Podcastkeller – Postkarten

Hui, wir renovieren gerade den Keller und dabei kam mir auch der Gedanke die ganzen Postkarten die von Hörern kommen mal aufzuhängen. Was ich als erstes feststellen durfte, das sind mehr als ich im Gedächtnis hatte 😎 So ein Postkarten-Vorhang hat zwar schon ganz gut Platz, aber 50 Fächer reichen vorne und hinten nicht.

Also habe ich den Dreireiher schon mit der Schere bearbeitet um jeden schmalen Platz zu nutzen, ein paar müssen ja auch für neue Karten frei bleiben.

Also wird so langsam jedes Fleckchen genutzt und es reicht immer noch nicht, jetzt muss ich mal über neue Lösungen nachdenken.

Und danach warten schon die Holzcoins, die wollen ja auch repräsentativ untergebracht werden 😎

Es gibt also noch viel zu tun, packen wir es an…

Selber Woodcoins lasern

Es ist ja kein Geheimnis dass der LaserLogoShop mein Favorit ist wenn ich mal wieder Goodies für den Podcast oder auch für mich selber benötige. Bei Mario werde ich gut behandelt und bekomme gute Ware zu, aus meiner Sicht, anständigen Preisen. Was will man mehr?

Nun, das funktioniert natürlich nur bei einer gewissen Mindest-Abnahme-Menge. Keine Firma kann wohl individuelle Goodies zu annehmbaren Preisen liefern wenn ich z.B. nur 4 oder 5 WoodCoins benötige.

Vielleicht noch mal als Einwurf, warum WoodCoins, ich habe die ja selber oft genug als Pellets für den Kamin betitelt und tue es manchmal immer noch. Ganz einfach, Coins empfand ich schon immer als sehr schön aber auch viel zu teuer. Wenn ich mir davon welche für den Podcast machen lassen möchte bin ich mit vierstelligen Summen dabei. Oder ich verkaufe einen Teil gleich über den Shop des Anbieters, aber dann bin ich schon wieder vom Geschmack der Masse abhängig und nö, das ist mir einfach zu viel Geld für die Gegenleistung. Und ja, ich hätte das Geld sogar übrig, aber das kommt auch daher dass ich unsere Geld eben nicht ganz so beliebig ausgebe 😉 Dann gibt es da noch die Token, aber ich mag einfach kein Plastik. Hat nichts mit irgendwelchen fanatischen Umwelt-Gedanken zu tun, ich mag einfach die Haptik schon nicht. Also bleiben für mich WoodCoins, die sind handlich, mittlerweile auch in Farbe zu haben und preisgünstig, das passt halt einfach.

Aber zurück zum „selber machen“. Es geht also um Einzelstücke und was überhaupt so machbar ist, man ist ja auch ein Spielkind 😎 Also habe ich etwas geforscht und letztlich ist es dann ein KKmoon 3000 Laser geworden. Warum gerade den? Ganz ehrlich? Fand ich optisch am schönsten, ansonsten fehlt mir völlig das Know How um da eine wirklich fundierte Entscheidung zu treffen. Bewertungen waren ja auch ganz ok. Und schon 1 Tag später war das Gerät da. Ich verzichte mal hier auf Fotos, die wären auch nicht anders als die die man bei Amazon anschauen kann.

Erstaunlich ist bei den Asiaten immer der Lieferumfang. Nicht nur das Gerät, nein, für die Platte die man als Sichtschutz anschraubt ist sogar noch ein Schraubenzieher dabei. Treiber und Software nicht auf antiker CD, nein, ein 120 MB USB-Stick liegt bei. Ok, dafür ist die Anleitung ein Witz und das Anleitungsvideo hat was von Kindergarten. Die Software-Einstellungen muß man sich wirklich eher selber beibringen. Apropos Software. Ein Treiber der sich problemlos und intuitiv installieren lässt und die Software eine einzige EXE die man einfach ausführt und das war es dann auch, völlig ausreichend für das was ich vorhabe.

