Geocaching und Umweltschutz

Ein Artikel über Groundspeak und Umweltschutz brachte mich auf die Idee hier mal in ähnlicher Richtung etwas zu schreiben. Sozusagen eine Erweiterung bzw. die Nachbarn der Gedanken dort. Also keine Auseinandersetzung mit dem dortigen Artikel sondern ein anderer, wenn auch in ähnlicher Richtung, Blick.

Für meinen Geschmack tut Groundspeak etwas Feigenblatt-artig für den Umweltschutz damit die User sich zurück lehnen und gut fühlen können. Warum sollten sie auch viel mehr tun, die User tun es doch letztlich auch nicht. Klar, es gibt CITOs, aber wirklich gut besucht sind die auch nur wenn es noch ein Souvenir dazu gibt oder sie zum Kult erklärt werden. Ansonsten halten sich die Attends dort auch in engen Grenzen. Und wer mal hier und da dabei war kann vor Ort sehen das lange nicht alle Cacher allzu viel Umweltschutz betreiben sondern sich im Schwerpunkt eher unterhalten und am Ende so gut wie nichts als den Punkt gesammelt haben. Klar, es gibt immer auch engagierte Teilnehmer, keine Frage.

Dazu kommt der grundsätzlich etwas schwierige Umgang mit dem ökologischen Fußabdruck. Gerade auf dem letzten besuchten Event waren viele Cacher dabei die 500-600 km Anfahrt hatten, gerne auch mit Diesel oder gar Fahrzeugen von denen Stolz berichtet wurde dass sie zweistellige Liter-Zahlen auf 100 km verbrauchen was sogar noch von manchen Cacher als toll empfunden wurde. Wahrlich sehr umweltbewusst. Ich befürchte im übrigen dass sich mit solchen Fahrzeugen genauso wenig vergrößern lässt wie mit vielen Funden 😉

Beim morgendlichen Frühstück im Hotel wurde dann z.B. von 2 Cacher-Gruppen ausdiskutiert wie man bei aufwändigen Multis am geschicktesten das Auto nutzen könne damit man nicht soviel laufen müsste. Oder auch dass Batterien besser wären als Akkus da sie länger halten u.ä. Ich kann vieles davon gut verstehen, hatten wir doch auch ein paar 100 km Anfahrt und nutzen auch mal Batterien statt Akkus und gehen nicht mal zu CITOs, bis auf 1-2 mal vor einigen Jahren. Aber wir tun wenigstens auch nicht so als wären wir großartige Umweltschützer.

Die Begründung für die eigenen Umwelt-Sauereien ist eigentlich fast immer gleich. Das eigene Verhalten ist immer gerade noch so in Ordnung weil z.B. der Mensch ja kommunikativ sei und da müsse so ein Event schon drin sein. Das Verhalten der anderen geht aber dann meist zu weit. Diese Grenze setzt dabei aber jeder selber und so kann man mal davon ausgehen dass keine Einigung in Sicht ist 😎 Völlig vergessen wird der Umweltschutz doch z.B. auch bei Powertrails, danach sieht es doch meistens so aus

Kurz und gut, daher finde ich es völlig ausreichend was Groundspeak da so macht, CITOs. Man sollte vielleicht auch mal umdenken, nicht Groundspeak ist verantwortlich sondern wenn der geneigte Cacher Umweltschutz möchte steht es ihm doch frei diesen auch zu betreiben!

Vergewaltigter Qualitätsbegriff im Geocaching

Immer wieder geht die Diskussion um die Qualität von Caches los und jeder hat seine ganz eigenen Ansichten. Am erstaunlichsten ist dabei was eigentlich unter Qualität verstanden wird da es sich immer um Definitionen handelt bei denen es im unklaren bleibt woher die denn so stammen mögen. Mein eigenes Verständnis von Qualität kommt aus dem Bereich des Qualitätsmanagement, so habe ich tatsächlich mal einen Schein zum Qualitätsmanagement-Beauftragten gehabt, allerdings nicht verlängert.

Wer mal auf die Wikipedia zum Thema Qualität schauen mag dürfte feststellen dass Qualität bei Geocaches also so eine Sache ist. Geht man nach der ISO-Norm ist wäre Qualität einfach dadurch gegeben dass das Listing in Ordnung ist und die Dose vor Ort und logbar. Denn damit erfüllt der Cache erstmal alle Anforderungen. Dort folgt der Ansatz nach Garvin, aber der ist eigentlich fast nicht auf Geocaches anwendbar da jeder Cacher andere Anforderungen hat und damit kein allgemein gültiger Standard für Qualität definierbar ist.

