Mallorca 3 – Traumwanderung zum Mirador Penya des Migdia

Dieses mal wieder mit wenig Worten 😎 Cacher macht den GC2RVD0 und Wanderer wandert zum Mirador Penya des Migdia, alle Bilder von der fantastischen Wanderung dort hin. Und da gewesen ist nur wer auch die letzten 100 Meter zur Kanone geklettert ist und nein, dorthin gibt es keinen wirklich richtigen Weg 😉

Das Ziel, Mitte GANZ oben

Mallorca 2 – Cova Tancada

Heute sollte es dann mal eine besondere Wanderung kombiniert mit einem Cache sein. Das Ziel war die Cova Tancada. Und wir können bestätigen, sowohl für Wanderer als auch für Cacher, ein besonderer Genuss und eine besondere Herausforderung!

Die Wanderer finden hier eine Übersicht, die Cacher hier den Cache.

Den Tipp hatten wir schon beim letzten Besuch von glider74 bekommen und auch zstein wies dieses mal darauf hin. Da wir es beim letzten mal zeitlich nicht geschafft hatten sind wir also heute hin.

Der Hinweg drückte etwas auf die Stimmung. Da war die Zufahrt, die letzten Kilometer sind schon echt heftig, ein Weg den man kaum noch Weg nennen mag und als Krönung auch noch einsetzender Regen, das kann schon etwas nerven. Aber was soll es, man ist ja nicht aus Zucker!

Der Marsch fängt dann erstmal recht locker an und erinnert an einen gemütlichen Spaziergang. Nach kurzer Zeit wird der Weg schon schmaler aber er ist immer noch gemütlich zu begehen auch wenn es stetig leicht bergauf geht. Für Cacher ist übrigens noch ein Cache, GC37QQV, auf dem Weg der sich wirklich lohnt! Irgendwann ist man dann “oben” und hat schon mal einen herrlichen Blick. Ab hier geht es dann langsam recht steil runter und der Weg wird immer schmaler. Eine gewisse Trittfestigkeit sollte ab hier vorhanden sein.

Gar nicht so viel weiter trifft man dann auf die Steilküste und die letzten Meter zum Cache sind dann auch schon anspruchsvoller und nichts mehr für Warmduscher. Es ist steil, bei Nässe auch glatt und man muss schon mal genauer schauen wie man vorwärts kommt. Der Cache ist dann eigentlich gut zu finden, Spoiler-Bild kann aber helfen T 4,5 halte ich für etwas hoch, 3,5 oder 4 hätten wohl auch gereicht, aber das ist halt Owner-Sache.

Ab hier (Mitte Steilküste) kommt dann der spannende Teil der nichts mehr direkt mit dem Cache zu tun hat, der Abstieg zur Höhle und der hat es wahrlich in sich. Wir sind ja eigentlich keine Kinder von Traurigkeit aber hier gab es mehr als eine Stelle wo der eine oder andere sich nicht mehr so ganz wohl fühlte denn der Weg ist schwer und ein Ausrutscher kann hier richtig, richtig übel enden! Zumal wir erst mal überhaupt keinen Zuweg zur Höhle finden konnten. Da half uns dann wirklich das Glück in Form einer spanischen Gruppe die offensichtlich mit Guide aus der Höhle kamen und plötzlich vor uns am Hang auftauchte so dass wir einschätzen konnten wo der Zuweg sein musste. Nach kurzem Weg kamen auch plötzlich wieder weiße und rote Punkte die den Weg markierten. Dieser Weg, so ca. die letzten 30-40 Meter Luftlinie zur Höhle war dann der Teil der uns wirklich viel Schweiß und Überwindung gekostet hat, der ist wirklich heftig!

Die Höhle selber ist dann nicht so riesig und eindrucksvoll, aber in der Kombination Wanderung, Abstieg und Kletterei kommt sie einem vor wie die geilste Höhle die man je gesehen hat 😉

Wer also Abenteuer mag, trittfest ist und nicht zu große Angst vor Höhe hat, der sollte diese Höhle wirklich besuchen, der Weg lohnt sich absolut! Kinder würde ich nicht unbedingt mitnehmen, dafür ist speziell das letzte Stück doch zu anspruchsvoll und gefährlich.

Wir hatten übrigens dass Glück von Ziegenmama und Ziegenkind begleitet zu werden, die beiden blieben immer so in 20 Meter Abstand um uns rum und schauten interessiert zu, wahrscheinlich lachten sie sich in Wirklichkeit tot. Denn während wir zum Teil Blut und Wasser schwitzten standen die beiden locker über oder unter uns und fraßen in Ruhe die Blätter von den Bäumen 😎

Anreise Mallorca

Wir sind also angekommen und dieser Artikel wird auf der Reise und im Hotel geschrieben.

Flug

So schnell ging es noch nie. Bis auf wenige Meter keinerlei Stau. Im Parkhaus gleich einen Platz gefunden obwohl es für Mitte Februar erstaunlich voll war. Der Shuttle-Bus stand schon bereit, kaum drin ging es auch schon los.

Koffer check in, Hut ab Ryan Air, so schnell haben wir das noch nie erlebt!

Danach durch den Zoll, dank 9€ für Fast Lane ging auch das in Rekord-Zeit!

