Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.

Geocaching – ruhig ist es geworden

Vielleicht liegt es auch daran dass nach nun fast 15 Jahren das Hobby bei uns nicht mehr ganz so weit vorne steht, vielleicht liegt es am zur Zeit doch sehr, sehr heißen Wetter, vielleicht liegt es an der Urlaubszeit, so richtig kann ich es gar nicht einschätzen. Und nein, ich werde mich hier nicht einreihen in die unendlichen Stimmen die meinen Geocaching wäre tot, für mich ist es eher weiter im Wandel.

Ich habe das Gefühl das die Cacher früher echte Fans waren für die Geocaching weniger eine lose Freizeitbeschäftigung war sondern ein wirkliches Hobby, mit allen Auswüchsen die dazu gehören. Also schon fast fanatische Züge was die Ausübung des Hobby betraf, überzogene Ausrüstung und auch mal heftige Auseinandersetzungen. Heute scheint mir die Mehrheit das Hobby nur noch als Animationsmöglichkeit zu nutzen, d.h. wie es gedacht ist, was daraus wird, alles nicht so wichtig. Klingt jetzt eigentlich negativer als gemeint, vielleicht ist das ja die viel bessere Sichtweise!

Auffällig ist für mich einfach dass in den Gruppen die ich in Facebook in Bezug auf Geocaching noch abonniert habe eigentlich wenig bis gar nichts mehr passiert. Und die paar Fragen und Einwürfe die da noch kommen sind eher dergestalt dass die Autoren wahrscheinlich vor 3-4 Jahren noch aus der Gruppe geprügelt worden wären 😉 Auch auf Twitter ist es ruhiger geworden obwohl das Thema Geocaching hier eher noch mal eine Rolle spielt. Zu den Podcasts kann ich wenig sagen da ich die schon länger nicht mehr höre, da fehlt also Wissen für eine Einschätzung, aber sehr viele sind es ja auch dort nicht mehr. Auf YouTube schaue ich selten und was ich da finde hat für mich eher was von Leuten die mit nassen Fingern in die Steckdose gefasst haben, also viel zu hektisch und zu oft völlig inhaltsleer. Auch die Blogs haben einen überschaubaren Content zur Zeit, da freut man sich richtig wenn JR sich mal wieder aufregt 😎

Woran mag es liegen? Bei mir selber merke ich dass mich auch die großen Aufreger in der Community langsam nicht mehr wirklich aufregen weil doch eh jeder macht was er will. Immerhin haben mittlerweile so viele Cacher so viele Punkte dass die Punkte-Jägerei sich eh kaum noch lohnt. Und Powertrails scheinen zwar immer noch das Einzige zu sein was wirklich große Mengen Cacher zieht aber auch da haben wohl nicht mehr so viele Owner Spaß dran ihre Dosen per Tennis-Kanone in die Wildnis zu schießen da der Ruhm dafür sich ja auch eher in engen Grenzen hält 😎

Events, nun ja. Wenn es nicht gerade ein wichtiges Abziehbildchen gibt scheint mir die Menge eher gleich geblieben als gestiegen?! Und sehr große Events scheinen auch nicht mehr so extremen Hype zu erzeugen. Würde mich auch nicht wundern, mittlerweile kann doch das Event eh so gut sein wie es will, es wird am Ende dann ja doch in der Luft zerrissen. Eigentlich doch gar nicht schlimm, 3 oder 4 Tage nach dem Event weiß doch eh niemand mehr wie die Namen der Owner lauten, wenn sie es überhaupt je wussten.

Bei mir kommt das Gefühl auf der Wandel geht weiter und zur Zeit wandelt sich das Hobby vom Hobby zum Verbrauchs-Amüsement. D.h. man nutzt das Angebot bis man nach kurzer Zeit keine Lust mehr hat und lässt es dann auslaufen. Ist das eigentlich schlimm? Ja und nein. Ich kann die Leute verstehen, oftmals wurde ihnen das Hobby förmlich aufgedrängt, dann ist es am Anfang spannend. Als nächstes der Versuch das Hobby noch spannender zu gestalten und noch etwas höher, weiter, schneller und dann die Erkenntnis es ist halt im Grundsatz doch nur Dosen suchen.

