1/2 Jahr Podcast, Zwischenfazit

Am 21.09.2019 kam es also zur ersten Folge es des „völlig neuen“ Podcasts DSM 2 1/2, also vor gut einem halben Jahr. Ich kann mich gut erinnern dass mir auf Kreta die Idee kam vielleicht doch wieder zu podcasten und die Nachfrage bei Trracer und Poilettentapier ergab: klar, auf gehts. Warum Poilettentapier dazu gekommen ist? Mein Gedanke war dass er gut zu uns passt, eine dritte Meinung dazu bringt und die auch vertreten kann und wir so auch flexibler sind wenn mal einer nicht will oder kann. Das hat sich dann ja leider als tatsächlich nützlich erwiesen als Trracer nicht nur kurz ausgefallen ist. Mittlerweile hoffen wir aber, ihn sehr bald wieder dabei zu haben. Bereits jetzt bin ich zumindest der Meinung dass es eine gute Entscheidung war denn der Poilettentapier passt einfach gut rein und war von Anfang an gut dabei.

Eigentlich hatten wir schon geplant so zwischen 1-2 Stunden zu bleiben und auch mal andere Themen mit rein zu nehmen, also nicht Geocaching. Aber wie es so ist, manchmal kommt es anders als man denkt, so auch bei uns. Die 1-2 Stunden sind immer noch hehres Ziel, andere Themen hingegen haben sich irgendwie unbemerkt erledigt. Wobei wir bei den ewigen Abschweifungen ja auch mal auf andere Themen kommen, also eigentlich ist es sozusagen doch integriert worden, oder so…

Die Podwg hat sich als recht stabil gezeigt, nach einigen Anlaufschwierigkeiten funktioniert sie jetzt eigentlich recht gut. Woher „Darth Vader“ kommt wissen wir aber bis heute nicht. Nach der Auphonic-Behandlung ist es aber so gut wie weg und daher können wir damit ganz gut leben. Klar, es gibt noch andere Möglichkeiten aber insgesamt ist die Podwg einfach ein guter Kompromiss für Podcaster und Hörer und macht Teilnahme sowie Chat recht handlich. Wir hatten erst die Befürchtung es könnte bei der Beschränkung auf 50 Hörer Probleme geben aber wie sich zeigte hat sich unserer Hörerschaft auf 10-20 Hörer eingependelt und damit passt es sogar noch wenn anderer Podcasts gleichzeitig laufen.

Apropos Zahlen, die sind natürlich für Geocacher immer interessant. Wie früher schon gehen wir mit dem Podcast völlig transparent um, so auch mit den Hörerzahlen. Zumindest so transparent wie es uns möglich ist. Wie ja die meisten wissen hosten wir unsere Dateien bei Podseed, so eine Art Zusammenschluß von Nerds die Plattenplaz im Netz übrig haben und die mit einem CDN zur Verfügung stellen, das ist ein wirklich cooler Service und übrigens immer eine Spende wert!! Und die übernehmen auch das „zählen“ der Hörer und veröffentlichen das auf ihrer Seite. Wir mußten feststellen das wir nicht mehr, wie früher, bei 1500 oder in der Spitze gar 3500 Hörern sind sondern 600 eher die neue Obergrenze ist. Das ist jetzt so ähnlich wie Corona-Studien, reine Zahlen, was man daraus deutet ist die Frage. Ich vermute einfach einen Rückgang an Geocachern, kann jetzt vielleicht eine schönfärberische Sicht sein und vielleicht will uns auch nur keiner hören, aber für mich ist es tatsächlich sogar die wahrscheinlichste Erklärung. Wobei ich bei der letzten Folge etwas erschrocken war, da waren es tatsächlich plötzlich erheblich weniger Hörer. Keine Ahnung woran es liegt und ich wüsste auch nicht mal wie wir es heraus bekommen könnten. Vielleicht ist es ja auch nur ein Fehler bei Podseed oder viele haben uns unsere Meinung zu Corona übel genommen, es wird wohl nie sicher heraus kommen. Ist aber auch nicht tragisch, ändert zumindest für uns nicht viel.

