Danke für Nichts – Stempelterroristen

Man trifft bei denen auch auf erstaunliche Ignoranz. Beste Aussage war mal der Owner müsse halt dafür sorgen, dass sein Logbuch dagegen sicher ist… Hier war es übrigens ein Logbuch mit einwandfreiem Papier. Klar, man könnte auch noch argumentieren da müssen andere aufpassen auch nicht den Hauch von Wasser ins Logbuch zu bekommen. Oder man könnte auch mal einsehen, dass Stempel Outdoor offensichtlich einfach Scheiße sind.

Man kann über Loggen diskutieren bis die Finger blutig sind, langes Log, kurzes Log, was auch immer. Aber hier wird bewusst ein Logbuch beschädigt (versaut) und ich wünschte mir Groundspeak würde solche Accounts sperren! Mir fällt da auch langsam nichts mehr zu ein. Nur, weil man zu faul ist kurz seinen Namen einzutragen.

Neu-Cacher oder Müll-Schwemme

Die Kombination Corona und Werbung satt in Zeitung, Radio und Fernsehen zeigt mittlerweile erstaunliche Auswirkungen und die würde ich mal als wenig positiv bezeichnen, gelinde ausgedrückt.

Da wären die zurückgetretenen Reviewer.

  • 31.10.2020 Goawarede4 tritt zurück
  • 01.01.2021 Hilaritus tritt zurück
  • 01.01.2021 Servatius_Serbaldus tritt zurück
  • xx.04.2021 Eigengott, Obelodalix, Adiutrix und Hathumar hören auf

Von den letzten 4 hört man auf gc-reviewer.de schon nichts mehr. Und klar, alle haben natürlich aufgehört, um sich anderen Dingen zu widmen. Wie sie das schon seit Groundspeaks ersten Tagen nie anders getan haben. „Man“ hört aber auch durchaus mal, dass es einigen einfach zu viel Arbeit oder schlicht zu blöd geworden ist.

Auf jeden Fall kann man wohl mal davon ausgehen, dass es da mit reinspielt, eine Flut von Müll die den Reviewern die Arbeit sicher nicht versüßt.

Aber auch TCapitano war kurz davor aufzuhören oder unser guter Technologist3 will zumindest mal eine Pause einlegen, unter anderem wegen dem mittlerweile arg respektlosen Umgang mit ihren aufwändigen Caches.

Und das sind nur die die mir durch im ersten Moment aufgefallen sind.

Aber auch als Podcast merken wir die Flut. Unglaublich was an Chaos-Caches oder dümmliche Logs auf uns einstürzt, das war noch nie derart viel. Und erstaunlich auch der Anstieg an Cachernamen die schon deutlich aufzeigen, dass es wohl kein respektvolles Umgehen mit dem Hobby werden wird.

Mittlerweile bin ich tatsächlich froh über die Premium-Version von Groundspeak, die einem zumindest den übelsten Bodensatz vom Hals hält. Für meinen Geschmack sollten sie das Auslegen von Caches auch noch daran binden. Denn es gibt mittlerweile ausreichend Caches, es ist nicht wirklich nötig die Quantität durch absinkende Qualität zu erhöhen. Und damit meine ich nicht mal besonders elegante Caches, mittlerweile bin ich froh, wenn Neu-Cacher wenigstens einen Petling nutzen.

Dazu kommen die Möchtegern-YouTube-Stars wie die Fliegen zur Scheiße und glauben vermutlich hier den Durchbruch erreichen zu können. Eigentlich stören mich diese YouTuber gar nicht, jeder entscheidet ja selber, ob er Videos von denen schaut oder nicht. Übel finde ich die, die noch keine Ahnung haben aber umfangreich mit ihrem Nicht-Wissen berichten und dann alle Kanäle mit ihren teils unglaublich langweiligen Videos bewerben.

Lösung?

Habe ich nicht, aber ein Anfang wäre es vielleicht wenn nur Premium-Mitglieder Caches legen dürften. Ja, dann geht uns die eine oder andere Perle verloren, aber uns bleiben hunderte von „mein erster Geo-Cash“ erspart!

