Folding@home läuft weiter

Vor einem Monat habe ich ja bereits berichtet dass ich auf das Prokekt gestossen bin und es wurde flugs eine DSM-Gruppe gegründet. Mittlerweile sind nun also 15 Mitglieder in dieser Gruppe und wir sind immerhin unter den top 10.000, ist doch auch schon was. Wenn ich mir die Statistik so anschaue wirkt es als würde die Hälfte der Teilnehmer recht häufig, die andere Hälfte eher selten Rechnenleistung übrig haben. Und das ist auch gut so, das ist ja kein Wettbewerb auch wenn man sich natürlich gerne Statistiken anschaut.

Da ich das Projekt immer noch sehr gut finde, es letztlich auch einem guten Zweck dient, wollte ich es einfach noch mal wieder einstreuen. Wer also Lust hat überflüssige Rechenpower zur Verfügung zu stellen, der kann das über dieses Projekt machen und wenn er Lust hat natürlich gerne unserer kleinen Cacher-Gruppe beitreten damit wir noch weiter nach vorne kommen 😉

Ach ja, die Punkte bringen übrigens exakt gar nichts! Das ist wirklich nur als Ansporn eingeführt worden und hat keinerlei Vor- oder Nachteile.

Corona besiegt, oder so

Im vorigen Artikel habe ich folding@home vorgestelt, etwas dass ich erheblich sinnvoller als stayathome empfinde. Und eine Gruppe war auch flugs eingerichtet, die „die schweigende Mehrheit“ Gruppe. Einem Vorschlag auf Facebook bin ich zum Teil nachgekommen und habe sie in „die schweigende Mehrheit – Geocacher Germany“ umbenannt, aber bisher scheint die Änderung noch nicht übernommen worden zu sein. Ok, finde ich auch nicht sooo wichtig. Es ging eh nicht darum über die Gruppe irgendwelche Vorteile oder Ehre einzuheimsen! Ein Name musste her und unseren Podcast sah ich da weniger als den Podcast der Podcaster sonder in dem Fall eher als der Podcast der Hörer. Gehupft wie gesprungen, ein paar Teilnehmer haben sich mittlerweile gefunden und nun stellen wir fleißig Rechenleistung gegen Corona zur Verfügung.

Und ja, es kamen schon die ersten Anmerkungen das es etwas schwierig mit dem Datenschutz ist. Und dass bestimmt die bösen Amerikaner was davon haben und es dann nicht so einfach weiter geben.

Ja, vielleicht kommen auch böse Außerirdische und sperren uns alle im Auftrag der Deutschland GmbH ein um uns dann konzentriert mit Chemtrails umzubringen, wer weiß das schon. Ich finde das klang jetzt besser als so ein einfaches „Leck mich“ 😎

Im Ernst, alles kann, nichts und niemand muß. Ich sah halt die Chance dass dies etwas helfen kann und zwar nicht nur gegen Corona und Co sondern auch gegen anderen Krankheiten wie man auf deren Seite nachlesen kann. Und da bei mir Hardware teils vor sich hin dümpelt bringe ich sie jetzt halt zum Einsatz. Wenn es eine deutsche Uni nachmacht, so what, wechsel ich auch von mir aus dahin. Dank Datenschutz wird das aber in Deutschland wohl erst in 30 Jahren möglich sein, so lange helfe ich halt bei folding@home.

Wer nun sehen möchte wie die DSM-Gruppe sich entwickelt kann das auf jeden Fall hier tun:

Helden-Gruppe 😉

Fuck Corona! Rechenleistung für folding@home

Gerade in der Ct auf einen Artikel gestossen der mich in Bewegung gebracht hat. Was früher das SETI-Programm war gibt es auch für Corona und Co, eine Idee Rechenleistung von privaten Nutzern für den Kampf gegen Krankheiten zu nutzen. Auf https://foldingathome.org könnt ihr das im Detail nachlesen. Kurzform: Euer Rechner wird genutzt um Rechenleistung für die Forschung gegen Krankheiten zu nutzen. Dabei könnt ihr diverse Einstellungen vornehmen ob und wann er Rechenleistung zur Verfügung stellt. Die Softwaren ist vielleicht etwas technisch geraten aber dennoch so einfach zu installieren dass wirklich jeder damit klar kommt. Schaut selber mal auf die Seiten und überlegt euch ob ihr vielleicht mitmachen wollt.

