Komoot, Wander-App

Bisserl rumprobiert hatte ich schon mal, gehört ebenfalls viel, jetzt war es mal an der Zeit vor dem Urlaub noch mal Komoot zu testen um zu entscheiden, ob wir die App im Urlaub nutzen wollen.

Was ist Komoot?

Einfach gesagt eine App mit der es nötig ist Wanderungen, Rad-Touren u.ä. zu planen oder vorhandene Touren auszuwählen. Ähnliches gibt es bei Outdooractive oder GPSies z.B. auch. Dies kann beliebig auswendig werden. So nutzten wir es heute mal auf die einfachste Weise, vordefinierte Tour und ab ging die Tour. Aber man kann auch Mehrtages-Touren und dabei noch das Wetter beachten, ganz wie man mag.

Warum jetzt Komoot?

Für meinen Geschmack überzeugte Komoot mich dabei am meisten. Da sind die Touren die bereits auswählbar sind, die sind einfach qualitativ gut. Bei GPSies hatte ich einfach zu oft Wege die es gar nicht mehr gab weil dort Touren nicht gepflegt wurden. Hier hatten wir den Effekt das bei der von uns getesteten Tour die neuesten Sperrungen schon drin und ein Neubaugebiet bereits auf den Karten vorhanden war, wirklich top! Wir könnten das auch alles mit Locus machen, nur die Touren-Vorschläge gibt es halt bei Komoot.

Kosten?

Erstmal nicht. Aber natürlich will auch Komoot leben! So gibt es immerhin einen lokalen Bereich kostenlos auszuwählen, in unserem Fall Kreis Harburg. Die Karten sind dann im Paket enthalten. Und um vernünftig zu testen reicht das auch. Später kommt dann die Überlegung auch mehr als einen Kreis zu nutzen und dann kann man darüber nachdenken zu erweitern. Da gibt es die Möglichkeit für zur Zeit rund 30 Euro Karten der gesamten Welt auf Lebenszeit zu kaufen oder für rund 60 Euro im Jahr Premium-Funktionen zu nutzen. Ohne das ins Endlose durchkauen zu wollen, schaut euch Premium genau an, meiner Meinung nur für wirklich intensive Nutzer sinnvoll. Für uns wird es wohl das 30 Euro Paket werden, mal sehen.

Unsere Test-Tour

Direkt vor der Haustür gab es zwei Touren die in unseren gesetzten Filter passten, rund 10 km. Komoot baut die Touren dann scheinbar, sodass der Weg zum Startpunkt „hinzugerechnet“ wird. D.h. die Tour beginnt normal nicht vor unserer Tür, aber Komoot lässt sie dennoch tatsächlich an der Haustür starten, sehr cool!

Was gleich zum Start auffiel, ist die Qualität in der Wandernavigation. So gehen wir über einen Busbahnhof uns Komoot klebt nicht auf der Straße, sondern führt einen schon vor der Kurve rechts hoch. Klingt wie Kleinkram, ist es aber nicht. Denn man merkt daran, dass hier wirklich auf Fußweg geachtet wird und man nicht auf unnützen Straßen läuft.

Auf der Tour kamen wir dann tatsächlich auch an eine Stelle wo die Navigation uns rund 50 Meter Weg entlang führen wollte der gesperrt war. Und wow, selbst da kann Komoot gefallen, die Meldung solcher Stellen ist super einfach. Bin mal gespannt, ob und wann die Tour angepasst wird. Grundsätzlich scheint es zu funktionieren denn ein anderer Teil des Weges ist noch nicht lange, wegen Renaturierung, gesperrt und der war bereits eingeflossen.

Der Akku-Verbrauch hielt sich in Grenzen, die App war geschmeidig zu bedienen und lief rund und das Kartenmaterial war sehr gut. Am Ende der Tour dann eine nette, einfache Übersicht der Wanderung und die Möglichkeit sie sogar als Story zu teilen. Da schnippelt Komoot so einige Bilder zusammen und macht daraus ein bessere GIF-Filmchen für z.B. Twitter. Und ich war erstaunt, fand ich gar nicht so schlecht.

Warum ist Komoot gut / besser?

