Hanwag und weg

Es geht mal wieder um Wanderstiefel, ist eigentlich sowieso an der Zeit und meine Hanwag Helags GTX sorgen sozusagen dafür, dass ich erinnert wurde.

Was ist passiert? Tja, die letzten Tage „quatschte“ der eine Stiefel schon immer etwas vor sich hin, zu sehen war aber nichts. Und plötzlich, auf der Arbeit, fühlte sich der eine Stiefel beim Auftreten recht wabbelig an. Das lag daran, dass sich fast die halbe Sohle gelöst hatte, umgeknickt war und ich auf ihr stand. So konnte ich den Stiefel notdürftig reparieren, Abends ging es dann aber in den Müll.

Ja, ich weiß, kann man kleben lassen, aber ich bin nicht so überzeugt davon gebrauchtes Stiefel noch mal reparieren zu lassen, da waren die Erfahrungen eher so mittel gut.

Zurück zu den Hanwag. Schon im Oktober 2021 hatte ich ja darüber berichtet, dass sich die Verklebung nach gut einem halben Jahr löste und Globetrotter die reparierte. Und die Verklebungen waren immer so eine Sache, die man im Auge behalten musste, so toll der Stiefel auch ansonsten war. Tja, nach nun 3 Jahren löste sich der eine Stiefel nun komplett auf. Für einen Stiefel, der 200 Euro gekostet hätte (Globetrotter hatte ihn damals für 140 im Angebot) finde ich die Leistung dann doch wenig überzeugend. Ja, bei mir ist eher eine Stiefel-Hölle, da wird max. 1-2 im Jahr gepflegt, aber dennoch ist das zu kurz um aufzugeben.

Eigentlich sieht die Sohle noch recht gut aus.

Aber leider kann ich sie halt jetzt auch von innen betrachten.

Also, ein Paar weniger.

Ein anderes Paar tritt, zumindest aus meinen Berichten ebenfalls ab. Die mittlerweile 5 Jahre alten Lowa Innox. Die sind zwar noch heile, aber immer noch nicht wirklich zum Wandern geeignet, dafür ist die Sohle einfach zu dünn und „Wasserdicht“ ist ein völliges Fremdwort. Daher habe ich die mittlerweile in den Garten abkommandiert, da leisten sie ganz gute Dienste, aber werden natürlich arg verschlissen. Wäre nicht fair, die hier weiter unter Wanderstiefel zu führen.

Bleiben noch 2 von den ganzen Stiefeln, mit denen ich die Serie hier mal gestartet habe.

Lowa Regengate GTX Mid

Ja, die guten alten  Lowa Renegade GTX Mid, nun rund 8 Jahre alt. Die waren nie richtig wasserdicht, das hat mich immer gestört. Ansonsten halten und halten und halten die aber, das ist schon beeindruckend. Die Sohle schon fast 2 Jahre in Auflösung.

Aber noch kann man sie völlig problemlos nutzen, ich bin tatsächlich gespannt, ob die noch 10 Jahre alt werden, eine gewisse Patina hat sich schon drauf gebildet.

Jack Wolfskin Force Trekker Texapor

Der Jack Wolfskin Force Trekker Texapor ist immer noch richtig gut, natürlich aber auch erst 1 Jahr alt. Aber während manch Leser, Hörer und Show-Note-Schreiber da arge Probleme mit haben, bei mir laufen sich die Wolfskins recht gut und sind gegen andere Wanderstiefel einfach unheimlich günstig.

Da fehlt doch was? Ja, der

Scarpa Mescalito TRK Planet GTX

Der Scarpa Mescalito wird ja fast überall Testsieger, nur bei mir mit Sicherheit nicht! Die drückten vom Start weg auf der rechten Seite etwas auf den Spann und scheuerten an der Hacke, aber ich dachte, es wird sich schon einlaufen. Tat es nicht. Und als sich nach 4 Monaten auch noch die Verklebung löste, scheinbar ist das ein Problem aller Hersteller, reklamierte ich bei Campz.de, da hatte ich die gekauft. Um es deutlich zu formulieren, der Laden ist mal so richtig Scheiße! Erst nach deftiger werdenden Mail kam überhaupt mal eine Antwort, mit der man recht offensichtlich Zeit gewinnen wollte. Dann konnte ich die Stiefel einschicken und von dort wurden sie an Scarpa weitergeleitet. Und dann wieder Monate nichts. Mittlerweile sind die offiziell insolvent. Von daher hoffe ich zwar, aber glaube nicht daran, dass ich die Stiefel noch mal wiedersehe. Für mich haben Scarpa und Campz.de vergleichbare Qualität, nämlich gar keine!

