Ostervesede – Andivesede – jedenfalls tolle Caches!

Es war mal wieder Zeit für eine Cache-Runde und da meine Erfahrungen mit den AndiVesede-Caches wirklich gut waren ging es heute mal wieder da runter denn da waren noch einige offen. Und dieses mal überzeugte mich die Runde noch viel mehr! Und da man ja nicht nur Negatives raushauen sollte hier auch mal Positives 😎

den Letzten habe ich auch noch geschafft 😉

Eigentlich sollte es auf Grund des regnerischen Wetters eine kurze Runde werden, d.h. die westlichen 6 wollte ich eigentlich gar nicht angehen da ich ja mehr so bei 10 mein persönliches Limit erreiche. Aber die waren so schön, da konnte ich nicht widerstehen und den Hüften tut das ja gerade nach Weihnachten auch ganz gut.

Wir haben ja im Podcast in der Abteilung „Cache-Tipps“ schon viel drüber gesprochen daher will ich die Lobhudelei hier nicht endlos wiederholen, aber ein Lob muß ich dennoch loswerden. Auf dieser Runde war alles dabei! Kleine Kletterei, tricky Verstecke, niedliche Verstecke, witzige Logbücher, schwere Verstecke, eins bei dem ich mich wunderte wie man die Halterung verbaut hat und gerade mal ein, mehr oder weniger, 08/15-Cache. Dabei wie üblich top gepflegt und so platziert dass man in Ruhe suchen, finden und sich freuen kann. Wer gerne wandert und dabei Dosen mit einem gewissen Etwas, ohne dass es in Arbeit ausartet, mag, der ist hier auf jeden Fall absolut richtig aufgehoben und ich empfehle sie jetzt noch mehr als beim ersten mal.

Wenn man ihren Mann, den FrankVesede dazu nimmt hat man sogar noch die Möglichkeit innerhalb eines Bereiches zu wählen, entweder die „leichte“ aber dennoch klasse Kost von Andi oder die erheblich Bastel-Cache-lastige Variante von Frank. Dort muß man halt damit leben deutlich länger je Cache zu benötigen da man diverse Aufgaben lösen muß die viele mögen und viele verfluchen werden. Aber da man weiß was kommt heißt es eigentlich Mund abwischen und weiter wenn man halt mal einen Cache nicht schaft.

Kurz und gut, wenn ihr schöne Cachen wollt, Oservesede ist da sicher kein falscher Ort!

Dieses mal werden wir alle wegen TB-Listen sterben!

Vorwort

Eine Anmerkung vorweg, nachdem ich irgendwo las oder hörte es würde sich nicht gehören so eine Seite zu verlinken. Die Aussage halte ich für grundsätzlich verkehrt. Und das nicht weil wir in Zeiteln leben wo scheinbar eh sehr viele Internet-Nutzer jede Erziehung oder Benehmen über Bord geworfen haben sondern einfach weil ich es als eher albern empfinde über etwas zu sprechen oder zu schreiben und dann nicht darauf zu verlinken. Nach dem Motto „ich weiß man was was ihr nicht wisst“ 😎

Dazu halte ich unsere Leser und Hörer für erwachsen genug selber zu entscheiden was sie tun und was sie nicht tun. Klar, das hört sich nicht so schön an als wären wir hier eine relevante Tages-Presse, aber das sind wir halt auch nicht 😉 Also von daher, Verlinkung ist hier gesetzt damit sich der Hörer / Leser auch ein Bild machen kann.

Um was geht es denn nun?

Der große Skandal ist da, irgendein nach Aufmerksamkeit heischender Cacher hat auf Facebook eine Liste mit TB-Nummern veröffentlicht. Ihm dürfte vorher klar gewesen sein was dabei rauskommt und auch wenn seine pseudo-naiven Aussagen dazu anderes verkünden, der wollte nie jemandem Gutes tun sondern einfach mal im Rampenlicht stehen. Und da muß man erstmal klar zugestehen, das hat er geschafft. Sogar Groundspeak hat ein Statement auf der Seite abgegeben. Natürlich ist das nicht in Ordnung, aber erstmal nichts als eine dumme Aktion. Und die Frage die sich mir stellt ist ob der Typ wirklich zu verurteilen ist, er hat ja nun erstmal nur eine Liste offen zugänglich gemacht die es wahrscheinlich vorher schon gab nur wohl nicht so extrem verbreitet war. Damit hat er im ersten Moment noch nicht mal jemand etwas Böses getan.