Ein echtes Highlight ist für uns die Genauigkeit der Angaben zu einer Tour. So kann man vorher schauen wie z.B. der Untergrund ist, also wie viel Straße, wie viel Wanderweg usw. Das ist ein echtes Pfund denn 20 Kilometer Asphalt ist sicher nicht so unser wie 20 Kilometer Waldweg! Dazu kommt die Bedienung die App, die geht wirklich gut von der Hand und lässt keine große Fragen offen. Da es zum Einstieg kostenlos ist, würde ich es auf jeden Fall empfehlen!

Samsung m31 – Cache-Handy?

Nun konnte ich eine ganze Weile Erfahrungen mit dem m31 sammeln und hier mal ein kurzer Bericht. Das Ganze hat Licht und Schatten, so bin ich von Android 10 eher so mittel begeistert. Zuviel Bevormundung für meinen Geschmack, gerade in der Energie-Behandlung muß man schon genau schauen was er da so alles vor sich hin einrichtet ohne viel zu fragen. Aber nach und nach kommt man dahinter und Android sei Dank kann man alles einstellen wie man mag. So lief mein Locus vom Start an recht gut, aber jetzt ist es halt von allen Energiegängeleien befreit und darf sich so richtig ausleben. Klingt aber schlimmer als es ist, so richtig entscheidende Unterschiede ergaben sich nicht. Zur Zeit läuft wohl bei vielen die „Google“ App unter Android unsauber, so auch bei mir. Trotz Deaktivierung, Entfernen ist nicht möglich, zieht die reichlich Strom, scheint sich aber im Moment wieder etwas zu beruhigen. Wurst, hat zwar schon etwas negativen Einfluß auf die Laufzeit, hält sich aber auch in Grenzen.

Der GPS-Empfang des m31 ist völlig ausreichend und ok, auch wenn mein Motorola bei schlechten Bedingungen vielleicht einen Tick besser war. Aber das ist eher stöhnen auf hohem Niveau als ein Problem. Und bevor nun wieder einige ewig gestrige meinen GPS-Gerät wäre eh besser, nein, mein GPS64 ist letzlich auch nicht entscheidend besser!

Heute war dann mal ein geeigneter Tag die Laufzeit zu testen. Morgens um 07.30 Uhr ging es los, 20 Minuten Fahrt zu Carglass mit Google-Rooting. Dann von dort mit der HVV-App bis zur nächsten S-Bahn geroutet. Während der Fahrt Twitter, Facebook und so weiter, bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Dort dann Locus an und einen Audio-Cache gemacht, also GPS empfangen und MP3 spielen gleichzeitig für so rund 1 1/2 Stunden. Dann noch einen Multi hinterher, also GPS ohne Unterbrechung und dank Podcasts auch Audio abspielen gleichzeitig. Dabei natürlich auch reichlich Display-Nutzung. Dann wieder mit der HVV-App zum nächtsten Bahnhof, wieder Twitter und Co während der Fahrt und nun mit Google Maps Fußgänger-Navi zu Fuß 1,5 km zu Carglass. Von dort nun heim routen, also wieder GPS. So gegen 13.00 Uhr dann daheim. Zusammengefasst also rund 5 Stunden Dauer-GPS Nutzung und parallel lief Audio sowie reichlich Display-Nutzung, dank Sommer-Wetter bei Helligkeit am Anschlag. Und natürlich auch noch reichlich Fotots geschossen. Keinerlei Energiesparmodis genutzt. Und wie sah es danach aus?

Ja, noch 54% Restakku! Mein Motorola hätte hier schon weinend nach Strom verlangt und schon das hatte eigentlich eine gute Laufzeit. Somit kann ich also vermelden, das m31 ist ein wirklich sehr geeignetes Handy wenn man damit Cachen gehen möchte denn es hat wirklich eine sehr lange Laufzeit!

Wanderstiefel Update

Ein Jährchen ist es jetzt her da habe ich mal über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und versprochen immer mal wieder Zwischenstände zu geben. Das ist nun wohl mal eine gute Zeit dafür, auch wenn es gar nicht so viel Neues gibt und sich auch wenig geändert hat. Ich trage die mittlerweile 4 Paar meist abwechselnd, also jeden Tag ein anderes Paar. Und ja, ich trage tatsächlich nahezu täglich Wanderstiefel da ich oft nach der Arbeit noch eine kleine Runde drehe.