Kurz und gut, wir sind eigentlich insgesamt sehr zufrieden und haben im Moment auch nicht vor was zu ändern außer dass wir natürlich auf Mister Skihose, also den Trracer warten. Also, mal sehen wie sich das so weiter entwickelt.

Von daher vielen Dank an die Hörer, freut uns dass man uns überhaupt noch zuhört. Wer übrigens Vorschläge hat, gerne an uns. Vielleicht setzen wir nicht alles um aber es ist natürlich immer gut mal zu hören was die Hörer sich eigentlich so wünschen!

Cache-Runde Jesteburg A / Bossard

Es war mal wieder Zeit Cachen zu gehen und so habe ich mir eine neue Runde in Jesteburg gegriffen, die „Jesteburg A“. Die ist zwar noch recht neu und an sich warte ich etwas länger bevor ich solche Runden angehe, aber Freitags morgen um 07.00 Uhr ist eine Zeit bei der es relativ sicher ist allein zu cachen.

Die Runde besteht aus 13 Tradis und einem Bonus. Dabei geht es um ca. 4,5 Kilometer von Auto bis Auto, als Runde ausgelegt, also kein oneway oder so etwas. Parken kann man in der Nähe des Starts recht problemlos am Strassenrand.

Die Caches sind Petlinge, kindgerecht (also einfach) verlegt und die Wege sind alle problemlos begehbar. Dabei geht es selten über Asphalt, meist auf breiten Wegen…

… die aber auch mal schmaler werden können…

Dabei wechselt es recht durchgängig zwischen Wiese und Feld sowie Wald, insgesamt eine schöne Mischung.

Die Bonus-Zahlen sind einfach zu ermitteln, lediglich an einer Station muß man etwas prüfen, aber auch das war kein wirkliches Problem. Die Rechnung ist dann auch nicht so richtig schwierig, höchstens etwas nervig. Die Wegführung ist im großen und ganzen völlig ok, lediglich 1 oder 2 mal war sie unklar oder etwas unglücklich. Aber das ist dann auch schon eher stöhnen auf hohem Niveau! Die Abstände liegen meist so bei rund 200 Meter, das empfand ich als nicht so schön da man dann fast gar nicht mehr ins Laufen kommt. Der Final ist dann ein wenig schöner gemacht, aber auch bereits leicht beschädigt, geklebte Magneten halten Outdoor halt immer nicht so dolle.

Dadurch kommt es auch zu der relativ kurzen Strecke wenn man die Anzahl Caches bedenkt.

Insgesamt war die Runde völlig ok, schöne Ecke, einfache Caches und am Ende ist man zufrieden. Aber was soll ich sagen, etwas langweilig ist es letztlich dann doch. Hervor zu heben sind übrigens sehr aussagekräftige Hints und wo die nicht vorhanden absolut genaue Spoiler-Fotos. Die sollte man vorher visualisieren, die Netzabdeckung in Jesteburg befindet sich eher im Bereich unterirdisch!

Und da ich nun etwas gelanweilt war und mir auch 4,5 km für meinen Freitag etwas kurz erschienen nahm ich mir gleich die Bossard-Runde mit vor die sozusagen auf der anderen Strassenseite liegt.

Die ist an sich jetzt nicht der Hammer, aber wenn man sie direkt nach der Jesteburg-Runde macht ist das schon ein krasser Unterschied. Aber ok, muß man natürlich auch mögen. Die Runde brachte mir noch mal weiter gut 2 Kilometer auf die Uhr, aber bei denen habe ich dann auch doppelt so viele Kalorien verbraucht wie auf den ersten 4,5 Kilometern.