Da ich nun noch einen Reserve-Rechner im Keller habe wurde der gleich mal flott gemacht und steht jetzt komplett diesem Programm zur Verfügung. Und irgendwie überkam es mich, jetzt gibt es die Gruppe „die schweigende Mehrheit“ mit der Gruppen-ID 261336, wer also eine Gruppe sucht, da gibt es eine 😎

Kurz und gut, Fuck Corona, wir unterstützen an dieser Stelle von Herzen gerne!

Save.TV – ich rate eher ab

Durch Werbung darauf aufmerksam geworden habe ich mal ein Probe-Abo bei Save.tv abgeschlossen. Der Fehler war zu glauben bei Heise könnte man sich so ein wenig darauf verlassen dass dort für vernünftige Anbieter Werbung gemacht wird.

Was macht Save.tv?

Es ist im Prinzip ein Video-Rekorder im Netz. 2 Monate kann man kostenfrei testen, danach gibt es diverse Angebote wie der Dienst genutzt werden kann. Also Probe-Abo und los gehts. Schon bei der Suche fällt mir auf dass der technische Stand der Seite bescheiden ist, bei diversen Suchen fliegt die Seite ab, d.h. ich lande auf einer Fehlermeldung. Dann muß man zurück, auf Programmübersicht oder ähnliches klicken und dann geht die Suche meist. Die Übersichtlichkeit ist insgesamt so lala. Ohne ins Detail gehen zu wollen, ich suche mich zum Teil zu Tode nach meinen Aufnahmen.

Serienaufnahme? Ja, geht, führt aber auch gern dazu dass die gleiche Sendung x mal aufgenommen wird da sie halt öfter am Tag wiederholt wird, eine Intelligenz jede Sendung nur einmal aufzunehmen gibt es scheinbar nicht. Man kann sich für Sendungen Channels klicken, dann nimmt er alle Folgen auf, die werden dann aber nach dem Klick meist nicht angezeigt, erst nachdem man neu auf die Seite geht. Und so ziehen sich Fehler um Fehler durch die gesamte Anwendung. Mit der App aus dem Microsoft-Store konnte ich mich bis jetzt nicht anmelden, er nimmt dort einfach die Anmelde-Daten nicht an. Auf Fire-TV klappt es, die Aufnahmequalität bei Vox war aber eher bescheiden.

Apropos, Privat-Sender nur in SD. Und so ganz am Rande stellt man dann fest das RTL mal gleich gar nicht geht, da gibt es wohl rechtliche Probleme. Natürlich ist RTL schuld 😎

Aufgezeichnete Sendung zeigt er mir dort wo er es anzeigen sollte nicht an, erst wenn ich über ein andere Variante schaue tauchen sie plötzlich auf. Nur einer der diversen technischen Fehler. Und bis die Sendung nach der Aufnahme bereit steht, da können schon mal ein paar Stunden vergehen.

Kurz und gut, technisch miserabel, funktional schon durch fehlendes RTL auch eher bescheiden aus meiner Sicht. Ok, also kündigen.

Die Kündigungsfrechheit

Der Brüller, nirgends kann man „mal eben“ kündigen obwohl das rein rechtlich wohl eigentlich gehen müsste denn was ich online abschliesse muß ich online kündigen können?! Nein, hier nicht. nach einigem geklicke kommt man zu der Info dass man dazu dort anrufen muß. Nachdem auf eine Mail keine Antwort kam habe ich das also mal getan.

Nun versucht man scheinbar abzuwarten ob vielleicht der Akku des Kunden-Handys aufgibt. Klappt das nicht bekommt man nach rund 20 Minuten die Ansage das Anrufvolumen wäre so hoch, man solle später noch mal anrufen. Während dieser 20 Minuten bekommt man keinerlei Info. Ach ja, war um 12.00 Uhr auf einem Dienstag, also eigentlich nicht gerade die Zeit wo alle Zeit haben dort anzurufen. Somit gehe ich mal davon aus dass dort nicht sehr viele Menschen für das Kündigungstelefon zuständig sind. Also folgen weitere Versuche.

Anruf 1/2 Stunde später und siehe da, nach 2 Sekunden jemand am Telefon. Der hat die Kündigung dann auch noch ohne wenn und aber akzeptiert und nicht mal nachgefragt warum. Ich soll eine Bestätigung per Mail bekommen, ich warte also gespannt ab.

