Neuer alter Podcast

Erfreut durfte ich feststellen das unser lieber Interceptor wieder sendet und das ist auch gut so, nur die Shownotes hier dürfen nicht leiden 😉

Im Ernst, ich höre ja viele Podcasts und von, über, für Windows gibt es da erstaunlich wenig, einzig der Onecast ist mir sonst noch ein Begriff. Allerdings finde ich von dem irgendwie gerade keine funktionierende Web-Seite, geht gerade alles in 404… Egal, es gibt ihn und wenn ihr ihn in der Podcast-App sucht werdet ihr ihn sicher finden. Den höre ich mir immer mit sehr gemischten Gefühlen an da er mir zu sehr Fanboy ist. Er war aber halt lange Zeit der einzig mir bekannte Podcast über Windows.

Um so froher bin ich dass der Interceptor jetzt endlich mal wieder Wind in die Segel bekommen hat und mit seinem Kollgegen den WPVision wieder reaktiviert hat und den höre ich gerade. Bin so zur Hälfte durch und ja, gefällt mir wirklich gut.

Daher hier der kurze Tipp, wer einen brauchbaren Podcast über Windows sucht,

HIER

seid ihr dafür schon ganz richtig 😎 Ist wie immer, reinhören und entscheiden ob es den eigenen Geschmack trifft.

Google Assistant – KI in Lenovo Smart Clock?!

Einmal im Jahr habe ich ein Problemchen. Mama und Papa möchten was zum Geburtstag schenken und ich habe irgendwie alles war ich haben möchte. Was tun? Also etwas raus suchen was ich eigentlich nicht benötige und mir nicht kaufen würde.

Schon aus beruflichen Gründen muss ich in der IT etwas auf dem Laufenden bleiben und natürlich ist es auch persönliche Neugier. So probiere ich daheim immer mal wieder mit einer Alexa und dem Google Assistant herum. Alexa ist ein gekauftes Gadget das Heike sehr lieb gewonnen hat. Allerdings nur für eine Funktion, „Alexa, spiele [irgendeine Musik]“. Den Google Assistant teste ich hingegen auf dem Handy, was aber manchmal auch unhandlich ist. Und so ergab sich ein mögliches Geschenk, ein Gadget mit Google Assistant.

Also mal geschaut und hups, die Auswahl ist gar nicht so groß. Und da es mehr oder weniger als besseres Spielzeug eingesetzt wird sollte der Preis auch nicht übertrieben hoch sein. Und so kam ich auf die Lenovo Smart Clock, Hätte ich eigentlich auch überblätter da mit rund 100 Euro viel zu teuer, aber ein Angebot beim Media Markt für 69 Euro fand ich dann gerade noch ok.

Nun ist das Teil da, sieht etwas eigenwillig aus. Ein wenig wie ein mit Teppichboden bezogener Ziegelstein 😎 Aber fasst sich dennoch recht wertig an. Insgesamt gefällt mir das Teil schon recht gut.

Also kann ich nun die KI bestaunen 😉 Eigentlich ein netter Wecker mit Spoiler und Sportauspuff. Beim Einrichten teilt er mir mit er sei nicht für dieses Land produziert wodurch es zu Problemen beim WLan kommen könnte, das ist schon etwas seltsam. Bisher läuft er aber völlig problemlos. Die Einrichtung an sich geht flott von der Hand, eine Handy-App ist zu installieren und dann ist alles baldigst am laufen. Bedienung ist einfach, Wisch nach links, recht, oben oder unten und schon sind verschiedenste Dinge erreicht, alles sehr easy. Das Display kann in 3 Helligkeitsstufen angepasst werden und auf auf automatische Reaktion auf die Umgebungshelligkeit. Warum im digitalen Zeitalter 3 Stufen und nicht stufenlos? Tja, vermutlich ein 80jähriger Designer der es nicht so mit modernem Krimskram hat?! Das ist aber schon top umgesetzt, Licht aus und die Anzeige dimmt runter, so leuchtet der Wecker nicht die ganze Nacht viel zu hell. Und er kann sogar so eingestellt werden dass er 30 Minuten vor dem Wecken heller wird. Das soll angeblich das Aufwachen verbessern da es wie ein Sonnenaufgang wirkt. Ich hatte vorher einen Philips-Wecker mit so einer Funktion, bei mir zumindest bringt die exakt gar nichts. Die Anzeige des Weckers hat auch verschiedene Varianten, ist eigentlich schon für jeden was dabei. Aber auch hier finde ich im ersten Moment keine Möglichkeit irgendwas individuell anzupassen.

Was ich jetzt schon zu schätzen weiß? „Hey Google, mein Tag“-Funktion. Die ist bei mir so konfiguriert dass er mir das aktuelle Wetter erzählt, das kann Alexa auch. Aber er sagt mir auch wie lange ich aktuell zur Arbeit benötige was interessant sein kann wenn es mal Stau gibt und das bekommt Alexa schon nicht mal eben so hin, da muss man sich das erst einrichten. Danach nennt er dann die Termine, auch etwas was bei Alexa nicht so nach dem anschalten geht. Und danach dann noch die Tagesschau in 100 Sekunden. Ginge auf dem Handy auch, aber das liegt halt nicht neben meinem Bett. Mittlerweile muß ich sagen macht Alexa genau das Gleiche ohne dass die Einrichtung kompliziert gewesen wäre, man muß halt nur den Google-Kalender freigeben.