Es gibt bestimmt immer Wege zwischen den Caches, sie sind mir zumeist nur entgangen 😎 Also ich kam mir zum Teil eher wie ein Waldläufer vor, etwas was mir sehr, sehr viel Spaß macht. Die Caches lagen zwar nicht viel, aber wenigstens etwas weiter auseinandern, alles Petlinge. Aber auch alle recht gut versteckt und getarnt, hier besteht schon eher mal die Möglichkeit eines DNF. Zwar gibt es auch hier Hints, aber die sind lange nicht so hilfreich wie bei der Jesteburg-Runde.

Insgesamt hat mir die Runde richtig gut gefallen, aber man muß es eben mögen. Die Zeckengefahr dürfte hier x mal so hoch sein wie bei der vorigen Runde. Diese Runde würde ich auf jeden Fall empfehlen und wenn man schon da ist kombiniert man gleich beide Runden, dann ist das eine schöne Tour!

DSM 2 1/2 – Folge 011 – Kreativ

nicht wundern, dieses mal ohne Jingle. Das liegt einfach daran dass Google-Drive, wie öfter in letzter Zeit, irgendwelche Zicken macht.

Tipps

Cache-Tipps

Samsung m21 -> Samsung m31

Noch nicht lange her berichtete ich ja über die Idee das Samsung m21 zum Cachen zu nutzen da es eine lange Laufzeit versprach und auch hielt. Freitags hatte ich es bekommen, die übliche Einrichtungsorgie folgte inkl. darauf der Cache-Test und es blieb ein Unentschieden. Am Sonntag fiel dann die Entscheidung, leider im sehr wörtlichen Sinn. Aus dem Auto aussteigend rutschte es aus der Tasche und nach rund 30 cm Fallweg traf es die Hofpflasterung. Nun hatte ich schon YouTube-Videos gesehen wo einer mit einem Hammer drauf rum haute und es hielt. Was ein Amateur, einfach auf das Pflaster fallen lassen, DAS bringt es dann richtig. So viel zu solchen Tests…

Dann der Versuch einen Handy-Doktor zu finden der es repariert. Wow, keiner konnte helfen, gibt noch keine Ersatzteile, soll in ein paar Wochen noch mal anrufen. Also Samsung kontaktiert und man kann es kaum fassen, sie haben keine Ersatzteile. Ich könne es mal einschicken und dann würden Experten drauf schauen, einen Kostenvoranschlag machen und dann müsse man entscheiden. Von den Handy-Doktoren hörte ich vorher schon dass man so mit 120 Euro rechnen könne, eher etwas mehr da ja OLED. Man bedenke, 219 Euro Neupreis! Davon ab hätte ich nie erwartet das Samsung einen derart schleppenden und eher unfähigen Support hat. Die Infos haben mich diverse Anrufe und Mails gekostet. Damit stand fest, reif für den Müll da Reparatur einfach zu teuer. Nachher stellt sich raus dass noch mehr kaputt gegangen ist?! Und just gestern kam dann auch der endgültige Kostenvoranschlag vom Handy-Doktor, rund 130 Euro inkl. Einbau. Das lohnt einfach nicht, wer weiß schon ob noch was defekt ist und wie perfekt der Einbau ist.

Was tun? Insgesamt war ich ja nicht unzufrieden und für mich ist der 6000er Akku echt ein Hit! Und ja, ich weiß, andere sind auch ganz toll, aber haben eben nicht so viel Akku-Leistung! Lange Rede, kurzer Sinn, nun ist es ein m31 geworden. Nahezu identisch, nur die Kamera etwas besser und vor allem 6 statt 4 GB Speicher, meine Hoffnung dass Locus vielleicht noch etwas runder damit läuft. Dazu ein wichtiger Tipp, fragt per Support-Chat nach einem Preisnachlass, da bekommt man dann schon mal einen 15% Gutschein, so komme ich jetzt auf rund 230 Euro für das m31.