NEU, NEU, NEU

Ende des Jahres kamen dafür ein Paar Wanderschuhe dazu. Da ich immer noch Schwierigkeiten mit dem Bein habe, war der Gedanke nicht immer nur schwere Stiefel zu tragen. Hat leider nichts gebracht, aber immer ein paar neue Wanderschuhe.

Akai

Ein extrem leichter Wanderschuh, das war auch das Kriterium ihn zu kaufen. Und bedauerlicherweise war nur Bestellung möglich. Aber Glück, passte sofort und trägt sich wirklich extrem leicht, sehr angenehm.

Nur, bedauerlicherweise, ein Haken fiel mir auf, nur ist es bereits zu spät um ihn zurückzusenden, daher hoffe ich mal es läuft sich noch ein. Die Naht an der Hacke ist wirklich selten dämlich gemacht und recht grob, das scheuert einfach.

Im Moment liegt er eh etwas brach, beim aktuellen Dauerregen, Eis, Schnee und Kälte, gerade nicht so passend.

Brandheiß, gerade gekauft, Jack Wolfskin Vojo 3 Texapore Mid M

Der Vojo 3 Texapore kostet normal 130 Euro, im Wolfskin-Outdoor Neu Wulmstorf, gerade für 90 Euro eingekauft. Habe ihn anprobiert und der umschmeichelte meinen Fuß so schön, da konnte ihn da nicht einfach liegen lassen. Mal sehen ob mein Glück mit Wolfskin-Stiefeln bestehen bleibt.

Fazit

Der Bestand, aufgelöst und wieder aufgefüllt, hat die Stiefel ganz schön durcheinander gewirbelt. Aber ich habe vor, weiterhin immer mal wieder zu berichten. Zurzeit also über

Lowa Renegade GTX Mid – 8 Jahre alt.

Jack Wolfskin Force Trekker Texapor – 1 Jahr alt

Scarpa Mescalito, nahezu neu, aber ob ich ihn zurückbekomme bleibt abzuwarten

Akai Wanderschuh, nahezu neu

Vojo 3 Texapore, nagelneu

ECA – OldStyle

Irgendwie zieht es sich durch meine gesamte Geocaching-Zeit. Von Beginn an wird immer wieder über die erweiterte Cache Ausrüstung und was dazu gehört diskutiert. So wurde zu meinen Einsteiger-Zeiten auch meine Ausrüstung größer und größer. Allerdings stieß das schon sehr früh bei mir auf einen gewissen Widerstand. Allerdings wohl weniger aus irgendwelchen intellektuellen Gründen, eher schlicht und ergreifend aus Faulheit, das immer alles mitzuschleppen.

Lese ich mittlerweile davon, dass eine Leiter teils als selbstverständlich angesehen wird, erschreckt mich das regelrecht etwas. Was soll das? War Geocaching nicht eigentlich die digitale Schnitzeljagd? Ich habe als Kind vom Dorf noch Schnitzeljagd gespielt, eine Leiter hatten wir aber nie dabei!

Auch hörte ich mal wieder eine Diskussion über Erste-Hilfe-Sachen und was nicht alles. Da frage ich mich manchmal, wie ich meine Kindheit überhaupt überleben konnte, so ganz ohne Erste-Hilfe, ohne Leiter, ohne Wathose, ohne Gummihandschuhe, ohne Sakrotan usw. Witzigerweise bin ich der einzige im Büro ohne jede Allergie, woran das wohl liegen mag.

Aber gehupft wie gesprungen, letztlich muss natürlich jeder für sich selber entscheiden, was er denn nun mitnimmt.

Vorab sei erwähnt, ich habe auch eine Auszieh-Leiter, Bitlema und eine Wathose im Auto, aber die schleppe ich natürlich nicht ununterbrochen mit.

Mir ging es darum, hier auch mal zu zeigen, dass es auch mit einfachen Mitteln geht. Daher hier mal ein Bild meiner gesamt ECA.

Da ist eine Rolle Panzertape, ein Taschenspiegel, eine Kopfschmerztablette und ein wirklich kräftiger Magnet. Nicht auf dem Bild, da nicht ECA, Küchenkrepp, Leatherman und Handy.

