DSM 2 1/2 – Folge 024 – Schiete

Dieses Mal die 90 Minuten nur knapp gerissen, aber was soll man machen. Leider wollte Google mal wieder nicht, d.h. Vor- und Nachspann fehlen, da muss ich mal schauen wie wir das auf Dauer in den Griff bekommen.

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Alles Neue macht der Februar, März, Mai – oder irgendwie so

Gott oh Gott scheinbar regt Corona die Fantasie an und die Cacher werden kreativ. Also mal der Reihenfolge nach.

Cacher.Cafe

Ein neuer Geocaching-Shop der wohl auch noch ein Café werden soll. Für das Café muss wohl noch etwas geklärt werden, der Shop ist offen. Ich könnte jetzt auch irgendwas von Mitbewerber u.ä. ablassen um ja den Namen zu vermeiden, finde ich aber irgendwie eher seltsam. Wir nennen Namen, der Betreiber ist also einer der Podcaster vom PodKST. Tja, mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Ober der Laden nun kostengünstig ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, da macht ihr euch am besten selbst ein Bild. Auf jeden Fall belebt Konkurrenz doch immer das Geschäft und von daher ist ein neuer Geocaching-Shop doch immer gut.

Geocaching-Magazin

Ein neues Geocaching-Magazin kommt ebenfalls etwas überraschend auf den Markt. Nun ist das nicht entstanden, weil wir in der letzten Folge drüber geschnackt haben, aber wir können uns immerhin dafür loben lassen noch mal einen letzten Anschupser gegeben zu haben wie Micha von Micha und Karo mir mitteilte. Auf ihrer Homepage ist bisher noch nichts zu lesen, aber da sie im April starten wollen schätze ich mal sie haben im Moment auch so genug zu tun. Bisher haben sie es nur auf Facebook verbreitet. Wird wohl 4 Ausgaben im Jahr geben und man darf gespannt sein. Ich erinnere mich gern an das goCacher-Magazin, dass damals echt gut anfing und dann leider wieder verschwand und deren Internet-Seite heute nicht mehr vorhanden ist. Hoffen wir, dass die beiden es besser machen. Das „alte“ Geocaching-Magazin wird scheinbar schon ganz nervös, so ist ihre Ausgabe 2 in diesem Jahr vor Schreck schon mit Mai/Juni-Ausgabe auf dem Cover bedruckt, so will man vielleicht vorne bleiben? Oder, wie es ein Leser in der Telegram-Gruppe so schön schrieb, die QS hat wohl mal wieder nicht so richtig funktioniert. Dabei haben die doch jetzt eine Werksstudentin! Wir dürfen uns also auf jeden Fall auf den April freuen, auch hier belebt Konkurrenz sicherlich das Geschäft.

Nächste Folge

Und ganz am Rande sind wir dann nächste Woche, 04.03. um 20.00 Uhr mit der nächsten Folge dran, also HoyaHH und GrafZahl75, Wecker stellen! Bei uns macht der Monat aber nichts Neues, wir werden wie immer die 2 Stunden einhalten und uns dabei liebevoll über die Vorkommnisse in der Community unterhalten. Also bitte vorbereiten auf den Chat, wir erwarten euch da.

Und als Abschluss, extra für HoyaHH / Boulevard: Scheiße, Scheiße, Scheiße!

Revolution in Bayern!

Endlich mal wieder ein reißerischer Titel möglich. Wie der geneigte Hörer bei uns hören konnte, wird in Bayern bereits länger nicht gepublished. Bereits am 02.11.2020 hat man das begonnen, weil man den angekündigten Maßnahmen der Staatsregierung folgen wollte. Welche das genau sein soll hat man nie so genau vermeldet. Sachsen folgte dann am 06.12.2020 – 28.12.2020. Am 18.12.2020 folgten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Offensichtlich wollte man komplett den Regierungen folgen und einen wilden Flickenteppich verlegen.

Und jetzt kommen die Bayern wieder hervor, um ihre Pole Position zu halten und verlängern den Stopp bis zum 07.03.2021. Stand vom 14.01.2021, ein wirres Gemisch. Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen zurzeit nichts. Irgendwo gab es wohl Gespräche zwischen Community und Reviewern die dazu führten, das wieder gepublished wird und man ein Auge darauf hat, was sich beim FTF tut.

Nun sind Bayern aber halt Bayern, hoch den Vorurteilen. Und so fanden sich jetzt einige Cacher die gelinde gesagt die Schnauze voll hatten von dem Gebaren der Reviewer und wagen jetzt die Palast-Revolution. D.h. sie haben eine Online-Petition gestartet. Mein erster Gedanke? Was für ein Kinderkack, sorry. Und auch meine weiteren Gedanken sind da nicht so euphorisch.

