Stempelritter…

Ich mag gar nicht so sehr viel schreiben, die Bilder sprechen fast schon so für sich.

Hier war Beule999 noch bemüht
hier kam dann schon die dunkle Seite durch
3 Zeilen reichen? Hold my beer, ich schaffe 4 UND über Kopf!
Zwei sind etwas wenig, dann halt quer, dann werden es wenigstens 4 Einträge

Fazit? Tja, wie kann man so vorgehen und nicht merken, dass das etwas Asi ist? War die Erziehung umsonst oder hat gar keine stattgefunden?

Hall of Shame

Ich frage mich wirklich, wann es gekippt ist. Also wann die Leute nicht mehr in der Lage waren, wie gesittete Menschen zu loggen? Oder ist das schon eine Variante von Long Covid?

Heute mal das übliche Stempel-Geschmiere, Stempeln über x Einträge, Suche vermeiden und einfach irgendwo rein stempeln, Aufkleber nicht mal gerade eingeklebt bekommen, handschriftlich über mehrere Einträge bis gleich zu einer ganzen Seite… Denken solche Cacher eigentlich noch nach, oder wie kommt das zustande?

Weihnachtsgeschenk von Locus

Ich habe schon nicht mehr dran geglaubt, jetzt kam es doch noch.

Vor einem halben Jahr hatte ich bei Locus Map ein Ticket eingestellt. So konnte man zwar Fieldnotes in eine Datei exportieren, aber die Teilen-Funktion hatte einen Bug, sie versuchte eine Datei zu schreiben, nahm dazu aber den Verzeichnis-Namen, das konnte natürlich nicht funktionieren.

Wer jetzt gar nicht weiß worum es geht, hier eine kurze Erläuterung. Ich nutze Locus schon lange zum Cachen und wenn ich einen Cache gefunden oder auch nicht gefunden habe, schreibe ich mir Informationen dazu in die Fieldnotes, um sie später in GSAK zu haben. Daher nützt es mir nichts die bei Groundspeak hochzuladen, ich möchte sie ja als Datei in GSAK importieren.

Ok, Workaround, einfach mit einem Sync-Programm die Datei automatisch vom Handy auf den PC übertragen lassen und eben ein Ticket bei Locus geschrieben.

Dann kamen die Android-Verschärfungen, d.h. Locus musste die Dateistruktur umschreiben. Und viel entscheidender, man kann die Datei nicht mehr automatisch synchronisieren und auch nicht mehr darauf zugreifen. Damit war mein Workflow endgültig geplatzt.

Also mal wieder nach dem Ticket geschaut und siehe da, nichts passiert. Also nachgefragt und die Antwort erhalten, dass der Mann, dem das Ticket zugeordnet war, die Firma verlassen hatte und man vergessen hat, die Tickets umzuverteilen. Peinlicher geht es eigentlich kaum, oder? Aber ok, Ticket wurde umverteilt.

Und siehe da, mit dem heutigen Update funktioniert es nun, man kann Fieldnotes teilen. Damit bekomme ich sie endlich in GSAK und kann sie dort in Ruhe weiter verarbeiten. Wer also ähnliche Probleme hatte, sie sind jetzt gelöst, yeah!

Ich frage mich jetzt nur noch, ob ich den Jungs mal mitteile, dass die Funktion „in Datei exportieren“ recht sinnlos ist, wenn man dann nicht an die Datei herankommt, aber das wäre dann das nächste Ticket. Obwohl… ok, ich habe das Ticket wieder eröffnet und es mal angesprochen, mal sehen was kommt.

Ein Dank ans Brockenfrühstück

Wie es begann

Unser Einstieg war der 17.12.2016, das 4. Brockenfrühstück, damals noch kein Mega. So verbrachten wir das Wochenende in Schierke und früh am nächsten Morgen ging es zum Brocken hoch. Wir hatten das Glück einen der wirklich sehr seltenen Tage zu erwischen als es dort oben absolut freien Himmel gab, was zu einem unglaublich schönen Sonnenaufgang führte, schlichtweg grandios.