Meist eingesetztes Tool ist wohl der Spiegel, da ich in meinem Alter auch ganz gern mal darauf verzichte, mich zu tief zu bücken oder auf die Knie zu gehen. Der Magnet wird ggf. auf rumliegende Stöckchen geklebt, um ihn zu verlängern. Und der Küchenkrepp ist dann sozusagen als Zubehör dabei, damit kann man auch mal was notieren oder sich Kratzer verbinden. Ansonsten kann man sich aus Panzertape und Leatherman fast alles bauen was man benötigt. Und statt Taschenlampe reichte bisher immer die LED-Leuchte vom Handy.

Also wie schon geschrieben, jeder wie er mag! Aber hier halt mal eine Variante wie es auch geht und ich brauche selten einen zweiten Anlauf für einen Cache, weil mir irgendwas gefehlt hätte.

Besser Loggen mit Druckluft?!

Geocacher neigen ja gerne dazu für Alles und jeden Zweck spezielles Equipment zu besitzen. Wathose, Teleskopleiter, Umhängetasche mit zwanzig Fächern, Flutlichttaschenlampe,… einen Grund zur Erweiterung der CGA gibt es immer. Ob dies wirklich erforderlich ist und es zum Beispiel nicht der normale Rucksack anstatt der Spezialtasche auch tut?
Ich habe schon häufiger von diesen Druckluftschreibern, z.B. Tombow Air Press Pen, gelesen und mich gefragt ob es eines speziellen Schreibers bedarf. Ich habe immer einen 0815-Kugelschreiber dabei und seit gut einem Jahr ein paar Bleistifte vom Mario in der Tasche, die nach Möglichkeit auch im Cache verbleiben. Wir nutzen die Bleistifte auch für ein bisschen Werbung und ich habe bisher von keinem Owner gehört, der sich über einen Stift im Cache beschwert hat. Das Schöne an diesen Bleistiften ist die Größe, passen sie wunderbar in Petlinge.

Bisher konnte ich mit meinen Schreibutensilien fast alle Logs verfassen. Auch wenn es bei sehr feuchten Logbüchern manchmal nur zum Po gereicht hat, weil das Buch dann das zeitliche gesegnet hat und ich mit dem Stift durch das Papier gestochen habe und auf meiner Unterlage (oft mein Bein) geloggt habe

Anfang Dezember habe ich mich beim Julklapp vom GCHN registriert und in meinem Paket war, unter anderem, ein AirPress Pen von Tombow.
Mein erster Gedanke war „was soll ich denn damit? Stifte habe ich genügend.“

Ausgepackt und mal kurz ein paar Wörter auf ein Schmierblatt geschrieben, empfand ich das Schreiben mit dem Stift etwas ungewöhnlich. Er schreibt recht dünn, es fühlt sich fast ein wenig kratzig an. Außerdem ist er etwas kürzer als gängige Kulis. Der Erstkontakt sagte mir, dass wir wohl keine Freunde werden.

Trotzdem habe ich ihn mal in die Jacke gesteckt, das nächste gammelige Logbuch kommt bestimmt und eine Chance wollte ich ihm schon geben.

Und da kommen wir nun zum Grund dieses kleinen Artikels: Outdoor hat mich das Teil überzeugt.
Er schreibt wirklich gut auf jeglichen Logbüchern, egal ob klamm, feucht, trocken oder wasserfestes Papier. Außerdem bin ich bei Nanologbüchern immer von der Länge meines Nicknamens genervt, mit einem Standard-Kuli bekomme ich den Poilettentapier nur gequetscht untergebracht, gut lesbar ist da häufig anders. Dadurch, dass der AirPress eine etwas dünner Strichstärke hat, waren Nanologs für mich merklich besser zu signieren.
Was ich, neben dem guten Schreibverhalten auf feuchtem Papier, an dem Stift gut finde ist der Bügel, Kuli-Bügel halten bei mir oft nur kurze Zeit. Dieser lässt sich weit öffnen, dadurch geht das in die Tasche stecken wirklich gut, schnell und zuverlässig. Der Bügel hält, trotz des weiten Öffnungswinkels, wirklich gut.
Bei feuchtem Wetter trage ich zum Suchen häufig Handschuhe, reduziert Schneckenschleim an den Händen. Auch mit Handschuhen lässt sich der AirPress gut benutzen, der Schaft ist griffig und rutscht nicht aus der Hand.

