Nacktwandern

Ach ja, wieder mal so eine Überschrift die bestimmt viele Klicks bringt. Dabei geht es eigentlich um ein Buch, das sich auch mit den Vorurteilen die zu den Klicks führen beschäftigt. Das Buch ist aus der „Outdoor – Basiswissen für draußen“ – Serie und hat tatsächlich genau den Titel aus der Überschrift. Autorin ist Nicole Wunram. Wem das nichts sagt, ja, ist die Frau von dem (in Cacher-Kreisen) berühmt-berüchtigten Markus Gründel. Und wer den nicht kennt, der ist der Mann von der… Ihr wisst schon.

Warum jetzt ein Artikel über dieses Buch? Nun ja, ich habe es nicht als Rezensionsexemplar bekommen und auch nicht mit der Bitte, oder auch nur der Andeutung, darüber zu schreiben oder Werbung zu machen. Nein, definitiv nicht, es war einfach ein Geschenk, das Heike und ich, genau wie der Poilettentapier, auf dem Wilseder Berg bekommen haben. Und das sogar von der Autorin persönlich, inkl. Widmung.

Nachdem ich es nun gelesen habe, habe ich mir überlegt drüber zu schreiben, denn es hat mich wirklich überzeugt. Nein, keine Sorge, nicht das Nacktwandern an sich, ihr werdet mich also nicht nackig ertragen müssen. Aber das Buch an sich schon. Kostet übrigens 8,90 Euro und ist in dem üblich handlichen Format. Wollte gerade schreiben es passt in die Hosentasche, ist hier aber nicht ganz so treffend.

Nicole schafft es mindestens genauso gut wie ihr lieber Mann ein Thema auf den Punkt zu bringen! Erst war ich erstaunt wie dünn das Büchlein ist, aber dann merkt Mann das erstaunlich viel Text auf knapp 100 Seiten passt, wenn sie recht eng beschrieben sind. Keine Sorge, ist nicht zu eng beschrieben, können auch ältere Menschen wie ich noch gut lesen.

Obwohl ich tatsächlich so gar nicht am Nacktwandern interessiert bin habe ich das Buch dennoch sehr schnell gelesen, da ich einfach andere Sichtweisen spannend finde. Bei mir selber glaube, ich liegt das Desinteresse am Nacktwandern einfach in Erziehung und Vergesellschaftung begründet. Wer 50 Jahre eher im Bereich „da guckt man nicht hin“ oder „zieh dir was an“ aufwächst, der legt das wohl kaum so schnell ab.

Wer hingegen etwas jünger ist oder lockerer damit aufgewachsen ist, könnte vielleicht ins Nachdenken kommen. Und genau dem kann ich das Buch nur ans Herz legen. Nicole schafft es, ohne diese üblichen Verklemmungen über das Thema zu berichtigen und auch ohne das man als Leser in abseitige Gedankenbahnen gerät. Und sie beschreibt es wirklich gut, nicht nur das Erlebnis an sich, sondern umfänglich mit allem drumherum, sogar die rechtliche Seite wird ausführlich ausgebreitet. Und das eine oder andere bringt einen schon ins Überlegen, warum müssen eigentlich die Nackten Rücksicht nehmen, wäre es nicht eigentlich gerade anders herum richtiger?

Wer also bei Nacktwandern nicht gleich an Orgie und Porno denkt und sich mit der Materie beschäftigen möchte, das Buch ist meiner Meinung nach ein guter Einstieg.

P.S.: Bei der Verschlagwortung „Wandern – Klamotten“ auszuwählen hat hier auch seinen eigenen Humor.

Kontaktformular gibbet nu auch

Nun haben wir zwar eine neue EMail-Adresse auf der rechten Seite im Blog über die ihr anonym was schicken könnt, aber wer weiß schon, wann die wieder mit Spam geflutet wird. Daher habe jetzt mal vorsorglich einen ersten Test gebaut, mit dem man ein Kontaktformular nutzen kann.

Dieses Formular bekommt ihr, wenn ihr oben in der Überschrift auf Kontakt klickt. Das Ganze ist nach meinem üblichen Motto „Keep it simple“, d.h. es gibt kein Pflichtfeld, gar nichts. Einfach auf Absenden klicken und zack bekomme ich eine Mail.