Meiner Ansicht nach ist der Publish-Stopp absoluter Unfug und es wird einfach nur gezeigt, dass man es kann. Mag ein völlig falscher Eindruck sein, ändert aber nichts daran. Da jetzt aber ewig gegen zu kämpfen wäre mir die Mühe dann auch nicht wert. Darüber lästern und sich boulevardtechnisch darüber aufzuregen, klar, keine Frage! Dazu halte ich von Online-Petitionen so gar nichts, das hat für mich immer was von bequem demonstrieren.

ABER, es kam eine Mail, in der wir gebeten wurden zu unterstützen. Indem wir unserer Reichweite mit zur Verfügung stellen. Der nächste Podcast ist dafür etwas zu spät, denn laut bayrischer Reviewer will Groundspeak sich wohl in Kürze mit der „nicht autorisierten Petition“ beschäftigen. Wenn das wirklich so kommuniziert wurde, ist das schon ein gutes Stück Arroganz.

Ich bleibe da zwiegespalten und habe es halt nicht so mit Online-Petitionen da, die meist eh nichts bewegen und in diesem Fall mit einem amerikanischen Konzern wohl noch weniger. Aber andererseits finde ich es auch gut ein Zeichen zu setzen, dass man mit etwas überhaupt nicht einverstanden ist. Von daher gerne von hier unsere Unterstützung! Und außerdem sind unsere Hörer und Leser erwachsen, die bilden sich ihre eigene Meinung. Und werden danach handeln.

Wer also ein Problem mit solchen Publish-Stops hat, hier habt ihr wenigstens die Möglichkeit Groundspeak das auch mal klar zu verdeutlichen. Wenn sie schon angekündigt haben sich das zumindest anzuschauen! Und ansonsten könnte ihr immerhin mal über die Texte schmunzeln!

ONLINE-PETITION

Buch „Grundloses Moor“

Durch einen Post in unserer Telegram-Gruppe kam ich zu einem Krimi, der sich auch um Geoaching drehen soll, „Grundloses Moor“. Kein Selbst-Publishing, ein Verlag steht hinter dem Buch. Nach den üblen Erfahrungen mit dem desaströsen „Logbook“ war mir das wichtig. Wie sich zeigte, schützt aber auch das nur bedingt. Aber ok, hier handelt es sich schon um wesentlich mehr Buch.

Bis Kapitel 8 habe ich mich immer wieder gefragt, warum mir das Lesen nicht so recht von der Hand gehen wollte, irgendwie wirkte das Geschriebene trotz der bemüht, etwas hochtrabenden, schönen Wortwahl dennoch hölzern. Ich denke, ohne es so richtig festzurren zu können, hier merkt man den Unterschied zwischen erfahrenem Autor und Neueinsteiger?! Nicht schlimm, aber irgendwie weit im Hintergrund leicht störend. Auch merkt man etwas zu sehr den beruflichen Hintergrund des Autors, etwas zu viele Details in manchen Bereichen. Dafür vergisst er an anderen Stellen genau diese Details. So wird der Satz:

„…im pdf-Format abgelegt, QM ließ grüßen…“

kaum jedem verständlich sein. PDF geht ja noch, das es bei QM um Qualitätsmanagement geht und was das ist, könnte aber schon den einen oder anderen Leser überfordern?! Weitere Beispiele wären:

„… Das KT-Gehirn in ihm blockierte…“ oder „…Bei RFT oder in der Medizin…“

also mir ist nicht bekannt was ein KT-Gehirn (vielleicht Kriminal-technisch?) ist und RFT ist mir auch nicht bekannt. Dazu kommen auch diverse Fremdworte die ich tatsächlich nachschlagen musste. Kindle sei Dank ist das einfach.

Warum er die Geocaching-Seite auf „geocaching-international.com“ verortet erschließt sich mir nicht. Wenn er schon Geocaching in die Handlung einbaut, warum dann nicht realistisch? Ok, vielleicht will er eine fiktive Seite nehmen, um auch weitere fiktive Möglichkeiten einzubauen, nur dann entfernt sich das Ganze schon etwas vom realen Geocaching.