Ein paar Experimente und das Ding lief schon mal brauchbar an. Erstes Bild ganz ok, nur etwas verrußt. Das schien mir aber an dem Holz zu liegen, 4 Holzplättchen zum experimentieren waren dabei. Dann habe ich mal einiges gebrannt und man sieht recht deutlich dass ich noch übe 😎

Hier war der Laser doch noch etwas zu „zärtlich“ eingestellt.
Hochkant war immer noch zu zärtlich, Stufe 10. Dann unten Stufe 30 und oben Stufe 50, das wurde schon besser, da bin ich schon ganz zufrieden.
Am Versuch Graufstufen ist noch optimierungsbedarf 😎 Darin liegt offensichtlich nicht die Stärke des Lasers und/oder ich bin noch zu doof dazu.

Es gibt eigentlich nur zwei Einstellungen. Die eine steuert wohl s/w oder Graufstufen, die andere wie tief der Laser brennt. Damit eiere ich gerade rum. Zu Weihnachten werde ich wohl noch nichts zusammen bekommen 😉 By the way, so eine Coin dauert durchaus schon mal 20 Minuten, eine Seite! Und es sollte auch ein Raum gewählt werden in dem Brandgeruch nicht stört 😎

Weiterhin durfte ich feststellen dass WoodCoin-Rohlinge gar nicht so richtig einfach zu bekommen sind. Am dichtesten dran waren Rohlinge mit 35 mm Durchmesser aber dann 10 mm Dicke und die Coins sind eigentlich 7 mm. Da es ja nun schon etwas Zubehör gibt um Coins zu präsentieren wollte ich natürlich schon gerne 35 * 7 mm haben. So habe ich meine letztlich beim LaserLogoShop bekommen, hätte ich auch gleich dran denken können 😎

So, das war ein erster Einblick, ich werde sicher noch mal von Erfahrungen berichten, jetzt wird erstmal weiter gelasert 😉

Neues auf Amazon, Netflix und Co. finden

Bei uns sind es Amazon und Netflix, sozusagen die Nachfolger des altertümlichen TVs. Nur war es irgendwie nie so richtig einfach heraus zu finden was es eigentlich an Neuigkeiten gibt. Dazu war die Schwemme an neuen Filmen doch sehr groß und dabei ist leider oft auch viel Mist. Und so machte ich mich irgendwann mal auf die Suche im großen Netz ob es da nicht irgendetwas übersichtliches gibt über dass ich dieses Problem lösen kann.

Und siehe da, es ward etwas gefunden 😎 Just Watch, eine Seite die täglich die Neuigkeiten diverser Sender aufzeigt. Und nicht nur Netflix und Amazon, auch Sky und diverse andere Sender sind hier enthalten. Dazu gibt es auch noch diverse Filter und Listen, sozusagen wieder mal so eine eierlegende Wollmilchsau. Dabei kann ich die Funktionen kaum beurteilen, ich nutze sie kaum. Mir reicht nämlich vollkommen die Möglichkeit auf die schnell schauen zu können was die letzten 2-3 Tage neu dazu gekommen ist und dies bei Interesse auf die Watchlist zu packen.

Wer also ebenfalls nach etwas sucht das ihm hilft die Übersicht zu behalten solltet ihr dort mal schauen, hat wirklich was.

Podimo – Podcaster-Paradies?

Plötzlich gab es Mail von Podimo. Es wurde sozusagen das Podcaster-Paradies angeboten, die hosten einen kostenlos und schütten auch noch eine anteilige Beteiligung aus?! Wow! Ach hups, das tun sie aber nur wenn man exklusiv bei ihnen ist. Bekommen hat die Mail wohl jeder Podcast der bei iTunes gelistet ist denn über die EMail-Adresse kam die Werbung rein. Schon dieses EMail abgreifen ist eher so lala.

D.h. ab Januar 2020 soll es für Hörer Geld kosten und zack wäre eine exklusiv gelisteter Podcast nur noch für zahlende Hörer und nur noch bei Podimo zu hören. Dafür bekomme ich dann 50% von irgendwas bei dessen Abrechnung ich mich auf den Anbieter verlassen muß denn ich kenne die Zahlen ja letztendlich nicht. Wobei ich da sogar vermute dass es sauber laufen wird. D.h. Podimo behält „nur“ 50% der Einnahmen die sie durch die Podcaster generieren. Dafür stellen sie lediglich das Hosting zur Verfügung und ob das mit einem normalen WordPress-Blog mithalten kann? Keine Ahnung.