Da wären also die Lowa Renegade GTX Mid und die haben immer noch den gleichen Status wie vor einem Jahr. Und in diesem Fall ist das sogar etwas Gutes denn die Vorgänger der Marke waren nach so einer Zeit meist schon über den Jordan gegangen. Diese sehen hingegen heute noch nahezu genauso aus wie vor einem Jahr, von Verschleiß ist wenig zu sehen.

Fogen die Salomon Quest Prime GTX die ja, wie ich berichtete aufgaben. Aber wow, ich nutze sie immer noch. Und so lange ich sie nicht extremer Nässe aussetze funktionieren sie weiterhin sehr gut. Erstaunlich, die Beschädigungen haben sich nicht vergrößert sondern halten ihren Stand. Also Salomon hat mich da wirklich von ihrer Quailtät überzeugt, ich bin gespannt wie lange diese angeschlagenen Schuhe noch durchhalten.

Weiter geht es mit den Lowa Innox, auch die haben bestätigt was schon vor einem Jahr geschrieben. Vor allem sehr leichte Schuhe, aber jetzt in den kalten Monaten nichts für längere Touren da sie wirklich nicht warm halten.

Kommt das letzte Paar, die ich ja hier schon erwähnte, die Jack Wolfskin – Altiplano Prime. Und die sind und bleiben bisher der Hammer im Schuh-Fuhrpark! Für Trekking-Stiefel nicht zu schwer, völlig wasserdicht und gut zu laufen, ein Gedicht! Aber abwarten, ich habe auch viel kritisches über Wolfskin gehört und mal sehen wie die so auf Dauer durchhalten.

Wie schon zu Beginn geschrieben, nicht viel Neues. Aber ich möchte einfach ab und an den Stand hier festhalten und nach einem Jahr war es mal wieder an der Zeit. Sollte nichts überraschendes passieren lesen wir uns zu dem Thema in einem Jahr wieder hier 😉

Salomon Wanderstiefel selber reparieren?

Noch nicht lang her hatte ich über meine aufgebenden Salomon-Wanderstiefel berichtet und das ich mit denen bis dahin ja sehr zufrieden gewesen bin. Und wie es manchmal so ist, auf die einfachsten Ideen kommt man nicht, da muß erst ein Leser (Bademeister) einen anstupsen. Sugru könnte doch eine Lösung sein?!

Nun, keine Ahnung, bisher habe ich mit Sugru aber schon so einiges repariert und bin immer wieder erstaunt was das Zeug aushält. Dabei habe ich so um 2014 mein erstes Sugru gekauft. Da war die Firma wohl noch eigenständig?! Daher war ich dieses mal sehr irritiert als ich dauernd was von Tesa las und war mir gar nicht so sicher ob es das richtige Sugru ist. Aber es scheint wohl so dass Tesa den Laden aufgekauft hat. Ok, auf jeden Fall hatte ich eh noch etwas übrig von einer Fugenreparatur im Bad.

Allerdings habe ich mich aus zwei Gründen für weißes Sugru entschieden. Einerseits möchte ich einfach besser sehen können wie gut es hält und ob es sich u.U. löst und zum zweiten war das schwarze schlicht so alt dass es schon nicht mehr zu gebrauchen war 😎

Also ging es los

Die Stiefel sehen auf den Fotos etwas dreckiger aus als sie in Wirklichkeit waren 😉 Insgesamt ging es ganz gut, auch wenn das Sugru nicht ganz perfekt wie sonst haften wollte. Aber es ging dann doch. Nun kamen die Schuhe 1 Tag an die frische Luft und dann mal an einem normalen Arbeitstag mit anschliessender kurzer Cache-Runde zum Einsatz. Dann noch mal zu einem einzelnen Cache etwas weiter draußen.

Und siehe da, Sugru komplett verschwunden 8-/ Das hatte ich aber befürchtet, letztlich klebt das Zeug wirklich gut, aber letztlich bildet sich hier sozusagen ein Sugru-Teil und der ist nur bedingt gut verbunden. Und so kommt was kommen muß, der Schuh bewegt sich und verdreht sich natürlich auch mal und schwupps ist das Sugru ab. Schade, einen Versuch war es Wert. Eventuell könnte man es kleinteiliger anbringen, zwecks Dichtigkeit gegen Wasser, aber letztlich zu viel Kompromiss um wirklich gut zu werden.

