DSM 2 1/2 – Folge 047 – Endlos lang

Wir waren uns sicher, dieses Mal werden es weniger als 90 DSM-Minuten! Und siehe da, hat nicht geklappt. So ist es halt manchmal und damit müssen wir nun leben. Hoffentlich gefällt es euch.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

  • GC7BQZZ, 20 km, 7 Stunden, aber ein geiler Cache
  • GC76B1Q, Passage delicate in wörtlich
  • GC5BGGP, 3 Stunden für 2,6 km, Bergsee deluxe
  • GC5QP3N, aus 1,6 km Luftlinie werden 6 km real
  • GC31RJQ, Treffpunkt auf der Grenze zu Spanien
  • GC361JJ, echte Schäferhütten

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Ruckel die Zuckel, die nächste Folge naht

Es könnte vielleicht sein, dass die nächste Folge etwas „unaufgeräumt“ wird, 2 1/2 Wochen Urlaub, nahezu ohne funktionierendes Internet, machten die Vorbereitung nicht ganz einfach. Aber wir werden schon was auf die Bühne zaubern und der Chat ist ja auch noch da!

Also macht euch bereit, überprüft die Empfangsgeräte und am Donnerstag, 22.09.2022, werden wir dann um 20.00 Uhr wieder für knapp 90 Minuten auf Sendung gehen.

Komoot und Locus, Geocaching-Duett?! Urlaubsbericht.

Wir waren jetzt 2 1/2 Wochen in den französischen Pyrenäen und mich hat Komoot noch mal sehr positiv überrascht und dafür gesorgt, dass der zweite Teil des Urlaubs entspannter verlief. Hatten wir zu Beginn die Touren mit Locus und dessen Routenplaner geplant, mussten wir sehr schnell feststellen, dass das in Deutschland gut klappt, in den Pyrenäen aber zu Wanderexzessen führte. So kann man in Locus zwar schön Linien zeichnen und damit die zu laufenden Kilometer im Auge behalten, die Höhenlinien kann man aber nur einschätzen und das war das Problem. So wurden bei der ersten Tour aus 12 Kilometern mal eben 20,5 Kilometer und das im Hochgebirge. Bedeutet, 5:20 h in Bewegung und 6:56 h netto sowie über 1000 Höhenmeter. Schlicht und ergreifend zu viel für uns als Flachländer und in unserem Alter. Einfach mal die Höhenmeter völlig unterschätzt.

Am zweiten Tag das nächste „Problem“, die Anfahrt. Tour 2 führte uns in ein Skigebiet. Plötzlich wurde die Straße zur Buckelpiste und wechselte dann zu „kann man hier wirklich fahren?“. So stellten wir den Wagen „irgendwo“ ab und gingen weiter. 2 Kilometer weiter kamen wir zu dem Parkplatz, der auf der Karte zu sehen war und tatsächlich standen dort einige Fahrzeuge. Ob wir den Weg hätten wirklich mit dem Auto fahren wollen, da waren wir uns nicht so sicher. Die Parkplätze, die da auf den OSM-basierten Karten verzeichnet sind, das ist in den Pyrenäen teils gefühlter Selbstmord.

Die Tour beendeten wir dann an einer Stelle „passage delicate“, dort wurde es uns mit dem Muskelkater vom Vortag echt mulmig. Auch das war vorher natürlich nicht abzusehen.

Der dritte Tag wurde dann mit einer Stadttour durch Foix verbracht, wir brauchten nach den ersten zwei Tagen einfach mal Erholung.

Recht erholt ging es in den vierten Tag, der sollte die Hölle werden. Hoch zu einem kleinen Gebirgssee. Und wieder stellte sich das Problem der Locus-Karte heraus, die Höhenmeter. Erst noch recht harmlos durch einen kleinen Wald, ein kleines Flussbett, wo wir im Frühjahr einen Bach vermuteten und dann begann der steile Anstieg im Wald. Gepflastert mit Steinen und Felsen, schwer zu begehen.

Nach geraumer Zeit kam man dann auf eine kleine idyllische Hochebene, die mit einigen wenigen Bächlein durchzogen war und wo die Kühe grasten, ein Träumchen. Dann noch ein steiles Stückchen durch einen schwer begehbaren Wald mit reichlich abfallenden Seiten. Ab da ging es dann aber mal SO RICHTIG bergauf, teils auf allen vieren durch die Felswand. Und dann kam der Bergsee, wirklich ein einziger Traum, auch wenn die 3,5 km fast 3 Stunden gedauert hatten. Nach einer ausgiebigen Pause kam dann leider noch etwas.

