Grünkohl-Event und andere

Ich hatte zwar auf unserem Event am Wilseder Berg so am Rande etwas von einem Grünkohl-Event gehört es aber gar nicht so recht realisiert da ich kein sonderlicher Fan von dem Zeug bin. Aber dann hatte ich ja noch mal auf Facebook rumgeweint dass trotz Aufforderung noch gar keine Tipps für Events und 2. Reihe Caches gekommen sind und siehe da, der Glider verwies auf dieses Grünkohl-Event.

Kurz überlegt, Termin würde gehen. Die unsichtbare Heike liebt Grünkohl, wir beide lieben Wandern, irgendwie passt das mit um die 100 km Anfahrt auch gerade noch so rein. Also auf geht es, wir sind gespannt wie es so wird. bisher sind die Anmeldungen ja noch sehr, sehr übersichtlich. Wer es also bisher noch nicht gesehen hat und Grünkohl und/oder Wandern ebenso wie wir mag der sollte sich also überlegen ob er nicht auch kommen will.

Eine weitere Empfehlung war das Event „In Nylon we Trust“, hört sich für uns auch schön verrückt und ausgefallen an, ganz unsere Richtung 😎 Leider passt da das Datum für uns nicht so gut und es ist auch mit über 500 Kilometer etwas zu weit entfernt, aber wer vielleicht dichter dran ist, wen die Kilometer nicht stören, das scheint mir auch ganz interessant zu sein!

Salomon Wanderstiefel selber reparieren?

Noch nicht lang her hatte ich über meine aufgebenden Salomon-Wanderstiefel berichtet und das ich mit denen bis dahin ja sehr zufrieden gewesen bin. Und wie es manchmal so ist, auf die einfachsten Ideen kommt man nicht, da muß erst ein Leser (Bademeister) einen anstupsen. Sugru könnte doch eine Lösung sein?!

Nun, keine Ahnung, bisher habe ich mit Sugru aber schon so einiges repariert und bin immer wieder erstaunt was das Zeug aushält. Dabei habe ich so um 2014 mein erstes Sugru gekauft. Da war die Firma wohl noch eigenständig?! Daher war ich dieses mal sehr irritiert als ich dauernd was von Tesa las und war mir gar nicht so sicher ob es das richtige Sugru ist. Aber es scheint wohl so dass Tesa den Laden aufgekauft hat. Ok, auf jeden Fall hatte ich eh noch etwas übrig von einer Fugenreparatur im Bad.

Allerdings habe ich mich aus zwei Gründen für weißes Sugru entschieden. Einerseits möchte ich einfach besser sehen können wie gut es hält und ob es sich u.U. löst und zum zweiten war das schwarze schlicht so alt dass es schon nicht mehr zu gebrauchen war 😎

Also ging es los

Die Stiefel sehen auf den Fotos etwas dreckiger aus als sie in Wirklichkeit waren 😉 Insgesamt ging es ganz gut, auch wenn das Sugru nicht ganz perfekt wie sonst haften wollte. Aber es ging dann doch. Nun kamen die Schuhe 1 Tag an die frische Luft und dann mal an einem normalen Arbeitstag mit anschliessender kurzer Cache-Runde zum Einsatz. Dann noch mal zu einem einzelnen Cache etwas weiter draußen.

Und siehe da, Sugru komplett verschwunden 8-/ Das hatte ich aber befürchtet, letztlich klebt das Zeug wirklich gut, aber letztlich bildet sich hier sozusagen ein Sugru-Teil und der ist nur bedingt gut verbunden. Und so kommt was kommen muß, der Schuh bewegt sich und verdreht sich natürlich auch mal und schwupps ist das Sugru ab. Schade, einen Versuch war es Wert. Eventuell könnte man es kleinteiliger anbringen, zwecks Dichtigkeit gegen Wasser, aber letztlich zu viel Kompromiss um wirklich gut zu werden.

