Cache-Runde „Waldbaden“ – südl. Hamburg, bei Buchholz

Pfingstmontag, früh wach und in Wanderlaune. Also raus, cachen. Schnell geschaut und siehe da, eine Cache-Runde „Waldbaden“ gar nicht so weit weg und mit 4 km ganz ok. Vielleicht ein wenig kurz. Aber mit etwas Beifang müsste es für uns passen. Also rein ins Auto und auf ging es.

Eine wirklich gute Runde fängt schon mal damit an dass man gut parken kann, das war hier schon mal gegeben.

Und danach sollte es nach Möglichkeit direkt ins Grüne gehen, auch das war hier der Fall.

Nun ist das mit Spoilern ja immer so eine Sache. Der eine hätte gerne detaillierte Bilder vom Final, der nächste nicht mal Bilder von der Nähe eines Finals, was tun?! Nun, ich möchte hier mal ein Bild einfügen das zwar am Final gemacht ist aber nicht direkt den Final zeigt. Dafür aber sozusagen als Symbolbild für die „Niedlichkeit“ der Verstecke steht.

Die Verstecke sind insgesamt eher einfach aber dafür umso liebevoller gestaltet, nicht bei einem einzigen Cache ist da einfach nur ein Petling hinter den Baum geworfen. Im Gegenteil, immer eine Überraschung vor Ort. Natürlich kein Bastel-Super-Ober-Hammer aber eben deutlich zu merken wieviel Arbeit hier reingeflossen ist. Übrigens unserer Meinung nach top für Kinder geeignet. So sind es eben „nur“ 4 km, die Wege insgesamt zumindest für eine Sportkarre tauglich und meist kleine Boxen in denen zumindest einige Tauschobjekte sind. Dazu müssen noch die Bonus-Zahlen notiert werden, Kinder können also gut beschäftigt werden. Die Rechnung für den Bonus ist übrigens auch erfreulich simpel und erfordert keine höhere Mathematik. Sogar ein Stück Heide liegt übrigens am Weg wenn man noch etwas Beifang mitnimmt.

Bei uns handelte es sich beim Beifang übrigens um „Bezauberndes Büsenbachtal“, ein sehr schönes Versteck in sehr, sehr schöner Umgebung. Dann „Rumpelwichtels Home“, ein sehr liebevolles Versteck mit kleiner Bastelei. Und der „Flidderberg“, ein schon sehr knackiges Versteck dass je nachdem wie der Vorgänger es hinterlassen hat extrem schwierig sein kann. Die ersten beiden verlängern die Runde ein kleines Stück, der letztere legt noch mal locker 1 km oben drauf. Da muß jeder entscheiden was er möchte.

Wir haben also sozusagen das gesamte „T“ dran gehängt wodurch aus 4 km eben fast 7 km geworden sind. Wir haben auf jeden Fall keinen Meter bereut denn sowohl die Runde selber als auch der Beifang waren und Favoriten wert. Außer der Flidderberg da uns das Versteck nicht so völlig überzeugt hat. Von daher, wer gerne mal etwas läuft, nicht ewig suchen möchte aber auch keine ganz lieblos hingeworfenen Caches sucht, hier seid ihr dann absolut richtig.

Also, raus, Cachen!

Samsung m31 – Cache-Handy?

Nun konnte ich eine ganze Weile Erfahrungen mit dem m31 sammeln und hier mal ein kurzer Bericht. Das Ganze hat Licht und Schatten, so bin ich von Android 10 eher so mittel begeistert. Zuviel Bevormundung für meinen Geschmack, gerade in der Energie-Behandlung muß man schon genau schauen was er da so alles vor sich hin einrichtet ohne viel zu fragen. Aber nach und nach kommt man dahinter und Android sei Dank kann man alles einstellen wie man mag. So lief mein Locus vom Start an recht gut, aber jetzt ist es halt von allen Energiegängeleien befreit und darf sich so richtig ausleben. Klingt aber schlimmer als es ist, so richtig entscheidende Unterschiede ergaben sich nicht. Zur Zeit läuft wohl bei vielen die „Google“ App unter Android unsauber, so auch bei mir. Trotz Deaktivierung, Entfernen ist nicht möglich, zieht die reichlich Strom, scheint sich aber im Moment wieder etwas zu beruhigen. Wurst, hat zwar schon etwas negativen Einfluß auf die Laufzeit, hält sich aber auch in Grenzen.