Aber bevor wir da zu wissenschaftlich werden, meist ist natürlich Qualität im normalen Sprachgebrauch gemeint. Da finde ich den Satz: Qualität ist wenn der Kunde wieder kommt und nicht die Ware. Was letztlich nichts anderes bedeutet als das der Kunde mit der Ware zufrieden sein muss. Und da haben wir dann wieder das eigentliche Grundproblem der Qualität von Geocaches, es hängt einfach extrem vom Kunden ab und daher sind allgemein gültige Aussagen zur Qualität von Caches einfach per se schon eher anmassend und das ist noch nett formuliert. Im Gegenteil, ab und an ist es sogar eher ein Gegenteil immer den Begriff Qualität ins Spiel zu bringen. Denn da könnte man die Anzahl Favoriten-Punkte, aber auch die Anzahl von Founds/Logs zu rate ziehen und dann haben die ach so schlimmen Powertrail plötzlich eine enorm hohe Qualität?!

Mal ehrlich, meinem Gefühl nach wird der Begriff Qualität oftmals versehentlich sogar richtig verwendet. So wird zwar für Caches gute oder schlechte (was eigentlich eh schon falsch ist) Qualität allgemein gültig verkündet, gemeint ist aber der eigene Geschmack was aber meist durchaus bewusst nicht erwähnt wird. Dabei wäre dann der Qualität-Begriff sogar richtig genutzt wenn man deutlicher machen würde dass es dabei nur um sehr subjektive Sichten geht.

Aber ich befürchte das kann man so oft schreiben wie man mag, der Begriff wird auch weiterhin vergewaltigt werden. Ich mag keine Powertrails und auch keine siffigen Filmdosen, aber d.h. ja noch lange nicht dass die deshalb schlecht wären. So mag ich z.B. am liebsten Petlinge die mich auf eine schöne Wanderung schicken und kann auf hupende, blinkende und trötende Dosen verzichten an denen ich dann ewig rumrätseln soll. Kurz und gut, jedem das seine. Und wenn ihr unbedingt von Qualität schreiben oder reden wollt dann haltet doch einfach einen Moment inne und erwähnt dass es sich dabei um eure subjektive Sicht handelt.

Nachtrag… Und klar kann man Powertrails übel finden, geht mir ja auch so. Und dann kann man auch dies und das daran kritisieren, auch kein Problem. Unschön wird es halt wenn dümmliche Argumente kommen denen man deutlich anmerkt dass es dem Verfasser einfach nur zu peinlich ist: „ich finde die halt doof“ zu sagen und er daher versucht absurde Argumente gegen irgendwelche Caches ins Feld zu führen.

Zack, Event schon wieder vorbei

Wenn man Spaß hat verfliegt die Zeit wirklich wie nichts Gutes. Freitag sind wir Mittags aufgebrochen um das Coiner-Event in Melsungen zu besuchen. Heißt jetzt nicht mehr Coin-Festival sondern Coinertreffen. Das hat wohl irgendwas mit irgendwelche Mätzchen zu tun wie sie zwischen Geocachern genau wie zwischen Coinern wohl leider üblich sind. Will ich hier auch gar nicht drauf eingehen, habe ich zu wenig Einblick. Die Hinfahrt war wirklich die Hölle! Kaum auf der Autobahn hatten wir dann 3 1/2 Stunden Wasserwand, aufgelockert durch strammen Sturm. Bis auf 50 km/h ging es teils auf der Autobahn runter weil einfach nichts mehr zu sehen war. Was bin ich froh so einen Abstands-Tempomaten zu haben, der sah den Vordermann eher als ich und bremst dann ab. Dann kommt man auf den Berg von dem aus man Kassel sehen kann und zack, nur noch ganz leichter Regen und ein wunderschöner Blick auf die Stadt. Von da war es dann auch nicht mehr weit bis Melsungen und wir waren dann auch froh im Hotel Sonnenhof angekommen zu sein. Sehr schönes Hotel übrigens dass wir durchaus empfehlen können. Ein einziger mickriger Cache war für uns auf der Fahrt findbar gewesen, der „GC7QRCR – 365 Tage auf der A7„. Und nun ja, so richtig gelohnt hat er sich eher nicht. Schnell umgezogen, die Schlemmercacher in der Stadt getroffen und schön beim Italiener zu Abend gegessen. Danach dann tot ins Bett gefallen und schon war der Freitag rum.

Der Samstag startete dann mit irgendeinem Multi und einem Earthcache die wir schon hatten und dann haben wir den GC43H49 – Fachwerkstadt Melsungen versucht. Gefunden haben wir aber nichts. Mag auch daran liegen das mein Interesse auf viel befahrenen Kreisen zu suchen eher sehr, sehr gering ist. Aber gut, solange so etwas gepublisht wird muss man halt damit leben.