Wanderstiefel – meine Salomons geben auf

Schon vor einiger Zeit hatte ich bereits über meinen Bestand an Wanderstiefeln berichtet und Erfahrungen beschrieben. Jetzt ist es Zeit für ein Update, denn…

meine Salomon Quest Prime GTX sind leider nahezu hin. Aber eines vorweg, sie können nicht wirklich etwas dafür. Gekauft hatte ich die Stiefel am 23.10.2017 bei Zalando, damals ein Angebot für 103,95 Euro. Jetzt, zwei Jahre später, bin ich mit 142,90 Euro über Zalando dabei, bei Amazon lagen sie im Bereich 170 Euro. Wobei Amazon damit schon über dem UVP liegt, wahrscheinlich ist das noch wieder eine andere Variante. Die aktuellen Preise kenne ich weil ich mir gerade ein neues Paar bei Zalando bestellt habe 😎 War das letzte Paar auf Lager, wenn wieder im Bestand kosten sie jetzt 143,95 Euro. Die Preisgestaltung ist schon irgendwie schräg, aber sie werden sich schon was dabei denken. Mit dem Preis sind die Stiefel zumindest kein Schnapper mehr!

P.S.: Und schwupps, erst die Bestätigung und Stunden später plötzlich eine Mail von Zalando dass die Rücklieferung angekommen wäre. Ein Anruf brachte Klarheit, sie konnten schlicht nicht liefern. Warum dann solch dümmliche Abwicklung? Keine Ahnung, Zalando rutscht damit bei mir auf die Firmen die ich nicht mehr nutzen werde.

Die alten schon nach zwei Jahren kaputt und dennoch kauft er die gleichen Stiefel wieder? Ja, denn die haben mich absolut überzeugt und die Beschädigung liegt letztlich an mir und nicht an den Stiefeln. Wie ich schon im letzten Bericht schrieb sind das für mich keine Trekking-Stiefel sondern maximal eine Stufe tiefer anzusiedeln, also Wander-/Trekking-Stiefel. Also auch für ETWAS rauhere Gegend ok aber nicht für richtige Trekking-Touren. Und ich habe sie im Kreta-Urlaub genutzt um unter anderem den Psiloritis zu besteigen. Und wie auf ganz Kreta ist das Gestein hier nicht so ganz ohne, d.h. es ist zum Teil auch Lava und damit sehr scharf. Genau das hat die Sohle dann nicht überstanden da sie dafür einfach nicht gedacht ist. Heikes reine Hanwag-Trekking-Stiefel hingegen haben es ohne jeden Schaden überlebt.

Man sieht ganz gut wie die Sohle zwischen zwei hübsch scharfe Steine geraten ist. Erst war das Gummi nur eingeschnitten und lose, erst nach einer Weile lösten sich die zwei Stücke. Insgesamt ist der Schuh durchaus noch nutzbar aber er ist nicht mehr ganz wasserdicht. Es kommt zwar nicht viel durch aber genug um zu nerven. Eigentlich fast erstaunlich bei der Beschädigung.

Von daher war ich erst unsicher wie ich das so einschätzen soll. Aber letztlich denke ich tatsächlich dass ich die Schuhe hier einfach in zu heftiger Umgebung eingesetzt habe denn die Sohle ist eben eher Wanderstiefel-Sohle als Berg-Sohle, ganz klar! Eigentlich wollte ich mir ein identisches Paar kaufen, aber es scheint die 100 Euro Stiefel jetzt nur noch für 17x Euro zu geben, für meinen Geschmack eindeutig zu viel. So teste ich jetzt mal die Tatze, den Jack Wolfskin Altiplano Prime auf dem Werksverkauf, mal sehen wie der sich so macht, ich werde sicherlich bei Gelegenheit berichten.

Wobei ich sie jetzt schon so einige Kilometer eingelaufen habe und die tatsächlich sehr, sehr gut empfinde. Angenehm zum Laufen, warm und eine wirklich gute Festigkeit der Sohle, ich bin bisher sehr angetan. Auch im Harz haben sie bei widrigsten Bedingungen top Leistung gezeigt.

Die alten werde ich bei gutem Wetter sicher noch einige male tragen bis sie sich ganz auflösen.