Wenn ich mein Log von damals so lese, fällt mir auf, dass uns da schon die leichte Überfüllung störte. Egal, dennoch war es ein prägendes Erlebnis!

Und so nahmen wir im Folge-Jahr erfreut wieder teil, das 5. Brockenfrühstück, dieses Mal bereits ein Mega-Event. Und auch hier wieder ein Blick zurück auf mein Log und siehe da, wieder große Begeisterung. Das Wetter dieses mal das krasse Gegenteil, eiskalt, Wind satt und alles skurril über froren und Meter hoch Schnee. Ein fast unwirklich wirkende Umgebung.

So kamen wir dann ein Jahr später auch wieder, zum 6. Brockenfrühstück. Auch dieses Mal wieder Schnee satt. Warum dann das letzte Mal für uns? Ganz einfach, viel zu voll. Schon im Log damals war uns das klar. Ich gestehe mich störten auch die vielen Trolle, so muss ja ein Mega mehrere Stunden dauern und plötzlich kam man nicht mehr zum Sonnenaufgang, sondern irgendwann gemütlich mit der Bahn hochgefahren. Mit dem ursprünglichen Gedanken hatte das für mich nichts mehr zu tun, gehört doch gerade die Mühe sich im Dunkeln den Berg hoch zu quälen gerade dazu. Aber gut, so sind halt manchmal die Entwicklungen, kann man nichts machen.

Die Idee blieb

Was also tun? Und dann haben wir die Idee für uns erweitert, wir machen unser eigenes Brockenfrühstück. Und zwar nicht immer auf dem Brocken, sondern auf verschiedenen Bergen. So fiel die Wahl 2019 auf den Wurmberg. Glück muss man haben, wir erwischten den Sonnabend, an dem es das erste Mal so richtig abging, d.h. der Wurmberg und Umgebung war genau die Region, in der es auf der Wetterkarte rosa gefärbt war und es war dann auch „rosa“. Wir hatten Schnee in Unmengen kombiniert mit Sturm, der ganze Weg war ein einziges Abenteuer und das ohne die Menschen-Massen, ein Traum.

2020 mussten wir dann leider auslassen, Corona sorgte für ein Übernachtungsverbot und so klappte es leider nicht.

Dieses Jahr war es dann aber wieder so weit, zwar mussten wir trotz Impfungen auch noch Tests vorlegen, aber das war uns dann auch egal. Und so trafen wir uns mit Rollsplittkalle und seinem Mädel in Wieda, ein Ort den man nicht unbedingt kennen muss. Aber er liegt am Stöberhai und der war dieses Mal unser Ziel.

Wenn man denn schon in Wieda übernachten muss, können wir auf jeden Fall unsere Ferienwohnung empfehlen! Es gibt da zwei Ferienwohnungen, die eine oben, eher verwinkelt, hat dafür aber auch was von Harry Potter, eine unten, schlichter, aber dafür größer. Beide haben durchaus Charme. Warum wir beide kennen? Unten waren Rollsplittkalle und Frau untergebracht. Betrieben von einem schwulen Pärchen, oder homosexuell, oder war gerade politisch korrekt sein mag. Auf jeden Fall zwei nette Menschen, wenn vielleicht auch etwas mitteilungsbedürftig. Aber absolut im Rahmen. Und die Wohnung tip, top. Alles was man benötigt, absolut sauber, wirklich schön.

Geocacher-geeignete Wohnung

Was man in Wieda zwingend auslassen sollte ist der örtliche Grieche, der sorgte dafür das 3 von uns 4 eine unruhige Nacht, mit häufigen Besuchen im Sanitärbereich hatten. Nur die unsichtbare Heike hatte ihr Wunschgericht (Leber) nicht bekommen und daher einen Salat genommen. Wahrscheinlich das einzige Gericht in denen der muffelige Grieche nicht mit seinen Füßen gearbeitet hatte?!

Ach ja, Corona-Test… Beim Griechen bedeutete das „habt ihr alles dabei“, mit „ja“ zu beantworten, das reichte. Passte irgendwie zum Laden.

