Giga in Prag 2022

Hat sich die Reise denn nun gelohnt? Ein klares Jain.

Wir sind donnerstags nach Prag geflogen. Gebucht hatten wir einen Direktflug mit Ankunft am Vormittag. Eurowings machte dann nach kurzer Zeit aus diesem Direktflug einen Flug über Düsseldorf mit Ankunft 20.10 Uhr. Überspitzt gesagt, hat damit diese Schrott-Linie uns schon mal den ersten Tag geklaut. Es hat schon was von „mit Direktflug locken“ und dann anpassen. Da es keinen anderen Direktflug gab, konnten wir auch nicht „mal eben“ zu einer anderen Gesellschaft umbuchen. Nun gut, in den nächsten 6 Wochen gab es dann noch mal eben 5 Flugplanänderungen, so richtig genau war meist nicht mal zu erkennen, was sich eigentlich änderte. Irgendwann ignorierten wir das einfach und entschlossen uns einfach erst einen Tag vorher zu schauen. Check-in verlief ähnlich „rund“, im Web alles wählbar bis auf die „ich habe kein Covid-Bestätigung“. Nach einigem Probieren stellte sich heraus, dass man das nur per App machen kann. IT scheint nicht so die Stärke von Eurowings. Bewies dann auch der Flug selber. Schon vor dem Abheben mussten wir von extra bezahlten Plätzen mit mehr Beinfreiheit auf hintere, enge Plätze wechseln, von wegen der Trimmung. Das kann man natürlich nicht schon bei der Reservierung merken und die Software dort die Vergabe steuern lassen?! Immerhin kamen wir dann aber recht pünktlich an, das ist aber auch wirklich das einzig positive, was man über Eurowings sagen kann.

Am Flughafen hatten wir uns für ein „Taxi“ Angebot entschieden, bei dem man vorher weiß, was die Fahrt kostet und sie online zahlen kann. Sammeltaxi wollten wir irgendwie nicht, daher wählten wir einen Pkw. Und wow, ein recht edler Skoda Superp mit Platz satt und einem wirklich guten Fahrer der uns in rund 30 Minuten vom Flughafen zur Ferienwohnung brachte. Klappte das Einchecken? Wieder ein klares Jain.

So war sofort jemand vor Ort, der uns in die Wohnung brachte, uns die Schlüssel in die Hand drückte und wieder verschwand. Soweit völlig ok. Allerdings gab es nichts Schriftliches in der Wohnung, so mussten wir über Booking nach Wlan-Passwort fragen. Mit etwas überflüssigen Nicklichkeiten wie ein großes „I“ im Passwort, das natürlich wie ein kleines „l“ aussah, bekamen wir auch das zum Laufen. An sich auch gar kein Problem, ich frage mich immer nur, wie oft es da zu Nachfragen kommt?! Allerdings gab es tatsächlich komplett nichts Schriftliches, wie z.B. so eine übliche Begrüßungsmappe. So haben wir es in der gesamten Zeit nicht geschafft, die kombinierte Heizung/Klimaanlage in Gang zu bekommen, bis auf ein „Klack“ hat sie nie etwas gemacht. Aber durch das Beklettern eines Designküchenstuhles schafften wir es zumindest, die zweite Klimaanlage anzuschalten, wenn wir sie durch fehlende Fernbedienung auch nicht regeln konnten. Das läuft aber eher unter witzige Urlaubsanekdoten als unter Problem. Insgesamt für Prag eine wahre Luxus-Wohnung, vollgepfropft mit moderner Technik, selbst der Wasserkocher hatte ein Display. Einzig die Tatsache, dass sich alle gegenseitig in die Fenster schauen können, ist nicht so pralle. So hätte Heike vielleicht den Ausblick auf den nackten Mann gegenüber genießen können, der aus der Dusche kam, nur war er leider 30 Jahre zu alt und 40 Kilogramm zu schwer. Die scheinen die Wohnungen als Ferienwohnungen zu vermieten bis sie verkauft sind, so hatten wir noch einen Verkaufsprospekt in der Wohnung. Rund 350.000 Euro für eine 55 qm Wohnung ist aber auch sportlich.

Freitag morgen dann früh aus den Federn und eine lange, lange Runde durch Prag zu allen Sehenswürdigkeiten, die wir uns vorher herausgesucht hatten. Das hat sich wirklich gelohnt, so haben wir fast alles anschauen können, nur die Burg war etwas eingeschränkt, da scheint ein Staatsbesuch oder so stattgefunden zu haben. Die Tour kann man sich bei Komoot anschauen, war wirklich sehr umfassend.