Es ist mir auch nicht neu, dass Geocaching (leider) kein ach so geheimes Hobby mehr ist, dennoch muss man doch nicht wirklich versuchen jeden in dieses Hobby zu drängen.

Ich bin mir sicher das Hobby wird auch weiterhin nicht versterben, aber es knirscht dieses Mal wirklich schon merklich. Meine Hoffnung besteht darin, dass sich das Thema Corona bald beruhigt und nicht plötzlich jeder meint er müsse jetzt ein Outdoor-Hobby haben. Wenn dazu noch die Lockerungen kommen sind vielleicht auch die Millionen Rentnern wieder in ihren fahrenden Wohnklos unterwegs und damit raus aus dem Wald. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Und wer meint das täuscht alles nur, die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.

Danke an grafzahl75, unseren Statistiker

Das neue GC-Magazin ist da

Ja, heute war es nun in der Post, das neue Geocaching-Magazin das Rucksack-Abenteuer benannt ist. Knapp 60 Seiten sind es geworden. Allerdings nicht ganz so voll wie ich nach den Aussagen im Vorfeld erwartet hätte. D.h. für meinen Geschmack arg große Schriftart (kann ich fast ohne Brille lesen) und schon eine recht hohe Anzahl an Bildern.

Das Ganze ist natürlich arg subjektiv und ich kann hier keine Bewertung a la „kaufen“ oder „nicht kaufen“ geben. Nur meinen rein subjektiven Eindruck kann ich schildern.

DIe „Hardware“

Das Heft kaum in der Hand sank die Begeisterung offen gestanden ein gutes Stück. Das liegt aber an rein subjektiver Sicht und ist kein Mangel an sich. So mag ich dieses feste Hochglanzpapier des Umschlags nicht, bei dem ich nie sicher bin, ob das überhaupt noch ins Altpapier darf oder schon gelber Sack ist. Zusätzlich sorgt es noch dafür, dass sich das Heft nach dem Umblättern nicht gut falten lässt und solch Papier stinkt schlicht etwas.

Als Erstes fiel, ein kleiner Zettel heraus, der ein wenig wie eine Visitenkarte wirkt, eigentlich aber keine Aussagekraft hat. Und der dann noch leicht schief geschnitten ist. Und ganz wichtig und nochmal erwähnt, das ist rein subjektiv! Denn ich mag keine Magazine, aus denen mir irgendwas entgegenfällt, mochte ich noch nie. Und leider fiel mir gleich das nächste entgegen, nämlich Seite 29-32, die sich bereits aus dem Heft verabschiedet haben. Da gehe ich aber mal davon aus, dass ein Einzelfall ist, kann sicherlich passieren.

Die Kombination dieser ersten Begegnung sorgte dafür, dass ich das Magazin erstmal zur Seite gelegt habe um den Inhalt nicht zu negativ zu sehen.

Der Inhalt optisch

Positiv geschrieben, die Schriftgröße reicht damit ich das Heft auch ohne Brille lesen kann. Für meinen Geschmack ist die Schrift einfach etwas zu groß was aber letztlich kein Problem, sondern einfach nur gewöhnungsbedürftig, ist.

Editorial und Inhaltsverzeichnis finde ich sehr gelungen, wenn auch vielleicht etwas arg viel Bilder.

Dann sehr schöne Zusammenfassung von Neuigkeiten und dann folgt der erste Bericht. Ich mag Bilder und finde es auch ok, wenn mal eine ganze Seite für ein Bild genutzt wird. Hier sind es gleich zwei Seiten für ein Bild und darauf kaum Schrift, das ist mir eindeutig etwas viel. Dafür sieht es aber andererseits auch wirklich schön aus, ohne Wenn und Aber!

Bei den Exit-Spielen dann wieder so ein doppelseitiges Bild mit wenig Text. Und beim Web-App-Anbieter und beim #Büchsen statt Bützchen und bei des Cachers Little Helpers und weitere…

Auch das ist natürlich kein Fehler oder Problem, mir werden da aber zu viele Seiten „verbraten“. Ganz subjektiv habe ich dann immer den Gedanken, ob es sonst nicht für die Seitenzahl gereicht hätte?

