Spendenzeit

Es ist langsam mal wieder so weit, die Spendenzeit beginnt. Irgendwie schon lustig wie vielen Menschen es im November / Dezember einfällt mal wieder was zu spenden. Soll jetzt aber auch keine Kritik sein, im Prinzip ist doch egal wann, solange man überhaupt auch an andere Menschen denkt.

Und so merken auch wir das. Die ersten Anfragen kommen, wohin man etwas schicken könnte oder wofür man bei uns spenden könne. Und daher ein kleiner Artikel dazu.

Geld

Nein, das macht es nur kompliziert. Da ist das Finanzamt, dass natürlich jede Einnahme kennen möchte. Ist kein so großes Problem, nach Anfrage erläuterte man mir, ich bräuchte nur vermerken, dass die Ausgaben eh höher sind als die Einnahmen und dann wäre das ok. Aber wer weiß, wann ich das ändert.

Dann wäre da die Einstufung der Homepage. Sofern Geld eingenommen wird kann man schnell als nicht mehr private Seite eingestuft werden und dann greifen ganz andere Regeln als jetzt bei uns.

Und zu guter Letzt, der Podcast ist zwar nicht gerade kostenlos produziert und publiziert, aber auch nicht so teuer, dass es uns weh täte.

Kurz und gut, nein, bitte kein Geld.

Auphonic

Vorweg, ich bin nicht mal sicher wie lange wir Auphonic noch nutzen, zuletzt war ich doch etwas enttäuscht. Gerade die letzte Folge, Audio-technisch noch etwas dünn, hat Auphonic nicht so richtig verbessert. Da muss ich mal schauen wie wir die Qualität der Aufnahme verbessern und eventuell wieder Audacity zum Einsatz bringen. Dazu wird dort nur kostenpflichtig, was über 2 Stunden pro Aufnahme hinaus geht und das bleibt ja überschaubar. Mit einem aktuellen Stand von 19 Stunden 6 Minuten Guthaben sind wir da noch lange im grünen Bereich.

Kurz und gut, nein, bitte aktuell keine Stunden-Spenden bei Auphonic.

Podseed

Unsere „Datenhalde“. Irgendwie immer noch seltsam, dass es dieses technisch wirklich coole Konstrukt gibt und die kostenfrei hosten und sogar noch eine coole Statistik dazu packen. Ich hoffe das bleibt so und Spenden helfen dabei sicherlich immer.

Kurz und gut, ja, da könnt ihr gerne spenden!

PodWG

Nutzen wir zurzeit nicht. Wir möchten die Plattform lieber selber in der Hand haben und die sind dort mit maximal 30 Zuhörer-Slots für uns zu dünn bestückt. Aber falls wir die Qualität bei Mumble nicht noch verbessert bekommen oder irgendwelche technischen Hürden auftauchen, die zu hoch erscheinen, kann es sicherlich sein, dass wir dort hin wechseln.

Dazu finden wir es einfach beachtenswert, dass die Cachefrequenz sich bereit gefunden hat, die PodWG weiterzubetreiben, macht es vielen Podcastern einfach.

Kurz und gut, ja, da könnt ihr gerne spenden!

Noch was?

Ja, spendet für die freiwillige Feuerwehr, die Seenot-Rettung, whatever. Die unsichtbare Heike und ich spenden z.B. immer wieder mal für Hinz und Kunzt oder auch das Kinderhospiz Löwenherz. Es gibt so vielfältige Möglichkeiten. Und wer halt unbedingt für uns was tun möchte, kann dennoch dort spenden, schreibt halt DSM 2 1/2 mit in die Überweisung und schickt uns ein Foto, das finden wir genauso cool als würden wir das Geld selber erhalten!

Das wäre insgesamt eh immer schön, wenn ihr uns mitteilt, wenn ihr irgendwo in unserem Namen spendet. Bei Podseed und PodWG einfach schon um zu wissen das „über DSM“ dort Gelder hingeflossen sind. Beim Rest einfach für ein warmes Gefühl, dass wir auch was angeregt haben.