Wanderstiefel – meine Salomons geben auf

Schon vor einiger Zeit hatte ich bereits über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und Erfahrungen beschrieben. Jetzt ist es Zeit für ein Update, denn…

meine Salomon Quest Prime GTX sind leider nahezu hin. Aber eines vorweg, sie können nicht wirklich etwas dafür. Gekauft hatte ich die Stiefel am 23.10.2017 bei Zalando, damals ein Angebot für 103,95 Euro. Jetzt, zwei Jahre später, bin ich mit 142,90 Euro über Zalando dabei, bei Amazon lagen sie im Bereich 170 Euro. Wobei Amazon damit schon über dem UVP liegt, wahrscheinlich ist das noch wieder eine andere Variante. Die aktuellen Preise kenne ich weil ich mir gerade ein neues Paar bei Zalando bestellt habe 😎 War das letzte Paar auf Lager, wenn wieder im Bestand kosten sie jetzt 143,95 Euro. Die Preisgestaltung ist schon irgendwie schräg, aber sie werden sich schon was dabei denken. Mit dem Preis sind die Stiefel zumindest kein Schnapper mehr!

P.S.: Und schwupps, erst die Bestätigung und Stunden später plötzlich eine Mail von Zalando dass die Rücklieferung angekommen wäre. Ein Anruf brachte Klarheit, sie konnten schlicht nicht liefern. Warum dann solch dümmliche Abwicklung? Keine Ahnung, Zalando rutscht damit bei mir auf die Firmen die ich nicht mehr nutzen werde.

Die alten schon nach zwei Jahren kaputt und dennoch kauft er die gleichen Stiefel wieder? Ja, denn die haben mich absolut überzeugt und die Beschädigung liegt letztlich an mir und nicht an den Stiefeln. Wie ich schon im letzten Bericht schrieb sind das für mich keine Trekking-Stiefel sondern maximal eine Stufe tiefer anzusiedeln, also Wander-/Trekking-Stiefel. Also auch für ETWAS rauhere Gegend ok aber nicht für richtige Trekking-Touren. Und ich habe sie im Kreta-Urlaub genutzt um unter anderem den Psiloritis zu besteigen. Und wie auf ganz Kreta ist das Gestein hier nicht so ganz ohne, d.h. es ist zum Teil auch Lava und damit sehr scharf. Genau das hat die Sohle dann nicht überstanden da sie dafür einfach nicht gedacht ist. Heikes reine Hanwag-Trekking-Stiefel hingegen haben es ohne jeden Schaden überlebt.

Man sieht ganz gut wie die Sohle zwischen zwei hübsch scharfe Steine geraten ist. Erst war das Gummi nur eingeschnitten und lose, erst nach einer Weile lösten sich die zwei Stücke. Insgesamt ist der Schuh durchaus noch nutzbar aber er ist nicht mehr ganz wasserdicht. Es kommt zwar nicht viel durch aber genug um zu nerven. Eigentlich fast erstaunlich bei der Beschädigung.

Von daher war ich erst unsicher wie ich das so einschätzen soll. Aber letztlich denke ich tatsächlich dass ich die Schuhe hier einfach in zu heftiger Umgebung eingesetzt habe denn die Sohle ist eben eher Wanderstiefel-Sohle als Berg-Sohle, ganz klar! Eigentlich wollte ich mir ein identisches Paar kaufen, aber es scheint die 100 Euro Stiefel jetzt nur noch für 17x Euro zu geben, für meinen Geschmack eindeutig zu viel. So teste ich jetzt mal die Tatze, den Jack Wolfskin Altiplano Prime auf dem Werksverkauf, mal sehen wie der sich so macht, ich werde sicherlich bei Gelegenheit berichten.

Wobei ich sie jetzt schon so einige Kilometer eingelaufen habe und die tatsächlich sehr, sehr gut empfinde. Angenehm zum Laufen, warm und eine wirklich gute Festigkeit der Sohle, ich bin bisher sehr angetan. Auch im Harz haben sie bei widrigsten Bedingungen top Leistung gezeigt.

Die alten werde ich bei gutem Wetter sicher noch einige male tragen bis sie sich ganz auflösen.