Kurz und gut, für mich etwas viele Bilder, dafür aber zumindest grafisch oft sehr ansprechen.

Der Inhalt ansonsten

Ja, ansonsten nette kleine Geschichten über Reisen und Community und hier und da ein Blick über den Tellerrand. Konnte man recht gut weglesen. Also wirklich nicht negativ gemeint, sondern eher positiv!

Für mich passt es dennoch eher nicht, es bietet mir einfach keinen Mehrwert, gegenüber dem was ich über den RSS-Feed auch so reinbekomme. Mit Reiseberichten habe ich es nicht so, die Blicke über den Tellerrand konnten mich auch nicht mitnehmen.

Fazit

Eigentlich gar keins. Vorweg noch mal gesagt, das ist eine rein subjektive Sicht und soll keinen Verriss oder ähnliches darstellen. Letztlich ist alles, was mich stört kein echtes Problem, sondern Geschmacksache. Und der ist halt bei jedem verschieden, zum Glück.

Daher sollte jeder der sich auch nur im Entferntesten für ein Geocaching-Magazin interessiert mal eine Ausgabe kaufen und schauen wie es für ihn passt. Und dann kann er ja entscheiden, ob er weiterhin liest oder nicht liest.

Aus meiner Sicht ist es immer gut, wenn es Vielfalt gibt, das ist bei den Magazinen nicht anders als bei den Podcasts, Blogs und was weiß ich nicht noch. Und daher wünsche ich dem Rucksack-Abenteuer viel Glück und Erfolg! Gebt ihnen halt eine Chance!

Revolution in Bayern!

Endlich mal wieder ein reißerischer Titel möglich. Wie der geneigte Hörer bei uns hören konnte, wird in Bayern bereits länger nicht gepublished. Bereits am 02.11.2020 hat man das begonnen, weil man den angekündigten Maßnahmen der Staatsregierung folgen wollte. Welche das genau sein soll hat man nie so genau vermeldet. Sachsen folgte dann am 06.12.2020 – 28.12.2020. Am 18.12.2020 folgten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Offensichtlich wollte man komplett den Regierungen folgen und einen wilden Flickenteppich verlegen.

Und jetzt kommen die Bayern wieder hervor, um ihre Pole Position zu halten und verlängern den Stopp bis zum 07.03.2021. Stand vom 14.01.2021, ein wirres Gemisch. Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen zurzeit nichts. Irgendwo gab es wohl Gespräche zwischen Community und Reviewern die dazu führten, das wieder gepublished wird und man ein Auge darauf hat, was sich beim FTF tut.

Nun sind Bayern aber halt Bayern, hoch den Vorurteilen. Und so fanden sich jetzt einige Cacher die gelinde gesagt die Schnauze voll hatten von dem Gebaren der Reviewer und wagen jetzt die Palast-Revolution. D.h. sie haben eine Online-Petition gestartet. Mein erster Gedanke? Was für ein Kinderkack, sorry. Und auch meine weiteren Gedanken sind da nicht so euphorisch.

Meiner Ansicht nach ist der Publish-Stopp absoluter Unfug und es wird einfach nur gezeigt, dass man es kann. Mag ein völlig falscher Eindruck sein, ändert aber nichts daran. Da jetzt aber ewig gegen zu kämpfen wäre mir die Mühe dann auch nicht wert. Darüber lästern und sich boulevardtechnisch darüber aufzuregen, klar, keine Frage! Dazu halte ich von Online-Petitionen so gar nichts, das hat für mich immer was von bequem demonstrieren.

ABER, es kam eine Mail, in der wir gebeten wurden zu unterstützen. Indem wir unserer Reichweite mit zur Verfügung stellen. Der nächste Podcast ist dafür etwas zu spät, denn laut bayrischer Reviewer will Groundspeak sich wohl in Kürze mit der „nicht autorisierten Petition“ beschäftigen. Wenn das wirklich so kommuniziert wurde, ist das schon ein gutes Stück Arroganz.