Problematisch wird es doch erst durch die Horde Cacher die jetzt los zieht und diese Liste nutzt. Also massenhaft TBs loggt die sie im Leben nicht gesehen haben. Da kann man sich schon mal fragen was die eigentlich dazu bewegt?! Wahrscheinlich eine Challange oder einfach nur die Sucht den Discover-Zähler hoch zu bringen?! Was auch immer es ist, eigentlich zeigen sie damit vor allem eine gewisse Dummheit. Denn was für einen IQ muß man haben um die Liste zu nutzen und zu glauben das würde keine Shitstorm herauf beschwören? Der war doch so sicher wie nur irgendwas, Cacher regen sich nun mal gerne auf, davon lebt so mancher Podcast! Ach ja, damit meine ich ja unseren 😎

Jetzt hat wohl sogar Groundspeak sich mal von den Favoriten losgerissen und ein Script gebaut dass diese Logs automatisch wieder löscht. Eine weitere Möglichkeit ist es dass betroffene Cacher ihre TBs einfach sperren bis sich der Sturm gelegt hat. Kann aber wohl etwas dauern. Denn Dummheit ist niemals aufgebraucht, so haben es sogar einige Mega-Owner geschafft die Liste sogar noch als Announcement zu veröffentlichen. Wobei ich gerade sehe dass das Log zumindest wieder gelöscht wurde, vermutlich nicht vom Owner 😎

Na und?

Das Ganze ist natürlich unschön für Cacher die irgendeinen TB auf der Liste haben, bekommen sie doch nun lauter dümmliche Logs die sie entweder hinnehmen oder löschen. Mein Verständnis für den Ärger ist absolut da.

Das war die Essenz?

Ja, nervige Logs wegen einer Liste eines Typen der auch mal im Mittelpunkt stehen möchte und Zahlengierigen Cachern. Aber was mich viel mehr beschäftigt sind die Reaktionen!

Nicht die eigentliche Aufregung, die ist ja schon verständlich, wenn auch wie immer etwas überzogen, es ist und bleibt ein Hobby! Aber die Art und Weise der Aussagen dazu, so gibt es weder in den Kommentaren auf der Seite noch in anderen Kanälen mal eine Aussage ohne mindestens 1-2 derbe Beleidigungen darin. Also nicht „der ist ja doof“ oder so sondern wirklich derbe. Mittlerweile hat der Facebook-Typ sie gelöscht, finde ich fast schon schade. Denn genau die Autoren sollten mal kurz darüber nachdenken ob sie wirklich besser sind! Und ob sie überhaupt den Richtigen beschimpfen, die Liste an sich hat die Probleme nämlich nicht verursacht!

Was hat denn die Probleme verursacht?

Der Verursacher ist einzig und allein diese nicht enden wollende Gier nach Zahlen, egal ob Funde oder Discover-Logs oder was auch immer! Zu viele Cacher definieren sich wirklich nur noch über irgendwelche Zahlen mit denen sie möglichst weit vorne stehen wollen. Für mich auch einer der Gründe warum 2019 einen so deutlichen Rückgang bei den Cache-Zahlen von Groundspeak zeigte, es gibt nämlich nichts mehr um weit nach vorne zu kommen. D.h. es gibt immer schon einen der mehr Funde hat, Gestalten mit 18000 Funden im Jahr. Man rechne nur mal kurz durch wieviel der am Tag angeblich gefunden hat 😎 Aber statt nun diese ganzen Auswüchse einfach zu ignorieren da sie ja eh ins absurdel laufen wird sich noch intensiv damit beschäftigt und damit letztlich die Gier nach Zahlen immer noch weiter getrieben.

Vielleicht irre ich mich auch einfach nur 😎

Fazit?

Wir haben glaube ich noch nie so viele Hinweise für den Podcast bekommen wie auf diese Seite. Und klar werden wir drüber sprechen, aber ich muß gestehen so richtig spannend oder gar überraschend finde ich es gar nicht. Genauso wie es den jährlichen Skandal über Listen mit Mystery-Lösungen gibt wird es jetzt halt noch den über TB-Listen geben, so einfach ist das. Meinen letzten TB habe ich damals entsorgt als diese selten dämliche Funktion „Discovern“ eingeführt wurde die ich bis heute nicht wirklich begreife. Klar, da gibt es irgendwelch pseude-Argument dafür, aber eigentlich geht es wie immer nur um Zahlen! Von daher, tja, Pech, ändern wird die Aufregung aber nicht 😉

P.S.: Aber natürlich werden wir uns im Podcast ebenfalls gebührend darüber aufregen 😎

Neues Jahr, neues Glück 8-)

Was wird das Jahr wohl bringen? Keine Ahnung, aber wir werden es nehmen wie es kommt. Mal sehen, ich habe immer noch als Jahresauftakt das HHCDJ-Event im Auge, das könnte vielleicht klappen, wäre der 01.02., dann aber eher ohne Mikro als reiner Zuschauer.