Und auch in diesem Jahr hatten wir wieder unverschämtes Glück. Bei -5° und wolkenfreiem Himmel sind wir gestartet und erst gegen 10.00 bezog der Himmel, aber ohne Niederschlag. Und der Weg, die Aussichten, das Gesamterlebnis wie jedes Jahr ein Traum! Wir sind insgesamt 15 km durch die Gegend gelaufen, da wir noch ein paar Wandernadeln gemacht haben, aber jeder Meter war es wert!

Ich glaube hier sagen Bilder mehr als 1000 Worte…

So hat sich dann also sogar Wieda gelohnt.

Warum das ganze Geschwafel

Ein Grund wahrscheinlich, weil man schöne Dinge einfach mitteilen möchte und das war mal wieder wunderschön und bringt einen so richtig schön in Weihnachtsstimmung.

Und als Anregung für diejenigen, denen so ein Frühstück als Mega vielleicht ebenso wie uns zu viel ist. Der Harz hat eine Menge Berge und es lohnt sich mal umzuschauen.

Zu guter Letzt auch noch mal als Dank an die Brockenfrühstück-Orga die uns überhaupt erst dazu gebracht hat so etwas zu machen!

Geänderte Koordinaten von Caches weitergeben

Jemandem die Koordinaten eines gelösten Mysteries (oder auch Multis) weiterzugeben, ist recht einfach. Aber auch geänderte Koordinaten von einer Vielzahl von Caches weiterzugeben ist gar nicht so schwer. Ich erkläre es mal am Beispiel von c:geo (für Android) und der Geocaching-Homepage

Weitergabe aus c:geo

Am einfachsten geht dies, wenn man diese schon in c:geo mit geänderten Koordinaten in einer Liste gespeichert hat. Dann kann man diese Liste einfach aufrufen, klickt oben rechts auf die 3 Punkte und wählt „Auswahlmodus“. Dann nochmal auf die Punkte klicken und „Auswahl invertieren“ wählen. Damit sind alle Caches der Liste markiert. Oder man wählt gezielt die Caches aus, die man
weitergeben will.

Als Nächstes klickt man erneut auf die Punkte und wählt im Menü Exportieren den Eintrag „GPX“.

Bei „Fundstatus einbeziehen“ lässt man den Haken weg und wählt dann exportieren. Wenn dies fertig ist, bekommt man eine abschließende Meldung und kann dort entweder OK wählen oder „Teilen“.

Hier kann man danach auswählen, ob man die GPX-Datei per Email, Whatsapp oder was auch immer verschicken will.

Der Empfänger kann diese GPX dann in sein c:geo oder in GSAK oder so importieren und hat somit die abgeänderten Koordinaten.

Tunlichst unterlassen sollte man, die Caches jetzt nochmal zu aktualisieren, denn dann werden die geänderten Koordinaten wieder überschrieben.

Weitergabe von der Geocaching-Homepage

Die Weitergabe von Koordinaten über die Homepage bedingt, dass man Premium Member ist. Denn nur so kann man „Pocket Queries“ erzeugen.

Voraussetzung ist, dass man die Koordinaten auf der jeweiligen Listingseite abgeändert hat. Nützlich ist zudem, wenn schon eine Bookmarkliste mit den Caches besteht, die man weitergeben will.

Ansonsten ist dies auf der Homepage über die Suche und die Filtereinstellungen auch recht einfach möglich.

Man wählt den Ort aus, von wo man die Caches weitergeben will und ruft anschließend die Filtereinstellungen auf.

Hier wählt man die Umkreisdistanz, ob man nur ungefundene, gefundene oder alle Caches weitergeben will, ob da Caches bei sein sollen, deren Owner man ist und welche Art man weitergeben will.

Wichtig ist, dass man auswählt nur geänderte Koordinaten herausfiltern zu wollen.

Im unteren Beispiel wurden nur von mir ungefundene Caches gewählt und keine, deren Owner ich bin. Den Cachetyp habe ich nicht eingeschränkt:

Meine Spracheneinstellung der Seite ist auf Englisch. Die deutschen Einträge finden sich aber an den gleichen Stellen.