Vielleicht sehe ich das aber auch alles nur ganz falsch 😉 Ist mir letztlich auch egal, ich schaue mir interessiert weiter an wohin sich das Hobby so entwickelt denn bisher habe ich im Großen und Ganzen immer noch Spaß daran durch die Wälder zu streifen und Dosen zu suchen.

Favoritenpunkte – wie Händeln?

Tja, wie bei fast jedem Thema gibt es auch hier gerne mal Diskussionen über den Einsatz der Favoritenpunkte. Bei Groundspeak kann man auf Englisch und Deutsch nachlesen was dort damit gemeint ist.

Es gibt wohl im Großen und Ganzen zwei Meinungen

  1. Favoritenpunkte werden vergeben und sollen dann beim Cache bleiben da sie sozusagen ein Lohn für den Owner sind.
  2. Favoritenpunkte hole ich zurück wenn ein Cache archiviert wird weil er dann ja nicht mehr suchbar ist.

Wenn man mal das übliche geblubber wie „Leichenfledderei“ und ähnlich dümmlichen Vergleichen beiseite lässt kann man sicherlich beide Sichten erst einmal verstehen.

Für mich ist es recht klar, Favoritenpunkte sind nichts anderes als ein Bewertungssystem das Groundspeak eingeführt hat nachdem sich zeigte das Tools wie GCVote durchaus gut angenommen wurden. Statt nun GCVote zu übernehmen musste etwas eigenes her und dadurch entstanden die durchaus diskutablen Favoritenpunkte die auch nicht jeden überzeugen. Aber sie entstanden vor allem als Bewertungs- und Empfehlungs-System.

Daher ist es für mich ganz normal ab und an mal zu schauen und archivierten Caches den Favoritenpunkt zu entziehen da meinen Favoriten-Liste als Empfehlungs-Liste völlig unübersichtlich würde wenn da lauter archivierte Caches drauf wären. D.h. für mich ist das Entfernen von FPs bei archivierten Caches nichts anderes als eine Pflege der Liste. Und wer den Groundspeak-Text dazu liest wird schnell feststellen dass der Owner dort bei „Was sind Favoritenpunkte“ gar nicht vorkommt! Diese Fabel dass Favoritenpunkte der Lohn für den Owner wären ist also letztlich genau das, eine Fabel!

Dennoch kommen immer wieder mal Cacher auf die Idee Favoritenpunkte von Caches wieder zu entfernen wäre nicht in Ordnung, gerade wieder auf Twitter eine Diskussion verfolgt. Für mich wäre eine zwangsweise Bindung an einen Cache völlig sinnlos. Vermutlich würde das bei kreativen Owner gar zum Listing-Recycling führen. D.h. neuer Cache unter altem Listing um die Favoritenpunkte zu behalten. Genauso kann es doch sein dass mir ein Cache der mir gut gefallen hat plötzlich kleine Änderungen bekommt die mir gar nicht gefallen und dann könnte ich den Favoritenpunkt nicht entziehen? Für ich würde eine derartige Bindung vor allem eins bedeuten, ich würde die schlicht gar nicht mehr nutzen. Ähnlich ging es mir schon mit Coins und TBs, als die Discover-Möglichkeit eingeführt wurde, die ich bis heute überflüssig finde, war für mich das Thema erledigt. Sowohl in auf die Reise schicken als auch transportieren. Und zu guter Letzt ist es eh ganz einfach, Groundspeak ermöglicht explizit ein „Remove“ und damit ist dann eigentlich schon alles gesagt 😎

Fazit

Ich denke es ist eine sinnlose und überflüssig Diskussion da Groundspeak das Ganze ja selber als Bewertungs- und Empfehlungs-System sieht und nicht als Owner-Belohnung und daher ist es mehr als unwahrscheinlich dass sich etwas ändern wird. Obwohl – für mich hat die immer mal wieder aufflammende Diskussion immerhin den Effekt dass ich dann daran erinnert werde mal wieder die Favoritenliste zu pflegen 😉

Mystery – endloser Diskussionsstoff?!

