Unsere eigene Brockenfrühstück – Alternative ohne Punkt

Die letzten 3 Jahre waren wir im Dezember jedes mal beim Brockenfrühstück dabei, ein tolles Erlebnis. Doch nun hatten wir von strahlendem Sonnenschein bis zu Eiszeit-ähnlichen Verhältnissen alles erlebt und auch erlebt wie das Event größer und größer und dann sogar Mega wurde. Für uns hat das Event damit stark an Reiz verloren. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend zum Sonnenaufgang oben zu sein oder das Ziel durch eine Wanderung zu erreichen. Dabei war es genau dass was das Event für uns ausmachte. Dazu noch die Masse Mensch die die Räumlichkeiten auf dem Gipfel fast unnutzbar machte. Nein, es war Zeit sich etwas zu überlegen denn sowohl Heike als auch mir gefiel es sehr gut vor Weihnachten noch mal hier in den Harz zu kommen, natürlich auch in der Hoffnung Schnee zu haben und uns damit auf Weihnachten einzustimmen. Als dann auch noch das diesjährige Brockenfrühstück so extrem kurz vor Weihnachten stattfand, das passte Heike gar nicht ins Konzept da sie Weihnachten gern in Ruhe daheim vorbereitet, war es soweit, eine neue Idee mußte her. Und um es hier schon klar zu stellen, das ist nicht Anti-Brockenfrühstück, ganz im Gegenteil. Wir fanden die Idee immer gut und von der Orga toll umgesetzt, uns ist es einfach nur zu groß geworden!

Und so beschlossen wir dieses Jahr auch wieder eine Art Brockenfrühstück zu machen, aber ohne die Nachteile (natürlich rein subjektive Nachteile). Also ein Event ohne Punkt und nur die unsichtbare Heike und ich sowie der Rollsplittkalle und seine Frau denen es mit dem Brockenfrühstück ähnlich ging die aber auch den Harz lieben. Also geschaut, welcher Berg könnte passen?! Und da kam schnell der Wurmberg ins Spiel ähnlich hoch wie der Brocken und Niedersachsens höchster Berg, für Niedersachsen wie uns alles passend wie Arsch auf Eimer 😉 Mit Ferienwohnung Eisblick hatten wir auch schnell eine perfekte Ferienwohnung gefunden.

Nun war es dann so weit, Anreise am Freitag den 13.12. Trotz Freitag den 13. klappte bei der Anreise alles einwandfrei. Und die Freude war groß eine weißes Braunlage vorzufinden und die Wettervorhersage versprach sogar noch weitern Schnee. Abends noch eine gemeinsames Essen mit unseren Begleitern und auf in die Planung. Da die beiden ein anstrengendes Jahr und Woche hinter sich hatten wurde beschlossen wir stossen später zusammen und Heike und ich machen den Trip in der Dunkelheit allein.

So haben Heike und ich dann also am 14. früh gefrühstückt und uns um kurz vor 07.00 Uhr auf den Weg gemacht. Früh morgens noch sehr nasser Schneefall, sozusagen knapp über Scheeregen, so um die 0 Grad. Also nicht gerade perfektes Wanderwetter aber ok. Zum Glück hatten wir morgens nicht mehr auf die Wetter-App geschaut, ansonsten hätten wir vielleicht noch kalte Füße bekommen da in einem ganz kleinen Bereich im Harz Orkan-Warnung angesagt war, für früh morgens am 14. Genau, auf dem Wurmberg 😎

Wir stiefelten einen Weg namens Single-Track Richtung Gipfel los, so ca. 3 1/2 km Luftlinie sollten es sein und der Weg führte recht gerade hoch. Es kam wie zu erwarten, es ging vom Start weg recht steil hoch und das blieb auch 3 km so, genau die der Weg schnurgerade blieb. Ok, eigentlich wäre das mühselig und anstrengend, aber als Nachtwanderung im Schnee hat alles seine eigenen Atmosphäre und so war es dennoch schön. Unten in der Stadt noch sehr dünne Schneedecke begaben wir uns über etwas dickere Schneedecke, Sohle bedeckt bis Knöchel bedeckt immer weiter nach oben. Und es war anstrengend da schon recht steilt, sind halt fast so viele Höhenmeter wie beim Brocken aber halb so lange Strecke. Dazu der noch sehr klebrige Schnee, das zerrt.