Also, wer uns etwas zukommen lassen möchte, dort geht es sehr einfach und ihr entscheidet ganz allein ob anonym oder wie auch immer. Allerdings solltet ihr immer vermerken, ob euer Name genannt werden kann / soll oder nicht, sonst können wir ja nicht sicher sein. Oder ihr sendet es ohne Namens- / EMail-Angabe, dann ist es recht klar.

Aus Anonym wird Anonym

Moin, leider bekomme ich über anonym@d-buddi.de immer mehr Mail dir mir mitteilen, dass ich mich mal kurz mit meinem Netflix-Account einloggen soll oder mein DHL-Paket nicht zugestellt werden konnte und ich doch mal eben den Link klicken sollte. Ich rechne eigentlich täglich mit afrikanischen Prinzen, die ihr Geld über mich in Sicherheit bringen wollen oder russische Mädels die mich toll finden.

Um diesen Verlockungen zu entgehen ist es also nötig die Mail-Adresse für Anonym zu ändern. Und so wird aus anonym@d-buddi.de jetzt halt anonym mit der Domain podcastkeller und de.

Grundsätzlich ist es bei anonymen Mails eh am besten den Link auf der linken Seite des Blogs zu nutzen, der ist immer richtig.

Ich bin auch am überlegen da eine Möglichkeit für ein Kontaktformular zu bauen, mal sehen.

In eigener Sache

Oder auch im Wandel der Zeit?!

Also was gibt es Neues?

Fangen wir mal vorne an. Ich habe noch mal bei Trracer angefragt und der Gute sieht da kein Comeback am Horizont, er hat genug mit sich und seiner Familie zu tun und ich denke, das wird wohl auch jeder verstehen. Wir mussten das aber mal klären da wir den Podcast mit nur zwei Protagonisten einfach als dünn besetzt sehen. Klar, ich habe viel Zeit, keine Frage. Aber der Poilettentapier eher wenig, was muss er auch gleich zwei kleine Kinder haben? Und ich möchte meine Zeit auch noch für andere Dinge nutzen, ergo fehlt es immer irgendwie, irgendwo.

Was bedeutet das nun?

Gar nicht so viel. Trracer wird hier immer einen Platz haben, falls er es sich doch noch mal überlegt, ohne Wenn und Aber! Und wir werden jetzt nicht aufgeregt nach einem Ersatz suchen, aber falls sich mal was ergibt wissen wir halt, dass es Sinn ergeben könnte.

Also?

Also, mittelfristig besteht der Podcast aus zwei Personen, Poilettentapier und mich, wir sind also die Ansprechpartner. Ich werde Trracer solange aus den Beschreibungen herausnehmen, nicht weil ich ihn nicht drin haben wollte (nichts wäre mir lieber), sondern weil es sonst schlicht bei neuen Hörern / Lesern zu Irritationen kommt wie sich ab und an schon zeigte. Sobald er auch nur in Richtung Comeback zuckt, ist er sofort wieder drin!

Ich gestehe, das ist für mich der schlimmste Punkt gewesen. Weil, egal wie ich es auch formuliere, es sich immer irgendwie anhört als würden wir Trracer hier „entsorgen“ und dem ist definitiv nicht so! Und da kenne ich auch keinen Spaß, wer meint sich da in irgendeiner Form lustig zu machen der wird dann auf allen Kanälen tatsächlich „entsorgt“!

Ok, was noch?

Wir haben uns gedacht man könnte den Blog etwas beleben. Und zwar nicht, indem wir mehr schreiben, sondern indem wir die Artikel auf ein breiteres Fundament stellen. D.h. nicht wir schreiben jetzt alles in Fettschrift, sondern wir hoffen 1-2 Gastautoren gewinnen zu können.

Wer wäre geeignet?

Jeder der ein wenig schreiben kann und vor allem Ideen hat, natürlich Thema Geocaching. Da braucht er nicht unsere Meinung vertreten, es muss kein Boulevard-Stil sein, im Prinzip hat er völlig freie Hand. Gefällt es uns aus irgendwelchen Gründen nun so gar nicht, weil wir meinen es passt hier nicht hin, dann werden wir halt reden und die Zusammenarbeit wieder beenden.