Unsere eigene Brockenfrühstück – Alternative ohne Punkt

Die letzten 3 Jahre waren wir im Dezember jedes mal beim Brockenfrühstück dabei, ein tolles Erlebnis. Doch nun hatten wir von strahlendem Sonnenschein bis zu Eiszeit-ähnlichen Verhältnissen alles erlebt und auch erlebt wie das Event größer und größer und dann sogar Mega wurde. Für uns hat das Event damit stark an Reiz verloren. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend zum Sonnenaufgang oben zu sein oder das Ziel durch eine Wanderung zu erreichen. Dabei war es genau dass was das Event für uns ausmachte. Dazu noch die Masse Mensch die die Räumlichkeiten auf dem Gipfel fast unnutzbar machte. Nein, es war Zeit sich etwas zu überlegen denn sowohl Heike als auch mir gefiel es sehr gut vor Weihnachten noch mal hier in den Harz zu kommen, natürlich auch in der Hoffnung Schnee zu haben und uns damit auf Weihnachten einzustimmen. Als dann auch noch das diesjährige Brockenfrühstück so extrem kurz vor Weihnachten stattfand, das passte Heike gar nicht ins Konzept da sie Weihnachten gern in Ruhe daheim vorbereitet, war es soweit, eine neue Idee mußte her. Und um es hier schon klar zu stellen, das ist nicht Anti-Brockenfrühstück, ganz im Gegenteil. Wir fanden die Idee immer gut und von der Orga toll umgesetzt, uns ist es einfach nur zu groß geworden!

Und so beschlossen wir dieses Jahr auch wieder eine Art Brockenfrühstück zu machen, aber ohne die Nachteile (natürlich rein subjektive Nachteile). Also ein Event ohne Punkt und nur die unsichtbare Heike und ich sowie der Rollsplittkalle und seine Frau denen es mit dem Brockenfrühstück ähnlich ging die aber auch den Harz lieben. Also geschaut, welcher Berg könnte passen?! Und da kam schnell der Wurmberg ins Spiel ähnlich hoch wie der Brocken und Niedersachsens höchster Berg, für Niedersachsen wie uns alles passend wie Arsch auf Eimer 😉 Mit Ferienwohnung Eisblick hatten wir auch schnell eine perfekte Ferienwohnung gefunden.

Nun war es dann so weit, Anreise am Freitag den 13.12. Trotz Freitag den 13. klappte bei der Anreise alles einwandfrei. Und die Freude war groß eine weißes Braunlage vorzufinden und die Wettervorhersage versprach sogar noch weitern Schnee. Abends noch eine gemeinsames Essen mit unseren Begleitern und auf in die Planung. Da die beiden ein anstrengendes Jahr und Woche hinter sich hatten wurde beschlossen wir stossen später zusammen und Heike und ich machen den Trip in der Dunkelheit allein.

So haben Heike und ich dann also am 14. früh gefrühstückt und uns um kurz vor 07.00 Uhr auf den Weg gemacht. Früh morgens noch sehr nasser Schneefall, sozusagen knapp über Scheeregen, so um die 0 Grad. Also nicht gerade perfektes Wanderwetter aber ok. Zum Glück hatten wir morgens nicht mehr auf die Wetter-App geschaut, ansonsten hätten wir vielleicht noch kalte Füße bekommen da in einem ganz kleinen Bereich im Harz Orkan-Warnung angesagt war, für früh morgens am 14. Genau, auf dem Wurmberg 😎

Wir stiefelten einen Weg namens Single-Track Richtung Gipfel los, so ca. 3 1/2 km Luftlinie sollten es sein und der Weg führte recht gerade hoch. Es kam wie zu erwarten, es ging vom Start weg recht steil hoch und das blieb auch 3 km so, genau die der Weg schnurgerade blieb. Ok, eigentlich wäre das mühselig und anstrengend, aber als Nachtwanderung im Schnee hat alles seine eigenen Atmosphäre und so war es dennoch schön. Unten in der Stadt noch sehr dünne Schneedecke begaben wir uns über etwas dickere Schneedecke, Sohle bedeckt bis Knöchel bedeckt immer weiter nach oben. Und es war anstrengend da schon recht steilt, sind halt fast so viele Höhenmeter wie beim Brocken aber halb so lange Strecke. Dazu der noch sehr klebrige Schnee, das zerrt.