Erste Tests waren durchaus zufriedenstellend. D.h. GPS-Genauigkeit wunderbar, Laufzeit ebenso. Wobei ich das Gefühlt habe dass es etwas schneller zu Ende geht als das m21 obwohl der einzige Unterschied die etwas bessere Kamera und 6 statt 4 GB RAM sind, erstaunlich. Und die Kamera empfinde ich eher bedingt besser, die Farben erscheinen mir etwas knallig und die Schärft wirkt teils wie HDR obwohl abgeschaltet. Ist aber eher stöhnen auf hohem Niveau. Morgens um 07.00 Uhr 1 Stunde nach Rotenburg geroutet, dort 3 Stunde cachen inkl. Trackaufzeichnung, 1 Stunde zurück geroutet und dann noch rund 50% Restakku, damit kann ich mehr als leben 😎 Mal sehen wie sich das so einläuft, da werde ich sicherlich noch mal drüber berichten.

Wer übrigens weiß wie man es verhindert dass die Bilder manchmal hochkannt erscheinen obwohl quer aufgenommen, gerne in die Kommentare 😎

Ach ja, zeitgleich mit dem Handy kam dieses mal Hülle und Schutzfolie an 😉

Totes Pferd braucht Anabolika

Sehen wir es positiv, die umstrittene Entscheidung keine neuen Caches zu publishen scheint immerhin der Konkurrenz, also Opencachning gut zu tun. Zumindest wäre das eine nicht ganz unwahrscheinliche Erklärung für den enormen Zulauf dort. Klar, es gibt bei Groundspeak auch so genug Caches, aber vielleicht geht diese Entscheidung genug Leuten auf den Keks so daß sie sich nun doch auch mal bei der anderen Plattform umschauen. Eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Publish-Sperre habe ich übrigens vom HQ leider noch nicht erhalten.

Leider kommt nun natürlich genau das was zu erwarten war, auch bei Opencaching sieht es nicht so viel besser aus als bei Groundspeak, wenn man wächst wird es schwieriger, daher auch ein „Hilferuf“ von dort. Sowohl Geld, Performance als auch Support werden wohl zur Zeit etwas schwierig und um Spenden wird gebeten. Vielleicht sollte man eine Premium-Memberschaft einführen 😎

Also wir raten weder zu noch ab, ich speziell habe mein OC-Experiment Nr. 130482 gerade wieder beendet und festgestellt das es mir wie mit Linux geht. Also ja, interessant, aber für mich nicht sinnvoll nutzbar 😉 Aber wer eine Alternative haben möchte muß sie halt auch mit Rat und Tat unterstützen, ansonsten wird das nichts!

Eilmeldung – es wird scheinbar wieder gepublished

Also scheinbar scheinen sich nicht näher genannte Verordnungen geändert, Behörden umgedacht zu haben, oder man weiß es wie immer nicht so völlig genau 😎

ABER, scheinbar wird wieder gepublished?! Man muß also wohl davon ausgehen dass alle Cacher über Nacht vernünftig geworden sind oder die Pandemie beendet ist, ist dann ja auch Wurst.

Also, freut euch auf neue Caches!!

Ich laser weiter

Weihnachten vorbei, jetzt ist wieder mal etwas Zeit vorhanden um sich weiter mit dem Laser zu beschäftigen. Es ist bisher so zweigeteilt, richts schwarz-weiß Bilder keine Problem, Graustufen geht so gar nicht obwohl die Software so eine Einstellung hat.

Einfach Wood-Coins sind somit sogar recht einfach, man muß einmal die Einstellung heraus probieren und dann go. So läuft der Laser auf 100%, die Tiefe steht am besten auf 20-25 und dann ist das was er brennt eigentlich schon völlig ausreichend für das was ich erreichen wollte. Einzig auf die Schrift muß man aufpassen, die sollte nicht zu klein werden. Die ist zwar ansonsten auf der Coin zu lesen, aber man benötigt nahezu eine Lupe 😉 Das war dabei eigentlich das Hauptproblem, arbeiten an einem Bild am großen Monitor und nicht dran denken dass es auf der Coin später halt viel kleiner ist. Aber daran gewöhnt man sich natürlich recht schnell.