Und schreibt ggf. dazu, ob wir Namen und / oder Summe veröffentlichen dürfen.

Und?

Und wer gar nichts spendet, spendet halt gar nichts, finde ich auch nicht verwerflich.

Nächste Folge und PodWG (alt)

Der Termin für die nächste Folge ist ja bereits eingetragen, es wird der 11.11.2021, 20.00 Uhr sein, Helau. Und natürlich erwarten wir wieder große Teilnahme im Chat.

Tja und das ist Teil 2 des Postings. Wo wir senden ist noch nicht endgültig klar. Um es aber nicht zu kompliziert zu machen könnte es die PodWG 2.0 sein. Dazu müsst ihr im Client nur auf „ts3-201.lan4play.de:11246“ statt „ts3.podwg.de:11023“ umsteigen. Ansonsten passt die Anleitung noch recht gut. Ich bin gerade dabei den Louis Cifer dazu zu bringen eine neue Anleitung zu basteln. Könnte ich natürlich selber, aber er soll ja auch ein gutes Gefühl haben. Ok, ist gelogen, aber hört sich besser an als wenn ich zugebe, dass ich dafür völlig unbegabt bin. Aber klar ist es noch nicht, vielleicht lassen wir zumindest parallel Mixlr in einer „Tryout“-Variante laufen oder wir sind so begeistert von Mumble dass wir das einführen. Das ist wirklich noch völlig offen. Daher bitte die Homepage hier im Auge behalten.

Warum plötzlich so hektisch? Weil die PodWG alt plötzlich per Teamspeak nicht mehr erreichbar ist. Also nicht genug, dass man bis heute keine offizielle Information der Schließung bekommen hat, nun auch noch ein Monat früher dicht als angemeldet. Schreibe ich jetzt mal nicht mehr viel dazu…

Nachtrag: Video vom Interceptor dazu

PodWG ade

Ja, so ist es leider, die PodWG macht zum 01.12.2021 zu. Und gleich vorweg, die Art und Weise wie das geschieht ist auch gleich der Grund warum wir nun sehr genau überlegen, was wir tun. Denn es ist nicht etwa, sodass wir das von dem Betreiber der PodWG erfahren hätten, sondern von einem Mitglied der Cachefrequenz die wohl nun auf die Schnelle eine neue PodWG eröffnen wollen. Allerdings erstmal mit 30 Slots, das wäre für uns definitiv zu wenig. Denn nicht nur die eigenen Hörer zählen ja dazu, sondern alle die auf dem Server sind. Und bei uns sind es ja schon immer 15-25 Hörer, dann ist das schnell mal zu wenig. Also sondieren wir mal so herum was es gibt. Und alles hat so seine Vor- und Nachteile.

PodWG 2.0

Wäre mit am einfachsten, für die Hörer ändert sich nur die Adresse und alles andere bleibt, wie es ist. Was stört? Wir haben es nicht in der Hand und bleiben wieder Bittsteller, wenn wir was geändert haben wollten. Wollen wir z.B. mehr Slots müsste man sich über die Kosten unterhalten. Würden wir sofort übernehmen für die zusätzlichen Slots, nur gehören die dann ja nicht uns, sondern nur die Gesamt-Kapazität erhöht sich. Soll heißen, machen mal 3 Podcasts gleichzeitig Sendung kommen unserer Hörer nicht mehr rein, weil Hörer von anderen Podcasts die von uns bezahlten Slots belegen. Das ist übrigens keine Kritik oder so, es ist halt einfach die Realität. Ich mag einfach nicht von der Sendung nervös sein, weil nicht genug Platz für alle Hörer ist. Aber klar, es ist eine Möglichkeit.

Skype, Teams u.ä.

No, das ist alles so ein vermurkstes Zeug, das funktioniert nicht mal auf der Arbeit problemlos und wir haben dafür sogar eigene Abteilungen. Dazu ist es restlos oversized und ich möchte niemandem zumuten sich da irgendwas zu installieren oder gar einarbeiten zu müssen.

