Wanderstiefel Update

Fast noch etwas früh, aber nachdem wir gute 2 Wochen durch die Pyrenäen gewandert sind hier mal wieder eine Zwischenmeldung. Am 22.02.2019 habe ich ja mal angefangen über meine Erfahrungen zu berichten. Am 26.12.2019 Waren die Salomon durch eigenes Verschulden scheinbar platt, nachdem ich sie durch zu hartes Gelände gequält hatte. Am 19.02.2020 konnte ich dann über einen gescheiterten Reparaturversuch durch mich selber berichten. Am 13.05.2020 dann das letzte Update. Wie geht es den Stiefeln also?

Vorweg noch ein Einwurf, ich trage meine Wanderstiefel sicherlich etwas seltsam, passt also zu mir. Ich trage nämlich nahezu immer Wanderstiefel, auch auf der Arbeit damit ich ggf. immer noch mal in den Wald abbiegen kann auf dem Heimweg oder in der Pause. Und da leicht Käsefüße vorhanden sind wechsel ich die 4 paar Wanderstiefel jeden Tag durch, so sind also auch wirklich alle reichlich in Gebrauch.

Lowa Innox Da gibt es nicht viel Neues. Sie tragen sich immer noch schön leicht, sind immer noch nur für sehr leichtes Wandern geeignet und auch nur so halb wasserdicht. Aber sie sehen immer noch aus wie neu, kann man nicht anders sagen. Die sind übrigens am angenehmsten, wenn man Auto fährt oder auf der Arbeit ist, weil sie halt sehr leicht sind. Im Urlaub hatten wir sie nicht mit da wir den Koffer nicht überfüllen wollten und sie für die Pyrenäen kaum geeignet gewesen wären.

Salomon Quest Prime GTX Die erstaunen mich immer wieder, halten sie doch immer noch durch trotz ihrer „Verletzungen“. Und auch wenn sie dadurch nicht mehr komplett wasserdicht sind, sie halten und halten und halten. Dennoch hatte ich auch auf diese Stiefel für den Urlaub verzichtet da ich mich auf zwei paar beschränken wollte. Für den „Innendienst“ sind sie übrigens auch sehr angenehm da ebenfalls eher leichtes Kaliber.

Lowa Renegade GTX Mid Die halten dieses Mal zumindest mal länger als ihre Vorgänger. Und da sie schon etwas festere Modelle sind, durften sie auch mit in die Pyrenäen. Und was soll ich sagen, sie kamen immerhin ein Mal zum Einsatz und dann war klar, dass ihre Sohle für Bergwandern doch nicht so recht geeignet ist. Schon nach leichter Berg-Runde waren die Füße am Abend doch reichlich malträtiert und wollten nicht mehr mit den Stiefeln. Ihre Wasserdichtigkeit war auch nie so recht überzeugend, daher durften sie nach der Tour sozusagen ebenfalls Urlauben. Nicht falsch verstehen, sind recht gute Stiefel und auch mal für Matsch und etwas stramme Touren in Ordnung, in der Bergen ist aber die Sohle heillos überfordert. Im Innendienst sind sie übrigens schon etwas anstrengender da sie doch schon mehr Gewicht und eine härtere Sohle haben.

Jack Wolfskin – Altiplano Prime Von denen hatte ich eigentlich am wenigsten erwartet da ich immer nur negative Aussagen zu Wolfskin gelesen hatte. Was soll ich sagen, die überzeugen bei mir immer noch am meisten. Nachdem die Lowa doch überfordert wirkten habe ich sozusagen den gesamten Urlaub in den Wolfskins verbracht und das war gut so. Die haben in noch so steinigem Gelände durchgehend Stabilität und Sicherheit gegeben und blieben dabei durchgehend wasserdicht. Und nach ersten Untersuchungen trotz wirklich derbem Einsatz keinerlei Beschädigung. Also tip top, nichts zu quengeln. Für den Innendienst sind die von den Stiefeln natürlich am wenigsten geeignet da sehr steif. Nicht schwerer als die Lowa aber schon steifer. Aber selbst da kann man sie noch recht gut ertragen.

Fazit

Alle Stiefel im Großen und Ganzen wohlauf und in Betrieb. Vorne liegt, gerade nach dem Urlaub, klar der Jack Wolfskin. Mal sehen wie es sich weiter entwickelt, ich melde mich.