Dann folgt natürlich die Mutter aller Events, das Project 2020 (oder so) auf der Wilseder Gebirgskette mit sagenumwobenen Preisen und Speisen, mit einem wild lebenden Yeti und wahrscheinlich richtig üblem Wetter. Also das typische DSM-Event! Ist nur für die Härtesten der Härtesten, hier fährt keine (Brocken-)Bahn hoch!

Dann kommt lange nix Als nächstes dachten Heike und ich darüber nach endlich mal das Maze-Icon zu sichern indem wir über den 02.05. nach Prag zum Event fahren, ökologisch korrekt vielleicht sogar mit der Bahn 😎 Aber mittlerweile haben wir uns über die Preise für Unterkünfte informiert und die passen bei denen die für uns in Frage kämen nicht zur Leistung, also bleiben wir Prag dann doch fern.

Was ich auf jeden Fall nicht verpassen werde ist das Mega ohne mit ganz doll viel Programm in Bremerhaven 😉 Das ist in seiner typisch nordischen Gemütlichkeit einfach Pflicht. Hotel ist bereits gebucht und sogar die unsichtbare Heike begleitet mich, was soll da schief gehen?!

Dann dauert es wieder bis zum 12.09. bevor wir eigentlich in die Lausitz wollen und wohl auch werden. Denn der Jahresurlaub ist jetzt vom 15.09.-30.09. geplant und da passt das Event gerade noch so davor. Da sind wir schon sehr gespannt wie das dort wohl so wird. Ich überlege immer noch bereits vorher mal ein Wochenende vor Ort zu verbringen um schon mal ein paar Eindrücke für Blog und Podcast zu sammeln, aber das ist noch sehr wage.

Vielleicht wird ja noch das eine oder andere kleine Event dazu kommen. Tipps sind auch immer willkommen, sollten dann aber schon besondere Events sein die sich durch irgendwelche Besonderheiten auszeichnen!

Cachetechnisch? Keine Ahnung, ich vermute ich werde nicht viel ändern, habe ich in den letzten 15 Jahren auch immer nur sehr eingeschränkt getan da ich immer sehr zufrieden war. Also weiter eher Wanderungen bei denen die Caches eher zweitrangig aber nicht unwichtig sind. Super-Duper-Caches die eigentlich eher Escape-Rooms oder ähnliches sind werde ich wohl weiterhin eher meiden.

Also schauen wir mal, neues Jahr, neues Glück 😉

Warum man Offline cachen geht

Es gab mal wieder so ein Aha-Erlebnis. D.h. ich habe ein paar Caches gemacht und kaum war ich daheim schrieb mich die Ownerin im ruppigen Ton an warum ich den Cache gesucht hätte, er wäre doch temporary disabled gewesen. Also mal geschaut, stimmt, einen Tag zuvor disabled weil es wohl zu viel Kritik gab, der lag wirklich direkt in der Klo-Ecke des Autobahn-Rastplatzes und einige hatte sich schon recht klar geäußert. Ich hatte mich da sogar zurück gehalten und nur den Vorschlag gemacht einen genauen Hint zu setzen damit man dort nicht ganz so ausschweifend suchen müsse. Da ich aber den Datenstand von vor 3 Tagen hatte war der bei mir in Locus halt auf aktiv wie ich ihr mitteilte. Das hinderte sie aber nicht daran gleich noch eine gehässig write note zu schreiben und mir auf Twitter zu unterstellen ich hätte nur den Punkt abgreifen wollen, wäre ich doch sonst auch immer online und da wäre es wohl kaum glaubwürdig dass ich offline cachen würde. Einer ihrer Freunde, oder ihr Freund, keine Ahnung teilte auch gleich noch mit das ich das dann ja wohl beim loggen hätte merken müssen. Ok, eine Cacherin die in 5 Jahren so viele Funde hat wie ich in 15 Jahren wirft mir also Punktegeierei vor. Immerhin kann ich mir vorstellen das so etwas in ihrem Denken weit vorn steht denn zwischenzeitlich hörte ich auch schon davon dass sie gerne mal „kreativ“ loggt um Souvenirs zu bekommen oder auch mal nicht zwingen an der Dose war. Aber irgendwie hat das bei solchen Zahlen schon seinen ganz eigene Humor. Aber was solls, wenn das Cachen das Leben derart bestimmt wird man vielleicht so?! Ist auch nicht so wichtig, ist nur die Geschichte die zu diesem kleinen Artikel führt 😎 Vielleicht kann ich damit anderen Viel-Cachern die kaum noch Zeit zum Nachdenken haben hier eine kleine andere Sichtweise mitgeben damit sie sich nicht ähnlich ahnungslos präsentieren.