Der GPS-Empfang des m31 ist völlig ausreichend und ok, auch wenn mein Motorola bei schlechten Bedingungen vielleicht einen Tick besser war. Aber das ist eher stöhnen auf hohem Niveau als ein Problem. Und bevor nun wieder einige ewig gestrige meinen GPS-Gerät wäre eh besser, nein, mein GPS64 ist letzlich auch nicht entscheidend besser!

Heute war dann mal ein geeigneter Tag die Laufzeit zu testen. Morgens um 07.30 Uhr ging es los, 20 Minuten Fahrt zu Carglass mit Google-Rooting. Dann von dort mit der HVV-App bis zur nächsten S-Bahn geroutet. Während der Fahrt Twitter, Facebook und so weiter, bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Dort dann Locus an und einen Audio-Cache gemacht, also GPS empfangen und MP3 spielen gleichzeitig für so rund 1 1/2 Stunden. Dann noch einen Multi hinterher, also GPS ohne Unterbrechung und dank Podcasts auch Audio abspielen gleichzeitig. Dabei natürlich auch reichlich Display-Nutzung. Dann wieder mit der HVV-App zum nächtsten Bahnhof, wieder Twitter und Co während der Fahrt und nun mit Google Maps Fußgänger-Navi zu Fuß 1,5 km zu Carglass. Von dort nun heim routen, also wieder GPS. So gegen 13.00 Uhr dann daheim. Zusammengefasst also rund 5 Stunden Dauer-GPS Nutzung und parallel lief Audio sowie reichlich Display-Nutzung, dank Sommer-Wetter bei Helligkeit am Anschlag. Und natürlich auch noch reichlich Fotots geschossen. Keinerlei Energiesparmodis genutzt. Und wie sah es danach aus?

Ja, noch 54% Restakku! Mein Motorola hätte hier schon weinend nach Strom verlangt und schon das hatte eigentlich eine gute Laufzeit. Somit kann ich also vermelden, das m31 ist ein wirklich sehr geeignetes Handy wenn man damit Cachen gehen möchte denn es hat wirklich eine sehr lange Laufzeit!

Legal, Illegal, Scheißegal?!

Heute war ich mal kurz raus cachen und stieß dabei auf einen Cache den ich subjektiv ok finde. Er soll eigentlich auch nicht das Thema des Artikels werden sondern eher so eine Art „Symbol“. D.h. bitte nicht drauf rumhacken, bei diesem Cache ist nämlich nicht mal ganz klar ob er wirklich ein Problem hat. Er bietet sich aber halt wunderbar an um ein grundsätzliches Problem zu beschreiben. Es handelt sich um den Cache „Corona Tour #1: Stadersand“.

Worum geht es denn nun? Also, um den Cache zu machen läuft man zu einem Leuchtturm.

So weit, so gut. Der Weg ist weder gesperrt noch ist sonst irgendwo der Zugang verboten, d.h. völlig in Ordnung. Vorne angekommen steht man dann aber vor einem Gitter das den Zugang verwehrt und der Cache ist hinter dem Gitter. Klar, theoretisch kommt man auch ran wenn man den Betonpodest umrundet und von hinten eine Leiter ran stellt, aber das ist wirklich eher eine theoretische Möglichkeit den der Untergrund sind dort die üblichen Ufer-Befestigungs-Steine auf denen man wohl lieber keine Leiter anhängt. Vielleicht gibt es auch noch die Möglichkeit sich lang zu machen oder man Harry Potters Zauberstab dabei. Kurz und klar, kein wirklicher Grund für einen NA weil es ja eine legale Möglichkeit gibt. Und die Dose wird sich eh nicht lange halten da sie bereits jetzt ein feuchtes Logbuch hat. Aber es ist eben auch ein gutes Beispiel weil eben exakt keiner die legale Möglichkeit nutzen dürfte sondern so wie auch ich, mal eben rum ums Gitter und gut ist. Hier sieht einen so schnell niemand und so lange man den Turm nicht zu betreten versucht wage ich zu prognostizieren dass es auch niemanden interessiert.