„Arbeit“, also Gehalt?

Klar, bei jedem DSM-Event darf einmal am Tapier gerochen werden! Im Ernst, natürlich gibt es nichts als endlosen Ruhm und ggf. Beschimpfungen aus den polemischen Ecken. Wir suchen keine Geldgeier, sondern Menschen, die sich ein wenig für Geocaching engagieren wollen und das im Ehrenamt, von den Geldschneidern gibt es genug.

Wer also Interesse hat und meint es würde bei ihm reichen hier und da mal etwas zu schreiben, gerne mit uns in Verbindung setzen.

Noch was? Ja!

Last but not least gibt es ja zurzeit wieder so eine kleine Furzer Influencer-Welle. Da gibt es irgendwelche überdrehten Kiffer auf Instagram, Blogs/Podcasts und YouTuber die alles loben, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt. Kann man ja auch so machen, sorgt dafür, dass man immer wieder etwas zum Testen bekommt, kleine Geschenke erhält oder bei Caches und Events bevorzugt behandelt wird. Hört sich ein wenig wie Prostitution an? Ist ja auch nicht viel was anderes.

Und?

Wir haben uns gedacht, da können wir mal wieder etwas mit drin rumfuhrwerken, wie wir es ja immer mal ganz gerne machen. Viel zu wenig Konkurrenz auf dem Markt. Nur geht es uns nicht darum alles blumig zu malen und noch viel weniger wollen wir dafür was haben, wir machen es komplett kostenlos!

Genauer?

Die Idee ist das wir so eine Art Werbe-Kategorie einführen. D.h. wer meint etwas auf den Markt bringen oder z.B. ein Event starten zu wollen kann sich gern bei uns melden. Wir werden drüber reden. Natürlich schleimen wir uns dabei nicht durch die Community, sondern wir reden so drüber wie wir es empfinden. Und wer ein wenig Erfahrung hat, wird wissen, dass das gar keine Gefahr ist, denn jede Werbung ist Werbung, auch negative Aussagen. Überlegt mal wovon die Bild-Zeitung lebt, ohne die ganzen „Aufregenden“ hätte die Zeitung doch seit Jahren schon keine Relevanz mehr.

Wie wir das umsetzen? Keine Ahnung, mal sehen.

Wer was Entsprechendes zu vermelden oder zu testen hat, mag sich bei uns melden. Dann können wir besprechen wie wir das umsetzen. Dabei wollen wir nichts geschenkt haben. D.h. der Test-Gegenstand geht nach dem Test zurück, oder wenn zu aufwendig wird er hier gesammelt und auf dem nächsten DSM-Event verlost. Ihr wisst ja, unsere „Gewinne, Gewinne, Gewinne“-Karikatur ist ja nahezu Kult geworden und übertrifft mit seinen wertigen Preisen alles je da gewesene.

Und wer sein Event gepusht haben will, ebenfalls an uns wenden. Wir werden dann auch das mit verarbeiten. Und auch hier wichtig, dafür wollen wir keinen freien Eintritt, keine Coin, schlicht und einfach gar nichts!

Wozu das Ganze?

Keiner soll sich an irgendwelche Schleimer wenden müssen nur, weil er was zu verkünden hat!

War es das jetzt endlich?

Ja, das waren die Dinge, die ich dem Poilettentapier aufs Auge drücken will uns aktuell am Herzen liegen und wir umzusetzen versuchen.

Wenn es nicht klappt?

Dann ist es halt gescheitert, scheitern gehört zum Leben dazu, so einfach ist das. Wir werden uns dann deswegen nicht vom Wilseder Berg stürzen, sondern weiter versuchen unser Bestes dabei zu geben dem Hobby was Gutes zu tun.

Vögeln mit Kamera

Sorry für die Überschrift, aber ich konnte irgendwie nicht anders. Sozusagen ein Elfmeter, der nur noch versenkt werden musste und auch irgendwie zur aktuell üblichen Berichterstattung passt.

