Folding@home läuft weiter

Vor einem Monat habe ich ja bereits berichtet dass ich auf das Prokekt gestossen bin und es wurde flugs eine DSM-Gruppe gegründet. Mittlerweile sind nun also 15 Mitglieder in dieser Gruppe und wir sind immerhin unter den top 10.000, ist doch auch schon was. Wenn ich mir die Statistik so anschaue wirkt es als würde die Hälfte der Teilnehmer recht häufig, die andere Hälfte eher selten Rechnenleistung übrig haben. Und das ist auch gut so, das ist ja kein Wettbewerb auch wenn man sich natürlich gerne Statistiken anschaut.

Da ich das Projekt immer noch sehr gut finde, es letztlich auch einem guten Zweck dient, wollte ich es einfach noch mal wieder einstreuen. Wer also Lust hat überflüssige Rechenpower zur Verfügung zu stellen, der kann das über dieses Projekt machen und wenn er Lust hat natürlich gerne unserer kleinen Cacher-Gruppe beitreten damit wir noch weiter nach vorne kommen 😉

Ach ja, die Punkte bringen übrigens exakt gar nichts! Das ist wirklich nur als Ansporn eingeführt worden und hat keinerlei Vor- oder Nachteile.

Wanderstiefel Update

Ein Jährchen ist es jetzt her da habe ich mal über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und versprochen immer mal wieder Zwischenstände zu geben. Das ist nun wohl mal eine gute Zeit dafür, auch wenn es gar nicht so viel Neues gibt und sich auch wenig geändert hat. Ich trage die mittlerweile 4 Paar meist abwechselnd, also jeden Tag ein anderes Paar. Und ja, ich trage tatsächlich nahezu täglich Wanderstiefel da ich oft nach der Arbeit noch eine kleine Runde drehe.

Da wären also die Lowa Renegade GTX Mid und die haben immer noch den gleichen Status wie vor einem Jahr. Und in diesem Fall ist das sogar etwas Gutes denn die Vorgänger der Marke waren nach so einer Zeit meist schon über den Jordan gegangen. Diese sehen hingegen heute noch nahezu genauso aus wie vor einem Jahr, von Verschleiß ist wenig zu sehen.

Fogen die Salomon Quest Prime GTX die ja, wie ich berichtete aufgaben. Aber wow, ich nutze sie immer noch. Und so lange ich sie nicht extremer Nässe aussetze funktionieren sie weiterhin sehr gut. Erstaunlich, die Beschädigungen haben sich nicht vergrößert sondern halten ihren Stand. Also Salomon hat mich da wirklich von ihrer Quailtät überzeugt, ich bin gespannt wie lange diese angeschlagenen Schuhe noch durchhalten.

Weiter geht es mit den Lowa Innox, auch die haben bestätigt was schon vor einem Jahr geschrieben. Vor allem sehr leichte Schuhe, aber jetzt in den kalten Monaten nichts für längere Touren da sie wirklich nicht warm halten.

Kommt das letzte Paar, die ich ja hier schon erwähnte, die Jack Wolfskin – Altiplano Prime. Und die sind und bleiben bisher der Hammer im Schuh-Fuhrpark! Für Trekking-Stiefel nicht zu schwer, völlig wasserdicht und gut zu laufen, ein Gedicht! Aber abwarten, ich habe auch viel kritisches über Wolfskin gehört und mal sehen wie die so auf Dauer durchhalten.

Wie schon zu Beginn geschrieben, nicht viel Neues. Aber ich möchte einfach ab und an den Stand hier festhalten und nach einem Jahr war es mal wieder an der Zeit. Sollte nichts überraschendes passieren lesen wir uns zu dem Thema in einem Jahr wieder hier 😉

GC8AEFK – An Tagen wie diesen……….. – Wandercache

Wandercaches gibt es viel zu wenige für unseren Geschmack, daher berichte ich gerne auch mal über welche die ich vielleicht nicht ganz so gut fand. Wobei der Cache eigentlich ganz ok war, nur der Nordpfad der dafür genutzt wurde ist in diesem Bereich halt schon etwas langweilig. Daher schon hier vorab, wer GC8AEFK machen möchte sollte zumindest über die Nutzung eines Fahrrades nachdenken.

Der Cache wurde im August 2019 gelegt und dann auch am gleichen Tag zum ersten mal gefunden, der Finder einer der bekannten FTF-Jäger. Das Log eines der üblichen „später mehr“ die dann aber niemals wieder angefasst oder editiert werden. Eine dieser vielen Peinlichkeiten oder auch Respektlosigkeiten mancher Cacher. Aber ok, jeder wie er halt mag.