Die Frage ist, wie seht ihr das? Ist es für euch so eine Dose ein Problem? Und seid bitte ehrlich, ein fragwürdiges Licht aufs Hobby wird so eine Dose kaum werfen da sie wirklich niemanden „belästigt“, also kommt bitte nicht mit Pseudo-Argumenten sondern schreibt mal was ihr wirklich darüber denkt. Wie immer lasse ich alles was nicht beleidigend ist stehen.

Nachdem ich mich jetzt eine Weile mit der Frage beschäftigt habe bin ich mir klar geworden dass ich die Dose jederzeit wieder machen würde in dem ich das Gitter kurz umklettere. Dabei achte ich schon peinlichst genau drauf das gerade niemand in Blickentfernung ist, aber mehr auch nicht. Und ich habe nicht mal ein wirklich schlechtes Gewissen danach. Warum nicht? Weil ich das pragmatisch sehe, d.h. die Sperre soll den Zugang zum Turm verhindern und den versuche ich ja auch gar nicht erst zu betreten. Man kennt das ja, so baut sich jeder seine eigene Moral, das was man macht ist immer gerade noch so in Ordnung… Und nicht zu sehr an diesem konkreten Cache aufhängen, er ist wirklich eher ein Symbol, davon gibt es nun wirklich reichlich.

Also ein Artikel bei dem ich mich wirklich mal über Kommentare freuen würde!

Totes Pferd braucht Anabolika

Sehen wir es positiv, die umstrittene Entscheidung keine neuen Caches zu publishen scheint immerhin der Konkurrenz, also Opencachning gut zu tun. Zumindest wäre das eine nicht ganz unwahrscheinliche Erklärung für den enormen Zulauf dort. Klar, es gibt bei Groundspeak auch so genug Caches, aber vielleicht geht diese Entscheidung genug Leuten auf den Keks so daß sie sich nun doch auch mal bei der anderen Plattform umschauen. Eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Publish-Sperre habe ich übrigens vom HQ leider noch nicht erhalten.

Leider kommt nun natürlich genau das was zu erwarten war, auch bei Opencaching sieht es nicht so viel besser aus als bei Groundspeak, wenn man wächst wird es schwieriger, daher auch ein „Hilferuf“ von dort. Sowohl Geld, Performance als auch Support werden wohl zur Zeit etwas schwierig und um Spenden wird gebeten. Vielleicht sollte man eine Premium-Memberschaft einführen 😎

Also wir raten weder zu noch ab, ich speziell habe mein OC-Experiment Nr. 130482 gerade wieder beendet und festgestellt das es mir wie mit Linux geht. Also ja, interessant, aber für mich nicht sinnvoll nutzbar 😉 Aber wer eine Alternative haben möchte muß sie halt auch mit Rat und Tat unterstützen, ansonsten wird das nichts!

Reviewer aus Nordkorea?

Es werden keine neuen Caches gepublished. Irgendwie dachte ich eigentlich Groundspeak hätte das entschieden, aber nein, die Reviewer waren es?! Da fällt mir gelinde gesagt das Essen aus dem Gesicht? Die Begründung wäre ja wohl die Befürchtung dass sich an einem neu gepublishten Cache Rudel bilden könnten und das ja nicht in Ordnung wäre. D.h. die halten die Cacher schlicht für zu doof zu erkennen dass am Final schon eine Person ist und die würden dann dennoch hingehen?! Und was dann, da wird sich dann gegenseitig abgeleckt? Obwohl, wenn ich das so lese, wird von Befolgung von Richtlinien u.ä. schwadroniert, aber eine wirklich Begründung oder der Zusammenhang ist eigentlich gar nicht zu finden?!

Wir hatten (DDR) und haben (Nordkorea) doch schon Länder die so besorgt um ihre Bürger sind dass sie ihnen sogar die Ausreise untersagen damit ihnen im Ausland nichts Böses widerfährt. Seit wann führen wir das hier auch ein?