Dann ging es weiter zum GC6N4VW – Cache Hunter. Da das ja ein ach so toller Cache sein sollte, 108 Favoriten-Punkte bei 16x Funden, wollte hauptsächlich ich gerne mal schauen obwohl uns ein Utensil fehlte. Aber mir ging es eher darum zu schauen was es denn nun für ein Cache ist. Und es war in etwas das was ich so befürchtet hatte. Einer dieser Caches in die wirklich sehr viel Arbeit geflossen ist, der wirklich kreativ umgesetzt ist und der für mich nur eine Frage offen lässt: Was hat das mit Geocaching zu tun? Also nicht falsch verstehen, tolle Arbeit, aber da ist nichts zu suchen, da ist keine wirklich Dose und es findet direkt neben einem Parkplatz statt auf dem einen Mengen an Muggel sehen. Dazu gab es den Hinweis dass wir uns das fehlende Tool im Laden nebenan holen könnten für den dieser Cache wohl auch kommerziell gelegt worden ist?! Ok, da wir alle keine Einmach-Glass-Gummi dabei hatten also dort nachgefragt. Und man hatte durchaus das Gefühl dass man drinnen eher genervt ob der vielen Anfragen ist. Ergibt eine neue Frage: Warum lässt man sich den dann vor die Tür legen und sich im Listing eintragen? Die Aufgabe zu lösen war dann eine große Gaudi, aber ganz klar, das macht nur als Gruppe wirklich Spaß. Somit hatten wir hier einen wirklich schönen Zeitvertreib, aber außer dass es ein Listing gibt hat das mit unserem Hobby für meinen Geschmack exakt nichts und wieder nichts zu tun.

Weiter ging es zu GC7G271 – FuLDaK. War ganz ok, warum der nun gerade noch auf Privat-Grund liegt statt 30 cm weiter davor, keine Ahnung. War aber ok und machbar, zumal wir hier auch noch ein paar Gänsen mit Nachwuchs zuschauen konnten. Es folgte GC1HBE1 – braun-town underground…Das ist ein Cache nach meinem Geschmack, der Name deutet es ja schon an 😎 Weiter ging es zu GC1EW5P – Bartenwetzerbruecke. Ich sag mal so, die Brücke ist schön 😉 Parallel hatten wir immer etwas am GC708Z0 – Agent Collin – Die Geocoins sind in Gefahr gearbeitet den wir jetzt auch noch zu Ende bringen konnten. Für meinen Geschmack etwas arg textlastig, dafür zeigt er einem viel von Melsungen, geht also völlig in Ordnung. Vor allem der recht freche Final hat uns gefallen.

Und dann ging es endlich zum eigentlichen Cache-Highlight, dem Event selber in der Stadthalle. Und es war wie vor zwei Jahren, als wäre man gar nicht weg gewesen. D.h. wieder alles perfekt organisiert, wir hatten in wenigen Sekunden unsere vorher gekauften Pins und konnten die Halle erkunden. Die üblichen Shops in überschaubarer Menge, die Bühne wie wir sie kannten inkl. Vorhang um auch leuchtende Coins zu bewundern, reichlich Sitzplätze und auch ansonsten alles so wie man sich das eigentlich nur wünschen kann. Und so war, wie schon beim letzten Mal, reichlich Zeit und Gelegenheit sich mit Cachern zu unterhalten die man sonst halt nicht jede Woche sieht und das haben wir reichlich genutzt. Es blieb auch Zeit einen schönen Ausflug in die Stadt zu machen um dort noch mal ein Cafe zu testen und der Test war sehr erfolgreich 😎 Man könnte jetzt hier in ewiges Blabla verfallen, aber das will doch keiner alles lesen. So mache ich es mal kurz: Genauso perfekt wie beim letzten Mal! Also top Orga. Und genauso freundlich aufgenommen worden wie beim letzten Mal, also top Coiner-Community! Wir haben es auch dieses mal wieder in vollen Zügen genossen.

Apropos volle Züge, ein weiteres echtes Highlight haben uns die Gründels beschert. Also der Markus und seine bessere Hälfte die Nicole! Passend zu unserem Film „Gipfelstümper“

gab es das (fast 100%) passende Bier 😎

Geocaching und Coins, gehört das noch zusammen?

Wir sind gerade dabei letzte Vorbereitungen für den Ausflug zum Geocoin-Event in Melsungen zu treffen. Da kamen mir ein paar Gedanken zum Thema Coins in den Sinn.

Als ich 2004 mit Geocaching begann waren bei Trackables die TBs in meinen Augen recht dominierend. Und ich mochte die sehr, ein bunter Strauss extrem individueller Ideen, von der Festplatte über ein Stück Bahnschiene bis zum unbeweglichen Findling war alles dabei und wurde mit viel Freude bewegt. Auch damals schon nicht immer in die richtige Richtung aber auch damit wurde wesentlich gelassener umgegangen als heute. Irgendwann kam mir die erste Coin unter und die wurden schnell mehr. Ähnlich individuell, wirklich schöne Exemplare dabei wurde ihre Quote an den Trackables immer höher. Klar, die waren wesentlich besser zu Handhaben und passten in viel mehr Caches. Ich habe die ebenfalls mit Begeisterung transportiert und jede vor dem Ablegen auch der unsichtbaren Heike gezeigt die ebenfalls gern einen Blick darauf warf. Damals ging das noch, Verluste gab es kaum und das unselige grabben 10 Sekunden nach Ablage gab es auch nicht, herrliche Zeiten.