Schnell begann es zu tröpfeln und ich zog mir Regenklamotten an, Heike wollte noch abwarten. 2 Minuten später begann die Sintflut, es schüttete, als hätte der Himmel sich komplett geöffnet, unfassbare Mengen. Hier lernten wir schnell, was es mit der ominösen Wassersäule auf sich hat, wir waren beide komplett durchnässt, auch ich mit den Regenklamotten. Weder Hose noch Jacke hielten lange stand, es war einfach zu viel.

Das Gewitter störte uns nach wenigen Minuten gar nicht mehr so sehr, obwohl Blitz und Donner fast gleichzeitig kamen, wir mussten uns viel zu sehr auf den Rückweg konzentrieren.

Wir sind dann in zwei Stunden runter und ich bin heute noch froh, dass wir es heile überstanden haben, nur mein Knie war danach lädiert, da es sich zwei, dreimal verdreht hat. Problem war der Regen, der hielt 2 Stunden in der Intensität an und dachten wir vorher noch im Wald würde es besser, nein, dort waren die Brillen nass und beschlagen und dazu auch noch recht dunkel, ein Traum dort über die steinigen Wege zu laufen. Die waren eh kaum zu erkennen, da die Wege eher kleine Bäche waren. Als wir nach 2 Stunden Hölle am ausgetrockneten Bach ankamen, war der leider mittlerweile 8-10 Meter breit, unbekannt, tief und richtig reißend. Ich weiß selbst nicht so richtig, wie wir da von Stein zu Stein rübergelaufen sind.

Was hat das nun mit der Planung zu tun? Kommen wir später noch darauf, aber auf Locus war halt nicht wirklich einzuschätzen wie steil und anstrengend das wirklich ist. Leider ist mir die Aufzeichnung bei Komoot hier verloren gegangen, Fehlbedienung meinerseits.

Also am nächsten Tag eine ruhige Tour angedacht, nur 1,5 km zu einem Chateau im Wald. Und wieder auf die Karte hereingefallen, Zugang 1 war ein Privatgelände, wie uns ein muffiger Besitzer mitteilte. Also zum nächsten Parkplatz, abenteuerliche Anfahrt, aber machbar. Von hier 1,5 km Luftlinie zum Chateau. Tja, 11 km hin und zurück, 04:30 h netto. Ein Traum, die Tour, aber eben so gar nicht, was angedacht war.

Mittlerweile war ich nicht mehr müde und geschafft, sondern eher schon im Bereich erschöpft angekommen. Waren wir letztes Mal in Foix noch am Beginn der Pyrenäen, waren wir dieses Mal mitten drin und lernten, dass das hier ein ganz anderer Schnack ist! Also gab es jetzt erstmal einen ganzen Tag Pause und den habe ich fast durchgeschlafen.

Auch am Tag danach noch eine „sichere“ einfache Tour, eine Stadtbesichtigung vom nahen Seixt, ein malerisches kleines Örtchen und auch gleich die Zeit genutzt, um hier unseren ersten Lab-Cache zu legen, der einzige in rund 30 Kilometer Umkreis.

Dann sind wir auf den „Port de Salau“ gestoßen, eine Location in der sich einmal im Jahr Franzosen und Spanier treffen. Las sich gut, war fantastisch schön und wir hatten das erste Mal in etwas, das, was wir erwartet haben. Da blinkte das erste Mal so ein Lämpchen und meinte, es wäre echt schön gewusst zu haben, was so etwa auf einen zukommt und dass das bisher nicht so gut geklappt hätte. By the Way, mit die schönste Tour, die ich im Leben gemacht habe.

Und es wurde alles geboten, so kamen z.B. die 2000 Schafe, die da gehalten wurden, plötzlich über eine Bergkuppe, ein unfassbarer Anblick, wenn die da rüber quellen. Und zufällig waren auch rund 20 Hirten vor Ort, die sich dort getroffen hatten und einer trieb die Schafe dann mit seinen drei Hunden zusammen, ein Schauspiel, dass man wohl nicht so oft erleben darf. Waren 07:25 h Erlebnis pur.

Am nächsten Tag reichte die Kraft dann aber auch wirklich nur noch für einen kurzen Ausflug in ein kleines Dorf, nicht der Rede wert.