Neues aus der Geocaching-Gadget-Welt

Eines gleich vorweg! Werbung? Ein klares Jain 😉 Im Ernst, wir werden hier weiterhin keine Werbung im eigentlichen Sinn machen. D.h. wir werden nichts loben was wir nicht selber mögen oder gar irgendwas dafür nehmen! ABER, wenn mir etwas gefällt berichte ich auch gerne darüber. Und wenn mir ein Shop so richtig sympathisch ist dann lobe ich ihn auch. Also keine Sorge, wenn wir so etwas wie Werbung machen dann nur ohne Gegenleistung und weil wir die Produkte oder den Shop jederzeit empfehlen würden. So hätte ich in diesem Artikel sicherlich auch einen anderen Notizblock nehmen können als den vom Laser-Logo-Shop, aber einerseits war ich bisher mit jedem Kauf zufrieden und andererseits war es der erste A5-Block in Griffweite und den fand ich gut um die Größenverhältnisse klar zu machen.

Aber nun mal Butter bei die Fische, worum geht es hier? Wir haben mal wieder den Gründel und seine bessere Hälfte die Wunram gesehen und zwei Produkte in die Hand gedrückt bekommen. Hier sei gleich erwähnt dass wir die natürlich nicht für uns behalten, die werden auf dem Wilseder Berg mit verlost 😎 Warum nicht hier? Ihr wisst doch, wir haben es eigentlich nicht so mit „Gewinne, Gewinne, Gewinne“, unser eigenes Event ist da die Ausnahme und so richtig ernst zu nehmen sind die Gewinne dort ja auch nicht wirklich. D.h. nicht dass sie schlecht wären aber sie lohnen sich nun wirklich nicht per Post zu versenden, bei dem hier gleich beschriebenen Tool wäre das Porto schon viel zu hoch!

Da ist also zum einen der bekannte Mikro-Logbuch-Aufwickler in einer vergrößerten Version mit praktischer Befestigung aus dem Angelsport. Den kannte ich schon als Mini-Version. Im Prinzip finde ich ihn cool als Idee, in der Praxis nutze ich ihn allerdings nicht, das klappt mit den Fingern auch noch ganz gut. Viel interessanter fand ich das zweite Gadget, Sakrotank in klein für die Finger!

Bisher hatte ich immer kleine Tücher mit für die Finger, allzu oft waren die aber auch über die Zeit ausgetrocknet so dass sich nicht mehr funktionierten. Dann hatte mir die unsichtbare Heike mal eine Flasche Sakrotan in den Rucksack gepackt, aber da hatte ich immer etwas Sorge dass die kaputt oder auf geht und dann der ganze Rucksack eingesaut ist. Blieb noch die Flasche Wasser, aber Wasser reicht halt manchmal nicht. da finde ich dieses Mini-Sprühfläschchen eigentlich noch besser als im ersten Moment gedacht! Und dazu noch ein bisserl Papier, in Plastik-Tütchen gesichert gegen auslaufen, das hat schon was. Und dabei einfach schön klein!

Also ich finde die Idee gelungen und werde beim nächsten Treffen mal 1 Fläschchen zum Testen kaufen denn ich glaube das ist praktischer als ich im ersten Moment gedacht hätte. Diese Flasche war geschenkt, daher geht sie auch in die Verlosung, aber ich werden zum Testen noch eine kaufen und dann irgendwann noch mal berichten.

Ach ja, durchaus erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache der Wiederverwendung, das Fläschchen ist auffüllbar. Wie praktikabel das ist kann ich noch nicht sagen, aber das werde ich mir dann auch noch mal anschauen.

Auf jeden Fall ist somit schon mal ein Mini-Gadget-Paket für unser Event gepackt 😎 Damit dann auch genug der Werbung 😉

Laufband läuft immer noch

Wie schon angedroht werde ich immer wieder mal berichten wie sich das gute Stück so schlägt. Und da mittlerweile schon wieder 5-6 Monate rum sind und ich gerade wieder ein halbes Stündchen drauf gelaufen bin bietet es sich gerade an.

Ich nutze das Laufband weiterhin unregelmäßig wenn mir gerade mal nach Bewegung ist und das Wetter meine Motivation einzudampfen droht. Und es hat sich eingespielt. Mittlerweile hat mich das Teil dazu gebracht wirklich auch immer ein wenig zu laufen. So bin ich mittlerweile bei einem Start mit 2:30 Minuten bei 8,5 km/h, dann direkt danach 2:30 Minuten 7 km/h und dann wird 25 Minuten bei 5 km/h zügig gewandert. Wobei oft auch einfach nur 30 Minuten 5 km/h gewandert wird. Die Zeiten haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, das hat sich nach und nach für mich als angenehm ergeben und die 30 Minuten halte ich ein da ich des öfteren gelesen habe dass sich die günstigen Laufbänder nach 30 Minuten abschalten um nicht zu überhitzen. Das scheint unser nicht zu tun aber es kann ja eigentlich nicht schädlich sein wenn man es schonend nutzt.