Und wow, 5 Minuten später war die Bestätigung da, also bis hierher hat es dann doch geklappt. Wunderbar. Ob sie nun in zwei Monaten versuchen noch mal was abzubuchen? Wir werden sehen und ich würde ggf. natürlich berichten.

Fazit

Mich hat die gesamte Geschichte rundherum gar nicht überzeugt, aber ich kann auch nicht behaupten es wäre über alle Maße schwierig gewerden aus der Sache wieder heraus zu kommen. Klar, die Geschichte mit mündlicher Kündigung ist eher seltsam, hat dann ja aber letztlich immerhin noch geklappt.

Neuer alter Podcast

Erfreut durfte ich feststellen das unser lieber Interceptor wieder sendet und das ist auch gut so, nur die Shownotes hier dürfen nicht leiden 😉

Im Ernst, ich höre ja viele Podcasts und von, über, für Windows gibt es da erstaunlich wenig, einzig der Onecast ist mir sonst noch ein Begriff. Allerdings finde ich von dem irgendwie gerade keine funktionierende Web-Seite, geht gerade alles in 404… Egal, es gibt ihn und wenn ihr ihn in der Podcast-App sucht werdet ihr ihn sicher finden. Den höre ich mir immer mit sehr gemischten Gefühlen an da er mir zu sehr Fanboy ist. Er war aber halt lange Zeit der einzig mir bekannte Podcast über Windows.

Um so froher bin ich dass der Interceptor jetzt endlich mal wieder Wind in die Segel bekommen hat und mit seinem Kollgegen den WPVision wieder reaktiviert hat und den höre ich gerade. Bin so zur Hälfte durch und ja, gefällt mir wirklich gut.

Daher hier der kurze Tipp, wer einen brauchbaren Podcast über Windows sucht,

HIER

seid ihr dafür schon ganz richtig 😎 Ist wie immer, reinhören und entscheiden ob es den eigenen Geschmack trifft.

Neues auf Amazon, Netflix und Co. finden

Bei uns sind es Amazon und Netflix, sozusagen die Nachfolger des altertümlichen TVs. Nur war es irgendwie nie so richtig einfach heraus zu finden was es eigentlich an Neuigkeiten gibt. Dazu war die Schwemme an neuen Filmen doch sehr groß und dabei ist leider oft auch viel Mist. Und so machte ich mich irgendwann mal auf die Suche im großen Netz ob es da nicht irgendetwas übersichtliches gibt über dass ich dieses Problem lösen kann.

Und siehe da, es ward etwas gefunden 😎 Just Watch, eine Seite die täglich die Neuigkeiten diverser Sender aufzeigt. Und nicht nur Netflix und Amazon, auch Sky und diverse andere Sender sind hier enthalten. Dazu gibt es auch noch diverse Filter und Listen, sozusagen wieder mal so eine eierlegende Wollmilchsau. Dabei kann ich die Funktionen kaum beurteilen, ich nutze sie kaum. Mir reicht nämlich vollkommen die Möglichkeit auf die schnell schauen zu können was die letzten 2-3 Tage neu dazu gekommen ist und dies bei Interesse auf die Watchlist zu packen.

Wer also ebenfalls nach etwas sucht das ihm hilft die Übersicht zu behalten solltet ihr dort mal schauen, hat wirklich was.

Podimo – Podcaster-Paradies?

Plötzlich gab es Mail von Podimo. Es wurde sozusagen das Podcaster-Paradies angeboten, die hosten einen kostenlos und schütten auch noch eine anteilige Beteiligung aus?! Wow! Ach hups, das tun sie aber nur wenn man exklusiv bei ihnen ist. Bekommen hat die Mail wohl jeder Podcast der bei iTunes gelistet ist denn über die EMail-Adresse kam die Werbung rein. Schon dieses EMail abgreifen ist eher so lala.

D.h. ab Januar 2020 soll es für Hörer Geld kosten und zack wäre eine exklusiv gelisteter Podcast nur noch für zahlende Hörer und nur noch bei Podimo zu hören. Dafür bekomme ich dann 50% von irgendwas bei dessen Abrechnung ich mich auf den Anbieter verlassen muß denn ich kenne die Zahlen ja letztendlich nicht. Wobei ich da sogar vermute dass es sauber laufen wird. D.h. Podimo behält „nur“ 50% der Einnahmen die sie durch die Podcaster generieren. Dafür stellen sie lediglich das Hosting zur Verfügung und ob das mit einem normalen WordPress-Blog mithalten kann? Keine Ahnung.