Dann aber erholt ging es wieder auf richtige Tour. Noch war das Lämpchen nicht hell genug, noch wurde mit Locus geplant. Der „Port de Saleix“ sollte es sein und wurde es auch. Ich denke mal über 5 Stunden für 8 km sagen wohl alles auch, auch hier schlugen die Höhenlinien wieder mal zu. Auch eine traumhafte Tour, aber 1,4 Kilometer einen extrem schmalen Pfad an einem Abgrund lang sind wirklich heftig und auf einer Karte nicht so einfach zu erkennen.

Am nächsten Tag sollte es wieder auf Tour gehen, aber die haben wir dann recht zügig abgebrochen. Auch hier wieder das Parkplatz-Problem, völlig absurde, nicht machbare Anfahrt. Also etwas früher geparkt und zu Fuß los. Bereits der erste Anstieg war derart steil, dass wir nach zurück zum Auto sind, das war für heute einfach zu viel des Guten.

Und genau hier klackerte es sozusagen. Wir wollten endlich VORHER grob wissen, was auf uns zukam. Und so habe ich mal Komoot angeworfen und mir Touren im Umkreis herausgesucht. Vorteil, man weiß in etwas wie lang die Tour geht, was für ein Untergrund, die Startpunkte sind (für die Verhältnisse in den Pyrenäen) vernünftig anfahrbar. Nachteil, keine Caches zu sehen. Was also tun? Ganz einfach, Touren als GPX exportieren und in Locus importieren und voilà, Kombination gelungen.

So probierten wir die Kombination gleich mal auf einer Tour rund um Saint Girons aus und waren wirklich angetan. Die erwarteten Zeiten kamen hin, ein paar Caches konnten wir auch machen, perfekt. Am Rande erwähnt, in der Stadt „lief“ uns eine rund 2 Meter lange Schlange über den Weg und kroch gemütlich in eine Steinmauer. Kurz danach durften wir einen Cache in selbiger suchen, schon ein komisches Gefühl. Aber schaut ruhig mal nach, in den Bergen dort gibt es wohl diverse Schlangen, also vielleicht etwas Vorsicht walten lassen bevor ihr in Löchern rumfummelt. Die Tour war auf jeden Fall ein echter Erfolg.

Aber hier nutzten wir die Kombination Komoot, Export GPX, Locus, Import GPX, dann nur noch. Zu den leider völlig überlaufenen Wasserfällen, einer wunderschönen Tour, die uns durch diverse Tunnel führte, einer Tour rund um unser nahes Örtchen und der Abschluss-Tour an einen kleinen Bergsee, noch mal eine echte Herausforderung.

Fazit

Was will ich nun mit dem ganzen Geschwafel sagen? Na klar, zum einen muss ich mir solch fantastische Erlebnisse von der Seele schreiben, kann nicht glauben, dass ich so etwas noch mal so kompakt erlebe, dafür sind wir hier zu oft an oder über unsere Grenzen gegangen.

Aber ich habe tatsächlich die Kombination von Locus und Komoot für mich entdeckt und werde sie jetzt wohl sehr häufig nutzen. Denn so kann ich per Komoot wesentlich besser einschätzen wie lange eine Tour dauert und was auf mich zukommt und durch den Export auf Locus wunderbar sehen, was es so an Caches auf dem Weg gibt.

Wenn also ähnliche „Problemchen“ treiben wie uns, probiert die Kombination mal aus, sehr spannend.

Es grüßt der völlig erledigte D-Buddi.

DSM 2 1/2 – Folge 046 – nächster Urlaub

Irgendwie sind es immer wieder rund 90 DSM-Minuten, was immer wir auch machen und versuchen. Hoffentlich gefällt es euch.

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Tipps

Cache-Tipps

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Lab-App, C:geo und die Verknüpfung unter Android

Aus aktuellem Anlass mal eine kleine Anleitung. Es kamen auf verschiedenen Kanälen Fragen zur Lab-Cache-App auf. Das Problem, statt einen Link mit der App zu öffnen, wurde der Link plötzlich mit Chrome geöffnet. Warum? Tja, etwas unklar. Entweder hat die App da einen Bug, oder Android hat in den letzten Versionen so Funktionen eingefügt, die wohl die Sicherheit erhöhen sollen. So werden gerne mal Berechtigung und Verknüpfungen entzogen, wenn Apps länger nicht genutzt werden.