Ich bleibe da zwiegespalten und habe es halt nicht so mit Online-Petitionen da, die meist eh nichts bewegen und in diesem Fall mit einem amerikanischen Konzern wohl noch weniger. Aber andererseits finde ich es auch gut ein Zeichen zu setzen, dass man mit etwas überhaupt nicht einverstanden ist. Von daher gerne von hier unsere Unterstützung! Und außerdem sind unsere Hörer und Leser erwachsen, die bilden sich ihre eigene Meinung. Und werden danach handeln.

Wer also ein Problem mit solchen Publish-Stops hat, hier habt ihr wenigstens die Möglichkeit Groundspeak das auch mal klar zu verdeutlichen. Wenn sie schon angekündigt haben sich das zumindest anzuschauen! Und ansonsten könnte ihr immerhin mal über die Texte schmunzeln!

ONLINE-PETITION

Buch „Grundloses Moor“

Durch einen Post in unserer Telegram-Gruppe kam ich zu einem Krimi, der sich auch um Geoaching drehen soll, „Grundloses Moor“. Kein Selbst-Publishing, ein Verlag steht hinter dem Buch. Nach den üblen Erfahrungen mit dem desaströsen „Logbook“ war mir das wichtig. Wie sich zeigte, schützt aber auch das nur bedingt. Aber ok, hier handelt es sich schon um wesentlich mehr Buch.

Bis Kapitel 8 habe ich mich immer wieder gefragt, warum mir das Lesen nicht so recht von der Hand gehen wollte, irgendwie wirkte das Geschriebene trotz der bemüht, etwas hochtrabenden, schönen Wortwahl dennoch hölzern. Ich denke, ohne es so richtig festzurren zu können, hier merkt man den Unterschied zwischen erfahrenem Autor und Neueinsteiger?! Nicht schlimm, aber irgendwie weit im Hintergrund leicht störend. Auch merkt man etwas zu sehr den beruflichen Hintergrund des Autors, etwas zu viele Details in manchen Bereichen. Dafür vergisst er an anderen Stellen genau diese Details. So wird der Satz:

„…im pdf-Format abgelegt, QM ließ grüßen…“

kaum jedem verständlich sein. PDF geht ja noch, das es bei QM um Qualitätsmanagement geht und was das ist, könnte aber schon den einen oder anderen Leser überfordern?! Weitere Beispiele wären:

„… Das KT-Gehirn in ihm blockierte…“ oder „…Bei RFT oder in der Medizin…“

also mir ist nicht bekannt was ein KT-Gehirn (vielleicht Kriminal-technisch?) ist und RFT ist mir auch nicht bekannt. Dazu kommen auch diverse Fremdworte die ich tatsächlich nachschlagen musste. Kindle sei Dank ist das einfach.

Warum er die Geocaching-Seite auf „geocaching-international.com“ verortet erschließt sich mir nicht. Wenn er schon Geocaching in die Handlung einbaut, warum dann nicht realistisch? Ok, vielleicht will er eine fiktive Seite nehmen, um auch weitere fiktive Möglichkeiten einzubauen, nur dann entfernt sich das Ganze schon etwas vom realen Geocaching.

Auch hier, stöhnen auf hohem Niveau, aber ich dachte er wollte Geocaching in die Handlung einbauen, da hatte ich schon gehofft, dass es möglichst realistisch passiert. So werden Caches in wasserdichten Behältern oder verschraubten Röhrchen versteckt und in Logbüchern ist eh nur Platz für Unterschrift und Datum. Da scheint mir der Erfahrungshorizont doch arg nahe 0 zu liegen. Auch beschreibt er, dass man am Online-Log Datum und Zeit erkennen könne, wann der Cacher vor Ort war, auch eher Fantasy. Eigentlich kommt aber Geocaching nur als immer mal wieder eingestreutes Wort vor, für die Handlung ist es eigentlich nicht wesentlich. Würde man alle „Geocaching“ durch „Munzee“ ersetzen wäre das vermutlich nicht mal spürbar.

