Postkarten im Podcastkeller

Falls sich der eine oder andere fragt wo eigentlich die ganzen Postkarten bleiben, hier habe ich sie mal kurz abgefilmt da ich eh zum lasern im Keller war. Kein Gruß aus der Küche aber ein Gruß aus dem Podcastkeller, auch wenn da gar kein Podcast mehr aufgezeichnet wird.

Grünkohl-Event und andere

Ich hatte zwar auf unserem Event am Wilseder Berg so am Rande etwas von einem Grünkohl-Event gehört es aber gar nicht so recht realisiert da ich kein sonderlicher Fan von dem Zeug bin. Aber dann hatte ich ja noch mal auf Facebook rumgeweint dass trotz Aufforderung noch gar keine Tipps für Events und 2. Reihe Caches gekommen sind und siehe da, der Glider verwies auf dieses Grünkohl-Event.

Kurz überlegt, Termin würde gehen. Die unsichtbare Heike liebt Grünkohl, wir beide lieben Wandern, irgendwie passt das mit um die 100 km Anfahrt auch gerade noch so rein. Also auf geht es, wir sind gespannt wie es so wird. bisher sind die Anmeldungen ja noch sehr, sehr übersichtlich. Wer es also bisher noch nicht gesehen hat und Grünkohl und/oder Wandern ebenso wie wir mag der sollte sich also überlegen ob er nicht auch kommen will.

Eine weitere Empfehlung war das Event „In Nylon we Trust“, hört sich für uns auch schön verrückt und ausgefallen an, ganz unsere Richtung 😎 Leider passt da das Datum für uns nicht so gut und es ist auch mit über 500 Kilometer etwas zu weit entfernt, aber wer vielleicht dichter dran ist, wen die Kilometer nicht stören, das scheint mir auch ganz interessant zu sein!

Project Wilseder Berg 2020 naht

Nun ist es also bald so weit, die Mutter aller Events, das Besonderste der Besonderen, das Größte der Großen, der Knaller der Knaller, sozusagen die Atombombe der Events, das Treffen auf dem höchten Berg des Universums steht vor der Tür! Und lasst euch nicht täuschen, T3 ist natürlich die Untertreibung des Jahres! Eigentlich ist es ein D4,5 T5! Warum? Weil die Paarung so selten ist 😎

Bisher 35 WAs, der Rest hat das Höschen nass.

Die Teilnahme ist auf die Größe einer Reisebusgruppe begrenzt

bedeutet es sind noch wenige Restplätze, es sei denn wir gehen einfach von einem SEHR großen Bus aus, aber mehr als 500 zusätzliche WAs sollten es nicht mehr werden, also haltet euch ran. Meist schafft es eh nur die Hälfte bis zum Gipfel, der Rest liegt dann als Nahrung beim Abstieg bereit oder ist bereits bei der Anfahrt verschollen, so hatten wir letztes mal z.B. sehr heimeliges Blitzeis.

Obwohl es oben natürlich wieder Kalorien satt gibt, da sollte eigentlich niemand zu kurz kommen! Das Programm wird wie immer gewaltig sein, wir orientieren uns da am Mega in Bremerhaven! Ok, die Hüpfburg war einfach nicht dort hoch zu bekommen aber dafür gibt es dank Orkan Sabine mittlerweile genug Gewinne die uns zugeflogen sind. Diese sind natürlich wie üblich völlig wertlos aber der Gedanke ist es doch der zählt.

Wie immer könnt ihr hier schon mal schauen wie es dort so aussieht. Also, los gehts, wir warten auf euch 😎

GIFF? – Nein, das kann weg ;-)

Natürlich ist die Überschrift wieder etwas reißerisch, aber sonst lockste ja niemanden an 😎

[Political Correctnes Disclaimer] … alle Gewinner die im Finale… …alle ganz dolle viel Arbeit rein gesteckt… …alle Helden der Community… …keiner kann es besser…[end]

[eigene Correctnes Disclaimer] Ich kann es nicht besser und ich habe gegen keinen der Filmemacher etwas, denn kennen tue ich keinen von ihnen. Die Beurteilung hier ist ein völlig subjektiver eigener Geschmack und soll niemandem auf gezwängt werden. Aber ich habe einen Blog, eine Meinung und somit schreibe ich halt darüber 😎 [end]

So, nun war ich auf dem GIFF-Event in Burgdorf und habe die GIFF-Filme sehen dürfen. Wobei bei einem nicht ganz kleinen Teil die Aussage erleiden müssen fast besser passen würde. Kein Witz, für meinen Geschmack waren dieses Jahr die Filme erheblich schwächer. Ob das nun an den Filmemachern oder den Vorstellungen Groundspeaks geschuldet ist, keine Ahnung. Im Normalfall lassen sie ja nur glatt geschmirgelte Kinder-geeignete Filme zu die nicht den Hauch einer Kritik enthalten dürften. Und so kamen mir die dieses mal auch extrem vor.

