Mumble rulez

Teamspeak, Mumble, Mixlr, IRC und was es so alles gibt… Hier möchte ich mal kurz erläutern wie Mumble bei uns funktioniert! Mumble gibt es wirklich für nahezu alle Geräte, zu finden auf der Mumble-Homepage. Hier kann man auch nachlesen, es ist Open Source. Ist zwar nie eine Garantie, aber hier will euch keiner abzocken oder eure Daten abgreifen, die Software ist seriös. Und aus meiner Sicht für eine Open-Source-Software erstaunlich gut gelungen, also nutzbar ohne tiefste IT-Kenntnisse.

Nun kommt der erste Start und man wird durch die Einrichtung geführt. Und auch die ist wirklich simpel.

Die ganze Einrichtung bezieht sich hier vorerst auf die Audio-Eingabe, d.h. wenn ihr auf Mumble auch mal sprechen wollt. Als Eingabegerät kann man eigentlich alle Einstellungen so lassen, es sei denn ihr benutzt spezielle Mikros oder Lautsprecher, das könnt ihr hier auswählen. Lautsprecher ist dabei so eine Sache, dann habt ihr nämlich nette Rückkopplungen, da hilft am besten ein Kopfhörer und gut ist.

Die Hardware-Verzögerung, wozu auch immer sie wirklich dienen mag, einfach Weiter.

Dann könnt ihr ein bisserl erzählen und auf dem Balken sehen, ob alles gut eingestellt ist.

Hier folgt nun eine interessante Stelle, nämlich die Steuerung. Gerade zu Beginn würde ich dringend zu Push-To-Talk raten. Dann vergebt ihr nämlich eine Taste und nur, wenn ihr die drückt, sprecht ihr auch. Funktioniert wirklich gut, man sollte nur eine Taste nehmen die man ansonsten in der Zeit nicht benötigt.

Die guten alten Qualitätseinstellungen. Sehen hier einen Tick anders aus, da ich sie ja schon eingestellt hatte. Aber für Sprache reicht mittlere Qualität wirklich absolut, es sei denn ihr wollt eine Oper vortragen. Und Text-Zu-Sprache immer aus, das ist ansonsten wirklich nervig!

Nun noch entscheiden, ob man anonyme Statistiken senden möchte, das muss dann wirklich jeder für sich selber entscheiden.

Zu guter Letzt das Zertifikat. Open-Source-artig wieder mal nur für Nerds so richtig klar, aber klickt einfach auf Weiter und er erstellt es für euch und ihr müsst euch um nichts kümmern.

Nach der Einrichtung begrüßt euch die Software mit herzerfrischender Einfachheit, ich liebe so ein „Keep it simple“.

Nun muss natürlich etwas konfiguriert werden, aber ich kann euch versichern, auch das überfordert wirklich niemanden. Falls bei euch an dieser Stelle noch „Text-Zu-Sprache“ angehakt ist, bewundern wir zunächst die Übersetzung. Danach haken wir es am besten schnell ab, ansonsten labert euch die Software auf die Dauer echt ein Ohr ab. Dann geht es endlich in die Einstellungen.

Hier muss man sich in der Audioeingabe entscheiden wie man sprechen möchte. D.h., wenn man es nicht schon direkt nach der Installation erledigt hat. Kontinuierlich und Sprachaktivierung sollte man nur nutzen, wenn man weiß, was man tut und niemand im Hintergrund vielleicht Dinge sagt, die nicht für die Teilnehmer im Mumble bestimmt sind. Push-To-Talk dürfte für die meisten passen denn dann vergibt man eine Taste oder eine Tasten-Kombination, die man wie einen Sendeknopf nutzt.

Dann geht man noch mal geschwind in die Benachrichtigungen und hakt an und ab was man gemeldet haben möchte. Auch hier rate ich eher von „Text-zu-Sprache“ und „Sounddatei“ ab, sonst kann das mal zur Disco werden. Was man ansonsten gemeldet bekommen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Und siehe da, das war es schon an Konfiguration. Was jetzt noch fehlt, ist der Server, auf den man möchte, natürlich der einzig Wahre, der DSM-Server.

Da seht ihr jede Menge Server im Internet die da auf irgendwelchen Listen eingetragen wurden. Natürlich interessieren die euch gar nicht, ihr wollt ja direkt zu uns. Und so klicken wir auf Server hinzufügen und geben die Daten ein.

Adresse: h2950915.stratoserver.net, Port: 64738, euren Nick und bei Bezeichnung „Die Götter von DSM“. Ok, „meine Götter“ geht auch. Sollte übrigens irgendwo irgendwas von „Zertifikat“ auftauchen, klickt einfach „Ja“ oder „Ok“ oder was er da gerade anbietet. Das ist so ein Nerd-Kram der eigentlich für diese Nutzung belanglos ist.

Den Server sollte er dann eigentlich automatisch in Favoriten gelegt haben und wenn er da nicht richtig ist, wo dann. Wenn ihr euch also nun verbindet, erscheint eine nette Begrüßung und ihr werdet wahrscheinlich im Raum DSM 2 1/2 landen. Im Bild steht noch root, aber ich konnte mittlerweile die Stelle finden, an der ich das ändern kann. Ist auch belanglos. Ihr geht einfach mit der Maus auf euren Namen und zieht den in Aufnahme. Dort werdet ihr automatisch stumm geschaltet. Wollt ihr euch vor der Sendung noch mit anderer Hörern unterhalten geht ihr in Hörer-Talk, dort dürfen alle sprechen. Die Vorbereitung ist nur für die Podcaster.

Einen habe ich noch. Es gibt die Möglichkeit über den Menüpunkt Selbst – Registrieren sich auf dem Server zu registrieren. Das bedeutet, wenn ich es richtig verstanden habe, eigentlich nur, dass für eure Software-Installation euer Nick-Name registriert ist und euch den keiner „klauen“ kann. Mag aber auch was völlig anderes sein, so ganz sicher bin ich auch nicht. ABER, auf jeden Fall ist es immer klug sich sein Mumble-Verzeichnis irgendwo hin zu sichern, dann kommt man später auch wieder an die Registrierungen. Bei mir ist das hier ausgegraut weil ich schon registriert bin.

Ich bin übrigens so richtig, richtig schlecht im Anleitungen schreiben. Wenn euch also noch was auffällt, was noch unklar ist, dann macht das doch besser. Nein, im Ernst, bitte meldet euch, damit ich die Anleitung weiter verbessern kann.

Und dank unserer Geheimwaffe, dem Interceptor, jetzt auch auf Video!

Nachtrag

Mumble für Android: Plumble – Mumble VOIP (Free) – Apps on Google Play

Ein Gedanke zu „Mumble rulez

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.