Also, warum Offline cachen? Zuerst würde ich da die Problematik der Funklöcher sehen, gerade beim cachen kommt man ja doch eher in Gebiete wo die Netzabdeckung eher dünn ist. Bei mir ist das aber nicht mal der Hauptgrund, mich stört die völlig fehlende Flexibilität wenn ich direkt auf den online-Datenbestand von Groundspeak zugreife. Denn dann kann ich zwar ein wenig Filtern, aber das war es dann auch schon fast. Locus ist auch da gar nicht schlecht aber eben auch eingeschränkt. So hole ich mir die Daten in GSAK und bearbeite sie dann mit diversen Makros. Z.B. gebe ich Nachtcaches, Wassercaches und Biltemas extra Icons um gleich beim Blick auf die Karte zu sehen ob es sich lohnt den Tradi anzugehen oder ob der Tradi ECGA erfordert die ich vielleicht gerade nicht dabei habe. Dazu habe ich dann noch Spoilerbilder offline und im Ausland oft sogar die Übersetzung mit drin. Kurz und gut, es gibt für mich erheblich mehr Gründe offline als online zu cachen. Die online Funktion nutze ich eigentlich nur wenn ich z.B. vor Ort merke dass es einen Bonus gibt, den habe ich nie offline mit da ich keine Mystery-Caches hole.

Punkt 2, ich hätte es beim Loggen merken müssen. Na gut, woher soll man sich mit Cachen auskennen wenn man ununterbrochen den Zähler hoch arbeitet 😉 Nein, Kollege, muß man nicht. Ich setze die Caches in Locus auf gefunden und notiere mir etwas in die Fieldnotes-Funktion um mich daheim erinnern zu können was bei dem Cache war. Diese Fieldnotes lade ich dann auf Google-Drive hoch und daheim lese ich sie in GSAK ein. Jetzt gehe ich die zu publishenden Caches durch und schreibe offline in GSAK den Log-Eintrag, hänge ggf. Bilder dran usw. Ist das alles fertig wird es auf Knopfdruck in einem Schwung hochgeladen und das war es dann, die einzelnen Caches bekomme ich da gar nicht mehr zu sehen.

Fazit, sich zu beschweren dass ein Cache von jemandem gefunden wird der gerade ein Tag vorher disabled wurde zeugt nicht von wirklich viel Cache-Verstand, das kann ich gar nicht anders formulieren! Wenn es 3 Wochen / Monate gewesen wären, ok, kann man mal nachfragen, aber ein Tag?! Nur weil man selber kein anderes Leben als das Cachen hat sollte man es nicht auf andere projezieren. Aber dann noch wilde Behauptungen in den Raum (Twitter) stellen die keinerlei Grundlage haben und eher ein gewisse Unwissenheit zeigen, nein, das ist dann noch peinlicher. Ich werde übrigens weiter offline cachen, empfinde ich als die beste Variante und ach weiter Caches loggen wenn ich sie gefunden habe und im Logbuch stehe auch wenn sie einen Tag vor disabled wurden 😉

Mega Hannover, nur wann und wo?

Das Gute vorweg, es wird nun wohl doch nicht zu zwei Mega-Events an einem Tag kommen. Warum? Das wissen nur die Cacher die den 100 Sekunden Podcast des Owners hören und schon das ist irgendwie schräg. Damit das nicht so bleibt helfen wir mal wieder beim Verbreiten.

Also, was ist denn nun los? Zuerst wurde das Mega örtlich verschoben. Aber nur ein wenig um da keine Icons übereinander zu legen, also eigentlich nicht der Rede wert. Aber wie es im Moment läuft lässt sich die örtliche Verschiebung halt gut mit in den Artikel einbauen 😉

Im Ernst, am Anfang gab es etwas trara, aber eigentlich war den meisten recht schnell klar dass die Doppelung eigentlich gar kein Problem ist war da die Events weit auseinander liegen und auch von der Ausrichtung mindestens ebenso weit. Was sicherlich von Anfang an etwas komisch war, die „zufällige“ Nähe zum Besuchertag den die Stadt Hannover stattfinden lässt obwohl doch so eine Kombi bei Groundspeak eigentlich nicht gern gesehen wird, um nicht zu sagen die sich das verbieten?! Ich denke mal das hat gar nicht so viele Cacher interessiert, aber die Event-Owner die schon mal durch so eine Verknüpfung scheiterten witterten natürlich schnell Unfaires, was ja nun auch gar nicht so extrem weit her geholt ist. Gehupft wie gesprungen, ist halt so und wie ich feststellen durfte die Reviewer sind da unschuldig. Was mir aber schleierhaft bleibt, hat Groundspeak denn ernsthaft keinerlei Mechanismus um so etwas festzustellen? Man muß doch den Mega-Status früh beantragen, sollte das nicht dann dort auffallen?