Einzig der Film der Werbung für Cachen in Tschernobyl macht kam uns schon arg absurd vor. Die Gegend ist verstrahlt und Groundspeak lässt einen Film zu der Werbung macht dort zu cachen? Wer in der Schule etwas aufgepasst hat sollte eigentlich wissen was Strahlung so alles nettes verursachen kann?! Von mir aus soll ja hinfahren wer mag, nur bitte sollte danach die Krankenkasse nicht die Kosten für Spätschäden zahlen müssen! Klar, „der Russe“ hat das Gebiet ja wieder freigegeben, was soll da schon schief gehen 8-(

Aber genug mit den nicht so guten Seiten, es gab ja auch gute Filme.

Auf jeden Fall gut anzuschauen waren “ TFTC 2019 • treasurehuntergd “ und “ go GEOFIT • ninalestone & rosidr3 „. Mit ein paar Abstrichen auch “ A normal GEOday • AlboGIFF_Team “ aber da war das Schauspiel schon eher dünn.

Unsere Nummer 3 wäre „Cache Police • Northern Rivers Caching Community“. Witzig umgesetzt und mit einem Stück Aufklärung zum Benehmen. Manchmal etwas dürftiges Schauspiel, insgesamt aber doch ganz gut gelungen.

Nummer 2 und das nur knapp an 1 vorbei wäre der gute alte Finne mit “ Geocaching Documentary from Finland – Being Stealth • weellu & Harjus “ der eher schwach begann aber dann umso stärker zulegte, vor allem der Schluß war schon sehr cool.

Und die Nummer 1 “ Looking for a New Love • harogs & geocachingclown „. Der hatte zwar keine eigentliche Aussage, war aber einfach knackig auf den Punkt gebracht und, war so richtig witzig und hatte die besten Schauspieler.

Und bevor schon wieder einer die Messer wetzt, sind nur persönliche Eindrücke und sehr subjektiv. Insgesamt fanden wir die Qualität auf jeden Fall eher schwach und nach 30 Minuten hoffte ich das erste mal es würde bald zu Ende sein. Und das lag mit Sicherheit nicht am Event sondern nur an den Filmen 😉 Bin schon gespannt wer dieses Jahr gewinnt.

Wenig beachtet obwohl sehr schöner Multi in Dänemark

1 Woche Dänemark, da geht man natürlich auch cachen. Und wir hatten Glück, hier im Bereich nördlich von Odense war die Cache-Qualität erstaunlich gut. Von tricky Dosen über tricky Verstecke war alles dabei, lieblos hingeworfene Dosen eher die Ausnahme. Und wenn auch viele Mun-Boxen wie in Dänemark üblich waren sie selten einfach nur hinter den Baum gestellt. Aber letztlich dann auch nichts was einen nun völlig umgehauen hätte. Insgesamt ist nördlich Odense die Cache-Welt auf jeden Fall noch sehr in Ordnung.

Aber wie so oft, einer stach heraus. Ein Multi am Kartoffelmuseum. Als ich den gesehen habe dachte ich erst das wird so ein langweiliger Museumsbesuch oder so. Ich wurde deutlich eines Besseren belehrt!

Der Cache ist jetzt nicht der Hammer und die Final-Dose ist die übliche Mun-Box die in diesem Fall tatsächlich einfach hinter einem Baum steht. Aber die Location ist wirklich außergewöhnlich und war für uns recht unerwartet. Es ist nämlich ein abgelegenes Gut, viele Kühe, Landwirtschaft halt. Aber eben ein Gut, uralt, toll erhalten und top gepflegt. Umgeben von einem Park mit sehr unterschiedlichem und wunderschönem Baumbestand, wirklich ein Träumchen. Hier läuft man nun 8 Stationen an und jede hat einfach was. Wie gesagt, nichts mit Feuerwerk und Tam Tam aber schöne Bäume, das Museum selber, ein Aussichtspunkt, ein versteckter kleiner Garten, eben liebevolle Ecken in einem wunderschönen Park. Wie unerwartet die Location ist sieht man auch daran dass der Cache gerade mal 3-4 mal im Jahr besucht wird da die Location offensichtlich gar nicht so bekannt ist und die Bezeichnung „Kartoffelmuseum“ jetzt sicher auch nicht gerade so verlockend klingt 😎 Aber wenn ihr hier oben mal in Gange seid möchte ich euch den Multi einfach ans Herz legen, der macht wirklich Spaß!