Update 29.04.2020: wie in den Kommentaren zu lesen geht es hier wohl um gewisse interne Dissonanzen und nicht um vergessene Überarbeitung des Logs 😎

Bis zu unserem Fund wurde er dann 18 mal gefunden und hat 9 Favoritenpunkte bekommen. Von uns hat gab es keinen. Warum? Weil er gut war aber eben nicht außergewöhnlich und vor allem war uns als wandernde Cacher die Wegführung einfach einen Tick zu fade. Warum? Weil es einfach zu viele „Geradeaus“-Strecken auf Asphalt gab. Da gibt es weder viel zu schauen noch läuft es sich auf so eine Strecke darauf wirklich gut. Aber wie gesagt, liegt natürlich auch am Nordpfad den der Cache hier nutzt. Der ist halt zu großen Teilen für Rentner und Familien ausgelegt was nicht immer eine Schnittmenge mit Wanderern ist 😉

Hier sieht man ganz gut die lange Geraden.

Am Start gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten, eine schöne malerische Ecke. Begrüsst wurden wir zudem gleich mal von einem schönen Wanderstein.

Gute Laune zum Start

Es geht dann erstmal lange Zeit durch sehr grüne Gegend und die Entfernung zwischen den immerhin 22 anzulaufenden Stationen sind recht gut gelungen, zwischen 500 Meter und 1,5 Kilometern, da kommt man wenigstens auch mal schön ins Laufen.

wirklich schöne Teilstücke

In unserem Fall (vielleicht haben wir hier schon ein paar Caches früher mal gemacht) hielt sich der Beifang in engen Grenzen, ein Tradi GC74FT5 lag noch auf dem Weg. Kann man mitnehmen, ist kein großer Umweg, vielleicht 600 Meter oben drauf.

Einige wenige Passagen sind dann schon fast romantisch…

wenige kleine Wege

… aber dann kommen halt doch immer wieder endlos lange Geraden.

man sieht wo man in 20 Minuten ist

Ein kleines Stück geht es sogar durch das Städtchen, aber das ist tatsächlich eine sehr grüne und schöne Strecke, also keine Sorge, geht hier nicht durch irgendwelche Menschen Ansammlungen sondern eher durch den grünen Speckgürtel.

Nachdem man die 22 Zahlen zusammen getragen hat gibt es eine wirklich extrem einfache Rechnung und dann geht es zum Final. Der ist wirklich sehr, sehr schön gelegen und vor allem sehr liebevoll gestaltet, der hat so richtig Spaß gemacht. Und nachdem wir zuletzt einen 15 Kilometer Wandercache gemacht haben bei dem es vom Final zurück zum Auto 2 Kilometer waren konnten wir uns hier darüber freuen nur noch 500 Meter zum Auto zu haben, das ist bei einem langen Wandertag schon eine schöne Sache!

So hatten wir dann am Ende rund 14,5 Kilometer auf der Uhr, + rund 500 Meter da wir die Trackaufzeichnung etwas spät angeworfen hatten. Als Fazit würde ich dem Cache durchaus eine Empfehlung geben aber eben schon mit dem Fingerzeig eher das Fahrrad zu nehmen statt zu wandern. Ok, kleine Stücken Kopfsteinpflaster, sehr wenig Mullersand und ein etwas schmales Stück sind dabei, aber das dürfte kein wirkliches Problem sein. Wer also nun gerne Wandercaches mag:

Raus, Cachen 😎

Zorge, Harz, lohnt sich!

Bevor noch irgendwas von Reiseverboten auch nur angedacht war hatten wir unseren Kurzaufenthalt im Harz vom 14.03-18.03.2020 geplant und auch angetreten. Und ich muß sagen, hat sich so richtig gelohnt!

Wir fahren ja durchaus öfter mal in den Harz, oft auch für ein verlängertes Wochenende um dort zu wandern und nebenbei Stempel für die Wandernadel zu sammeln und zu cachen. Dieses mal hatten wir uns für Zorge entschieden weil es von dort die Möglichkeit gab in 3 Runden an 3 Tagen viele Wandernadel-Stempel zu sammeln. Der Ort war schon mal ein echter Treffer für unseren Geschmack, aber dazu später noch mehr. Unterkunft war eine Ferienwohnung, Haus Elfriede, der zweite Volltreffer.