Irgendwann waren die ersten 3 Kilometer hinter uns und jetzt bog der Weg auch mal ab. Allerdings wurde es ab jetzt, nur noch 800 Meter, so richtig heftig. Wir kamen nämlich aus dem schützenden Wald und querten die Seilbahn, eine so ca. 100 Meter lange, völlig offene Strecke. Hier kam der Schnee waagerecht von gefühlt allen Seiten und dazu war kaum zu erkennen wo der Weg eigentlich ist da hier schon einige Verwehungen lagen. Aber stöhnen auf hohem Niveau war auch das irgendwann geschafft und man war wieder im schützenden Wald. Noch 400 Meter weiter, nun zeigte das GPS noch was von 300 Meter, und es ging wieder aus dem Wald heraus und hier begann dann wirklich der Horror!

Ich brauchte eine Weile bis Auge und Gehirn sich einig wurden dass wir das was wir sehen wirklich sehen. Eine 90 Meter Ski-Schanze. Nicht mal bei Sommer und Sonne käme man die hoch, bei mittlerweile stürmischen Schneetreiben schon gleich gar nicht. Plötzlich zeigte die unsichtbare Heike nach links und rief irgendwas von Treppe. Ich dachte jetzt wäre bei ihr was eingefroren denn über die Holzbohlen wäre nicht mal ein Braunbär gekommen geschweige denn wir! Aber wie immer muß ich erkennen dass ihre Augen einfach besser sind, kaum zu erkennen eine Treppe am Waldrand. Also hin zur Treppe und hoch geschaut und fast geweint. Die Anstrengung bis hier her waren schon sehr deutlich zu merken und dann eine Treppe hinauf schauen die gefühlt bei Gott endet. Wer mal eine 90 Meter Schanze besucht hat wird wissen was ich meine 😉 Dazu die Stufen gut 20 cm hoch mit Schnee bedeckt und der Handlauf nicht nutzbar da voller Schnee und so kalt dass man Angst haben mußte festzufrieren wenn man zu lange anfässt.

Aber was hilft es schon, Augen zu und durch. Und an Heikes Worte von nothing but stones gedacht, „einfach Schritt für Schritt und nicht zu viel denken“ So wankten wir dann also 20 Minuten die 140 Meter Treppe hoch, so weit war es nämlich laut GPS „nur“ noch bis zum Ziel. Und irgendwann, gefühlt 3 Tage später, hat man endlich die oberste Stufe erreicht, puhhh und dann die Belohnung?! Ja, wie so ein nasser Waschlappen klatschte einem Frau Holle ihr gesamtes Bettzeug vor den Kopf, zumindest fühlte es sich da oben so an. Der Gipfel des Wurmberg. Nun ist mir Orkan ein zu großes Wort, aber Sturm satt war es allemal. Zum Glück hatten wir die gute Idee uns einfach vorerst in den Windschatten des Turmes zu begeben. Kleiner Tipp, der hat keinen… Der Wind kam hier oben nämlich schlicht aus allen Richtungen. Irgendwann haben wir an einem Gebäude einen Eingang entdeckt der zwar zu war aber etwas innerhalb des Gebäudes lag so daß man sich dort etwas verkriechen konnte, eine Wohltat.

Eingekauert in irgendeinem Loch vom Gebäude konnten wir so aber nun immerhin den Sonnenaufgang geniessen der daran zu erkennen war dass der Schnee etwas heller wurde 😎 Eigentlich war es gar nicht so unterschiedlich zum Brockenfrühstück, man fragt sich nach dem aufstehen warum man das überhaupt macht, flucht sich dann den Weg hoch und wenn dann alles geschafft ist wird unverzüglich verklärt und alles war Ober-Affen-Titten-Geil 😎 Im Ernst, wieder haben wir uns gefreut dass wir uns überwunden haben, haben die Wanderung letztlich trotz aller Widrigkeiten genossen und so wenigstens auch was zu erzählen 😉

Dann ging es übrigens noch zurück. Die Treppe runter war ein NoGo, bei der Witterung viel zu gefährlich. Also links den Weg runter, da hatten wir dann Schienbeinhöhe erreicht, wow. Von dort dann aber auf die Nahe Straße die bis auf den Gipfel führt. Zum einen wollten wir noch einen zweiten Stempelkasten besuchen, zum Andern den Abstieg gemütlicher geslatlen was er dort auch wurde. Wieder im Ort zeigten sich dann unsere leichten Fehleinschätzungen. Statt geschätzter 8 Kilometer / 2 Stunden waren wir auf 13 Kilomter / 4 Stunden gekommen.