Der Wecker an sich ist Alexa schon mal meilenweit überlegen, dachte ich. Zumindest für Teilzeitler wie mich. Es gibt nämlich Wochenende und Werktags, aber einen Wecker für Dienstag bis Donnerstag gibt es nicht. Da müsste man wohl jeden Tag einzeln anlegen, was für ein gewaltige KI… Dafür bedeutet „Wecker aus“ bei Google dass der Wecker komplett weg ist, auch nicht so richtig intelligent.

Das war es war ich bisher sehr zu schätzen weiß. Der Versuch „spiele Podcast DSM“ zeigt mir dann aber wieder sehr schnell dass die KI eher den IQ-Stand eines Frühstücksbrötchens hat. Obwohl bei Google gelistet ist der Podcast für ihn nicht zu finden. Musik nach Wunsch abspielen? Bei Alexa kein Thema, bei Google nur mit Spotify – Premium.

Aber ok, ich bin ja noch am Anfang mit der Spielerei und werde nach und nach mal rumprobieren was Google und Alexa da so können.

Die Lenovo Smart Clock macht auf jeden Fall schon mal einen recht guten und wertigen Eindruck zu einem vertretbaren Preis. Auch wenn ich mir die Geschichte etwas flexibler vorgestellt hätte. Aber mehr als guter Eindruck ist dann auch nicht, Alexa scheint mir schlicht die bessere Lösung zu sein, da scheint ein gewisse Vorsprung zu sein.

Das war es vorerst, habe halt bisher nur erste Eindrücke gewinnen können, später mehr 😉

GC-Project und die Ignore-Liste – Workaround mit oder ohne GSAK

Wahrscheinlich kennen die meisten den Trick schon, aber sicherlich gibt es immer mal wieder Einsteiger oder Wieder-Einsteiger wie mich bei GC-Project.

Nun kann man dort ja viele schöne Dinge mit den Geocaching-Daten basteln und sich Listen ohne Ende bauen. Und damit die genau auf einen zugeschnitten sind ist es natürlich entscheidend umfangreich filtern zu können. Das bietet GC-Project in wirklich großem Umfang!

Was leider nicht geht, die Ignore-Liste einzubeziehen. Wenn man etwas sucht stösst man auf einen Eintrag in dem erklärt wird das dies wohl an der API von Groundspeak liegen würde. Und die Aussage dass es danach auch kaum Nachfrage geben würde. Nun gut, das mit der API mag sein, fehlende Nachfrage hört sich für mich schon weniger glaubwürdig an. Wobei ich die Antwort eh gefühlt etwas arrogant empfinde. Aber gehupft wie gesprungen, Project-GC kann die Ignore-Liste nicht einbeziehen was ärgerlich für Cacher mit großer Liste ist. Und ich weiß wovon ich rede, bei mir sind es bald 700 Caches die sich dort tummeln. Da gibt es vielfältige Gründe, T5er die für mich nicht machbar sind oder ich nicht machen möchte, Rätsel die ich nicht mag, Earthcaches die ein Studium verlangen, zu urban, oder was auch immer, eigentlich auch nicht entscheidend. Was also tun?

Es gibt einen Workaround den ich hier mal vorstellen möchte. Zuerst einmal holt man sich seine ignorierten Caches in GSAK. Dazu geht ihr im Web auf eure Ignore-List bei Groundspeak. Dort ist oben eine Zeile mit den Möglichkeiten die man hat. Und oben rechts neben dem Zahnrad im graunen Kasten ist das viereckige Symbol mit zwei runden Pfeilen drin, darüber kann man aus der Ignore-List eine PQ machen. Wenn man schon hier ist legt man auch unter Listen eine neue Liste an die man nennt wie man mag und möglichst auf Privat eingestellt lässt um Ärger mit beleidigten Owner zu vermeiden 😉

Diese PQ liest man sich dann in GSAK ein, am besten eine eigene DB, dann wirft man nichts durcheinander.

bitte kein Genöle, die Caches sind aus verschiedensten Gründen auf der Ignore-Liste, das hat noch nichts mit einer Bewertung zu tun!

Nun gibt es den Menüpunkt „Geocaching.com access“ – „List Manager“, den benötigen wir.

Hier wählt man nun die neu angelegte Liste aus, bei mir wäre es in dem Fall GCProjectIgnore. Dazu dann den Punkt aus der Auswahl-Box „Add Geocaches to list“. Weiter unten sollte dann „All in current filter“ markiert sein und mit „+ Add“ werden nun über die API die Caches in die neue Liste kopiert. Das kann je nach Menge schon eine ganze Weile dauern! Im Prinzip haben wir damit über GSAK die Cache der Ignore-List auf die GCProjectIgnore-Liste kopiert.