Die Mystery-Cacherei bietet wahrlich immer wieder Diskussions-Stoff. Oft wirklich nahezu fanatisch geführt. Der Aufreger ist meist das weitergeben von Koordinaten. Witzig dabei, so eine richtige rote Linie zieht jeder woanders, und diese Linie hat eine enorme Breite 😎 Bei mir ist die recht klar definiert, die liegt nahezu bei 0. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Natürlich kenne ich das Gesabbel von „muss man selber lösen“, aber das hört man halt oft von Leuten die dann in der Gruppe Multis machen. Wie sie es da wohl damit halten? 😎 Und wenn sie zu viert Klettern gehen, macht dann jeder jeden Baum oder wechselt man sich da ab?!

Ich mag keine Mystery-Caches und zwar recht konsequent. Habe ich die ersten Jahre auch noch versucht einige zu lösen und auch immer versucht alle zu machen hat das in den letzten Jahren nachgelassen. Kurz, ich habe sie schlicht nicht mehr in der PQ und bekomme sie dadurch im Normalfall gar nicht mehr. Nur wenn die nahe Gegend so völlig abgecacht ist schaue ich auch nach Mystery-Caches und Biltema, liegen in meinem Geschmack auf ähnlichem Niveau. Aber das ist halt Geschmacksache und daher kann ich gut damit leben.

Ich löse nur die ganz einfach Mystery selber, bei den schweren Rätseln schaffe ich es eh nicht. Für manche bin ich einfach zu blöd, für andere fehlt die Schulbildung, sehr viele finde ich meist souverän den falschen Ansatz und nicht selten stellt sich heraus dass man auch anders an den Mystery herangehen kann und er gar nicht so eindeutig wie gedacht ist. Sind dann mal wieder eine gewisse Menge an nahen Mystery-Caches vorhanden schaue ich mal durch wer sie gemacht hat und wenn einer aus einer handvoll Kontakten dabei ist maile ich ihn an und frage nach Koordinaten. Und zwar ohne großes gedruckse da ich bei denen weiß dass sie es entweder ähnlich halten oder zumindest gut damit umgehen können. Meine Güte, letztlich tut das doch auch niemandem weh. Klar, oft genug kommt dann „die Belohnung für den Owner“ und auch das wieder von Leuten die andere einfache Tradis mit Einheits-Logs versehen. Wie immer, jeder baut sich seine eigene Moral und Realität und versucht sie dann anderen aufzudrängen.

Auf die Spitze getrieben wir das dann wenn völlig unlösbare Rätsel gestellt werden die letztlich nichts anderes tun als nette Plätze sinnlos belegen. Oder kann mir jemand erklären was an so einem Cache wie DIESEM sinnvoll sein soll? Ich kenne den Owner und er ist wirklich ein netter, hilfsbereiter Cacher, der Sinn eines solchen Caches erschließt sich mir dennoch nicht. Aber er wird sicher einen Grund haben und so ist letztlich auch dieser Cache sicherlich irgendwie sinnvoll.

Klar, ob nun riesige Listen im Netz mit Lösungen rumgehen müssen ist fraglich, liegt aber letztlich auch wieder nur irgendwo am Rande der roten Linie. Für Groundspeak sogar darüber, die sperren dann auch gerne mal einen Account wenn er zuordenbar ist. Ob das wirklich was bringt? Wenn einfach jeder selber so cachen würde wie er es als gut ansieht und andere einfach cachen lassen würde wie sie es mögen wäre vieles bestimmt entspannter. Das Owner wirklich aufhören Caches zu legen weil ihre Caches auf solche Listen geraten, aus meiner Sicht mehr als fraglich. Nach einer angemessenen Zeit des beleidigt seins kommen sie meist wieder und ansonsten finden sich neue Owner.

