GIFF? – Nein, das kann weg ;-)

Natürlich ist die Überschrift wieder etwas reißerisch, aber sonst lockste ja niemanden an 😎

[Political Correctnes Disclaimer] … alle Gewinner die im Finale… …alle ganz dolle viel Arbeit rein gesteckt… …alle Helden der Community… …keiner kann es besser…[end]

[eigene Correctnes Disclaimer] Ich kann es nicht besser und ich habe gegen keinen der Filmemacher etwas, denn kennen tue ich keinen von ihnen. Die Beurteilung hier ist ein völlig subjektiver eigener Geschmack und soll niemandem auf gezwängt werden. Aber ich habe einen Blog, eine Meinung und somit schreibe ich halt darüber 😎 [end]

So, nun war ich auf dem GIFF-Event in Burgdorf und habe die GIFF-Filme sehen dürfen. Wobei bei einem nicht ganz kleinen Teil die Aussage erleiden müssen fast besser passen würde. Kein Witz, für meinen Geschmack waren dieses Jahr die Filme erheblich schwächer. Ob das nun an den Filmemachern oder den Vorstellungen Groundspeaks geschuldet ist, keine Ahnung. Im Normalfall lassen sie ja nur glatt geschmirgelte Kinder-geeignete Filme zu die nicht den Hauch einer Kritik enthalten dürften. Und so kamen mir die dieses mal auch extrem vor.

Einzig der Film der Werbung für Cachen in Tschernobyl macht kam uns schon arg absurd vor. Die Gegend ist verstrahlt und Groundspeak lässt einen Film zu der Werbung macht dort zu cachen? Wer in der Schule etwas aufgepasst hat sollte eigentlich wissen was Strahlung so alles nettes verursachen kann?! Von mir aus soll ja hinfahren wer mag, nur bitte sollte danach die Krankenkasse nicht die Kosten für Spätschäden zahlen müssen! Klar, „der Russe“ hat das Gebiet ja wieder freigegeben, was soll da schon schief gehen 8-(

Aber genug mit den nicht so guten Seiten, es gab ja auch gute Filme.

Auf jeden Fall gut anzuschauen waren “ TFTC 2019 • treasurehuntergd “ und “ go GEOFIT • ninalestone & rosidr3 „. Mit ein paar Abstrichen auch “ A normal GEOday • AlboGIFF_Team “ aber da war das Schauspiel schon eher dünn.

Unsere Nummer 3 wäre „Cache Police • Northern Rivers Caching Community“. Witzig umgesetzt und mit einem Stück Aufklärung zum Benehmen. Manchmal etwas dürftiges Schauspiel, insgesamt aber doch ganz gut gelungen.

Nummer 2 und das nur knapp an 1 vorbei wäre der gute alte Finne mit “ Geocaching Documentary from Finland – Being Stealth • weellu & Harjus “ der eher schwach begann aber dann umso stärker zulegte, vor allem der Schluß war schon sehr cool.

Und die Nummer 1 “ Looking for a New Love • harogs & geocachingclown „. Der hatte zwar keine eigentliche Aussage, war aber einfach knackig auf den Punkt gebracht und, war so richtig witzig und hatte die besten Schauspieler.

Und bevor schon wieder einer die Messer wetzt, sind nur persönliche Eindrücke und sehr subjektiv. Insgesamt fanden wir die Qualität auf jeden Fall eher schwach und nach 30 Minuten hoffte ich das erste mal es würde bald zu Ende sein. Und das lag mit Sicherheit nicht am Event sondern nur an den Filmen 😉 Bin schon gespannt wer dieses Jahr gewinnt.

Laufband läuft immer noch

Wie schon angedroht werde ich immer wieder mal berichten wie sich das gute Stück so schlägt. Und da mittlerweile schon wieder 5-6 Monate rum sind und ich gerade wieder ein halbes Stündchen drauf gelaufen bin bietet es sich gerade an.