Fazit

Es hat sich wieder gelohnt. Der Wurmberg ist allerdings für unseren Geschmack eine heftigere Nummer als der Brocken, wobei das Wetter dieses mal aber auch seinen Teil beigetragten hat. Für ein Mega-Event wäre er auch nicht wirklich geeignet und ich denke die Aussicht die bei uns 0 war ist auch bei gutem Wetter nicht mit dem Brocken zu vergleichen. Wer aber wie wir eine Nachtwanderung bei Schnee auf einen hohen Berg machen möchte ohne dabei Menschenmassen zu haben, der ist hier schon recht gut aufgehoben. Wir werden nächsten Dezember mit Sicherheit wieder in den Harz kommen und einen Berg erklimmen, wir wissen nur noch nicht genau welchen 😎

Ach ja, ein paar Filmaufnahmen habe ich nebenbei auch noch gemacht.

Wenig beachtet obwohl sehr schöner Multi in Dänemark

1 Woche Dänemark, da geht man natürlich auch cachen. Und wir hatten Glück, hier im Bereich nördlich von Odense war die Cache-Qualität erstaunlich gut. Von tricky Dosen über tricky Verstecke war alles dabei, lieblos hingeworfene Dosen eher die Ausnahme. Und wenn auch viele Mun-Boxen wie in Dänemark üblich waren sie selten einfach nur hinter den Baum gestellt. Aber letztlich dann auch nichts was einen nun völlig umgehauen hätte. Insgesamt ist nördlich Odense die Cache-Welt auf jeden Fall noch sehr in Ordnung.

Aber wie so oft, einer stach heraus. Ein Multi am Kartoffelmuseum. Als ich den gesehen habe dachte ich erst das wird so ein langweiliger Museumsbesuch oder so. Ich wurde deutlich eines Besseren belehrt!

Der Cache ist jetzt nicht der Hammer und die Final-Dose ist die übliche Mun-Box die in diesem Fall tatsächlich einfach hinter einem Baum steht. Aber die Location ist wirklich außergewöhnlich und war für uns recht unerwartet. Es ist nämlich ein abgelegenes Gut, viele Kühe, Landwirtschaft halt. Aber eben ein Gut, uralt, toll erhalten und top gepflegt. Umgeben von einem Park mit sehr unterschiedlichem und wunderschönem Baumbestand, wirklich ein Träumchen. Hier läuft man nun 8 Stationen an und jede hat einfach was. Wie gesagt, nichts mit Feuerwerk und Tam Tam aber schöne Bäume, das Museum selber, ein Aussichtspunkt, ein versteckter kleiner Garten, eben liebevolle Ecken in einem wunderschönen Park. Wie unerwartet die Location ist sieht man auch daran dass der Cache gerade mal 3-4 mal im Jahr besucht wird da die Location offensichtlich gar nicht so bekannt ist und die Bezeichnung „Kartoffelmuseum“ jetzt sicher auch nicht gerade so verlockend klingt 😎 Aber wenn ihr hier oben mal in Gange seid möchte ich euch den Multi einfach ans Herz legen, der macht wirklich Spaß!

Ferienpartner.dk, Sauberkeit und Verantwortung – Och nö…

Wir haben uns dieses mal ein nicht ganz billiges Häuschen in Dänemark gemietet. Gerechtfertigt wird der Preis durch die fantastische Lage DIREKT an der Ostsee. Das ist dann aber auch nahezu alles was man an diesem Haus Positiv sehen kann. Gemietet haben wir es über die Seite von Feriepartner.de, wie sich heraus stellt halten die sich bei Problemen aber raus und schieben das lieber auf irgendwelche örtlichen Feriepartner-Firmen bei denen dann niemand Deutsch und auch nur sehr wenig Englisch spricht. Zum Glück kam dann am nächsten Tag jemand der Deutsch spricht.