Irgendwann waren die ersten 3 Kilometer hinter uns und jetzt bog der Weg auch mal ab. Allerdings wurde es ab jetzt, nur noch 800 Meter, so richtig heftig. Wir kamen nämlich aus dem schützenden Wald und querten die Seilbahn, eine so ca. 100 Meter lange, völlig offene Strecke. Hier kam der Schnee waagerecht von gefühlt allen Seiten und dazu war kaum zu erkennen wo der Weg eigentlich ist da hier schon einige Verwehungen lagen. Aber stöhnen auf hohem Niveau war auch das irgendwann geschafft und man war wieder im schützenden Wald. Noch 400 Meter weiter, nun zeigte das GPS noch was von 300 Meter, und es ging wieder aus dem Wald heraus und hier begann dann wirklich der Horror!

Ich brauchte eine Weile bis Auge und Gehirn sich einig wurden dass wir das was wir sehen wirklich sehen. Eine 90 Meter Ski-Schanze. Nicht mal bei Sommer und Sonne käme man die hoch, bei mittlerweile stürmischen Schneetreiben schon gleich gar nicht. Plötzlich zeigte die unsichtbare Heike nach links und rief irgendwas von Treppe. Ich dachte jetzt wäre bei ihr was eingefroren denn über die Holzbohlen wäre nicht mal ein Braunbär gekommen geschweige denn wir! Aber wie immer muß ich erkennen dass ihre Augen einfach besser sind, kaum zu erkennen eine Treppe am Waldrand. Also hin zur Treppe und hoch geschaut und fast geweint. Die Anstrengung bis hier her waren schon sehr deutlich zu merken und dann eine Treppe hinauf schauen die gefühlt bei Gott endet. Wer mal eine 90 Meter Schanze besucht hat wird wissen was ich meine 😉 Dazu die Stufen gut 20 cm hoch mit Schnee bedeckt und der Handlauf nicht nutzbar da voller Schnee und so kalt dass man Angst haben mußte festzufrieren wenn man zu lange anfässt.

Aber was hilft es schon, Augen zu und durch. Und an Heikes Worte von nothing but stones gedacht, „einfach Schritt für Schritt und nicht zu viel denken“ So wankten wir dann also 20 Minuten die 140 Meter Treppe hoch, so weit war es nämlich laut GPS „nur“ noch bis zum Ziel. Und irgendwann, gefühlt 3 Tage später, hat man endlich die oberste Stufe erreicht, puhhh und dann die Belohnung?! Ja, wie so ein nasser Waschlappen klatschte einem Frau Holle ihr gesamtes Bettzeug vor den Kopf, zumindest fühlte es sich da oben so an. Der Gipfel des Wurmberg. Nun ist mir Orkan ein zu großes Wort, aber Sturm satt war es allemal. Zum Glück hatten wir die gute Idee uns einfach vorerst in den Windschatten des Turmes zu begeben. Kleiner Tipp, der hat keinen… Der Wind kam hier oben nämlich schlicht aus allen Richtungen. Irgendwann haben wir an einem Gebäude einen Eingang entdeckt der zwar zu war aber etwas innerhalb des Gebäudes lag so daß man sich dort etwas verkriechen konnte, eine Wohltat.

Eingekauert in irgendeinem Loch vom Gebäude konnten wir so aber nun immerhin den Sonnenaufgang geniessen der daran zu erkennen war dass der Schnee etwas heller wurde 😎 Eigentlich war es gar nicht so unterschiedlich zum Brockenfrühstück, man fragt sich nach dem aufstehen warum man das überhaupt macht, flucht sich dann den Weg hoch und wenn dann alles geschafft ist wird unverzüglich verklärt und alles war Ober-Affen-Titten-Geil 😎 Im Ernst, wieder haben wir uns gefreut dass wir uns überwunden haben, haben die Wanderung letztlich trotz aller Widrigkeiten genossen und so wenigstens auch was zu erzählen 😉

Dann ging es übrigens noch zurück. Die Treppe runter war ein NoGo, bei der Witterung viel zu gefährlich. Also links den Weg runter, da hatten wir dann Schienbeinhöhe erreicht, wow. Von dort dann aber auf die Nahe Straße die bis auf den Gipfel führt. Zum einen wollten wir noch einen zweiten Stempelkasten besuchen, zum Andern den Abstieg gemütlicher geslatlen was er dort auch wurde. Wieder im Ort zeigten sich dann unsere leichten Fehleinschätzungen. Statt geschätzter 8 Kilometer / 2 Stunden waren wir auf 13 Kilomter / 4 Stunden gekommen.

