Handy als GPS? Mit Moto Z bin ich top zufrieden

Die Diskussion ob ein Handy zum Cachen geeignet ist oder nicht war zu seiner Zeit auch nicht ohne. Übrigens sieht es in den Wander-Foren nicht anders aus, auch dort gibt es die üblichen Plattform-Kämpfe. Mittlerweile hat die Diskussion sich etwas beruhigt und nur noch ab und an meinen einzelne Cacher abfällig von Handy-Cachern zu sprechen. Dabei bin ich mir nicht sicher worum es ihnen wirklich geht. “Handy-Cacher” wird ja auch gern als synonym dafür benutzt Cacher zu bezeichnen die “schlurig” mit Caches umgehen. D.h. man unterstellt einfach mal dass man sich mit einem GPS vor der Nutzung auseinander setzen muss und mit einem Handy einfach ohne Vorbereitung los legt. So weit ist das ja nicht verkehrt, aber daraus wird dann gerne geschlussfolgert dass Handy-Cacher das Hobby weniger lieben als GPS-Cacher und das ist natürlich schon eine recht sportliche Sichtweise 😉 Gehupft wie gesprungen, soll im Prinzip auch nicht das Thema sein.

Ich selber bin vor 2-3 Jahren vom Garmin Montana auf Handy umgestiegen weil es einfach keine wirklichen Vorteile mehr durch ein GPS für mich gab. Im Gegenteil, das Handy ist wesentlich flexibler weil es eben auch noch unfassbar viele Apps haben kann und eine Online-Verbindung hat. Einziger Nachteil war für mich IMMER die Laufzeit. Die Haltbarkeit war eigentlich immer nur eine Frage der Hülle für das Handy. Und die Laufzeit ist für mich mittlerweile kein Problem mehr.

Am Anfang gab es die Lösung mit dem mitgeführten Power-Pack, das war für mich nie eine wirkliche Lösung. Das Gehampel mit der Kabelverbindung zum Handy und die dadurch entstehende Inflexibilität war für mich einfach zu hoch. Ein Handy mit wirklich langer Laufzeit war hingegen oft zu abgespeckt. Und dann stieß ich auf das Motorola Moto Z Play. Das war für mich die vorerst endgültige Lösung. Schon in der normalen Ausführungen brachte mich das Handy bei normalem Cachen über den kompletten Tag ohne dass ich die GPS-Funktion sparsam hätte einsetzen müssen. Und mit dem Konzept der Mods (einfach anklickbare Zusatzteile) gab es noch ein Powerpack dazu dass einfach hinten angeklickt wird, magnetisch hält, und dann für fast 2 Tage am Stück mit GPS hält, bei normalem Handy-Einsatz sogar 3-4 Tage. Dabei empfinde ich das Akkupack nicht mal als störend, im Gegenteil. Dadurch bekommt das Handy ein Gewicht und eine Form die ich wesentlich lieber in der Hand halte als diesen super dünnen Mist der schon fast in die Hände schneidet.

Der GPS-Empfang ist top, die Laufzeit absolut ausreichend. Zur Zeit läuft es mit Android 7.1.1 und Android 8 ist angekündigt. Auch die sonstige Ausstattung ist absolut auf Höhe der Zeit und preislich liegt es eher im Mittelfeld.  Und nicht nur cachen ist überhaupt kein Problem, wir nutzen es genauso für unsere Wanderungen im Harz zur Wandernadel und auch zur Auto-Navigation. Einzig die Kamera würde ich als schwach bezeichnen, gute Bilder gelingen wirklich nur mit sehr ruhiger Hand, ansonsten hat sie so ihre Problemchen. Ist aber für Schnappschüsse letztlich schon noch ausreichend. Kurz und gut ein rundum taugliches Handy dass allen normalen Einsätzen gut gewappnet entgegen schaut.

Wer sich also fragt ob es ein Handy gibt das ein GPS nahezu ersetzen kann dem möchte ich das Motorola Z Play mit Akku-Mod ans Herz legen, damit habe ihr ein tolles Gerät!

Nahezu? Ja, auf Mehr-Tages-Touren bevorzuge ich immer noch ein Garmin. Wir haben da seit langem noch ein Colorado 300 dass ich allein schon für sein hervorragendes Display liebe und als Ersatz jetzt ein eTrex 20 dass durch seine gigantische Laufzeit besticht. Und vor alle, beide laufen mit AA-Batterien und benötigen keinen Spezial-Akku-Kram. Und immer wenn ich das eTrex mal einsetze, also mit “rasantem” USB2 kopple und dann ewig warte bis die GPX hoch geladen ist, dann weiß ich auch gleich wieder warum ich mit dem Handy irgenwie besser dran bin 😉

Wie ist es mit Wander-Schuhen?