Egal, die Lösung ist entscheidend. Man packe einen Wurstfinger längere Zeit auf das Icon der App und wählen dann „App-Info“ aus. Hier geht es dann weiter mit „Festlegen als Standard“. Weiter geht es mit „Unterstützte Webadressen“. Und schon ist man da. Hier sollten alle 3 Links angeschaltet sein, dann sollte es auch wieder mit dem automatischen Öffnen der App klappen.

Auf Twitter las ich gerade vom Himberger dass das Problem wohl auch bei C:geo auftritt. Problemlösung wäre dort der gleiche Weg.

Bei einem Leser, auf einem Poco, klappt es nicht. Der hat dann einen Workaround:

Für so einen Fall gehe ich auf den Link. Dann geht ja leider Chrome auf. Ich mache dann von dem QR-Code ein Bildschirmfoto. Mit dieser App

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nammoinhuma.qrcodeandbarcodereqder

kann ich jetzt das Foto Scannen. Mit diesem Link geht dann die App von GS auf und man ist beim richtigen ALC.

DSM 2 1/2 – Folge 045 – Urlaub

Irgendwie sind es immer wieder rund 90 DSM-Minuten, was immer wir auch machen und versuchen. Hoffentlich gefällt es euch.

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DSM 2 1/2 – Folge 044 – FTF garantiert

Irgendwie sind es immer wieder rund 90 DSM-Minuten, was immer wir auch machen und versuchen. Hoffentlich gefällt es euch.

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Tipps

  • Log beschreibt wie man bessere Bilder bekommt.

Cache-Tipps

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Opencaching – das tote Pferd

Mir kamen mal wieder ein paar Gedanken zu Opencaching.de und da bot es sich natürlich an mal wieder was dazu zu schreiben. Vorab, ganz wichtig, es geht nie gegen die Menschen dahinter oder dabei, sondern um das Projekt an sich! Und man bedenke, auch negative Werbung ist Werbung… Beim Beitragsbild habe ich mir mal rabenschwarzen Humor verkniffen und ein junges Pferd genommen.

Homepage

So gehe ich mal wieder auf Opencaching.de und siehe da, es begrüßt mich die Seite, die (gefühlt) seit dem Ersten Weltkrieg so aussieht. Und damit beginnt es dann auch schon. Ebenfalls gefühlt, spricht man seit unendlich vielen Jahren in den Opencaching-Talks über die Änderung der Optik, hat angeblich auch schon ganz doll viel geschafft, wenn ich draufschaue, ist davon nur nichts zu sehen. Irgendwas passt da nicht so recht zusammen. Wobei ich hier zugestehen muss, dass ich den Talk auch seit längerem nicht mehr höre.

Fortschritt

Schaue ich also mal in die Versionsgeschichte. Die ist seit 2005 / 2012 immer noch recht überschaubar. Und dass eine Versionsnummer hochgezählt wird, weil z.B. bei Version 10 auf Version 11 „Automatische Verkleinerung von Bildern, Links zu Logeinträgen“ bearbeitet wurden, zumindest arg optimistisch. Klar, weiter unten in den Details steht noch etwas mehr, aber dass das ein Versionssprung ist, würde ich dennoch nicht so sehen. Es gibt sicherlich 1000 Gründe, warum man nicht so schnell vorankommt, beginnt sicherlich mit fehlender Programmierpower, aber wenn man sich als Alternative zu geocaching.com sieht, nützt das nichts. Ein Blick in das Forum für Entwickler zeigt übrigens den letzten Eintrag von vor 5 Monaten…

Rein aus meiner subjektiven Sicht wird vor allem viel zu viel geredet, ohne dass das auch mal mit Ergebnissen untermauert wird. Aber das ist keine allgemeingültige Weisheit, sondern nur ein Eindruck.

Community

Die gibt es, vermutlich ein kleiner verschworener Haufen (das meine ich positiv besetzt), aber der ist eher sehr klein. Wahrscheinlich könnte man sie komplett in einem Gelenkbus unterbringen. So schaue ich mal ins Opencaching-Forum. Ja, das gibt es, aber auch hier ist wirklich nicht so arg viel Bewegung. Fast schon erschreckend, unter „Opencaching 3.0 – Idee und Gedanken“ ist der letzte Eintrag fast ein Jahr als und das sagt schon so einiges aus.