Dann habe ich mal mit einfachen Bilder experimentiert, aber trotz Software-Einstellung, wirklich klappen tut nur schwarz-weiß was aber für einen Laser in der Preisklasse ja auch völlig ok ist. Damit gehen dann aber halt auch nur Bilder die in schwarz-weiß noch gut aussehen, jede Graustufe kann man (jedenfalls nach meinen bisherigen Erfahrungen) komplett vergessen.

Um das mal zu relativieren, die Anleitung zu dem Laser ist ein schlechter Witz. Immerhin gibt es einen USB-Stick mit Treiber und kurzem Filmchen, der erklärt aber auch nicht wirklich viel mehr als wie es so grob los geht. Die Software kann genau dass was sie soll, aber eben auch keinen Handschlag mehr und nach einer Anleitung oder Hilfe braucht man nicht weiter suchen. Daher dauert es halt etwas sich zurecht zu finden da man halt testen muß. Der Beutel Rohlinge hilft da ungemein weiter 😎

von links nach rechts geht es voran. Der Brocken sieht dabei auf dem Bild besser aus als im Original. Die Coin mit unserem Logo ist hingegen top, nur auf diesem Exemplar war die Schrift noch viel zu klein.

Nächster Live-Termin

Nach dem Podcast ist vor dem Podcast und überhaupt! Der nächste Termin ist gefunden, wir werden also am 20.05.2020 um 20.00 Uhr wieder einen raushauen, also live gehen. Also wenn die Technik läuft 😉 Am nächsten Tag könnt ihr ja ausschlafen, da ist nämlich Vatertag.

Wie immer freuen wir uns natürlich über jeden Besucher im Chat, das ist immer eine Bereicherung! Beim letzten mal waren immerhin zwischen 14 und 16 Zuhörer dabei. Ich staune immer dass die zum großen Teil tatsächlich bis zum Ende durchhalten 😎 Aber da ist noch Luft nach oben, die PodWG hat Platz für bis zu 50 Teilnehmern, bzw, durch Corona wohl sogar bis zu 100 Teilnehmer, also ran an die Empfangsgeräte!

Warum das Bild für den Artikel-Kopf? Reines Clickbaiting 😉

GC8AEFK – An Tagen wie diesen……….. – Wandercache

Wandercaches gibt es viel zu wenige für unseren Geschmack, daher berichte ich gerne auch mal über welche die ich vielleicht nicht ganz so gut fand. Wobei der Cache eigentlich ganz ok war, nur der Nordpfad der dafür genutzt wurde ist in diesem Bereich halt schon etwas langweilig. Daher schon hier vorab, wer GC8AEFK machen möchte sollte zumindest über die Nutzung eines Fahrrades nachdenken.

Der Cache wurde im August 2019 gelegt und dann auch am gleichen Tag zum ersten mal gefunden, der Finder einer der bekannten FTF-Jäger. Das Log eines der üblichen „später mehr“ die dann aber niemals wieder angefasst oder editiert werden. Eine dieser vielen Peinlichkeiten oder auch Respektlosigkeiten mancher Cacher. Aber ok, jeder wie er halt mag.

Update 29.04.2020: wie in den Kommentaren zu lesen geht es hier wohl um gewisse interne Dissonanzen und nicht um vergessene Überarbeitung des Logs 😎

Bis zu unserem Fund wurde er dann 18 mal gefunden und hat 9 Favoritenpunkte bekommen. Von uns hat gab es keinen. Warum? Weil er gut war aber eben nicht außergewöhnlich und vor allem war uns als wandernde Cacher die Wegführung einfach einen Tick zu fade. Warum? Weil es einfach zu viele „Geradeaus“-Strecken auf Asphalt gab. Da gibt es weder viel zu schauen noch läuft es sich auf so eine Strecke darauf wirklich gut. Aber wie gesagt, liegt natürlich auch am Nordpfad den der Cache hier nutzt. Der ist halt zu großen Teilen für Rentner und Familien ausgelegt was nicht immer eine Schnittmenge mit Wanderern ist 😉

Hier sieht man ganz gut die lange Geraden.