Kleine Runde bei Lübberstedt und unsere neue Wood-Coin

Komischer Mix, stimmt. Aber erklärt sich recht einfach. Wir haben bei Super-Mario wieder eine Wood-Coin für unseren Podcast machen lassen. Und ich für meinen Teil habe mir überlegt die nicht im Gießkannen-Prinzip zu verteilen sondern irgendwie anders als üblich. Und so kam mir die Idee immer mal wieder eine einzelne Coin in irgendeinem Cache zu hinterlassen und dass dann im Blog aufzuzeigen. Für Cacher von weiter weg natürlich unpraktisch, aber der Trracer und der Poilettentapier haben ja auch noch welche und ich werde sicherlich auch mal so eine übergeben, genug für alle da. Aber die erste Coin habe ich heute in einem Cache hinterlassen der auf einer kleinen Runde bei Lübberstedt lag da ich eh darüber schreiben wollte.

Es geht um die Caches

Die Runde liegt verkehrsgünstig gelegen, zwischen 3 Dörfern und sehr nah an der A7.

Man kann wunderbar vor dem Waldstück parken und diese Caches angehen. Es ergibt sich am Ende eine Runde von rund 3,5 km.

Es sind keine Über-Caches, aber schon alle etwas Besonders. Und dabei vor allem auch lösbar, das muss man ja heutzutage teilweise wirklich schon dazu sagen. Der einzige Cache der da etwas aus der Reihe fiel war „Verflixt und zugenagelt“ dessen Öffnungs-Mechanismus ich eher als nervig einstufen würde und wie ich per Twitter von Poilettentapier hörte (der ja eher als ich auf Bastelarbeiten steht) ging es ihm da nicht viel anders. Die anderen sind allerdings alle völlig problemlos machbar und erfordern nicht so viel Geschick. Bei einem muss man noch etwas nachdenken, aber nur kurz. Und der Rest ist eher schön versteckt, wobei die teilweise gar nicht so einfach zu finden sind.

Die Caches an sich würden für mich noch nicht für eine Empfehlung reichen, aber die Kombination von sehr schön gemacht, sehr schöne Gegend ohne viel Muggel und alle gut findbar, das reicht dann schon. D.h. nichts was einen vom Hocker haut aber schöne überschaubare Runde die für einen sehr schönen Waldspaziergang sorgen kann.

UND?!

Ja, in einem dieser Caches habe ich unsere erste neue DSM 2 1/2 Holzcoin abgelegt. Wer also FTF-Geier gern als erster eine haben möchte und das Glück hat in Schlagweite zu sein, auf gehts 😎 Aber wie gesagt, es sind noch einige vorhanden 😉

DSM 2 1/2 – Folge 001

Die erste richtige Folge ist also im Sack. Das „neue“ Format hat voll gegriffen, also rund 2 Stunden Boulevard. Hups 😎

Cache-Tipps

Geocaching – ruhig ist es geworden

Vielleicht liegt es auch daran dass nach nun fast 15 Jahren das Hobby bei uns nicht mehr ganz so weit vorne steht, vielleicht liegt es am zur Zeit doch sehr, sehr heißen Wetter, vielleicht liegt es an der Urlaubszeit, so richtig kann ich es gar nicht einschätzen. Und nein, ich werde mich hier nicht einreihen in die unendlichen Stimmen die meinen Geocaching wäre tot, für mich ist es eher weiter im Wandel.

Ich habe das Gefühl das die Cacher früher echte Fans waren für die Geocaching weniger eine lose Freizeitbeschäftigung war sondern ein wirkliches Hobby, mit allen Auswüchsen die dazu gehören. Also schon fast fanatische Züge was die Ausübung des Hobby betraf, überzogene Ausrüstung und auch mal heftige Auseinandersetzungen. Heute scheint mir die Mehrheit das Hobby nur noch als Animationsmöglichkeit zu nutzen, d.h. wie es gedacht ist, was daraus wird, alles nicht so wichtig. Klingt jetzt eigentlich negativer als gemeint, vielleicht ist das ja die viel bessere Sichtweise!

