Nachtrag zu Folge 019 – Buchbinder/Geheimpunkt

Hui, wieder mal eine Menge Aufregung und Wirbel, daher mal ein kleiner Nachtrag zum letzten Podcast.

Owner Kinder des Buchbinders

Hier hatten wir ja nur eine Vermutung aus dem Netz genannt. Nun kam eine Mail von jemandem der nach eigener Aussage die Owner kennt:

„Der Helfer (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=0df7154f-7be4-4cf1-8114-0eeae117d396)
Hosch. (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=0e28af28-dc4d-49a6-8183-4ca125113fb5)
und, soweit ich mich erinnere, der Geoliga (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=27b031ad-e010-465a-af73-59f6fad559a0)

… dann könnten Fourtourer noch dazu gehört haben….“

Kannten wir den ersten Tippgeber noch persönlich war dieser sich aber auch nicht völlig sicher, daher wiesen wir ja gleich mehrfach darauf hin, dass es eine unsichere Information ist. Hier ist sie scheinbar sehr sicher, hier kennen wir den Tippgeber aber eben nicht so richtig gut, daher also auch hier bitte mit Vorsicht zu genießen!

Ich weiß aber auch nicht, ob das nun wirklich so wichtig ist, wer da letztlich die Owner sind, viel entscheidender ist doch das merkwürdige Vorgehen zur Favoriten Punkt-Generierung. Daher ist dies auch die letzte Meldung dazu da es aus unserer Sicht nicht so entscheiden ist eine Person an den Pranger zu stellen, sondern die Art und Weise wie da gebettelt wurde.

Geheimpunkt – Daniel Pflieger

Da gab es nun einen 100 Sekunden Podcast in dem der Vorgang „als nicht so gute Idee“ erläutert wurde. Ich finde das zwar etwas dünn aber okay und eine annehmbare Reaktion. Ok, das Eintragen von Cachern die noch gar nicht da waren wurde ausgelassen, aber irgendwas ist ja immer. Da es aber in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich ist überhaupt mal etwas einzusehen, Hut ab, so kann man damit umgehen! Also die Reaktion, den Vorgang der dazu führte natürlich nicht.

Ich möchte es mal so formulieren, manch einer scheint sich zu wünschen der Pflieger würde jetzt als Buße nackig durch Hannover rennen und sich anspucken lassen, aus meiner Sicht wäre das aber vielleicht etwas übertrieben. Man kann das immer aus verschiedenen Perspektiven sehen. Klar kann man unterstellen das wäre eine dünne Rechtfertigung und nur der Versuch zu retten was zu retten ist. Da bin ich dann aber tatsächlich mal positiver gestimmt und gehe davon aus, dass er es ehrlich meint und vielleicht akzeptiert hat, dass es so nicht geht. Wenn ich mir überlege, wie ich selber damit umgehen würde so „erwischt“ zu werden würde ich vielleicht auch versuchen es nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen.

Eine kleine Richtigstellung möchte ich dennoch anbringen. Wir haben nicht zum Boykott aufgerufen, sondern dazu bisher vergebene Punkte zu entziehen, um ein Zeichen zu setzen. Wenn man wieder mal einen Cache macht, von dem man meint, er würde einen Favoritenpunkt verdienen sollte man den auch vergeben, völlig unabhängig vom Owner des Cache. Es geht ja nicht darum hier irgendeine merkwürdige und andauernde Strafaktion zu veranlassen, sondern nur darum ein temporäres Zeichen zu setzen, dass man mit etwas nicht einverstanden ist. Und ich war echt beeindruckt wie die schweigende Mehrheit (in diesem Fall nicht wir als DSM 2 1/2, sondern die wortwörtliche schweigende Mehrheit) reagiert hat und tatsächlich ein Zeichen gesetzt hat.

Danke auch für das Gesprächsangebot, ich sehe nur gar keinen wirklichen Bedarf. Das Statement war okay, was sollte da noch zu sagen sein? Ob es nun ehrlich gemeint ist oder nicht kann letztlich nur die Zeit zeigen, bzw. das Verhalten in der Zukunft.

Und damit sollten wir das Thema vorerst schließen denn weiteres hin und her würde letztlich niemandem etwas bringen und hätte eher was von einer unerquicklichen Schlammschlacht. Wenn wieder was kommt werden wir mit Sicherheit sofort wieder bei der Berichterstattung dabei sein, verlasst euch drauf.