Das bedeutet für die Zukunft natürlich einen gewissen Mehraufwand. D.h. Cache die ich auf Ignore schiebe muß ich gleichzeitig auf auf GCProjektIgnore schieben. Aber nun ja, die Mehrarbeit hält sich wirklich in Grenzen 😎

Bin ich nun auf GC-Project kann ich hier jetzt einen Filtereintrag hinzuführen „Bookmark-Liste ignorieren“ und da steht mir jetzt die neue Liste zur Verfügung. Und es funktioniert!

Und das wars, das Leben kann so einfach sein 😉

Und jetzt, raus cachen!

P.S.: wie Michael Drewes mir gerade auf Twitter schrieb:

Das geht seit ? (irgendeinem Update bei GS) übrigens auch ohne Umweg über GSAK. Man kann in der Ignore-List alle auswählen und in eine separate Bookmark-Liste kopieren. Die widerum kann man dann wie beschrieben bei Project GC nutzen.

Hätte ich auch drauf kommen können 😎

Selber Woodcoins lasern

Es ist ja kein Geheimnis dass der LaserLogoShop mein Favorit ist wenn ich mal wieder Goodies für den Podcast oder auch für mich selber benötige. Bei Mario werde ich gut behandelt und bekomme gute Ware zu, aus meiner Sicht, anständigen Preisen. Was will man mehr?

Nun, das funktioniert natürlich nur bei einer gewissen Mindest-Abnahme-Menge. Keine Firma kann wohl individuelle Goodies zu annehmbaren Preisen liefern wenn ich z.B. nur 4 oder 5 WoodCoins benötige.

Vielleicht noch mal als Einwurf, warum WoodCoins, ich habe die ja selber oft genug als Pellets für den Kamin betitelt und tue es manchmal immer noch. Ganz einfach, Coins empfand ich schon immer als sehr schön aber auch viel zu teuer. Wenn ich mir davon welche für den Podcast machen lassen möchte bin ich mit vierstelligen Summen dabei. Oder ich verkaufe einen Teil gleich über den Shop des Anbieters, aber dann bin ich schon wieder vom Geschmack der Masse abhängig und nö, das ist mir einfach zu viel Geld für die Gegenleistung. Und ja, ich hätte das Geld sogar übrig, aber das kommt auch daher dass ich unsere Geld eben nicht ganz so beliebig ausgebe 😉 Dann gibt es da noch die Token, aber ich mag einfach kein Plastik. Hat nichts mit irgendwelchen fanatischen Umwelt-Gedanken zu tun, ich mag einfach die Haptik schon nicht. Also bleiben für mich WoodCoins, die sind handlich, mittlerweile auch in Farbe zu haben und preisgünstig, das passt halt einfach.

Aber zurück zum „selber machen“. Es geht also um Einzelstücke und was überhaupt so machbar ist, man ist ja auch ein Spielkind 😎 Also habe ich etwas geforscht und letztlich ist es dann ein KKmoon 3000 Laser geworden. Warum gerade den? Ganz ehrlich? Fand ich optisch am schönsten, ansonsten fehlt mir völlig das Know How um da eine wirklich fundierte Entscheidung zu treffen. Bewertungen waren ja auch ganz ok. Und schon 1 Tag später war das Gerät da. Ich verzichte mal hier auf Fotos, die wären auch nicht anders als die die man bei Amazon anschauen kann.

Erstaunlich ist bei den Asiaten immer der Lieferumfang. Nicht nur das Gerät, nein, für die Platte die man als Sichtschutz anschraubt ist sogar noch ein Schraubenzieher dabei. Treiber und Software nicht auf antiker CD, nein, ein 120 MB USB-Stick liegt bei. Ok, dafür ist die Anleitung ein Witz und das Anleitungsvideo hat was von Kindergarten. Die Software-Einstellungen muß man sich wirklich eher selber beibringen. Apropos Software. Ein Treiber der sich problemlos und intuitiv installieren lässt und die Software eine einzige EXE die man einfach ausführt und das war es dann auch, völlig ausreichend für das was ich vorhabe.

Ein paar Experimente und das Ding lief schon mal brauchbar an. Erstes Bild ganz ok, nur etwas verrußt. Das schien mir aber an dem Holz zu liegen, 4 Holzplättchen zum experimentieren waren dabei. Dann habe ich mal einiges gebrannt und man sieht recht deutlich dass ich noch übe 😎

Hier war der Laser doch noch etwas zu „zärtlich“ eingestellt.
Hochkant war immer noch zu zärtlich, Stufe 10. Dann unten Stufe 30 und oben Stufe 50, das wurde schon besser, da bin ich schon ganz zufrieden.
Am Versuch Graufstufen ist noch optimierungsbedarf 😎 Darin liegt offensichtlich nicht die Stärke des Lasers und/oder ich bin noch zu doof dazu.