Ich nutze das Laufband weiterhin unregelmäßig wenn mir gerade mal nach Bewegung ist und das Wetter meine Motivation einzudampfen droht. Und es hat sich eingespielt. Mittlerweile hat mich das Teil dazu gebracht wirklich auch immer ein wenig zu laufen. So bin ich mittlerweile bei einem Start mit 2:30 Minuten bei 8,5 km/h, dann direkt danach 2:30 Minuten 7 km/h und dann wird 25 Minuten bei 5 km/h zügig gewandert. Wobei oft auch einfach nur 30 Minuten 5 km/h gewandert wird. Die Zeiten haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, das hat sich nach und nach für mich als angenehm ergeben und die 30 Minuten halte ich ein da ich des öfteren gelesen habe dass sich die günstigen Laufbänder nach 30 Minuten abschalten um nicht zu überhitzen. Das scheint unser nicht zu tun aber es kann ja eigentlich nicht schädlich sein wenn man es schonend nutzt.

Lesen oder ähnliches ist während des Laufens/Gehens definitiv nicht drin, zu viel Bewegung, da müsste man sich wohl irgendwas spezielles einfallen lassen. Audio ist mir etwas zu langweilig weil ich ansonsten 30 Minuten die Kellerwand anstarren würde. Hier greift dann Netflix oder Amazon Prime, genau richtig. Wir haben im Keller eh einen Rechner stehen der diverse Aufgaben übernimmt und dafür rund um die Uhr läuft und einen uralten Fernseher von Aldi, damit war es einfach hier ein kleines Kino vor dem Laufband aufzubauen und das lohnt sich.

Fazit nach so ca. 1/2 Jahr. Guter Kauf, tut gut und macht Freude, mehr kann man wohl kaum verlangen.

P.S.: Gerade den Artikel fertig zeigt heute das Display Ausfallerscheinungen, muss ich wohl mal im Auge behalten…

P.S.S.: etwas Zeit vergangen, das Problem ist nicht wieder aufgetreten.

Readly – Magazin-Flat

Ich habe mal Readly getestet. Der Testmonat kostet 99 Cent, danach kostet die Flat 9,99 Euro im Monat. Was ist das eigentlich? Es handelt sich um eine Flat für Zeitungen und Magazine. Für die 9,99 Euro kann man lesen soviel man mag. Und die Auswahl ist gar nicht mal so klein.

Klar, da ist viel „Schrott“ dabei, zumindest aus meiner Sicht. So einiges was beim Zahnarzt auf dem Tisch liegt wie Neue Blatt und ähnliches ebenso wie das was auf dem Kinder-Tisch liegt von dem ich nie zuvor gehört habe. Aber es ist ein wilder Mix, für Häusle-Bauer, Garten-Liebhaber, Haustiere, Nähen und und und. Aber auch durchaus bekannte Zeitungen, Auto-Bild, Computer-Bild, Connect, usw. Um nun zu beurteilen ob sich das für einen lohnt muss man schon selber schauen da jeder andere Interessen hat, aber die Auswahl ist wirklich, wirklich groß.

Die App für Android ist ganz ok, ebenso der Web-Reader. Wobei beide noch viel Luft nach oben haben. Einstell- und Filtermöglichkeiten sind zwar gegeben, aber noch lange nicht umfangreich genug. Das Lesen selber ist mit beiden Varianten ok und funktioniert gut. Allerdings sollte das Device nicht zu klein sein, mit einem 12 Zoll Microsoft Surface konnte ich gut leben.Finanziell dürfte es sich eigentlich schon lohnen wenn man mehr als 2 Zeitschriften liest denn dann dürfte ein Abo bereits teurer sein.

Mein eigener Test führte tatsächlich zur Kündigung des Abos und dann doch wieder zu einer Verlängerung. Warum? Tja, finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für mich sind 3 Computer-Magazine von Interesse, 2-3 Auto-Magazine, 2 Motorrad-Magazine, 2 Börsen-Magazine und noch 2-3 andere, lohnt sich also absolut. Nur merkte ich dass man so viel gar nicht weg gelesen bekomme und viel zu schnell „drüber lese“. Dazu bin ich wohl zu alt und obwohl eher nerdisch veranlagt, dachte ich. Aber ich habe mich daran gewöhnen können solche Literatur über ein Computer-Device zu lesen. Das Surface Pro hier tatsächlich schon recht perfekt geeignet. Wer kein Problem damit hat so etwas elektronisch zu lesen sollte sich Readly tatsächlich mal anschauen, könnte sich lohnen.

Warum ist der Yeti eigentlich der Yeti?

Auf dem letzten Event am Wilseder Berg wurde mir irgendwann klar dass viele Teilnehmer gar nicht so wirklich wussten warum der Yeti eigentlich der Yeti ist.

Daher hier mal eine kurze Übersicht wie es dazu kam.