Grundsätzliches

Es sei noch mal erwähnt, wir sind Boulevard. Wir berichten also gern und mit spitzer Zunge über die Vorfälle, die es im Hobby so gab und gibt. Das sorgt auch mal für Aufregung und Wirbel, wie es der Boulevard halt so mit sich bringt. Und wenn wir mal was bewirken können, umso besser.

Aber sind wir doch realistisch, es wird alles halb so heiß gegessen wie gekocht, nach 1-2 Wochen ist die Aufregung doch meist eh verschwunden und neue Themen füllen die üblichen Kanäle. Und daher werden wir Themen nicht oder zumindest selten über mehrere Sendungen ziehen, wir wollen doch den geneigten Boulevard-Hörer nicht langweilen.

Freeda – die erste Welle

Nun ist die erste Welle mit Zuspruch aber auch Empörung über uns geschwappt und so möchte ich da mal eine kleine Stellungnahme schreiben.

Es begann mit einer Instagram-Storie von Freeda die ich gar nicht wiederfinde?! Verschwunden? Kann aber auch an mir liegen, ich bin ja nicht so der Instagramer. Oder ist nur Fake und ich habe mir das ausgedacht.

Dort wurde erst mal auf Micha und Karo eingehauen die angeblich uns die Mail geschickt hätten. Das stimmt übrigens schon mal nicht. Dann wurde im üblichen Trump – Style alles als gelogen abgestempelt und danach erwähnt das man den Podcast noch nicht gehört habe. Passt irgendwie nicht? Doch, ist halt Trump-Style, erstmal alles als Lüge darstellen auch wenn man noch gar nicht genau weiß was eigentlich vorkam. Von Micha und Karo kam dann gleich eine Gegen-Story und so freuen sich vermutlich viele Instagramer mal wieder über Bewegung.

Die Kommentare

Dann kamen die ersten Kommentare im Blog die von sehr positiv über durchwachsen bis sehr negativ reichen. In der negativen Sicht gab es da im Schwerpunkt z.B. die Andeutung es gehe nur um Content. Und ja, klar geht es um Content, aber das bedeutet noch lange nicht Content um jeden Preis.

Auch Rufmord wurde das erste mal angedeutet, nur wo sind die Unwahrheiten? Dazu aber später mehr.

Als Krönung dann ein Kommentar von Daniel der so seinen ganz eigenen Humor hat. Er regt sich über „Hater und Neider“ auf um uns im nächsten Satz „alte kranke Leute“ zu nennen, das könnte man wohl als AfD-Style sehen. Und als Krönung kommt auch er dann mit der Strafbar-Keule. Aber nun ja, so ist das im AfD/Trump-Zeitalter, man macht das was man anderen vorwirft im nächsten Satz gleich selber und erklärt sich dann am besten noch zum Opfer.

E-Mail von Freeda

Das hat dann auch gleich Freeda grast in einer E-Mail gemacht.

Wir hätten ja reichlich über sie abgelästert, kann man sicher so sehen. In den Videos hätten wir dann ja angebliche Beweise. Da frage ich mich schon mal was daran „angeblich“ ist?! Sie hätten auch schon im Vorfeld mitbekommen das wir nicht die beliebtesten Cacher wären, warum musste ich in dem Moment nur an ein Glashaus denken? Aber gut, das mag sogar so sein. Ich habe schon immer gesagt dass uns wahrscheinlich die Hälfte der Hörer/Leser mag und der andere nicht. Finde ich auch gut, sorgt wenigstens für Reibung und die bringt meist Dinge voran.

Weiter ging es damit dass wir auf „die Hetzjagd“ aufgesprungen wäre und Gerüchte verbreiten würden um schon im nächsten Satz auf dreiste Lügen umzuschwenken, da ist man sich wohl noch nicht ganz einig was es denn nun ist. Uns war nicht mal was von einer Hetzjagd bekannt. Es drängt sich die Vermutung auf dass die beiden noch viel tiefer in einer Art Intrigen-Sumpf hängen als wir vermutet hätten.