Mumble, Teamspeak selber hosten

Eine weitere Option, aber dann hängt der Technik-Kram an mir und ich habe einfach keine Lust dazu. Ich arbeite als Programmierer und habe einfach keine Lust daheim auch noch Zeit in solchen Kram zu stecken. Klar, wir könnten jemanden suchen der es für uns macht, aber dann hängen wir wieder von demjenigen ab und ich mag auch keine Leute damit belasten. Mir war schon peinlich, dass Ferrari-Girl sich damit beschäftigte unseren Telegram-Kanal gegen Spam zu sichern. Dankbar sind wir dafür, aber dennoch belaste ich ungern Hörer mit solcher Arbeit.

Discord

Da gibt es sogar einen DSM-Kanal, hatten wir schon mal mit experimentiert. Aber entgegen einiger anderer Hörer-Meinungen halte ich das für ähnlich absurd wie Linux. Ja, läuft. Ja, ist stabil. Aber ja, ist für nicht-Nerds nicht wirklich intuitiv bedienbar. Aufnahme per Bot starten, für mich völlig daneben. Völlig ok, wenn das viele nutzen, viel Spaß dabei, mich werdet ihr eher nicht treffen.

Mixlr

Hatten wir ja schon mal, bis es recht teuer wurde. Und leider stehen wir genau zwischen zwei Stufen. D.h. -3 Stunden kostet es 100 Euro im Jahr, darüber 199 Euro. Und sich nun zwanghaft auf 3 Stunden begrenzen hat den gleichen Effekt wie zu wenig Slots. D.h. ich muss während der Sendung immer dran denken, dass wir nicht zu lang werden, unschön.

Ergo

Keine Ahnung, wir sondieren halt weiter. Mir persönlich ist die Bedienung extrem wichtig, d.h. es muss für wirklich jeden, noch so Technik-fremden Hörer, einfach sein Live zuzuhören und am Chat teilzunehmen. Da ist Mixlr weit vorne. Kosten darf es auch was, 100 Euro im Jahr könnte ich mich noch mit anfreunden, 199 Euro im Jahr, da wird es langsam etwas happig. Vielleicht nehmen wir auch erstmal die PodWG 2.0, ich weiß es wirklich noch so gar nicht.

Nacktwandern

Ach ja, wieder mal so eine Überschrift die bestimmt viele Klicks bringt. Dabei geht es eigentlich um ein Buch, das sich auch mit den Vorurteilen die zu den Klicks führen beschäftigt. Das Buch ist aus der „Outdoor – Basiswissen für draußen“ – Serie und hat tatsächlich genau den Titel aus der Überschrift. Autorin ist Nicole Wunram. Wem das nichts sagt, ja, ist die Frau von dem (in Cacher-Kreisen) berühmt-berüchtigten Markus Gründel. Und wer den nicht kennt, der ist der Mann von der… Ihr wisst schon.

Warum jetzt ein Artikel über dieses Buch? Nun ja, ich habe es nicht als Rezensionsexemplar bekommen und auch nicht mit der Bitte, oder auch nur der Andeutung, darüber zu schreiben oder Werbung zu machen. Nein, definitiv nicht, es war einfach ein Geschenk, das Heike und ich, genau wie der Poilettentapier, auf dem Wilseder Berg bekommen haben. Und das sogar von der Autorin persönlich, inkl. Widmung.

Nachdem ich es nun gelesen habe, habe ich mir überlegt drüber zu schreiben, denn es hat mich wirklich überzeugt. Nein, keine Sorge, nicht das Nacktwandern an sich, ihr werdet mich also nicht nackig ertragen müssen. Aber das Buch an sich schon. Kostet übrigens 8,90 Euro und ist in dem üblich handlichen Format. Wollte gerade schreiben es passt in die Hosentasche, ist hier aber nicht ganz so treffend.

Nicole schafft es mindestens genauso gut wie ihr lieber Mann ein Thema auf den Punkt zu bringen! Erst war ich erstaunt wie dünn das Büchlein ist, aber dann merkt Mann das erstaunlich viel Text auf knapp 100 Seiten passt, wenn sie recht eng beschrieben sind. Keine Sorge, ist nicht zu eng beschrieben, können auch ältere Menschen wie ich noch gut lesen.