Es gibt eigentlich nur zwei Einstellungen. Die eine steuert wohl s/w oder Graufstufen, die andere wie tief der Laser brennt. Damit eiere ich gerade rum. Zu Weihnachten werde ich wohl noch nichts zusammen bekommen 😉 By the way, so eine Coin dauert durchaus schon mal 20 Minuten, eine Seite! Und es sollte auch ein Raum gewählt werden in dem Brandgeruch nicht stört 😎

Weiterhin durfte ich feststellen dass WoodCoin-Rohlinge gar nicht so richtig einfach zu bekommen sind. Am dichtesten dran waren Rohlinge mit 35 mm Durchmesser aber dann 10 mm Dicke und die Coins sind eigentlich 7 mm. Da es ja nun schon etwas Zubehör gibt um Coins zu präsentieren wollte ich natürlich schon gerne 35 * 7 mm haben. So habe ich meine letztlich beim LaserLogoShop bekommen, hätte ich auch gleich dran denken können 😎

So, das war ein erster Einblick, ich werde sicher noch mal von Erfahrungen berichten, jetzt wird erstmal weiter gelasert 😉

Cachen mit Handy ist doof – Legenden

Wenn ich so manchmal auf Twitter und Facebook so lese was irgendwelche (sorry) Schwachköpfe da als scheinbares Wissen von sich geben wird mir wirklich schlecht. Es geht hier mal nicht darum ob Handy oder GPS besser sind. Für beides gibt es Argumente, dazu ist es oft eine persönliche Vorliebe und hängt auch vom Einsatzzweck ab. Aber ein paar Behauptungen sind so dumm das sie halt schon weh tun.

Der Empfang vom Handy wäre schlechter

Schwachsinn, nichts anderes. Fragt man nach einem aktuellen Beleg dafür kommt auch meist nur dümmliches Gestammel. Die benutzen heute meist den gleichen Chipsatz und die Software dazu haben die Hersteller mittlerweile locker im Griff. Da steht es meist eher unentschieden, d.h. beide Geräte-Arten nehmen sich nichts. Bei vielen Handy-Tests, z.B. notebookcheck.com, wird sogar das Handy-GPS gegen ein Garmin Edge getestet und die Vergleich gehen mal für, mal gegen das Handy aus und selbst das nur sehr knapp, die Technik ist einfach für Handy und GPS-Gerät ausgereift.

Wenn kein Handy-Empfang dann alles doof

Nein, ebenfalls Schwachsinn denn es gibt jede Menge Software die offline genauso gut funktioniert wie ein GPS-Gerät. D.h. ob da Empfang ist oder nicht ist belanglos. Im Gegenteil, wenn Empfang da ist kann ich z.B. mit Locus Live sogar noch schauen ob ein neuer Cache raus gekommen ist seit der letzten PQ. Da sieht ein GPS-Gerät dann mal so richtig alt aus.

Handy ist ganz dolle empfindlich

Wenn ich Zeltnägel in den Boden hauen will mag das sein. Ansonsten soll mir mal einer zeigen was ein GPS mehr aushält als ein Outdoor-Handy oder ein normales Handy in richtiger Outdoor-Hülle!

Aber der Akku, da ist doch wenigstens doof?

Nein, die Handys halten heute auch länger. Mein Motorola mit extra Akku-Aufsatz hält locker einen Cache-Tag durch. Einzig wenn alle kann ich halt nicht mit AA Batterien so ganz locker weiter machen. Die Frage ist wie viele Cacher wirklich mehr als 12 Stunden am Stück cachen gehen ohne Auflademöglichkeiten oder Powerbank?!

Fazit

Ich mag GPS-Geräte, hatte selber noch lange ein Garmin Montana. Ich halte es auch für falsch die abschreiben zu wollen denn spätestens bei mehrtägigen Wanderungen habe ich immer ein GPS-Gerät als Fallback dabei. Aber diese ganze Mythen warum ein Handy so schlecht wäre sind schlicht veraltet. Und nur weil einige Dummbratzen meinen sie müssten ihr teuer bezahltes GPS-Gerät irgendwie rechtfertigen werden sie nicht wahrer. Also bitte, hört mit diesen dummen Geräte-Klassen-Kriegen auf, damit zeigt ihr höchstens dass ihr keine Ahnung habt. Sorry für die deutlichen Worte, aber es nervt einfach.

Wo bleibt die Weiterentwicklung bei Smartwatches?

Ich habe seit vielen Jahren eine Smartwatch, eine Pepple. Hier mal ein Bericht in dem genauer über Pepple berichtet wird. Die Uhr hat mich lange Zeit begleitet, auch aktuell noch, nur langsam löst sie sich auf. Das liegt einfach daran dass ich sie nicht wirklich gut behandle. So hat sie mittlerweile reichlich Kratzer und auch der Akku hält „nur“ noch 4-5 Tage durch. Und seit Jahren schaue ich nach einer neuen Smartwatch, aber keine einzige erfüllt meine Ansprüche. Eigentlich erstaunlich da die gar nicht so sonderlich hoch sind. So hat meine Pepple z.B. nur wenig MB Hauptspeicher, na und, reicht völlig für mich. Eigentlich scheitern 90% der Smartwatches bei mir an deren lächerlicher Laufzeit, warum tut sich da nichts? Pepple hat schon vor Jahren bewiesen dass 5 Tage kein Problem sind ohne dass die Uhr gleich 500 Euro und mehr kostet?!