Auch hier, stöhnen auf hohem Niveau, aber ich dachte er wollte Geocaching in die Handlung einbauen, da hatte ich schon gehofft, dass es möglichst realistisch passiert. So werden Caches in wasserdichten Behältern oder verschraubten Röhrchen versteckt und in Logbüchern ist eh nur Platz für Unterschrift und Datum. Da scheint mir der Erfahrungshorizont doch arg nahe 0 zu liegen. Auch beschreibt er, dass man am Online-Log Datum und Zeit erkennen könne, wann der Cacher vor Ort war, auch eher Fantasy. Eigentlich kommt aber Geocaching nur als immer mal wieder eingestreutes Wort vor, für die Handlung ist es eigentlich nicht wesentlich. Würde man alle „Geocaching“ durch „Munzee“ ersetzen wäre das vermutlich nicht mal spürbar.

Noch schräger wird es dann mit dem Cache GC7PCQW um den es unter anderem geht, den gibt es nämlich bei Groundspeak, also Geocaching.com. Gelegt von Alphur und ich könnte mir gut vorstellen, dass das der Autor ist. 270 Funde in 3 Jahren, ja, das passt zu dem Kenntnisstand, den das Buch widerspiegelt.

Verloren hat mich das Buch so langsam bei 25%, da wo der Geocaching-Geheimdienst auf die Bühne tritt und die Story für mich ins Absurde abdriftet. Zumal das dann später plötzlich doch kein Geheimdienst ist, sondern, ja was eigentlich, das wird nie wirklich klar. Insgesamt wird recht vieles nicht klar und das Ende ist dann so richtig überraschend, aber leider nicht im positiven Sinne.

Nicht falsch verstehen, Bücher sind Geschmacksache. Und jeder hat halt einen anderen Geschmack. Daher empfinde ich Buch / Story eher absurd, unlogisch und dazu hölzern. Aber das bedeutet ja noch lange nicht, dass es anderen nicht gefällt. Wer letztlich einen „stabilen“ Krimi sucht in dem auch etwas Geocaching vorkommt wird auf diesen 30x Seiten vielleicht ganz glücklich, wobei ich 12 Euro für das eBook und 15 Euro für ein Papierbuch schon sportlich finde. Daher meins ist es nicht. Würde mich aber sehr interessieren wie es andere finden.

UPDATE 14.02.2021, 12:40

Ich habe das Gefühl „270 Funde in 3 Jahren…“ wird negativ aufgefasst, verständlich. Da habe ich mich sehr unglücklich ausgedrückt. Ich wollte einfach ausdrücken, dass es auf mich eher so wirkt als hätte der Autor sehr viel Ahnung von Gerichtsmedizin, aber wenig Ahnung vom Cachen. Das korrelierend mit den Funden zu sehen ist natürlich letztlich ein Vorurteil, keine Frage. Sorry dafür.

DSM 2 1/2 – Folge 023 – ClubHouse PodWG

Wer braucht ClubHouse? Die PodWG bietet eigentlich die gleiche Leistung ohne elitären Quark und mit viel prominenteren Typen wie Andre, Holger und mich! Heute haben wir dann mal Olddeath mit seiner Paten-Idee zu Gast gehabt und wie immer knapp die 2 Stunden gerissen. Beim nächsten mal klappt es aber bestimmt.

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Lab-Caches mit Antworten (falsch -> Hinweisen) holen

Es hat etwas sacken müssen bevor ich mich entschieden habe wie ich mit einer Meldung, die im Telegram-Kanal aufgetaucht ist, umgehe.

Die Gemengelage

Was immer man von dem Tool hält, der Programmierer hat sich Mühe gegeben und der Community sein Tool zur Verfügung gestellt. Daher möchte man ihn natürlich auch nicht in die Pfanne hauen. Andererseits ermöglicht es das Tool jedem der beschupsen möchte die Antworten für Lab-Caches zu bekommen, um sie aus der Ferne zu lösen. Und die Beschupserei möchten wir eigentlich nicht unterstützen. Andererseits, so what, wer das tun will wird es eh tun.

Also was tun

Lange Rede, kurzer Sinn. Tun wir es nicht, dann tun es andere. Und rumsprechen wird es sich eh. Dazu sind wir Boulevard und auch noch für Transparenz, was ein komisches Gemisch. Aber, obwohl komisch, es ist halt so. Vor allem mag sich dieses „ich weiß man was, teaser es an, verrate dann aber nichts“ so gar nicht.

Ergo

Wer also mal die Lab-Caches auf das GPS bekommen möchte ohne GSAK zu nutzen der sollte sich mal dieses Tool anschauen. Und es liefert halt auch gleich die richtigen Antworten mit. Vielen Dank an GrafZahl75 für den Tipp!

Werbung in eigener Sache

Tja, so etwas Cooles findet ihr in unserem Telegram-Kanal.

UPDATE: Es werden nicht die Lösungen geliefert, sondern nur die Texte die in den Stationen stehen. Das können z.B. die Koordinaten für einen Bonus sein. Die Antworten muß man also doch noch ermitteln!