Zahlen

Da hätte ich gern geschaut, aber irgendwie bin ich nicht so recht fündig geworden. Ich meine dabei so etwas wie die Statistik die man über GC-Project für geocaching.com bekommen kann, also wie viele aktive Cacher, wie viele neue Caches usw. Hat mich tatsächlich überrascht hier nicht so richtig was zu finden bei einer Seite die sich so dem „Open“ verschrieben hat. Aber gut, laut Mic@ sind das ganz schön viele, nur hin in Hamburgs Süden scheinen wir ein extremes Loch zu haben. Hier kenne ich die üblichen 3 Finder meiner OC-Caches persönlich und mehr kommen dann auch über Jahre nicht. Aber vielleicht habe ich da auch nur etwas übersehen und man kann die Zahlen irgendwo nachschauen, gern ein Link in die Kommentare.

Apps und Software

Man kann die App von Groundspeak kritisieren oder auch nicht, aber sie haben zumindest eine. Opencaching kann das natürlich durch fehlende Man-Power nicht leisten, aber es gibt ja zumindest andere Apps, die mit Opencaching laufen. Da ist wohl C:Geo die Haupt-App, die von Opencaching ja auch meist empfohlen wird. Wobei ich da auch immer etwas schlucken muss. C:Geo greift die Daten bei Groundspeak per Screenscraper ab, was Groundspeak klar untersagt, wenn auch in dem Fall nicht verfolgt, um nicht zu viele Cacher zu verschrecken. Das wird dann immer gern als so eine Art „Robin Hood“ dargestellt. Ich finde das eher fragwürdig! Und ob das so gut zu einer „Open“ Plattform passt, kann man zumindest diskutieren. Mich stört es letztlich nicht, passt aber für mich halt nur so mittel gut zusammen.

Software gibt es auch, aber da schüttelt es mich zum Teil auch schon wieder. Wer mal dieses Tool zum Übertragen von Geocaching-Founds zu Opencaching installiert und startet hat immerhin schon mal eine Optik die zu Opencaching passt! Aber sie funktioniert immerhin. Früher habe es schon mal eine Version, die bei Fehlern dafür sorgte, dass einem plötzlich Caches gehören, die man nie gelegt hat. Die hängen heute noch an meinem Account, weil man es bei Opencaching nicht schafft diesen Fehler zu korrigieren.

International

Für mich mit das gruseligste Kapitel. Ich erinnere mich, dass man da auch mal was tun wollte. Also dafür sorgen, dass ich mir sozusagen eine PQ für den Urlaub ziehen kann ohne die .de-Seite zu verlassen. Aber dann waren sich wohl doch nicht alle so sonderlich grün, die Entwicklungsgrundlagen liefen auseinander usw. Wenn ich also Caches für den Urlaub ziehen wollte würde ich mir eine PQ von der .de-Seite holen müssen, da ja manche wohl auch dort Caches listen. Dann müsste ich auf die Anbieter-Seite für den Urlaub wechseln und auch dort noch mal eine PQ holen. Und wenn man wirklich alle haben wollte, müsste man das auf ALLEN Seiten machen. Denn auch dort wird ja der eine oder anderen seinen im Ausland gelegten Cache auf der eigenen Länder-Seite veröffentlicht haben. Das ist einfach nur völlig absurd. Gerade Cacher sind oft reisefreudig und so ist das keine wirkliche Lösung.

National

Ich habe OC jetzt lange nicht genutzt und mal geschaut. In 10 km Umkreis eine handvoll Caches. Oh, ein neuer Cache, mal schauen, OC17355. Gelegt am 28.05.2022, FTF am 31.05.2022 und das war es dann auch. Und das dürfte es auch für längere Zeit bleiben, der übliche Verlauf hier im Süden Hamburgs. Und das ist auch das Haupt-Problem, es gibt einfach kaum Caches, das ist wie geocaching.com von 2005. Die paar Caches, die es gibt, sind meist auch noch geocaching.com Caches, die einfach nur hier reinkopiert werden und mit großer Sicherheit wird das deaktivieren bei geocaching.com dann hier vergessen und man steht häufig vor „toten“ Cache-Locations.

Fazit

Ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie viel Arbeit da reinfließt. Ich kann auch nicht beurteilen, ob das alles gute Gründe sind und wie so das miteinander der „Macher“ ist, daher will ich das nicht herabwürdigen. Aber ich schließe mich da auch nicht der üblichen Lobhudelei an, da ich auch das nur könnte, wenn ich mehr Interna kennen würde und da habe ich durchaus nicht nur positive Stimmen von Insidern gehört. Kurz und gut, kann ich nicht abschließend beurteilen.