Hier einfach mal eine kleine Übersicht was bei mir die Anforderungen wären:

  • Laufzeit mindestens 5 Tage, eher mehr.
  • Laden mit irgendeinem USB-Anschluss, kein extra Kabel für 50 Euro.
  • Licht geht durch Handgelenk schütteln an.
  • Display zeigt Uhrzeit, Datum und Schritte pro Tag an.
  • Alle Benachrichtigungen vom Handy werden angezeigt.
  • Unter 250 Euro.

Erstaunlicherweise scheint das wohl zu viel. Ich schaue mir immer wieder mal Neuheiten an aber irgendwas ist meist nicht erfüllt. Ich staune das es zwar Suchseiten wie diese gibt, hier aber nicht nach Laufzeit gefiltert werden kann. Geht das denn wirklich nur mir auf den Keks wenn ich eine Uhr so häufig laden muss? Oder, ein Nachteil der Pepple, zwar nur alle 4-5 Tage aber dann mit super spezial Kabel?!

Liebe Smartphone-Bauer, ich bin mir eigentlich recht sicher dass ihr viel mehr Uhren verkaufen würdet wenn die mal ein bisserl durchhalten und dafür vielleicht nicht die eierlegende Wollmilchsau sind! GPS z.B. ist ja schön, ebenfalls vielleicht telefonieren mit der Uhr und Musik abspielen und haste nicht gesehen, aber ist es wirklich das was die Menschen benötigen? Oder wollen sie nicht vielleicht lieber eine länger laufende Uhr haben die gerade mal die Benachrichtigungen vom Handy weiter gibt?

Erste Überwachungskamera leicht defekt

3 Jahre sind meine beiden Instar 5907HD jetzt im täglichen Außeneinsatz und nun ist es passiert, die erste Kamera hat einen Defekt. Plötzlich war nachts ohne richtiges Licht nichts mehr zu sehen, schlicht schwarzes Bild. Die erste Vermutung war defektes Infrarot-Licht aber die 3 Lampen brannten. Dann also die Kamera-Umschaltung auf Nachtsicht? Mal gegoogelt, seltene Probleme gab es wohl, passte aber alles nicht so richtig. Also mal nach einem Infrarot-Scheinwerfer geschaut. Und hui, da gibt es eine wirklich große Auswahl. Die Instar-Scheinwerfer warten mir mit 60 Euro aufwärts doch etwas zu teuer, so wurde es nach einigem schauen ein Tonton um mal zu sehen was die überhaupt so bringen ohne gleich große Summen zu investieren. Vorab, die Verarbeitungsqualität entspricht tatsächlich dem Preis, unterirdisch. Die Verstellung ist schon zum Start recht ausgejackelt und man hat die ganze Zeit das Gefühl das Teil fliegt gleich auseinander.

Also angebaut, ausprobiert und leider feststellen müssen dass es die Nachtsicht der Kamera ist denn nichts änderte sich. Reparatur halte ich für zu aufwändig bei einer 3 Jahre alten Kamera, also muss eine neue Kamera her. Zur Zeit gerade kein Angebot bei Instar, also wieder mal die Suchmaschine angeworfen und siehe da, wie immer für rund 150 Euro zu bekommen, eine Instar 5907HD. Wenn auch nur in Silber (ist mir relativ egal) und ohne POE (benötige ich eh nicht).

Geliefert, angebaut und erst etwas angefressen. Ist die Fassung des Fußes mittlerweile so billig gebaut dass die Schraube überdreht. Ok, Ersatzteil der alten Kamera genommen, gut ist. Aber Instar sollte wirklich nicht anfangen an solchen Dingen zu sparen! Hier kam dann aber die Software-Qualität zum Tragen. D.h. über den Web-Client von der alten Kamera ein Backup gezogen, auf die neue Kamera aufgespielt und alles wie vorher, ohne jedes Einrichten, so soll es sein.

Dann wahre Freude. Obwohl das gleiche Modell gab es offensichtlich doch „stille“ Produktpflege. Schon über Tag hatte ich das Gefühl das Bild wäre einen Tick besser. Als ich dann die Filme am nächsten Tag schaute war ich wirklich überrascht, Nachtsicht ein Quantensprung besser, gut gemacht Instar! Und der neue Scheinwerfer war hier nicht im Einsatz, der ist eigentlich auch nicht mehr nötig bei der neuen Kamera.

vorne alte Kamera
vorne neue Kamera

Also vorne alles gut, dann kann ich den Scheinwerfer ja hinten testen.

jetzt mal im Duett 😎

Bisher ist dort Bild so wie das mit der alten Kamera vorne.

reicht aus, hat aber natürlich Luft nach oben

Mit dem Scheinwerfer ist kaum ein Unterschied zu erkennen. Ja, einen Tick heller wird es, aber insgesamt lohnt sich der Scheinwerfer nicht wirklich.

Fazit?!

Gut dass ich die Kamera nicht habe reparieren lassen denn dann hätte ich u.U. die alte Qualität bekommen und die aktuelle Variante ist doch um einiges besser in der Bildqualität auch wenn sich die technischen Daten nicht geändert haben. Ein IR-Scheinwerfer mag Sinn machen, dann aber wohl eher einer für gutes Geld und nicht die Sparvariante.