Es begann hiermit

Es folgte

und auf dem Event kam es dann hierzu

Ich hoffe das macht einiges klarer 😎

Film „a perfect day“

Mal etwas ganz anderes, ein Film den ich empfehlen möchte, fast schon muss. Eher durch Zufall kamen wir auf den Film „a perfect day“. Und der hat uns wirklich sehr gut gefallen. Normalerweise freuen wir uns dann und gut ist, aber ich fand den so gut dass ich ihn hier einfach mal bewerben möchte.

Wer den detaillierten Inhalt wissen möchte oder weitergehende Infos der klicke auf den Link oben. Ich brauche hier nicht die xte Kritik schreiben oder andere weise Dinge verkünden. Mir geht es eher um den persönlichen Eindruck und Eindruck hat der Film auf mich durchaus hinterlassen. Grob gesagt geht es um die Arbeit einiger Menschen die für eine Hilfsorganisation die Menschen im Balkan während des Balkan-Kriegs unterstützen.

Eigentlich ist der Film schon fast langweilig denn wirklich Action gibt es trotz Kriegswirren nicht. Auch nimmt die Handlung gar nicht mal so sonderliche oder unerwartete Wendungen. Im Gegenteil, teils denkt man immer „aber jetzt passiert was“ und es tut sich wenig bis nichts. Manchmal wirkt die Handlung sogar etwas wirr, aber das hält sich in Grenzen.

Das eigentliche Entscheidende für mich war die „Kunst“ die teils unglaublichen Grausamkeiten des Krieges aufzuzeigen ohne brutale Szenen zu nutzen. Und das tatsächlich kombiniert zu bekommen mit immer wieder eingestreutem Humor. So bedrückt einen immer wieder die unglaubliche Grausamkeit mit der Menschen teils miteinander umgehen und dennoch muss man aber auch immer wieder grinsen. Und dieser Mix ist so perfekt dass ich nie das Gefühl von Geschmacklosigkeit habe oder gar das Gefühl es würde sich über den Krieg lustig gemacht. Dieser Mix ist es wohl der mich an dem Film sehr beeindruckt hat. Zum Ende weiß man nicht recht ob man weinen oder lachen soll.

Daher möchte ich den Film hier mal ausdrücklich empfehlen. Und Ausnahmsweise auch gerne zum kommentieren aufrufen da mich wirklich interessiert wie der Film bei anderen ankommt!

GIFF 2019 im Kino in Burgdorf bei Hannover

Wer es tatsächlich noch nicht mitbekommen hat, in Burgdorf bei Hannover gibt es ein GIFF-Event in einem richtigen Kino. Und jetzt ist der Shop für die mit 4 Euro wahrlich günstigen Karten freigeschaltet. Bisher sind noch viele Plätze frei aber ich denke das wird sich schnell ändern. Wer also dieses Jahr die GIFF-Filmchen anschauen möchte und noch eine besondere Location sucht, hier ist das schon mal gegeben.

NATÜRLICH gibt es auch noch andere GIFF-Events in richtigen Kinos, aber wen interessiert das schon? Im Ernst, warum ich dieses raus gegriffen habe ist eigentlich recht einfach. Bei unserem letzten GIFF-Besuch waren die Heike und ich auf einem urgemütlichen Event in einer Schule das auch dieses Jahr wieder statt findet -> hier. Aber da waren wir halt schon mal. Und als uns dann das Burgdorfer Event ins Auge fiel, ist ja auch nicht einfach es nicht zu bemerken bei dem laut trommelnden Owner 8-), da gefiel uns die Idee. Eigentlich passt uns Montag ja nicht so gut, immerhin haben wir eine gewisse Rückfahrt, aber mit 18.00 Uhr passte dass dann doch wieder. So gab es also grünes Licht von der unsichtbaren Heike und so wird es dieses Jahr also Burgdorf.

Kreta – Autovermietung

Sixt wollte 580 Euro für einen VW up, Europcar 620 Euro für einen Nissan Pixo. Also haben wir mal geschaut was es eigentlich lokal so gibt. Und siehe da, der größte lokale Anbieter ist Oscar Car. Also mal vorsichtig recherchiert. Wir haben nämlich keine Lust auf 1000 Zusatz-Dinge vor Ort oder ewiges warten bei der Übernahme des Wagens. Beides wurde hier in Bewertungen verneint. Also mal hin gemailt und angefragt was ein Wagen so kostet und gestaunt was da so zurück kam. Nun fährt Heike selber ja einen Citigo und somit kennen und mögen wir so einen Wagen, aber er ist halt schon arg klein. Also wählten wir bei Oscar eine Nummer größer und waren nun gespannt was werden würde. Kurz und gut kann man schon hier sagen, recht gut wurde es.