Weiter ging es dann mit §186 StGB und dass man das aber gar nicht wolle. Warum nur nicht? Also für meinen Geschmack kann man sich streiten und wenn man sich nicht einig wird ist ein Gericht durchaus Mittel der Wahl um Dinge zu klären. Zumdindest würde ich es nicht persönlich nehmen, von daher voran meine Lieben.

Zusammenfassung

Was waren denn eigentlich die Vorwürfe über die wir berichtet haben?

Spoilerei ohne Ende

Ich denke mal die kann sich wohl jeder auf Instagram und Co anschauen, dürfte wohl kaum zweifelhaft sein?! Diskutabel sicherlich ob das nun so schlimm ist oder nicht, aber das ob ist wohl klar.

das grasen

Auch das ist in den verlinkten Videos des Beitrages wohl kaum zweifelhaft oder wollen die beiden behaupten das wären nur unglücklich gedrehte Zigaretten? Und auch hier, wie schlimm das letztlich ist kann man diskutieren, das ob ist wohl klar.

die Aufkleber

Davon habe ich sogar irgendwo noch ein Bild wie im alten Land eine ganze Laterne beklebt wurde, also auch hier ist die Frage nach dem ob wohl klar.

Wo ist nun also eine Lüge die wir verbreitet hätten? Weder in den Kommentaren noch in der Mail, noch in der Instagram-Story ist irgendwo mal erwähnt wo GENAU wir eigentlich gelogen haben sollen! Wundert mich eigentlich auch nicht, es ist halt nur wildes herum gekeule. Was dann auch den Vorwurf von Rufmord, Cybermobbing oder ähnliches schnell ad absurdum führt.

„Bedenkt eure Handlungen in Zukunft“ war ein Satz in der E-Mail an uns

Das tun wir immer und zwar bevor wir etwa tun! Hier haben wir tatsächlich eine Weile überlegt ob wir berichten oder nicht. Vielleicht hätte Freeda ähnliches bei den You-Tube Videos tun sollen?

Klar, hier werden die beiden von sich selbst und zum Teil von anderen zum Opfer stilisiert und man könne doch nicht einfach auf den beiden armen Menschen herum hacken. Stimmt, wir haben auch nicht auf den zwei Menschen herum gehackt sondern auf der Kunst-Pseudo-Influencer-Figur Freeda reist.

DENN, damit begeben sie sich in die Öffentlichkeit und versuchen auf allen Kanälen reichlich Aufmerksamkeit zu bekommen. Und das ist der entscheidende Punkt, sie wollen die größten Blogger der Szene sein, damit sind sie dann auch etwas wie eine öffentliche Person und damit auch durchaus berichtenswert! Nicht mehr, nicht weniger.

Die Unterscheidung mag nicht jedem klar sein, für uns gibt es die aber durchaus. Wer mal drauf achtet wird merken dass wir auch nahezu nie über die Realnamen sprechen sondern immer über Cacher-Namen da wir immer versuchen eine Trennung zwischen Person als Mensch und Person als Cacher hin zu bekommen.

Fazit

Wir sehen es positiv, so hat die Szene mal wieder einen Aufreger und letztlich ist ja auch negative Werbung dennoch Werbung. Offen gestanden hätten wir gar nicht mit so viel Resonanz gerechnet. Warten wir einfach eine Woche ab dann ist die ganze Geschichte eh auf Seite 2 gerutscht und damit erledigt.

Legal, Illegal, Scheißegal?!

Heute war ich mal kurz raus cachen und stieß dabei auf einen Cache den ich subjektiv ok finde. Er soll eigentlich auch nicht das Thema des Artikels werden sondern eher so eine Art „Symbol“. D.h. bitte nicht drauf rumhacken, bei diesem Cache ist nämlich nicht mal ganz klar ob er wirklich ein Problem hat. Er bietet sich aber halt wunderbar an um ein grundsätzliches Problem zu beschreiben. Es handelt sich um den Cache „Corona Tour #1: Stadersand“.

Worum geht es denn nun? Also, um den Cache zu machen läuft man zu einem Leuchtturm.