Im Ernst, traut man den Cachern ernsthaft nicht zu dass sie Abstand halten wenn sie sich in jeztigen Zeiten an einem Cache treffen? Glaubt ihr, liebe Reviewer, denn wirklich dass Menschen die an einem Cache zur Zeit ein Rudel bilden woanders kein Rudel bilden würden? Oder glaubt ihr an illegale Grenzübertritte wegen sehr beliebter Caches? Ich kann nicht glauben dass ein Cacher wegen eines Caches gegen irgendwas verstösst gegen dass er sonst nicht auch verstossen würde! Nehmt euch ein Beispiel an der Regierung. Ja, tatsächlich ist sie zur Zeit ein wenig Vorbild, sie überdenkt nämlich bei jeder Entscheidung ob sie demokratischen Grundsätzen entspricht. Und genau daher haben wir eben keine völlig sinnlose Ausgangssperre sondern es wird sogar explizit darauf hingewiesen dass Spaziergänge gemacht werden SOLLTEN und man dafür auch gern ein Stück fahren darf. Und plötzlich, passt im Moment halt zwecks Begründung besser, wird Geocaching vom Sport (wie es bisher eher eingeordnet wurde) zum touristischen Ausflug umgelabelt…

Klar, der Grundgedanke ist erkennbar, man will die Cacher vor sich selber schützen, an sich eine nette Idee. Aber ob irgendwelche Reviewer wirklich die richtigen Menschen sind um für eine ganze Gruppe Entscheidungen zu treffen, da kann man mehr als nur geteilter Meinung sein!

Für mich ein eher trauriges Kapitel in meinen 16 Jahren Geocaching. Wer sich schützen will kann doch schlicht daheim bleiben, aber die Entscheidung sollte man dem Cacher überlassen und nicht durch scheinbare Fürsorge zum Diktator mutieren. Ich hoffe es war wenigstens eine knappe Entscheidung und nicht alles Reviewer halten dieses Vorgehen für angemessen.

„Powertrail“ xxLandernweg

Ich war mir gar nicht so sicher ob man 34 Caches schon Powertrail nennt, aber laut Cache-Wiki ist das tatsächlich so. Und wie immer probiere ich alles immer mal wieder aus, vielleicht gefällt mir ja plötzlich etwas das mir früher nicht gefiel oder umgekehrt, wer weiß das schon. Und als Blogger/Podcaster ist es mir natürlich auch ein Anliegen darüber zu berichten.

So habe ich also mal wieder so einen Powertrail getestet, kurz „hinter“ (genauer westlich) von Stade liegen da 34 Tradis am Stück. Es handelt sich dabei um einen breiten Teerweg auf dem durchaus Autos passen würden, die sind hier aber verboten. War mir sehr gefiel, kaum Muggel vor Ort. Ist halt sehr abgelegen und ehrlich gesagt ist der Weg an Langeweile auch kaum zu überbieten denn so richtig was zu sehen gibt es nicht. Man muß also schon plattes Land ohne viel drum herum mögen 😉 Ach ja und es ist leider kein Rundweg sondern oneway. Nachdem ich nun fast die Hälfte zu Fuß gemacht habe kann ich schon mal eine Empfehlung geben, macht ihn lieber per Rad. Einfach nur jeden zweiten machen und auf dem Rückweg dann die Ausgelassenen, macht bestimmt mehr Spaß. Hier übrigends eine Liste mit den Dosen.

Ich war recht früh vor Ort, so konnte ich fast direkt mit dem Sonnenaufgang starten und der war heute wirklich schön und dazu hielt sich das Wetter den gesamten Weg lang, da hatte ich schon mal richtig Glück.

Wie schon erwähnt, der Weg ist anspruchslos und eigentlich immer gleich, da gibt es bis auf ein paar Gänse nicht viel zu sehen, hat eher was von „Gedanken schweifen lassen“.

Die Caches liegen zwischen 200 und 400 Meter auseinander, auch daher ist es vielleicht nicht schlecht im Falle der Fahrrad Nutzung pro Weg immer jeden zweiten zu machen sonst kommt man ja so gar nicht in Tritt. Die Caches selber sind fast alles Petlinge und Beifang ist nur sehr gering vorhanden. Von Verstecken mag ich gar nicht so richtig reden, im Normalfall findet man alles innerhalb von Sekunden, einige hängen schlicht völlig ungetarnt im Baum. Dürfte hier aber kein Problem sein da den Weg wohl kaum jemand freiwillig nutzt.