Am Flughafen angekommen stand dort ein junger Mann, Schild in der Hand von Oscar Cars und darunter mein Name, Found 😎 Also mit ihm aus dem Flughafen, Auto stand frech irgendwo rum, Parken ist hier eh eher eine Kunstform. Kurze Einweisung, 350 Euro wechselten den Besitzer und schwupps hatten wir eine leicht verdellten Kia Rio mit rund 70000 km auf der Uhr und ohne Sprit, so sollen wir ihn dann auch wieder abgeben. Dazu stellt man ihn auf einen bestimmten Parkplatz, da gibt es einen Schrank mit Schlüsselfächern diverser Anbieter und das war es dann. Echt cool. Es gibt übrigens keine Extras, Oscar bietet nur tutto kompletti, also Vollkasko und alles Gedönds inklusive.

Was sollen wir sagen?! Ja, die Karre ist alt, aber sauber und absolut fahrtauglich. Reicht völlig für das was man mit einem Mietwagen auf der Insel halt so machen will. Und kostet gerade mal die Hälfte von dem was man bei einem der großen Anbieter hätte zahlen müssen. Wir sind da immer sehr vorsichtig, hier hat es sich aber wirklich gelohnt!

Condor Premium, och nö

Zwei mal Kreta hin und zurück mit Condor, 639,96 Euro. Eine Woche vorher das Angebot für 70 Euro / Person / eine Strecke Premium zu buchen. Was das genau beinhaltet hatte ich ja schon erwähnt. Das Angebot konnte man nur telefonisch annehmen unter einer 018x Nummer die einmalig 20 Cent oder so kostet, also im Rahmen den ich ok finde. Haben wir also gemacht, allerdings nur für den Hinflug um es zu testen, Schwerpunkt des Interesses war die Fastlane bei der Sicherheitskontrolle und eben Neugier. Man bekommt dann eine Abrechnung über Premium Vollpreis, eine Stornierung und dann die korrigierte Abrechnung. Anders wäre das im System nicht möglich laut Condor, wobei man sich dann schon mal fragen kann warum eigentlich nicht?! Danach hätte Premium für den Hinflug, ohne Nachlass, den Flug auf 1159,96 Euro verteuert. Also hätte Premium für 2 Personen nur Hinflug 520 Euro gekostet, also fast so viel wie der Flug an sich! Sorry, aber läuft das nicht schon im Bereich Wucher?

Nun gut, wir haben also 140 Euro für den Hinflug Premium-Aufschlag bezahlt. Hätte ich vor dieser Abrechnungsorgie schon für teuer gehalten, aber gegenüber 520 Euro ja schon ein Schnapper 😉 Was hat es uns nun aber in der Praxis gebracht?

Es begann mit dem Online-Check-In der bei Condor erst 24 Stunden vorher ging, da habe ich bei Ryan Air schon wesentlich besseres erlebt. Aber statt unserer bereits reservierten Plätze 4a und 4c ließ sich nur 1a und 1c auswählen was ich nicht wollte und so brach ich den Vorgang ab. Dadurch gelang es auch irgendwie nicht ein Wunsch-Menü zu buchen, auch irgendwie doof. Aber gut, also am Flughafen schauen was geht.

Am Flughafen zum Premium-Schalter und noch rund 45 Minuten bis zum Boarding, eigentlich alles gut. Nur leider liefen die Damen vom Check-In umher wie überdrehte Hupfdohlen und versuchten noch Passagiere für Palma und Antalya zu finden und die wurden dann bevorzugt abgefertigt, erstaunlicherweise im Schwerpunkt über den Premium-Schalter. Da die Maschinen wohl kaum überraschend dazu gekommen sind war uns schon etwas unverständlich warum vor Ort so ein Chaos herrschte. Dazu dauerte und dauerte es und so langsam wurde es zeitlich eng… Irgendwann kamen wir dann endlich dran, wurden am Schalter reichlich ruppig behandelt. Irgendwann wurde es dann langsam etwas viel und wir verbaten uns den Umgangs-Ton. Daraufhin drohte uns die Dame auszubuchen, was wir ihr gerne erlaubten allerdings auf ihre Verantwortung. Davon sah sie dann doch ab. Dafür streikte nun das Gepäckband was zum Glück schnell repariert war so dass wir endlich weiter konnten. Premium war hier gar nicht, eher (sorry) vorn Arsch!