Um was geht es also nun wirklich? Um die Beobachtung von Vögeln mit Hilfe von Kameras. Wir machen das schon eine ganze Weile und es kamen immer mal wieder Fragen wie wir das umgesetzt haben. Daher hier ein paar Worte dazu.

Eine Hofüberwachung haben wir ja schon länger, d.h. es laufen zwei Kameras die vorne und hinten Bewegung aufzeichnen. Das läuft jetzt seit Jahren absolut stabil vor sich hin. Natürlich ist der „boah, neu“ Effekt vorbei, aber es ist dennoch immer wieder interessant zu sehen, was sich nachts auf dem Hof so tut. Fuchs, Igel, Frösche, Waschbär, Marder, alles hatten wir da schon mal vor der Linse.

Dafür nutzen wir Kameras von Instar da deren Software richtig gut ist, etwas sehr Wichtiges bei Überwachungskameras! Die sind etwas teurer, aber ich kann nur dringend raten auf die Software zu achten, falls ihr ähnliches plant. Es ist einfach Gold wert, wenn die Kameras einen HTTPS Zugang ohne große Add-in haben, dann kann man nämlich mit jeden Browser drauf zugreifen, leider fast eher unüblich. Aber darüber habe ich schon öfter berichtet, schaut selber nach.

Zur Beobachtung von Vögeln taugen die Kamera wenig, viel zu große Klopper. So machte ich mich auf die Suche nach etwas passendem. Ich bin da nicht so der Bastel-Freund, daher wollte ich was Fertiges haben und wurde fündig, bei Oertl. Zu der Zeit war es eine HiKam S5 in einem Vogelkasten der wirklich nach allen Regeln der Kunst gebaut war. So eine Art ISS der Vogelkästen. Belüftung, verstellbares Einflugloch und haste nicht gesehen.

Was soll ich sagen, wir haben diverse Vogelkästen auf dem Hof und alle werden bebrütet, bis auf diesen. Warum? Keine Ahnung. Papas ältester Kasten, da kann man von der Seite aus durch den ganze Kasten schauen so gammelig ist der, der wird meist als erstes bezogen, scheinbar stehen die Viecher auf lost places.

Unser top moderner Kasten wird mittlerweile aber immerhin von einer Blaumeise als Übernachtungsplatz genutzt, ist ja auch schon was Wert. Und es ist wirklich cool zu sehen wie sich so eine Blaumeise bettfertig macht, das hat schon was von Gremlins wenn sie ihr Gefieder so lange hin und her bearbeitet bis sie wie ein Tennisball aussieht.

Nachdem wir gemerkt hatten, dass das spannend ist, habe ich mir die Technik noch mal genauer angeschaut. Der Kasten ist halt wirklich Hightech und durchdacht, die Kamera hingegen bekommt man in der aktuellen S6-Version bereits für 30 Euro und wenn man sie bewertet bekommt man sogar noch einen Teil zurückerstattet.

Natürlich ist das nicht mit der Instar zu vergleichen, aber für ihren Zweck ist die völlig ausreichend. Kameras in der Größe haben keinen HTTPS Stream, darüber muss man sich klar sein, da passt schlicht nicht so viel Hardware rein, um das zu realisieren. Sie laufen über WLan. Aber es gibt ONVIF und darüber ist schon einiges möglich. Die sind übrigens auch nicht wasserdicht oder so, aber den Winter haben sie bei uns im Futterhäuschen problemlos überstanden. Nachtsicht ist natürlich auch vorhanden und die HiKam-App (Android) ist wirklich sehr gelungen. Aber wie gesagt, direkt auf dem Browser schauen ist nicht, das geht über die App. Dafür nimmt diese aber ggf. auch auf mit Bewegungserkennung.

Das soll hier aber kein Technik-Kurs werden, daher mal einfach der Weg aufgezeigt wie man sie auch auf Browser oder sogar ins Internet bekommt.