Variante 2 wäre offen dort zu listen, dann gibt es noch 20% von irgendwas. Nur welcher Hörer sollte meinen Podcast dann kostenpflichtig hören wenn er ihn doch auch umsonst hören kann? Und wenn Podimo einen Teil der Einnahmen dafür ausschüttet, ist das nicht eher unfair gegenüber den exklusiven Podcasts?! D.h. nutzt die App für irgendeinen kostenpflichtigen Podcast. Und weil er die eh schon zahlt hört er auch kostenlose dort gelistete Podcasts. Dann bekommen die Geld obwohl sie gar nicht wirklich was für Einnahmen getan haben, als exklusiver Podcast würde ich das zumindest merkwürdig finden.

Ich habe also die Wahl für eher Kleingeld in ein geschlossenes System zu wechseln oder noch kleineres Geld in ein halb offenes System. Letzteres könnte ich ja noch nachvollziehen, nur ist mir das alles viel zu kleine um mir den Verwaltungsaufwand anzutun denn man sollte sich klar sein dass man mit so einem Wechsel auch schnell mal gewerblich werden kann und das zieht so einiges nach sich!

Wer sich nicht entscheiden kann, Podimo „hilft“. Die greifen dann den RSS-Feed einfach mal so ab. D.h. dann ist man halt dort gelistet ohne überhaupt gefragt zu werden, dickfälliger geht es kaum noch. Aber nehmt es denen nicht übel, man merkt dort eigentlich eh bei jeder Interaktion dass die eigentlich mal so gar keine Ahnung von Podcasting haben. Wozu auch, für meinen Geschmack will man da einfach mit einem Hype-Thema Geld verdienen und ich bin gespannt wie lange es dauern wird bis die wieder dicht machen. Podcasting lebt nicht nur von der Vielfalt sondern mal ganz klar auch von dem Faktor kostenfrei!

Mir ist es letztlich egal ob wir da nun gelistet sind oder nicht, ich werde uns da auf jeden Fall nicht anmelden.Viel wichtiger, wir sind und werden immer kostenfrei bleiben! Und auch allen Hörern kann ich nur empfehlen die lieber links liegen zu lassen, es bringt keinen Vorteil. Es sei denn die exklusiven Podcasts sind euch wirklich Geld wert?! Aber dann gibt es meist Alternativen mit Spenden-Button, da kommt das Geld dann wenigstens den Podcaster direkt zu Gute und ihr entscheidet selber wieviel.

Motorola Mod-Konzept Handy

Da ich nun rund 2 Jahre ein Handy und ein Akku-Mod in Nutzung habe dachte ich mir ich könnte mal über die Erfahrung schreiben.

Seit dem 29.08.2017 habe ich eine Motorola Moto Z Play Smartphone. Es war zu der Zeit ein Auslaufmodell weil gerade der Nachfolger erschienen war. Ich wollte aber lieber die erste Version da der Akku etwas größer war. Und das ist bei mir ein wichtiger Grund mich für ein Handy zu entscheiden. Das es ein Motorola wurde lag ebenfalls am Akku denn mir war das Mod-Konzept von Motorola durchaus sympatisch, mit dem es einfach möglich ist einen zusätzlichen Akku anzuhängen. Und zwar nicht wie eine Powerbank mit nervendem Kabel sondern einfach anklicken. Mir ist es eh schleierhaft warum der Trend „immer dünner“ immer weiter geht. Moderne Handys kann man für meine Geschmack kaum noch richtig festhalten da sie so dünn sind dass sie sich schon nicht mehr gut halten lassen. Und ein paar Gramm mehr sind mir sogar lieber um es satter in der Hand zu haben. Grundsätzlich war das Z Play eine gute Entscheidung, das Handy ist echt stabil und tut nun 2 Jahre klaglos seinen Dienst.

Kurz nach dem Kauf des Handys folgte dann das Akku-Pack als Mod. Und ja, wirklich super, einfach anklicken und Laufzeit verdoppelt. Das Gerät war 1 1/2 mal so schwer wie vorher und etwa doppelt so dick. Für meine Wurstfinger fühlte sich das erheblich besser an als vorher, also ein doppelter Gewinn! Selbst mit durchgehender GPS-Nutzung, ansonsten ja ein Akku-Killer, lief das Handy locker 12 Stunden durch, ein Traum. Nach rund 6 Monaten gab es dann aber leichte Probleme, das Mod wurde nicht mehr stabil erkannt. Also reklamiert und schwupps, am 03.09.2018 war ein Ersatz da mit dem alles sauber funktionierte.