Obwohl ich tatsächlich so gar nicht am Nacktwandern interessiert bin habe ich das Buch dennoch sehr schnell gelesen, da ich einfach andere Sichtweisen spannend finde. Bei mir selber glaube, ich liegt das Desinteresse am Nacktwandern einfach in Erziehung und Vergesellschaftung begründet. Wer 50 Jahre eher im Bereich „da guckt man nicht hin“ oder „zieh dir was an“ aufwächst, der legt das wohl kaum so schnell ab.

Wer hingegen etwas jünger ist oder lockerer damit aufgewachsen ist, könnte vielleicht ins Nachdenken kommen. Und genau dem kann ich das Buch nur ans Herz legen. Nicole schafft es, ohne diese üblichen Verklemmungen über das Thema zu berichtigen und auch ohne das man als Leser in abseitige Gedankenbahnen gerät. Und sie beschreibt es wirklich gut, nicht nur das Erlebnis an sich, sondern umfänglich mit allem drumherum, sogar die rechtliche Seite wird ausführlich ausgebreitet. Und das eine oder andere bringt einen schon ins Überlegen, warum müssen eigentlich die Nackten Rücksicht nehmen, wäre es nicht eigentlich gerade anders herum richtiger?

Wer also bei Nacktwandern nicht gleich an Orgie und Porno denkt und sich mit der Materie beschäftigen möchte, das Buch ist meiner Meinung nach ein guter Einstieg.

P.S.: Bei der Verschlagwortung „Wandern – Klamotten“ auszuwählen hat hier auch seinen eigenen Humor.

Kontaktformular gibbet nu auch

Nun haben wir zwar eine neue EMail-Adresse auf der rechten Seite im Blog über die ihr anonym was schicken könnt, aber wer weiß schon, wann die wieder mit Spam geflutet wird. Daher habe jetzt mal vorsorglich einen ersten Test gebaut, mit dem man ein Kontaktformular nutzen kann.

Dieses Formular bekommt ihr, wenn ihr oben in der Überschrift auf Kontakt klickt. Das Ganze ist nach meinem üblichen Motto „Keep it simple“, d.h. es gibt kein Pflichtfeld, gar nichts. Einfach auf Absenden klicken und zack bekomme ich eine Mail.

Also, wer uns etwas zukommen lassen möchte, dort geht es sehr einfach und ihr entscheidet ganz allein ob anonym oder wie auch immer. Allerdings solltet ihr immer vermerken, ob euer Name genannt werden kann / soll oder nicht, sonst können wir ja nicht sicher sein. Oder ihr sendet es ohne Namens- / EMail-Angabe, dann ist es recht klar.

Aus Anonym wird Anonym

Moin, leider bekomme ich über anonym@d-buddi.de immer mehr Mail dir mir mitteilen, dass ich mich mal kurz mit meinem Netflix-Account einloggen soll oder mein DHL-Paket nicht zugestellt werden konnte und ich doch mal eben den Link klicken sollte. Ich rechne eigentlich täglich mit afrikanischen Prinzen, die ihr Geld über mich in Sicherheit bringen wollen oder russische Mädels die mich toll finden.

Um diesen Verlockungen zu entgehen ist es also nötig die Mail-Adresse für Anonym zu ändern. Und so wird aus anonym@d-buddi.de jetzt halt anonym mit der Domain podcastkeller und de.

Grundsätzlich ist es bei anonymen Mails eh am besten den Link auf der linken Seite des Blogs zu nutzen, der ist immer richtig.

Ich bin auch am überlegen da eine Möglichkeit für ein Kontaktformular zu bauen, mal sehen.

In eigener Sache

Oder auch im Wandel der Zeit?!

Also was gibt es Neues?