Auffällig ist für mich einfach dass in den Gruppen die ich in Facebook in Bezug auf Geocaching noch abonniert habe eigentlich wenig bis gar nichts mehr passiert. Und die paar Fragen und Einwürfe die da noch kommen sind eher dergestalt dass die Autoren wahrscheinlich vor 3-4 Jahren noch aus der Gruppe geprügelt worden wären 😉 Auch auf Twitter ist es ruhiger geworden obwohl das Thema Geocaching hier eher noch mal eine Rolle spielt. Zu den Podcasts kann ich wenig sagen da ich die schon länger nicht mehr höre, da fehlt also Wissen für eine Einschätzung, aber sehr viele sind es ja auch dort nicht mehr. Auf YouTube schaue ich selten und was ich da finde hat für mich eher was von Leuten die mit nassen Fingern in die Steckdose gefasst haben, also viel zu hektisch und zu oft völlig inhaltsleer. Auch die Blogs haben einen überschaubaren Content zur Zeit, da freut man sich richtig wenn JR sich mal wieder aufregt 😎

Woran mag es liegen? Bei mir selber merke ich dass mich auch die großen Aufreger in der Community langsam nicht mehr wirklich aufregen weil doch eh jeder macht was er will. Immerhin haben mittlerweile so viele Cacher so viele Punkte dass die Punkte-Jägerei sich eh kaum noch lohnt. Und Powertrails scheinen zwar immer noch das Einzige zu sein was wirklich große Mengen Cacher zieht aber auch da haben wohl nicht mehr so viele Owner Spaß dran ihre Dosen per Tennis-Kanone in die Wildnis zu schießen da der Ruhm dafür sich ja auch eher in engen Grenzen hält 😎

Events, nun ja. Wenn es nicht gerade ein wichtiges Abziehbildchen gibt scheint mir die Menge eher gleich geblieben als gestiegen?! Und sehr große Events scheinen auch nicht mehr so extremen Hype zu erzeugen. Würde mich auch nicht wundern, mittlerweile kann doch das Event eh so gut sein wie es will, es wird am Ende dann ja doch in der Luft zerrissen. Eigentlich doch gar nicht schlimm, 3 oder 4 Tage nach dem Event weiß doch eh niemand mehr wie die Namen der Owner lauten, wenn sie es überhaupt je wussten.

Bei mir kommt das Gefühl auf der Wandel geht weiter und zur Zeit wandelt sich das Hobby vom Hobby zum Verbrauchs-Amüsement. D.h. man nutzt das Angebot bis man nach kurzer Zeit keine Lust mehr hat und lässt es dann auslaufen. Ist das eigentlich schlimm? Ja und nein. Ich kann die Leute verstehen, oftmals wurde ihnen das Hobby förmlich aufgedrängt, dann ist es am Anfang spannend. Als nächstes der Versuch das Hobby noch spannender zu gestalten und noch etwas höher, weiter, schneller und dann die Erkenntnis es ist halt im Grundsatz doch nur Dosen suchen.

Vielleicht sehe ich das aber auch alles nur ganz falsch 😉 Ist mir letztlich auch egal, ich schaue mir interessiert weiter an wohin sich das Hobby so entwickelt denn bisher habe ich im Großen und Ganzen immer noch Spaß daran durch die Wälder zu streifen und Dosen zu suchen.

Biltema-Caches ECA Preiswahnsinn

Biltema ist ja oft gehasst und verrufen, gemacht werden die dennoch nicht so selten. Und da ich mir mein Tool mal zerlegt hatte und die Reperatur dazu führte dass sie etwas lang für den Kofferraum wurde schaute ich mal ob es adäquaten Ersatz gibt. Und wow, ich war erstaunt wie der Müll mittlerweile versilbert wird in dem man Geocaching drauf schreibt.

Als erstes stellt sich natürlich die Frage welche Länge man eigentlich benötigt. Klar, 15 Meter sind toll, 12 Meter eigentlich auch schon und selbst mit meinen 8 Metern habe ich bisher 90% abfischen können. Man sollte bei der Länge nicht vergessen dass es da so etwas wie Hebelwirkung gibt und die Spitze immer dünner und dünner wird. Oder anders gesagt, bei 15 Meter kann man davon ausgehen dass bei einer etwas schwereren Dose die Spitze schnell mal auf Wiedersehen sagt!