Fazit. Vielleicht etwas mehr Gelassenheit von allen Seiten. Die Owner nehmen es hin dass nicht jeder den Mystery selber gelöst hat und die Cacher loggen vielleicht nicht extra provozierend dass sie die Koordinaten abgegriffen haben und dann ist doch alles gut?! Leider nein, ich bin mir sicher, die nächste Diskussion wird nicht lange auf sich warten lassen und schnell wird daraus wieder eine überflüssige Schlammschlacht 😎

Neues aus der Gemeinde Geyer

So geht es manchmal, schienen noch vor kurzem alle Geocacher in Geyer sterben zu müssen ist jetzt alles wieder gut. Das zeigt mal wunderbar auf in welcher Zeit wir leben, alles wird gleich maßlos übertrieben und nach kurzer Zeit setzt sich oft doch noch die Vernunft durch. Was ist also passiert?

Die Stadt in der der Bürgermeister angeblich was gegen Geocaching hat stellte jetzt Regeln auf und das war es auch schon. Realistisch gesehen hatte der Bürgermeister auch gar nichts gegen Geocaching sondern nur gegen gewisse Auswüchse, aber die Überschrift hätte natürlich nicht so viele Klicks gebracht, daher legte die Presse in der Überschrift mal wieder etwas oben drauf.

Es gibt es jetzt ein PDF mit den Regularien. Und die gehen nicht wirklich über die Regeln die eh schon gelten hinaus, also mal wieder viel Aufregung um nichts? Nun ja, nicht ganz. Die Einschränkung maximal T2 zu legen ist natürlich schon ein gewisser Klopper. Andererseits ist die Frage wie viele Caches > T2 denn bisher dort gelegt wurden und ob der „Verlust“ jetzt wirklich so deftig ist?! In einem regulierten Gebiet halte ich es eh für unrealistisch Caches über T2 zu legen da die eher selten wirklich allen Regeln entsprechen, zumindest der Regel mit der Genehmigung! Denn das Kriechen in Abwasser-Rohre oder Beklettern von Bäumen passiert realistisch gesehen eigentlich zu 99% ohne Genehmigung da es keine geben würde.

Es gibt dann noch ein weiteres PDF, den Antrag für den Owner. Und ich kann nur staunen, Gratulation an die Gemeinde Geyer, so einfach und unbürokratisch kann es sein! Und die Stadt hat auch noch etwas davon, die können jetzt auch Werbung für den Tourismus machen und tun dies auch.

Zusammenfassend könnte man vom üblichen Ablauf sprechen. Erst einmal große Aufregung, viel Tam Tam und wir werden alle sterben. Nach kurzer Zeit eine Einigung und eine recht vernünftige Lösung und die ganze Aufregung beendet. Ach ja, niemand gestorben.

Harz, Harz, wir fahren in den Harz 8-)

Ach ja, eigentlich habe ich gar nicht wirklich was zu berichten. Aber nach einem für uns bisher etwas anstrengenden Jahr haben wir endlich mal wieder Zeit in den Harz zu fahren und die Vorfreude muss einfach mal raus 😉 Zumal meine Firma danach umzieht und der Juni und Juli zwei eeeeeecht anstrengende Monate werden und der Sommerurlaub auf Kreta erst Ende August dran ist.

Ok, vom 10.05.-13.05. ist abzüglich An- und Abfahrt natürlich nicht sehr lang aber selbst das ist egal. Endlich mal wieder „Wandernadeln“. Wir haben uns dieses mal ein Ferienhaus in Treseburg gemietet und sind mal gespannt wie uns diese Ecke gefällt. Zwar waren wir schon in der Nähe, hier aber eben noch nicht. Was uns herführt? Klar, die Harzer Wandernadel die wir weiter „abarbeiten“. Bisher haben wir über die Jahre 55 der 222 Stempel geschafft, da haben wir also noch so einiges vor uns. Und bisher hat uns die Wandernadel nie enttäuscht. Klar, auch hier gibt es schöne und nicht so schöne Stellen, aber echte Ausfälle waren nie dabei.