Kindle Unlimited

Mit neuem Kindle wollte ich nun endlich auch mal die Amazon-Bücher-Flatrate ausprobieren, Kindle Unlimited, für 30 Tage kostenlos testbar. Wie immer bei Amazon super komfortabel, 1-2 Klicks und alles in trockenen Tüchern. Und vorab sei gesagt, die Kündigung genauso komfortabel, so sollte es eigentlich immer sein. Bis dahin also mal lobende Worte.

Ich ahnte schon dass das Angebot für mich nur bedingt passend sein würde. Ich lese zwar nicht wenig aber eben nicht genug damit sich eine Flat für 9,99 Euro im Monat wirklich rechnen würde. Meist liege ich bei Büchern irgendwo unter 10 Euro und lese mehr als einen Monat daran. Nur selten, wie z.B. bei dem Sonneborn-Buch kostet es mal über 10 Euro, ist aber in Kindle Unlimited auch nicht zu finden. Als nächstes habe ich dann „Die sieben Schwestern Bd. 1“ auf dem Plan, 10,99 Euro. Und daran werde ich recht sicher eher zwei Monate lesen und davon ab gibt es das Buch ebenfalls nicht über Kindle Unlimited. Dabei sei auch bedacht dass das Buch nach dem Beenden von Kindle Unlimited auch weg wäre, das gekaufte hingegen bleibt mir.

Also mal weiter geschaut, es gibt ja auch Zeitungen. Aktuell wären das:

  • Bild der Frau
  • Frau im Leben
  • Öko-Test
  • Runners World
  • Wohnidee
  • In Touch de
  • Outdoor
  • aerokurier
  • Herzstück
  • Tauchen
  • Audio
  • Tina

Nun ja, nicht ganz so mein Bedarf. Vielleicht Comics? Ok, alles in Englisch… Ok, vielleicht was mit Computer? Also mal die Kategorien geschaut, „Lernen & Nachschlagen“ kommt dem wohl Nahe?! Hier die sagenhafte Auswahl:

  • Welpen-Erziehung, der 8 Wochen-Plan
  • Gryphony 1

Ah ja… Spätestens hier wurde klar, miserable Auswahl, finanziell völlig uninteressant, Abo beendet. Ich bin eigentlich wirklich kein Amazon-Feind, im Gegenteil. Aber das Angebot ist für mich wirklich völlig belanglos und weder in Auswahl noch in Preis irgendwie interessant. Offen gestanden bin ich mir auch gar nicht so sicher ob ich solche Flat-Angebote überhaupt haben möchte?! Eigentlich möchte ich eher das ein Autor dessen Werk ich lese auch die Entlohnung dafür bekommt und nicht über dubiose Abrechnungsmethoden an einer zweifelhaften Flat beteiligt wird.

Dennoch kann ich empfehlen mal zu schauen, kostet die ersten 30 Tage nichts und man muss auch keine Angst vor einer Abo-Falle haben. Und wer z.B. bei den Zeitungen etwas findet was er eh kaufen würde, für den könnte das durchaus passend sein. Für Bücher finde ich es eher ungeeignet.

Auswertung IP-Kamera Überwachung

Wir haben unseren Hof seit einigen Jahren mit zwei IP-Kameras von Instar überwacht, Model IN-5907HD. Keine Ahnung ob das nun die besten Kameras sind oder eher die schlechtesten, für uns passen die auf jeden Fall perfekt. Beide sind wasserfest, haben Nachtsicht und laufen nun seit Jahren stabil vor sich hin. Meine Empfehlung haben sie auf jeden Fall. Wobei das heute gar nicht das Thema sein soll. Bei geplantem Kauf wird eh jeder noch mal genau schauen was er genau haben möchte. Einrichtung ist eigentlich mit der Anleitung auch kein großes Problem, selbst die Freigabe über Internet ist sehr einfach gemacht, dafür gibt es im Netz reichlich Anleitungen.

Für was es wenig Anleitungen gab war die Auswertung der Aufnahmen. Meist ist zwar Software beigelegt, aber die hat mich mehr als wenig überzeugt. Auch haben viele NAS eine Software für solche Kameras aber auch diese fand ich eher bescheiden. Die Instars kann man so einrichten dass sie die Aufnahmen auf SD speichern, das klappt auch völlig problemlos. Nur das Anschauen ist eher nervig. Kurz und gut, ich möchte nicht 100 Schnippsel der Nacht durchschauen ob was interessantes dabei war sondern die Aufnahmen als Film sehen und das gestaltete sich eher schwierig oder ich habe die super duper einfache Lösung übersehen.

Warum die Kamera überhaupt so oft anspricht? Ganz einfach, je nach Einstellung reagiert sie halt auf Bewegung und so haben wir hier z.B. Katzen, Kröten, Igel, Vögel und alle lösen aus wenn sie groß genug sind oder die Kröte vom Rasen Nachts direkt in die Kamera schaut und ihre Augen dadurch leuchten. Es ist eh erstaunlich was auf so einem Hof alles los ist während man friedlich schläft und denkt draußen wäre himmlisch Ruhe 😉

Sie auch meine Einbrecher:

oder der Mardernachwuchs:

Also zurück zur Auswertung. Da ich so gar nichts finden konnte das meinen Vorstellungen entsprach habe ich mir selber etwas gebastelt und möchte das hier mal vorstellen, sozusagen als Anregung wie man es machen könnte.