Jetzt waren wir doppelt froh die Fastlane der Security nutzen zu können. Das probierten auch diverse andere die spät dran waren, aber da gab es tatsächlich kein Pardon. Die „normale“ Kontrolle war nämlich üppig belegt und dauerte deutlich länger obwohl mir die Kontrolle der Fastlane erheblich genauer vorkam als die an der normalen Kontrolle. Egal, hier machte sich Premium echt bezahlt.

Im Flieger kommt man dann als erster rein. Wenn man es denn mitbekommt, die Durchsage war da eher dünn. Aber ok, nutzt einem letztlich eh wenig. Ach ja, wir hatten tatsächlich Sitz 1a und 1c bekommen. War die Dame beim Check-In noch zu dumm uns zu erklären warum tat dies die Stewardess recht schnell, es waren nur 4 Premium-Sitze verkauft worden, daher kommen die dann in die erste Reihe. Klar, früh drin, früh raus. ABER, kein Gepäck vor den Füssen bei Start und Landung und sämtliche Toiletten-Gänger den gesamten Flug über neben sich. Nein, wir hatten nicht von ungefähr Reihe 4 gewählt. Dazu sei erwähnt das es bei Premium nicht mehr Beinfreiheit gibt sondern eben nur 3 statt 2 Sitze. Warum also nicht Reihe 1-3 normal verteilt waren und wir mit Premium in Reihe 4? Wahrscheinlich gibt das wieder das System nicht her?!

Immerhin bekamen wir das Standard-Menü, English Breakfast und das war durchaus lecker, erstaunlich für Flugzeug-Essen. Dazu Getränke kostenlos so viel wie man mag.

Ankunft in Kreta und nun soll unser Gepäck als erstes kommen, Priority-Aufkleber da ja Premium. Muss ich dazu wirklich was sagen? Wie erwartet ist den Mitarbeitern in Kreta wohl eher Wurst was da so drauf klebt und das finden wir eigentlich auch gut so 😎

Hat es sich denn nun gelohnt? Nö, eindeutig nicht. Fastlane kann man meist auch für rund 10 Euro einzeln buchen, Essen kostet rund 10-11 Euro und auch das kann man einzeln zahlen. Wenn man dann wie wir auch nicht so viel trinkt und schon gar keinen Alkohol kommt auch da nix zusammen. Da ist dann noch viel Luft bis zu 70 Euro pro Person. Der volle Preis wäre ein noch größerer Witz, dafür buche ich mir dann lieber einen dritten Sitz dazu den ich später nicht besetze, haben wir nach Canada für meine Eltern auch schon mal gemacht. Daher nein, wir werden Premium nicht noch mal nutzen. Eher Fastlane einzeln zahlen, die lohnt wirklich und das Essen einzeln dazu kaufen das ist auf so einer Reise auch durchaus angenehm etwas richtiges zu Essen statt mitgeführter Stulle.

Wo bleibt die Weiterentwicklung bei Smartwatches?

Ich habe seit vielen Jahren eine Smartwatch, eine Pepple. Hier mal ein Bericht in dem genauer über Pepple berichtet wird. Die Uhr hat mich lange Zeit begleitet, auch aktuell noch, nur langsam löst sie sich auf. Das liegt einfach daran dass ich sie nicht wirklich gut behandle. So hat sie mittlerweile reichlich Kratzer und auch der Akku hält „nur“ noch 4-5 Tage durch. Und seit Jahren schaue ich nach einer neuen Smartwatch, aber keine einzige erfüllt meine Ansprüche. Eigentlich erstaunlich da die gar nicht so sonderlich hoch sind. So hat meine Pepple z.B. nur wenig MB Hauptspeicher, na und, reicht völlig für mich. Eigentlich scheitern 90% der Smartwatches bei mir an deren lächerlicher Laufzeit, warum tut sich da nichts? Pepple hat schon vor Jahren bewiesen dass 5 Tage kein Problem sind ohne dass die Uhr gleich 500 Euro und mehr kostet?!