Selten haben wir eine derart versiffte Bude gesehen, Hausnummer M64588. Der bauliche Zustand schon eher so lala geht es innen leider so weiter. Dunstabzugshaube gehen nur zwei Lichter, Stromverlegung wirklich seltsam und sehr „offen“. Diverse Kabel hängen rum, ob Strom drauf ist? Hier mal ein kleines Video.

Videos und Bilder am 4.11. entfernt, siehe P.S.

Am nächsten Tag rief man uns zurück und wollte 2 Set Bettwäsche tauschen, wir wären ja nur zu zweit. Mein Einwand „nein, wir nutzen beide Schlafzimmer“ wollte man erste nicht recht akzeptieren. Ich musste darauf hinweisen dass wir das Haus gemietet haben und nicht einzelne Zimmer. Es kamen dann durch fehlende Abstimmung gleich Eigentümerin und Ferienpartner gleichzeitig.

Hier kann ich sagen war der Mann von Ferienpartner wirklich top und bemüht. Und das ist wirklich ernst zu nehmen, der junge Mann war wirklich weit überdurchschnittlich! Sogar den Fensterrahmen hat er noch sauber gemacht. Alle technischen Mängel wurden sofort behoben und Betten durch nagelneue ersetzt. Dreckig blieb es letztlich dennoch. Aber dadurch hatten wir immerhin neues Bettzeug. Insgesamt erwarten wir aber einfach nur ein sauberes Haus, ist das wirklich zu viel verlangt? Ok, da wird es dann noch mal eine Unterhaltung per Mail geben.

Insgesamt wird es im nächsten Herbst wohl eher an die südlichere Nordsee wie Belgien oder Niederlande gehen, Dänemark ist uns schlicht zu dreckig in den Unterkünften.

Nichts desto trotz genießen wir jetzt erstmal den Resturlaub hier in Dänemark 😎

P.S.: Feriepartner vor Ort hat sich gemeldet und wir sind uns einig geworden wie wir das in Ordnung bekommen. Da muß ich sagen, die waren wirklich gut. Dafür haben wir uns bereit erklärt Video und Bilder zu entfernen. Also, alles wird gut 😉 Die größten Aufreger wie das Bettzeug haben sie ja beseitigt und die Kameras sind laut ihrer Aussage nicht angeschlossen sondern dienen nur der Abschreckung.

Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.

Kreta – Autovermietung

Sixt wollte 580 Euro für einen VW up, Europcar 620 Euro für einen Nissan Pixo. Also haben wir mal geschaut was es eigentlich lokal so gibt. Und siehe da, der größte lokale Anbieter ist Oscar Car. Also mal vorsichtig recherchiert. Wir haben nämlich keine Lust auf 1000 Zusatz-Dinge vor Ort oder ewiges warten bei der Übernahme des Wagens. Beides wurde hier in Bewertungen verneint. Also mal hin gemailt und angefragt was ein Wagen so kostet und gestaunt was da so zurück kam. Nun fährt Heike selber ja einen Citigo und somit kennen und mögen wir so einen Wagen, aber er ist halt schon arg klein. Also wählten wir bei Oscar eine Nummer größer und waren nun gespannt was werden würde. Kurz und gut kann man schon hier sagen, recht gut wurde es.

Am Flughafen angekommen stand dort ein junger Mann, Schild in der Hand von Oscar Cars und darunter mein Name, Found 😎 Also mit ihm aus dem Flughafen, Auto stand frech irgendwo rum, Parken ist hier eh eher eine Kunstform. Kurze Einweisung, 350 Euro wechselten den Besitzer und schwupps hatten wir eine leicht verdellten Kia Rio mit rund 70000 km auf der Uhr und ohne Sprit, so sollen wir ihn dann auch wieder abgeben. Dazu stellt man ihn auf einen bestimmten Parkplatz, da gibt es einen Schrank mit Schlüsselfächern diverser Anbieter und das war es dann. Echt cool. Es gibt übrigens keine Extras, Oscar bietet nur tutto kompletti, also Vollkasko und alles Gedönds inklusive.

Was sollen wir sagen?! Ja, die Karre ist alt, aber sauber und absolut fahrtauglich. Reicht völlig für das was man mit einem Mietwagen auf der Insel halt so machen will. Und kostet gerade mal die Hälfte von dem was man bei einem der großen Anbieter hätte zahlen müssen. Wir sind da immer sehr vorsichtig, hier hat es sich aber wirklich gelohnt!