Cache-technisch sind PQs für Fahrt und vor Ort bereits angelegt und einmal überarbeitet, also T5er auf Ignore u.ä., so kann es auch dahingehend los gehen.

Also wie gesagt, eigentlich keine Meldung und kein Artikel, aber die Vorfreude erzeugte halt enormen „Schreib-Druck“ 😉

Biltema Nachtrag, die 55 Euro Angel

Nun habe ich es dann mal getan, eine neue Angel für Biltema-Caches ist mein. Und ich kann schon mal sagen, der erste Eindruck ist sehr gut. Dazu habe ich auch gleich ein kurzes Filmchen zusammen gestümpert.

Der Unterschied zur knapp 8 Meter Angel ist schon immens, fällt einem erst richtig auf wenn die nebeneinander liegen. Und selbst wenn die Spitze hier ebenfalls brechen sollte bleibt immer noch reichlich Biltema übrig. Bin also mal gespannt wie sie sich so im Einsatz macht 😎

Das soll es schon für heute gewesen sein, werde aber bestimmt noch mal was schreiben wenn ich das gute Stück im Einsatz hatte.

P.S.: Nun war ich tatsächlich gleich mal schnell los um die Angel zu testen. Eine kleine Runde mit 10 Biltema war es. Was soll ich sagen, so kann ein erster Eindruck täuschen. Schon an Cache 1 ließ die Angel sich nur sehr schwer wieder zusammen schieben. Und beim nächsten auseinander ziehen wurde schnell klar warum.

Eine Stange war gesplittert und zerschnitt mir bei der Gelegenheit dann auch gleich mal schön den Daumen. Aber nur die harten kommen in den Garten und Panzertape hat man als Cacher ja immer dabei, so wurde die Stange erstmal geflickt damit es weiter gehen konnte.

Das hielt zwei Caches lang dann hatte die Angel die Schnauze voll und wurde sozusagen weich.

Hier hätte ich wahrscheinlich schon richtig sauer oder enttäuscht sein müssen. Aber ich gestehe, hier habe ich echt laut los gelacht, das hatte so langsam was von Comedy 😎 Und es war noch lange nicht Schluss, ich hatte nur keine Lust mehr noch mehr Fotos zu machen. Am vorletzten Cache blieb die Angel oben haken und die Stange über der beschädigten Stange trennte sich von selbiger. So hing also der ober Teil der Angel im Baum und den unteren hatte ich in der Hand. Also zumindest fast, denn durch das lösen fuhr er sich durch sein Gewicht sozusagen selber ein und durchschlug mit Schwung die untere Kunststoffkappe so dass er mir fast noch den Fuß zerlegt hätte, es wurde zum Glück nur der Waldboden.

Was soll ich sagen, am Ende hatte ich eine zweiteilige Biltema die sich gerade so auf je 2 Meter einfahren ließ und ich sie somit überhaupt noch ins Auto bekommen habe. Habe jetzt mal den EBay-Händler angeschrieben, und der hat mir sofort zugesagt die beschädigten Holme zu ersetzen. Der Service stimmt also schon mal!

Aber egal, vielleicht hatten wirklich nur die beiden Holme einen Knacks weg, die Qualität dieser Angel liegt definitiv darin sie nicht zu kaufen, zumindest nicht für Geocaching! Denn die Holme sind einfach zu empfindlich für häufigeres aus-/einziehen. Sie tendieren dazu sich recht fest zu setzen und wenn man sie dann wieder zusammen schieben will geht das auf die Qualität. Dazu sind 12 Meter schon etwas an Gewicht und das haut gerne mal unten den Boden raus wenn man nicht genau aufpasst. Mit etwas Panzertape bekommt man letztes Problem in den Griff, das mit dem Ausziehen ist schon schwieriger. Ob die teureren Angeln wirklich besser sind kann ich nicht beurteilen, glaube aber nicht recht dran. Das scheint auch etwas Glück zu sein, meine 8 Meter, 15 Euro Angel war da bis aus die Spitze erheblich besser verarbeitet. Vielleicht sollte man sich auch einfach mit 8 Meter begnügen. Mal sehen was jetzt wird, ich melde mich 😎