Variante 2 wäre offen dort zu listen, dann gibt es noch 20% von irgendwas. Nur welcher Hörer sollte meinen Podcast dann kostenpflichtig hören wenn er ihn doch auch umsonst hören kann? Und wenn Podimo einen Teil der Einnahmen dafür ausschüttet, ist das nicht eher unfair gegenüber den exklusiven Podcasts?! D.h. nutzt die App für irgendeinen kostenpflichtigen Podcast. Und weil er die eh schon zahlt hört er auch kostenlose dort gelistete Podcasts. Dann bekommen die Geld obwohl sie gar nicht wirklich was für Einnahmen getan haben, als exklusiver Podcast würde ich das zumindest merkwürdig finden.

Ich habe also die Wahl für eher Kleingeld in ein geschlossenes System zu wechseln oder noch kleineres Geld in ein halb offenes System. Letzteres könnte ich ja noch nachvollziehen, nur ist mir das alles viel zu kleine um mir den Verwaltungsaufwand anzutun denn man sollte sich klar sein dass man mit so einem Wechsel auch schnell mal gewerblich werden kann und das zieht so einiges nach sich!

Wer sich nicht entscheiden kann, Podimo „hilft“. Die greifen dann den RSS-Feed einfach mal so ab. D.h. dann ist man halt dort gelistet ohne überhaupt gefragt zu werden, dickfälliger geht es kaum noch. Aber nehmt es denen nicht übel, man merkt dort eigentlich eh bei jeder Interaktion dass die eigentlich mal so gar keine Ahnung von Podcasting haben. Wozu auch, für meinen Geschmack will man da einfach mit einem Hype-Thema Geld verdienen und ich bin gespannt wie lange es dauern wird bis die wieder dicht machen. Podcasting lebt nicht nur von der Vielfalt sondern mal ganz klar auch von dem Faktor kostenfrei!

Mir ist es letztlich egal ob wir da nun gelistet sind oder nicht, ich werde uns da auf jeden Fall nicht anmelden.Viel wichtiger, wir sind und werden immer kostenfrei bleiben! Und auch allen Hörern kann ich nur empfehlen die lieber links liegen zu lassen, es bringt keinen Vorteil. Es sei denn die exklusiven Podcasts sind euch wirklich Geld wert?! Aber dann gibt es meist Alternativen mit Spenden-Button, da kommt das Geld dann wenigstens den Podcaster direkt zu Gute und ihr entscheidet selber wieviel.

Readly – Magazin-Flat

Ich habe mal Readly getestet. Der Testmonat kostet 99 Cent, danach kostet die Flat 9,99 Euro im Monat. Was ist das eigentlich? Es handelt sich um eine Flat für Zeitungen und Magazine. Für die 9,99 Euro kann man lesen soviel man mag. Und die Auswahl ist gar nicht mal so klein.

Klar, da ist viel „Schrott“ dabei, zumindest aus meiner Sicht. So einiges was beim Zahnarzt auf dem Tisch liegt wie Neue Blatt und ähnliches ebenso wie das was auf dem Kinder-Tisch liegt von dem ich nie zuvor gehört habe. Aber es ist ein wilder Mix, für Häusle-Bauer, Garten-Liebhaber, Haustiere, Nähen und und und. Aber auch durchaus bekannte Zeitungen, Auto-Bild, Computer-Bild, Connect, usw. Um nun zu beurteilen ob sich das für einen lohnt muss man schon selber schauen da jeder andere Interessen hat, aber die Auswahl ist wirklich, wirklich groß.

Die App für Android ist ganz ok, ebenso der Web-Reader. Wobei beide noch viel Luft nach oben haben. Einstell- und Filtermöglichkeiten sind zwar gegeben, aber noch lange nicht umfangreich genug. Das Lesen selber ist mit beiden Varianten ok und funktioniert gut. Allerdings sollte das Device nicht zu klein sein, mit einem 12 Zoll Microsoft Surface konnte ich gut leben.Finanziell dürfte es sich eigentlich schon lohnen wenn man mehr als 2 Zeitschriften liest denn dann dürfte ein Abo bereits teurer sein.