Condor Premium, och nö

Zwei mal Kreta hin und zurück mit Condor, 639,96 Euro. Eine Woche vorher das Angebot für 70 Euro / Person / eine Strecke Premium zu buchen. Was das genau beinhaltet hatte ich ja schon erwähnt. Das Angebot konnte man nur telefonisch annehmen unter einer 018x Nummer die einmalig 20 Cent oder so kostet, also im Rahmen den ich ok finde. Haben wir also gemacht, allerdings nur für den Hinflug um es zu testen, Schwerpunkt des Interesses war die Fastlane bei der Sicherheitskontrolle und eben Neugier. Man bekommt dann eine Abrechnung über Premium Vollpreis, eine Stornierung und dann die korrigierte Abrechnung. Anders wäre das im System nicht möglich laut Condor, wobei man sich dann schon mal fragen kann warum eigentlich nicht?! Danach hätte Premium für den Hinflug, ohne Nachlass, den Flug auf 1159,96 Euro verteuert. Also hätte Premium für 2 Personen nur Hinflug 520 Euro gekostet, also fast so viel wie der Flug an sich! Sorry, aber läuft das nicht schon im Bereich Wucher?

Nun gut, wir haben also 140 Euro für den Hinflug Premium-Aufschlag bezahlt. Hätte ich vor dieser Abrechnungsorgie schon für teuer gehalten, aber gegenüber 520 Euro ja schon ein Schnapper 😉 Was hat es uns nun aber in der Praxis gebracht?

Es begann mit dem Online-Check-In der bei Condor erst 24 Stunden vorher ging, da habe ich bei Ryan Air schon wesentlich besseres erlebt. Aber statt unserer bereits reservierten Plätze 4a und 4c ließ sich nur 1a und 1c auswählen was ich nicht wollte und so brach ich den Vorgang ab. Dadurch gelang es auch irgendwie nicht ein Wunsch-Menü zu buchen, auch irgendwie doof. Aber gut, also am Flughafen schauen was geht.

Am Flughafen zum Premium-Schalter und noch rund 45 Minuten bis zum Boarding, eigentlich alles gut. Nur leider liefen die Damen vom Check-In umher wie überdrehte Hupfdohlen und versuchten noch Passagiere für Palma und Antalya zu finden und die wurden dann bevorzugt abgefertigt, erstaunlicherweise im Schwerpunkt über den Premium-Schalter. Da die Maschinen wohl kaum überraschend dazu gekommen sind war uns schon etwas unverständlich warum vor Ort so ein Chaos herrschte. Dazu dauerte und dauerte es und so langsam wurde es zeitlich eng… Irgendwann kamen wir dann endlich dran, wurden am Schalter reichlich ruppig behandelt. Irgendwann wurde es dann langsam etwas viel und wir verbaten uns den Umgangs-Ton. Daraufhin drohte uns die Dame auszubuchen, was wir ihr gerne erlaubten allerdings auf ihre Verantwortung. Davon sah sie dann doch ab. Dafür streikte nun das Gepäckband was zum Glück schnell repariert war so dass wir endlich weiter konnten. Premium war hier gar nicht, eher (sorry) vorn Arsch!

Jetzt waren wir doppelt froh die Fastlane der Security nutzen zu können. Das probierten auch diverse andere die spät dran waren, aber da gab es tatsächlich kein Pardon. Die „normale“ Kontrolle war nämlich üppig belegt und dauerte deutlich länger obwohl mir die Kontrolle der Fastlane erheblich genauer vorkam als die an der normalen Kontrolle. Egal, hier machte sich Premium echt bezahlt.

Im Flieger kommt man dann als erster rein. Wenn man es denn mitbekommt, die Durchsage war da eher dünn. Aber ok, nutzt einem letztlich eh wenig. Ach ja, wir hatten tatsächlich Sitz 1a und 1c bekommen. War die Dame beim Check-In noch zu dumm uns zu erklären warum tat dies die Stewardess recht schnell, es waren nur 4 Premium-Sitze verkauft worden, daher kommen die dann in die erste Reihe. Klar, früh drin, früh raus. ABER, kein Gepäck vor den Füssen bei Start und Landung und sämtliche Toiletten-Gänger den gesamten Flug über neben sich. Nein, wir hatten nicht von ungefähr Reihe 4 gewählt. Dazu sei erwähnt das es bei Premium nicht mehr Beinfreiheit gibt sondern eben nur 3 statt 2 Sitze. Warum also nicht Reihe 1-3 normal verteilt waren und wir mit Premium in Reihe 4? Wahrscheinlich gibt das wieder das System nicht her?!