Gegen 18.00 Uhr trafen wir dann beim Meet & Greet an der Giga-Location ein. Von der Ferienwohnung aus immer so ca. 2 km + 20 Minuten Straßenbahn, also völlig im Rahmen. Für die Straßenbahn gibt es günstige Fahrkarten und es ist ein recht angenehmes fahren, da man auch noch viel schauen kann. Am Freitag war auch die Menge an Cachern noch recht überschaubar. Das Maze öffnete aus unbekannten Gründen erst um 18.30 Uhr. Da ich keine 20 Minuten davor stehen wollte, gingen wir erstmal auf das eigentliche Event, das war ein Fehler. Um 18.30 Uhr hatte sich da nämlich eine gigantische Schlange gebildet, damit hakten wir das für Freitag erstmal ab. Wir wollten uns eh vorerst nur einen Eindruck verschafften und ein Paket abholen, das die Deichgräfin und ihr Harald vor 2 Jahren gekauft hatten und durch Corona nie abholen konnten. Was wiederum gar nicht so einfach war. So liefen zwar wirklich viele Menschen in Orga-Klamotten herum, aber niemand hatte Ahnung von irgendwas. Man konnte uns tatsächlich nicht mal sagen, wo ein Info-Stand o.ä. ist. Ich muss gestehen, das wirkte wirklich schwach, zumal das Gelände jetzt auch nicht so riesig ist. Irgendwann hatten wir aber auch den richtigen Stand gefunden und konnten die Sachen recht problemlos in Empfang nehmen, obwohl die Helfer auch hier etwas überfordert wirkten.

Am Samstag wollten wir eigentlich erst Nachmittags auf Event, aber da ein Hörer sich mit uns treffen wollte und etwas überraschend nur Vormittags da war, sind wir dann doch etwas zügiger aufgebrochen und haben uns vor Ort getroffen. Schon auf der Hinfahrt wurde klar, dass die Stadt doch etwas voller war als sonst, die Geocacher waren nicht zu übersehen. Kleine Grüppchen mit Rucksäcken, meist seltsamer Kleidung, immer ganz beschäftigt und mit zu viel Speck auf den Rippen fallen einfach auf. Und das ist gar nicht bös gemeint, aber der Speck-Anteil bei Geocachern ist einfach tatsächlich auffallend hoch. Ich frage mich immer wieder mal, warum das eigentlich so ist, klar ist es mir immer noch nicht. Was gefühlt noch mehr geworden ist, ist der Drang, mit der Kleidung irgendwie bekannt zu geben, was man macht oder wer man ist. TB-Nummer, Team-Namen und haste nicht gesehen. Ein paar wirklich nervige Kanadier hatten sogar ihren ganzen Europa-Flugplan auf dem T-Shirt. Ich hatte teils das Gefühl, wir wären die einzigen völlig ohne irgendwas auf oder an den Klamotten. Immerhin hielt sich Flecktarn in Grenzen, wobei selbst von der Fraktion noch einige vor Ort waren. Zu Zeiten des Ukraine-Krieges empfanden wir das als doppelt peinlich. Ansonsten ein Event, wie ein Event halt ist. Für ein Giga fast schon ein wenig zu simpel, da fehlte mir so etwas Pepp. So liefen Signal und Groundspeak-Chef Brian durch die Gegend (Signal ist dabei der, der den Penis auf dem Kopf trägt), immer gefolgt von so einer Art wabernden Schlange von Fans, das wirkte schon irgendwie lustig.

Aber das einzige, was das Giga von jedem anderen Event abhebt, war wirklich das Maze. Das hat einen eigenen Eingang auf dem Gelände und war Freitag schon heftig überlaufen, Samstag dann schon absurd überlaufen. Da haben sich wirklich bei sommerlichsten Temperaturen reichlich Cacher für weit mehr als 1 Stunde angestellt, um da hereinzukommen. Wir haben dann erneut drauf verzichtet, haben uns dort einige Stunden mit Hörern und alten Bekannten unterhalten, um dann nachmittags noch mal etwas in der Wohnung zu ruhen. Abends dann noch mal in die Tram und gegen 18.30 Uhr war die Wartezeit dann auch nur noch recht gering, so konnten wir endlich das Maze besuchen. Realistisch gesehen hätte man es auch ohne Besuch loggen können, wer hätte das schon gemerkt. Aber da greift die eigene Sicht, ich wollte drin gewesen sein. Und siehe da, hat sich gar nicht gelohnt. Wobei es jetzt auch nicht so schlecht ist, wie es manchmal geredet wird. Eigentlich sogar ganz nett gemacht. X Stunden anstehen sind aber nicht wirklich gerechtfertigt. Ach ja, etwas sehr schräg empfand ich schon den Drucker am Eingang, an dem man sich auf Knopfdruck die Lösung der 10 Lab-Stationen ausdrucken lassen kann.

So war es ein „Event-lastiger“ Samstag, der aber eigentlich auch ganz schön war. Warum man jetzt auf einem Event „Giga“ und „Community Celebration Event“ zugleich loggen kann blieb uns ebenfalls unklar, aber natürlich haben wir auch alles mitgenommen.