Wander-Stiefel haben natürlich immer ein gewisses Gewicht. Dazu sind sie steif im Knöchel, beim Autofahren stört das schon mal. Und zu guter Letzt tut es dem Geruch der Füsse natürlich auch nur bedingt gut wenn sie so komplett abgeschlossen sind.

Bleibt also die Idee Wander-Schuhe zu nutzen. Das habe ich über die Jahre immer mal wieder probiert, funktioniert hat es aber nie. Kann natürlich auch an meinen Füssen liegen 😎

Mit folgenden Wander-Schuhen habe ich so meine Erfahrungen gemacht.

The North Face Hedgehog GTX XCR

den hatte ich 2011 und nach seinem “Tod” 2012 gleich zweimal gekauft und im Einsatz. Allerdings hat er nicht so recht überzeugt. Eigentlich lag er sehr gut am Fuß und hatte vor allem eine sehr, sehr überzeugende Sohle. Dazu sei erwähnt dass ich Hobby bedingt immer mal wieder Bäume beklettere und da ist eine gute Sohle wirklich viel wert. Und eben bei diesem Schuh war der Grip so richtig gut. Leider war es mit der Wasserdichtigkeit nicht so weit her, bei etwas mehr Feuchtigkeit ging das schnell durch. Haupt-Kritikpunkt war aber die Haltbarkeit. Einmal hätte ich knapp über 1 Jahr bis zu den ersten Auflösungserscheinungen noch hingenommen, beim zweiten mal aber nicht mehr und damit war der Schuh bei mir raus.

The North Face – unbekanntes Modell

Da ich viel von The North Face halte habe ich irgendwo mal einen Turnschuh der Marke im Ausverkauf gesehen und mitgenommen. Leider habe ich keine Rechnung mehr, daher weiß ich nicht mal mehr die genaue Bezeichnung, aber ich habe ein paar Bilder unten dran gehängt. Der Schuh ist ein echter Hit, der ist so gut Belüftung dass an Schweißfüße gar nicht zu denken ist, im Gegenteil, die Füße werden eher zu kalt. Aber im Sommer der absolute Top-Schuh! Auf Wasserdichtigkeit sollte man hier aber noch weniger setzen. Dafür aber auch wieder eine sehr gute Sohle und er liegt top am Fuß. Den würde ich wohl wieder kaufen aber es scheint ihn nicht mehr zu geben.

Reebok Sawcut 4.0 GTX M Walkingschuhe

Die Schuhe waren ein echter Glücksgriff. Die liegen top am Fuß, die Sohle bietet richtig guten Griff, die halten mir die Füße sehr lange trocken und selbst die Schnürbänder sind hervorragend, die gehen nicht dauernd auf. Für mich eigentlich der bisher beste Schuh den ich im Einsatz hatte und die würde und werde ich wohl auch wieder kaufen wenn es sie nach dem “Tod” meines jetzigen Paars noch gibt.

Salomon Wanderschuhe

Auch dieser Schuh liegt recht gut am Fuß, wenn auch nicht ganz so gut wie die vorher aufgeführten, aber die Unterschiede sind da klein. Wasserdichtigkeit ist wieder mal so lala und auch die Sohle ist ok, mehr aber auch nicht. Mir wirkt der Schuh insgesamt etwas labberig, d.h. er wirkt irgendwie immer als wenn ihm irgendwelche Stabilisatoren verloren gegangen wären, kann ich leider nicht genauer beschreiben. Auch die Schnürung gefällt mir nicht da sie immer etwas hin und her rutscht. Den Schuh würde ich nicht wieder nehmen.

Vibram FiveFingers Bikila M358

Der sei nur mal am Rand erwähnt, ein Zehen-Schuh. Ist mal eine ganz witzige Erfahrung mit so etwas rum zu probieren. Als erstes habe ich mir passende Socken dazu gekauft, ansonsten war mir das Schweiß-bedingt zu unangenehm an den Zehen. Dann ist es ein schwer zu beschreibendes Erlebnis damit zu gehen, es ist halt einfach völlig anders als man es kennt und man kann sich mit Sicherheit auf schmerzende Schienbeine am Folgetag einstellen wenn man es nicht gewohnt ist. Dennoch sind die bei mir im Einsatz, nämlich wenn ich (selten) mal was auf irgendeinem Dach machen muss. Warum? Die vermitteln ein unheimlich gutes Gefühl zum Untergrund und auf Dachpfannen kommst du dir damit vor wie Spiderman!