Grenzenlos oder Eier ab

Tja, da ist doch glatt der Eier-Cache archiviert worden. Lange lag er da in Ruhe vor sich hin und wurde auch fleißig gefunden.

Da fiel dem Herrn Staubfinger ein, dass er nun doch den Rücktritt vom Abschied, das Comeback, oder wie immer man das ganze Gewirr nun einstufen mag vollziehen möchte. Die „ich mach die Kohle nun mit Escape-Room“-Idee hat wohl nicht so wirklich funktioniert, so wird es nun wieder über Groundspeak versucht. Ach ja, falls wieder das Geplapper kommt, dass er es ja eigentlich nur aus Gutherzigkeit macht, könnte man sich auch fragen, warum er dann nicht einfach zu Opencaching geht?! Aber gut, Kohle machen ist da halt auch nicht erlaubt.

Hat er was gelernt? Offensichtlich nicht. Schon werden die ersten Cacher angeschrieben und höflich gedrängt bei dem merkwürdigen Platzhalter-Dexter-Tradi nur zu loggen, wenn sie auch den eigentlichen Multi gemacht haben, der ja nicht mehr gelistet ist. Ok, das ist ein so seltsames Konstrukt, das muss man sich erst aufmalen. Aber manchem ist halt nichts zu erniedrigend um Fame und Kohle zu ernten.

Zurück zum Eier-Cache, da war eigentlich nie was los. Bis zu dem Moment wo der Herr Staubfinger nun wieder zurückmöchte. Da hat er dann erstmal den Owner befragt ob der vielleicht seinen Cache wegnimmt, damit Dexter 4 dort wieder loslegen kann. Das wollte dieser aber nicht. Dann gab es plötzlich erst NAs mit eher dümmlichen Gründen, aber versuchen kann man es ja mal. Nun hat es wohl „irgendjemand“ geschafft den Grundstücksbesitzer dazu zu bringen sich an Groundspeak zu wenden damit der Tradi nun archiviert wird. Ein Schelm wer da jetzt den Herrn Staubfinger hinter vermutet?!

Ich muss offen gestehen ich frage mich manchmal, ob der geistige Gesundheitszustand einiger Menschen wirklich noch in der Norm liegt. Damit meine ich natürlich nicht Herrn Staubfinger, sondern den Arsch, der jetzt den Tradi erfolgreich hat abräumen lassen.

Ob Caches nun gut sind oder nicht, überlegt mal, ob ihr manch Owner wirklich unterstützen wollt, indem ihr ihre Caches macht, irgendwo sollte doch mal eine Grenze sein?!

P.S.: Falls jetzt diverse deutliche Kommentare geplant sind, immer dran denken zwischen den Kommentaren kurz die Internet-Verbindung zu kappen. Sonst ändert sich die IP nicht und es ist entsetzlich peinlich.

DSM 2 1/2 – Folge 022 – PowerMulti

Heute war es voll in der PodWG, die Cachefrequenz hatte Geburtstag und so waren gleich zwei Chats vor Ort. Trotz Corona-Abstand reichte der Platz aber noch.

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DIE HARDau

Traditionen sind ja nicht jedermanns Sache, zu Weihnachten gehören sie aber irgendwie dazu wie das Logbuch zum Cache. Für viele ist Weihnachtszeit nicht komplett, wenn im TV nicht „Die Hard Stirb langsam“ läuft. Ansichtssache. Ich habe den arbeits- und kinderfreien Tag genutzt um in den Landkreis Uelzen zu fahren und rings um den Hardausee und im Hardautal zu Cachen. Das Suderburger Land hat, was Geocaching angeht, einen guten Ruf – das wollte ich dann mal überprüfen.

Die Hardausee-Runde

Mein Tagesziel war die Hardausee-Runde, da mir das von der Größe der Runde in Verbin-dung mit dem Beifang als machbar erschien, die Tage sind kurz vor Weihnachten recht kurz und vor dem Mittagsstunden konnte ich nicht dort sein. Direkt am See gibt es einen großen, gut ausgewiesenen, Wanderparkplatz.