Blieb uns der Sonntag, den wir dann ohne Event verbrachten. Sehenswürdigkeiten hatten wir auch durch, also was tun?! Da gab es so eine komische Stelle auf der Karte wo es scheinbar nichts gab und das mitten in der Stadt. Also mal geschaut, sollte ein wirklich großes Naturschutzgebiet sein, also genau das richtige für uns. Also auf gehts. Und wow, das hat sich mal so richtig gelohnt. Kaum dort angekommen hatte man sofort das Gefühl, die Stadt verlassen zu haben, obwohl man noch mitten drin war. Man kann das eigentlich kaum beschreiben, man muss das wirklich gesehen haben. Prag ist eh schon erheblich hügeliger als wir es erwartet hatten, aber dort macht sich das doppelt gut. Traumhafte Ausblicke über die Stadt und dennoch nicht überlaufen durch die enorme Größe. Also wer nicht nur auf Sehenswürdigkeiten steht sollte hier unbedingt mal wandern gehen. Auch die Tour habe ich auf Komoot liegen und die war für mich das absolute Highlight. Und sie dauerte auch lange genug, um nun endgültig platt zu sein. Ok, zumindest fast. Heike fiel ein, dass es da auf der Karlsbrücke so tolle Ohrringe gab und sie sich solche Kleinigkeiten gern auf Ausflügen kauft, um beim Tragen immer schöne Erinnerungen zu haben. Also noch mal los und jetzt kann ich sicher vermelden, dass dann rund um die Karlsbrücke die Hölle los ist.

Also es war für uns insgesamt schon ein tolles Wochenende, auch wenn etwas anstrengend. Während ich das hier schreibe hatte ich gerade einen schönen Wadenkrampf, man gut, dass der Computer das Gefluche nicht aufzeichnet. Warum dann Jain für die Bewertung. Weil mich die Stadt lange nicht so überzeugt hat, wie offensichtlich viele andere. Zu viel sieht mir hier schon etwas abgewrackt aus und es fehlt mir etwas das Besondere. So ist Prag durchaus schön, aber eben auch nicht viel mehr. Ein großer Pluspunkt sicher das viele grün. Auch ist die Versorgung gut, man kann überall schnell was zu essen oder zu trinken bekommen und auch die Preise waren völlig ok, der Nahverkehr nahezu billig. Daher würde ich weder abraten noch zuraten, muss letztlich eh jeder für sich selber entscheiden. Wahrscheinlich sind wir einfach etwas versaut von Städten wie Lissabon (Licht und Meer), Istanbul (antik, lebensfroh, riesig) oder anderen, die einfach etwas mehr Flair haben. Und das Event? Ganz ehrlich, da kannste auch auf jedes beliebige Mega irgendwo hin fahren. Ohne das jetzt negativ zu meinen, es sticht halt nur nicht heraus, bis eben auf das Maze.

Ach ja, der Rückflug verlief erstaunlich gut, bis auf 15 Minuten Verspätung, die jetzt nicht so wirklich schlimm waren. Einzig kam erst eine Mail man möge sein Handgepäck auf aufgeben da der Flieger sehr voll ist. Als wir dem nachkommen wollten, durften wir es dann nicht aufgeben, weil ein Notebook drin war. Aber bei den Eurowings Mails erstaunte uns das dann auch schon nicht mehr.

Whatever, jetzt habe ich also auch endlich das Maze-Icon, ist doch auch was.

Revolution des Datenschutzes bei Groundspeak

Nun bin ich fast 18 Jahre dabei und dann schafft es Groundspeak mich zum ersten Mal wirklich zu überraschen. Nein, nicht das 769432ste Souvenir, nein, Datenschutz wird eingeführt.

Ok, nicht ganz korrekt, es gab bisher immerhin schon die Möglichkeit, die Weitergabe von Daten an Drittanbieter-Apps zu unterdrücken.

Aber so richtig Datenschutz für den Anwender war es eigentlich nicht. Sorgte nur dafür, dass bei Apps anderer Anbieter „Opt-Out“ als User erschien und z.B. Logtext nicht angezeigt wurde. Außer die Apps von Groundspeak schützte das eigentlich so gut wie gar nichts. Findet man übrigens unter Account – Settings – Authorizations.

Nun aber, ohne großes voriges TamTam, plötzlich echter Datenschutz?! Ja, man kann jetzt recht detailliert steuern, was andere von einem sehen und was nicht.

Ich hätte tatsächlich nie geglaubt, dass das wirklich mal kommt. Und ich bin extrem gespannt wie das angenommen wird, nachdem es sich rumgesprochen hat. Für mich war das etwas, was schon immer fehlte. Zwar bin ich eher nicht der verschlossene Typ, aber dass jeder immer sehen kann, was ich in den letzten Tagen Cache-technisch gemacht habe, fand ich schon immer etwas schräg. Denn es gibt immer unangenehme Stalker und ähnliches, aber auch meinen Arbeitgeber oder Kollegen geht es einfach nichts an, was ich wann am cachen war. Man merkt also wohl, ich finde es gut. Perfekt wäre es, wenn ich auch noch meine gesamten Funde unterdrücken könnte, aber das wird wohl nie kommen.