Fangen wir mal vorne an. Ich habe noch mal bei Trracer angefragt und der Gute sieht da kein Comeback am Horizont, er hat genug mit sich und seiner Familie zu tun und ich denke, das wird wohl auch jeder verstehen. Wir mussten das aber mal klären da wir den Podcast mit nur zwei Protagonisten einfach als dünn besetzt sehen. Klar, ich habe viel Zeit, keine Frage. Aber der Poilettentapier eher wenig, was muss er auch gleich zwei kleine Kinder haben? Und ich möchte meine Zeit auch noch für andere Dinge nutzen, ergo fehlt es immer irgendwie, irgendwo.

Was bedeutet das nun?

Gar nicht so viel. Trracer wird hier immer einen Platz haben, falls er es sich doch noch mal überlegt, ohne Wenn und Aber! Und wir werden jetzt nicht aufgeregt nach einem Ersatz suchen, aber falls sich mal was ergibt wissen wir halt, dass es Sinn ergeben könnte.

Also?

Also, mittelfristig besteht der Podcast aus zwei Personen, Poilettentapier und mich, wir sind also die Ansprechpartner. Ich werde Trracer solange aus den Beschreibungen herausnehmen, nicht weil ich ihn nicht drin haben wollte (nichts wäre mir lieber), sondern weil es sonst schlicht bei neuen Hörern / Lesern zu Irritationen kommt wie sich ab und an schon zeigte. Sobald er auch nur in Richtung Comeback zuckt, ist er sofort wieder drin!

Ich gestehe, das ist für mich der schlimmste Punkt gewesen. Weil, egal wie ich es auch formuliere, es sich immer irgendwie anhört als würden wir Trracer hier „entsorgen“ und dem ist definitiv nicht so! Und da kenne ich auch keinen Spaß, wer meint sich da in irgendeiner Form lustig zu machen der wird dann auf allen Kanälen tatsächlich „entsorgt“!

Ok, was noch?

Wir haben uns gedacht man könnte den Blog etwas beleben. Und zwar nicht, indem wir mehr schreiben, sondern indem wir die Artikel auf ein breiteres Fundament stellen. D.h. nicht wir schreiben jetzt alles in Fettschrift, sondern wir hoffen 1-2 Gastautoren gewinnen zu können.

Wer wäre geeignet?

Jeder der ein wenig schreiben kann und vor allem Ideen hat, natürlich Thema Geocaching. Da braucht er nicht unsere Meinung vertreten, es muss kein Boulevard-Stil sein, im Prinzip hat er völlig freie Hand. Gefällt es uns aus irgendwelchen Gründen nun so gar nicht, weil wir meinen es passt hier nicht hin, dann werden wir halt reden und die Zusammenarbeit wieder beenden.

„Arbeit“, also Gehalt?

Klar, bei jedem DSM-Event darf einmal am Tapier gerochen werden! Im Ernst, natürlich gibt es nichts als endlosen Ruhm und ggf. Beschimpfungen aus den polemischen Ecken. Wir suchen keine Geldgeier, sondern Menschen, die sich ein wenig für Geocaching engagieren wollen und das im Ehrenamt, von den Geldschneidern gibt es genug.

Wer also Interesse hat und meint es würde bei ihm reichen hier und da mal etwas zu schreiben, gerne mit uns in Verbindung setzen.

Noch was? Ja!

Last but not least gibt es ja zurzeit wieder so eine kleine Furzer Influencer-Welle. Da gibt es irgendwelche überdrehten Kiffer auf Instagram, Blogs/Podcasts und YouTuber die alles loben, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt. Kann man ja auch so machen, sorgt dafür, dass man immer wieder etwas zum Testen bekommt, kleine Geschenke erhält oder bei Caches und Events bevorzugt behandelt wird. Hört sich ein wenig wie Prostitution an? Ist ja auch nicht viel was anderes.

Und?

Wir haben uns gedacht, da können wir mal wieder etwas mit drin rumfuhrwerken, wie wir es ja immer mal ganz gerne machen. Viel zu wenig Konkurrenz auf dem Markt. Nur geht es uns nicht darum alles blumig zu malen und noch viel weniger wollen wir dafür was haben, wir machen es komplett kostenlos!