Der Ort liegt wirklich schön am südlichen Rand des Harzes, sozusagen in einem Loch. Ja, Tal wäre vielleicht korrekter aber Loch trifft es einfach eher 😎 Und da hätten wir dann auch den einen von zwei Nachteilen von Zorge, egal in welche Richtung die Wanderung geht, es geht erst einmal relativ steil bergauf. Der zweite Nachteil ist der Handy-Empfang, durch die „Loch“-Lage ist der sehr, sehr dürftig, bemühtes Edge sozusagen. Und WLan hilft nur so bedingt da wohl auch die Anbindung der Bewohner eher dünn ist, ein Problem dass uns im Harz schon öfter begegnet ist. Wir staunten teilweise wie viele Höhenmeter dieses kleine Mittelgebirge so zu bieten hat, gerade in Zorge stellt man das schnell fest. Aber natürlich hat Zorgen auch Vorteile. Unter anderem dass es so liegt wie es liegt denn am Ende jeder Wanderung geht es bergab 😎 Und durch die abgelegene Lage ist es hier leise, leisen und noch mal leise, das war schon extrem angenehm und auffällig.

Der Ort ist klein und malerisch, fast schon verschlafen ohne so verlassen zu wirken wie manch anderer kleiner Ort im Harz. Einkaufen ist so lala, aber immerhin gibt es einen Bäcker und einen Kiosk im Ort, so bekommt man zumindest die dringensten Sachen auch vor Ort zu kaufen, wobei die Auswahl natürlich sehr überschaubar ist. Für uns ist es auf jeden Fall ein Ort wie für uns gemacht da wir Einsamkeit lieben.

Und Haus Elfriede war dann das Sahnehäubchen. Etwas schwierig zu erreichen da die Straßen wohl eher so Trabi-Format haben, sowohl in Breite als auch Kurven, aber mit etwas rangieren ging das schon. Vor Ort dann ein Carport wo der Wagen gut reinpasste und auch bis zum letzten Tag stand denn im Harz brauchen wir den Wagen wirklich nur zu Anreise. Die Ferienwohnung im Obergeschoß des Hauses, sehr hell und freundlich eingerichtet. Und vor allem wirklich hochwertig und liebevoll eingerichtet, das hat weniger was von üblicher praktischer Ferienwohnung als von Eigentumswohnung. Küche, Wohnzimmer, Bad und 2 Schlafzimmer, da lässt es sich wirklich aushalten. Auch die Vermieter sehr freundlich und zurückhaltend, passte also auch optimal.

Wir haben dann 3 Wanderungen gemacht.

Die erste führte uns über 3 Stempelstellen im Süd-Osten und das ist ein wirklich tolles Wandergebiet! Durchaus abwechslungsreiches Gebiet, die Natur präsentiert sich immer mal wieder anders und auch angenehme Wanderwege. Also keine regelrechten Wander-Autobahnen aber dennoch meist zu zweit nebeneinander begehbar. Allerdings liegt jetzt vor der richtigen Saison schon noch mal ein Baum über den Weg und die sind dann zum Teil gar nicht so einfach zu umgehen. Aber das ist auch stöhnen auf hohem Niveau.

Die zweite Wanderung ging dann Richtung Ost-Nord-Ost. Die war nicht ganz so schön von der Umgebung, hier war doch oft alles gleich aussehend und viele Wege waren schon fast Straßen. Dabei auch noch so oft bewandert dass der Boden teils fest wie Beton war.

Die dritte Runde führte uns dann weit nach Norden und die war an sich fast so schön wie die erste. Nur waren hier umfangreiche Arbeiten im Wald angange und dadurch war es teils etwas laut und die Wege schon arg mitgenommen was es dann etwas unschöner machte. Aber auch hier eher stöhnen auf hohem Niveau.

Letztlich waren aber alle 3 Touren wirklich schön und nebenbei konnten wir auch noch einige Caches mitnehmen. Wobei die zwei Multis in Zorge uns durchaus einen Favoriten-Punkt wert waren, die Tradis im Wald, nunja, sagen wir mal nicht so unser Geschmack 😉 Aber gerade im Westen gibt es zum Teil richtige Trails in denen man ggf. auch richtig Punkte zusammen bekommen kann wenn man es denn möchte.

Zorge ist wirklich eine Reise wert, wir können das nur wärmstens empfehlen!

Grünkohl-Event und andere

Ich hatte zwar auf unserem Event am Wilseder Berg so am Rande etwas von einem Grünkohl-Event gehört es aber gar nicht so recht realisiert da ich kein sonderlicher Fan von dem Zeug bin. Aber dann hatte ich ja noch mal auf Facebook rumgeweint dass trotz Aufforderung noch gar keine Tipps für Events und 2. Reihe Caches gekommen sind und siehe da, der Glider verwies auf dieses Grünkohl-Event.