Wie auch immer, wenn ihr Privatheit wollt, bei Groundspeak gibt es sie jetzt schon erheblich mehr als je zuvor.

Geänderte Koordinaten von Caches weitergeben

Jemandem die Koordinaten eines gelösten Mysteries (oder auch Multis) weiterzugeben, ist recht einfach. Aber auch geänderte Koordinaten von einer Vielzahl von Caches weiterzugeben ist gar nicht so schwer. Ich erkläre es mal am Beispiel von c:geo (für Android) und der Geocaching-Homepage

Weitergabe aus c:geo

Am einfachsten geht dies, wenn man diese schon in c:geo mit geänderten Koordinaten in einer Liste gespeichert hat. Dann kann man diese Liste einfach aufrufen, klickt oben rechts auf die 3 Punkte und wählt „Auswahlmodus“. Dann nochmal auf die Punkte klicken und „Auswahl invertieren“ wählen. Damit sind alle Caches der Liste markiert. Oder man wählt gezielt die Caches aus, die man
weitergeben will.

Als Nächstes klickt man erneut auf die Punkte und wählt im Menü Exportieren den Eintrag „GPX“.

Bei „Fundstatus einbeziehen“ lässt man den Haken weg und wählt dann exportieren. Wenn dies fertig ist, bekommt man eine abschließende Meldung und kann dort entweder OK wählen oder „Teilen“.

Hier kann man danach auswählen, ob man die GPX-Datei per Email, Whatsapp oder was auch immer verschicken will.

Der Empfänger kann diese GPX dann in sein c:geo oder in GSAK oder so importieren und hat somit die abgeänderten Koordinaten.

Tunlichst unterlassen sollte man, die Caches jetzt nochmal zu aktualisieren, denn dann werden die geänderten Koordinaten wieder überschrieben.

Weitergabe von der Geocaching-Homepage

Die Weitergabe von Koordinaten über die Homepage bedingt, dass man Premium Member ist. Denn nur so kann man „Pocket Queries“ erzeugen.

Voraussetzung ist, dass man die Koordinaten auf der jeweiligen Listingseite abgeändert hat. Nützlich ist zudem, wenn schon eine Bookmarkliste mit den Caches besteht, die man weitergeben will.

Ansonsten ist dies auf der Homepage über die Suche und die Filtereinstellungen auch recht einfach möglich.

Man wählt den Ort aus, von wo man die Caches weitergeben will und ruft anschließend die Filtereinstellungen auf.

Hier wählt man die Umkreisdistanz, ob man nur ungefundene, gefundene oder alle Caches weitergeben will, ob da Caches bei sein sollen, deren Owner man ist und welche Art man weitergeben will.

Wichtig ist, dass man auswählt nur geänderte Koordinaten herausfiltern zu wollen.

Im unteren Beispiel wurden nur von mir ungefundene Caches gewählt und keine, deren Owner ich bin. Den Cachetyp habe ich nicht eingeschränkt:

Meine Spracheneinstellung der Seite ist auf Englisch. Die deutschen Einträge finden sich aber an den gleichen Stellen.

Das Suchergebnis wird dann aufgelistet. Ich habe hier mal 16Km um Bochum gesucht.

Hier kann ich jetzt die Caches auswählen, die ich weitergeben möchte oder nehme oben direkt das Kästchen, um alle zu markieren.

Es erscheint ein neuer Button, mit dem ich die markierten Caches einer Liste (Bookmarkliste) zuordnen kann.

Ich wähle einen Namen aus und klicke auf Add

Anschließend verschwindet der Button wieder und es findet sich nur noch „My Lists“ dort. Wenn man dort klickt, kommt man in seine gesamten Bookmarklisten. Dort findet sich auch die eben erstellte.

Mit Klick auf den gelb markierten Eintrag kann ich hieraus direkt eine Pocket Query erstellen. Ich wähle auch hier einen Namen, die Tage, an dem die Query erstellt und mir zugeschickt werden soll usw.

Nach Klick auf „Submit Information“ wird die Query erstellt. Da heute Dienstag ist, habe ich den Tag ausgewählt. Schon wenige Minuten später erhalte ich eine Email, dass die Query zum Download bereit ist. Über den Emaillink kann ich mir die GPX Datei (als ZIP-Datei) dann herunterladen und sie per Mail oder was auch immer weitergeben. Sie enthält die Caches mit ihren geänderten Koordinaten.

Über einen Import in GSAK und die Änderung der Koordinaten vor dort aus auf der Geocachingseite kann ich nichts sagen, da ich GSAK nicht nutze.

Import in c:geo und Änderung der Koordinaten auf Geocaching

Die heruntergeladene ZIP-Datei oder mir zugeschickte GPX-Datei kann ich in c:geo importieren. Ich wähle nach Klick auf die Datei c:geo als Ziel aus und wähle eine Liste aus bzw. erstelle eine neue.