Noch schräger wird es dann mit dem Cache GC7PCQW um den es unter anderem geht, den gibt es nämlich bei Groundspeak, also Geocaching.com. Gelegt von Alphur und ich könnte mir gut vorstellen, dass das der Autor ist. 270 Funde in 3 Jahren, ja, das passt zu dem Kenntnisstand, den das Buch widerspiegelt.

Verloren hat mich das Buch so langsam bei 25%, da wo der Geocaching-Geheimdienst auf die Bühne tritt und die Story für mich ins Absurde abdriftet. Zumal das dann später plötzlich doch kein Geheimdienst ist, sondern, ja was eigentlich, das wird nie wirklich klar. Insgesamt wird recht vieles nicht klar und das Ende ist dann so richtig überraschend, aber leider nicht im positiven Sinne.

Nicht falsch verstehen, Bücher sind Geschmacksache. Und jeder hat halt einen anderen Geschmack. Daher empfinde ich Buch / Story eher absurd, unlogisch und dazu hölzern. Aber das bedeutet ja noch lange nicht, dass es anderen nicht gefällt. Wer letztlich einen „stabilen“ Krimi sucht in dem auch etwas Geocaching vorkommt wird auf diesen 30x Seiten vielleicht ganz glücklich, wobei ich 12 Euro für das eBook und 15 Euro für ein Papierbuch schon sportlich finde. Daher meins ist es nicht. Würde mich aber sehr interessieren wie es andere finden.

UPDATE 14.02.2021, 12:40

Ich habe das Gefühl „270 Funde in 3 Jahren…“ wird negativ aufgefasst, verständlich. Da habe ich mich sehr unglücklich ausgedrückt. Ich wollte einfach ausdrücken, dass es auf mich eher so wirkt als hätte der Autor sehr viel Ahnung von Gerichtsmedizin, aber wenig Ahnung vom Cachen. Das korrelierend mit den Funden zu sehen ist natürlich letztlich ein Vorurteil, keine Frage. Sorry dafür.

Sonderthema und Gast nächste Folge

In unserem neuen Telegram-Channel brachte ein Teilnehmer eine Idee für Neu-Cacher ins Spiel. Nun könnte ich natürlich schreiben wer das war, aber wir wollen ja auch ein wenig den Channel teasern, daher schaut selber im Channel oder wartet auf die nächste Folge. Denn für diese nächste Folge, 04.02. 20.00 Uhr wird er sozusagen in Teilzeit, nämlich für sein Thema, teilnehmen damit ihr ihn beschimpfen könnt wir die Idee diskutieren können.

Cache-Paten

Seine Idee in Kurzform, jeder Cacher der seinen ersten Cache auslegen will, muss dazu einen Paten haben. Der soll grundsätzliche Dinge vorher prüfen, also z.B. Koordinaten u.ä. Es kam sofort Beistand und Gegenwind. Es wurde schnell klar, dass es sich lohnt mal darüber zu reden. Ob überhaupt, oder vielleicht eine Kombi 100 Funds oder Paten, Erfahrungen z.B. in der Schweiz.

Auf jeden Fall waren wir schnell überzeugt dass es zumindest eine diskussionswürdige Idee ist. Und da Andre und ich eher Contra waren und er natürlich eher Pro, wollen wir klarstellen dass wir Recht haben mal ergebnisoffen darüber sprechen.

Ihr seht also, interessante Themen im Channel und im Podcast sowieso!

Clubhouse – WARNUNG

Der 100 Sekunden Podcast lädt ins Clubhouse. Ich möchte auf einen Artikel hinweisen. Der ist eigentlich ein Kommentar, aber ich denke mal der eine oder andere der das liest wird noch mal überdenken ob er das wirklich möchte…

Und nein, das geht nicht gegen den 100 Sekunden Podcast, sondern soll eine wichtige Sicht aufzeigen.

Kann man also sicherlich machen, aber man sollte sich bewusst sein was es bedeutet.

Grenzenlos oder Eier ab

Tja, da ist doch glatt der Eier-Cache archiviert worden. Lange lag er da in Ruhe vor sich hin und wurde auch fleißig gefunden.