So weit, so gut. Der Weg ist weder gesperrt noch ist sonst irgendwo der Zugang verboten, d.h. völlig in Ordnung. Vorne angekommen steht man dann aber vor einem Gitter das den Zugang verwehrt und der Cache ist hinter dem Gitter. Klar, theoretisch kommt man auch ran wenn man den Betonpodest umrundet und von hinten eine Leiter ran stellt, aber das ist wirklich eher eine theoretische Möglichkeit den der Untergrund sind dort die üblichen Ufer-Befestigungs-Steine auf denen man wohl lieber keine Leiter anhängt. Vielleicht gibt es auch noch die Möglichkeit sich lang zu machen oder man Harry Potters Zauberstab dabei. Kurz und klar, kein wirklicher Grund für einen NA weil es ja eine legale Möglichkeit gibt. Und die Dose wird sich eh nicht lange halten da sie bereits jetzt ein feuchtes Logbuch hat. Aber es ist eben auch ein gutes Beispiel weil eben exakt keiner die legale Möglichkeit nutzen dürfte sondern so wie auch ich, mal eben rum ums Gitter und gut ist. Hier sieht einen so schnell niemand und so lange man den Turm nicht zu betreten versucht wage ich zu prognostizieren dass es auch niemanden interessiert.

Die Frage ist, wie seht ihr das? Ist es für euch so eine Dose ein Problem? Und seid bitte ehrlich, ein fragwürdiges Licht aufs Hobby wird so eine Dose kaum werfen da sie wirklich niemanden „belästigt“, also kommt bitte nicht mit Pseudo-Argumenten sondern schreibt mal was ihr wirklich darüber denkt. Wie immer lasse ich alles was nicht beleidigend ist stehen.

Nachdem ich mich jetzt eine Weile mit der Frage beschäftigt habe bin ich mir klar geworden dass ich die Dose jederzeit wieder machen würde in dem ich das Gitter kurz umklettere. Dabei achte ich schon peinlichst genau drauf das gerade niemand in Blickentfernung ist, aber mehr auch nicht. Und ich habe nicht mal ein wirklich schlechtes Gewissen danach. Warum nicht? Weil ich das pragmatisch sehe, d.h. die Sperre soll den Zugang zum Turm verhindern und den versuche ich ja auch gar nicht erst zu betreten. Man kennt das ja, so baut sich jeder seine eigene Moral, das was man macht ist immer gerade noch so in Ordnung… Und nicht zu sehr an diesem konkreten Cache aufhängen, er ist wirklich eher ein Symbol, davon gibt es nun wirklich reichlich.

Also ein Artikel bei dem ich mich wirklich mal über Kommentare freuen würde!

Totes Pferd braucht Anabolika

Sehen wir es positiv, die umstrittene Entscheidung keine neuen Caches zu publishen scheint immerhin der Konkurrenz, also Opencachning gut zu tun. Zumindest wäre das eine nicht ganz unwahrscheinliche Erklärung für den enormen Zulauf dort. Klar, es gibt bei Groundspeak auch so genug Caches, aber vielleicht geht diese Entscheidung genug Leuten auf den Keks so daß sie sich nun doch auch mal bei der anderen Plattform umschauen. Eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Publish-Sperre habe ich übrigens vom HQ leider noch nicht erhalten.

Leider kommt nun natürlich genau das was zu erwarten war, auch bei Opencaching sieht es nicht so viel besser aus als bei Groundspeak, wenn man wächst wird es schwieriger, daher auch ein „Hilferuf“ von dort. Sowohl Geld, Performance als auch Support werden wohl zur Zeit etwas schwierig und um Spenden wird gebeten. Vielleicht sollte man eine Premium-Memberschaft einführen 😎

Also wir raten weder zu noch ab, ich speziell habe mein OC-Experiment Nr. 130482 gerade wieder beendet und festgestellt das es mir wie mit Linux geht. Also ja, interessant, aber für mich nicht sinnvoll nutzbar 😉 Aber wer eine Alternative haben möchte muß sie halt auch mit Rat und Tat unterstützen, ansonsten wird das nichts!

Eilmeldung – es wird scheinbar wieder gepublished

Also scheinbar scheinen sich nicht näher genannte Verordnungen geändert, Behörden umgedacht zu haben, oder man weiß es wie immer nicht so völlig genau 😎

ABER, scheinbar wird wieder gepublished?! Man muß also wohl davon ausgehen dass alle Cacher über Nacht vernünftig geworden sind oder die Pandemie beendet ist, ist dann ja auch Wurst.