Der Hersteller verspricht außerdem, dass durch die Druckluft-Technologie (die Tinte wird beim Aktivieren der Mine per Luftdruck komprimiert, sowie Richtung Schreibkugel gedrückt) auch jederzeit über Kopf geschrieben werden kann und immer Tinte zum Schreiben zur Verfügung steht.

Mich hat der Tombow AirPress Pen bisher überzeugt, ob er ein gutes Langzeitzeugnis bekommt wird sich zeigen.
Erhältlich ist er bei den diversen Fach- oder Onlinehändlern in verschiedenen Farben und kostet im Schnitt ca. 7,-€, Ersatzminenkosten ca. 0,80€/Stück.
Ich habe ihn in Schwarz erhalten, hätte ihn selbst aber in einer auffälligen Farbe, zum Beispiel in Gelb, gekauft. So ist er, sollte man ihn mal verlieren, vielleicht besser in der Natur aufzufinden.

Wanderstiefel Update

Ein Jährchen ist es jetzt her da habe ich mal über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und versprochen immer mal wieder Zwischenstände zu geben. Das ist nun wohl mal eine gute Zeit dafür, auch wenn es gar nicht so viel Neues gibt und sich auch wenig geändert hat. Ich trage die mittlerweile 4 Paar meist abwechselnd, also jeden Tag ein anderes Paar. Und ja, ich trage tatsächlich nahezu täglich Wanderstiefel da ich oft nach der Arbeit noch eine kleine Runde drehe.

Da wären also die Lowa Renegade GTX Mid und die haben immer noch den gleichen Status wie vor einem Jahr. Und in diesem Fall ist das sogar etwas Gutes denn die Vorgänger der Marke waren nach so einer Zeit meist schon über den Jordan gegangen. Diese sehen hingegen heute noch nahezu genauso aus wie vor einem Jahr, von Verschleiß ist wenig zu sehen.

Fogen die Salomon Quest Prime GTX die ja, wie ich berichtete aufgaben. Aber wow, ich nutze sie immer noch. Und so lange ich sie nicht extremer Nässe aussetze funktionieren sie weiterhin sehr gut. Erstaunlich, die Beschädigungen haben sich nicht vergrößert sondern halten ihren Stand. Also Salomon hat mich da wirklich von ihrer Quailtät überzeugt, ich bin gespannt wie lange diese angeschlagenen Schuhe noch durchhalten.

Weiter geht es mit den Lowa Innox, auch die haben bestätigt was schon vor einem Jahr geschrieben. Vor allem sehr leichte Schuhe, aber jetzt in den kalten Monaten nichts für längere Touren da sie wirklich nicht warm halten.

Kommt das letzte Paar, die ich ja hier schon erwähnte, die Jack Wolfskin – Altiplano Prime. Und die sind und bleiben bisher der Hammer im Schuh-Fuhrpark! Für Trekking-Stiefel nicht zu schwer, völlig wasserdicht und gut zu laufen, ein Gedicht! Aber abwarten, ich habe auch viel kritisches über Wolfskin gehört und mal sehen wie die so auf Dauer durchhalten.

Wie schon zu Beginn geschrieben, nicht viel Neues. Aber ich möchte einfach ab und an den Stand hier festhalten und nach einem Jahr war es mal wieder an der Zeit. Sollte nichts überraschendes passieren lesen wir uns zu dem Thema in einem Jahr wieder hier 😉

Biltema-Angel die Dritte

Weiter ging es mit meiner frisch gekauften Angel. Der Händler ist wirklich sehr gut, nach meiner Mail fragte er ab welche Stangen kaputt wären und zwei Tage später kam der Ersatz per Post. Also erneut auf eine kurze Versuchs-Runde. Ja, hält jetzt. Geht aber immer noch nicht wesentlich besser zusammen und die erst Stange beginnt bereits wieder sich zu „schälen“. Daher auch noch mal dieser kurze Bericht. Obwohl ich dem wirklich guten Händler ein gutes Geschäft wünsche, diese Angel ist schlicht schrott und beginnt schon innerhalb kürzester Zeit sich beim zusammen schieben zu zerlegen.