Immerhin bekamen wir das Standard-Menü, English Breakfast und das war durchaus lecker, erstaunlich für Flugzeug-Essen. Dazu Getränke kostenlos so viel wie man mag.

Ankunft in Kreta und nun soll unser Gepäck als erstes kommen, Priority-Aufkleber da ja Premium. Muss ich dazu wirklich was sagen? Wie erwartet ist den Mitarbeitern in Kreta wohl eher Wurst was da so drauf klebt und das finden wir eigentlich auch gut so 😎

Hat es sich denn nun gelohnt? Nö, eindeutig nicht. Fastlane kann man meist auch für rund 10 Euro einzeln buchen, Essen kostet rund 10-11 Euro und auch das kann man einzeln zahlen. Wenn man dann wie wir auch nicht so viel trinkt und schon gar keinen Alkohol kommt auch da nix zusammen. Da ist dann noch viel Luft bis zu 70 Euro pro Person. Der volle Preis wäre ein noch größerer Witz, dafür buche ich mir dann lieber einen dritten Sitz dazu den ich später nicht besetze, haben wir nach Canada für meine Eltern auch schon mal gemacht. Daher nein, wir werden Premium nicht noch mal nutzen. Eher Fastlane einzeln zahlen, die lohnt wirklich und das Essen einzeln dazu kaufen das ist auf so einer Reise auch durchaus angenehm etwas richtiges zu Essen statt mitgeführter Stulle.

Kreta, wir kommen 8-)

Eigentlich hat der Artikel keine Aussage, ich freue mich einfach nur so gewaltig auf den Urlaub dass ich hier mal davon schreiben muss 😉

Puh, dieses Jahr war wirklich, wirklich anstrengend. Ernste Erkrankungen in der Familie (Schwiegermama und mein Papa) hielten uns wirklich in Bewegung. Dazu eine neue Arbeit für Heike und meine Firma zog von einem Laborgebäude in ein anderes um und erlitt gleichzeitig Konzern-weit eine Viren-Attacke die sich so richtig gewaschen hatte. Und der gesamte Konzern verfiel in recht unprofessionellen Aktionismus und statt den Druck zu mindern wurde er noch mal so richtig aufgeblasen. Dazu noch ein paar Problemchen bei den Immobilien und so war das Jahr wirklich recht stressig. Klar, da hilft eine 3-Tage-Arbeitswoche schon sehr, aber dennoch ist man irgendwann einfach erledigt und fix und fertig. Bei mir ist es definitiv zur Zeit so und Heike ist auch recht platt.

Und jetzt ist es endlich so weit, 2 Wochen Kreta, Abflug am 28.08.2019, ein Träumchen. Ach ja, man soll so etwas ja nicht verbloggen von wegen Einbrecher und so. Aber mit Mama und Papa auf dem gleichen Hof, guten Nachbarn und einer recht tauglichen Alarmanlage sind wir da eigentlich ganz gut abgesichert auch wenn man sicherlich nie ganz sicher sein kann. Aber Einbrecher werden enttäuscht sein denn eigentlich haben wir nichts wirklich Wertvolles im Haus, Heike hat kaum Schmuck und ein Laufband bekommt man schlecht vom Hof 😎

Letztes mal waren wir Anfang Juni auf Kreta und trotz bereits recht warmen Wetters haben wir uns irgendwie gleich in die Insel verliebt, ich noch mehr als Heike. Zumal wir in den Bergen waren und dort zu der Zeit weit und breit die einzigen Touristen. Von Strand bis Gebirge ist hier wahrlich alles geboten, ein Traum. Und auch die Kreter haben wir schnell ins Herz geschlossen, die sind einfach nette Menschen und der gesamte Lebensrhythmus ist hier doch ein anderer.

Wir werden uns auch dieses mal wieder treiben lassen. D.h. wir werden unsere Ferienwohnung beziehen und dann täglich mit dem Leihwagen auf Tour gehen. D.h. wenn das mit dem Leihwagen klappt, wir haben dieses mal ein wenig Abenteuer gewagt und einen griechischen Verleiher genommen statt eines Etablierten. Und dann wird wieder gewandert bis die Füsse qualmen!