Kurz überlegt, Termin würde gehen. Die unsichtbare Heike liebt Grünkohl, wir beide lieben Wandern, irgendwie passt das mit um die 100 km Anfahrt auch gerade noch so rein. Also auf geht es, wir sind gespannt wie es so wird. bisher sind die Anmeldungen ja noch sehr, sehr übersichtlich. Wer es also bisher noch nicht gesehen hat und Grünkohl und/oder Wandern ebenso wie wir mag der sollte sich also überlegen ob er nicht auch kommen will.

Eine weitere Empfehlung war das Event „In Nylon we Trust“, hört sich für uns auch schön verrückt und ausgefallen an, ganz unsere Richtung 😎 Leider passt da das Datum für uns nicht so gut und es ist auch mit über 500 Kilometer etwas zu weit entfernt, aber wer vielleicht dichter dran ist, wen die Kilometer nicht stören, das scheint mir auch ganz interessant zu sein!

Salomon Wanderstiefel selber reparieren?

Noch nicht lang her hatte ich über meine aufgebenden Salomon-Wanderstiefel berichtet und das ich mit denen bis dahin ja sehr zufrieden gewesen bin. Und wie es manchmal so ist, auf die einfachsten Ideen kommt man nicht, da muß erst ein Leser (Bademeister) einen anstupsen. Sugru könnte doch eine Lösung sein?!

Nun, keine Ahnung, bisher habe ich mit Sugru aber schon so einiges repariert und bin immer wieder erstaunt was das Zeug aushält. Dabei habe ich so um 2014 mein erstes Sugru gekauft. Da war die Firma wohl noch eigenständig?! Daher war ich dieses mal sehr irritiert als ich dauernd was von Tesa las und war mir gar nicht so sicher ob es das richtige Sugru ist. Aber es scheint wohl so dass Tesa den Laden aufgekauft hat. Ok, auf jeden Fall hatte ich eh noch etwas übrig von einer Fugenreparatur im Bad.

Allerdings habe ich mich aus zwei Gründen für weißes Sugru entschieden. Einerseits möchte ich einfach besser sehen können wie gut es hält und ob es sich u.U. löst und zum zweiten war das schwarze schlicht so alt dass es schon nicht mehr zu gebrauchen war 😎

Also ging es los

Die Stiefel sehen auf den Fotos etwas dreckiger aus als sie in Wirklichkeit waren 😉 Insgesamt ging es ganz gut, auch wenn das Sugru nicht ganz perfekt wie sonst haften wollte. Aber es ging dann doch. Nun kamen die Schuhe 1 Tag an die frische Luft und dann mal an einem normalen Arbeitstag mit anschliessender kurzer Cache-Runde zum Einsatz. Dann noch mal zu einem einzelnen Cache etwas weiter draußen.

Und siehe da, Sugru komplett verschwunden 8-/ Das hatte ich aber befürchtet, letztlich klebt das Zeug wirklich gut, aber letztlich bildet sich hier sozusagen ein Sugru-Teil und der ist nur bedingt gut verbunden. Und so kommt was kommen muß, der Schuh bewegt sich und verdreht sich natürlich auch mal und schwupps ist das Sugru ab. Schade, einen Versuch war es Wert. Eventuell könnte man es kleinteiliger anbringen, zwecks Dichtigkeit gegen Wasser, aber letztlich zu viel Kompromiss um wirklich gut zu werden.

Wanderstiefel – meine Salomons geben auf

Schon vor einiger Zeit hatte ich bereits über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und Erfahrungen beschrieben. Jetzt ist es Zeit für ein Update, denn…

meine Salomon Quest Prime GTX sind leider nahezu hin. Aber eines vorweg, sie können nicht wirklich etwas dafür. Gekauft hatte ich die Stiefel am 23.10.2017 bei Zalando, damals ein Angebot für 103,95 Euro. Jetzt, zwei Jahre später, bin ich mit 142,90 Euro über Zalando dabei, bei Amazon lagen sie im Bereich 170 Euro. Wobei Amazon damit schon über dem UVP liegt, wahrscheinlich ist das noch wieder eine andere Variante. Die aktuellen Preise kenne ich weil ich mir gerade ein neues Paar bei Zalando bestellt habe 😎 War das letzte Paar auf Lager, wenn wieder im Bestand kosten sie jetzt 143,95 Euro. Die Preisgestaltung ist schon irgendwie schräg, aber sie werden sich schon was dabei denken. Mit dem Preis sind die Stiefel zumindest kein Schnapper mehr!

P.S.: Und schwupps, erst die Bestätigung und Stunden später plötzlich eine Mail von Zalando dass die Rücklieferung angekommen wäre. Ein Anruf brachte Klarheit, sie konnten schlicht nicht liefern. Warum dann solch dümmliche Abwicklung? Keine Ahnung, Zalando rutscht damit bei mir auf die Firmen die ich nicht mehr nutzen werde.