Biltema-Caches ECA Preiswahnsinn

Biltema ist ja oft gehasst und verrufen, gemacht werden die dennoch nicht so selten. Und da ich mir mein Tool mal zerlegt hatte und die Reperatur dazu führte dass sie etwas lang für den Kofferraum wurde schaute ich mal ob es adäquaten Ersatz gibt. Und wow, ich war erstaunt wie der Müll mittlerweile versilbert wird in dem man Geocaching drauf schreibt.

Als erstes stellt sich natürlich die Frage welche Länge man eigentlich benötigt. Klar, 15 Meter sind toll, 12 Meter eigentlich auch schon und selbst mit meinen 8 Metern habe ich bisher 90% abfischen können. Man sollte bei der Länge nicht vergessen dass es da so etwas wie Hebelwirkung gibt und die Spitze immer dünner und dünner wird. Oder anders gesagt, bei 15 Meter kann man davon ausgehen dass bei einer etwas schwereren Dose die Spitze schnell mal auf Wiedersehen sagt!

Also mal ein Auge bei Amazon geworfen und siehe da, kaum steht Geocaching drauf kann man dort eine Biltema Cache Stange mit 15 Metern Länge für den Schnapper-Preis von 149 Euro kaufen. 15 Tage Lieferzeit leuchten dabei völlig ein, die Ware muss wahrscheinlich erst beim nächsten Fischerei-Online-Shop bestellt werden 😎 Man sollte den Text mal genau lesen. Wer sich fragt warum wohl die meisten die letzten zwei Stangen weglassen ist schon auf dem richtigen Weg 😉 Und wenn ich die weg lasse, wie lang ist der Kram dann eigentlich noch? Ach ja, die Stange ist auch noch hoch empfindlich, für den Preis würde ich mir das sehr, sehr gut überlegen! Schaut man statt nach Geocaching oder Biltema mal nach Stippruten sieht man dass auch hier schon die Geocacher bekannt sind auch wenn man noch zu doof ist und „Geocatching“ schreibt. Aber siehe da, 8 Meter sind also auch schon für 25 Euro drin. Da muss man halt überlegen ob einem die 15 Meter minus der ersten zwei Stangen wirklich 120 Euro mehr wert sind. Und es geht sogar noch billiger, ich habe mir damals diese Angel für 15 Euro gegönnt.

Auch bei EBay ist Geocaching angekommen, hier kann man 8 Meter für 55 Euro bekommen. Was jetzt 40 Euro Aufpreis gegenüber meiner Angel rechtfertigen mag muss wohl jeder selber entscheiden. Für 12 Meter ruft man dann schon 125 Euro auf. Ok, dort sind es immerhin schon etwas modifizierte Angeln, also da ist immerhin etwas Arbeit hinein geflossen. 12 Meter gibt es dort auch in recht stabil, macht für mich den fairsten Eindruck.

P.S.: Der fairste Eindruck ist nicht immer der richtige wie ich feststellen durfte. Ich habe die Angel tatsächlich gekauft, getestet und dabei hat sie sich komplett zerlegt. Dazu werde ich sehr bald was schreiben.

P.S.S.: Der Händler zeigt sich übrigens sehr hilfsbereit. Er schickt mir für die beschädigten Holme neue zu. Vielleicht also doch eine Montags-Angel?! Demnächst mehr.

14. Walpurgis-Event

Nu ist es wieder soweit, am 30.04. findet das 14. Walpurgis-Event statt. Ich bin da ja immer etwas im Zwiespalt. Klar, das bringt viel Positives. Aber es birgt halt immer auch die Gefahr das die Gemeinden sich durch solche Aktionen auf die faule Haut legen denn meiner Meinung nach ist Müll Gemeinde-Sache. Aber wahrscheinlich überwiegt das Positive, daher möchte ich es hier auch kurz aufzeigen.