Also, freut euch auf neue Caches!!

Ich laser weiter

Weihnachten vorbei, jetzt ist wieder mal etwas Zeit vorhanden um sich weiter mit dem Laser zu beschäftigen. Es ist bisher so zweigeteilt, richts schwarz-weiß Bilder keine Problem, Graustufen geht so gar nicht obwohl die Software so eine Einstellung hat.

Einfach Wood-Coins sind somit sogar recht einfach, man muß einmal die Einstellung heraus probieren und dann go. So läuft der Laser auf 100%, die Tiefe steht am besten auf 20-25 und dann ist das was er brennt eigentlich schon völlig ausreichend für das was ich erreichen wollte. Einzig auf die Schrift muß man aufpassen, die sollte nicht zu klein werden. Die ist zwar ansonsten auf der Coin zu lesen, aber man benötigt nahezu eine Lupe 😉 Das war dabei eigentlich das Hauptproblem, arbeiten an einem Bild am großen Monitor und nicht dran denken dass es auf der Coin später halt viel kleiner ist. Aber daran gewöhnt man sich natürlich recht schnell.

Dann habe ich mal mit einfachen Bilder experimentiert, aber trotz Software-Einstellung, wirklich klappen tut nur schwarz-weiß was aber für einen Laser in der Preisklasse ja auch völlig ok ist. Damit gehen dann aber halt auch nur Bilder die in schwarz-weiß noch gut aussehen, jede Graustufe kann man (jedenfalls nach meinen bisherigen Erfahrungen) komplett vergessen.

Um das mal zu relativieren, die Anleitung zu dem Laser ist ein schlechter Witz. Immerhin gibt es einen USB-Stick mit Treiber und kurzem Filmchen, der erklärt aber auch nicht wirklich viel mehr als wie es so grob los geht. Die Software kann genau dass was sie soll, aber eben auch keinen Handschlag mehr und nach einer Anleitung oder Hilfe braucht man nicht weiter suchen. Daher dauert es halt etwas sich zurecht zu finden da man halt testen muß. Der Beutel Rohlinge hilft da ungemein weiter 😎

von links nach rechts geht es voran. Der Brocken sieht dabei auf dem Bild besser aus als im Original. Die Coin mit unserem Logo ist hingegen top, nur auf diesem Exemplar war die Schrift noch viel zu klein.

Reviewer aus Nordkorea?

Es werden keine neuen Caches gepublished. Irgendwie dachte ich eigentlich Groundspeak hätte das entschieden, aber nein, die Reviewer waren es?! Da fällt mir gelinde gesagt das Essen aus dem Gesicht? Die Begründung wäre ja wohl die Befürchtung dass sich an einem neu gepublishten Cache Rudel bilden könnten und das ja nicht in Ordnung wäre. D.h. die halten die Cacher schlicht für zu doof zu erkennen dass am Final schon eine Person ist und die würden dann dennoch hingehen?! Und was dann, da wird sich dann gegenseitig abgeleckt? Obwohl, wenn ich das so lese, wird von Befolgung von Richtlinien u.ä. schwadroniert, aber eine wirklich Begründung oder der Zusammenhang ist eigentlich gar nicht zu finden?!

Wir hatten (DDR) und haben (Nordkorea) doch schon Länder die so besorgt um ihre Bürger sind dass sie ihnen sogar die Ausreise untersagen damit ihnen im Ausland nichts Böses widerfährt. Seit wann führen wir das hier auch ein?

Im Ernst, traut man den Cachern ernsthaft nicht zu dass sie Abstand halten wenn sie sich in jeztigen Zeiten an einem Cache treffen? Glaubt ihr, liebe Reviewer, denn wirklich dass Menschen die an einem Cache zur Zeit ein Rudel bilden woanders kein Rudel bilden würden? Oder glaubt ihr an illegale Grenzübertritte wegen sehr beliebter Caches? Ich kann nicht glauben dass ein Cacher wegen eines Caches gegen irgendwas verstösst gegen dass er sonst nicht auch verstossen würde! Nehmt euch ein Beispiel an der Regierung. Ja, tatsächlich ist sie zur Zeit ein wenig Vorbild, sie überdenkt nämlich bei jeder Entscheidung ob sie demokratischen Grundsätzen entspricht. Und genau daher haben wir eben keine völlig sinnlose Ausgangssperre sondern es wird sogar explizit darauf hingewiesen dass Spaziergänge gemacht werden SOLLTEN und man dafür auch gern ein Stück fahren darf. Und plötzlich, passt im Moment halt zwecks Begründung besser, wird Geocaching vom Sport (wie es bisher eher eingeordnet wurde) zum touristischen Ausflug umgelabelt…