Bei mir läuft im Keller ein PC mit Win10 der als Server dient. Hauptsächlich stellt er reichlich Plattenplatz zur Verfügung, übernimmt aber auch diverse Aufgaben nebenbei. So läuft auf dem Rechner u.a. FileZilla, eine kostenlose FTP-Lösung. Und darüber transportieren meine IP-Kameras ihre Aufzeichnungen auf den Server in bestimmte Verzeichnisse. Für jede Kamera ein Verzeichnis. So sind dann morgens in den Verzeichnissen die ganzen aufgenommenen Video-Schnippsel. Die Einrichtung von FileZilla ist wirklich einfach und im Netz gibt es unzählige Kurzanleitungen mit denen auch Anfänger gut zurecht kommen sollten.

So weit, so gut. Nun sind es aber immer noch viele einzelne Schnippsel. Und ab hier wurde es erstaunlich zäh. Der Plan, aus den ganzen Schnippseln ein Video machen und die Schnippsel dann löschen. Klingt einfach, war es dann aber nicht. So gibt es schon reichlich Software die so etwas kann aber eben nicht automatisiert. Da stieß ich dann bald auf mencoder.exe vom mplayer. Damit sollte es gehen. Tja, hierzu brauchbare Anleitungen zu finden war dann schon schwer. Aber es gelang mir irgendwann dennoch.

Ich habe mir also mencoder.exe in ein Verzeichnis kopiert und im gleichen Verzeichnis eine Batchdatei angelegt, meine Videos.bat.

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt1.mp4

Q:
cd IPKameras
cd Instar 1
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE% del A.avi

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE2=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt2.mp4

cd ..
cd Instar 2
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE2% del A.avi

cd ..
cd Innen

setlocal EnableDelayedExpansion
set i=0
for %%a in (*.jpg) do (
set /a i+=1
ren „%%a“ „!i!.new“
)
ren *.new *.jpg
d:\ffmpeg\bin\ffmpeg -f Image2 -i q:\IPKameras\Innen\%%d.jpg -vf fps=25 output.mp4
del *.jpg
move Q:\IPKameras\Innen*.* \Kellw7\Transfer

cmd /c exit 0

Sieht schlimm aus? Ist es aber nicht 😉

Zuerst werden einfach die Namen für die Datei gebaut. Dort habe ich Datum und Uhrzeit drin damit die sich nicht bei jedem Aufruf überschreiben. Dann wird in das Verzeichnis gewechselt in der die Filmschnippsel sind und diese per mencoder.exe in eine MP4 Datei verwandelt. Danach werden die Schnippsel gelöscht. Das Gleiche passiert noch mal für die zweite Kamera und die Innenkamera.

Und schwupps habe ich jeden Morgen 3 kurze Videos mit den Geschehnissen der letzten 24 Stunden.

Ich weiß, ich bin nicht gut im erklären und wer nicht aus der IT kommt ist vielleicht etwas überfordert mit dem Sermon hier 😎 Wer aber schon Versuche in der Richtung gemacht hat findet hier vielleicht Inspiration 😉 Ach ja, die Batch-Datei ist quick and dirty. Und ich bin Programmiert, die sind faul. D.h. läuft und dann reicht mir das so. Vielleicht konnte ich somit jemandem einen Schub in die richtige Richtung geben, ansonsten immerhin bestimmt viele verwirren 😉

Wer wirklich noch irgendwas genauer wissen will einfach Frage in die Kommentare, ich versuche dann gerne verständlicher zu erläutern.

Überwachungskameras

Ich höre doch immer wieder mal dass das Interesse an Überwachungskameras gar nicht so gering ist. Und da wir welche haben und mittlerweile auch einige Erfahrungen sammeln durften dachte ich mir ich berichte mal über eben diese. Hier geht es hauptsächlich um die Hardware.

Wir haben seit zig Jahren immer wieder Marder auf dem Hof und zuletzt begannen die leider auch über unser Dach zu krabbeln, warum auch immer. Irgendwann hat man es dann satt um 04.00 Uhr Nachts geweckt zu werden und den Marder zu verscheuchen. Also was tun? Eine Falle muss her, aber wo genau aufstellen? Also vorher heraus finden wo der eigentlich genau her kommt und wo er hin läuft. Also Kamera. Gesucht, recherchiert, gefunden. Übrigens war der Kauf eine echte Bombe, kaum zu glauben was sich des Nachts so alles auf einem durchschnittlichen Vorstadt-Hof so tut. Katzen, ok, war zu erwarten. Marder, klar, wussten wir ja. Krötenwanderung über den Rasen? Hups, kam schon etwas überraschend. Fuchs??? Den hatten wir nun wirklich nicht erwartet! Und auch ein einsamer, zum Glück nur einmal vorbei schauender, Waschbär ist in unseren Gefilden doch eher reichlich überraschend. Einiges davon habe ich auch auf YouTube geworfen, hier z.B. Marder inkl. Nachwuchs.