Da treffen sich eine Menge Cacher, dieses mal sind es schon wieder 62 will attends. Da wird richtig entmüllt, hilft also dem Naturschutz und auch dem Harz da es natürlich für ein Touristen-Ziel immer gut ist wenn es sauber ist. Und es gibt ein gutes Gefühl. Ach ja, als Krönung natürlich noch reichlich positive Aufmerksamkeit für das Geocaching, das stehen wir einfach mal gut da denn die Berichterstattung wird immer breiter, bin gespannt wann das erste mal die Tagesschau berichtet 😉 Aber immerhin schon mal die Welt, die eher unbedeutende Volksstimme, aber selbst das Hamburger Abendblatt hat die frohe Kunde erreicht.

Wir selber waren einmal dabei, ergab sich durch einen Zufall dass wir gerade an dem Tag in Goslar unterwegs waren. Allerdings haben wir nur das Abend-Event geschafft. Da können wir aber bestätigen dass die Stimmung wirklich klasse war, zumal die Location auch wirklich versteht mit reichlich Besuchern umzugehen.

Jeder mag es sehen wie er will, aber wir wünschen allen Cacher wieder mal viel Spaß und viel Erfolg. Bei den uns nicht ganz unbekannten Ownern kann ich mir aber auch nicht vorstellen dass dort irgendwas nicht funktioniert 😉

Gemeinde Geyer – Problem Geocaching?

Über Twitter wurde ich auf einen Artikel in einer „Zeitung“ aufmerksam. Der reißerische und schlicht nicht passende Titel: Bürgermeister legt sich mit Geocachern an. Es ist halt wie es ist, für ein wenig Aufmerksamkeit scheint alles erlaubt, speziell bei solchen belanglosen Medien. Denn hier geht es wohl nicht um den Bürgermeister sondern um die Gemeinde an sich. Und die hat erstmal nichts gegen Geocacher sondern dagegen das auf ihrem Grundbesitz Geocaches ohne Genehmigung ausgelegt wurden. Und zwar nicht einer sondern eher > 100. Aufgefallen wahrscheinlich weil eben auch Geocaches „in sensiblen Gebieten“ gelegt wurden, Konstruktionen an Bäumen verbaut wurden. Dazu zieht wohl das Rotwild schon weiter und auch junge Baumbestände blieben nicht verschont. Und dabei geht es nicht mal um ein generelles Verbot sondern eher um so eine Art Neustart. D.h. die Gemeinde möchte erst einmal alle Caches entfernt haben und neue Caches sollen dann per Genehmigung gelegt werden.

Das nun ein Cacher alles Wege nah gelegt hat und natürlich vorher das Gespräch mit der Stadt gesucht hat… mag sein, ich habe da einfach so gewisse Probleme das zu glauben weil es doch eher untypisch klingt. Schon die Aussage dass sich ja Reviewer um die Einhaltung der Regeln halten würden zeigt mir dass er seltsame Ansichten von Geocaching hat denn er hat für seinen Caches ja angehakt dass er eine Genehmigung hat und damit weiß er dann doch selber dass die Reviewer in der Beziehung größtenteils betrogen werden. Auch werden Reviewer kaum vor Ort prüfen ob Caches mit Nägeln in Bäume gehämmert werden.

Mal abgesehen davon dass der Artikel an sich schon mehr als bescheiden wirkt, eigentlich gibt es doch vor Ort gar kein Problem. Da macht man die Caches jetzt halt online dicht, lässt sie liegen, holt sich die Genehmigung und öffnet sie wieder?! Offensichtlich ist die Stadt doch überhaupt nichts gegen Geocacher eingestellt, sie möchte einfach nur wissen/bestimmen wo die liegen dürfen und wo nicht. Das ist sicherlich nicht schön und nimmt dem Hobby wieder etwas von seinem Reiz, aber das ist doch keine Weltuntergang, nicht mal ein wirkliches Problem.

P.S.: jr849 ist mir zuvorgekommen, was er dazu meint lest ihr hier.