Fazit

Es hat sich wieder gelohnt. Der Wurmberg ist allerdings für unseren Geschmack eine heftigere Nummer als der Brocken, wobei das Wetter dieses mal aber auch seinen Teil beigetragten hat. Für ein Mega-Event wäre er auch nicht wirklich geeignet und ich denke die Aussicht die bei uns 0 war ist auch bei gutem Wetter nicht mit dem Brocken zu vergleichen. Wer aber wie wir eine Nachtwanderung bei Schnee auf einen hohen Berg machen möchte ohne dabei Menschenmassen zu haben, der ist hier schon recht gut aufgehoben. Wir werden nächsten Dezember mit Sicherheit wieder in den Harz kommen und einen Berg erklimmen, wir wissen nur noch nicht genau welchen 😎

Ach ja, ein paar Filmaufnahmen habe ich nebenbei auch noch gemacht.

Neues aus der Geocaching-Gadget-Welt

Eines gleich vorweg! Werbung? Ein klares Jain 😉 Im Ernst, wir werden hier weiterhin keine Werbung im eigentlichen Sinn machen. D.h. wir werden nichts loben was wir nicht selber mögen oder gar irgendwas dafür nehmen! ABER, wenn mir etwas gefällt berichte ich auch gerne darüber. Und wenn mir ein Shop so richtig sympathisch ist dann lobe ich ihn auch. Also keine Sorge, wenn wir so etwas wie Werbung machen dann nur ohne Gegenleistung und weil wir die Produkte oder den Shop jederzeit empfehlen würden. So hätte ich in diesem Artikel sicherlich auch einen anderen Notizblock nehmen können als den vom Laser-Logo-Shop, aber einerseits war ich bisher mit jedem Kauf zufrieden und andererseits war es der erste A5-Block in Griffweite und den fand ich gut um die Größenverhältnisse klar zu machen.

Aber nun mal Butter bei die Fische, worum geht es hier? Wir haben mal wieder den Gründel und seine bessere Hälfte die Wunram gesehen und zwei Produkte in die Hand gedrückt bekommen. Hier sei gleich erwähnt dass wir die natürlich nicht für uns behalten, die werden auf dem Wilseder Berg mit verlost 😎 Warum nicht hier? Ihr wisst doch, wir haben es eigentlich nicht so mit „Gewinne, Gewinne, Gewinne“, unser eigenes Event ist da die Ausnahme und so richtig ernst zu nehmen sind die Gewinne dort ja auch nicht wirklich. D.h. nicht dass sie schlecht wären aber sie lohnen sich nun wirklich nicht per Post zu versenden, bei dem hier gleich beschriebenen Tool wäre das Porto schon viel zu hoch!

Da ist also zum einen der bekannte Mikro-Logbuch-Aufwickler in einer vergrößerten Version mit praktischer Befestigung aus dem Angelsport. Den kannte ich schon als Mini-Version. Im Prinzip finde ich ihn cool als Idee, in der Praxis nutze ich ihn allerdings nicht, das klappt mit den Fingern auch noch ganz gut. Viel interessanter fand ich das zweite Gadget, Sakrotank in klein für die Finger!

Bisher hatte ich immer kleine Tücher mit für die Finger, allzu oft waren die aber auch über die Zeit ausgetrocknet so dass sich nicht mehr funktionierten. Dann hatte mir die unsichtbare Heike mal eine Flasche Sakrotan in den Rucksack gepackt, aber da hatte ich immer etwas Sorge dass die kaputt oder auf geht und dann der ganze Rucksack eingesaut ist. Blieb noch die Flasche Wasser, aber Wasser reicht halt manchmal nicht. da finde ich dieses Mini-Sprühfläschchen eigentlich noch besser als im ersten Moment gedacht! Und dazu noch ein bisserl Papier, in Plastik-Tütchen gesichert gegen auslaufen, das hat schon was. Und dabei einfach schön klein!

Also ich finde die Idee gelungen und werde beim nächsten Treffen mal 1 Fläschchen zum Testen kaufen denn ich glaube das ist praktischer als ich im ersten Moment gedacht hätte. Diese Flasche war geschenkt, daher geht sie auch in die Verlosung, aber ich werden zum Testen noch eine kaufen und dann irgendwann noch mal berichten.