Die alten schon nach zwei Jahren kaputt und dennoch kauft er die gleichen Stiefel wieder? Ja, denn die haben mich absolut überzeugt und die Beschädigung liegt letztlich an mir und nicht an den Stiefeln. Wie ich schon im letzten Bericht schrieb sind das für mich keine Trekking-Stiefel sondern maximal eine Stufe tiefer anzusiedeln, also Wander-/Trekking-Stiefel. Also auch für ETWAS rauhere Gegend ok aber nicht für richtige Trekking-Touren. Und ich habe sie im Kreta-Urlaub genutzt um unter anderem den Psiloritis zu besteigen. Und wie auf ganz Kreta ist das Gestein hier nicht so ganz ohne, d.h. es ist zum Teil auch Lava und damit sehr scharf. Genau das hat die Sohle dann nicht überstanden da sie dafür einfach nicht gedacht ist. Heikes reine Hanwag-Trekking-Stiefel hingegen haben es ohne jeden Schaden überlebt.

Man sieht ganz gut wie die Sohle zwischen zwei hübsch scharfe Steine geraten ist. Erst war das Gummi nur eingeschnitten und lose, erst nach einer Weile lösten sich die zwei Stücke. Insgesamt ist der Schuh durchaus noch nutzbar aber er ist nicht mehr ganz wasserdicht. Es kommt zwar nicht viel durch aber genug um zu nerven. Eigentlich fast erstaunlich bei der Beschädigung.

Von daher war ich erst unsicher wie ich das so einschätzen soll. Aber letztlich denke ich tatsächlich dass ich die Schuhe hier einfach in zu heftiger Umgebung eingesetzt habe denn die Sohle ist eben eher Wanderstiefel-Sohle als Berg-Sohle, ganz klar! Eigentlich wollte ich mir ein identisches Paar kaufen, aber es scheint die 100 Euro Stiefel jetzt nur noch für 17x Euro zu geben, für meinen Geschmack eindeutig zu viel. So teste ich jetzt mal die Tatze, den Jack Wolfskin Altiplano Prime auf dem Werksverkauf, mal sehen wie der sich so macht, ich werde sicherlich bei Gelegenheit berichten.

Wobei ich sie jetzt schon so einige Kilometer eingelaufen habe und die tatsächlich sehr, sehr gut empfinde. Angenehm zum Laufen, warm und eine wirklich gute Festigkeit der Sohle, ich bin bisher sehr angetan. Auch im Harz haben sie bei widrigsten Bedingungen top Leistung gezeigt.

Die alten werde ich bei gutem Wetter sicher noch einige male tragen bis sie sich ganz auflösen.

Unsere eigene Brockenfrühstück – Alternative ohne Punkt

Die letzten 3 Jahre waren wir im Dezember jedes mal beim Brockenfrühstück dabei, ein tolles Erlebnis. Doch nun hatten wir von strahlendem Sonnenschein bis zu Eiszeit-ähnlichen Verhältnissen alles erlebt und auch erlebt wie das Event größer und größer und dann sogar Mega wurde. Für uns hat das Event damit stark an Reiz verloren. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend zum Sonnenaufgang oben zu sein oder das Ziel durch eine Wanderung zu erreichen. Dabei war es genau dass was das Event für uns ausmachte. Dazu noch die Masse Mensch die die Räumlichkeiten auf dem Gipfel fast unnutzbar machte. Nein, es war Zeit sich etwas zu überlegen denn sowohl Heike als auch mir gefiel es sehr gut vor Weihnachten noch mal hier in den Harz zu kommen, natürlich auch in der Hoffnung Schnee zu haben und uns damit auf Weihnachten einzustimmen. Als dann auch noch das diesjährige Brockenfrühstück so extrem kurz vor Weihnachten stattfand, das passte Heike gar nicht ins Konzept da sie Weihnachten gern in Ruhe daheim vorbereitet, war es soweit, eine neue Idee mußte her. Und um es hier schon klar zu stellen, das ist nicht Anti-Brockenfrühstück, ganz im Gegenteil. Wir fanden die Idee immer gut und von der Orga toll umgesetzt, uns ist es einfach nur zu groß geworden!

Und so beschlossen wir dieses Jahr auch wieder eine Art Brockenfrühstück zu machen, aber ohne die Nachteile (natürlich rein subjektive Nachteile). Also ein Event ohne Punkt und nur die unsichtbare Heike und ich sowie der Rollsplittkalle und seine Frau denen es mit dem Brockenfrühstück ähnlich ging die aber auch den Harz lieben. Also geschaut, welcher Berg könnte passen?! Und da kam schnell der Wurmberg ins Spiel ähnlich hoch wie der Brocken und Niedersachsens höchster Berg, für Niedersachsen wie uns alles passend wie Arsch auf Eimer 😉 Mit Ferienwohnung Eisblick hatten wir auch schnell eine perfekte Ferienwohnung gefunden.