Fazit

Ich habe eine gute und einige nicht ganz so gute Outdoor-Schuhe. Für mich sind sie aber komplett für Wanderungen nicht zu gebrauchen. Dazu fehlt mir einfach der Halt in solchen Schuhen und vor allem bekomme ich meist ab Kilometer 5-7 Blasen an den Hacken.

Ich nutze die Schuhe meist für die Fahrt zur Wanderung und dabei haben sie dann auch den Vorteil dass man immer mal aussteigen und kleinere Ausflüge ins Gelände machen kann ohne sich über die Schuhe Gedanken machen zu müssen.

Dabei ist der Reebok die absolut erste Wahl, maximal im richtig warmen Sommer würde ich u.U. die unbekannten North Face nehmen da sie besser belüftet sind.

Lowa Renegade GTX – Trekkingstiefel

Seit vielen Jahren trage ich zum Wandern gerne Lowa Renegade GTX Stiefel und war eigentlich immer sehr zufrieden. Allerdings wurden die bei Sport Karstadt eher als Wanderstiefel und nicht als Trekking-Stiefel beworben und das würde ich genauso sehen. Scheint im Moment in Mode zu sein alle Wander-Stiefel als Trekking zu benennen, verkauft sich vermutlich besser?!

Zum Wandern sehr gut, als Trekking-Stiefel für meinen Geschmack gnadenlos überfordert. Unsere Kinnarodden / nothing but stones Wanderung führte bei mir zu zwei gebrochenen Sohlen. Klar, knapp 50 km über Steine ist hart für jeden Stiefel, aber die Meindl der unsichtbaren Heike haben das klaglos hingenommen. Von daher würde ich mit den Lowas immer Wandern aber nicht in wirklich derbes Gelände ziehen, da haben sie mir bewiesen dass sie dort ungeeignet sind.

Das Haupt-Kritikpunkt für mich ist bei Lowa die Haltbarkeit. So halten die Stiefel bei mir meist 2-3 Jahre und dann lösen sie sich in Gesamtheit auf. D.h. sie bekommen erste tiefere Risse, schmalere Stege reißen und das Obermaterial löst sich förmlich auf. Für Stiefel der Preisklasse ist das für mich etwas früh. Klar, mit Pflege habe ich es nicht so und so wirklich schonend kommen sie bei mir auch nicht zum Einsatz. Aber die Schäden sind meist eindeutig nicht durch den Einsatz bedingt sondern sehen eher nach Verschleiß aus und das ist nach so überschaubarer Zeit definitiv zu früh.

Zweiter (leichter) Kritikpunkt ist das Gewicht, für einen Wanderschuh empfinde ich sie immer als etwas schwer. Hier stehen bewusst keine Gewichtsangaben da ich das gefühlte Gewicht viel wichtiger finde und das ist recht hoch. Nicht falsch verstehen, man hat da keine dicken Kilo-Gewichte an den Füßen aber man merkt sie halt durchaus und das ermüdet den Fuß natürlich schon etwas früher.

Letzter Kritikpunkt ist die Wasserdichtigkeit, der Kritikpunkt hat sich bei mir erst bei dem letzten Paar ergeben. Im Prinzip sind die Stiefel auch für Regen geeignet, aber bei längerer Zeit in heftigem Regen, Match und ähnlichem Unbill bekomme ich zumindest mehr als feuchte Füße. Dauert zwar eine Weile, passiert dann aber halt doch. Mag natürlich ein Ausreißer bei diesem Paar sein, da bin ich mir selbst nicht ganz sicher.

Es gibt natürlich auch positive Seiten, sonst hätte ich mir ja über Jahre nicht immer wieder neue Paare gekauft. Da ist der Tragekomfort, für meinen Geschmack liegen die optimal am Fuß und stützen die Gelenke sehr gut. Durch einen Bänderriss vor vielen Jahren ist das bei mir ein sehr wichtiger Punkt. Dazu kommt es bei den Stiefeln nicht so schnell zu Schweißgeruch, ein Punkt den ich ebenfalls nicht ganz unwichtig finde.