Kamera kaufen, und aufbauen, wo immer man sie nutzen möchte. Dann muss man Port 554 der jeweiligen Kamera nach außen freigeben. Jetzt gibt es Dienste wie IPCamLive, kostenlos in der Basic-Variante, da kann man den Stream umsetzen lassen. Man bindet die Kamera per RSTP-Stream ein und dort wird er auf HTTPS umgesetzt. So sieht das dann nach der Einrichtung aus, ich nutze da die Möglichkeiten der Fritzbox nach außen.

Und dort kann man dann schauen wie die Adresse nach außen aussieht, hier z.B. https://ipcamlive.com/5e2efc59f12dd

Bei mir laufen die Streams nicht nach draußen, mir reicht die App. Es war mehr ein Test wie das technisch realisierbar ist. Wer also Interesse hat, die HiKam S6 reicht völlig aus und kostet nicht die Welt.

Komoot und ein Reminder

Den Reminder vielleicht gleich vorweg, nächste Woche ist es wieder mal so weit. Die größten, coolsten und schönsten Podcaster überhaupt vermelden, was es in der Szene neues gibt. Ach ja, und wir machen auch wieder einen Podcast. Am 29.04.2021 um 20.00 Uhr geht es wieder mal Live in der PodWG zur Sache, Themen haben sich einige angesammelt und wir erwarten natürlich einen regen Chat.

Aber heute soll es ja eher mal um Komoot gehen. Ich benutze die App jetzt seit 23.08.2020. Da habe ich sie 2-3 mal ausprobiert, sowohl zum Wandern als auch zum Radfahren und war schon recht angetan. Im folgenden Frankreich-Urlaub haben wir sie dann gleich mal richtig intensiv getestet und sind dabei geblieben.

Mittlerweile sind es rund 90 Touren die wir aufgezeichnet haben, Wanderungen, Spaziergänge und Fahrrad-Touren und wir hatten nicht einen wirklichen Absturz dabei. Die App läuft wirklich unglaublich stabil vor sich hin.

Warum wir dabei geblieben sind? Weil sie so einfach ist. Wir nutzen die App eigentlich wohl eher untypisch. So machen wir damit keinerlei Tourenplanung, das geht mir in Locus Map einfacher von der Hand. Und die vorgeschlagenen Touren auf Komoot sind auch eher so lala.

Vor allem die Highlights verkommen so langsam, weil es dafür sinnlose Punkte gibt und einige natürlich mal wieder alles zum Highlight erklären und sei es ein Dixi-Klo.

Aber das Aufzeichnen von Touren, das geht wirklich gut. Am Start kurz auf Aufnahme, dann unterwegs nichts weiter beachten und am Ende der Tour stoppen. Dann unterwegs gemachte Bilder ggf. freigeben und dann erstellt die App einem einen kleinen Tour-Bericht als Video, Heike liebt die Videos. Und man hat eine schöne Übersicht über die Touren, die man so gemacht hat.

Klingt etwas schmal? Ist es auch, aber gerade das macht es mir sympathisch. Klar, ich könnte auch in Locus aufzeichnen aber da wären dann die Bilder nicht so einfach dabei und auch kein Video am Ende und auch keine automatische Übersicht über alle Touren.

Kurz und gut, wer ein Tool sucht mit dem man einfach und vor allem sehr stabil beim Cachen die Touren mitschneiden kann, sollte sich Komoot mal anschauen, kostet ja erstmal nichts. Interessant vielleicht die Offline-Karten, kosten einmalig 30 Euro, werden aber auch immer mal günstiger angeboten. Die Premium-Funktion lohnt wohl für fast niemanden. Und es ist auch kein „Zwangs“-soziales Netzwerk, d.h. die Macher wollen das auch gar nicht, was ich persönlich sehr angenehm finde, denn so kann man dort in Ruhe vor sich hin werkeln wie man eben möchte.

Hups, Kalender weg

Ja, der niedliche Google-Kalender ist verschwunden, warum nur? Ganz einfach, ich mag diese blöden Cookie-Banner nicht und daher habe ich mal geforscht, ob noch irgendwas im Blog Cookies setzt und das war der Google-Kalender. Daher ist dieser jetzt nicht mehr embedded, sondern nur noch als Link vorhanden damit auch der letzte Rest Google-Datenkrake entfernt ist. Wenn ich jetzt mit einem nackigen Browser auf unsere Seite zugreife, scheint kein Cookie mehr gesetzt zu werden. Entdeckt jemand doch noch was würde ich mich über eine kurze Mitteilung freuen.