Gehupft wie gesprungen, so war es nun mal. Unglücklich aber letztlich nur auch keine wirklich so dolle Sache. Aber dann begann es langsam merkwürdig zu werden. Plötzlich wurde das Event vom 12.09. auf 13.09. verlegt aber dazu gab es nicht mal ein Announcemet sondern lediglich eine Aussage im Podcast des Owners. Nun, nichts gegen den Podcast, aber ob das so wirklich die richtige Stelle für ein Statement ist? Es sei denn damit sollen Podcast-Hörer generiert werden 😉 Im Ernst, ein Announcement wäre wohl angebracht gewesen. Aber lieb wie wir sind haben wir mal geholfen die Info zu verbreiten 😎

Nun geht es weiter, wieder ein Podcast-Announcement, 13.09. geht nun auch nicht. Groundspeak hat nun gemerkt dass da eine Veranstaltung der Stadt ist und das geht nicht zusammen. Da ist der Owner nun etwas gefrustet wie er, durchaus verständlich, im Podcast auch mitteilt. Öhm, für ein Announcement hat es aber leider immer noch nicht gereicht, vielleicht will man die Teilnehmer nicht verunsichern? Also will das Groundspeak nun also auch nicht, trotz unterschriebener Verträge, jedenfalls laut Aussage des Owners. Ich kann das nicht beurteilen da ich nicht beide Seiten gehört habe und nur verschiedenste Aussagen aus Quellen habe die nicht unbedingt genannt werden wollen. Kurz und gut, keine Ahnung wer jetzt was verbockt hat, ist mir und dem geneigten Event-Besucher wahrscheinlich auch egal.

Nun könnte ich ja verstehen wenn man die Info noch zurück hält um wirklich die angemeldeten User nicht zu verunsichern und sich erst mit einem Announcement meldet wenn man die Kuh auf irgendeine Art und Weise vom Eis hat. Aber dazu passt dann wieder so gar nicht die Info im eigenen Podcast zu verbreiten?! Also die PR erschließt sich mir da so gar nicht.

Ehrlich gesagt hoffe ich wirklich dass die das Problem möglichst bald in den Griff bekommen, immerhin zeigen über 300 WAs ja dass großes Interesse an dem Event vorhanden ist. Nach meinen Erfahrungen der Stadtmeisterschaft (ich glaube 2016) die der Owner mal veranstaltet hat würden wir nämlich auch ganz gern vorbei schauen da ein solches Event sicherlich ganz interessant werden könnte. Und nachdem sich das jetzt nicht mehr mit der Lausitz überschneidet können wir ja vielleicht auch noch hier vorbei schauen. Also ganz im Ernst, wir drücken die Daumen dass hier bald eine Lösung gefunden wird und hoffentlich die Informations-Strategie sich noch mal etwas Teilnehmer-freundlicher entwickelt!

Fazit, es bleibt spannend bis man weiß wann und wo das Event denn nun stattfindet 😎 Vielleicht einfach den 12.09. wieder nehmen und auf das Mega-Icon verzichten?! Nicht meine Idee, habe ich auch nur auf Twitter abgestaubt, aber eigentlich doch eine gute Idee?

GIFF? – Nein, das kann weg ;-)

Natürlich ist die Überschrift wieder etwas reißerisch, aber sonst lockste ja niemanden an 😎

[Political Correctnes Disclaimer] … alle Gewinner die im Finale… …alle ganz dolle viel Arbeit rein gesteckt… …alle Helden der Community… …keiner kann es besser…[end]

[eigene Correctnes Disclaimer] Ich kann es nicht besser und ich habe gegen keinen der Filmemacher etwas, denn kennen tue ich keinen von ihnen. Die Beurteilung hier ist ein völlig subjektiver eigener Geschmack und soll niemandem auf gezwängt werden. Aber ich habe einen Blog, eine Meinung und somit schreibe ich halt darüber 😎 [end]

So, nun war ich auf dem GIFF-Event in Burgdorf und habe die GIFF-Filme sehen dürfen. Wobei bei einem nicht ganz kleinen Teil die Aussage erleiden müssen fast besser passen würde. Kein Witz, für meinen Geschmack waren dieses Jahr die Filme erheblich schwächer. Ob das nun an den Filmemachern oder den Vorstellungen Groundspeaks geschuldet ist, keine Ahnung. Im Normalfall lassen sie ja nur glatt geschmirgelte Kinder-geeignete Filme zu die nicht den Hauch einer Kritik enthalten dürften. Und so kamen mir die dieses mal auch extrem vor.