Es Folding@home(t) weiter

Der geneigte Leser mag sich vielleicht erinnern das DSM 2 1/2 sich irgendwann dazu entschlossen hatte beim Kampf gegen Corona, mit Rechenleistung, zu helfen. Nachzulesen hier im Blog.

Wir rechnen immer noch fleißig und das DSM-Team ist zurzeit auf Platz 6721 von 255103, ist doch gar nicht mal so schlecht. Der olle Rollsplittkalle lässt die anderen Teilnehmer durch seine Grafikkarte eher alt aussehen, aber wir hecheln hinterher! Mittlerweile hat mich 7MiD2 überholt, man merkt meine fehlende Grafik-Power, die brauche ich halt sonst für nichts. Aber egal wer hier an welcher Position steht, helfen tut jeder!

Daher hier mal wieder dieser kurze Artikel für diejenigen die es noch nicht wussten und vielleicht auch noch teilnehmen wollen, gleichzeitig ein Dank an alle Teilnehmer.

Wandernadel mal wieder

Am 04.08.2017 haben wir mit dem Sammeln von Stempeln für die Harzer Wandernadel begonnen, also vor rund 3 Jahren. Ein Grund mal wieder ein paar Worte darüber zu verlieren.

Am 05. Juni 2019 habe ich dann hier im Blog drüber berichtet, da hatten wir immerhin schon 63 Stempel geholt und das hat insgesamt wirklich viel Spaß gemacht. Am 04. August 2019 hatte ich dann noch mal drüber geschrieben, da hatten wir dann schon 70 Stempel. Zurzeit sind wir bei 91 Stempeln und noch lange nicht müde. Natürlich geht es irgendwann etwas langsamer voran, dann sind einfach nicht mehr so viele Stempel mit einer Wandertour machbar da sie weiter auseinander liegen.

Und die Erfolgsgeschichte Wandernadel funktioniert aus meiner Sicht auch weiterhin. Denn wir sind wahrscheinlich wirklich 1-2 mal öfter in den Harz gefahren als wir es sonst getan hätten da wir immer wieder mal stempeln wollten. Wir sind ja eh kleine Harz-Fans, d.h. wir wären auch so weiter in den Harz gefahren, aber jetzt hat man halt einen zusätzlichen Grund.

Im November geht es mal wieder in den Harz, soweit Corona das erlaubt. Da haben wir dann einen kurzen Urlaub in zwei Regionen verteilt und werden wieder ein paar Stempel erwandern. Bevor es dann im Dezember noch mal zu einem „Berg-Frühstück-Sonnenaufgang“ mit den Rollsplittkalles geht, wo ja vielleicht auch noch ein Stempelchen drin ist.

Mittlerweile gibt es übrigens auch ein Rubbelposter dazu, wer so etwas mag.

Sind wir eigentlich die einzigen Stempler? Kommentiert doch gerne mal, falls ihr da auch unterwegs seid wie viele Stempel ihr so zusammen habt und wie es bei euch so mit der Motivation aussieht. Der Abstand 50 -> 150 von einem Anstecker zum nächsten finden wir schon etwas langatmig.

Mystery-Trail A-Z

Ja, ihr lest richtig, Mystery. Wie kommt es zu dazu? Ich habe in stundenlanger Arbeit die Rätsel gelöst die Koordinaten von einem lieben Hörer geschenkt bekommen und auf ging es nun die Ernte einzufahren.

Dazu noch ein kleiner Tipp. Wenn ihr mal so eine kleine Serie als GPX-Datei bekommt und dort die korrigierten Koordinaten als richtige Koordinaten hinterlegt sind, dann Vorsicht mit z.B. GSAK. Holt ihr nämlich nun die Koordinaten per API dann kommt es zu einem Update des Datenbestandes und die Caches liegen wieder an der ursprünglichen Stelle, bzw. eben gerade nicht? Klingt wirr, lest es einfach zweimal dann versteht ihr schon was ich sagen möchte.

Die Caches sind von cleolucky1 und bilden auf der GC-Karte den Schriftzug A-Z.

Ich muss jetzt natürlich etwas vorsichtig berichten um nicht zu sehr zu Spoilern, es sind ja Mysterys und da soll man (also nicht ich) ja noch die Rätsel lösen! Aber die Caches liegen „bei“ Agathenburg / Stade und es ist KEINE Runde.