By the way, ohne Statistik geht natürlich gar nicht, wir sind doch Geocacher! Aber auch das hat sich ein Weg gefunden, Matomo, früher Piwik genannt. Dort kann man Cookies abstellen und so wird nur über JavaScript Statistik gemacht. Und es wird auch auf ein gesetztes „No Track“ vom Browser geachtet, d.h. wer nicht in die Statistik will, der kommt auch nicht rein. Wobei ich das immer ein wenig schade finde. Wie soll man seinen Blog optimieren, wenn einem Besucher so gar keine Spuren hinterlassen?

Wir sehen ja eh nicht wer zugegriffen hat, sondern nur einige Meta-Informationen um zu erkennen welcher Artikel gut angekommen ist und welcher nicht. Bzw. was interessiert die Leute am Blog und was kann weg. Mehr schauen wir da letztlich nicht nach, wenn überhaupt.

Gehupft wie gesprungen, jetzt ist es so. Da mich selber zu viel Neugier der Webseiten-Betreiber genauso stören wie dieser Cookie-Quatsch habe ich die Technik jetzt mal dementsprechend umgebaut. Zumindest hoffe ich, dass es mir gelungen ist.

Kickstarter – Geocaching Card Game

Ich liebe unsere Telegram-Gruppe, sie bringt uns immer wieder Content für den Podcast. So stolperte ich dieses Mal über den Link zu einem Projekt bei Kickstarter, einem Geocaching Karten Spiel.

Kurze Zusammenfassung:

  • 2-4 Spieler
  • >= 12 Jahre
  • ca. 60 Minuten

Dein Ziel ist es im Zusammenspiel mit Spielkarten einen Multi mit mehreren Stationen zu legen für den es am Ende des Spiels Punkte gibt.

Keine Ahnung ob so ein Spiel gut funktioniert, aber ich halte es für eine interessante Idee. Der Publisher möchte dafür 8000 Euro zur Verfügung haben, dann würde die Umsetzung beginnen. Stand gerade eben waren es 57 Unterstützer, 1732 Euro und es verbleiben noch 25 Tage. Ob die 8000 Euro zusammen kommen weiß ich nicht, ich habe mich mal mit 30 Euro angemeldet. Es gibt nämlich verschiedene Spendenvarianten:

  • ab 1 Euro, einfach unterstützen, ohne etwas dafür zu bekommen
  • ab 15 Euro gibt es das Spiel in einer Retail-Edition
  • ab 25 Euro gibt es das Spiel und ein paar Goodies
  • das lest ihr am besten auf der Seite nach

Mir gefällt die Idee wirklich gut. Man muss sich natürlich klar sein, dass man bei Kickstarter-Projekten immer ein nicht ganz kleines Risiko hat, dass das eingesetzte Geld komplett verloren geht, weil irgendwas nicht funktioniert!

Also, schaut es euch mal an, vielleicht ist es ja auch was für euch.

Clubhouse – WARNUNG

Der 100 Sekunden Podcast lädt ins Clubhouse. Ich möchte auf einen Artikel hinweisen. Der ist eigentlich ein Kommentar, aber ich denke mal der eine oder andere der das liest wird noch mal überdenken ob er das wirklich möchte…

Und nein, das geht nicht gegen den 100 Sekunden Podcast, sondern soll eine wichtige Sicht aufzeigen.

Kann man also sicherlich machen, aber man sollte sich bewusst sein was es bedeutet.

Telegram-Gruppe

Also, kurz und knackig, Telegram ist es geworden. Wovon ich rede? Davon dass wir nach langem (DSM-Definition von lang) Überlegen die Idee vom Glider (manchmal hat der richtig helle Momente) umsetzen und einen Telegram-Kanal einrichten.

Warum Telegram

Als Erstes ging es darum welchen Messenger wir denn nun nutzen, da wollten wir dann schon einen nutzen der bekannt und aktuell ist, ICQ z.B. ist sicher auch der Burner, aber na ja… In die Auswahl kamen Threema, Signal, Telegram und WhatsApp.