Hier einfach mal eine kleine Übersicht was bei mir die Anforderungen wären:

  • Laufzeit mindestens 5 Tage, eher mehr.
  • Laden mit irgendeinem USB-Anschluss, kein extra Kabel für 50 Euro.
  • Licht geht durch Handgelenk schütteln an.
  • Display zeigt Uhrzeit, Datum und Schritte pro Tag an.
  • Alle Benachrichtigungen vom Handy werden angezeigt.
  • Unter 250 Euro.

Erstaunlicherweise scheint das wohl zu viel. Ich schaue mir immer wieder mal Neuheiten an aber irgendwas ist meist nicht erfüllt. Ich staune das es zwar Suchseiten wie diese gibt, hier aber nicht nach Laufzeit gefiltert werden kann. Geht das denn wirklich nur mir auf den Keks wenn ich eine Uhr so häufig laden muss? Oder, ein Nachteil der Pepple, zwar nur alle 4-5 Tage aber dann mit super spezial Kabel?!

Liebe Smartphone-Bauer, ich bin mir eigentlich recht sicher dass ihr viel mehr Uhren verkaufen würdet wenn die mal ein bisserl durchhalten und dafür vielleicht nicht die eierlegende Wollmilchsau sind! GPS z.B. ist ja schön, ebenfalls vielleicht telefonieren mit der Uhr und Musik abspielen und haste nicht gesehen, aber ist es wirklich das was die Menschen benötigen? Oder wollen sie nicht vielleicht lieber eine länger laufende Uhr haben die gerade mal die Benachrichtigungen vom Handy weiter gibt?

Kreta, wir kommen 8-)

Eigentlich hat der Artikel keine Aussage, ich freue mich einfach nur so gewaltig auf den Urlaub dass ich hier mal davon schreiben muss 😉

Puh, dieses Jahr war wirklich, wirklich anstrengend. Ernste Erkrankungen in der Familie (Schwiegermama und mein Papa) hielten uns wirklich in Bewegung. Dazu eine neue Arbeit für Heike und meine Firma zog von einem Laborgebäude in ein anderes um und erlitt gleichzeitig Konzern-weit eine Viren-Attacke die sich so richtig gewaschen hatte. Und der gesamte Konzern verfiel in recht unprofessionellen Aktionismus und statt den Druck zu mindern wurde er noch mal so richtig aufgeblasen. Dazu noch ein paar Problemchen bei den Immobilien und so war das Jahr wirklich recht stressig. Klar, da hilft eine 3-Tage-Arbeitswoche schon sehr, aber dennoch ist man irgendwann einfach erledigt und fix und fertig. Bei mir ist es definitiv zur Zeit so und Heike ist auch recht platt.

Und jetzt ist es endlich so weit, 2 Wochen Kreta, Abflug am 28.08.2019, ein Träumchen. Ach ja, man soll so etwas ja nicht verbloggen von wegen Einbrecher und so. Aber mit Mama und Papa auf dem gleichen Hof, guten Nachbarn und einer recht tauglichen Alarmanlage sind wir da eigentlich ganz gut abgesichert auch wenn man sicherlich nie ganz sicher sein kann. Aber Einbrecher werden enttäuscht sein denn eigentlich haben wir nichts wirklich Wertvolles im Haus, Heike hat kaum Schmuck und ein Laufband bekommt man schlecht vom Hof 😎

Letztes mal waren wir Anfang Juni auf Kreta und trotz bereits recht warmen Wetters haben wir uns irgendwie gleich in die Insel verliebt, ich noch mehr als Heike. Zumal wir in den Bergen waren und dort zu der Zeit weit und breit die einzigen Touristen. Von Strand bis Gebirge ist hier wahrlich alles geboten, ein Traum. Und auch die Kreter haben wir schnell ins Herz geschlossen, die sind einfach nette Menschen und der gesamte Lebensrhythmus ist hier doch ein anderer.

Wir werden uns auch dieses mal wieder treiben lassen. D.h. wir werden unsere Ferienwohnung beziehen und dann täglich mit dem Leihwagen auf Tour gehen. D.h. wenn das mit dem Leihwagen klappt, wir haben dieses mal ein wenig Abenteuer gewagt und einen griechischen Verleiher genommen statt eines Etablierten. Und dann wird wieder gewandert bis die Füsse qualmen!

Also, macht es zwei Wochen gut, wir sind dann mal in Urlaub 😎