Klar, der Grundgedanke ist erkennbar, man will die Cacher vor sich selber schützen, an sich eine nette Idee. Aber ob irgendwelche Reviewer wirklich die richtigen Menschen sind um für eine ganze Gruppe Entscheidungen zu treffen, da kann man mehr als nur geteilter Meinung sein!

Für mich ein eher trauriges Kapitel in meinen 16 Jahren Geocaching. Wer sich schützen will kann doch schlicht daheim bleiben, aber die Entscheidung sollte man dem Cacher überlassen und nicht durch scheinbare Fürsorge zum Diktator mutieren. Ich hoffe es war wenigstens eine knappe Entscheidung und nicht alles Reviewer halten dieses Vorgehen für angemessen.

GGZ – das Programm

Hui, die Zugriffszahlen auf den GGZ-Artikel haben mich wirklich überrascht, scheint ein Thema zu sein dass erstaunlich viele interessiert! Und das obwohl es, wie in den Kommentarten zu lesen ja schon seit 2015 oder so eine Lösung gibt die wohl auch gut funktionieren soll. Die Lösung hatte ich vorher zwar gesehen, aber dank Phyton und Comand-Line war die für mich nicht so interessant. Nichts gegen die Comand-Line, aber die ist mir dann doch zu händisch. Außerdem ging es mir weniger um eine wirkliche Lösung als eher um so eine Art Fingerübung, mal was anderes Programmieren als ich es sonst auf der Arbeit mache. Gehupft wie gesprungen, jetzt ist was fertig. Einiges an der Programmierung wirkt vielleicht auf den ersten Blick befremdlich. Das ist zwei Dingen geschuldet. Zum einen hat Groundspeak ein zum Teil wirklich seltsames Vorgehen in ihrem Datenforma, zum anderen ist es halt auf die schnelle zusammen geschustert.

Eins mal vorab, wer was Ausgereiftes sucht dass er problemlos sofort einsetzen kann und mit wenig Fehlern rechnen muß, dann nehmt was ggzgen!! Ich habe hier in Visual Studio (VB) was zusammen geschraddelt das funktioniert, aber keine Fehlerabfang-Routinen oder irgendwas integriert hat. Es ist ein wenig getestet, zum Glück scheint der liebe Markus Gründel damit was anfangen zu können, daher hatte ich sozusagen einen Tester mit echten Daten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher dass ich mir ohne den einen Anwender der damit was anfangen kann überhaupt so viel Arbeit gemacht hätte 😎

Aber lange Rede, kurzer Sinn, es ist jetzt eine einfache Programm-Version fertig geworden und mehr Zeit möchte ich auch gar nicht versenken. Sie funktionert bei mir und dem Markus, ist also wohl nicht so ganz verkehrt. Und damit, wer immer möchte, damit rumexperimentiert werden kann stelle ich die hier mal zur Verfügung. Und zwar mit Source-Code. Vielleicht möchte ja einer mit Programmierung beginnen oder irgendwas für sich selber anpassen oder was auch immer. Das Visual-Studio gibt es ja auch in einer kostenfreien Version für Hobby-Programmierer. Irgendwelche Rechte habe ich nicht und will ich nicht haben. Wer also das Tool für viele Millionen auf den Markt bringt dem sei das Geld gegönnt 😎

Zur Nutzung braucht ihr diese ZIp-Datei. Entpacken und in ein Verzeichis. Programmierer waren schon immer zu faul um wirklich zu dokumentieren 😉 Und wer eben mag kann sich hier die Quellen runterladen. Viel Spaß damit.