Einzig der Film der Werbung für Cachen in Tschernobyl macht kam uns schon arg absurd vor. Die Gegend ist verstrahlt und Groundspeak lässt einen Film zu der Werbung macht dort zu cachen? Wer in der Schule etwas aufgepasst hat sollte eigentlich wissen was Strahlung so alles nettes verursachen kann?! Von mir aus soll ja hinfahren wer mag, nur bitte sollte danach die Krankenkasse nicht die Kosten für Spätschäden zahlen müssen! Klar, „der Russe“ hat das Gebiet ja wieder freigegeben, was soll da schon schief gehen 8-(

Aber genug mit den nicht so guten Seiten, es gab ja auch gute Filme.

Auf jeden Fall gut anzuschauen waren “ TFTC 2019 • treasurehuntergd “ und “ go GEOFIT • ninalestone & rosidr3 „. Mit ein paar Abstrichen auch “ A normal GEOday • AlboGIFF_Team “ aber da war das Schauspiel schon eher dünn.

Unsere Nummer 3 wäre „Cache Police • Northern Rivers Caching Community“. Witzig umgesetzt und mit einem Stück Aufklärung zum Benehmen. Manchmal etwas dürftiges Schauspiel, insgesamt aber doch ganz gut gelungen.

Nummer 2 und das nur knapp an 1 vorbei wäre der gute alte Finne mit “ Geocaching Documentary from Finland – Being Stealth • weellu & Harjus “ der eher schwach begann aber dann umso stärker zulegte, vor allem der Schluß war schon sehr cool.

Und die Nummer 1 “ Looking for a New Love • harogs & geocachingclown „. Der hatte zwar keine eigentliche Aussage, war aber einfach knackig auf den Punkt gebracht und, war so richtig witzig und hatte die besten Schauspieler.

Und bevor schon wieder einer die Messer wetzt, sind nur persönliche Eindrücke und sehr subjektiv. Insgesamt fanden wir die Qualität auf jeden Fall eher schwach und nach 30 Minuten hoffte ich das erste mal es würde bald zu Ende sein. Und das lag mit Sicherheit nicht am Event sondern nur an den Filmen 😉 Bin schon gespannt wer dieses Jahr gewinnt.

Stirbt Geocaching mal wieder?

Der Tod des Hobbies wird ja immer wieder gern ausgerufen, bisher ist es dafür noch erstaunlich fidel. Aber eine gewisse „Schrumpfung“ merkt man für mein Gefühl schon. Wobei ich das eher für eine gesunde Konsolidierung als für den baldigen Tod halte. Dieses Jahr ist mir immer mal wieder aufgefallen wie selten abgelegene Caches gemacht werden, sogar der FTF dauert immer länger. Klar, auch früher wurden abgelegene Caches nicht gerade überrannt, aber gerade zu Beginn schon häufiger besucht. Das hat für meinen Geschmack schon sehr nachgelassen und ich bewege mich hier immerhin im Einzugsbereich einer Großstadt.

Auch bei Events fällt mir auf dass sie nicht mehr so überrannt werden wie früher. Wobei früher nicht mal lange her ist, da wurde doch teils in Stunden gerechnet bis bei Megas die 500 WAs erreicht wurden und das nicht nur bei den ganz großen Events. Jetzt schaue ich als Beispiel mal auf zwei Megas im nächsten Jahr die ich aus anderen Gründen eh im Auge halte. Da ist Geheimpunkt-Geburtstag mit jetzt (wenn ich das hier schreibe) 231 WAs und die Lausitz mit 350 WAs. Und das sind beides wohl durchaus als gute Megas anzusehende Events die beide auf ihre Art Besonderes zu bieten haben. Doch obwohl sie nun schon einige Zeit Online sind haben sie gemeinsam gerade mal die 500 WAs überschritten und das liegt wohl kaum an dem Auftritt.