Da fiel dem Herrn Staubfinger ein, dass er nun doch den Rücktritt vom Abschied, das Comeback, oder wie immer man das ganze Gewirr nun einstufen mag vollziehen möchte. Die „ich mach die Kohle nun mit Escape-Room“-Idee hat wohl nicht so wirklich funktioniert, so wird es nun wieder über Groundspeak versucht. Ach ja, falls wieder das Geplapper kommt, dass er es ja eigentlich nur aus Gutherzigkeit macht, könnte man sich auch fragen, warum er dann nicht einfach zu Opencaching geht?! Aber gut, Kohle machen ist da halt auch nicht erlaubt.

Hat er was gelernt? Offensichtlich nicht. Schon werden die ersten Cacher angeschrieben und höflich gedrängt bei dem merkwürdigen Platzhalter-Dexter-Tradi nur zu loggen, wenn sie auch den eigentlichen Multi gemacht haben, der ja nicht mehr gelistet ist. Ok, das ist ein so seltsames Konstrukt, das muss man sich erst aufmalen. Aber manchem ist halt nichts zu erniedrigend um Fame und Kohle zu ernten.

Zurück zum Eier-Cache, da war eigentlich nie was los. Bis zu dem Moment wo der Herr Staubfinger nun wieder zurückmöchte. Da hat er dann erstmal den Owner befragt ob der vielleicht seinen Cache wegnimmt, damit Dexter 4 dort wieder loslegen kann. Das wollte dieser aber nicht. Dann gab es plötzlich erst NAs mit eher dümmlichen Gründen, aber versuchen kann man es ja mal. Nun hat es wohl „irgendjemand“ geschafft den Grundstücksbesitzer dazu zu bringen sich an Groundspeak zu wenden damit der Tradi nun archiviert wird. Ein Schelm wer da jetzt den Herrn Staubfinger hinter vermutet?!

Ich muss offen gestehen ich frage mich manchmal, ob der geistige Gesundheitszustand einiger Menschen wirklich noch in der Norm liegt. Damit meine ich natürlich nicht Herrn Staubfinger, sondern den Arsch, der jetzt den Tradi erfolgreich hat abräumen lassen.

Ob Caches nun gut sind oder nicht, überlegt mal, ob ihr manch Owner wirklich unterstützen wollt, indem ihr ihre Caches macht, irgendwo sollte doch mal eine Grenze sein?!

P.S.: Falls jetzt diverse deutliche Kommentare geplant sind, immer dran denken zwischen den Kommentaren kurz die Internet-Verbindung zu kappen. Sonst ändert sich die IP nicht und es ist entsetzlich peinlich.

Warum? Die Liebe zum Hobby.

Heute war mal wieder so ein Tag, der mich ins Überlegen brachte. 90 Kilometer Anfahrt und nur ein Punkt, warum das? Weil es das ist was mich dieses Hobby seit nun 16 Jahren immer und immer wieder lieben lässt.

Warum die Anfahrt?

Nun, da wäre schon mal das Problem, dass wir hier in weitem Umkreis die üblichen Wandercaches abgegrast haben. In diesem Fall kommt aber noch hinzu, dass der gute Rollsplittkalle samt Frau dort in der Nähe wohnt und wir gemeinsam wandern wollten. So erhielt er den Auftrag einen guten Cache herauszusuchen und da wir uns seit gefühlt ca. 100 Jahre kennen und seit 2005 immer mal wieder zusammen cachen traf er genau ins Schwarze mit diesem Wandercache von einem Owner den wir beide sehr mögen, Witkiewicz.

Ein Multi bei dem vor Ort Bäume Bildern zugeordnet werden müssen und der einen am gefühlten Arsch der Welt 13-14 Kilometer kreuz und quer durch den Wald führt. Hört sich unspektakulär an? Stimmt, ist es auch!

Warum liebe ich solche Caches?