Das GGZ-Format von Garmin

Mit dem GGZ-Format von Garmin kam es ja endlich dazu mal Caches ohne Ende auf einige der Garmin-Geräte laden zu können und die dennoch schnell aufrufen zu können. Das beschreiben sie hier. Wobei beschreiben ja mal wieder eher geprahlt ist 😎 Hinzu kommt dass die Beschreibung wohl uralt ist wenn man sich die genannten Gerät dort anschaut.

Mich interessierte das Format dennoch und so hörte ich mich mal um ob es eine Dokumentation gibt, finden konnte ich leider nichts. Wie das so auf Facebook nicht ganz unüblich ist kamen durchaus Antworten, mit der Frage hatten sie leider meist nichts zu tun. Ist aber gar nicht böse gemeint, bemüht waren alle zu helfen! Und immerhin kam ein Tipp mit der Info dass es eigentlich nur eine Zip-Datei ist. Das hatte ich zwar schon selber ermittelt, war anhand der spärlichen Beschreibung von Garmin nicht so schwer zu erraten, aber immerhin ein hilfreicher Tipp falls dies nicht so gewesen wäre.

Garmin schwurbelt da von speziell komprimierten Zip-Dateien, mir hat sich bisher „speziell“ nicht erschlossen, ist eigentlich eine völlig normale Zip-Datei. Wenn ihr mal schauen wollt schnappt ihr euch eine GGZ und benennt die in ZIP um. Dümmliche Windows-Nachfragen einfach mit JA beantworten

Nun mit 7-Zip oder was auch immer für einem Entpacker auspacken lassen, es entstehen zwei Hauptordner.

In meiner 7 MB Datei waren rund 4000 Caches. Daraus macht er dann in „data“ 8 GPX-Dateien die alle rund 4400 KB groß sind. Genau hier hätte ich halt gern eine Doku, denn so ist unklar ob er das nach Anzahl Caches oder Dateigröße trennt und wenn nach welcher Größe?! Ok, könnte man natürlich mal auf 4400 KB begrenzen und schauen, wissen wäre aber schöner.

Im anderen Strang unter index ist nur ganz unten in v0 etwas. Warum der Strang dann denoch so aufgeblasen wurde ist unklar. Da wird es schon einen Sinn geben, aber ohne Dokumentation wäre das wieder raten. Ich vermute es hat was von Androids Aufbau, dort sehen Verzeichniss-Stränge ähnlich aus, aber wie gesagt, geraten. Ist auch Wurst, in v0 findet man eine index.xml.

Die macht jetzt nicht anderes als auf die GPX-Datein zu verweisen. D.h. der obige Cache liegt in Geocaches_1.gpx, Kurzinfo für das GPS und von wo bis wo er dort liegt. CRC ist nur einmal ganz oben und dürfte eine Prüfsumme sein die sich auf die ZIP-Datei bezieht, da muß ich noch mal genauer hinschauen. Warum hier File-Pos und File-Len angegeben sind ist mir ebenfalls nicht völlig klar, könnte aber performanter sein als von hier auf die GPX zu springen und dort suchen zu müssen. Wird wohl auch seinen Sinn haben. Macht übrigens beim Programmieren viel Freude 😉 Falls da einer was rumprobieren möchte und sich wundert dass seine mitgerechneten File-Positionen nicht stimmen, Stichworte: Carriage LineFeed und Encoding. Programmierer werden wissen was gemeint ist.

Was Garmin da als neues Format aufführt ist also eigentlich nichts anderes als die normalen GPX-Dateien erweitert um eine Index-Datei. Und weil das GPS jetzt nicht mehr alle Daten des Caches lesen muß sondern alles in der Index-Datei hat was angezeigt wird geht das alles erheblich schneller. Die anderen Daten werden nicht mehr komplett eingelesen sondern erst wenn man auf einen Cache klickt. Oh Wunder, oh Wunder, eigentlich ganz einfach.

Ich schreibe mir gerade ein Programm um aus GPX-Dateien GGZ-Dateien machen zu können. Warum? Einfach mal so 😎 Oder weil GSAK irgendwann nicht mehr da ist und ich dann dennoch z.B. auch die Wandernadeln (Harz) auf das Gerät bekommen möchte und das GGZ für mich einen guten Eindruck macht. Einen ersten Rohentwurf der Index-Datei habe ich mit einem zusammen geschusterten Progrämmchen hin bekommen, werde ich demnächst mal auf Funktionalität testen.