Genauer?

Die Idee ist das wir so eine Art Werbe-Kategorie einführen. D.h. wer meint etwas auf den Markt bringen oder z.B. ein Event starten zu wollen kann sich gern bei uns melden. Wir werden drüber reden. Natürlich schleimen wir uns dabei nicht durch die Community, sondern wir reden so drüber wie wir es empfinden. Und wer ein wenig Erfahrung hat, wird wissen, dass das gar keine Gefahr ist, denn jede Werbung ist Werbung, auch negative Aussagen. Überlegt mal wovon die Bild-Zeitung lebt, ohne die ganzen „Aufregenden“ hätte die Zeitung doch seit Jahren schon keine Relevanz mehr.

Wie wir das umsetzen? Keine Ahnung, mal sehen.

Wer was Entsprechendes zu vermelden oder zu testen hat, mag sich bei uns melden. Dann können wir besprechen wie wir das umsetzen. Dabei wollen wir nichts geschenkt haben. D.h. der Test-Gegenstand geht nach dem Test zurück, oder wenn zu aufwendig wird er hier gesammelt und auf dem nächsten DSM-Event verlost. Ihr wisst ja, unsere „Gewinne, Gewinne, Gewinne“-Karikatur ist ja nahezu Kult geworden und übertrifft mit seinen wertigen Preisen alles je da gewesene.

Und wer sein Event gepusht haben will, ebenfalls an uns wenden. Wir werden dann auch das mit verarbeiten. Und auch hier wichtig, dafür wollen wir keinen freien Eintritt, keine Coin, schlicht und einfach gar nichts!

Wozu das Ganze?

Keiner soll sich an irgendwelche Schleimer wenden müssen nur, weil er was zu verkünden hat!

War es das jetzt endlich?

Ja, das waren die Dinge, die ich dem Poilettentapier aufs Auge drücken will uns aktuell am Herzen liegen und wir umzusetzen versuchen.

Wenn es nicht klappt?

Dann ist es halt gescheitert, scheitern gehört zum Leben dazu, so einfach ist das. Wir werden uns dann deswegen nicht vom Wilseder Berg stürzen, sondern weiter versuchen unser Bestes dabei zu geben dem Hobby was Gutes zu tun.

Vögeln mit Kamera

Sorry für die Überschrift, aber ich konnte irgendwie nicht anders. Sozusagen ein Elfmeter, der nur noch versenkt werden musste und auch irgendwie zur aktuell üblichen Berichterstattung passt.

Um was geht es also nun wirklich? Um die Beobachtung von Vögeln mit Hilfe von Kameras. Wir machen das schon eine ganze Weile und es kamen immer mal wieder Fragen wie wir das umgesetzt haben. Daher hier ein paar Worte dazu.

Eine Hofüberwachung haben wir ja schon länger, d.h. es laufen zwei Kameras die vorne und hinten Bewegung aufzeichnen. Das läuft jetzt seit Jahren absolut stabil vor sich hin. Natürlich ist der „boah, neu“ Effekt vorbei, aber es ist dennoch immer wieder interessant zu sehen, was sich nachts auf dem Hof so tut. Fuchs, Igel, Frösche, Waschbär, Marder, alles hatten wir da schon mal vor der Linse.

Dafür nutzen wir Kameras von Instar da deren Software richtig gut ist, etwas sehr Wichtiges bei Überwachungskameras! Die sind etwas teurer, aber ich kann nur dringend raten auf die Software zu achten, falls ihr ähnliches plant. Es ist einfach Gold wert, wenn die Kameras einen HTTPS Zugang ohne große Add-in haben, dann kann man nämlich mit jeden Browser drauf zugreifen, leider fast eher unüblich. Aber darüber habe ich schon öfter berichtet, schaut selber nach.

Zur Beobachtung von Vögeln taugen die Kamera wenig, viel zu große Klopper. So machte ich mich auf die Suche nach etwas passendem. Ich bin da nicht so der Bastel-Freund, daher wollte ich was Fertiges haben und wurde fündig, bei Oertl. Zu der Zeit war es eine HiKam S5 in einem Vogelkasten der wirklich nach allen Regeln der Kunst gebaut war. So eine Art ISS der Vogelkästen. Belüftung, verstellbares Einflugloch und haste nicht gesehen.