Ich habe es so bis etwas über die Hälfte geschafft, dann hätte ich zwar noch Zeit gehabt, aber der Test ergab dass ich einfach immer noch kein Powertrail-Fan geworden bin 😉 Daher habe ich irgendwann abgebrochen und bin aus einem parallelen Weg zurück auf dem noch zwei „richtige“ Caches lagen, das hat zumindest wirklich gut getan.

Also nicht falsch verstehen, ich will den Trail hier nicht schlecht machen! Er ist halt einfach nicht mein Geschmack. ABER, wer wirklich Bock hat schnell Punkte zu machen der ist hier einfach richtig gut aufgehoben. Vielleicht noch in der Gruppe, dann achtet man ja meist es nicht so auf Cache und Umgebung, dann ist das halt eine kleine Wanderung oder eben Radtour und gut ist. Dazu mit nahezu absoluter Sicherheit findbare Cache an der Perlenschnur aufgeräumt, passt dann.

Natürlich bekommt die Runde von mir gewiss keine Empfehlung da mir das einfach zu langweilig ist. Aber ich weiß dass es selbst unter unseren Hörern ja genug gibt die auch mal Punkte sammeln mögen und daher dieser Artikel, hier seid ihr zumindest dafür schon mal ganz gut aufgehoben.

Daher jeder wie er mag und noch viel wichtiger, raus, cachen 😎

Tolles Event mit einfachen Mitteln

Der Glider rief, die Cacher kamen. Ein Event, in unserer Facebook-Gruppe empfohlen, fiel mir ins Auge. Die unsichtbare Heike befragt und zack, auf gehts. Die Heike mag Grünkohl und wandern, ich zumindest wandern 😎 Und statt Grünkohl gab es ja auch Schnitzel. Aber wer wissen will wie es war kann das ja in den Logs nachlesen, ich glaube alle Teilnehmer waren sehr zufrieden. Die Runde mit 11 Punkten und davon 9 FTFs trug sicherlich auch dazu bei.

Aber hier geht es mir mehr um das „wie“ als um das Event speziell. Denn dies Event gefiel uns mehr als viele andere, warum eigentlich? Kleine Events mögen wir schon mal eh lieber, das hat mehr was Familiäres und das war auch hier wieder deutlich zu erleben. So kam nahezu jeder mit jedem ins Gespräch und Selbstdarstellung war auch nicht zu sehen, familiär eben.

Also erstes wäre schon mal die Aufteilung, wer mag geht vorher wandern, wer nicht kommt halt erst zum Essen. Nun halte ich es für nicht ganz so geschickt erst zum Essen zu kommen da man dann doch etwas aussen vor ist. Warum? Ganz einfach, die anderen sind bereits zwei Stunden miteinander unterwegs gewesen, haben gemeinsam gescherzt, gelacht und gesucht, da ist dann schon etwas Bindung da in die man dann nicht mehr so einfach rein kommt. Das ist jetzt aber auch stöhnen auf sehr hohem Niveau da es auf diesem Event kaum zum Tragen kam, ganz von der Hand zu weisen ist aber letztlich nicht. Dennoch empfinde ich die Aufteilung als sehr, sehr gut, so kann jeder wie er mag den Tag geniessen.

Dazu die frisch gelegten Caches. Klar, jeder freut sich über ein paar Caches, wenn aber dann noch der FTF raus springt ist das natürlich immer noch ein wenig das Sahnehäubchen obendrauf. Und wie schon erwähnt, gemeinsames wandern ist schon schön, aber noch gemeinsam suchen, das verbindet natürlich in gewissem Umfang. Und es hat noch den schönen Effekt dass man sich sein Essen sozusagen verdient 😎

Danach dann treffen in einer urigen kleinen Kneipe und kein stundenlanges Essen aussuchen, Grünkohl satt, Schnitzel oder Currywurst Pommes, jeder wie er mag und dennoch ratz fatz erledigt.