Ich habe den Trail zu Fuß absolviert, würde aber nach der Erfahrung eher das Fahrrad empfehlen. Das bedeutet nicht dass es mir nicht gefallen hätte, im Gegenteil. Aber es ist halt komplett Asphalt ohne viel Platz rechts oder links der Straße zu gehen und das geht schon ganz gut auf die Füße. Wen das nicht stört, der ist aber auch zu Fuß gut aufgehoben. Es ist eine sehr schöne Gegend und trotz der nahen Autobahn ist es erstaunlich leise. Lediglich zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr war doch recht reger Verkehr. Der nervt natürlich immer aber das ist dann auch eher stöhnen auf hohem Niveau. Der Weg führt entlang der Obstplantagen. Das sorgt zur richtigen Jahreszeit auch dafür, dass man nicht verhungern kann. Allerdings kommen auch gut 16 Kilometer zusammen, wenn man den Trail auf einmal macht, also hin und zurück.

Somit ging es also zu Sonnenaufgang los und ich fand die Strecke durchaus ansprechend, obwohl ich sie schon kannte. Aber es ist so ein ganz eigenes Gebiet, viel Natur aber auch viel Zivilisation, in diesem Fall sehr viel mit Strom.

Dazu natürlich sehr viel Apfel-Anbau, das sieht man in der Menge auch nicht alle Tage. Zurzeit wird auch schon recht viel geerntet, das stört bei dem Trail aber überhaupt nicht.

Auch so manch anderes Nahrungsmittel begegnet einem auf dem Weg, bei manchem eher unerwartet!

Es ist halt norddeutsches Apfel-Anbau-Gebiet. Eine wirklich schöne Gegend. Der Trail selber besteht aus Petlingen und wirkt gut geplegt. Die Verstecke sind einfach aber nicht einfach nur abgeworfen. Dazu gibt es überall Hints die auch wirklich verständlich und hilfreich sind, auch keine Selbstverständlichkeit! Klar, da bekommt kein Cacher ein feuchtes Höschen, es sei denn er steht halt auf die Punkte. Aber wer es als Wanderung oder Fahrrad-Tour sieht, wird durchaus auf seine Kosten kommen. Ich habe es mir so eingerichtet, dass ich auf dem Hinweg jeden zweiten Cache gemacht habe und den Rest auf dem Rückweg. Dadurch kamen keine echten Längen auf. Apropos, auch die Entfernungen haben mir gut gefallen, es liegen so 300-400 Meter zwischen den Caches, einige wenige liegen etwas näher oder weiter. Das ist eine schöne Entfernung um auch mal in Bewegung zu kommen und nicht dauernd anzuhalten.

Kurz und gut, mir hat es sehr gefallen! Daher auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank an den Spender, ich hatte einen tollen Tag vor Ort.

Warum? Die Liebe zum Hobby.

Heute war mal wieder so ein Tag, der mich ins Überlegen brachte. 90 Kilometer Anfahrt und nur ein Punkt, warum das? Weil es das ist was mich dieses Hobby seit nun 16 Jahren immer und immer wieder lieben lässt.

Warum die Anfahrt?

Nun, da wäre schon mal das Problem, dass wir hier in weitem Umkreis die üblichen Wandercaches abgegrast haben. In diesem Fall kommt aber noch hinzu, dass der gute Rollsplittkalle samt Frau dort in der Nähe wohnt und wir gemeinsam wandern wollten. So erhielt er den Auftrag einen guten Cache herauszusuchen und da wir uns seit gefühlt ca. 100 Jahre kennen und seit 2005 immer mal wieder zusammen cachen traf er genau ins Schwarze mit diesem Wandercache von einem Owner den wir beide sehr mögen, Witkiewicz.

Ein Multi bei dem vor Ort Bäume Bildern zugeordnet werden müssen und der einen am gefühlten Arsch der Welt 13-14 Kilometer kreuz und quer durch den Wald führt. Hört sich unspektakulär an? Stimmt, ist es auch!

Warum liebe ich solche Caches?