Das Suchergebnis wird dann aufgelistet. Ich habe hier mal 16Km um Bochum gesucht.

Hier kann ich jetzt die Caches auswählen, die ich weitergeben möchte oder nehme oben direkt das Kästchen, um alle zu markieren.

Es erscheint ein neuer Button, mit dem ich die markierten Caches einer Liste (Bookmarkliste) zuordnen kann.

Ich wähle einen Namen aus und klicke auf Add

Anschließend verschwindet der Button wieder und es findet sich nur noch „My Lists“ dort. Wenn man dort klickt, kommt man in seine gesamten Bookmarklisten. Dort findet sich auch die eben erstellte.

Mit Klick auf den gelb markierten Eintrag kann ich hieraus direkt eine Pocket Query erstellen. Ich wähle auch hier einen Namen, die Tage, an dem die Query erstellt und mir zugeschickt werden soll usw.

Nach Klick auf „Submit Information“ wird die Query erstellt. Da heute Dienstag ist, habe ich den Tag ausgewählt. Schon wenige Minuten später erhalte ich eine Email, dass die Query zum Download bereit ist. Über den Emaillink kann ich mir die GPX Datei (als ZIP-Datei) dann herunterladen und sie per Mail oder was auch immer weitergeben. Sie enthält die Caches mit ihren geänderten Koordinaten.

Über einen Import in GSAK und die Änderung der Koordinaten vor dort aus auf der Geocachingseite kann ich nichts sagen, da ich GSAK nicht nutze.

Import in c:geo und Änderung der Koordinaten auf Geocaching

Die heruntergeladene ZIP-Datei oder mir zugeschickte GPX-Datei kann ich in c:geo importieren. Ich wähle nach Klick auf die Datei c:geo als Ziel aus und wähle eine Liste aus bzw. erstelle eine neue.

Wenn ich diese Liste dann aufrufe und oben auf die Punkte klicke, dann kann ich im Menüpunkt „Caches verwalten“ den Eintrag „Koordinaten für alle Caches hochladen“ wählen.

Nun werden automatisch die Koordinaten für die Caches in der Liste auf der Homepage von Geocaching aktualisiert und geändert.

Zusatz von Andivesede per Kommentar:

Moin,
man kann Lesezeichenlisten aus Geocaching.com auch direkt in cgeo aufrufen, ohne den Umweg über die Pocketquery. Einfach auf dem Startbildschirm oben rechts auf die 3 Punkte und Listen anzeigen. Dann bekommt man alle Lesezeichenlisten auf Geocaching.com angezeigt. Auf speichern klicken, dann werden alle Cache auch mit geänderten Koordinaten direkt in eine Liste auf cgeo gespeichert. Die Koordinaten werden dann auch direkt korrigiert.
Für mich der einfachste Weg gelöste Mysterys nach cgeo zu bekommen.
Viele Grüße

Hall of Fame / Shame

Uns kam die Idee mal wieder was Neues einzuführen. Also nicht in uns, aber in den Podcast und Blog. Und da es scheinbar so viele Cacher gibt, die nach Ruhm und Ehre streben (Fotolog, Log ohne an der Dose gewesen zu sein, …) möchten wir das ja auch immer unterstützen!

Aber natürlich wollen wir das nicht selber machen, da fehlt dann ja doch die überregionale Sicht auf die Szene und daher möchten wir die Leser und Hörer und innen, wie außen oder divers mit ins Boot holen.

Wer also meint, er möchte jemanden für die jeweilige Hall nominieren, kann das über die üblichen Wege tun. Also EMail, Formular, Kommentar, soziale Medien, whatever, ihr wisst doch wo man uns erreicht. Wir werden das grundsätzlich anonym behandeln, also die, die eine Nominierung einreichen.

Kommt gar nichts, war es halt eine nette Idee. Kommt genug werden wir es umsetzen und im Blog je eine Seite Fame und Shame einbauen. Und nicht vergessen, es geht nicht nur um die üblichen Verdächtigen, auch die Fame-Seite soll durchaus gefüttert werden. Kennt ihr also jemanden der sich so richtig für die Community abgearbeitet hat, auch gerne an uns weitergeben.

