Planungstool Evernote

Um was geht es?

Geocaching, Wandern, Outdoor. Alles hat zumindest mal eines gemeinsam, Planung ist durchaus nicht verkehrt. Und da möchte ich mal unser Tool der Wahl vorstellen, das ist Evernote. Es gibt das Tool in verschiedenen Varianten, Basic, Plus, Premium und Business. Die Basic-Version ist für einen Test durchaus geeignet und je nach Anforderung vielleicht sogar ausreichend. Da wir das Tool wirklich intensiv nutzen, also auch um uns abzustimmen und Projekte zu begleiten haben wir die Premium-Variante und die bietet schon einen sehr großen Umfang.

Einziger wirklicher Konkurrent ist für mich Onenote von Microsoft, ist sogar kostenlos. Nur hat Microsoft die Clients derart verschlimmbessert dass es für uns nicht mehr in Frage kommt. Dazu kann er nicht mit animated GIFs umgehen und hat keine einfache Möglichkeit Termine zu setzen. Ist aber natürlich auch ein Stück weit Geschmacksache. Für uns ist die problemlos Synchronisation, die Verfügbarkeit auf fast jeder Plattform und vor allem die Einfachheit der Nutzung entscheidender Faktor gewesen Evernote in Einsatz zu bringen. Plus/Premium ist für uns schon deshalb nötig damit Evernote auf mehreren Geräten genutzt werden kann.

Es soll hier auch gar nicht das Ziel sein das gesamte Anwendungsspektrum aufzuzeigen sondern einfach mal ein Beispiel zu geben wie man eine Planung machen könnte. Vielleicht interessiert auch den einen oder anderen nur der Ansatz und ihm fällt ein viel besseres Tool ein! Falls ja, gerne hier kommentieren, interessiert mich und bestimmt auch andere.

Wie kann es gehen?

In einem Blog wie diesem bietet es sich natürlich an aufzuzeigen wie wir beispielhaft einen Urlaub inklusive Geocaching, Wandern und Outdoor-Aktivitäten planen.

Man kann in Evernote Bücher und Büchersammlungen anlegen. Da kann jeder strukturieren wie er es mag. Hier mal eine Übersicht wie das z.B. bei uns grob unterteilt ist.

Im Ordner-Verbund “Urlaub” sind die einzelnen Ordner untergebracht. Planung für aktuelle Urlaube liegt immer in “Urlaub – Aktuell”. Ist der Urlaub später beendet füge ich alle Notizen zu einer zusammen und lege sie im jeweiligen Ordner (Land) ab, dazu aber später mehr. Hier erstmal in “Urlaub – Aktuell”

Hier sieht man schon wie man den Urlaub schön ein einzelne Notizen zusammen fassen kann. Die Schreibweise habe ich gewählt um bei der Sortierung nach Namen die zusammengehörigen Notizen untereinander haben zu können. Wie im Beispiel Mallorca zu sehen hat man so schnell Zugriff auf alles was man so benötigt. Als führende Notiz lege ich mir immer eine Notiz mit “Jahr/Monat Ort” an, hier also “2018/02 Mallorca”. Dort kann man z.B. mit Checkboxen versehen notieren an was man noch denken muss, wie z.B. Pocket Query, Boardkarten ausdrucken und ähnliches. Dazu notiere ich mir hier meist die wichtigsten Dinge wie Orte, Daten und Sehenswürdigkeiten in Kurzform.

Dann habe ich noch eine Notiz mit der Packliste für die ich ein Template habe, für den Flug mit Tickets und Co, für das Hotel, für das Parkhaus, für Mietwagen und was sonst noch so anfällt. Da spielt Evernote eine Haupt-Stärke aus, per Web-Clipper ist jede Webseite schnell als Notiz in Evernote gewandert. So habe ich ohne viel Aufwand wirklich jede erdenkliche Information für den Urlaub dabei und finde ihn auch sehr schnell. Evernote kann auch mit Dateien umgehen, d.h. ich kann hier auch Tracks, GPXe und ähnliches rein werfen und habe es dann vor Ort dabei. Stoße ich im Netz auf Wandertipps, auf passenden Ausrüstung für den Outdoor-Teil des Urlaubs oder Sehenswürdigkeiten wandert dies alles per Klick in Evernote und ich schaue mir irgendwann in Ruhe durch was für uns wichtig sein könnte.

Auch sehr schön ist die Termin-Funktion die über ein Plug-In mit dem Google-Kalender zusammen arbeitet. Wir haben z.B. bereits die Unterkunft für das nächste Brockenfrühstück gebucht. Booking.com bestätigt das, schwups per Web-Clipper in Evernote und die wichtigsten Infos oben drüber geschrieben. So können wir hier z.B. bis 06.12. noch stornieren. Also bekommt die Notiz eine Erinnerung für den 05.12. damit ich daran erinnert werde, ebenso an die Abbuchung über die VISA-Karte.

Ist der Urlaub dann, hoffentlich angenehm, verlebt brauche ich die Notizen natürlich nicht mehr in dieser epischen Breite. Dennoch behalte ich sie eigentlich ganz gerne. Vielleicht will man ja noch mal etwas nachschauen. Oder wir bewerten auf einige Dinge für uns und schreiben das oben rein, so wissen wir auch später noch ob ein Hotel mal besonders gut oder schlecht war und was es sonst an Besonderheiten gab. Dazu kann man die Notizen einfach zusammenführen und das sogar in selbst vorgegebener Reihenfolge.

Und diese eine Notiz wandert dann in den jeweiligen Ordner und bildet das Archiv.

Und das war es auch schon. Wie gesagt, es geht hier nicht darum Evernote im Detail zu erklären sondern einfach nur mal beispielhaft zu zeigen wie eine Planung mit einem Tool aussehen kann, bzw. bei uns auch aussieht.

Fazit

Wir sind früher auch eher ohne jede Planung los. Aber es zeigt sich doch immer wieder dass Planung in Form von Packlisten und ähnlichem vielleicht spießig sind aber letztlich doch auch sehr praktisch und einem die eine oder andere böse Überraschung vor Ort ersparen 😉

Ob man einfach ein Stück Papier nimmt oder eben ein Tool einsetzt ist wohl weniger entscheidend als sich eine Art und Weise der Planung zu suchen die zu einem passt. Und Evernote ist halt eine davon, für uns eine sehr passende da so beide unabhängig von einander ihre Gedanken festhalten können und sie irgendwann in Ruhe durchschauen können.