Bisher hatte ich nichts besseres gefunden, aber seitdem ich jetzt auf die Salomon gestoßen bin wird dies wohl mein vorerst letztes Paar von Lowa gewesen sein, die Salomon machen eine besseren Eindruck, sowohl vom Einsatz her als auch von der Qualitäts-Anmutung. Schade eigentlich, wenn die etwas länger halten würden wären sie bei mir immer noch weit vorne, so aber wird es wohl mein letztes Paar sein.

Training läuft

Ein weiterer Monat ist zu Ende und unser Training läuft gut. Die 10.000 Schritte Wochenschnitt halten immer noch, auch wenn es durch das arg kalte Wetter zur Zeit wirklich nicht so einfach ist sich zu motivieren. Aber den Monat wie schon im Januar mit einem Wandertag gespickt, dazu eine knappe Woche Mallorca, da kam so einiges zusammen.

Gerade der kurze Urlaub auf Mallorca war wirklich ein Treffer. So war es einfach mehr als schön mal aus dem miesen Wetter raus zu kommen und ein paar Tage in Wärme und (meist) Trockenheit zu verbringen. Und selbst wenn es mal regnete war es immerhin warmer Regen! Dazu hatten wir das Glück uns immer Strecken heraus gesucht zu haben die wirklich anstrengend waren. Meist viel Bergauf und Bergab, dazu meist schwere Wege mit viel steinigem Untergrund, also genau das was im Sommer auf uns zukommen wird. Dazu war es auch gleich ein guter Ausdauer-Test, nach 5 Tagen ununterbrochener Anstrengung wurde uns hübsch verdeutlicht wo zur Zeit das Limit liegt. Sowohl Knie als auch Beine gaben deutlich Signal.

Mit dem März wartet nun ein eher ruhiger Monat auf uns, lediglich ein Wandertag ist geplant, auf Ausflüge haben wir mal verzichtet da Heike die Abteilung wechselt und das natürlich auch immer etwas Stress mit sich bringt. Für den Wandertag muss ich mir dann langsam mal eine Strecke heraus suchen.

Wir sind also gut im Plan und ein paar Monate sind es ja noch, mal sehen wie es sich weiter entwickelt.

Was ist eigentlich “Wandern”?

Der Gedanke kam mir als ich über die Entfernungen die man zurücklegt sinnierte. So bevorzuge ich eigentlich Strecken zwischen 10-20 Kilometern, auch abhängig von der Jahreszeit (Temperatur). 10 Kilometer ist für mich so das Minimum, -15 Kilometer recht optimal und -20 Kilometer noch im Rahmen. Wir sind auch schon länger gelaufen, aber ab 20 Kilometer finde ich es langsam etwas mühsam, ab 25 Kilometer schon anstrengend und ab 30 Kilometer macht es mir nicht mehr so richtig Vergnügen. Über 35 Kilometer ist dann auch mein Limit langsam erreicht, d.h. dann tut so langsam alles weh und ich schaue mich ernsthaft nach einer Transportmöglichkeit um. Aber ab wann ist es nun Wandern? Bis wann ist es ein Spaziergang? Und ab wann ist es kein Wandern mehr?

Meine Idee war das mal nachzulesen und dann hier kurz aufzubereiten. Die Nachforschungen gestalteten sich dann aber extrem anders als erwartet. Das allwissende Internet zeigte plötzlich erstaunlich unerwartete Schwächen 😎

Umfangreich erläutert “Wandern” in der Wikipedia. Aber selbst dort ist keine so wirklich fundierte Definition zu finden, Wandern ist also irgendwie nahezu alles?! Die Eingrenzung durch den deutschen Wanderverband finde ich dabei nicht so gut:

  • mehr als eine Stunde
  • eine entsprechende Planung
  • Nutzung spezifischer Infrastruktur
  • eine angepasste Ausrüstung

Mehr als eine Stunde ist sicher schon mal ein guter Ansatz, sind bei normaler Wander-Geschwindigkeit wohl so 4-5 Kilometer. Wobei das für mich tatsächlich eher noch unter Spazieren gehen laufen würde.

Eine entsprechende Planung halte ich für unnötig, ich werfe mir an freien Tagen durchaus mal den Rucksack über und laufe einfach los und sehe wohin mich der Weg so führt, das wäre dann kein Wandern?

Spezifische Infrastruktur halte ich für noch mal wesentlich belangloser denn die benötige ich so gar nicht.