Am Start gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten, eine schöne malerische Ecke. Begrüsst wurden wir zudem gleich mal von einem schönen Wanderstein.

Gute Laune zum Start

Es geht dann erstmal lange Zeit durch sehr grüne Gegend und die Entfernung zwischen den immerhin 22 anzulaufenden Stationen sind recht gut gelungen, zwischen 500 Meter und 1,5 Kilometern, da kommt man wenigstens auch mal schön ins Laufen.

wirklich schöne Teilstücke

In unserem Fall (vielleicht haben wir hier schon ein paar Caches früher mal gemacht) hielt sich der Beifang in engen Grenzen, ein Tradi GC74FT5 lag noch auf dem Weg. Kann man mitnehmen, ist kein großer Umweg, vielleicht 600 Meter oben drauf.

Einige wenige Passagen sind dann schon fast romantisch…

wenige kleine Wege

… aber dann kommen halt doch immer wieder endlos lange Geraden.

man sieht wo man in 20 Minuten ist

Ein kleines Stück geht es sogar durch das Städtchen, aber das ist tatsächlich eine sehr grüne und schöne Strecke, also keine Sorge, geht hier nicht durch irgendwelche Menschen Ansammlungen sondern eher durch den grünen Speckgürtel.

Nachdem man die 22 Zahlen zusammen getragen hat gibt es eine wirklich extrem einfache Rechnung und dann geht es zum Final. Der ist wirklich sehr, sehr schön gelegen und vor allem sehr liebevoll gestaltet, der hat so richtig Spaß gemacht. Und nachdem wir zuletzt einen 15 Kilometer Wandercache gemacht haben bei dem es vom Final zurück zum Auto 2 Kilometer waren konnten wir uns hier darüber freuen nur noch 500 Meter zum Auto zu haben, das ist bei einem langen Wandertag schon eine schöne Sache!

So hatten wir dann am Ende rund 14,5 Kilometer auf der Uhr, + rund 500 Meter da wir die Trackaufzeichnung etwas spät angeworfen hatten. Als Fazit würde ich dem Cache durchaus eine Empfehlung geben aber eben schon mit dem Fingerzeig eher das Fahrrad zu nehmen statt zu wandern. Ok, kleine Stücken Kopfsteinpflaster, sehr wenig Mullersand und ein etwas schmales Stück sind dabei, aber das dürfte kein wirkliches Problem sein. Wer also nun gerne Wandercaches mag:

Raus, Cachen 😎

Samsung m21 als Cache-Handy?!

Mein Motorola Z Play ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Solange der anklickbare Zusatzakku funktionierte war es zum Cachen optimal, so kam es mit rund 3500er Akku und noch mal um 2000er Zusatzakku auf durchaus gute Laufzeiten und selbst ein langer Cache-Tag war kein Problem. Aber mit der Zeit hielt dieser Akku immer schlechter, nicht der Magnetismus sondern offensichtlich die Kontakte verschlissen schneller als erwartet. Ein Ersatzakku auf Garantie schaffte es auch nicht wirklich viel länger. So war ich zuletzt also ohne den Anklick-Akku los und damit war gefühlt der Akku-Rest immer knapp. Klar, für ein paar Stunden war es immer noch problemlos, aber für lange Touren fing es an mich zu nerven, wohl auch weil ich verwöhnt war.