Letztlich also wirklich ein einfaches Event ohne extremen Aufwand und dennoch richtig rund und schön, das kann man ruhig als Beispiel nehmen!

Warum gefiel es uns nun besser als andere? Nun, durch das Wandern gab es Bewegung und man lernt sich kennen. Dann wird es gemütlich beim Essen und man hat Zeit noch weiter zu schnacken. Gute Kombination. Diese 30 Minuten Events wo nichts passiert, zu langweilig. Mega oder Giga, da sind alle immer unterwegs und in Bewegung und man kommt kaum zum schnacken. Hier hingegen, alles Gut.

Kohle-Dexter gibt nicht auf 8-)

Tja, nun dachte man eigentlich es wäre Ruhe eingekehrt. D.h. Groundspeak will nunmal keine Cash-Caches und Staubfummler hat halt konsequent Escape-Rooms aus seinen Dexter-Caches gemacht, alle zufrieden! Nein, nicht ganz, tauchte heute schon wieder ein Text von Kohlefinger auf.

Mehr oder weniger der schon altbekannte Vorschlag einen Tradi zu legen und wer den Dexter dahinter machen will der muß halt zahlen.

Würde ja nur was bringen wenn er in dem Tradi Werbung für den Dexter dahinter macht und was Groundspeak davon hält muß doch nun langsam auch der letzte Indianer begriffen haben? Klar, geht auch ohne Werbung im Listing und statt dessen einfach ein Hinweis im Cache. Und was wetten wir dass sich innerhalb kürzester Zeit einer darüber beschwert und der Cache dann dicht gemacht wird?!

Alternative Zahlungsmodelle für Cacher, sozusagen Zwangskauf der Coin für weniger Startgeld o.ä.

Das kann man anbieten, ich vermute die Nachfrage wird das aber nicht steigern. Gerade auf dem letzten Event traf ich Cacher die bereits einen Termin hatten und exakt KEINER davon wäre bereit 40 Euro für so einen Cache / Escape-Room zu zahlen und das wird sich auch nicht ändern wenn man dem Eintritt einen anderen Namen gibt. Im Gegenteil, die meisten sind sauer da sie schon lange geplant hatten und nun plötzlich zahlen sollen. Das würde ich sicher nicht Kundengewinnung nennen, im Gegenteil.

Man könnte durchaus das Gefühl bekommen dass der Switch zum Escape-Room-Modell nicht so recht funktioniert und nun wieder versucht wird doch noch über das Geocaching was zu verkaufen. Irgendwie wirkt das schon fast verzweifelt, auf jeden Fall wird das langsam peinlich. Wenn etwas nicht funktioniert dann muß man das doch auch irgendwann mal erkennen und es sein lassen? Ich bin froh dass Groundspeak sich da auf so gut wie gar nichts einlässt. Wenn er halt Geld für seinen Projekte haben will ist das ja völlig ok und das Modell mit dem Escape-Room war doch eine gute Idee, aber kann er nicht endlich mal das Geocaching damit in Ruhe lassen?

Und, kein Witz, ich finde es wirklich schade dass der Switch wohl nicht funktioniert denn es hätte den Kram endlich komplett aus dem Geocaching entfernt. Aber vielleicht wird es ja noch was und braucht nur etwas Geduld?! Davon zu reden und zu schreiben dass man ja bereit wäre für gute Caches zu zahlen und es dann zu tun sind halt oft genug zwei verschiedene paar Schuhe 😉

Ostervesede – Andivesede – jedenfalls tolle Caches!

Es war mal wieder Zeit für eine Cache-Runde und da meine Erfahrungen mit den AndiVesede-Caches wirklich gut waren ging es heute mal wieder da runter denn da waren noch einige offen. Und dieses mal überzeugte mich die Runde noch viel mehr! Und da man ja nicht nur Negatives raushauen sollte hier auch mal Positives 😎

den Letzten habe ich auch noch geschafft 😉

Eigentlich sollte es auf Grund des regnerischen Wetters eine kurze Runde werden, d.h. die westlichen 6 wollte ich eigentlich gar nicht angehen da ich ja mehr so bei 10 mein persönliches Limit erreiche. Aber die waren so schön, da konnte ich nicht widerstehen und den Hüften tut das ja gerade nach Weihnachten auch ganz gut.