Aber auch im Kleinen sieht es nicht so anders aus, siehe z.B. das GIFF-Event in Burgdorf. Klar, ist ein Montag und liegt damit nicht gerade perfekt, aber dennoch?! Liegt örtlich günstig, ein richtiges Kino, alles gegeben. Kurz vor dem Event gerade mal 100 WAs. Empfinde ich tatsächlich als wenig gegenüber den Vorjahren bei vergleichbaren Events. Anders Beispiel, Dark Night in Lüneburg, da hätte ich in den Vorjahren schon fast auf Mega getippt. Klar, sind nicht wenige gekommen, aber für meinen Geschmack dennoch weniger als erwartet bei dem enormen Aufwand der da getrieben wurde. Schlimm genug dass es auch immer mehr Cacher werden die sich überall anmelden, alle Unterkünfte reservieren die man stornieren kann und denen dann 2 Tage vorher einfällt dass sie doch nicht kommen und damit anderen vielleicht das Kommen verbaut haben indem sie Unterkünfte belegt hatten. Und nun stehen die Owner da und können ihre Kosten nicht decken weil so viele abgesprungen sind, traurig!

Was folgert man? Ich glaube gerade beim Cachen selber ist es ein durchaus gesundes zusammenschrumpfen das sich konsolidieren wird. Event-Owner werden aber umdenken müssen und mit anderen Zahlen planen müssen, da führt wohl kein Weg dran vorbei. Wobei das aber auch so manchem Event sogar gut tun könnte. Wenn ich z.B. an das Brockenfrühstück denke empfand ich meine erste Teilnahme als wesentlich schöneres Erlebnis als die weiteren Teilnahmen bei denen es dann zum Teil doch schon arg überlaufen wurde. Das ist natürlich nur meine Sicht, andere mögen halt lieber wenn es richtig voll wird, ich mag halt eine gewisse Überschaubarkeit.

Man kann also gespannt sein wie es wohl weiter gehen wird, an ein Sterben glaube ich allerdings weiterhin nicht 😎

Mega-Kollision, oder auch nicht

Hui, zwei Mega-Events an einem Tag, irgendwie ja schon unglücklich? Da ist der Geburtstag vom Geheimpunkt und das Event im tiefen Osten in der Lausitz. Aber ist das wirklich ein Problem? Ich denke nicht, die Events sind schon sehr unterschiedlich und auch weit auseinander. Klar wird es ein paar Cacher geben die gern zu beiden Events gehen würden, aber ob das wirklich so viele sind? Aber ich kann auch beide verstehen, wahrscheinlich wurde lange geplant, endlich ein Termin gesetzt und der ist dann auch nicht so einfach mehr umzuwerfen. Aber hätten die Reviewer das nicht gleich zu Beginn der Planung merken können? Die Interna sind mir nicht bekannt, daher kann ich dazu natürlich auch nur wenig schreiben, aber die Termin-Kollision zeigt zumindest an dass es Optimierungsmöglichkeiten im Bereich Planung großer Events gibt.

Ich schaue da immer auf uns selber. Und da war unverzüglich klar welches Event wir nehmen, auch für die unsichtbare Heike, überhaupt kein Thema. Die Lausitz wird es! Hotel haben wir bereits gebucht, von dort wird es dann wohl mit dem Fahrrad zum Event-Ort gehen und wir sind schon sehr gespannt.

Warum nicht Hannover obwohl es doch so viel näher für uns ist? Eigentlich recht einfach, in unseren Augen ist das Event dort reiner Kommerz. Das meine ich nicht mal negativ behaftet. Es ist halt eine Firma, die will und muss Geld verdienen und daher kommt man gar nicht daran vorbei sich auch zu präsentieren. Oder mit anderen Worten, natürlich ist so ein Event dann immer auch eine Art Werbe-Veranstaltung. Das kann durchaus positiv umgesetzt werden wie ich es auf der Städte-Meisterschaft in Hannover schon erleben durfte, der Kern bleibt aber letztlich dennoch Kommerz und Werbung und das mögen wir halt nicht, bzw. bevorzugen wir dann eher die Lausitz da das Event im großen Nichts für uns mehr unser Geocaching vertritt. Wie gesagt, soll überhaupt nicht bedeuten dass das Mega in Hannover nicht sehr gut sein kann.

Die Unterschiedlichkeit der Events macht in meinen Augen das Problem zumindest nicht ganz so groß. Den Listings und Einschätzungen nach wird das Hannover Event eher das eher „Techniklastigere“ mit vielen Gimmicks und die Lausitz tendiert eher mehr Richtung „Naturverbundenheit“. Klar, viele Cacher mögen beides, aber meist wird ja doch eines von beiden bevorzugt und danach kann man halt entscheiden was einem wichtiger ist.