Wie so oft kam es unverhofft. Die Sammler kamen hinzu, es kam zu ersten Auswüchsen. Da konnten die Sammler per se nichts dafür aber wie in jeder größeren Gruppe gab und gibt es auch dort einen Anteil an Spinnern. So kamen die ersten Caches in denen immer eine Coin liegen bleiben sollte. Es gab Owner von Caches die Coins aus ihren Caches nahmen und die für längere Zeit irgendwo zur Ansicht ausstellten. Und es kam wie es kommen musste, es verschwanden immer mehr Coins, schlicht durch Diebstahl auch weil sie durch das neue Hobby, das Sammeln, im Wert stiegen.

Und wieder kam es wie es kommen musste. Die Leute wollten sich schützen, so wurden plötzlich nur noch Kopien aus Papier oder ähnliche Absonderlichkeiten auf die Reise geschickt. Für mich waren die Dinger Tabu, keine Lust so einen, aus meiner Sicht Müll, zu transportieren.

Heute nun finde ich eigentlich nur noch selten Coins in freier Wildbahn. Die vorhandenen sind oft Sammlerstücke die zu zum Teil absurden Preisen verkauft werden. Da gibt es Leute die sind nur damit beschäftigt die Teile groß zu reden um sie dann teuer zu verkaufen, Geldgier gibt es halt überall. 

Und daher frage ich mich manchmal ob Coins überhaupt noch zum Geocaching gehören oder nicht schon lange ein eigenes Hobby geworden sind!? Das ist gar nicht wertend gemeint sondern eine ernsthafte Frage. Würden Coins mittlerweile nicht auch ohne GC Nummer funktionieren bei ihren Fans? Würde sogar etwas Geld sparen.

Auch TBs sind gar nicht mehr so arg häufig unterwegs, aus meiner Sicht haben eher Token und Wood-Coins übernommen und selbst davon sehe ich nicht mehr so richtig viele. Gefühlt ist der ganze Bereich Trackable zurück gegangen. Ich selber habe keine eigenen Trackables im Umlauf, mich nervte einfach das ewige discovern dessen Sinn sich mir nie erschlossen hat. Einzig eine Coin der schweigenden Mehrheit ist noch auf Achse, aber die hängt irgendwo seit 7 Monaten fest.

Versammlung der Geocaching-Vereine – Nachtrag/Ergebnis

Das 2. Bundestreffen der deutschen Geocaching-Vereine hatte ich ja vor kurzem hier kurz angerissen. Und nun hat GCHN auch einen kurzen Nachbericht dazu auf ihrer Seite veröffenlicht. Auch ein weiterer Verein, Geocaching-Rheinland e.V., hat hierzu eine Kurzmitteilung verfasst.

Nun ja, so wirklich viel „Butter bei de Fische“ sehe ich da nicht, aber vielleicht war es tatsächlich inhaltlich nicht so sehr für Geocacher interessant sondern halt für ein Vereinsleben an sich. Von daher alles gut, mir ist einfach wichtig das niemand anfängt für mich sprechen zu wollen 😉 Und solange sie das nicht tun wünsche ich ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem Weg.

Find Caches Along a Route

Wo ich gerade dabei bin die Tour zum Geocoin-Event in Melsungen vorzubereiten dachte ich mir könnte man eigentlich auch mal eine kleine Anleitung von machen für diejenigen die diese Funktion noch nicht kannten oder noch nie genutzt haben.

Auf der GC-Seite kommt man über „Play – Pocket queries“ auf die Seite auf der man sich PQs bauen kann. Dort ist man auf „Create a new Query“, kann aber eben auch „Find Caches Along a Route“ auswählen was einen direkt auf die nächste Seite führt. Wahlweise kann man hier nach existierende Routen suchen. Ich gestehe, ich gehe eigentlich fast immer sofort auf „Create New Route“. Warum? Ganz einfach, wenn ich nach einer existierenden Suche suchen würde müsste ich diese eh durchschauen ob dort irgendwelche Einstellungen sind die ich nicht haben möchte, da ist genauso schnell eine neue Route nach meinen aktuellen Wünschen angelegt. Mittlerweile sind dort 150 Routen von mir. Ich würde ja aufräumen, aber wie kann ich die löschen?

Also geht es auf „Create New Route“. Der Name ist natürlich beliebig, aber ich nenne hier meine Route „Melsungen Route“ damit sie später in der Übersicht alphabetisch zu der PQ „Melsungen PQ“ passte die ich mir für „vor Ort“ anlege. Ginge mit GSAK sicher auch alles per API, aber da müsste ich dann die Einstellungen dort verändern und vergesslich wie ich bin würde ich dann eine Woche später versehentlich wieder Melsungen statt meiner Homezone holen 😎

Nun kommt man auf die Seite mit der Karte und den Eingabefeldern „From:“ und „To:“. Hier kommt nun „Neu Wulmstorf“ und „Melsungen“ rein und ein flottes Enter. Direkt danach der übliche Fluch weil die GUI hier selten schlecht ist und das Enter nicht wirklich sinnvoll verarbeitet, es passiert nämlich nix. Man muss explizit auf „Search“ klicken damit was passiert.