Wir haben ja im Podcast in der Abteilung „Cache-Tipps“ schon viel drüber gesprochen daher will ich die Lobhudelei hier nicht endlos wiederholen, aber ein Lob muß ich dennoch loswerden. Auf dieser Runde war alles dabei! Kleine Kletterei, tricky Verstecke, niedliche Verstecke, witzige Logbücher, schwere Verstecke, eins bei dem ich mich wunderte wie man die Halterung verbaut hat und gerade mal ein, mehr oder weniger, 08/15-Cache. Dabei wie üblich top gepflegt und so platziert dass man in Ruhe suchen, finden und sich freuen kann. Wer gerne wandert und dabei Dosen mit einem gewissen Etwas, ohne dass es in Arbeit ausartet, mag, der ist hier auf jeden Fall absolut richtig aufgehoben und ich empfehle sie jetzt noch mehr als beim ersten mal.

Wenn man ihren Mann, den FrankVesede dazu nimmt hat man sogar noch die Möglichkeit innerhalb eines Bereiches zu wählen, entweder die „leichte“ aber dennoch klasse Kost von Andi oder die erheblich Bastel-Cache-lastige Variante von Frank. Dort muß man halt damit leben deutlich länger je Cache zu benötigen da man diverse Aufgaben lösen muß die viele mögen und viele verfluchen werden. Aber da man weiß was kommt heißt es eigentlich Mund abwischen und weiter wenn man halt mal einen Cache nicht schaft.

Kurz und gut, wenn ihr schöne Cachen wollt, Oservesede ist da sicher kein falscher Ort!

Dieses mal werden wir alle wegen TB-Listen sterben!

Vorwort

Eine Anmerkung vorweg, nachdem ich irgendwo las oder hörte es würde sich nicht gehören so eine Seite zu verlinken. Die Aussage halte ich für grundsätzlich verkehrt. Und das nicht weil wir in Zeiteln leben wo scheinbar eh sehr viele Internet-Nutzer jede Erziehung oder Benehmen über Bord geworfen haben sondern einfach weil ich es als eher albern empfinde über etwas zu sprechen oder zu schreiben und dann nicht darauf zu verlinken. Nach dem Motto „ich weiß man was was ihr nicht wisst“ 😎

Dazu halte ich unsere Leser und Hörer für erwachsen genug selber zu entscheiden was sie tun und was sie nicht tun. Klar, das hört sich nicht so schön an als wären wir hier eine relevante Tages-Presse, aber das sind wir halt auch nicht 😉 Also von daher, Verlinkung ist hier gesetzt damit sich der Hörer / Leser auch ein Bild machen kann.

Um was geht es denn nun?

Der große Skandal ist da, irgendein nach Aufmerksamkeit heischender Cacher hat auf Facebook eine Liste mit TB-Nummern veröffentlicht. Ihm dürfte vorher klar gewesen sein was dabei rauskommt und auch wenn seine pseudo-naiven Aussagen dazu anderes verkünden, der wollte nie jemandem Gutes tun sondern einfach mal im Rampenlicht stehen. Und da muß man erstmal klar zugestehen, das hat er geschafft. Sogar Groundspeak hat ein Statement auf der Seite abgegeben. Natürlich ist das nicht in Ordnung, aber erstmal nichts als eine dumme Aktion. Und die Frage die sich mir stellt ist ob der Typ wirklich zu verurteilen ist, er hat ja nun erstmal nur eine Liste offen zugänglich gemacht die es wahrscheinlich vorher schon gab nur wohl nicht so extrem verbreitet war. Damit hat er im ersten Moment noch nicht mal jemand etwas Böses getan.