Aber den Eindruck auf mich kann ich beurteilen und ich hoffe, ich habe hier mal darlegen können, warum ich von der Plattform eigentlich nicht viel halte. Für mich ist das Ganze technisch und optisch veraltet, die Community ist viel zu klein um wirklich was daran zu ändern, es gibt viel zu wenig Caches und internationale Nutzung ist eigentlich nicht vernünftig möglich. Was also sollte einen ernsthaft dazu bringen, opencaching.de zu nutzen? Der „Open“-Gedanke? Das ist mir erheblich zu wenig. Und ernsthafte Fortschritte kann ich nicht erkennen.

Natürlich hat Opencaching.de seine Daseins-Berechtigung, ohne Wenn und Aber. Nur sich als Alternative zu geocaching.com darzustellen, ist mir etwas viel des Guten.

Und nochmal, mir geht es gewiss nicht darum, Opencaching niederzuschreiben oder ähnliches, ich wollte einfach mal umfangreich begründen, warum es bei uns im Podcast wenig vorkommt und warum ich es auch weiterhin für ein totes Pferd halte. Wer es nutzen mag, soll es gern tun, dazu wird mein Segen wohl kaum nötig sein.

DSM 2 1/2 – Folge 043 – Damals

Immerhin keine 3 Stunden, ist doch auch schon was. Die Links könnten heute etwas dünn sein, der Interceptor fehlte doch schon sehr. Aber so ist das halt manchmal, das meiste müsste drin sein.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

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Was geht ab

Irgendwie schaute ich gerade mal wieder durch Kalender und Planung, ist ja immer schon ein wenig Vorfreude. Und ein paar Sachen kommen ja Geocache-technisch tatsächlich auf uns zu.

Da wäre am 25.05. schon mal das Handtuch-Event, dass der Poilettentapier eventuell besuchen will. Immerhin schon 21 WAs, da kommt ja fast die gesamte Heide zusammen. Bin mal gespannt, was er zu berichten haben wird.

Und eine gute Woche später, 02.06. ist dann ja auch schon mal wieder Zeit für einen kurzen Podcast, also nicht verpassen! Allein schon durch den Besuch des Giga Prag, inkl. Maze, haben wir da ja schon so einiges zu bereden, war ja so durchwachsen.

Für die unsichtbare Heike und mich geht es dann zwei Tage später mal wieder auf Wandertag, irgendwo im Nichts zwischen Lüneburg und Uelzen, dort liegen wirklich schöne Wandercaches, da sind wir gespannt wie es dieses Mal wird.

Kaum ist dann Pfingsten an uns vorbeigezogen, kommt bereits unser eigenes Event. Na ja, eigentlich macht alles der Tapier, wir hängen uns nur ran und nennen es dann DSM. Immerhin liefern wir die Nussecken. Die Heidekönige treffen sich also mal wieder. Um dem ganz Regulations-Wahn zu entgehen in einer etwas abgewandelten Form. D.h. Kurz-Event am Parkplatz und dann geht es hoch zum Wilseder Berg. Hat den Nachteil, dass es nun möglich wird den Punkt abzugreifen, hat den Vorteil keine Vorschriften beachten zu müssen. Und ist doch egal, wenn ein paar Punktegeier zuschlagen, es zählen für uns eh nur die Besucher, die auch mit auf den Berg kommen. Und auch NUR dort gibt es Nussecken.

Wer übrigens so gar keine Lust auf Outdoor-Event hat, zur gleichen Zeit findet das Finale des Hamburger Cache des Jahres im südlichen Hamburg statt. Die haben auch eine eigene Homepage, die ist allerdings über Firmen-Browser nahezu unbedienbar, etwas arg modern geraten. Aber auf jeden Fall eine ganz nette Veranstaltung, vor Corona hatte ich mir das mal angeschaut und fand es recht gelungen.

Ich selber hatte auch noch mal überlegt zur verrückten Geolausitz zu fahren, da Heike an dem Wochenende Termine hat. Aber es passt irgendwie einfach nicht. Die Anfahrt ist schon sehr weit für ein Event und Übernachtungsmöglichkeiten konnten mich auch nicht recht überzeugen. Kleine Fun-Fact, man käme sogar mit dem 9-Euro-Ticket von Hamburg dort hin. Abfahrt so 23.00 Uhr, Ankunft 09.00 Uhr, also eher was für Hardcore-Cacher.

Und dann wird ja schon langsam wieder Zeit für Podcast. Also eine interessante Cacher-Zeit, die nun kommt, wir sind gespannt.