Lesen oder ähnliches ist während des Laufens/Gehens definitiv nicht drin, zu viel Bewegung, da müsste man sich wohl irgendwas spezielles einfallen lassen. Audio ist mir etwas zu langweilig weil ich ansonsten 30 Minuten die Kellerwand anstarren würde. Hier greift dann Netflix oder Amazon Prime, genau richtig. Wir haben im Keller eh einen Rechner stehen der diverse Aufgaben übernimmt und dafür rund um die Uhr läuft und einen uralten Fernseher von Aldi, damit war es einfach hier ein kleines Kino vor dem Laufband aufzubauen und das lohnt sich.

Fazit nach so ca. 1/2 Jahr. Guter Kauf, tut gut und macht Freude, mehr kann man wohl kaum verlangen.

P.S.: Gerade den Artikel fertig zeigt heute das Display Ausfallerscheinungen, muss ich wohl mal im Auge behalten…

P.S.S.: etwas Zeit vergangen, das Problem ist nicht wieder aufgetreten.

Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.

Laufband läuft rund

Nun haben wir unser Laufband also eine Weile in Betrieb und können einen ersten Zwischenstand geben. Zwischenzeitlich gab es wieder diese Tage, da wäre ich an sich gerne cachen gegangen und hätte noch einiges im Garten erledigt aber es regnete von Morgens früh bis Abends spät. Eigentlich regnete es nicht mal, es schüttete aus Eimern. Und unter anderem für solche Fällen haben wir das Laufband gekauft. Aber auch z.B. für Tage an denen man auf irgendwas daheim warten muss wegen einer Lieferung oder einem Handwerker oder was auch immer.

Und so bin ich also die ersten Kilometer auf dem Laufband „gewandert“. An den etwas anderen „Tritt“ hat man sich nach kürzester Zeit gewöhnt, das war überhaupt kein Problem. Auch die eher kleine Lauffläche machte weniger Ungemach als erwartet, daran war die Gewöhnung auch kein Thema. Wobei ich dabei mehr von mir spreche, die unsichtbare Heike macht so viel Sport in der Woche da ist das Laufband nicht so wichtig. Mit meinen 1,88 Meter und 95 Kilo gibt es also zumindest kein Problem.

Mittlerweile bin ich sogar den einen oder anderen Kilometer gejoggt, an sich eigentlich gar nicht so mein Ding. Aber die Neugiert führt von ganz allein dazu dass man auch das mal ausprobiert. Auch das war überhaupt kein Problem, da hätte ich eher gedacht es wäre mit kleiner Lauffläche problematisch.

Die Standard-Knöpfe, 3/5/7 km/h sind wirklich gut gewählt, wobei 3 etwas langsam ist aber als Zwischenschritt passt. Wenn ich „wandern“ möchte stelle ich meist auf 4,5 km/h, zum Joggen auf 7 km/h, für mich passt beides ganz gut. Man kann über die Handläufe aber auch in 0,1 km/h – Schritten hoch und runter setzen. Der Puls-Messer macht eigentlich ebenfalls einen gar nicht so verkehrten Eindruck und zeigt in etwa das was man erwarten würde. Er ist in die Handläufe eingelassen.

Wie man sieht habe ich mir das Laufband so aufgestellt dass ich während des Laufens Video oder TV schauen kann. Das funktioniert auch problemlos, aber man muss den Ton schon etwas höher drehen, so leise ist das Band dann auch wieder nicht. Aber es hält sich noch im Rahmen und man kann auch Dialoge gut verstehen. Ansonsten wäre es ja über Kopfhörer auch kein wirkliches Problem, geht aber eben auch ohne.

Was nicht zu unterschätzen ist, ist ein Punkt über den ich vorher schon mal in dem einen oder anderen Testbericht gestolpert bin. Man unterschätzt dass man keinen Luftzug hat. So relativiert sich ein Vorschlag den ich las und erst für merkwürdig hielt recht zügig, nämlich einen Ventilator aufzustellen der einem etwas Luft entgegen bläst.