Es ist aber ein toller Cache in toller Umgebung um unseren Wanderdrang zu befriedigen. Mittlerweile versuchen wir monatlich, spätesten 2-monatlich eine Wanderung zwischen 10 und 20 Kilometern zu machen und dieser Termin führte uns dieses Mal hier her. Und so ein Cache passt dafür wie Arsch auf Eimer. So läuft man halt 3-4 Stunden durch den Wald, genießt die frische Luft, hier sogar die totale Einsamkeit (wir sind exakt niemandem begegnet) und hat viel Zeit und Muße mal wieder in Ruhe zu schnacken nur unterbrochen durch schöne kleine Aufgaben wie das Zuordnen der Bäume. Und am Ende findet man dann hoffentlich den Final, was aber bei Wandercaches meist gar nicht so schwer ist. Und obwohl es nur ein einziger Punkt ist, wird mir der Cache länger in Erinnerung bleiben als jeder Power Trail denn dieser Punkt will verdient sein und kostet einen viele, viele Schritte.

Warum ich das schreibe?

Keine Ahnung, ich wollte es einfach mal loswerden. Ich denke es wird nicht der letzte Wandercache hier in der Gegend sein, allein schon der Location wegen und natürlich der Möglichkeit hier Familie Rollsplittkalle zu treffen und mit denen die Gegend zu erwandern. Und vielleicht werde ich dann wieder über einen unspektakulären Wandermulti schreiben. Einfach in der Hoffnung das mancher Cacher begreift, dass die Punkte nicht so wichtig sind wie das Erleben. Wird wahrscheinlich niemanden bekehren, aber ich habe es versucht.

Fazit

Ich liebe dieses Hobby wie am ersten Tag. Vielleicht anders aber nicht weniger. Und bei mir machen solche Caches inkl. des Gesamt-Pakets solcher Tage die Würze aus.

Und jetzt, raus, Cachen!

Freeda – die erste Welle

Nun ist die erste Welle mit Zuspruch aber auch Empörung über uns geschwappt und so möchte ich da mal eine kleine Stellungnahme schreiben.

Es begann mit einer Instagram-Storie von Freeda die ich gar nicht wiederfinde?! Verschwunden? Kann aber auch an mir liegen, ich bin ja nicht so der Instagramer. Oder ist nur Fake und ich habe mir das ausgedacht.

Dort wurde erst mal auf Micha und Karo eingehauen die angeblich uns die Mail geschickt hätten. Das stimmt übrigens schon mal nicht. Dann wurde im üblichen Trump – Style alles als gelogen abgestempelt und danach erwähnt das man den Podcast noch nicht gehört habe. Passt irgendwie nicht? Doch, ist halt Trump-Style, erstmal alles als Lüge darstellen auch wenn man noch gar nicht genau weiß was eigentlich vorkam. Von Micha und Karo kam dann gleich eine Gegen-Story und so freuen sich vermutlich viele Instagramer mal wieder über Bewegung.

Die Kommentare

Dann kamen die ersten Kommentare im Blog die von sehr positiv über durchwachsen bis sehr negativ reichen. In der negativen Sicht gab es da im Schwerpunkt z.B. die Andeutung es gehe nur um Content. Und ja, klar geht es um Content, aber das bedeutet noch lange nicht Content um jeden Preis.

Auch Rufmord wurde das erste mal angedeutet, nur wo sind die Unwahrheiten? Dazu aber später mehr.

Als Krönung dann ein Kommentar von Daniel der so seinen ganz eigenen Humor hat. Er regt sich über „Hater und Neider“ auf um uns im nächsten Satz „alte kranke Leute“ zu nennen, das könnte man wohl als AfD-Style sehen. Und als Krönung kommt auch er dann mit der Strafbar-Keule. Aber nun ja, so ist das im AfD/Trump-Zeitalter, man macht das was man anderen vorwirft im nächsten Satz gleich selber und erklärt sich dann am besten noch zum Opfer.

E-Mail von Freeda

Das hat dann auch gleich Freeda grast in einer E-Mail gemacht.

Wir hätten ja reichlich über sie abgelästert, kann man sicher so sehen. In den Videos hätten wir dann ja angebliche Beweise. Da frage ich mich schon mal was daran „angeblich“ ist?! Sie hätten auch schon im Vorfeld mitbekommen das wir nicht die beliebtesten Cacher wären, warum musste ich in dem Moment nur an ein Glashaus denken? Aber gut, das mag sogar so sein. Ich habe schon immer gesagt dass uns wahrscheinlich die Hälfte der Hörer/Leser mag und der andere nicht. Finde ich auch gut, sorgt wenigstens für Reibung und die bringt meist Dinge voran.