Meine erste Angel dagegen hat bis auf eine abgebrochene Spitze, die eindeutig auf mein Konto geht, immer noch nahezu Neuzustand und das obwohl ich sie bereits mehr als einmal im Einsatz hatte. Wenn also in absehbarer Zeit die neue Angel zerlegt sein wird werde ich mir wohl die alte schnappen und diese selber verlängern, das erscheint mir erheblich besser. Damit war die Angel für billige 15 Euro tatsächlich die erheblich bessere Wahl.

Biltema Nachtrag, die 55 Euro Angel

Nun habe ich es dann mal getan, eine neue Angel für Biltema-Caches ist mein. Und ich kann schon mal sagen, der erste Eindruck ist sehr gut. Dazu habe ich auch gleich ein kurzes Filmchen zusammen gestümpert.

Der Unterschied zur knapp 8 Meter Angel ist schon immens, fällt einem erst richtig auf wenn die nebeneinander liegen. Und selbst wenn die Spitze hier ebenfalls brechen sollte bleibt immer noch reichlich Biltema übrig. Bin also mal gespannt wie sie sich so im Einsatz macht 😎

Das soll es schon für heute gewesen sein, werde aber bestimmt noch mal was schreiben wenn ich das gute Stück im Einsatz hatte.

P.S.: Nun war ich tatsächlich gleich mal schnell los um die Angel zu testen. Eine kleine Runde mit 10 Biltema war es. Was soll ich sagen, so kann ein erster Eindruck täuschen. Schon an Cache 1 ließ die Angel sich nur sehr schwer wieder zusammen schieben. Und beim nächsten auseinander ziehen wurde schnell klar warum.

Eine Stange war gesplittert und zerschnitt mir bei der Gelegenheit dann auch gleich mal schön den Daumen. Aber nur die harten kommen in den Garten und Panzertape hat man als Cacher ja immer dabei, so wurde die Stange erstmal geflickt damit es weiter gehen konnte.

Das hielt zwei Caches lang dann hatte die Angel die Schnauze voll und wurde sozusagen weich.

Hier hätte ich wahrscheinlich schon richtig sauer oder enttäuscht sein müssen. Aber ich gestehe, hier habe ich echt laut los gelacht, das hatte so langsam was von Comedy 😎 Und es war noch lange nicht Schluss, ich hatte nur keine Lust mehr noch mehr Fotos zu machen. Am vorletzten Cache blieb die Angel oben haken und die Stange über der beschädigten Stange trennte sich von selbiger. So hing also der ober Teil der Angel im Baum und den unteren hatte ich in der Hand. Also zumindest fast, denn durch das lösen fuhr er sich durch sein Gewicht sozusagen selber ein und durchschlug mit Schwung die untere Kunststoffkappe so dass er mir fast noch den Fuß zerlegt hätte, es wurde zum Glück nur der Waldboden.

Was soll ich sagen, am Ende hatte ich eine zweiteilige Biltema die sich gerade so auf je 2 Meter einfahren ließ und ich sie somit überhaupt noch ins Auto bekommen habe. Habe jetzt mal den EBay-Händler angeschrieben, und der hat mir sofort zugesagt die beschädigten Holme zu ersetzen. Der Service stimmt also schon mal!

Aber egal, vielleicht hatten wirklich nur die beiden Holme einen Knacks weg, die Qualität dieser Angel liegt definitiv darin sie nicht zu kaufen, zumindest nicht für Geocaching! Denn die Holme sind einfach zu empfindlich für häufigeres aus-/einziehen. Sie tendieren dazu sich recht fest zu setzen und wenn man sie dann wieder zusammen schieben will geht das auf die Qualität. Dazu sind 12 Meter schon etwas an Gewicht und das haut gerne mal unten den Boden raus wenn man nicht genau aufpasst. Mit etwas Panzertape bekommt man letztes Problem in den Griff, das mit dem Ausziehen ist schon schwieriger. Ob die teureren Angeln wirklich besser sind kann ich nicht beurteilen, glaube aber nicht recht dran. Das scheint auch etwas Glück zu sein, meine 8 Meter, 15 Euro Angel war da bis aus die Spitze erheblich besser verarbeitet. Vielleicht sollte man sich auch einfach mit 8 Meter begnügen. Mal sehen was jetzt wird, ich melde mich 😎

Wanderstiefel

Ich hatte vor langer Zeit schon mal was über Wanderstiefel geschrieben und dachte es wäre mal wieder Zeit, so kommen ja auch langsam Langzeit-Erfahrungen zustande. Daher hier mal wieder ein kleiner Bericht. ACHTUNG, ich bin kein Tester, kein Outdoor-Profi, Produkt-Tester o.ä. und daher sind das wirklich nur subjektive Berichte eines einfachen Wanderers.

