut, für mich etwas viele Bilder, dafür aber zumindest grafisch oft sehr ansprechen.

Der Inhalt ansonsten

Ja, ansonsten nette kleine Geschichten über Reisen und Community und hier und da ein Blick über den Tellerrand. Konnte man recht gut weglesen. Also wirklich nicht negativ gemeint, sondern eher positiv!

Für mich passt es dennoch eher nicht, es bietet mir einfach keinen Mehrwert, gegenüber dem was ich über den RSS-Feed auch so reinbekomme. Mit Reiseberichten habe ich es nicht so, die Blicke über den Tellerrand konnten mich auch nicht mitnehmen.

Fazit

Eigentlich gar keins. Vorweg noch mal gesagt, das ist eine rein subjektive Sicht und soll keinen Verriss oder ähnliches darstellen. Letztlich ist alles, was mich stört kein echtes Problem, sondern Geschmacksache. Und der ist halt bei jedem verschieden, zum Glück.

Daher sollte jeder der sich auch nur im Entferntesten für ein Geocaching-Magazin interessiert mal eine Ausgabe kaufen und schauen wie es für ihn passt. Und dann kann er ja entscheiden, ob er weiterhin liest oder nicht liest.

Aus meiner Sicht ist es immer gut, wenn es Vielfalt gibt, das ist bei den Magazinen nicht anders als bei den Podcasts, Blogs und was weiß ich nicht noch. Und daher wünsche ich dem Rucksack-Abenteuer viel Glück und Erfolg! Gebt ihnen halt eine Chance!

Krabbeln und Angeln

Urlaub und kein Geocaching, das sollte mir nicht passieren. Da der Junior mitkommen wollte musste, suchte ich nach einer Runde, die man in einer guten Stunde abarbeiten kann. Also ab Richtung Munster, dann kam aber Frau Tapier auf dem Plan, ich könnte unseren Ausflug doch mit einem Besuch des Schlachters unseres Vertrauens verbinden. Nein, es ging dann nicht nach Mechtersen, sondern Richtung Tostedt.

So landete ich mehr oder weniger zufällig bei dieser neuen Runde, da sie von der Länge her in meiner Rasterfahndung hängen blieb.

Das grosse Gepäck

Also das Fahrzeug vor den Schienen geparkt und die Angel mitgenommen, bei einem Cache sollte man diese benötigen. Finde ich persönlich eigentlich eher uncool, schleppt man den Kram die ganze Zeit mit, nur für einen Cache. Meist auch noch weit entfernt vom PKW, aber das muss jeder Owner für sich selbst entscheiden. Hier kann man den Angelcache auslassen, den Bonus kann man auch ohne diesen finden. Von daher ist es aus dieser Sicht in Ordnung.


Am ersten Cache taten wir uns etwas schwer, aber auch der war relativ schnell entdeckt. Die nächsten Caches gingen fix von der Hand, jetzt wussten wir auch wonach wir suchen mussten.

Wir sind hier, dann doch recht zufällig, auf eine Cachereihe gestossen, die für Kinder optimal ist. Fast alle Caches sind für die Kinder sehr gut zu finden, sehr liebevoll gestaltet und die Abstände zwischen den einzelnen Tradis sind so gewählt, das kaum Zeit zum „wie lange noch“-Genöle bleibt.


Zwischendrin gab es für uns sehr viele Tiere zu sehen: Rehe, Hasen und einige Grossvögel rasteten hier. Die Wege waren gut zu gehen, nach Regenfällen wird es mit einem Kinderwagen oder Buggy eventuell schwierig. Vor allem der Weg zum Bonus ist dann eher nicht zu machen. Dieser gibt auch noch ein paar Zusatzmeter, da wäre dem Nachwuchs eine Platzierung auf dem direkten Weg zum Parkplatz natürlich lieber gewesen. Aber die vorhandenen kleinen Geschenke haben unseren Junior sehr erfreut und die paar Meter mehr vergessen lassen. Hoffentlich füllt der Owner hier zwischendurch mal wieder auf, die Kinder freuen sich bestimmt.