Es erscheint nämlich nun die Karte mit dem Streckenverlauf. Auch hier ist die GUI richtig übel. Selbst wenn ich den Browser vergrößere bleibt der Kartenausschnitt mickerig was der Nachbearbeitung wahrlich wenig förderlich ist. Erst ein Klick auf das Vollbild-Symbol hilft hier wirklich weiter.

Warum überhaupt weiter bearbeiten? Wer nahe einer Großstadt wie Hamburg wohnt wird hier wissend nicken 😎 Ohne eine leichte Überarbeitung hätte ich einfach schon zu viele Caches aus Hamburg auf der Karte und es bliebe zu wenig für den Rest der Strecke. Daher schiebe ich den Start nun per Hand so grob an den Rand meiner Homezone um hier die Caches nicht doppelt zu holen. Gleiches gilt natürlich für den Zielort da ich mir hier per PQ ja schon die Caches in einem gewissen Umkreis geholt habe.

Seite wieder verkleinern, „Save Changes“ und dann gehe ich meist direkt auf „Create Pocket Query of Route“. Die Einstellungen hier sind meist Geschmacksache. Der „Search Radius“ z.B. hängt bei uns immer davon ab wie schnell wir zum Ziel wollen. „Show me“ kommt immer auf 1000. Bei „Any Cache Type“ schränke ich die Auswahl ebenfalls nach Zeitfaktor ein, also Multi ja/nein. Bei den „Filter Options“ die aus unerfindlichen Gründen anders sortiert sind als im normalen PQ kommen dann die üblichen 4 Haken bei „I havent’t found“, „Are not on my ignore list“, „Is Enabled“ und „I don’t own“. Dann wähle ich ganz unten noch „Include Pocket Query name in download file name“ an damit es einen sprechenden Namen gibt und das war es dann auch auf der Seite.

Nach dem Einlesen schaue ich dann meist noch mal nach D5ern, T5ern und Earthcaches ob die machbar sind oder direkt auf Ignore wandern. Dazu kommen noch ein paar Makros die mir für Nachtcaches, Wassercaches und Klettercaches eigene Icons verteilen. Dann noch den Gammel-Filter und das war es dann.

UPDATE 11.03.2019

Wie Sam in den Kommentaren erwähnt hat, hier noch mal in den Artikel geholt:

Route löschen:
1. Route aufrufen
2. Button „Delete Route“ drücken

Zu den eigenen Routen kommt man übrigens ganz fix mit diesem Link:
https://www.geocaching.com/my/userroutes.aspx#tabsBottom-2

Versammlung der Geocaching-Vereine

Hui, da liest man plötzlich doch für mich eher überraschend:

Gruß von der Versammlung der deutschen Geocaching Vereine aus Kiel. #Geocaching@GoGeocaching#protecttheplayingfield

vom GCHN, also Geocacher Hoher Norden. Und irgendwie frage ich mich sofort was das eigentlich für ein Treffen sein soll und vor allem wer da wen mit welcher Legitimation vertritt?! Also mal schnell die Suchmaschine angeworfen und siehe da, irgendwie nichts zu finden. Erstaunlich, gerade in unserem Hobby sind Vereine ja zumindest mal umstritten um es vorsichtig zu sagen. Da hätte ich besondere Transparenz erwartet um die Anerkennungs-Quote etwas zu erhöhen. Mag aber auch an mir liegen, vielleicht habe ich die falschen Suchwörter genutzt. Letztlich habe ich dann zumindest etwas auf der Seite des GCHN gefunden, leider ist das aber für mich auch nicht wirklich sehr Erhellend. Ansonsten ist das zumindest an mir bisher vorbei gegangen obwohl ich den „üblichen“ Geocacher-Medien schon noch folge.

Nun ist es mir grundsätzlich eigentlich gleichgültig wenn jemand einen Verein gründet und man sich dann dort nette Pöstchen ausdenkt und es dann einige stolze Vertreter des Vereins gibt. Problematisch wird es wenn dann so ein Verein beginnt für „die xxx“ zu sprechen. Und wenn ich so lese was man dort tun möchte klingt es eigentlich zum Glück zumindest nicht direkt so. Recht klar wird es aber anhand es kurzen Textes mit lauter schönen Buzz-Wörtern auch nicht.

Da bin ich dann ja mal um so gespannter ob es danach irgendwas Erhellendes dazu geben wird was denn dort so besprochen wurde und was dabei heraus kommt. Vielleicht schließt man sich ja zu einem Dachverband zusammen und bearbeitet dann die unterschiedlichsten Projekte. Und dann gibt es einen Vorsitzenden oder gar Präsidenten, Kassenwart, Pressesprecher, vielleicht noch einen Podcast dazu 😎 Warten wir mal gespannt ab.