Mein eigener Test führte tatsächlich zur Kündigung des Abos und dann doch wieder zu einer Verlängerung. Warum? Tja, finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für mich sind 3 Computer-Magazine von Interesse, 2-3 Auto-Magazine, 2 Motorrad-Magazine, 2 Börsen-Magazine und noch 2-3 andere, lohnt sich also absolut. Nur merkte ich dass man so viel gar nicht weg gelesen bekomme und viel zu schnell „drüber lese“. Dazu bin ich wohl zu alt und obwohl eher nerdisch veranlagt, dachte ich. Aber ich habe mich daran gewöhnen können solche Literatur über ein Computer-Device zu lesen. Das Surface Pro hier tatsächlich schon recht perfekt geeignet. Wer kein Problem damit hat so etwas elektronisch zu lesen sollte sich Readly tatsächlich mal anschauen, könnte sich lohnen.

Upright GO – gerader Rücken Tool

Über irgendeinen Podcast oder irgendein Magazin bin ich auf dieses Gadget aufmerksam geworden. Da ich Rückenprobleme nur allzu gut kenne war ich sofort interessiert.

Mein Rücken ist eh schon krumm und eine Sache die mich immer stört, auf dem Motorroller falle ich immer wieder in eine sehr „krumme“ Haltung. D.h. statt gerade zu sitzen wird der Rücken richtig rund. Wenn es mir dann auffällt sitze ich wieder gerade, aber kaum muss man sich auf den Verkehr konzentrieren falle ich fast unverzüglich wieder in die falsche Haltung zurück. Da so ein Gadget dass mir mitteilt „du sitzt wieder schief“ um sich selber zu konditionieren wäre eine gute Idee.

Rund 75 Euro empfinde ich jetzt nicht gerade als preisgünstig, die nötigen Sensoren dürften wahrlich nicht so sonderlich teuer sein in Zeiten wo die in Handys dazu geschmissen werden. Dafür kam dann ein Paket in dem erstaunlich viel vorhanden war. Das Gerät selber, ärgerlicher weise ist das Plastikteil das so um Daumengröße liegt noch mal mit Plastik eingeschlagen. Völlig sinnlos, manchmal bekommt man das Gefühl der Verbrauch von Plastik würde gefördert 8-/ Dann kleine Büchlein mit den nötigsten Infos, ein paar Klebebänder um das Teil am Rücken anzukleben, USB-Ladekabel.

Also mal ausgepackt, gestartet und auf den Rücken geklebt. Klebt erstaunlich gut, nur ist der Kleber irgendwie ekelig, zumindest ist es wenig schön mit den Fingern dran zu kommen, die Konsistenz ist eher so lala. Aber das ist sicher auch Geschmacksache und kein echtes Problem. Hält auf jeden Fall ganz gut. Aber dann auch die erste Enttäuschung, es funktioniert, aber für meinen Geschmack viel zu grob. D.h. krümme ich den Rücken nicht zu sehr spricht das Gerät nicht an. Es ist schon eine gewisse Haltungs-Änderung nötig bevor das Gerät vibriert, bei dem Preis empfinde ich das als Enttäuschung. Immerhin ist das Vibrieren aber gut zu merken. Leider ist das Gerät zwar klein aber noch etwas platter wäre schöner. So trägt es doch schon auf und ist wahlweise zu sehen was zu komischen Rückfragen führen dürfte, oder unter der Jacke befürchte ich ein Verrutschen da es zu weit raus steht.

Ok, also mal schauen ob man es mit der App die man dazu laden kann vielleicht besser einzustellen ist. Und da kommt für mich die Haupt-Enttäuschung und vor allem das (für mich mittlerweile) absolute NoGo, keine Nutzung ohne Registrierung und damit letztlich Cloud-Anbindung. Davon habe ich die Schnauze voll. Es ist für mich bei dem Preis absolut indiskutabel dass man zusätzlich auch noch meine Daten abgreifen will und als Pebble-Nutzer weiß ich was es bedeutet wenn der Hersteller aus irgendwelchen Gründen die Server abschaltet. Und damit war der kurze Ausflug dann auch schon beendet, soll heißen das Gerät wieder im Karton auf dem Rückweg zu Amazon.

Fazit? Für diejenigen die Registrierung und Cloud-Zwang nicht stört durchaus nutzbar. Dann aber eben ohne Datenaufzeichnung. Wobei noch mal klar gesagt sein soll, es funktioniert in der eigentlichen Grundfunktion komplett ohne App! Für 75 Euro empfinde ich es für meinen Geschmack als sehr teuer denn so viel Technik ist es nicht. Ich für meinen Teil werde also eher wieder selber darauf achten gerade zu sitzen.