Aktuell habe ich 3 paar Wanderstiefel im Gebrauch und jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Meine Meindl haben mich dieses Jahr leider verlassen. Als wir zum Cache „nothing but stones“ am Kinnarodden aufbrechen wollten löste sich die gerade erst neu verklebte Sohle erneut und damit war dann der Drops für das Paar gelutscht. So musste ich den Marsch mit den Salomon Stiefeln machen und das war wirklich anstrengend das diese „Halb-Trecking-Stiefel“ einfach massiv überfordert waren. Aber immerhin haben sie gehalten und sich nicht, wie meine Lowa Renegade 2011 auf der gleichen Tour, komplett zerlegt 😎 Aber das ist alles Jahre her und hier soll es mal um die heutigen Modelle gehen.

Lowa Renegade GTX Mid sind jetzt so ca. 2-3 Jahre alt, ein Alter in dem bei mir die letzten Lowas immer mal aufgegeben haben in dem sie die Sohle abwarfen und sich die Nähte auflösten. Einer der Gründe das Lowa bei uns etwas in Verruf geriet. Bei diesen kann ich bisher nur toi, toi, toi sagen, die sind immer noch gut in Schuss. So richtig Wasserdicht sind auch diese nicht aber sie halten immerhin lange durch bevor so langsam die Zehen feucht werden. Dazu sind sie relativ leicht und halten den Fuß recht warm ohne ihn ins Schwitzen zu bringen. Mittlerweile kann ich also sagen dass ich ganz zufrieden bin. Ein guter Wanderschuh der mir viel Freude macht. Ich nutze ihn im Schwerpunkt für Wanderungen in einfachem Terrain und wenn es etwas kälter ist.

Also bisher, auch nachdem sie jetzt schon etwas älter sind, durchaus gut. Mal sehen wie es mit ihnen weiter geht.

2-3 Jahre und noch keine richtigen Ermüdungserscheinungen
aus Europa

Salomon Quest Prime GTX, 1 1/2 Jahre alt. Der Stiefel hatte mich von Beginn an begeistert, auch wenn ich seinen Beinamen „Trekking-Boot“ nur zum Teil unterschreiben würde. Er ist schon ein ganzes Stück mehr Trekking als der Lowa aber doch eher ein Wander/Trekking Mix. Wenn man ihn in der Kategorie sieht ist er wirklich top, selbst mit den sehr bescheidenen Schnürbändern habe ich mittlerweile meinen Frieden geschlossen. Im Prinzip könnte ich fast den Text des Lowa übernehmen, nur dass dieser Schuh wesentlich Wasserdichter und härter im Nehmen ist. Ich nutze ihn meist wenn das Gelände etwas derber wird. Aber selbst zum Motorrad fahren hat er sich als recht geeignet erwiesen. Für meinen Geschmack in allem etwas besser als der Lowa aber eben auch einen Tick schwerer und bei langen Wanderungen macht das halt schon einen kleinen aber feinen Unterschied.

Jetzt kommt so langsam das Alter wo ich gespannt bin ob sie auch Langzeit-Qualitäten haben.

bisher immer noch top
aus Vietnam

Das neueste Mitglied kam durch einen Zufall in die Stiefel-Familie, eine Kombination aus Gutschein Weihnachten und ein Laden hat nur Lowa-Stiefel 😎 So kam ich zum neuesten Sproß, Lowa Innox. Eigentlich wollte ich gar nicht unbedingt Lowa, aber wenn man schon mal da ist probiert man halt mal was aus. Also mal Wander-Stiefel nach Aussehen probiert, die gefielen mir einfach. Und wow, was ein geiler Wanderstiefel! Super leicht und angenehm am Fuß. Mittlerweile habe ich einige Wanderungen zwischen 10 – 20 Kilometern hinter mir und bin absolut begeistert. Auch wenn der Schuh eher für warme Zeiten ist, mit dicken Socken geht es auch im Winter. Dafür ist er schon mal absolut Wasserdicht! Und vor allem leicht, leicht, leicht und noch mal leicht 😎

toller Stiefel!
wieder aus Europa

So weit, so gut. Mal sehen wie sich die Stiefel weiterhin entwickeln, ich habe vor immer mal wieder zu berichten wenn es etwas Neues gibt.