Wobei ich dann sicher erneut die Frage nach der Legitimation fragen werde 😉

Mallorca – Rentner-Variante

Wir waren eine Woche auf Mallorca. Warum Rentner-Variante? Ganz einfach, wir haben die Reise verschenkt. D.h. wir haben guten Freunden die nicht so oft Urlaub machen und bei denen der männliche Part noch nie im Ausland war zu seiner Pensionierung eine Reise nach Mallorca geschenkt. Warum Mallorca? Sie sprechen beide nicht so recht Englisch und dann ist es natürlich unschön wenn man im Urlaub gar nichts versteht. Der Flug sollte nicht so lang sein, warm sollte es sein, gar so viel bleibt da nicht dass zusätzlich noch im Februar erreichbar sein soll, das kommt man fast schon zwangsweise auf Mallorca. Dazu führen die beiden einfach ein anderes Leben als wir und zwar schlicht weniger körperlich, so mussten wir natürlich auch die Ausflüge und ggf. Caches darauf umstellen. War auch gar nicht so schlimm, haben wir auch mal einen erholsameren Urlaub 😎 Caches werde ich hier zwar erwähnen, aber dafür lohnt es sich dieses mal sicher nicht diesen Bericht zu lesen da sie wirklich vom einfachsten und nicht nennenswert waren.

Mandelblüte

Also an die Planung, Flug mit EasyJet. Und schwupps, kurz danach eine Absage des Fluges, man flöge halt nicht mehr nach Mallorca. Wow, wir fanden EasyJet bereits vorher eher nicht so dolle, so passte das irgendwie zu denen. Plötzlich war dann RyanAir die einzige Verbindung, also dort den Flug gebucht. Wobei ich die auch mal loben muß, der Buchungsvorgang ist wirklich einmalig einfach und übersichtlich. Allerdings wollen wir auch nicht zu sehr loben, plötzlich wurde der Flug um 5 Stunden nach hinten verschoben und so ging uns der Anreise-Tag etwas „verloren“ da wir erst um 19.00 Uhr landen sollten. Das klappte dann aber auch recht gut, pünktlich abgeflogen kamen wir sogar 30 Minuten früher in Palma an. Koffer flogen uns bereits regelrecht entgegen, Hertz händigte uns in Rekordzeit einen Seat Ateca aus (über ADAC gebucht) und versuchte auch nicht irgendwas dazu zu verkaufen und so waren wir 20 Minuten später schon im Isla Mallorca & Spa.

nein, Scherz, das war es natürlich nicht 😉

Der Wagen war absolut ok. Hatte 25.000 km runter und schon einige Beulen, aber das Fahren darin recht ansprechend und ausreichend Platz für 4 Personen. Etwas sauberer hätte er vielleicht sein können. Das Hotel war ebenfalls ok, aber weniger schön als erwartet. Speziell mit der Sauberkeit hatten sie es nicht so, die angeblich reichlichen Parkplätze waren auch nicht recht zu sehen und leise war es auch nicht. Aber insgesamt ging es schon. So war dafür das Frühstück durchaus überdurchschnittlich gut und wir hätten meist sogar ohne weiteres Essen den Tag hinter uns bringen können.

Am nächsten Morgen, Mittwoch, ging es dann auf die erste Erkundungs-Tour, der Markt in Santanyi sollte es werden. Auf dem Weg dorthin ging es am Cache GC5P1VJ vorbei, eine platt gehauene Dose billigster Machart auf der ein großer Stein liegt, bei uns wäre das vermutlich schon lange ein NA. Kurz vor dem Markt dann noch der Cache GC7HVBN, in einer Mauer vom Supermarkt-Parkplatz abgelegter Cache. Ok, steht immerhin ein blühender Mandel-Baum in der Nähe. Dann ging es auf den Markt. Ok, ein Markt halt. Schon mal erheblich kleiner als vermutet denn der wird ja als Sehenswürdigkeit angepreist. Lag aber vielleicht auch an der frühen Jahreszeit in der noch nicht so viele Touristen vor Ort sind. Immerhin konnte man erstaunlich große Paprika bestaunen, ebenso eine große und spannende Auswahl an Wurst und Käse der verschiedensten Varianten und natürlich leider auch reichlich Tinnef für den üblichen Touristen. Also wir fanden den Markt ganz nett, viel mehr aber offen gestanden auch nicht. Ist aber natürlich auch eine Sache der persönlichen Vorlieben. Besuchen kann man ihn auf jeden Fall, ist mal was anderes.