Es ist aber ein toller Cache in toller Umgebung um unseren Wanderdrang zu befriedigen. Mittlerweile versuchen wir monatlich, spätesten 2-monatlich eine Wanderung zwischen 10 und 20 Kilometern zu machen und dieser Termin führte uns dieses Mal hier her. Und so ein Cache passt dafür wie Arsch auf Eimer. So läuft man halt 3-4 Stunden durch den Wald, genießt die frische Luft, hier sogar die totale Einsamkeit (wir sind exakt niemandem begegnet) und hat viel Zeit und Muße mal wieder in Ruhe zu schnacken nur unterbrochen durch schöne kleine Aufgaben wie das Zuordnen der Bäume. Und am Ende findet man dann hoffentlich den Final, was aber bei Wandercaches meist gar nicht so schwer ist. Und obwohl es nur ein einziger Punkt ist, wird mir der Cache länger in Erinnerung bleiben als jeder Power Trail denn dieser Punkt will verdient sein und kostet einen viele, viele Schritte.

Warum ich das schreibe?

Keine Ahnung, ich wollte es einfach mal loswerden. Ich denke es wird nicht der letzte Wandercache hier in der Gegend sein, allein schon der Location wegen und natürlich der Möglichkeit hier Familie Rollsplittkalle zu treffen und mit denen die Gegend zu erwandern. Und vielleicht werde ich dann wieder über einen unspektakulären Wandermulti schreiben. Einfach in der Hoffnung das mancher Cacher begreift, dass die Punkte nicht so wichtig sind wie das Erleben. Wird wahrscheinlich niemanden bekehren, aber ich habe es versucht.

Fazit

Ich liebe dieses Hobby wie am ersten Tag. Vielleicht anders aber nicht weniger. Und bei mir machen solche Caches inkl. des Gesamt-Pakets solcher Tage die Würze aus.

Und jetzt, raus, Cachen!

Komoot, Wander-App

Bisserl rumprobiert hatte ich schon mal, gehört ebenfalls viel, jetzt war es mal an der Zeit vor dem Urlaub noch mal Komoot zu testen um zu entscheiden, ob wir die App im Urlaub nutzen wollen.

Was ist Komoot?

Einfach gesagt eine App mit der es nötig ist Wanderungen, Rad-Touren u.ä. zu planen oder vorhandene Touren auszuwählen. Ähnliches gibt es bei Outdooractive oder GPSies z.B. auch. Dies kann beliebig auswendig werden. So nutzten wir es heute mal auf die einfachste Weise, vordefinierte Tour und ab ging die Tour. Aber man kann auch Mehrtages-Touren und dabei noch das Wetter beachten, ganz wie man mag.

Warum jetzt Komoot?

Für meinen Geschmack überzeugte Komoot mich dabei am meisten. Da sind die Touren die bereits auswählbar sind, die sind einfach qualitativ gut. Bei GPSies hatte ich einfach zu oft Wege die es gar nicht mehr gab weil dort Touren nicht gepflegt wurden. Hier hatten wir den Effekt das bei der von uns getesteten Tour die neuesten Sperrungen schon drin und ein Neubaugebiet bereits auf den Karten vorhanden war, wirklich top! Wir könnten das auch alles mit Locus machen, nur die Touren-Vorschläge gibt es halt bei Komoot.

Kosten?

Erstmal nicht. Aber natürlich will auch Komoot leben! So gibt es immerhin einen lokalen Bereich kostenlos auszuwählen, in unserem Fall Kreis Harburg. Die Karten sind dann im Paket enthalten. Und um vernünftig zu testen reicht das auch. Später kommt dann die Überlegung auch mehr als einen Kreis zu nutzen und dann kann man darüber nachdenken zu erweitern. Da gibt es die Möglichkeit für zur Zeit rund 30 Euro Karten der gesamten Welt auf Lebenszeit zu kaufen oder für rund 60 Euro im Jahr Premium-Funktionen zu nutzen. Ohne das ins Endlose durchkauen zu wollen, schaut euch Premium genau an, meiner Meinung nur für wirklich intensive Nutzer sinnvoll. Für uns wird es wohl das 30 Euro Paket werden, mal sehen.

Unsere Test-Tour

Direkt vor der Haustür gab es zwei Touren die in unseren gesetzten Filter passten, rund 10 km. Komoot baut die Touren dann scheinbar, sodass der Weg zum Startpunkt „hinzugerechnet“ wird. D.h. die Tour beginnt normal nicht vor unserer Tür, aber Komoot lässt sie dennoch tatsächlich an der Haustür starten, sehr cool!

Was gleich zum Start auffiel, ist die Qualität in der Wandernavigation. So gehen wir über einen Busbahnhof uns Komoot klebt nicht auf der Straße, sondern führt einen schon vor der Kurve rechts hoch. Klingt wie Kleinkram, ist es aber nicht. Denn man merkt daran, dass hier wirklich auf Fußweg geachtet wird und man nicht auf unnützen Straßen läuft.