Ach ja, unser Blog, hier herrscht Willkür. Also nicht Reiner Willkür der Reviewer sondern die Willkür vom Poilettentapier und mir. D.h. wir schauen uns die Nominierungen an und entscheiden dann ganz allein, nach intensiver Prüfung wenn der Nominierten wir dann „erwählen“!

Also, Willi go, zur nächsten Folge ist nicht mehr lange hin.

Advent, Advent, ein Yeti brennt

Ok, ok, Event, Event hätte vielleicht noch besser gepasst, aber nun ja, ich wollte mal überraschen 😉

Nun war es also mal wieder so weit. Event-Zeit, am Wilseder Berg, Hurra.

Was ist es eigentlich genau? Ein Wilseder-Berg-Event, ein Yeti-Event, ein DSM-Event? So ganz klar ist mir das eigentlich auch nicht wirklich, war mir aber auch nie wichtig. Ich würde sagen es ist von allem ein wenig. DSM ist so ein wenig die Promotion-Plattform, der Yeti ist der Haupt-Verantwortliche der auch 90% der Arbeit macht und der Wilseder Berg ist irgendwie, irgendwann zum dazugehörigen Kult geworden, sicherlich auch etwas durch den Film den wir hier oben gedreht haben.

Und ähnlich wieder Podcast und der Film funktioniert es meist mit dem Event. Irgendwann fällt dem Yeti mal wieder ein Termin ein, an dem wir mal wieder ein Event machen könnten, dann wird nach einem 5 Sekunden Gespräch beschlossen das zu machen. Dann wurde dieses Mal sogar noch mal nachgefragt wie, das mit der Genehmigung eigentlich genau ist und das war es schon fast. Nur fiel uns noch ein, dass es letztes Mal nicht für jeden einen Gewinn gab, so wurde in weiteren 10 Sekunden beschlossen dieses Mal mehr Preise zu haben. Die hat der Yeti dann mal bei Amazon ausgeguckt, Spenden wurden gesammelt, durch uns aufgefüllt und gut ist.

Kurz und gut, ein wenig Arbeit macht es schon, aber irgendwie geht das bei uns immer erstaunlich schnell und pragmatisch, ich mag das. Allerdings habe ich auch gut reden, bis auf die Nussecken hält sich mein Arbeitsanteil nahe 0.

Ich glaube diese Schlichtheit ist es die unsere Events aus unserer Sicht recht erfolgreich macht, kein Römmeldömmeldiebums, sondern einfach treffen, etwas Verlosung, etwas Klamauk und das war es dann auch. Dazu aber eben mind. 3-4 km Marsch zum Treffpunkt, also ein richtiger Geocacher-Ansatz.

So kamen wieder erstaunlich viele Cacher zu einer Zeit, in der die Ferien rum waren und das Wetter meist schon recht wackelig ist. Und zwar wirklich von fern und teils noch ferner, das ist schon beeindruckend. Nicht weniger gerne gesehen natürlich auch die aus nah und noch näher, denn bei uns ist wirklich absolut jeder willkommen, ohne Wenn und Aber! Es wurde wie immer auch dieses Mal etwas länger als geplant, aber das zeigt ja nur, dass es scheinbar Spaß gemacht hat. Ich habe die bisher 33 WAs alle komplett gelesen und das war ein schöner Zeitvertreib.

Wir werden nächstes Mal wohl Kleinigkeiten anpassen. Sicherlich muss Gewinne, Gewinne, Gewinne mal überdacht werden, sollten ja jetzt auch alle versorgt sein. Und es dauert einfach zu lange. Auch wird der Event-Ort nächstes Mal irgendwo liegen, wo es keine Begrenzung gibt wie z.B. am Parkplatz und dann gibt es den Wegpunkt Wilseder Berg wo die Interessierten sich dann hinbegeben. Da werden wir uns aber noch irgendwann vermutlich wieder mal 5 Sekunden Gedanken machen und Lösungen präsentieren, die dann bejubelt werden müssen!