Markt

Von hier ging es dann noch weiter zum Cala Mondrago und Cala S’Amarador, das war schon mehr unser Ding. In der Hauptsaison dürfte hier die Hölle los sein, aber jetzt ging es noch. Ein kurzer Wanderweg führte zu einer fantastischen Bucht an der es allerdings leider auch schon ein Hotel gibt. Aber die Bucht ist wirklich wunderschön, eine der schönsten Ecken die wir hier „Bucht“-mäßig sehen durften! Den Cache vor Ort konnten wir trotz langer Suche leider nicht finden. Trotz des noch recht frischen Wetters wurde hier sogar schon gebadet. Folgt man dem Wanderweg, der im übrigen ein Rundweg ist, läuft man erst an einem wunderschönen Küstengebiet vorbei an dem wir auch den richtig, richtig schönen Cache GC19KAH gemacht haben. Bei dem ist die T-Wertung übrigens etwas optimistisch niedrig angesetzt. Danach läuft man dann durch ein schönes Waldstück zum Auto zurück. Den kleinen Trip kann ich nur wärmstens empfehlen.

der Strand
Cachen

Zum Abschluss ging es noch zum Cap Punta de n’Amer. Das ist ebenfalls eine wirklich sehr schöne Ecke. Allerdings fahren hier zu viele Touris mit dem Auto bis ganz nach vorn was uns den Ausflug irgendwann abbrechen lies da die Ecke dadurch viel von ihrem Flair verliert. Mal hin fahren lohnt sich aber schon.

Also noch schwupps in den Tapas Tempel, einer der vielen Tipps die wir bekommen hatten. Und da zeigte sich mal wieder das Geschmäcker doch sehr verschieden sind, keiner von uns war so richtig glücklich mit seinem Essen. Aber wer mal etwas mehr mallorquinisch statt touristisch essen möchte ist hier durchaus gut aufgehoben. Daher, auch wenn es nicht so unseren Geschmack getroffen hat, hier kann man gut und gerne einkehren.

Am Donnerstag war dann mal ein durchschweifen Palmas angesagt. Vor dem Frühstück sind Heike und ich noch mal schnell in den Park der auf dem Hügel liegenden Festung cachen damit unsere Mitreisenden ausschlafen konnten. Dabei machten wir zwei der dort liegenden Caches, den GC6XYA4 und den GC6XYA0. Kurz gesagt, dort liegen diverse ungepflegte Caches dieser Serie und lohnen sich eigentlich nicht wirklich. Da unser Hotel recht zentral lag konnten wir gemütlich vom Hotel in Richtung Stadt schlendern und dabei den wirklich tollen Hafen inspizieren. Palma ist wirklich eine durchaus schöne Stadt für die man sich ruhig einen Tag Zeit nehmen sollte. So besuchten wir auch wieder unsere Lieblings-Eisdiele die wir vor Jahren entdeckt haben und probierten auch mal wieder einen der Tipps die wir bekommen hatte aus, das Canjo und Saigo Cafe. Dort sollte es fantastische heiße Schokolade geben. Und da unsere Mitreisende und ich heiße Schokolade durchaus mögen wurde also auch hier probiert. Und was soll ich sagen, Geschmäcker sind halt verschieden 😉 Die heiße Schokolade schmeckte eher wie Kaba, immerhin mit Milch statt Wasser, aber dafür gefüllt mit einer Tonne Zucker. Aber wie gesagt, Geschmäcker sind halt verschieden ohne das nun einer besser oder schlechter ist. Ach ja, einen Cache haben wir sogar gemacht, den Virtual GC7B85X.

Freitag war dann Sa Dragonera dran. Bevor wir los fuhren haben Heike und ich vorm Frühstück aber wieder einen kleinen Cache-Trip gemacht. GC6GY6E steckt in einem vermüllten kleinen Turm und kann leicht für Müll gehalten werden. Und GC6B6RC, der erste Cache hier mit etwas Pfiff, kackfrech am Hafen versteckt. Letztes mal hat es nicht geklappt da wir am einzigen Tag hier waren an dem keine Fähre fährt, dieses mal hatten wir es besser vorbereitet. Am Stadtrand geparkt, 4 Euro für den ganzen Tag. Sicher findet mal vielleicht auch in der Stadt noch was aber der Parkplatz ist halt schön zentral, bewacht und 4 Euro sind überschaubar. Dann zur Fähre, die sieht einfach schon niedlich aus 😎 Rauf, 14 Euro pro Person und nach ca. 10 Minuten ist man drüben. Die Rückfahrzeit muss man beim Zahlen festlegen. Die letzte Rückfahrt um 15.00 Uhr war schon ausgebucht, so nahmen wir 14.30 Uhr, wir hatten ja keine Eile. Der Fährmann dürfte sich wirklich eine goldene Nase verdienen so viel wie hier jetzt schon los war.

wir = linke Fähre, die Hardcore-Version 😎

Rund 3 Stunden haben wir auf Sa Dragonera verbracht, dabei sind wir gemütlich zum östlichen Leuchtturm flaniert. Und JA, die Insel ist echt ein must have. Fantastische Aussichten, tolle Flora und natürlich die Drachen. Hofften wir vorher auch ein paar davon zu sehen war nach 2 Minuten klar dass es kaum möglich ist hier keinen von den kleinen Drachen zu sehen. Im Gegenteil, man muß fast schon darauf achten auf keinen drauf zu treten. Fast ebenso häufig vertreten übrigens die kleinen haarigen Raupen die sich hier zu langen Polonäse-Ketten verbinden, wahrscheinlich um sich vor Fress-Feinden zu schützen. Hier haben wir zwei Caches gemacht, den GC5391Q der sehr Natur-verträglich und schön versteckt war und den GC1K1WW der zwar an sich schöner versteckt war aber für den man ein paar Meter vom Weg runter muß was ich in solchen Natur-Parks nicht so gelungen finde.