Ich würde also sagen für den eher anspruchslosen Anwender wie uns tut es so ein Laufband im Bereich 250-300 Euro tatsächlich auch. Klar, vor allem bei der Laufflächen-Größe wird gespart und der Motor ist sicherlich nicht für Höchstgeschwindigkeit ausgelegt aber es läuft dennoch recht rund. Wenn ich was bemängeln sollte tue ich mich bisher schwer, einzig die Abstell-Löcher für Getränke muss ein echt unbegabter Designer entworfen haben, da passen weder Flasche noch Becher rein, die sind nahezu sinnlos. Zu Bedenken ist natürlich dass wir das Gerät jetzt erst wenige Wochen in Betrieb haben. Ich werde sicherlich aber immer mal wieder berichten wie sich das Gerät so schlägt.

Laufband – ist eingelaufen ;-)

Das neue Laufband ist da, ein Kinetic KST3000. Ich war schon arg gespannt. Wir sparen jetzt 700 Euro aber da fragt man sich schon wie weit das die Qualität einschränkt. Und ja, tut es definitiv. Allerdings hauptsächlich bei Dingen die uns nicht so arg interessieren. So ist ja das Ziel darauf zu gehen wenn draußen arg schlechtes Wetter ist, Joggen wird es eher nicht werden. Und dafür funktioniert das Gerät schon mal problemlos.

Die beiden Kartons konnte ich sogar allein in den Keller bringen, der schwere Karton hatte so ca. 40 Kilo. Aufbau war in weniger als 20 Minuten erledigt, einfacher kann man es wirklich kaum gestalten, alle Werkzeuge sind mitgeliefert worden. Auch so einfach beschrieben dass es schon schwer fallen sollte dabei etwas verkehrt zu machen.

Klar, die Schrauben sitzen hier und da nicht so gut wie beim teuren Gerät, die Plastik-Kappen am Abschluss des Bandes müssen etwas mehr überzeugt werden. Beim drauf „springen“ ist es schon etwas wackeliger. ABER, es läuft sich wunderbar darauf. Was definitiv bei teureren Geräten besser ist ist die Lauffläche. So reichen mir die 40 cm Breite locker, aber die 1,10 Meter Länge sind schon recht knapp. Es reicht schon, aber man muss schon konzentriert sein was ich persönlich sogar besser finde. Wer aber ein wenig „schluderig“ unterwegs sein möchte für den können die 1,10 Meter echt zum Show-Stopper werden! Die Steigung kann man nur mechanisch in 3 Stufen einstellen und nicht elektrisch auf Knopfdruck. Für mich wieder ein „nice to have“ das ich nicht benötige. Ein wenig Joggen zum Test ging übrigens auch völlig problemlos ohne Durchrutscher des eigentlichen Laufbandes. Die Lautstärke ist etwas höher als bei dem teuren Gerät aber für meinen Geschmack absolut im erträglichen Bereich.

Kurz und gut, dem ersten Eindruck nach ein Laufband das unsere Anforderungen voll erfüllt und dazu noch preislich regelrecht billig ist. Wobei ich Preis-/Leistung absolut ok finde. Ich habe den „Einlauf“ mal auf einem kurzen Video festgehalten.

Mondero.de hat problemlos geliefert obwohl ich da schon Befürchtungen hatte. Dort bestellt bekommt man plötzlich Post von Primopet und deren Beurteilungen sind schon nicht mehr so dolle. Denen gehört wohl Mondero und so wirkt das schon etwas nach verbrannten Namen durch neuen ersetzt. Auch kam außer der Bestellbestätigung nichts, eine Nachfrage per EMail wurde nicht beantwortet. Ein Anruf ergab dann dass das Paket schon unterwegs sei und das stimmte auch. Eine Mail mit Paketverfolgung o.ä. gab es nicht. Wie gesagt, es lief alles ok, wirkte aber dennoch zumindest eigenwillig.

P.S.: Die Mail kam dann 1 Tag nach dem Paket, absolut einwandfrei mit Entschuldigung und allem drum und dran. Die schlechten Bewertungen gibt es also, bei meiner Bestellung sind sie halt bisher nicht nachvollziehbar.