Also, macht es zwei Wochen gut, wir sind dann mal in Urlaub 😎

Experiment Condor Premium-Flug

Nach Griechenland, genauer Kreta, soll es gehen. 2 Wochen Urlaub und durch ein sehr aufreibendes Halbjahr sind wir doppelt froh dass es nun endlich los geht. Gebucht ist alles schon seit längerem, also alles in trockenen Tüchern. Nun kam 1 Woche vor dem Abflug eine EMail von Condor die uns nach Kreta fliegen sollen, ein Sonderangebot für ein Upgrade auf Premium-Klasse. 70 Euro soll es kosten. Und wir entschließen uns das mal zu testen. Nach dem harten Halbjahr will man sich auch mal was gönnen und somit wird gebucht. Allerdings nur der Hinflug, 2 Personen, also 140 Euro Aufpreis. Der Rückflug lohnt aus unserer Sicht nicht höher zu stufen da man dann erholt ist, ein griechischer Flughafen eventuell auch nicht alle Vorteile wirklich umsetzt, also nur der Hinflug.

Man bekommt so einiges, aber ob es sich lohnt? Es gibt für das Geld

  • einen freien Mittelsitz, für 2 Personen schon recht cool, haben wir schon mal auf einem Flug nach Canada gemacht, damals einfach den Platz zusätzlich gebucht damit meine Eltern mehr Platz hatten. Das ist echt ein Komfort-Gewinn. Zwar wird der Platz nach vorne nicht größer, aber man kann die Beine halt mal zur Seite ausstrecken.
  • Freigepäck 25 kg statt 20 kg. Geschenkt, brauchen wir nicht, wäre auch auf dem Rückweg dann zuviel 😎
  • Kostenloses Menü. Eigentlich nicht nötig, eine Stulle im Rucksack tut es auch, aber schlecht ist es natürlich auch nicht.
  • Sitzplatzreservierung inklusive. Ok, wirklich nötig ist es nicht, aber eben auch nicht schlecht. Zumal man Reihe 1-6 bekommt was ein- und aussteigen natürlich schon komfortabler macht.
  • Kopfhörer kostenlos. Ok, wir nutzen das nie.
  • Seperater Check-In an allen deutschen Flughäfen. Auch wieder eher etwas Komfort der nicht wirklich nötig ist. Ich mag es nicht mal sonderlich da es immer etwas großkotzig wirkt.
  • Möglichkeit zum kostenlosen Vorabend-Check-In, für uns nutzlos.
  • 600 Prämienmeilen extra, für uns nutzlos.
  • Priority Check-in, Priority Security Check, Priority Boarding, Priority Baggage. Daran fand ich vor allem den Priority Security Check sehr schön. Wir haben fast mal unseren Flieger nach England verpasst weil Oster so viel los war, seit dem ist mir die Fast Lane bei der Security etwas ans Herz gewachsen 😎
  • kostenfreie Getränke, auch Alkohol.

Grundsätzlich kostet das wohl erheblich mehr. Aber nachdem sie wohl 7 Tage vor dem Flug noch nicht alle Plätze los sind gibt es die erheblich billiger. Wobei ich selbst die 70 Euro pro Person und Flug schon recht happig finde. Aber wir wollten es mal testen und nun werden wir es testen. So kann ich nach dem Urlaub dann auch mal berichten ob es sich denn gelohnt hat.

2 Jahre Wandernadel – Erfahrungen

Die Zeit verfliegt, wie ich letzt sah haben wir am 04.08.2017 unseren ersten Wandernadel-Stempel geholt. Es war die Stempelstelle 207 – Mausoleum. Und das Konzept hat uns vom Start weg überzeugt und begeistert. Hier ist schon mal der Weg das Ziel und sehr, sehr häufig steht die Stempelstelle dann auch noch an unglaublich schönen Stellen die man sonst wohl nie gefunden hätte. Dazu gibt es kein großes Gesuche, die Stempelstellen sind gut und schnell zu erkennen. Außer vielleicht im Winter auf dem Brocken, da haben wir die Erfahrung gesammelt dass so eine Stempelstelle durchaus mal unter meterdickem gefrorenen Schnee versteckt sein kann 😎