Nun war es dann so weit, Anreise am Freitag den 13.12. Trotz Freitag den 13. klappte bei der Anreise alles einwandfrei. Und die Freude war groß eine weißes Braunlage vorzufinden und die Wettervorhersage versprach sogar noch weitern Schnee. Abends noch eine gemeinsames Essen mit unseren Begleitern und auf in die Planung. Da die beiden ein anstrengendes Jahr und Woche hinter sich hatten wurde beschlossen wir stossen später zusammen und Heike und ich machen den Trip in der Dunkelheit allein.

So haben Heike und ich dann also am 14. früh gefrühstückt und uns um kurz vor 07.00 Uhr auf den Weg gemacht. Früh morgens noch sehr nasser Schneefall, sozusagen knapp über Scheeregen, so um die 0 Grad. Also nicht gerade perfektes Wanderwetter aber ok. Zum Glück hatten wir morgens nicht mehr auf die Wetter-App geschaut, ansonsten hätten wir vielleicht noch kalte Füße bekommen da in einem ganz kleinen Bereich im Harz Orkan-Warnung angesagt war, für früh morgens am 14. Genau, auf dem Wurmberg 😎

Wir stiefelten einen Weg namens Single-Track Richtung Gipfel los, so ca. 3 1/2 km Luftlinie sollten es sein und der Weg führte recht gerade hoch. Es kam wie zu erwarten, es ging vom Start weg recht steil hoch und das blieb auch 3 km so, genau die der Weg schnurgerade blieb. Ok, eigentlich wäre das mühselig und anstrengend, aber als Nachtwanderung im Schnee hat alles seine eigenen Atmosphäre und so war es dennoch schön. Unten in der Stadt noch sehr dünne Schneedecke begaben wir uns über etwas dickere Schneedecke, Sohle bedeckt bis Knöchel bedeckt immer weiter nach oben. Und es war anstrengend da schon recht steilt, sind halt fast so viele Höhenmeter wie beim Brocken aber halb so lange Strecke. Dazu der noch sehr klebrige Schnee, das zerrt.

Irgendwann waren die ersten 3 Kilometer hinter uns und jetzt bog der Weg auch mal ab. Allerdings wurde es ab jetzt, nur noch 800 Meter, so richtig heftig. Wir kamen nämlich aus dem schützenden Wald und querten die Seilbahn, eine so ca. 100 Meter lange, völlig offene Strecke. Hier kam der Schnee waagerecht von gefühlt allen Seiten und dazu war kaum zu erkennen wo der Weg eigentlich ist da hier schon einige Verwehungen lagen. Aber stöhnen auf hohem Niveau war auch das irgendwann geschafft und man war wieder im schützenden Wald. Noch 400 Meter weiter, nun zeigte das GPS noch was von 300 Meter, und es ging wieder aus dem Wald heraus und hier begann dann wirklich der Horror!

Ich brauchte eine Weile bis Auge und Gehirn sich einig wurden dass wir das was wir sehen wirklich sehen. Eine 90 Meter Ski-Schanze. Nicht mal bei Sommer und Sonne käme man die hoch, bei mittlerweile stürmischen Schneetreiben schon gleich gar nicht. Plötzlich zeigte die unsichtbare Heike nach links und rief irgendwas von Treppe. Ich dachte jetzt wäre bei ihr was eingefroren denn über die Holzbohlen wäre nicht mal ein Braunbär gekommen geschweige denn wir! Aber wie immer muß ich erkennen dass ihre Augen einfach besser sind, kaum zu erkennen eine Treppe am Waldrand. Also hin zur Treppe und hoch geschaut und fast geweint. Die Anstrengung bis hier her waren schon sehr deutlich zu merken und dann eine Treppe hinauf schauen die gefühlt bei Gott endet. Wer mal eine 90 Meter Schanze besucht hat wird wissen was ich meine 😉 Dazu die Stufen gut 20 cm hoch mit Schnee bedeckt und der Handlauf nicht nutzbar da voller Schnee und so kalt dass man Angst haben mußte festzufrieren wenn man zu lange anfässt.