Wenn ich diese Liste dann aufrufe und oben auf die Punkte klicke, dann kann ich im Menüpunkt „Caches verwalten“ den Eintrag „Koordinaten für alle Caches hochladen“ wählen.

Nun werden automatisch die Koordinaten für die Caches in der Liste auf der Homepage von Geocaching aktualisiert und geändert.

Zusatz von Andivesede per Kommentar:

Moin,
man kann Lesezeichenlisten aus Geocaching.com auch direkt in cgeo aufrufen, ohne den Umweg über die Pocketquery. Einfach auf dem Startbildschirm oben rechts auf die 3 Punkte und Listen anzeigen. Dann bekommt man alle Lesezeichenlisten auf Geocaching.com angezeigt. Auf speichern klicken, dann werden alle Cache auch mit geänderten Koordinaten direkt in eine Liste auf cgeo gespeichert. Die Koordinaten werden dann auch direkt korrigiert.
Für mich der einfachste Weg gelöste Mysterys nach cgeo zu bekommen.
Viele Grüße

Adventure Lab vom Sofa aus?!

Seit den Anfängen der Lab Caches gab es immer Diskussionen über die Möglichkeiten die Suche zu „optimieren“. Schnell war die Rede von „Sofacachern“ die Haufen von Labs mit Lösungen die sie über die sozialen Medien bekommen hatten,  für ihre Statistik loggen. In Zeiten wo man Deutschland im mobilen Netzausbau als Entwicklungsland bezeichnen kann, war es so möglich, fern der zusammenbrechenden Handynetze, die Labs vom MEGA am Wochenende zu Hause nachzuloggen. Spätestens nachdem Groundspeak die eigene Adventure Lab App  herausgebracht hatte und dem damit verbundenen Rollout in die breite Fläche, gibt es Labs fürs Sofaloggen im Überfluß.

User von Iphone haben hier das Nachsehen. Die User von Android haben die Möglichkeit über die Entwickleroptionen Fake- bzw. Test-GPS Signale zu verarbeiten. Somit ist das „Teleportieren“ zu den Lab-Stationen weltweit möglich, um das Geofencing (Zone in der die Antworteingabe möglich ist) zu umgehen.

Es besteht die Möglichkeit, bei fast allen Apps die auf einem Android installiert sind, falsche Standorte zu verwenden. Wie man in die Entwickleroptionen kommt, ist auf jedem Handy unterschiedlich. An dieser Stelle eine Warnung. Die Aktivierung und permanente Verwendung von Entwickleroptionen bietet Angreifern ein großes offenes Tor Schadsoftware zu installieren. Einige Apps erkennen mittlerweile ob eine falsche GPS Koordinate verwendet wird. Das wohl bekanntes Beispiel für GPS basierte Spiele nach Geocaching ist Pokemon Go. Diese App funktioniert nicht mit falschen GPS Daten. User wurden deshalb schon gesperrt und gebannt.

Auch Groundspeak hat mittlerweile erkannt, dass solche Möglichkeiten der Manipulation bestehen und hat Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Vermutung liegt nahe, dass zum Beispiel die Zeit zwischen den Antworten, zweier entfernter Stationen eines Labs, gemonitort werden und bei zu rascher Eingabe oder schneller Standortwechsel die Adventure Labs App misstrauisch wird. Oder Einstellungen im Betriebssystem ausgelesen werden. Eine Warnung auf dem Handybildschirm wird entsprechend ausgegeben. In den Nutzerbedingungen der Adventure Lab App findet sich kein direkter Passus zu Fake-Standorten. Da man aber grundsätzlich von einem „Designfehler“ sprechen kann, ist die Nutzung faktisch verboten und kann zur Sperrung oder Löschung des Accounts führen. daher die eindringliche Warnung. NICHT NACHMACHEN ! Auch wenn es derzeit möglich ist falsche Standortdaten zu verwenden und lediglich eine Warnung erscheint.

Solange die Möglichkeiten der Manipulation besteht, sollten Adventure Lab Besitzer eindeutige Antworten an ihren Stationen vermeiden. Fragen wie “ Was ist in diesem Gebäude?“ kann man leicht mit Google herausfinden, wenn die gesuchte Antwort „Post oder Kindergarten“ ist. Ebenso ist es keine Herausforderung eben mal alle Zahlen von 1 bis 100 einzugeben, wenn nach der Anzahl von Brettern, Bänke, Fenster oder anderen Sachen gefragt wird. Gleiches gilt für Geburtsdaten oder Baujahre. Also sucht euch etwas Eindeutiges in der Nähe. Etwas das möglichst leicht auffindbar ist, nicht zu große Schrift hat, um Google Streetview Bilder als Lösung auzuschließen und keine Zahl ist. Ich selber habe für eine Adventure Lab Runde getesten, wo die Besitzerin der Meinung war, dass man es nur vor Ort herausbekommen kann. Mit etwas Google Bildersuche, Wiki, Internetsuche auf Touristenportalen und Fleiß konnten alle 5 Stationen gelöst werden. Grüße gehen an dieser Stelle nach Kyritz an der Knatter raus. Aber der wichtigste Tipp überhaupt. Schreibt keinen Text oder Bilder mit der Lösung in den Tagebucheintrag der nach richtiger Eingabe der Antwort erscheint. Der Nutzer hat das doch gerade eingegeben!! Nutzer von gcutils.de/lab2gpx/ können sich auch die Tagebucheinträge incl. Bilder herunterladen. Eine direkte Einladung zum Schummeln….