Von dort ist man in zwei Minuten am See und auch am ersten Cache der Runde. Der hatte es für mich gleich in sich, habe ich mich mal richtig schön auf die Fresse gepackt. Trotz gutem Profil der Schuhe bin ich auf dem nassen Laub ausgerutscht. Glücklicherweise hatte ich meine Handschuhe schon an, so landete mein Hin-terteil auf meinen Händen. Ob ich die Hände zufällig oder aus Reflex unterm Hintern hatte kann ich nicht mal sagen.
Bevor es jetzt wieder mit dem Gezeter losgeht: bei den derzeitigen Verhältnissen mit ordent-lich nassem Laub und halb zersetzten Pilzen trage ich beim Suchen nach Petlingen in natür-lichen Erdfällen gerne Handschuhe.
Die ersten Caches waren recht gut zu finden, war ich im Bereich des Sees aber recht allein. Im Sommer wird das hier bestimmt eine andere Nummer sein. Der, laut Wikipedia kleinste Stausee Deutschlands, hat auf der Staumauer, wenn man das so nennen mag, einen Cache, den ich als Beifang mitnahm.


Die Runde ging ab der Staumauer in nordöstlicher Richtung durch das Hardautal, an einigen Feldern vorbei hauptsächlich durch den Wald.

Immer das Gleiche

Auf der Seerunde tauchte dann ein Multi der zweiten Reihe auf, die ich mit auf dem Plan hatte. Die IDG-Caches vom selben Owner. Diese Runde verlief genau in die andere Richtung, sodass ich mit dem ersten Multi gleich ein kurzes Stück zurückgehen musste. Die-ser Cache machte aber soviel Spaß, dass ich nun die Uferseite der Hardau wechselte und mich erstmal den Caches der #IDG#-Serie widmete. Die Tradis waren alle abwechslungs-reich, handwerklich gut ausgearbeitet und kreativ. Es blieb leider bei dem einen Multi, für den Zweiten auf der Strecke benötigt man eine Kamera mit gutem Zoom oder besser ein Fernglas. Letzteres hatte ich leider nicht. Und meine Kamera im Smartphone reichte nicht aus.

So führten mich die Caches der Reihe durch den Wald und über einen kurzen Bohlenweg im moorigen Gebiet in Richtung Suderburg. Anschließend beschäftigte ich mich, auf dem Rück-weg zum Parkplatz, wieder mit dem verbleibenden Teil der Seerunde. Diese führten auf der anderen Uferseite am See zurück zum Parkplatz, den ich nach einem etwas über 8km lan-gen Zickzackkurs wieder erreichte.

Führerscheinprüfung und andere Beschäftigungen

Den Aussichtsturm wollte ich mir auch noch ansehen. Kurz vor Eintritt der Dämmerung bin ich die 180 Stufen hinauf, das diesige Wetter ließ leider keine Weitsicht, wie ich diese vom Wilseder Berg gewohnt bin, zu, aber die 15km entfernte Zuckerfabrik könnte ich noch erken-nen.

Als ich das Logbuch den feuchten Klumpen des Mysterie-Caches signiert hatte, stieg ich wieder hinab und wurde schon erwartet. Der Turm wird nämlich bei beginnender Dämmerung geschlossen, der Schließer war aber geduldig. Vermutlich wartet der hier im Laufe des Jahres einige Stunden seiner Lebenszeit auf Besucher des Turms.

Auf dem Rückweg machte ich noch einen Zwischenstopp an einem interessant klingendem Tradi, bei dem mir ein historischer Ort gezeigt wurde. Wenn man so bedenkt, wie gut die alten Bauherren gearbeitet haben und solche Bauwerke in tadellosem Zustand die Zeit überstehen, da kann sich mancher Handwerker ein paar Scheibchen von abschneiden.
Auf der Anfahrt am Mittag habe ich noch meine Prüfung zum Geomaschinenführerschein gemacht und im vierten Durchgang bestanden. Ein Cache, der seine hohe Favoritenpunkt-quote zurecht erhalten hat. Sollte man unbedingt mal besuchen. Die Infozelle habe ich mir dann für die Rückfahrt aufgespart, ein ebenfalls lohnenswerter Cache, auch wenn ich aus dem Versteck mehr heraus geholt hätte. Aber vielleicht wird der ja irgendwann mal gepimpt.
Das Suderburger Land ist nicht nur zum Cachen einen Besuch wert, auch landschaftlich eine sehr reizvolle Gegend.

Habt ein schönes Weihnachtsfest und genießt es dieses Jahr. So wenig bucklige Verwandtschaft werdet ihr vermutlich nie wieder an den Feiertagen sehen!

Nächster Termin

Es ist so weit. Nach wochenlangen intensivsten Beratungen haben wir einen Termin finden können. Der Donnerstag, 07.01.2021, 20.00 Uhr wird es sein an dem wir wieder mal die Weisheiten des Geocachens verbreiten werden! Also, reicht Urlaub ein, nehmt einen Gleittag oder kündigt um pünktlich im Chat zu erscheinen!