Aber was hilft es schon, Augen zu und durch. Und an Heikes Worte von nothing but stones gedacht, „einfach Schritt für Schritt und nicht zu viel denken“ So wankten wir dann also 20 Minuten die 140 Meter Treppe hoch, so weit war es nämlich laut GPS „nur“ noch bis zum Ziel. Und irgendwann, gefühlt 3 Tage später, hat man endlich die oberste Stufe erreicht, puhhh und dann die Belohnung?! Ja, wie so ein nasser Waschlappen klatschte einem Frau Holle ihr gesamtes Bettzeug vor den Kopf, zumindest fühlte es sich da oben so an. Der Gipfel des Wurmberg. Nun ist mir Orkan ein zu großes Wort, aber Sturm satt war es allemal. Zum Glück hatten wir die gute Idee uns einfach vorerst in den Windschatten des Turmes zu begeben. Kleiner Tipp, der hat keinen… Der Wind kam hier oben nämlich schlicht aus allen Richtungen. Irgendwann haben wir an einem Gebäude einen Eingang entdeckt der zwar zu war aber etwas innerhalb des Gebäudes lag so daß man sich dort etwas verkriechen konnte, eine Wohltat.

Eingekauert in irgendeinem Loch vom Gebäude konnten wir so aber nun immerhin den Sonnenaufgang geniessen der daran zu erkennen war dass der Schnee etwas heller wurde 😎 Eigentlich war es gar nicht so unterschiedlich zum Brockenfrühstück, man fragt sich nach dem aufstehen warum man das überhaupt macht, flucht sich dann den Weg hoch und wenn dann alles geschafft ist wird unverzüglich verklärt und alles war Ober-Affen-Titten-Geil 😎 Im Ernst, wieder haben wir uns gefreut dass wir uns überwunden haben, haben die Wanderung letztlich trotz aller Widrigkeiten genossen und so wenigstens auch was zu erzählen 😉

Dann ging es übrigens noch zurück. Die Treppe runter war ein NoGo, bei der Witterung viel zu gefährlich. Also links den Weg runter, da hatten wir dann Schienbeinhöhe erreicht, wow. Von dort dann aber auf die Nahe Straße die bis auf den Gipfel führt. Zum einen wollten wir noch einen zweiten Stempelkasten besuchen, zum Andern den Abstieg gemütlicher geslatlen was er dort auch wurde. Wieder im Ort zeigten sich dann unsere leichten Fehleinschätzungen. Statt geschätzter 8 Kilometer / 2 Stunden waren wir auf 13 Kilomter / 4 Stunden gekommen.

Fazit

Es hat sich wieder gelohnt. Der Wurmberg ist allerdings für unseren Geschmack eine heftigere Nummer als der Brocken, wobei das Wetter dieses mal aber auch seinen Teil beigetragten hat. Für ein Mega-Event wäre er auch nicht wirklich geeignet und ich denke die Aussicht die bei uns 0 war ist auch bei gutem Wetter nicht mit dem Brocken zu vergleichen. Wer aber wie wir eine Nachtwanderung bei Schnee auf einen hohen Berg machen möchte ohne dabei Menschenmassen zu haben, der ist hier schon recht gut aufgehoben. Wir werden nächsten Dezember mit Sicherheit wieder in den Harz kommen und einen Berg erklimmen, wir wissen nur noch nicht genau welchen 😎

Ach ja, ein paar Filmaufnahmen habe ich nebenbei auch noch gemacht.

Neues aus der Geocaching-Gadget-Welt

Eines gleich vorweg! Werbung? Ein klares Jain 😉 Im Ernst, wir werden hier weiterhin keine Werbung im eigentlichen Sinn machen. D.h. wir werden nichts loben was wir nicht selber mögen oder gar irgendwas dafür nehmen! ABER, wenn mir etwas gefällt berichte ich auch gerne darüber. Und wenn mir ein Shop so richtig sympathisch ist dann lobe ich ihn auch. Also keine Sorge, wenn wir so etwas wie Werbung machen dann nur ohne Gegenleistung und weil wir die Produkte oder den Shop jederzeit empfehlen würden. So hätte ich in diesem Artikel sicherlich auch einen anderen Notizblock nehmen können als den vom Laser-Logo-Shop, aber einerseits war ich bisher mit jedem Kauf zufrieden und andererseits war es der erste A5-Block in Griffweite und den fand ich gut um die Größenverhältnisse klar zu machen.

Aber nun mal Butter bei die Fische, worum geht es hier? Wir haben mal wieder den Gründel und seine bessere Hälfte die Wunram gesehen und zwei Produkte in die Hand gedrückt bekommen. Hier sei gleich erwähnt dass wir die natürlich nicht für uns behalten, die werden auf dem Wilseder Berg mit verlost 😎 Warum nicht hier? Ihr wisst doch, wir haben es eigentlich nicht so mit „Gewinne, Gewinne, Gewinne“, unser eigenes Event ist da die Ausnahme und so richtig ernst zu nehmen sind die Gewinne dort ja auch nicht wirklich. D.h. nicht dass sie schlecht wären aber sie lohnen sich nun wirklich nicht per Post zu versenden, bei dem hier gleich beschriebenen Tool wäre das Porto schon viel zu hoch!