Bin mal gespannt wie sich da die Cacher entscheiden und hoffe es gibt nicht allzu viel meckerei. Ein Log beim Lausitz-Event das nichts anderes tut als zu kritisieren dass am gleichen Tag ein Mega in Hannover statt findet und das schon eher gelistet war?! sorry, kann man sich sparen! Dazu kann man ja mit dem Kommerz umgehen wie man mag, aber da dann gleich ausfallend zu werden empfinde ich ebenfalls als reichlich daneben. Der Geheimpunkt möchte halt sein Hobby zum Beruf machen und als Firma mit Angestellten muss er Geld verdienen, so einfach ist das. Mir gefällt Kommerz im Hobby eigentlich auch nicht, aber letztlich stört es mich auch nicht sonderlich. Im Gegenteil, mit einigen wie dem Gründel und dem LaserLogoShop habe ich ja selber positiven Kontakt. Bei mir ist es glaube ich eher das „wie“ die Leute agieren und bei Mario und dem Gründel z.B. habe ich immer das Gefühl sie tun es im Schwerpunkt für das Hobby und ohne dass es Einfluss auf die Caches nimmt. Aber das ist wieder eine eigene Geschichte, vielleicht im nächsten Podcast 😎

Wir freuen uns auf jeden Fall und ich werde wohl vorher schon mal für ein Wochenende in die Lausitz fahren um mir mal ein Bild für den Podcast zu machen 😎

ein Update gibt es noch -> hier

Cachen mit Handy ist doof – Legenden

Wenn ich so manchmal auf Twitter und Facebook so lese was irgendwelche (sorry) Schwachköpfe da als scheinbares Wissen von sich geben wird mir wirklich schlecht. Es geht hier mal nicht darum ob Handy oder GPS besser sind. Für beides gibt es Argumente, dazu ist es oft eine persönliche Vorliebe und hängt auch vom Einsatzzweck ab. Aber ein paar Behauptungen sind so dumm das sie halt schon weh tun.

Der Empfang vom Handy wäre schlechter

Schwachsinn, nichts anderes. Fragt man nach einem aktuellen Beleg dafür kommt auch meist nur dümmliches Gestammel. Die benutzen heute meist den gleichen Chipsatz und die Software dazu haben die Hersteller mittlerweile locker im Griff. Da steht es meist eher unentschieden, d.h. beide Geräte-Arten nehmen sich nichts. Bei vielen Handy-Tests, z.B. notebookcheck.com, wird sogar das Handy-GPS gegen ein Garmin Edge getestet und die Vergleich gehen mal für, mal gegen das Handy aus und selbst das nur sehr knapp, die Technik ist einfach für Handy und GPS-Gerät ausgereift.

Wenn kein Handy-Empfang dann alles doof

Nein, ebenfalls Schwachsinn denn es gibt jede Menge Software die offline genauso gut funktioniert wie ein GPS-Gerät. D.h. ob da Empfang ist oder nicht ist belanglos. Im Gegenteil, wenn Empfang da ist kann ich z.B. mit Locus Live sogar noch schauen ob ein neuer Cache raus gekommen ist seit der letzten PQ. Da sieht ein GPS-Gerät dann mal so richtig alt aus.

Handy ist ganz dolle empfindlich

Wenn ich Zeltnägel in den Boden hauen will mag das sein. Ansonsten soll mir mal einer zeigen was ein GPS mehr aushält als ein Outdoor-Handy oder ein normales Handy in richtiger Outdoor-Hülle!

Aber der Akku, da ist doch wenigstens doof?

Nein, die Handys halten heute auch länger. Mein Motorola mit extra Akku-Aufsatz hält locker einen Cache-Tag durch. Einzig wenn alle kann ich halt nicht mit AA Batterien so ganz locker weiter machen. Die Frage ist wie viele Cacher wirklich mehr als 12 Stunden am Stück cachen gehen ohne Auflademöglichkeiten oder Powerbank?!

Fazit

Ich mag GPS-Geräte, hatte selber noch lange ein Garmin Montana. Ich halte es auch für falsch die abschreiben zu wollen denn spätestens bei mehrtägigen Wanderungen habe ich immer ein GPS-Gerät als Fallback dabei. Aber diese ganze Mythen warum ein Handy so schlecht wäre sind schlicht veraltet. Und nur weil einige Dummbratzen meinen sie müssten ihr teuer bezahltes GPS-Gerät irgendwie rechtfertigen werden sie nicht wahrer. Also bitte, hört mit diesen dummen Geräte-Klassen-Kriegen auf, damit zeigt ihr höchstens dass ihr keine Ahnung habt. Sorry für die deutlichen Worte, aber es nervt einfach.

Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.