Mittlerweile funktioniert es mehr oder weniger gar nicht mehr, teilweise meldet das Handy dann ununterbrochen Kontakt und sofort wieder Kontaktverlust. Dazu ergibt sich das Problem dass sich das Handy dabei immer anschaltet und dann in der Tasche anfängt selber zu bedienen wenn man Pech hat. Schon mehr als einmal war so einiges verstellt.

Insgesamt empfinde ich das Mod-Konzept als eine tolle Idee, gerade mit dem Akku-Pack. So kann ich z.B. das Akku-Pack laden und gleichzeitig das Handy weiter nutzen, auch sehr angenehm. Im Prinzip funktioniert das Akku-Pack wie eine normale Powerbank, ist aber besser integriert. So lädt er das Handy immer nur auf 80% auf um den Akku zu schonen, auch eine durchdachte Funktion. Dennoch ist das Konzept für mich nur zum Teil geglückt. Das Problem ist dass der Kontakt trotz der wirklich starken magnetischen Verbindung doch niemals wirklich bombenfest ist und das wird wohl auch kaum zu erreichen sein. Und das nervt über längere Zeit halt immer wieder ein wenig und aus immer wieder ein wenig wird irgendwann „es nervt einfach“.

Beim nächsten Handy-Kauf werde ich eher auf den Hauptakku schauen. D.h. eher ein Handy aus der Nische mit wirklich großem Akku. Z.B. ein No Name mit ganz fettem Akku und Outdoor-Fähigkeit. Die Laufzeit wäre mir dabei wichtiger als das aktuellste Android. Mal sehen was kommt. Oder halt ein „normales“ Handy mit einer Hülle die einen Akku integriert hat.

GIFF? – Nein, das kann weg ;-)

Natürlich ist die Überschrift wieder etwas reißerisch, aber sonst lockste ja niemanden an 😎

[Political Correctnes Disclaimer] … alle Gewinner die im Finale… …alle ganz dolle viel Arbeit rein gesteckt… …alle Helden der Community… …keiner kann es besser…[end]

[eigene Correctnes Disclaimer] Ich kann es nicht besser und ich habe gegen keinen der Filmemacher etwas, denn kennen tue ich keinen von ihnen. Die Beurteilung hier ist ein völlig subjektiver eigener Geschmack und soll niemandem auf gezwängt werden. Aber ich habe einen Blog, eine Meinung und somit schreibe ich halt darüber 😎 [end]

So, nun war ich auf dem GIFF-Event in Burgdorf und habe die GIFF-Filme sehen dürfen. Wobei bei einem nicht ganz kleinen Teil die Aussage erleiden müssen fast besser passen würde. Kein Witz, für meinen Geschmack waren dieses Jahr die Filme erheblich schwächer. Ob das nun an den Filmemachern oder den Vorstellungen Groundspeaks geschuldet ist, keine Ahnung. Im Normalfall lassen sie ja nur glatt geschmirgelte Kinder-geeignete Filme zu die nicht den Hauch einer Kritik enthalten dürften. Und so kamen mir die dieses mal auch extrem vor.

Einzig der Film der Werbung für Cachen in Tschernobyl macht kam uns schon arg absurd vor. Die Gegend ist verstrahlt und Groundspeak lässt einen Film zu der Werbung macht dort zu cachen? Wer in der Schule etwas aufgepasst hat sollte eigentlich wissen was Strahlung so alles nettes verursachen kann?! Von mir aus soll ja hinfahren wer mag, nur bitte sollte danach die Krankenkasse nicht die Kosten für Spätschäden zahlen müssen! Klar, „der Russe“ hat das Gebiet ja wieder freigegeben, was soll da schon schief gehen 8-(

Aber genug mit den nicht so guten Seiten, es gab ja auch gute Filme.

Auf jeden Fall gut anzuschauen waren “ TFTC 2019 • treasurehuntergd “ und “ go GEOFIT • ninalestone & rosidr3 „. Mit ein paar Abstrichen auch “ A normal GEOday • AlboGIFF_Team “ aber da war das Schauspiel schon eher dünn.