Zurück zu diesem Event. Ich könnte jetzt sicherlich seitenweise viel schreiben, aber Stimmung und Atmosphäre finde ich immer schwer rüber zu bringen. Daher denke ich ein paar Bilder sagen mehr als viele Worte und ich sage einfach mal „vielen Dank für euer Erscheinen“!!!

P.S.: Ich denke wir werden neben Nussecken nächstes Mal noch Hundefutter mitbringen. Mir fiel auf wie viele Hunde dabei waren und die schauten einen alle an als wenn Herrchen und Frauchen ihnen viel zu wenig Futter geben 😉

P.S.S.: Ein Hörer weiß jetzt wohl, dass er gemeint ist, den Gin haben wir wie du sehen kannst erfolgreich verkostet!

Locus für 1 Jahr kostenlos

Wer mit Locus Map Pro liebäugelt, die Computer-Bild bietet es zurzeit in einer Version an, die 1 Jahr kostenfrei ist.

Locus ist mittlerweile als Kauf-, aber auch als Abo-Version zu haben. Und wer jetzt mal reinschnuppern möchte, kann es zumindest 1 Jahr kostenfrei tun. In meinen Augen ein wirklich gutes Angebot.

Warum Abo und nicht die Kauf-Version? Die Abo-Version kann sich über die Cloud synchronisieren, das hat mich offen gestanden wenig überzeugt und braucht glaube ich noch eine ganze Zeit bis es richtig brauchbar ist. Aber vor alle gibt es im Abo-Modell die LoMap-Karten kostenlos dazu und von denen bin ich richtig, richtig angetan.

Boulevard, das unbekannte Wesen

Es ist wohl mal wieder so weit, ein kleiner Text in eigener Sache scheint mir nötig.

Was und warum?

Es gab zwei kleinere Dinge die aufzeigen, dass manche wieder mal ein schiefes Bild von unserem Tun haben. Daher mal wieder eine kleine Einordnung von dem was sich in Podcast und Blog so tut.

Das erste war ein Kommentar wo uns (wohl hauptsächlich mir) vorgeworfen wird käuflich zu sein und die Krallen zu verlieren. Und nun bekam ich mit, dass ein Hörer entfolgt und blockiert wurde, weil es ein völlig harmlose Aussage im Chat gab, die ich aufgriff und „vertonte“. Dazu kommt noch ein ansteigender Hörerkreis, das bringt zusätzlich meist noch etwas Verwirrung in die Gesamtsituation.

Was denn nun?

Also, wir machen Boulevard, das ist so und das bleibt auch so. Nun ist Boulevard gar nicht so schrecklich genau definiert, daher machen wir sozusagen das, was wir unter Boulevard verstehen.

Das bedeutet wir schauen über den Monat, was so passiert und das kommentieren wir dann mit spitzer Zunge in unserem Podcast. Dabei geht es meist weniger um Personen als um das, was die Personen tun. Es geht also nicht darum auf speziellen Cachern herum zu kritisieren, sondern es geht immer um ihre Handlungen. Und auch wenn manche glauben bei manchen Personen wäre das anders, nein, ist es nicht. Die kommen nur öfter vor, weil sie sich mit immer neuen Aktionen förmlich aufdrängen!

Jetzt mal zu dem Kommentar, der wirft uns also vor wir würden uns kaufen lassen, weil wir dem Cacher-Cafe für eine Spende gedankt haben und es durchaus positiv beschreiben. Um es kurz zu machen, zum Kaufen lassen müsste uns doch erstmal ein Vorteil entstehen? Wo soll der sein? Ob uns nun die Hörer die Sachen kaufen oder das Cacher-Cafe, wo ist der Unterschied für uns? Und das Cacher-Cafe hatten wir bereits vorher mal im Podcast erwähnt und auch da bereits durchaus positiv. Kurz und gut, der Vorwurf ist einfach sinnbefreit. Wir gehörten nie zu den grundsätzlich „gegen jeden Kommerz-Fanatikern“. Und nerven nur die Kommerzler die am Cachen „rumbiegen“ wollen oder aufdringlich werden.