Da ist also zum einen der bekannte Mikro-Logbuch-Aufwickler in einer vergrößerten Version mit praktischer Befestigung aus dem Angelsport. Den kannte ich schon als Mini-Version. Im Prinzip finde ich ihn cool als Idee, in der Praxis nutze ich ihn allerdings nicht, das klappt mit den Fingern auch noch ganz gut. Viel interessanter fand ich das zweite Gadget, Sakrotank in klein für die Finger!

Bisher hatte ich immer kleine Tücher mit für die Finger, allzu oft waren die aber auch über die Zeit ausgetrocknet so dass sich nicht mehr funktionierten. Dann hatte mir die unsichtbare Heike mal eine Flasche Sakrotan in den Rucksack gepackt, aber da hatte ich immer etwas Sorge dass die kaputt oder auf geht und dann der ganze Rucksack eingesaut ist. Blieb noch die Flasche Wasser, aber Wasser reicht halt manchmal nicht. da finde ich dieses Mini-Sprühfläschchen eigentlich noch besser als im ersten Moment gedacht! Und dazu noch ein bisserl Papier, in Plastik-Tütchen gesichert gegen auslaufen, das hat schon was. Und dabei einfach schön klein!

Also ich finde die Idee gelungen und werde beim nächsten Treffen mal 1 Fläschchen zum Testen kaufen denn ich glaube das ist praktischer als ich im ersten Moment gedacht hätte. Diese Flasche war geschenkt, daher geht sie auch in die Verlosung, aber ich werden zum Testen noch eine kaufen und dann irgendwann noch mal berichten.

Ach ja, durchaus erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache der Wiederverwendung, das Fläschchen ist auffüllbar. Wie praktikabel das ist kann ich noch nicht sagen, aber das werde ich mir dann auch noch mal anschauen.

Auf jeden Fall ist somit schon mal ein Mini-Gadget-Paket für unser Event gepackt 😎 Damit dann auch genug der Werbung 😉

Laufband läuft immer noch

Wie schon angedroht werde ich immer wieder mal berichten wie sich das gute Stück so schlägt. Und da mittlerweile schon wieder 5-6 Monate rum sind und ich gerade wieder ein halbes Stündchen drauf gelaufen bin bietet es sich gerade an.

Ich nutze das Laufband weiterhin unregelmäßig wenn mir gerade mal nach Bewegung ist und das Wetter meine Motivation einzudampfen droht. Und es hat sich eingespielt. Mittlerweile hat mich das Teil dazu gebracht wirklich auch immer ein wenig zu laufen. So bin ich mittlerweile bei einem Start mit 2:30 Minuten bei 8,5 km/h, dann direkt danach 2:30 Minuten 7 km/h und dann wird 25 Minuten bei 5 km/h zügig gewandert. Wobei oft auch einfach nur 30 Minuten 5 km/h gewandert wird. Die Zeiten haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, das hat sich nach und nach für mich als angenehm ergeben und die 30 Minuten halte ich ein da ich des öfteren gelesen habe dass sich die günstigen Laufbänder nach 30 Minuten abschalten um nicht zu überhitzen. Das scheint unser nicht zu tun aber es kann ja eigentlich nicht schädlich sein wenn man es schonend nutzt.

Lesen oder ähnliches ist während des Laufens/Gehens definitiv nicht drin, zu viel Bewegung, da müsste man sich wohl irgendwas spezielles einfallen lassen. Audio ist mir etwas zu langweilig weil ich ansonsten 30 Minuten die Kellerwand anstarren würde. Hier greift dann Netflix oder Amazon Prime, genau richtig. Wir haben im Keller eh einen Rechner stehen der diverse Aufgaben übernimmt und dafür rund um die Uhr läuft und einen uralten Fernseher von Aldi, damit war es einfach hier ein kleines Kino vor dem Laufband aufzubauen und das lohnt sich.

Fazit nach so ca. 1/2 Jahr. Guter Kauf, tut gut und macht Freude, mehr kann man wohl kaum verlangen.

P.S.: Gerade den Artikel fertig zeigt heute das Display Ausfallerscheinungen, muss ich wohl mal im Auge behalten…

P.S.S.: etwas Zeit vergangen, das Problem ist nicht wieder aufgetreten.