Das Beispiel auf den Bildern zeigt das hier drei Lösungeswege möglich wären. Der schnellste Weg hier wäre sicherlich einfach die Zahlen eingeben oder im Listing nachgucken. Eine Lösung mit Google hat im Selbstversuch etwa 10 Minuten benötigt. Um Facebooklisten zu umgehen, einfach mal alle paar Monate an Stationen die Fragen und Antworten verändern.

Fazit: Schummeln ist nach wie vor möglich. Groundspeak hat erste Abwehrprozesse gestartet, wer allerdings das Risiko einer Sperrung eingeht nutzt es weiterhin. Jeder Lab Owner kann durch etwas Nachdenken einige Barrieren einbauen, die eine schnelle Lösung vom Sofa verhindern.

Hinweis: Dieser Beitrag zeigt nur Möglichkeiten auf und ist nicht als Aufruf zum Sofaloggen zu verstehen. Es wurde kein Tier gefährdet oder verletzt. Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gerne behalten. Ich habe noch eineTüte voll hier bei mir stehen.
Viel Grüße Andreas / GrafZahl75

Ist ein neues Geocaching-Souvenir der Grund für Webseitenprobleme bei Groundspeak?

Vor einigen Tagen (16.06.2021) hat Groundspeak, für den mittelamerikanischen Staat Belize, ein neues Souvenir raus gebracht. Der kleine Staat, zwischen Mexico und Guatemala, ist vorallem für seine hervorragenden Tauchspots und antiken Mayaruinen bekannt. Etwa 200.000 Touristen, vorallem aus den USA, kommen jährlich nach Belize und verbringen im tropisch-karibischen Klima ihren Urlaub. Schnell wurde in den sozialen Medien, der Ausfall vom vergangenen Wochenende, auf die Logwut der Geocacher für dieses neue Souvenir geschoben. Aber ist das wirklich so? Was sagen die Zahlen dazu? Als Quelle dienen mir die Daten von Project-GC bis zum 23.06.2021.


Es gibt aktuell 64 Geocache in ganze Belize. Auf einer Landesfläche die zehnmal so groß ist wie das Saarland ist das erstaunlich wenig. Da aber ein großer Teil der Landesfläche aus tropischem Regenwald besteht, verwundert es kaum, daß die meisten Cache an der Küste, an touristischen Hotspots oder im urbanen Bereich liegen.

Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB
Geocaching Cache Type Icons © Groundspeak, Inc.

Betrachtet man sich die Logzahlen 2021 seit Jahresanfang sind 37 aktive Geocacher mit einem Fund in Belize sicherlich nicht für den Ausfall der Server bei Groundspeak verantwortlich. Vermutlich lag es am „Father´s Day“ Feiertag in den USA. Jeder ist dort losgezogen und hat einen Geocache gesucht oder es zumindest versucht.

Stand 23.06.2021
Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB

Stellt sich abschließend noch eine Frage. Wieviele Geocacher weltweit haben jetzt das Souvenir von Belize bekommen. Auch dort liefert uns Project GC schnell die entsprechende Antwort: Es haben bisher 4261 Geocacher aus aller Welt dort einen oder mehrere Geocache gefunden. Der überweigende Teil kommt aus den USA, aber immerhin 564 Geocacher aus Deutschland, dürfen sich jetzt über das neue Klebebild auf der Angelweste freuen. Da nur 188 Cacher aus aller Welt dort ein Event besucht haben, gehört das Land nicht zu den typischen Zielen in der Karibik, wo ausser dem Event beim Kreuzfahrtschiff, nichts weiteres an Dosen oder Earthcache geloggt und besucht wird.

Hier noch einige Funfacts:
Der älteste Geocache „Oh so blue“ ist aus 2001 und hat nur 4 Funde aber 28 Write Notes.
Obwohl Belize bis 1981 eine britische Kolonie war und noch heute die Queen das offizielle Staatsoberhaupt ist, gibt es dort keinen Linksverkehr auf den Straßen.
Etwa 3,2% der Einwohner sprechen Deutsch oder eine Variante der niederdeutschsprachigen Mennoniten.

Habt ihr Lust und seid ihr neugierig auf mehr Geocaching Fakten aus aller Welt? Lasst gerne einen Kommentar dort, was ihr einmal genauer beleuchtet haben wollt.

Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gerne behalten. Habe noch Tüte voll damit hier bei mir stehen.
Viel Grüße Andreas / GrafZahl75

Neu-Cacher oder Müll-Schwemme

Die Kombination Corona und Werbung satt in Zeitung, Radio und Fernsehen zeigt mittlerweile erstaunliche Auswirkungen und die würde ich mal als wenig positiv bezeichnen, gelinde ausgedrückt.

Da wären die zurückgetretenen Reviewer.

  • 31.10.2020 Goawarede4 tritt zurück
  • 01.01.2021 Hilaritus tritt zurück
  • 01.01.2021 Servatius_Serbaldus tritt zurück
  • xx.04.2021 Eigengott, Obelodalix, Adiutrix und Hathumar hören auf

Von den letzten 4 hört man auf gc-reviewer.de schon nichts mehr. Und klar, alle haben natürlich aufgehört, um sich anderen Dingen zu widmen. Wie sie das schon seit Groundspeaks ersten Tagen nie anders getan haben. „Man“ hört aber auch durchaus mal, dass es einigen einfach zu viel Arbeit oder schlicht zu blöd geworden ist.

Auf jeden Fall kann man wohl mal davon ausgehen, dass es da mit reinspielt, eine Flut von Müll die den Reviewern die Arbeit sicher nicht versüßt.

Aber auch TCapitano war kurz davor aufzuhören oder unser guter Technologist3 will zumindest mal eine Pause einlegen, unter anderem wegen dem mittlerweile arg respektlosen Umgang mit ihren aufwändigen Caches.

Und das sind nur die die mir durch im ersten Moment aufgefallen sind.

Aber auch als Podcast merken wir die Flut. Unglaublich was an Chaos-Caches oder dümmliche Logs auf uns einstürzt, das war noch nie derart viel. Und erstaunlich auch der Anstieg an Cachernamen die schon deutlich aufzeigen, dass es wohl kein respektvolles Umgehen mit dem Hobby werden wird.

Mittlerweile bin ich tatsächlich froh über die Premium-Version von Groundspeak, die einem zumindest den übelsten Bodensatz vom Hals hält. Für meinen Geschmack sollten sie das Auslegen von Caches auch noch daran binden. Denn es gibt mittlerweile ausreichend Caches, es ist nicht wirklich nötig die Quantität durch absinkende Qualität zu erhöhen. Und damit meine ich nicht mal besonders elegante Caches, mittlerweile bin ich froh, wenn Neu-Cacher wenigstens einen Petling nutzen.

Dazu kommen die Möchtegern-YouTube-Stars wie die Fliegen zur Scheiße und glauben vermutlich hier den Durchbruch erreichen zu können. Eigentlich stören mich diese YouTuber gar nicht, jeder entscheidet ja selber, ob er Videos von denen schaut oder nicht. Übel finde ich die, die noch keine Ahnung haben aber umfangreich mit ihrem Nicht-Wissen berichten und dann alle Kanäle mit ihren teils unglaublich langweiligen Videos bewerben.

Lösung?

Habe ich nicht, aber ein Anfang wäre es vielleicht wenn nur Premium-Mitglieder Caches legen dürften. Ja, dann geht uns die eine oder andere Perle verloren, aber uns bleiben hunderte von „mein erster Geo-Cash“ erspart!

Es ist mir auch nicht neu, dass Geocaching (leider) kein ach so geheimes Hobby mehr ist, dennoch muss man doch nicht wirklich versuchen jeden in dieses Hobby zu drängen.

Ich bin mir sicher das Hobby wird auch weiterhin nicht versterben, aber es knirscht dieses Mal wirklich schon merklich. Meine Hoffnung besteht darin, dass sich das Thema Corona bald beruhigt und nicht plötzlich jeder meint er müsse jetzt ein Outdoor-Hobby haben. Wenn dazu noch die Lockerungen kommen sind vielleicht auch die Millionen Rentnern wieder in ihren fahrenden Wohnklos unterwegs und damit raus aus dem Wald. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Und wer meint das täuscht alles nur, die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.

Danke an grafzahl75, unseren Statistiker

Revolution in Bayern!

Endlich mal wieder ein reißerischer Titel möglich. Wie der geneigte Hörer bei uns hören konnte, wird in Bayern bereits länger nicht gepublished. Bereits am 02.11.2020 hat man das begonnen, weil man den angekündigten Maßnahmen der Staatsregierung folgen wollte. Welche das genau sein soll hat man nie so genau vermeldet. Sachsen folgte dann am 06.12.2020 – 28.12.2020. Am 18.12.2020 folgten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Offensichtlich wollte man komplett den Regierungen folgen und einen wilden Flickenteppich verlegen.