Unsere Nummer 3 wäre „Cache Police • Northern Rivers Caching Community“. Witzig umgesetzt und mit einem Stück Aufklärung zum Benehmen. Manchmal etwas dürftiges Schauspiel, insgesamt aber doch ganz gut gelungen.

Nummer 2 und das nur knapp an 1 vorbei wäre der gute alte Finne mit “ Geocaching Documentary from Finland – Being Stealth • weellu & Harjus “ der eher schwach begann aber dann umso stärker zulegte, vor allem der Schluß war schon sehr cool.

Und die Nummer 1 “ Looking for a New Love • harogs & geocachingclown „. Der hatte zwar keine eigentliche Aussage, war aber einfach knackig auf den Punkt gebracht und, war so richtig witzig und hatte die besten Schauspieler.

Und bevor schon wieder einer die Messer wetzt, sind nur persönliche Eindrücke und sehr subjektiv. Insgesamt fanden wir die Qualität auf jeden Fall eher schwach und nach 30 Minuten hoffte ich das erste mal es würde bald zu Ende sein. Und das lag mit Sicherheit nicht am Event sondern nur an den Filmen 😉 Bin schon gespannt wer dieses Jahr gewinnt.

Laufband läuft immer noch

Wie schon angedroht werde ich immer wieder mal berichten wie sich das gute Stück so schlägt. Und da mittlerweile schon wieder 5-6 Monate rum sind und ich gerade wieder ein halbes Stündchen drauf gelaufen bin bietet es sich gerade an.

Ich nutze das Laufband weiterhin unregelmäßig wenn mir gerade mal nach Bewegung ist und das Wetter meine Motivation einzudampfen droht. Und es hat sich eingespielt. Mittlerweile hat mich das Teil dazu gebracht wirklich auch immer ein wenig zu laufen. So bin ich mittlerweile bei einem Start mit 2:30 Minuten bei 8,5 km/h, dann direkt danach 2:30 Minuten 7 km/h und dann wird 25 Minuten bei 5 km/h zügig gewandert. Wobei oft auch einfach nur 30 Minuten 5 km/h gewandert wird. Die Zeiten haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, das hat sich nach und nach für mich als angenehm ergeben und die 30 Minuten halte ich ein da ich des öfteren gelesen habe dass sich die günstigen Laufbänder nach 30 Minuten abschalten um nicht zu überhitzen. Das scheint unser nicht zu tun aber es kann ja eigentlich nicht schädlich sein wenn man es schonend nutzt.

Lesen oder ähnliches ist während des Laufens/Gehens definitiv nicht drin, zu viel Bewegung, da müsste man sich wohl irgendwas spezielles einfallen lassen. Audio ist mir etwas zu langweilig weil ich ansonsten 30 Minuten die Kellerwand anstarren würde. Hier greift dann Netflix oder Amazon Prime, genau richtig. Wir haben im Keller eh einen Rechner stehen der diverse Aufgaben übernimmt und dafür rund um die Uhr läuft und einen uralten Fernseher von Aldi, damit war es einfach hier ein kleines Kino vor dem Laufband aufzubauen und das lohnt sich.

Fazit nach so ca. 1/2 Jahr. Guter Kauf, tut gut und macht Freude, mehr kann man wohl kaum verlangen.

P.S.: Gerade den Artikel fertig zeigt heute das Display Ausfallerscheinungen, muss ich wohl mal im Auge behalten…

P.S.S.: etwas Zeit vergangen, das Problem ist nicht wieder aufgetreten.

Readly – Magazin-Flat

Ich habe mal Readly getestet. Der Testmonat kostet 99 Cent, danach kostet die Flat 9,99 Euro im Monat. Was ist das eigentlich? Es handelt sich um eine Flat für Zeitungen und Magazine. Für die 9,99 Euro kann man lesen soviel man mag. Und die Auswahl ist gar nicht mal so klein.

Klar, da ist viel „Schrott“ dabei, zumindest aus meiner Sicht. So einiges was beim Zahnarzt auf dem Tisch liegt wie Neue Blatt und ähnliches ebenso wie das was auf dem Kinder-Tisch liegt von dem ich nie zuvor gehört habe. Aber es ist ein wilder Mix, für Häusle-Bauer, Garten-Liebhaber, Haustiere, Nähen und und und. Aber auch durchaus bekannte Zeitungen, Auto-Bild, Computer-Bild, Connect, usw. Um nun zu beurteilen ob sich das für einen lohnt muss man schon selber schauen da jeder andere Interessen hat, aber die Auswahl ist wirklich, wirklich groß.