Was soll ich sagen, wir haben diverse Vogelkästen auf dem Hof und alle werden bebrütet, bis auf diesen. Warum? Keine Ahnung. Papas ältester Kasten, da kann man von der Seite aus durch den ganze Kasten schauen so gammelig ist der, der wird meist als erstes bezogen, scheinbar stehen die Viecher auf lost places.

Unser top moderner Kasten wird mittlerweile aber immerhin von einer Blaumeise als Übernachtungsplatz genutzt, ist ja auch schon was Wert. Und es ist wirklich cool zu sehen wie sich so eine Blaumeise bettfertig macht, das hat schon was von Gremlins wenn sie ihr Gefieder so lange hin und her bearbeitet bis sie wie ein Tennisball aussieht.

Nachdem wir gemerkt hatten, dass das spannend ist, habe ich mir die Technik noch mal genauer angeschaut. Der Kasten ist halt wirklich Hightech und durchdacht, die Kamera hingegen bekommt man in der aktuellen S6-Version bereits für 30 Euro und wenn man sie bewertet bekommt man sogar noch einen Teil zurückerstattet.

Natürlich ist das nicht mit der Instar zu vergleichen, aber für ihren Zweck ist die völlig ausreichend. Kameras in der Größe haben keinen HTTPS Stream, darüber muss man sich klar sein, da passt schlicht nicht so viel Hardware rein, um das zu realisieren. Sie laufen über WLan. Aber es gibt ONVIF und darüber ist schon einiges möglich. Die sind übrigens auch nicht wasserdicht oder so, aber den Winter haben sie bei uns im Futterhäuschen problemlos überstanden. Nachtsicht ist natürlich auch vorhanden und die HiKam-App (Android) ist wirklich sehr gelungen. Aber wie gesagt, direkt auf dem Browser schauen ist nicht, das geht über die App. Dafür nimmt diese aber ggf. auch auf mit Bewegungserkennung.

Das soll hier aber kein Technik-Kurs werden, daher mal einfach der Weg aufgezeigt wie man sie auch auf Browser oder sogar ins Internet bekommt.

Kamera kaufen, und aufbauen, wo immer man sie nutzen möchte. Dann muss man Port 554 der jeweiligen Kamera nach außen freigeben. Jetzt gibt es Dienste wie IPCamLive, kostenlos in der Basic-Variante, da kann man den Stream umsetzen lassen. Man bindet die Kamera per RSTP-Stream ein und dort wird er auf HTTPS umgesetzt. So sieht das dann nach der Einrichtung aus, ich nutze da die Möglichkeiten der Fritzbox nach außen.

Und dort kann man dann schauen wie die Adresse nach außen aussieht, hier z.B. https://ipcamlive.com/5e2efc59f12dd

Bei mir laufen die Streams nicht nach draußen, mir reicht die App. Es war mehr ein Test wie das technisch realisierbar ist. Wer also Interesse hat, die HiKam S6 reicht völlig aus und kostet nicht die Welt.

Komoot und ein Reminder

Den Reminder vielleicht gleich vorweg, nächste Woche ist es wieder mal so weit. Die größten, coolsten und schönsten Podcaster überhaupt vermelden, was es in der Szene neues gibt. Ach ja, und wir machen auch wieder einen Podcast. Am 29.04.2021 um 20.00 Uhr geht es wieder mal Live in der PodWG zur Sache, Themen haben sich einige angesammelt und wir erwarten natürlich einen regen Chat.

Aber heute soll es ja eher mal um Komoot gehen. Ich benutze die App jetzt seit 23.08.2020. Da habe ich sie 2-3 mal ausprobiert, sowohl zum Wandern als auch zum Radfahren und war schon recht angetan. Im folgenden Frankreich-Urlaub haben wir sie dann gleich mal richtig intensiv getestet und sind dabei geblieben.