Kurz und gut, Sa Dragonera auf jeden Fall besuchen, unglaublich schön!

Auf dem Rückweg ging es dann zwecks Essen ins Casa Enrique Paguera. Und das war mal der erste Tipp der zumindest für 3 von 4 ein Volltreffer war. Ich hatte leider die Creme Catalane gewählt. Die wird mit Alkohol übergossen der dann angezündet wird. Sah ganz nett aus, führte aber dazu dass der erste Löffel schmeckte als hätte ich Holzkohle da drin. Mich beschlich das Gefühl das der Kram nicht ganz so weit abgebrannt war wie nötig gewesen wäre. So aß ich wirklich nur die Füllung die aber nicht viel besser als normaler Vanille-Pudding war. Danach hatte ich dann 3 Tage leichte Magen-Probleme. Allerdings gehe ich von einem unglücklichen Zufall aus denn der Rest des Essens dort war völlig ok und durchaus lecker! Dazu auch noch moderate Preise, passt also.

Und schon war Samstag. Bevor es los ging waren Heike und ich wieder auf Frühstücks-Runde, GC6Y1FX, GC6Y1FD und GC6Y1F8. Alle 3 bestätigten die völlig Belanglosigkeit der Runde. Wie vorher geplant ging es zum Kloster Lluc. Schon die Anfahrt ist durchaus interessant. Man nähert sich den Bergen und hat das Gefühl dort oben könne doch kaum noch was großes sein, geschweige denn dass man dort so ein schönes Tal erwarten würde. Dazu der Weg über wilde Serpentienen, schon schön. Zum Glück waren wir früh dran, auf dem Rückweg kamen uns viele dieser Presswürste im Gummikondom entgegen. Also diese viel zu dicken Radfahrer die glauben sie stünden kurz vor der Tour de France und sich daher leider auch anziehen als würden sie 40 Kilo weniger wiegen als sie halt wirklich wiegen. Bei manchen erkennt man kaum noch ob sie überhaupt einen Sattel auf dem Rad haben. Aber wie gesagt, die kamen zum Glück weit nach uns.

Das Kloster selber fanden wir nicht so spannend, aber das drum herum schon. So war der Ausflug zu dem von weitem zu sehenden Kreuz ganz hübsch und der Cache dort recht witzig versteckt, es ist der GC3K0CX. Wir schlenderten dann auch noch eine ganze Weile durch die Gegend, konnten noch eine Schlachtung von Weitem bestaunen, einen Esel füttern, eine Kapelle anschauen u.ä. Alles was man an so einem Kultur-Tag halt so macht 😉

Sonntag, der letzte Tag und die Heike hat Geburtstag. Was tun? Na klar, noch ein Kultur-Tag, Ballermann besichtigen 😉

Eigentlich ja erstaunlich langweilig über Tag und in der Nebensaison. Aber selbst dann sieht man schon was hier so im Sommer abgehen dürfte. Und auch jetzt streiten sich die unzähligen Läden schon um Kunden und es sind eine unendliche Zahl an Sonnenbrillen und Uhren Verkäufern auf Achse, das ist schon beeindruckend. Wir hatten das Glück das hier wohl auch gerade etwas Karneval gefeiert wurde und so konnten wir uns noch durch etwas Trommelei und Folklore unterhalten lassen. Ansonsten wirkt der Ballermann um diese Zeit schon noch etwas verloren. In einem schönen Cafe konnten wir dann aber noch einen Spritz auf die gute Heike trinken bevor es Richtung Hotel ging. Schließlich wurde der Abend dann durch ein edles Geburtstags-Essen beim Döner-Mann beendet 😎

Montag war dann Heimreise-Tag, da gibt es natürlich nicht viel zu berichten. Außer vielleicht die Ankunft im an dem Tag stürmischen Hamburg. Kaum aus der Wolkendecke raus wurde das Flugzeug in alle Richtungen bewegt inkl. einigen spektakulären Durchsackern. Selbst als wir endlich aufgesetzt hatten schlingerte die Maschine noch durchaus merkbar auf der Landebahn.

Insgesamt ein schöner, erholsamer Urlaub. Ein Mallorca-Fan werde ich nie da es mir einfach viel, viel, viel zu voll ist aber für einen Kurztrip im Februar raus aus dem nass-kalten Deutschland, da passt die Insel schon ganz gut. Wer noch gar nicht da war, Sa Dragonera, Kloster Lluc, Cala Mondrago und Cala S’Amarador würde ich ans Herz leben wenn man Natur liebt.

Ach ja, ein paar Film-Eindrücke habe ich auch noch 😎

Raupen-Polonäse Karneval am Ballermann Schlammbad am Ballermann