Datensicherheit

Da empfehle ich mal den Ct-Uplink der hier eine schöne Übersicht als Podcast hat. Wer GENAU aufpasst und nicht nur hört, was er hören möchte wird schnell ernüchtert feststellen, dass keiner wirklich absolut sicher ist. Ich empfehle aber eh elektronisch nur Dinge von sich zu geben, die ich auch draußen auf der Straße sagen würde bzw. jemandem auch ins Gesicht sagen mag. Aber gut, genau hier flog dann WhatsApp raus, weil ja der erneute Versuch ganz offiziell WhatsApp und Facebook zu verbinden gerade aktuell alle Nutzer ins Überlegen bringt. Ok, vermutlich haben gleich nach der Bekanntgabe sich 80% davon auf Facebook darüber ausgelassen wie schlimm das ist. ITler haben den Witz bestimmt gleich erkannt. Aber gut, mögen viele nicht mehr nutzen, raus damit. Die anderen nehmen sich nicht viel. Zwar gilt Signal als besonders sicher und ist auch noch mit dem Super-Duper-Zauberwort „Open Source“ belegt, aber wirklich sicher macht es das auch nicht. Am suspektesten ist da wohl Telegram, die Software zweier russischer Brüder / Oligarchen die man wohl als unklar einstufen könnte. Das machte es für uns natürlich gleich sympathisch.

Usability

Kurz und klar, die ist für uns viel entscheidender gewesen. Schließlich wollen wir in der Gruppe keine geheimen Missionen starten oder Kinderpornos tauschen, sondern uns einfach nur über Geocaching austauschen. Threma im Playstore geöffnet, da steht was von 3,99 Euro, adieu. Weiter also zu Signal. Tja, zur Zeit nicht ganz stabil da überlaufen, das gibt schon gleich mal zu denken. Kein Web-Client, das ist dann auch schon der KO. Ich möchte nämlich auch auf der Arbeit mal in die Gruppe schauen und da kann ich mittlerweile nicht mehr jede beliebige Software installieren und Handy ist nicht erlaubt. Und damit blieb Telegram das sofort einen guten Eindruck machte und in der Geocaching-Welt ja auch schon von anderen genutzt wird.

Und nun

Und so fiel die Entscheidung dann letztendlich leicht, zumal auch die bisherige Resonanz genau in diese Kerbe schlug. D.h. nahezu alle mögen Telegram. Somit wurde der Kanal eingerichtet und ihr könnt jetzt gerne beitreten.

Warum überhaupt eine Gruppe

Weil wir es können! Im Ernst, wir sehen das als Feedback-Kanal. D.h. weniger wir wollen die Gruppe bespielen als eher Leser und Hörer sollen hier ihr Feedback geben damit wir für uns auch einschätzen können wo wir noch Ecken und Kanten glätten können. Ist halt ein Versuch, wenn nichts kommt, kommt halt nichts. Dicht machen können wir den Kanal ja jederzeit, wenn er nicht genutzt wird.

Ändert das ansonsten etwas

Ja, aber nur wenig. Der Instagram-Kanal bleibt bestehen wird aber kaum noch bespielt. D.h. ich werde da ab und an mal Fotos posten aber eher für mich damit ich die in Facebook als „an diesem Tag“ habe und das war es dann auch. War eh eher so ein Experiment und irgendwie ist Instagram für uns kein brauchbarer Kanal. YouTube lassen wir mal so vor sich hin vegetieren, vielleicht machen wir da ja irgendwann noch mal was. Twitter bleibt, wie es ist, für das übliche Geplänkel. Die Facebook-Gruppe bleibt ebenfalls, wird wie zuletzt eh nur noch als besserer RSS-Feed genutzt für die, die lieber dort benachrichtigt werden als über einen RSS-Reader. Somit wäre dann die Telegram-Gruppe der Haupt-Kanal und für jeden leicht zugänglich auch, wenn er z.B. Twitter und / oder Facebook nicht mag.

WO

Na, HIER