Also habe ich mal geschaut und shit, wirklich jedes Handy hat irgendwas was mir nicht so gefiel. Die Laufzeit stand für mich im Vordergrund und so war ich fast schon bei Huawai Mate 20 gelandet dass sehr gut mit seinem 4000er Akku umgehen soll. Aber auch das Xiaomi Note 10 klang gut, hat sogar einen 5200er Akku, ist dafür aber nicht Spritzwasser geschützt. Irgendwie kam ich auf das Samsung m30, aber da las ich was von Problemen mit dem GPS-Empfang, das geht natürlich mal gar nicht. Und fast am Verzweifeln fiel mein Blick auf der Samsung-Seite auf das m21, davon hatte ich in den üblichen Quellen noch gar nichts gelesen, erstaunlich. 6000er Akku, ansonsten halt leider nicht ganz so dolle ausgestattet aber andererseits gut genug für mich. Zumal die Kamera gegenüber der Motorola-Möhre nur besser sein konnte, der zweite Punkt den ich nicht ganz uninteressant fand. Fehlenden Spritzwasser-Schutz kann ich auch über eine Hülle wett machen. Also kurz entschlossen bestellt. Und wow, zwei Tage später vor der Haustür.

Ausgepackt und wenig verwunderlich, wenig spektakulär. Dann mit Grauen an die Einrichtungsorgie gemacht und schwupps, die fiel aus… Ein Tool namens „Smart Switch“ ist installiert, das auch auf das Motorla gepackt und nach kurzer Auswahl wurde alles brav übertragen. Anzeit sagte 19 Minuten und kaum eine Stunde später hatte er es geschafft, Samsung misst die Zeit wohl anders 😎 Aber nicht tragisch, dafür war wirklich nahezu alles übertragen. Klar, man muß sich an allem noch mal anmelden, aber dennoch schon eine Erleichtung nicht alles Apps wieder manuell zu installieren. Also das hat mir recht gut gefallen.

Erster Eindruck, sehr gut. Die Kamera macht wirklich schöne Bilder, zumindest für meine Ansprüche. GPS-Empfang sogar im Haus kein Thema, da muß sich dann aber noch beim Cachen zeigen ob das auch wirklich guter Empfang ist. Das Display für meinen Geschmack ebenfalls top, Fingerabdruck-Erkennung funktioniert top, Gesichtserkennung überzeugt mich nicht völlig, aber irgendwas ist halt immer 😉 Aber schon der erste Abend zeigt das Akku-Monster, mein Motorola hat zur Bettzeit noch 94% Restakku ohne genutzt worden zu sein, das Samung 95% obwohl ich gut 1-2 Stunden dran rumkonfiguriert habe, beeindruckend. Klar, spielt vermutlich auch so etwas wie Dark-Mode rein der für weniger Stromverbrauch gut ist aber warum der Akku lange hält ist mir ja letztlich egal.

Nun ging es zu einem Wandermulti, der dauerte letztlich knapp 4 Stunden in denen das Handy den Track aufzeichnete, navigierte, Fotos damit gemacht und nebenbei noch einige Einstellungen befummelt wurden. Anders gesagt, es war im 4 Stunden nahezu Dauereinsatz. Und als wir zurück kamen war der Eindruck gespalten. Ja, nach 4 Stunden GPS-Einsaz noch 68% Restakku, wow, das hatte ich beim Motorola nicht mal mit Zusatz-Akku! Aber leider hakte es in Locus Pro schon recht heftig. Gleichzeitig geklickt benötigte das Motorla 2 Sekunden um die vorhandenen Caches anzuzeigen, das Samsung dagegen 4 Sekunden. Dazu immer und immer wieder Gedenksekunden beim Einsatz von Locus. Das nervt dann schon, mehr als einmal touchte ich öfter da ich dachte ich hätte nicht richtig getroffen, aber nein, das Handy sinnierte gerade mal wieder über das Leben o.ä. nach.

Es scheint aber nur bei Locus so zu haken, ansonsten läuft es eigentlich flüssig was es mit dem Prozessor auch tun sollte. Ist eh die Frage ob es nun an Locus / Prozessor / Handy oder eher an Locus / Android 10 liegt? Ich bin mir da nicht so sicher. Nich so einfach und ich bin auch noch unentschieden. Zum Glück habe ich ja 14 Tage Zeit und die werde ich zum weiteren Testen nutzen, mal sehen ob wir uns noch anfreunden.