Auf der Tour kamen wir dann tatsächlich auch an eine Stelle wo die Navigation uns rund 50 Meter Weg entlang führen wollte der gesperrt war. Und wow, selbst da kann Komoot gefallen, die Meldung solcher Stellen ist super einfach. Bin mal gespannt, ob und wann die Tour angepasst wird. Grundsätzlich scheint es zu funktionieren denn ein anderer Teil des Weges ist noch nicht lange, wegen Renaturierung, gesperrt und der war bereits eingeflossen.

Der Akku-Verbrauch hielt sich in Grenzen, die App war geschmeidig zu bedienen und lief rund und das Kartenmaterial war sehr gut. Am Ende der Tour dann eine nette, einfache Übersicht der Wanderung und die Möglichkeit sie sogar als Story zu teilen. Da schnippelt Komoot so einige Bilder zusammen und macht daraus ein bessere GIF-Filmchen für z.B. Twitter. Und ich war erstaunt, fand ich gar nicht so schlecht.

Warum ist Komoot gut / besser?

Ein echtes Highlight ist für uns die Genauigkeit der Angaben zu einer Tour. So kann man vorher schauen wie z.B. der Untergrund ist, also wie viel Straße, wie viel Wanderweg usw. Das ist ein echtes Pfund denn 20 Kilometer Asphalt ist sicher nicht so unser wie 20 Kilometer Waldweg! Dazu kommt die Bedienung die App, die geht wirklich gut von der Hand und lässt keine große Fragen offen. Da es zum Einstieg kostenlos ist, würde ich es auf jeden Fall empfehlen!

Blick zurück 3/2008 – GC18WGT – Riverside Scenery

Einer der wenigen Cache die mir auch heute noch im Gedächtnis sind! Das Teil war einfach nur cool, geplante 2x km wurden lockere 3x km aber die Gegend machte alles wett. Dazu waren wir zum Sonnenaufgang los und in anbrechender Dunkelheit wieder da, einfach ein fantastisches Erlebnis dass dann halt „kleben“ bleibt. Der Cache GC18WGT ist von Cosmic Bob, eh einer meiner Lieblings-Owner, immer gewesen.

DSM 2 1/2 – Folge 013 – EXTRA Kappeln

Ok, probieren wir mal eine Sonderfolge und schauen wie das so ankommt. Die unsichtbare Heike und ich (D-Buddi) waren eine Woche in Kappeln an der Schlei und haben geurlaubt, gewandert und cachen waren wir auch 😎 Hört selber.

10.07.2020 Update

Mittlerweile stellt sich der Vermieter des Ferienhauses als nerviger Korinthenkacker heraus der auch noch versuchte Zahlungen an Booking.com vorbei zu regeln. Auch mit 9.0 war er nicht einverstanden und mailte uns wieder an und nachdem wir nichts änderten mailte er uns noch weiter an… Kurz und gut, der ist wie so ein Spam-Schleuder, ich würde von der Anmietung des Ferienhauses nach den Erfahrungen DRINGEND abraten!

Harz nahe Thale, Friedrichsbrunn

Kaum darf man wieder wollten wir auch und so ging es dieses mal über ein verlängertes Wochenende nach Friedrichsbrunn. Wandernadel, Wandern, Geocaching, genau in der Reihenfolge war es unser Ziel. Und daher vorab, wer sich nur für Geocaching interessiert der kann hier aufhören denn in dem Bereich ist so gut wie nix zu berichten.

Auf die Wandernadel muß ich allerdings zu Beginn gleich mal etwas schimpfen. Die App hatte ein Update und schwupps, alle elekronischen Stempel verloren, ein wirklich tolles Update.

Unterkunft

Gemietet hatten wir wie so oft über booking.com, ein Ferienhaus, top mit 9,5 bewertet.

Nach unserer Bewertung dürfte das jetzt etwas absacken. Also ernsthaft, wem oder was wollen manche Bewerter eigentlich 10 Punkte geben wenn sie hier schon alles verballern. Das Ferienhaus Anne ist grundsätzlich ok. Nette Vermieter, schöne Lage, alles was man benötigt und auch schöne große Zimmer.