Punkt 2 war der Verlust der „Krallen“. Das ist so ein Phänomen, dass ich nie komplett durchschaut habe, obwohl ich das schon so lange mache. Der Podcast bestand noch nie nur aus Kritik, da gab es durchaus auch immer viel Positives. Nur scheint nach der Sendung nur das Negative klebenzubleiben, warum auch immer. Wir machen den Podcast nicht um auf allem rum zuhauen was nicht schnell genug auf die Bäume kommt, sondern um das Hobby kritisch zu begleiten, das ist ein deutlicher Unterschied.

Und jemanden zu entfolgen oder zu blocken, weil er etwas völlig Neutrales in unserem Chat von sich gibt, nun ja, da fällt es mir schwer das überhaupt zu verstehen oder zu kommentieren. Zeigt aber auf jeden Fall dass da etwas erheblich zu ernst genommen wird!

Also was?

Der Trracer hat es mal so schön gesagt: Vieles in der Show ist auch Show! Es ist halt unsere Art des Boulevards und da gehört es auch dazu sich in der Sendung mal aufzuregen, sich lustig zu machen oder hart zu kritisieren. Und zumindest von meiner Seite ist das dann auch relativ schnell nach der Sendung vielleicht nicht vergessen, aber eben das was es ist, nicht so wirklich wichtig.

Und wenn euch in der Sendung was besonders gefällt oder besonders stört dann kommentiert halt, ihr seht doch, dass wir alle Kommentare durchlassen, auch wenn sie deutlich gegen uns gerichtet und klar von einer Sockenpuppe sind.

Aber bevor ihr die ernsten Hassgefühle entwickelt könntet ihr auch mal darüber nachdenken ob man, das wirklich so ernst nehmen muss oder uns einfach mal anschreiben.

Dazu vielleicht ein Beispiel, im Telegram-Kanal wurden wir wieder auf ein Boulevards-geeignetes Log hingewiesen. Das hätten wir nun ganz normal im nächsten Podcast „abgearbeitet“. Dann kam aber ein Hinweis:

Wäre es nicht auch möglich einfach nur den falschen logtyp aus versehen ausgewähl zu haben und „ursprünglich“ nur in einer Write Note mitteilen wollen, dass sie diesen Cache auf Facebook entdeckt hat? Sie ist schon länger dabei. Seit 2020 alleine unterwegs und hat dann erstmal nach einer trennung sich neu angemeldet und sofort einige Caches nachgeloggt, immer auf dem gleichen Datum.
Da könnte man doch erstmal nachfragen ob das mit dem betonschiff ein versehen war.

Jain, man könnte nachfragen, in der Realität bräuchte ich dann aber eine Redaktion, ansonsten ist das nicht wirklich bei jedem Tipp den wir bekommen zu realisieren. Hätten wir also ohne die Zusatzinfo darüber berichtet hätte die Autorin sich sicherlich geärgert. Die Frage ist nur, ob es dann besser gewesen wäre die Wut in sich rein zu fressen oder uns mal anzumailen und das mitzuteilen?! Also wir hätten das dann mit Sicherheit in der nächsten Folge aufgegriffen.

Fazit?

Gehupft wie Gesprungen, wir sind und bleiben DSM-Boulevards! Mir wäre nur wichtig noch mal klar zu formulieren, dass Boulevard halt auch ein gutes Stück Show ist.

D.h. wir laufen nicht ununterbrochen rum und suchen nach Dingen, die wir kritisieren können, die erreichen uns von ganz allein.

Wir haben nicht gegen irgendwelche speziellen Cacher, die erarbeiten sich ihren Auftritt bei uns ebenfalls von ganz allein.

Es geht immer um eine Handlung, nicht um die Person.

Wenn man manche auf Events trifft sind sie gar sehr verkniffen, dabei weiß ich meist nicht mal warum oder ob sie je bei uns vorkamen. Stichwort „nicht alles und vor allem sich selbst allzu wichtig nehmen“.

Be cool, be happy, raus cachen!