Ach ja, durchaus erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache der Wiederverwendung, das Fläschchen ist auffüllbar. Wie praktikabel das ist kann ich noch nicht sagen, aber das werde ich mir dann auch noch mal anschauen.

Auf jeden Fall ist somit schon mal ein Mini-Gadget-Paket für unser Event gepackt 😎 Damit dann auch genug der Werbung 😉

Laufband läuft immer noch

Wie schon angedroht werde ich immer wieder mal berichten wie sich das gute Stück so schlägt. Und da mittlerweile schon wieder 5-6 Monate rum sind und ich gerade wieder ein halbes Stündchen drauf gelaufen bin bietet es sich gerade an.

Ich nutze das Laufband weiterhin unregelmäßig wenn mir gerade mal nach Bewegung ist und das Wetter meine Motivation einzudampfen droht. Und es hat sich eingespielt. Mittlerweile hat mich das Teil dazu gebracht wirklich auch immer ein wenig zu laufen. So bin ich mittlerweile bei einem Start mit 2:30 Minuten bei 8,5 km/h, dann direkt danach 2:30 Minuten 7 km/h und dann wird 25 Minuten bei 5 km/h zügig gewandert. Wobei oft auch einfach nur 30 Minuten 5 km/h gewandert wird. Die Zeiten haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, das hat sich nach und nach für mich als angenehm ergeben und die 30 Minuten halte ich ein da ich des öfteren gelesen habe dass sich die günstigen Laufbänder nach 30 Minuten abschalten um nicht zu überhitzen. Das scheint unser nicht zu tun aber es kann ja eigentlich nicht schädlich sein wenn man es schonend nutzt.

Lesen oder ähnliches ist während des Laufens/Gehens definitiv nicht drin, zu viel Bewegung, da müsste man sich wohl irgendwas spezielles einfallen lassen. Audio ist mir etwas zu langweilig weil ich ansonsten 30 Minuten die Kellerwand anstarren würde. Hier greift dann Netflix oder Amazon Prime, genau richtig. Wir haben im Keller eh einen Rechner stehen der diverse Aufgaben übernimmt und dafür rund um die Uhr läuft und einen uralten Fernseher von Aldi, damit war es einfach hier ein kleines Kino vor dem Laufband aufzubauen und das lohnt sich.

Fazit nach so ca. 1/2 Jahr. Guter Kauf, tut gut und macht Freude, mehr kann man wohl kaum verlangen.

P.S.: Gerade den Artikel fertig zeigt heute das Display Ausfallerscheinungen, muss ich wohl mal im Auge behalten…

P.S.S.: etwas Zeit vergangen, das Problem ist nicht wieder aufgetreten.

Eckerlochstieg am Brocken, nicht ungefährlich!

Bald ist ja wieder das Mega Brockenfrühstück, übrigens immer einen Besuch wert. Allerdings nur wenn man wirklich zum Sonnenaufgang oben ist und den Weg zu Fuß hinter sich gebracht hat. Das ist natürlich nur meine eigene Meinung, für mich ist die Sissy-Variante (also mit der Bahn hoch und Mittags erscheinen) eine einzige Peinlichkeit. Denn nur dann hat man wirklich das komplette Paket. Also Nachtwanderung, tolle Panoramen auf lange Lichterketten und die Befriedigung es zu Fuß geschafft zu haben. Und wer es so nicht schafft, wo ist das Problem? Es gibt halt Dinge die kann man nicht, dann lässt man sie halt?!

Hoch zum Brocken gibt es so einige Wege und eben einen sehr beliebten aus Schierke. Dort gibt es die „einfachere“ Variante über die Teerstraße oder die etwas kürzere über den Eckerlochstieg. Beim letzten Brockenfrühstück war das eigentlich ein NoGo, viel zu viel Schnee. Aber wie immer wenn eine große Menge Menschen zusammen kommt gibt es immer auch eine kleine Gruppe die aus unerfindlichen Gründen (man munkelt es wird auf überraschendes Wachstum der Genitalien gehofft) meint man müsse unbedingt dennoch beweisen wie cool man ist und läuft auch dann über den Eckerlochstieg. Und da meine unsichtbare Heike gerade über einen Bericht vom NDR gestolpert ist möchte ich den hier noch mal verlinken ->HIER<-.