Angepasste Ausrüstung ist natürlich sehr unspezifisch. Zähle ich wohlwollend vernünftiges Schuhwerk dazu passt es aber schon.

Also insgesamt für mich keine wirklich vernünftige Definition. Wenn man dann so durch das große Internet surft wo es doch so alles und jedes gibt stellt man dann langsam immer und immer mehr fest dass es wirklich keine wirklich fassbare Definition von “Wandern” gibt, im Gegenteil, jede Quelle deutet den Begriff anders.

Und die Unterschiede sind wirklich krass, von alles über x km durch die Natur bis zu ausgerüstet mit allem was gut und teuer ist findet man Erklärungen ohne Ende. Es scheint tatsächlich dass der Begriff in keinster Weise irgendwo so richtig definiert ist. Das einzige worüber sich viele Quellen einig sind, es muss durch die Natur führen. Warum dem so ist steht leider nirgends und erschließt sich mir auch nicht, warum sollten 10 Kilometer durch die Stadt keine Wanderung sein können?

Also schließe ich mich mal den ganzen Quellen an und erfinde meine eigene Definition, was andere können kann ich doch auch 😎 Für mich ist Wandern:

  • 10 Kilometer und mehr, darunter ist es für mich Spazieren
  • Meist durch die Natur, aber auch durch urbane Gegend kann durchaus Wandern sein

Der Rest ergibt sich doch eigentlich von allein? Wenn ich obiges voraus setze ergibt sich ein Rucksack doch wohl für die meisten Menschen von allein da man ja zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas zu trinken dabei haben möchte. Ebenfalls vernünftiges Schuhzeug damit die Füße weder weh tun noch sich Blasen bilden. Natürlich kann man alles auch ohne Rucksack und gute Schuhe machen, man kann sicher auch nackig durch die Stadt laufen, ob das dann aber der “normale” Fall ist sei mal dahin gestellt 😉

Also muss ich hier jetzt mit dieser, meiner eigenen, Definition leben denn im allwissenden Netz habe ich nichts gefunden.

Mallorca 3 – Traumwanderung zum Mirador Penya des Migdia

Dieses mal wieder mit wenig Worten 😎 Cacher macht den GC2RVD0 und Wanderer wandert zum Mirador Penya des Migdia, alle Bilder von der fantastischen Wanderung dort hin. Und da gewesen ist nur wer auch die letzten 100 Meter zur Kanone geklettert ist und nein, dorthin gibt es keinen wirklich richtigen Weg 😉

Das Ziel, Mitte GANZ oben

Mallorca 2 – Cova Tancada

Heute sollte es dann mal eine besondere Wanderung kombiniert mit einem Cache sein. Das Ziel war die Cova Tancada. Und wir können bestätigen, sowohl für Wanderer als auch für Cacher, ein besonderer Genuss und eine besondere Herausforderung!

Die Wanderer finden hier eine Übersicht, die Cacher hier den Cache.

Den Tipp hatten wir schon beim letzten Besuch von glider74 bekommen und auch zstein wies dieses mal darauf hin. Da wir es beim letzten mal zeitlich nicht geschafft hatten sind wir also heute hin.

Der Hinweg drückte etwas auf die Stimmung. Da war die Zufahrt, die letzten Kilometer sind schon echt heftig, ein Weg den man kaum noch Weg nennen mag und als Krönung auch noch einsetzender Regen, das kann schon etwas nerven. Aber was soll es, man ist ja nicht aus Zucker!

Der Marsch fängt dann erstmal recht locker an und erinnert an einen gemütlichen Spaziergang. Nach kurzer Zeit wird der Weg schon schmaler aber er ist immer noch gemütlich zu begehen auch wenn es stetig leicht bergauf geht. Für Cacher ist übrigens noch ein Cache, GC37QQV, auf dem Weg der sich wirklich lohnt! Irgendwann ist man dann “oben” und hat schon mal einen herrlichen Blick. Ab hier geht es dann langsam recht steil runter und der Weg wird immer schmaler. Eine gewisse Trittfestigkeit sollte ab hier vorhanden sein.

Gar nicht so viel weiter trifft man dann auf die Steilküste und die letzten Meter zum Cache sind dann auch schon anspruchsvoller und nichts mehr für Warmduscher. Es ist steil, bei Nässe auch glatt und man muss schon mal genauer schauen wie man vorwärts kommt. Der Cache ist dann eigentlich gut zu finden, Spoiler-Bild kann aber helfen T 4,5 halte ich für etwas hoch, 3,5 oder 4 hätten wohl auch gereicht, aber das ist halt Owner-Sache.