Das ganze ist kostengünstig, der Wanderpass kostet gerade mal 3 Euro und alles was dazu kommt ist optional. Bei uns z.B. die Anstecker für je 4 Euro. Die braucht kein Mensch, wir sehen das eher als Spende für die gute Sache. Von den Ansteckern gibt es einige ohne dass es gleich eine Flut wäre. Die Aufteilung finden wir allerdings nicht ganz optimal. So bekommt man bereits nach 8 Stempeln den ersten Anstecker, Bronze. Bei 16 Stempeln folgt Silber und bei 24 Stempeln dann Gold. Dann dauert es etwas, bei 50 Stempeln gibt es den Wanderkönig. Und dann dauert es bis Stempel 150 bis der Kaiserschuh kommt gefolgt von 222 für den Wanderkaiser. Die „Nebengeräusche“ in Form von Sonderheften haben wir mal außen vor gelassen, das hat auf uns eher die Ausstrahlung von „Geldmacherei“, d.h. hier wird versucht die Wandernadel Geschichte auszuweiten. Und wir haben keine Lust mit x Wanderpässen an jeder Stempelstelle unterschiedlichste Hefte zu stempeln. Kurz, für uns nur die „reine Lehre“, also die 222 Stempelstellen des Hauptpasses.

Bronze, Silber und Gold kommen für unseren Geschmack zu schnell hintereinander. Wanderkönig ist schon besser, aber dann 100 Stempel mehr bis zum Kaiserschuh, da dürften dann doch schon einige abspringen da ihnen das erheblich zu lange dauert. Wenn man dann noch Kinder hat dürfte das definitiv zu viel sein. Dabei hat man eigentlich für Kinder mit dem „Wanderprinz/Wanderprinzessin“ bei 11 Stempeln einen netten Schritt eingebaut. Kurz und gut, die Abstände könnte man sicher optimieren. Ein früher Erfolg ist sicher gut, aber dann wäre statt den Stufen

8 – 16 – 24 – 50 – 150 – 222

vielleicht etwas wie

10 – 30 – 60 – 100 – 150 – 222

klüger gewählt?!

Nun ja, unabhängig von den Abständen erfüllt die ganze Geschichte schon ihren Zweck denke ich, also ein wirkliches Lockmittel für Wanderer um öfter den Harz zu besuchen. Die Stempelstellen sind überwiegend wirklich an sehr, sehr schönen Orten. Was wir besonders gut finden das viele der Stellen wirklich nur zu Fuß mit einem gewissen Wanderaufwand zu erreichen sind. Man trifft zwar immer ein paar Stempler wo schnell klar wird es geht wirklich nur um den Stempel, aber wenn sie es halt so mögen, sollen sie es halt so machen. Aber insgesamt ist die Wandernadel nichts für die Kraftfahrzeug-Nomaden die einfach nur alle Stempel haben wollen um damit anzugeben. Klar, einigen wenige Stempelstellen merkt man ein gewisses wirtschaftliches Interesse schon recht deutlich an, direkt neben Gasthäusern oder an kommerziellen Plätzen mitten in Orten, aber das sind zum Glück eher die Ausnahmen.

Ich denke da muss der Harz auch ein Auge drauf haben, nicht zu Kommerziell oder gar Geldgierig zu wirken. Oder es zu einer Flut werden zu lassen was meist eher dafür sorgt dass die Leute es nicht mehr so annehmen. Mittlerweile gibt es da „Sonder- und Kaiserstempel Sammelheft“, „Begleitheft Harzer Geschichtsorte – Burgen und Schlösser“, „Harzer Baudensteig“, „Natur Erleben am Lutherweg“ und noch einige mehr, es wird bereits unübersichtlich. Und bei den Heften überschneiden sich die Stempel dann auch noch zum Teil, d.h. wer die alle machen will steht mit Pech vor so einem Kasten und stempel erstmal x Hefte durch.

Aber das ist natürlich eine Entscheidung der Betreiber und die werden ja sehen wie es angenommen wird.

Fazit

Uns gefällt die Wandernadel weiterhin ausgesprochen gut und wir bleiben am Ball. Zur Zeit haben wir 70 Stempel und durchlaufen nun gerade die große Durststrecke bis 150 aber das stört uns wenig da wir schon vorher gerne in den Harz gefahren sind und es auch nach der Wandernadel auf sicher weiter tun werden.