Ich kann es allen nur ans Herz legen, bewegt euch Outdoor mit Sinn und Verstand! Wem hilft es wenn mal wieder einer auf dicke Hose macht und dann gerettet werden muss? Außer dass er sich lächerlich macht und danach eher als Witzfigur rumläuft…

Kleine Runde bei Schneverdingen und wieder ein Coin abgeworfen

Ich habe mal wieder Cache-Tag gemacht und dieses mal war das Ziel eine kleine Runde nahe Schneverdingen. Die schien meine Wünsche zu erfüllen, schön im Grünen und etwas abgelegen und damit einsam gelegen. Es handelt sich um GC8BCTR und folgende. Insgesamt 10 Tradis und ein Bonus. Der erste Cache ist dabei ein Biltema-Cache. Aber der Owner hat es gut gemacht, für den Bonus benötigt man den Cache nicht, er kann also bei mangelnder ECA auch einfach ignoriert werden. Ansonsten auch ein Biltema in normaler Höhe und Ausführung, also keiner dieser ach so bemühten besondern Caches die dann nicht funktionieren.

Wie zu sehen ist ein großer Teil Naturschutzgebiet. Dazu ist es etwas abgelegen, hier ist also auch nicht zu sehr mit Muggeln zu rechnen. Mir ist gerade mal ein Dame mit Fahrrad und Hund begegnet, das war allerdings auch eher unangenehm. Erst hatte sie arge Probleme ihren unerzogenen aggressiven Köter von mir fern zu halten, dann brüllte sie mich regelrecht mit „Guten Morgen“ an. Als ich sie schlicht ignorierte kam dann ein gekeiftes „oder auch nicht“ hinterher und weiteres Geschwafel. Keine Ahnung warum manche Menschen einfach keine Ruhe geben können? Aber wie auch immer, hier ist man recht allein unterwegs.

Durch die Abgelegenheit ist es allerdings auch manchmal etwas schwer die Wege zu finden die es übrigens zwischen allen Caches gibt. D.h. es muss nicht quer Feld ein gegangen werden! Aber die OSM-Karten kennen viele der Waldwege halt leider nicht. Wer hier mal einen guten Tipp für Offline-Karten für Locus hat, können auch was kosten, immer hier damit!

Die Caches sind letztlich alle mehr oder weniger Petlinge hinterm Baum. Schon teils etwas besser versteckt, aber eben nichts Besonderes. Dafür aber sehr gepflegt, der Owner scheint hier wirklich darauf zu achten dass alle findbar und logbar sind. Die Entfernungen zwischen den Caches liegen bei 300-700 Meter, also schon ok um auch mal etwas ins Laufen zu kommen. Dazu handelt es sich hier um eine wirklich sehr schöne Ecke. Für die Cacher mit Hund, der kann hier auch ganz gut laufen.

Den Bonus hatte ich erst bei Cache 7 bemerkt, da fehlten mir natürlich schon sämtliche Zahlen 😎 Aber von Cache 11 zum Start waren es rund 700 Meter und den Logs nach war der Bonus wohl etwas Größeres. Also hielt ich ab 200 Meter weiter mal die Augen auf nach besondern Stellen und / oder Stellen wo man sah das schon jemand gegangen ist. Und manchmal klappt so etwas dann auch halt, schwupps, Bonus gefunden. Mir persönlich hat der nicht gefallen, ich fand ihn eher extrem nervig. Da müssen zwei Schlösser geöffnet werden, hat schon was von Mystery, ist aber lösbar. Aber ich bin sicher das wird den meisten Cachern ausgesprochen gut gefallen!

Die Runde hatte bei mir 5,71 km die sich durchaus gelohnt haben, allein schon wegen der schönen Gegend. Eine richtige Empfehlung würde ich nicht aussprechen da es halt dann doch nichts so überragendes hat. Wer aber 1-2 Stunden gemütlich durch schöne Gegend marschieren mag und dabei ein paar findbare Caches mag, der ist hier durchaus gut aufgehoben.

Ach ja, auch hier habe ich wieder mal eine unserer Wood-Coins abgeworfen. Hier kann ich sogar mal verraten in welchem Cache genau. Na klar, in dem nervigen Bonus 😎

Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.