Weiter ging es damit dass wir auf „die Hetzjagd“ aufgesprungen wäre und Gerüchte verbreiten würden um schon im nächsten Satz auf dreiste Lügen umzuschwenken, da ist man sich wohl noch nicht ganz einig was es denn nun ist. Uns war nicht mal was von einer Hetzjagd bekannt. Es drängt sich die Vermutung auf dass die beiden noch viel tiefer in einer Art Intrigen-Sumpf hängen als wir vermutet hätten.

Weiter ging es dann mit §186 StGB und dass man das aber gar nicht wolle. Warum nur nicht? Also für meinen Geschmack kann man sich streiten und wenn man sich nicht einig wird ist ein Gericht durchaus Mittel der Wahl um Dinge zu klären. Zumdindest würde ich es nicht persönlich nehmen, von daher voran meine Lieben.

Zusammenfassung

Was waren denn eigentlich die Vorwürfe über die wir berichtet haben?

Spoilerei ohne Ende

Ich denke mal die kann sich wohl jeder auf Instagram und Co anschauen, dürfte wohl kaum zweifelhaft sein?! Diskutabel sicherlich ob das nun so schlimm ist oder nicht, aber das ob ist wohl klar.

das grasen

Auch das ist in den verlinkten Videos des Beitrages wohl kaum zweifelhaft oder wollen die beiden behaupten das wären nur unglücklich gedrehte Zigaretten? Und auch hier, wie schlimm das letztlich ist kann man diskutieren, das ob ist wohl klar.

die Aufkleber

Davon habe ich sogar irgendwo noch ein Bild wie im alten Land eine ganze Laterne beklebt wurde, also auch hier ist die Frage nach dem ob wohl klar.

Wo ist nun also eine Lüge die wir verbreitet hätten? Weder in den Kommentaren noch in der Mail, noch in der Instagram-Story ist irgendwo mal erwähnt wo GENAU wir eigentlich gelogen haben sollen! Wundert mich eigentlich auch nicht, es ist halt nur wildes herum gekeule. Was dann auch den Vorwurf von Rufmord, Cybermobbing oder ähnliches schnell ad absurdum führt.

„Bedenkt eure Handlungen in Zukunft“ war ein Satz in der E-Mail an uns

Das tun wir immer und zwar bevor wir etwa tun! Hier haben wir tatsächlich eine Weile überlegt ob wir berichten oder nicht. Vielleicht hätte Freeda ähnliches bei den You-Tube Videos tun sollen?

Klar, hier werden die beiden von sich selbst und zum Teil von anderen zum Opfer stilisiert und man könne doch nicht einfach auf den beiden armen Menschen herum hacken. Stimmt, wir haben auch nicht auf den zwei Menschen herum gehackt sondern auf der Kunst-Pseudo-Influencer-Figur Freeda reist.

DENN, damit begeben sie sich in die Öffentlichkeit und versuchen auf allen Kanälen reichlich Aufmerksamkeit zu bekommen. Und das ist der entscheidende Punkt, sie wollen die größten Blogger der Szene sein, damit sind sie dann auch etwas wie eine öffentliche Person und damit auch durchaus berichtenswert! Nicht mehr, nicht weniger.

Die Unterscheidung mag nicht jedem klar sein, für uns gibt es die aber durchaus. Wer mal drauf achtet wird merken dass wir auch nahezu nie über die Realnamen sprechen sondern immer über Cacher-Namen da wir immer versuchen eine Trennung zwischen Person als Mensch und Person als Cacher hin zu bekommen.

Fazit

Wir sehen es positiv, so hat die Szene mal wieder einen Aufreger und letztlich ist ja auch negative Werbung dennoch Werbung. Offen gestanden hätten wir gar nicht mit so viel Resonanz gerechnet. Warten wir einfach eine Woche ab dann ist die ganze Geschichte eh auf Seite 2 gerutscht und damit erledigt.