Problematisch wird es doch erst durch die Horde Cacher die jetzt los zieht und diese Liste nutzt. Also massenhaft TBs loggt die sie im Leben nicht gesehen haben. Da kann man sich schon mal fragen was die eigentlich dazu bewegt?! Wahrscheinlich eine Challange oder einfach nur die Sucht den Discover-Zähler hoch zu bringen?! Was auch immer es ist, eigentlich zeigen sie damit vor allem eine gewisse Dummheit. Denn was für einen IQ muß man haben um die Liste zu nutzen und zu glauben das würde keine Shitstorm herauf beschwören? Der war doch so sicher wie nur irgendwas, Cacher regen sich nun mal gerne auf, davon lebt so mancher Podcast! Ach ja, damit meine ich ja unseren 😎

Jetzt hat wohl sogar Groundspeak sich mal von den Favoriten losgerissen und ein Script gebaut dass diese Logs automatisch wieder löscht. Eine weitere Möglichkeit ist es dass betroffene Cacher ihre TBs einfach sperren bis sich der Sturm gelegt hat. Kann aber wohl etwas dauern. Denn Dummheit ist niemals aufgebraucht, so haben es sogar einige Mega-Owner geschafft die Liste sogar noch als Announcement zu veröffentlichen. Wobei ich gerade sehe dass das Log zumindest wieder gelöscht wurde, vermutlich nicht vom Owner 😎

Na und?

Das Ganze ist natürlich unschön für Cacher die irgendeinen TB auf der Liste haben, bekommen sie doch nun lauter dümmliche Logs die sie entweder hinnehmen oder löschen. Mein Verständnis für den Ärger ist absolut da.

Das war die Essenz?

Ja, nervige Logs wegen einer Liste eines Typen der auch mal im Mittelpunkt stehen möchte und Zahlengierigen Cachern. Aber was mich viel mehr beschäftigt sind die Reaktionen!

Nicht die eigentliche Aufregung, die ist ja schon verständlich, wenn auch wie immer etwas überzogen, es ist und bleibt ein Hobby! Aber die Art und Weise der Aussagen dazu, so gibt es weder in den Kommentaren auf der Seite noch in anderen Kanälen mal eine Aussage ohne mindestens 1-2 derbe Beleidigungen darin. Also nicht „der ist ja doof“ oder so sondern wirklich derbe. Mittlerweile hat der Facebook-Typ sie gelöscht, finde ich fast schon schade. Denn genau die Autoren sollten mal kurz darüber nachdenken ob sie wirklich besser sind! Und ob sie überhaupt den Richtigen beschimpfen, die Liste an sich hat die Probleme nämlich nicht verursacht!

Was hat denn die Probleme verursacht?

Der Verursacher ist einzig und allein diese nicht enden wollende Gier nach Zahlen, egal ob Funde oder Discover-Logs oder was auch immer! Zu viele Cacher definieren sich wirklich nur noch über irgendwelche Zahlen mit denen sie möglichst weit vorne stehen wollen. Für mich auch einer der Gründe warum 2019 einen so deutlichen Rückgang bei den Cache-Zahlen von Groundspeak zeigte, es gibt nämlich nichts mehr um weit nach vorne zu kommen. D.h. es gibt immer schon einen der mehr Funde hat, Gestalten mit 18000 Funden im Jahr. Man rechne nur mal kurz durch wieviel der am Tag angeblich gefunden hat 😎 Aber statt nun diese ganzen Auswüchse einfach zu ignorieren da sie ja eh ins absurdel laufen wird sich noch intensiv damit beschäftigt und damit letztlich die Gier nach Zahlen immer noch weiter getrieben.

Vielleicht irre ich mich auch einfach nur 😎

Fazit?

Wir haben glaube ich noch nie so viele Hinweise für den Podcast bekommen wie auf diese Seite. Und klar werden wir drüber sprechen, aber ich muß gestehen so richtig spannend oder gar überraschend finde ich es gar nicht. Genauso wie es den jährlichen Skandal über Listen mit Mystery-Lösungen gibt wird es jetzt halt noch den über TB-Listen geben, so einfach ist das. Meinen letzten TB habe ich damals entsorgt als diese selten dämliche Funktion „Discovern“ eingeführt wurde die ich bis heute nicht wirklich begreife. Klar, da gibt es irgendwelch pseude-Argument dafür, aber eigentlich geht es wie immer nur um Zahlen! Von daher, tja, Pech, ändern wird die Aufregung aber nicht 😉

P.S.: Aber natürlich werden wir uns im Podcast ebenfalls gebührend darüber aufregen 😎