So war dann schnell klar, so eine Kamera lohnt sich und wir kauften noch eine zweite Kamera dazu um vorne und hinten aufnehmen zu können. Und so laufen seit 2016 zwei Überwachungskameras der Marke INSTAR, Modell 5907HD. Das stellte sich als richtig guten Entscheidung heraus. Die Bildqualität ist über Tag als auch Nachts wirklich durchweg sehr gut. Die Nachtsicht völlig ausreichend wie man bei zwei Einbrechern auf dem Hof gut sehen kann.

Und nicht nur in der Bildqualität ist INSTAR weit vorne, auch die Software hat uns sehr überzeugt. Mitgeliefert ist eine spezielle Windows-Software für die Kamera, aber sämtlich Software für IP-Kameras arbeitet ebenfalls mit INSTAR-Kameras zusammen, z.B. QNAP oder Synology NAS unterstützen die problemlos. Ich nutze allerdings fast nur den Browser für den direkten Zugriff und auch da ist das Frontend wirklich sehr gut gelungen und genau das ist bei solchen Kameras fast immer der Show-Stopper wie wir gelernt haben. Auch das mitgelieferte Befestigungsmaterial ist absolut wertig. Daher schon mal vorab meine absolute Empfehlung für die 5907HD. Die Kamera kostet eigentlich 200 Euro aber im allgemeinen ist sie durch Aktionen bei INSTAR oder andere Anbieter meist für 150 Euro zu bekommen was ein wirklich gutes Preis- / Leistungsverhältnis ist.

Für die Auswertung der Videos gibt es diverse Möglichkeiten und auch fertige Lösungen, daher soll das hier und heute nicht das Thema sein. Über meine Art der Auswertung werde ich noch mal getrennt berichten.

Vor kurzem wollte ich noch eine dritte Kamera kaufen die ich sozusagen als „mobile“ Version zu nutzen gedachte. Also mal eine Woche hier, mal eine Woche da. Also mal geschaut was es noch so gibt und bei Amazon die ESCAM Kamera bestellt. Und wow, was für ein krasser Unterschied. Schon beim etwas schwammigen Bild konnte die Kamera für meinen Geschmack nicht mithalten. Dazu hat man beim Anfassen der Kamera das Gefühl das billigsten vom billigsten in Händen zu halten. Ein verschiebbarer Metallschutz gegen Regen wie bei der INSTAR ist hier gerade mal so ein 2-3 cm vorstehender Plastikspoiler. WLan? Ja, aber nur im alten Frequenz-Band und mit 1 MBit, kurz gesagt Vollschrott. Bis dahin wäre es ja noch ok gewesen, immerhin kostet sie ja einiges weniger. Aber dann kam der Zugriff auf die Web-Oberfläche und plötzlich erscheint einem der Google-Translator als hochwertige KI. Bei manchen Menüpunkten muss man wirklich raten was die Software von einem möchte. Weder EMail noch FTP-Zugang war einfach einzurichten, EMail lief gar nicht. Es kommt dann die Meldung „Fehler“. Mehr nicht, keine Details, wahrscheinlich wäre Teile der Käufer damit nur verunsichert? Kurz und gut, nach nicht mal einer Stunde war die Kamera auf dem Rückweg zu Amazon und diese Hardware sollten sie direkt entsorgen, wäre kein Verlust.

Also mal etwas mehr Geld riskiert, auf Bekanntes zurück gegriffen und eine INSTAR 9010 bestellt. Kostet meist 250 Euro. Software, Verarbeitung, alles wie erwartet, absolut hochwertig. Man sollte sich vorher auch die Maße anschauen, das Teil ist ein ganz schöner Klopper. Einziges kleines Manko, die Kabelage wird selber auf eine offen liegende Platine angesteckt und hat keine Zugentlastung, das ist schon ein klein wenig eine Sollbruchstelle. Dafür ist das Kabel für Strom und LAN mal endlich von einer guten Länge. Auch die Software ist wie gewohnt sehr gut gemacht, auch überzeugend. Leider war ich mit der Optik nicht ganz zufrieden, das Bild ist auch nach viel Einstellerei etwas flau in den Farben und überzeichnet in Schärfe und Kontrast. Dazu braucht der Auto-Fokus zu lange um sich einzustellen. Ich hatte die Kamera ausgewählt weil sie einen optischen Zoom hatte und dreh- und schwenkbar ist. Beides funktioniert aber nur so lala. Das drehen und schwenken geht dabei noch recht gut und zügig, aber auch fast schon zu schnell. Das Zoomen hingegen ist eher schwierig da er das Zoomen teils nicht beginnt oder abbricht weil der Autofokus versucht sich scharf zu stellen wozu er zu lange braucht. Kurz und gut, schon gute Qualität aber für meinen Geschmack nicht gut genug für diesen Preis. Daher geht auch diese Kamera zurück und ich schaue mal in Ruhe weiter nach einer Art mobilen Outdoor Kamera.

Wer also eine Outdoor-Überwachungskamera sucht, die INSTAR 5907 kann ich wärmstens empfehlen, tolle Hardware, tolle Bildqualität und ein recht gelungenes Frontend.