Krabbeltiere machen Kinder froh…

Nach knapp einer Stunde waren wir wieder am PKW, gute drei Kilometer auf der Uhr. Dem Junior gefiel die Runde, die keine echte Runde ist, wirklich gut, da man nie wirklich lange suchen musste. Kindgerechte Cacheabstände und gute Zuwegung machen diese Runde zu einer Empfehlung für die ganze Familie. Abzüge gibt es aus meiner Sicht nur für den nicht auf dem direkten Rückweg liegenden Tradi und die erforderliche ECGA, aber das ist auch eher Jammern auf hohem Niveau.

Kleiner Tipp: nicht direkt unter dem Baum parken, dadurch war der Ausflug dann doch ein bisschen beschissen….

Euch ein schönes Osterfest, bei dem ja traditionell das Suchen im Fokus steht. Vielleicht nicht nur nach Eiern….

Locus 4 ist da, lasst es vorerst „da“

Ja, nun ist es auf dem Markt, Locus Map 4. Ohne Abo eher so unteres „Mittel“, da muss man schon Silber oder Gold Abo abschließen. Das wird viele abschrecken. Mich offen gestanden nicht. Das Problem ist einfach, wie soll sich eine „einmal Bezahlen“ Software länger als 2-3 Jahre halten, wenn irgendwann kaum noch neue Käufer dazu kommen, der Bestand aber Pflege erwartet?! Aber das ist eine Diskussion, die passt hier nicht so wirklich rein.

Auf jeden Fall habe ich mir die App gleich installiert und das Gold-Abo abgeschlossen. Kostet im Moment noch 12 Euro für ein Jahr, danach dann „Normal“-Preis wohl 24 Euro. Kann ich mit Leben, wir nutzen Locus nicht nur für das Geocaching und wenn die Software dafür regelmäßig gepflegt wird finde ich das angemessen.

Bisher habe ich sozusagen nur im Büro getestet. Es gibt durchaus

Licht

  • Ein altes Backup konnte ich problemlos einspielen
  • Die Oberfläche wirkt modern
  • Insgesamt kann man ohne Eingewöhnung loslegen und weiter nutzen
  • Plug-Ins laufen sofort problemlos weiter so weit ich welche nutze
  • es gibt ein paar durchaus gute LoMaps-Karten kostenlos dazu
  • OneDrive geht endlich vernünftig und wird dadurch erst richtig nutzbar bei GPX-Import
  • Routen können auf einen WebApp angelegt werden

aber auch (zu viel) Schatten

  • Backup wurde zwar angenommen aber die Einstellungen waren nicht alle übernommen
  • Modern wirkt die Oberfläche, ich fand die vorherige aber intuitiver
  • Die Apps sind zu verzahnt, zerlegt man etwas in der neuen Version ist die alten auch betroffen
  • Backup-Sync zerlegte bei mir Punkte und Tracks, bisher völliger Murks
  • Die WebApp-Routen-Anwendung ist nicht rudimentär, die ist einfach nur Müll. Da kann ich dann Routen anlegen aber ohne meine Punkte, großartig sinnlose Variante
Die Karten sind ok.
Die Oberfläche, na ja.

Backup-Sync war etwas auf das ich mich richtig gefreut hatte da ich dann nicht mehr in Handy UND Tablet GPXe pappen muss. Und dann habe ich es angeworfen. Auf dem Tablet läuft es sehr lange und danach waren alle Punkte und Tracks weg, dafür immerhin zwei Tracks da die ich in der Web-App mal testweise angelegt habe. Auf dem Handy bleibt er bei 1% stehen und zwar länger als 30 Minuten, dann habe ich abgebrochen. Er hat dann zwar nichts synchronisiert aber schon mal brav die Punkte und Tracks gelöscht…

Ich will gar nicht nur darauf herumhacken, ich bin überzeugt auch diese Locus-Version wird ihren Weg machen. Nur im Moment bringt sie schlicht nichts und wieder nichts. Also ich würde empfehlen noch ein paar Updates abzuwarten bis die Funktionen, die dazu gekommen sind wenigstens annähernd funktionieren und sinnvoll nutzbar sind.

und so bearbeitet er in einer Woche wahrscheinlich immer noch auf dem Handy

DSM 2 1/2 – Folge 025 – Dicke Eier

Wieder knapp 90 Minuten geballte journalistische Information über die wichtigen Dinge im Leben. Oder so ähnlich jedenfalls.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

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