Also mal ein Auge bei Amazon geworfen und siehe da, kaum steht Geocaching drauf kann man dort eine Biltema Cache Stange mit 15 Metern Länge für den Schnapper-Preis von 149 Euro kaufen. 15 Tage Lieferzeit leuchten dabei völlig ein, die Ware muss wahrscheinlich erst beim nächsten Fischerei-Online-Shop bestellt werden 😎 Man sollte den Text mal genau lesen. Wer sich fragt warum wohl die meisten die letzten zwei Stangen weglassen ist schon auf dem richtigen Weg 😉 Und wenn ich die weg lasse, wie lang ist der Kram dann eigentlich noch? Ach ja, die Stange ist auch noch hoch empfindlich, für den Preis würde ich mir das sehr, sehr gut überlegen! Schaut man statt nach Geocaching oder Biltema mal nach Stippruten sieht man dass auch hier schon die Geocacher bekannt sind auch wenn man noch zu doof ist und „Geocatching“ schreibt. Aber siehe da, 8 Meter sind also auch schon für 25 Euro drin. Da muss man halt überlegen ob einem die 15 Meter minus der ersten zwei Stangen wirklich 120 Euro mehr wert sind. Und es geht sogar noch billiger, ich habe mir damals diese Angel für 15 Euro gegönnt.

Auch bei EBay ist Geocaching angekommen, hier kann man 8 Meter für 55 Euro bekommen. Was jetzt 40 Euro Aufpreis gegenüber meiner Angel rechtfertigen mag muss wohl jeder selber entscheiden. Für 12 Meter ruft man dann schon 125 Euro auf. Ok, dort sind es immerhin schon etwas modifizierte Angeln, also da ist immerhin etwas Arbeit hinein geflossen. 12 Meter gibt es dort auch in recht stabil, macht für mich den fairsten Eindruck.

P.S.: Der fairste Eindruck ist nicht immer der richtige wie ich feststellen durfte. Ich habe die Angel tatsächlich gekauft, getestet und dabei hat sie sich komplett zerlegt. Dazu werde ich sehr bald was schreiben.

P.S.S.: Der Händler zeigt sich übrigens sehr hilfsbereit. Er schickt mir für die beschädigten Holme neue zu. Vielleicht also doch eine Montags-Angel?! Demnächst mehr.

Welche Karten für Locus?

Bei mir ist Locus Pro mittlerweile die unumstrittene Nummer 1 für Geocaching und Wandern. Da Online-Karten ja so eine Sache sind wenn mal kein Netz vorhanden sind bevorzuge ich Offline-Karten. Und da geht es dann los, es gibt ja schon eine recht große Zahl an Angeboten, auch wenn die meisten sicher auf OSM basieren. Aber welche nehmen, alle zu testen wäre mittlerweile wirklich ein extremer Zeitaufwand. Bisher nutze ich OpenAndroMaps weil es dort schlicht am einfachsten in Bezug auf Locus gelöst ist.

Umgeschaut hatte ich mich auch mal auf

Etwas Richtung Garmin, da sieht man was ich früher genutzt habe 😎 Die Karten von OpenAndroMaps sind ja ganz ok, aber eben auch nur so „ganz ok“ und nicht mehr. Schon in Deutschland fehlen mir so einige Wege, im Ausland wird das schon irgendwann störend. So ist die Genauigkeit in Skandinavien dünn und wird weiter nördlich immer dünner.

Ich wäre ja durchaus auch bereit Geld für eine gute Karte zu zahlen, doch woher die Info nehmen welche sich wirklich lohnen würde?! Locus selber bietet ja auch einiges an kostenpflichtigen Karten an, nur ist da schwer ermittelbar ob die sich lohnen. Es gäbe da z.B. für Deutschland:

  • LoMaps
  • Outdooractive
  • Kompass maps

Bei Locus selber gibt es einen gewissen Überblick.

Die Frage ist nur was taugen die?! Daher hier mal die Frage ob irgendjemand irgendwelche dieser Anbieter nutzt? Und falls ja, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich habe mir jetzt sogar mal ein Probe Pro-Abo bei Outdooractive geholt, aber die Karten bei Locus sind davon wohl unabhängig. D.h. ich dann die so nicht testen, nur auf der Outdooractive-Seite. Dort machen die Karten einen wirklich sehr guten Eindruck!

Für alle anderern kann ich die OpenAndroMaps für den normalen Hausgebrauch ansonsten schon empfehlen. Es gab zumindest nichts was ich damit nicht gefunden hätte auch wenn schon ab und an die meist letzten Meter eines Weges fehlen. Aber ein wenig umschauen sollte reichen um auch diese Wege zu finden 😉