Kurz und gut, bis hier hin: Läuft 😎

Der Flieger? Nun ja, da merkt man das Ryan Air “billig” ist. Nicht mal Netze an den Sitzen, extrem eng bestuhlt, Notfall-Plan auf die Kopflehne gedruckt. Überflüssige Dinge wie Bildschirme oder Kopfhörer-Anschlüsse sind gar nicht erst vorhanden. Zur Unterhaltung gibt es dafür ununterbrochen Werbung für kostenpflichtiges Essen und Trinken an Board.

Aber für 2 1/2 Stunden Flug geht das schon.

Mietwagen

Den haben wir bei Sixt gebucht. Teuer? Ja, aber dafür vor Ort keine Wartezeit, keine Diskussionen um sinnlose Zusatz-Versicherungen und top Autos. Auch bei der Abgabe alles in 2 Min. erledigt.

Es dauerte dieses mal zwar etwas länger, das war aber ein paar wirren Asiaten geschuldet die sich nicht entscheiden konnten. Es gab dann sogar ein Upgrade, Polo mit 500km auf dem Tacho.

Hotel

Hier wird ab jetzt Urlaub genossen, dennoch möchte ich auch den Blog gerne weiter füllen und werde das auch tun. Doch statt vieler Worte wird es die Woche über nur ein Bilder-Tagebuch geben, d.h. jeden Tag die Bilder die uns am besten gefallen ohne störenden Text 😉 Ok, zumindest ohne allzu langen Text.

Hotel übrigens WEIT über Durchschnitt gut! Schaut euch deren YouTube-Video auf ihrer Homepage an. Es sieht hier wirklich genau so aus!

Vorbereitung Skandinavien-Tour

Sie laufen. Ein Wohnmobil ist jetzt für 28 Tage angemietet, über den ADAC. Nach einigem Suchen wurde recht klar, der ADAC bietet da letztlich das aus unserer Sicht beste Preis-/Leistungs-Verhältnis, auch wenn er letztlich nur Vermittler ist. So mieten wir jetzt in Seevetal bei Mobile Freizeit Maschen einen Davis 600. Der schien uns für unsere Anforderungen ganz ok und völlig ausreichend. Dazu noch eine Rücktritts – Versicherung falls noch was dazwischen kommt und fertig ist die Laube. Eigentlich bin ich ja weniger der Fan von diesen Blechbüchsen und bevorzuge ein schönes Hotel, aber die unsichtbare Heike hat Befehl erteilt und wer etwas länger verheiratet ist weiß dass es besser ist sich zu fügen wenn die Frau was sagt 😉

Apropos Versicherung, beim Lesen über Touren und auch in Gesprächen staune ich immer wieder gegen was sich die Leute da so alles extra absichern. Das macht einen ja schon fast nervös. Wir haben schon bei unserer ersten Tour so gar nichts an Versicherungen abgeschlossen weil wir schlicht nicht mal darüber nachgedacht haben. Und wir werden das auch dieses mal nicht tun. Das ist keine Kritik an anderen Reisenden, nur für unseren Geschmack gibt es keine Vollkasko für das Leben und daher verzichten wir halt.

Die grobe Strecke haben wir im Kopf, zumindest für den Hinweg und die PQs liegen schon mal bei Groundspeak bereit. Die Überlegung ist noch ob per Vogelfluglinie oder über die Brücken, mal sehen was sich herausfinden lässt wie voll es Mitte Juli dort so ist. Der Rückweg ist dann grob über Norwegen, viel mehr steht noch nicht. Nur dort oben im Norden sind noch 4-5 Caches die nur alle paar Jahre gefunden werden, da wollen wir mal vorbei schauen und sehen was sich machen lässt. Mit 28 Tagen Zeit sollte sich wohl keine Hektik ergeben.

Wie sieht es sonst aus? Packliste ist angefangen, Kartenmaterial für Norwegen mal geschaut was es gibt aber dann doch beschlossen dass es schon so gehen wird 😎 Als Geocacher seit 2004 weiß ich um die Nachteile wenn man nur den Pfeil nutzt aber ich weiß halt auch dass es geht. Internet-Seite für Großbaustellen in Schweden auch gefunden, die Baustellen dort sollte man nicht unterschätzen! Und zu guter Letzt schon mal einen Anbieter rausgesucht der mir eine norwegische SIM-Karte verkaufen kann.

Als nächstes werden wir wohl mal Zelt und Co. auf Zustand prüfen müssen, aber da kann es vorher ruhig noch mal etwas wärmer werden. Warme Regenjacken sind fällig da die alten Jacken so langsam wirklich alt sind. Auch spezielle Outdoor-Nahrung werden wir dieses mal mitnehmen nachdem wir letztes mal erlebt haben das eine Dose Ravioli nach 2 Tagen im Nichts nur noch sehr bedingt sättigt.

Bleibt die eigene Fitness. Heike braucht sich zum Glück keine Gedanken machen, die macht so oft Sport die läuft das auf einer Pobacke ab. Bei mir läuft es aber auch schon ganz gut. Der gute Vorsatz, im Schnitt 10000 Schritt pro Tag zu laufen, funktioniert immer noch und ich merke tatsächlich dass mir die Schritte mittlerweile viel weniger vorkommen als zu Beginn. So sind wir ja schon immer viel gewandert aber eben eher nur am Wochenende. Wenn man dann auf täglich 10000 Schritte umstellt ist das schon eine andere Nummer.

Kurz und gut, alles im Lot und wir freuen uns schon immer mehr drauf. Im Moment sind noch ein paar andere Urlaube und Ausflüge davor auf der Agenda, aber der Sommer kommt langsam ins Blickfeld.