Die App für Android ist ganz ok, ebenso der Web-Reader. Wobei beide noch viel Luft nach oben haben. Einstell- und Filtermöglichkeiten sind zwar gegeben, aber noch lange nicht umfangreich genug. Das Lesen selber ist mit beiden Varianten ok und funktioniert gut. Allerdings sollte das Device nicht zu klein sein, mit einem 12 Zoll Microsoft Surface konnte ich gut leben.Finanziell dürfte es sich eigentlich schon lohnen wenn man mehr als 2 Zeitschriften liest denn dann dürfte ein Abo bereits teurer sein.

Mein eigener Test führte tatsächlich zur Kündigung des Abos und dann doch wieder zu einer Verlängerung. Warum? Tja, finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für mich sind 3 Computer-Magazine von Interesse, 2-3 Auto-Magazine, 2 Motorrad-Magazine, 2 Börsen-Magazine und noch 2-3 andere, lohnt sich also absolut. Nur merkte ich dass man so viel gar nicht weg gelesen bekomme und viel zu schnell „drüber lese“. Dazu bin ich wohl zu alt und obwohl eher nerdisch veranlagt, dachte ich. Aber ich habe mich daran gewöhnen können solche Literatur über ein Computer-Device zu lesen. Das Surface Pro hier tatsächlich schon recht perfekt geeignet. Wer kein Problem damit hat so etwas elektronisch zu lesen sollte sich Readly tatsächlich mal anschauen, könnte sich lohnen.

Warum ist der Yeti eigentlich der Yeti?

Auf dem letzten Event am Wilseder Berg wurde mir irgendwann klar dass viele Teilnehmer gar nicht so wirklich wussten warum der Yeti eigentlich der Yeti ist.

Daher hier mal eine kurze Übersicht wie es dazu kam.

Es begann hiermit

Es folgte

und auf dem Event kam es dann hierzu

Ich hoffe das macht einiges klarer 😎

Film „a perfect day“

Mal etwas ganz anderes, ein Film den ich empfehlen möchte, fast schon muss. Eher durch Zufall kamen wir auf den Film „a perfect day“. Und der hat uns wirklich sehr gut gefallen. Normalerweise freuen wir uns dann und gut ist, aber ich fand den so gut dass ich ihn hier einfach mal bewerben möchte.

Wer den detaillierten Inhalt wissen möchte oder weitergehende Infos der klicke auf den Link oben. Ich brauche hier nicht die xte Kritik schreiben oder andere weise Dinge verkünden. Mir geht es eher um den persönlichen Eindruck und Eindruck hat der Film auf mich durchaus hinterlassen. Grob gesagt geht es um die Arbeit einiger Menschen die für eine Hilfsorganisation die Menschen im Balkan während des Balkan-Kriegs unterstützen.

Eigentlich ist der Film schon fast langweilig denn wirklich Action gibt es trotz Kriegswirren nicht. Auch nimmt die Handlung gar nicht mal so sonderliche oder unerwartete Wendungen. Im Gegenteil, teils denkt man immer „aber jetzt passiert was“ und es tut sich wenig bis nichts. Manchmal wirkt die Handlung sogar etwas wirr, aber das hält sich in Grenzen.

Das eigentliche Entscheidende für mich war die „Kunst“ die teils unglaublichen Grausamkeiten des Krieges aufzuzeigen ohne brutale Szenen zu nutzen. Und das tatsächlich kombiniert zu bekommen mit immer wieder eingestreutem Humor. So bedrückt einen immer wieder die unglaubliche Grausamkeit mit der Menschen teils miteinander umgehen und dennoch muss man aber auch immer wieder grinsen. Und dieser Mix ist so perfekt dass ich nie das Gefühl von Geschmacklosigkeit habe oder gar das Gefühl es würde sich über den Krieg lustig gemacht. Dieser Mix ist es wohl der mich an dem Film sehr beeindruckt hat. Zum Ende weiß man nicht recht ob man weinen oder lachen soll.

Daher möchte ich den Film hier mal ausdrücklich empfehlen. Und Ausnahmsweise auch gerne zum kommentieren aufrufen da mich wirklich interessiert wie der Film bei anderen ankommt!