Mittlerweile sind es rund 90 Touren die wir aufgezeichnet haben, Wanderungen, Spaziergänge und Fahrrad-Touren und wir hatten nicht einen wirklichen Absturz dabei. Die App läuft wirklich unglaublich stabil vor sich hin.

Warum wir dabei geblieben sind? Weil sie so einfach ist. Wir nutzen die App eigentlich wohl eher untypisch. So machen wir damit keinerlei Tourenplanung, das geht mir in Locus Map einfacher von der Hand. Und die vorgeschlagenen Touren auf Komoot sind auch eher so lala.

Vor allem die Highlights verkommen so langsam, weil es dafür sinnlose Punkte gibt und einige natürlich mal wieder alles zum Highlight erklären und sei es ein Dixi-Klo.

Aber das Aufzeichnen von Touren, das geht wirklich gut. Am Start kurz auf Aufnahme, dann unterwegs nichts weiter beachten und am Ende der Tour stoppen. Dann unterwegs gemachte Bilder ggf. freigeben und dann erstellt die App einem einen kleinen Tour-Bericht als Video, Heike liebt die Videos. Und man hat eine schöne Übersicht über die Touren, die man so gemacht hat.

Klingt etwas schmal? Ist es auch, aber gerade das macht es mir sympathisch. Klar, ich könnte auch in Locus aufzeichnen aber da wären dann die Bilder nicht so einfach dabei und auch kein Video am Ende und auch keine automatische Übersicht über alle Touren.

Kurz und gut, wer ein Tool sucht mit dem man einfach und vor allem sehr stabil beim Cachen die Touren mitschneiden kann, sollte sich Komoot mal anschauen, kostet ja erstmal nichts. Interessant vielleicht die Offline-Karten, kosten einmalig 30 Euro, werden aber auch immer mal günstiger angeboten. Die Premium-Funktion lohnt wohl für fast niemanden. Und es ist auch kein „Zwangs“-soziales Netzwerk, d.h. die Macher wollen das auch gar nicht, was ich persönlich sehr angenehm finde, denn so kann man dort in Ruhe vor sich hin werkeln wie man eben möchte.

Hups, Kalender weg

Ja, der niedliche Google-Kalender ist verschwunden, warum nur? Ganz einfach, ich mag diese blöden Cookie-Banner nicht und daher habe ich mal geforscht, ob noch irgendwas im Blog Cookies setzt und das war der Google-Kalender. Daher ist dieser jetzt nicht mehr embedded, sondern nur noch als Link vorhanden damit auch der letzte Rest Google-Datenkrake entfernt ist. Wenn ich jetzt mit einem nackigen Browser auf unsere Seite zugreife, scheint kein Cookie mehr gesetzt zu werden. Entdeckt jemand doch noch was würde ich mich über eine kurze Mitteilung freuen.

By the way, ohne Statistik geht natürlich gar nicht, wir sind doch Geocacher! Aber auch das hat sich ein Weg gefunden, Matomo, früher Piwik genannt. Dort kann man Cookies abstellen und so wird nur über JavaScript Statistik gemacht. Und es wird auch auf ein gesetztes „No Track“ vom Browser geachtet, d.h. wer nicht in die Statistik will, der kommt auch nicht rein. Wobei ich das immer ein wenig schade finde. Wie soll man seinen Blog optimieren, wenn einem Besucher so gar keine Spuren hinterlassen?

Wir sehen ja eh nicht wer zugegriffen hat, sondern nur einige Meta-Informationen um zu erkennen welcher Artikel gut angekommen ist und welcher nicht. Bzw. was interessiert die Leute am Blog und was kann weg. Mehr schauen wir da letztlich nicht nach, wenn überhaupt.

Gehupft wie gesprungen, jetzt ist es so. Da mich selber zu viel Neugier der Webseiten-Betreiber genauso stören wie dieser Cookie-Quatsch habe ich die Technik jetzt mal dementsprechend umgebaut. Zumindest hoffe ich, dass es mir gelungen ist.