Ab hier (Mitte Steilküste) kommt dann der spannende Teil der nichts mehr direkt mit dem Cache zu tun hat, der Abstieg zur Höhle und der hat es wahrlich in sich. Wir sind ja eigentlich keine Kinder von Traurigkeit aber hier gab es mehr als eine Stelle wo der eine oder andere sich nicht mehr so ganz wohl fühlte denn der Weg ist schwer und ein Ausrutscher kann hier richtig, richtig übel enden! Zumal wir erst mal überhaupt keinen Zuweg zur Höhle finden konnten. Da half uns dann wirklich das Glück in Form einer spanischen Gruppe die offensichtlich mit Guide aus der Höhle kamen und plötzlich vor uns am Hang auftauchte so dass wir einschätzen konnten wo der Zuweg sein musste. Nach kurzem Weg kamen auch plötzlich wieder weiße und rote Punkte die den Weg markierten. Dieser Weg, so ca. die letzten 30-40 Meter Luftlinie zur Höhle war dann der Teil der uns wirklich viel Schweiß und Überwindung gekostet hat, der ist wirklich heftig!

Die Höhle selber ist dann nicht so riesig und eindrucksvoll, aber in der Kombination Wanderung, Abstieg und Kletterei kommt sie einem vor wie die geilste Höhle die man je gesehen hat 😉

Wer also Abenteuer mag, trittfest ist und nicht zu große Angst vor Höhe hat, der sollte diese Höhle wirklich besuchen, der Weg lohnt sich absolut! Kinder würde ich nicht unbedingt mitnehmen, dafür ist speziell das letzte Stück doch zu anspruchsvoll und gefährlich.

Wir hatten übrigens dass Glück von Ziegenmama und Ziegenkind begleitet zu werden, die beiden blieben immer so in 20 Meter Abstand um uns rum und schauten interessiert zu, wahrscheinlich lachten sie sich in Wirklichkeit tot. Denn während wir zum Teil Blut und Wasser schwitzten standen die beiden locker über oder unter uns und fraßen in Ruhe die Blätter von den Bäumen 😎

Anreise Mallorca

Wir sind also angekommen und dieser Artikel wird auf der Reise und im Hotel geschrieben.

Flug

So schnell ging es noch nie. Bis auf wenige Meter keinerlei Stau. Im Parkhaus gleich einen Platz gefunden obwohl es für Mitte Februar erstaunlich voll war. Der Shuttle-Bus stand schon bereit, kaum drin ging es auch schon los.

Koffer check in, Hut ab Ryan Air, so schnell haben wir das noch nie erlebt!

Danach durch den Zoll, dank 9€ für Fast Lane ging auch das in Rekord-Zeit!

Kurz und gut, bis hier hin: Läuft 😎

Der Flieger? Nun ja, da merkt man das Ryan Air “billig” ist. Nicht mal Netze an den Sitzen, extrem eng bestuhlt, Notfall-Plan auf die Kopflehne gedruckt. Überflüssige Dinge wie Bildschirme oder Kopfhörer-Anschlüsse sind gar nicht erst vorhanden. Zur Unterhaltung gibt es dafür ununterbrochen Werbung für kostenpflichtiges Essen und Trinken an Board.

Aber für 2 1/2 Stunden Flug geht das schon.

Mietwagen

Den haben wir bei Sixt gebucht. Teuer? Ja, aber dafür vor Ort keine Wartezeit, keine Diskussionen um sinnlose Zusatz-Versicherungen und top Autos. Auch bei der Abgabe alles in 2 Min. erledigt.

Es dauerte dieses mal zwar etwas länger, das war aber ein paar wirren Asiaten geschuldet die sich nicht entscheiden konnten. Es gab dann sogar ein Upgrade, Polo mit 500km auf dem Tacho.

Hotel

Hier wird ab jetzt Urlaub genossen, dennoch möchte ich auch den Blog gerne weiter füllen und werde das auch tun. Doch statt vieler Worte wird es die Woche über nur ein Bilder-Tagebuch geben, d.h. jeden Tag die Bilder die uns am besten gefallen ohne störenden Text 😉 Ok, zumindest ohne allzu langen Text.

Hotel übrigens WEIT über Durchschnitt gut! Schaut euch deren YouTube-Video auf ihrer Homepage an. Es sieht hier wirklich genau so aus!