ABER, mit der Sauberkeit ging es schon los. Sauber ja, aber mehr auch nicht. Kurz und gut, gerade die Wohnung im Februar war ein Maßstab an Sauberkeit und da kam dieses Haus nicht mal in die Nähe, so hatten wir einfach mal 1-2 Spinnen zuviel als dass die alle so kurzfristig eingezogen wären. Die Ausstattung völlig ok, aber eben auch Teller aus merkwürdigem Material und Messer die kaum schneiden. Auch nicht wirklich schlimm, aber dafür 10 von 10 Punkten? Und dann das Hauptproblem, die Heizung im Schlafzimmer unfassbar am rauschen, wirklich als wenn man am Flußlauf schliefe, das geht mal gar nicht. Zum Glück stellte die sich gegen 23.19 Uhr ab. Warum ich das so genau weiß? Weil vorher schlafen fast unmöglich war. Also habe ich brav bei Booking angekreuzt und es eine 7.0 heraus gekommen und das fand ich auch erheblich passender als 9.x. Als Startpunkt zum Wandern aber ok.

Ort

Der Ort, ehrlich gesagt schon arg langweilig, der hat wirklich mal gar nichts. Die Umgebung passte sich da an, für den Harz aus unserer Sicht auch eher lahm. Wir tippten schon darauf dass Thale den Hexentanzplatz bekommen hat weil es sonst wenig zu bieten hat. Im Ernst, man kann hier natürlich durchaus Urlaub machen, für Wanderer gibt es aber schönere Ecken. Das ist aber natürlich sehr subjektiv!

Wir hatten den Ort ausgewählt weil hier 5 Wandernadeln in „Wanderweite“ waren und das klappte auch ganz gut.

Wanderung

Mit einer 20 km starteten wir unser Wandern. konnten wir in Ruhe alle 5 Stempelstellen erwandern und das hat durchaus Spaß gemacht. Wobei leider auch die Stempelstellen und die Wege wirklich eher unter „Langweilig“ zu verbuchen waren. Irgendwie wurden wir hier nicht so recht warm mit der Ecke.

Am nächsten Tag also nach Thale um die dortigen 4 Stempelstellen in Schlagweite zu erwandern. Und an der Roßtrappe durften wir dann erstmal lernen dass Wanderwege hier durchaus mal jahrelang gesperrt sind… Ob das so klug ist wenn man Touristen-Ort ist? Also rüber zum Hexentanzplatz und von dort ran an die Stempelstelle. Und das hatte es dann endlich mal in sich, da ist ein 350m Stück für dass man oneway schon fast 60 Minuten unterwegs ist. Auf einer abenteuerlichen Strecke mit Knüppelweg ununterbrochen bergab und das auch noch auf glitschigem Untergrund. Wandern Hardcore sozusagen.

Kurz, DAS hat uns dann mal so richtig Spaß gemacht! Aber schon die nächste Stempelstelle erstarrte sozusagen in Langeweile, es wurde aus unserer Sicht einfach nicht besser.

Insgesamt merkt man hier auch die Touristen-Ecke. Kommste irgendwo in den Umkreis von 1 km an einen Parkplatz ist der Wald förmlich überfüllt, mit jedem Meter den du dich wieder entfernst wird es einsam. 1000 Meter scheint heutzutage der Radius der meisten „Wanderer“ zu sein, auch wenn sie ausgestattet sind als wären sie auf Weltumwanderung.

Fazit

Ok, hört sich schlimm an, so schlimm war es aber gar nicht. Wer nicht zu hohe Erwartungen hat könnte mit Haus Anne durchaus zufrieden sein, sofern er keine Probleme mit wirklich lautem Rauschen einer Heizung hat. Zumindest ist es ein guter Ausgangspunkt um hier mal 5 Stempelstellen zu besuchen. Und auch wenn es langweiliges drum herum war, an den Wanderungen haben wir natürlich dennoch jedes mal unseren Spaß und man fühlt sich doch richtig gut, wie so ein Welteroberer, wenn man die Wanderung dann hinter sich hat. Kaum sitzt man beginnt das verklären und alles war tippi toppi.

Caches haben wir auch ein paar mitgenommen und die waren auch ok bis gut, aber eben nicht so gut als dass es sich lohnen würde hier explizit drauf einzugehen. So bleibt es eher ein kleiner Eindruck von uns über die Gegend hier, nicht mehr, nicht weniger. Wir können sie eher nicht empfehlen.