Und jetzt kommen die Bayern wieder hervor, um ihre Pole Position zu halten und verlängern den Stopp bis zum 07.03.2021. Stand vom 14.01.2021, ein wirres Gemisch. Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen zurzeit nichts. Irgendwo gab es wohl Gespräche zwischen Community und Reviewern die dazu führten, das wieder gepublished wird und man ein Auge darauf hat, was sich beim FTF tut.

Nun sind Bayern aber halt Bayern, hoch den Vorurteilen. Und so fanden sich jetzt einige Cacher die gelinde gesagt die Schnauze voll hatten von dem Gebaren der Reviewer und wagen jetzt die Palast-Revolution. D.h. sie haben eine Online-Petition gestartet. Mein erster Gedanke? Was für ein Kinderkack, sorry. Und auch meine weiteren Gedanken sind da nicht so euphorisch.

Meiner Ansicht nach ist der Publish-Stopp absoluter Unfug und es wird einfach nur gezeigt, dass man es kann. Mag ein völlig falscher Eindruck sein, ändert aber nichts daran. Da jetzt aber ewig gegen zu kämpfen wäre mir die Mühe dann auch nicht wert. Darüber lästern und sich boulevardtechnisch darüber aufzuregen, klar, keine Frage! Dazu halte ich von Online-Petitionen so gar nichts, das hat für mich immer was von bequem demonstrieren.

ABER, es kam eine Mail, in der wir gebeten wurden zu unterstützen. Indem wir unserer Reichweite mit zur Verfügung stellen. Der nächste Podcast ist dafür etwas zu spät, denn laut bayrischer Reviewer will Groundspeak sich wohl in Kürze mit der „nicht autorisierten Petition“ beschäftigen. Wenn das wirklich so kommuniziert wurde, ist das schon ein gutes Stück Arroganz.

Ich bleibe da zwiegespalten und habe es halt nicht so mit Online-Petitionen da, die meist eh nichts bewegen und in diesem Fall mit einem amerikanischen Konzern wohl noch weniger. Aber andererseits finde ich es auch gut ein Zeichen zu setzen, dass man mit etwas überhaupt nicht einverstanden ist. Von daher gerne von hier unsere Unterstützung! Und außerdem sind unsere Hörer und Leser erwachsen, die bilden sich ihre eigene Meinung. Und werden danach handeln.

Wer also ein Problem mit solchen Publish-Stops hat, hier habt ihr wenigstens die Möglichkeit Groundspeak das auch mal klar zu verdeutlichen. Wenn sie schon angekündigt haben sich das zumindest anzuschauen! Und ansonsten könnte ihr immerhin mal über die Texte schmunzeln!

ONLINE-PETITION

Grenzenlos oder Eier ab

Tja, da ist doch glatt der Eier-Cache archiviert worden. Lange lag er da in Ruhe vor sich hin und wurde auch fleißig gefunden.

Da fiel dem Herrn Staubfinger ein, dass er nun doch den Rücktritt vom Abschied, das Comeback, oder wie immer man das ganze Gewirr nun einstufen mag vollziehen möchte. Die „ich mach die Kohle nun mit Escape-Room“-Idee hat wohl nicht so wirklich funktioniert, so wird es nun wieder über Groundspeak versucht. Ach ja, falls wieder das Geplapper kommt, dass er es ja eigentlich nur aus Gutherzigkeit macht, könnte man sich auch fragen, warum er dann nicht einfach zu Opencaching geht?! Aber gut, Kohle machen ist da halt auch nicht erlaubt.

Hat er was gelernt? Offensichtlich nicht. Schon werden die ersten Cacher angeschrieben und höflich gedrängt bei dem merkwürdigen Platzhalter-Dexter-Tradi nur zu loggen, wenn sie auch den eigentlichen Multi gemacht haben, der ja nicht mehr gelistet ist. Ok, das ist ein so seltsames Konstrukt, das muss man sich erst aufmalen. Aber manchem ist halt nichts zu erniedrigend um Fame und Kohle zu ernten.

Zurück zum Eier-Cache, da war eigentlich nie was los. Bis zu dem Moment wo der Herr Staubfinger nun wieder zurückmöchte. Da hat er dann erstmal den Owner befragt ob der vielleicht seinen Cache wegnimmt, damit Dexter 4 dort wieder loslegen kann. Das wollte dieser aber nicht. Dann gab es plötzlich erst NAs mit eher dümmlichen Gründen, aber versuchen kann man es ja mal. Nun hat es wohl „irgendjemand“ geschafft den Grundstücksbesitzer dazu zu bringen sich an Groundspeak zu wenden damit der Tradi nun archiviert wird. Ein Schelm wer da jetzt den Herrn Staubfinger hinter vermutet?!

Ich muss offen gestehen ich frage mich manchmal, ob der geistige Gesundheitszustand einiger Menschen wirklich noch in der Norm liegt. Damit meine ich natürlich nicht Herrn Staubfinger, sondern den Arsch, der jetzt den Tradi erfolgreich hat abräumen lassen.

Ob Caches nun gut sind oder nicht, überlegt mal, ob ihr manch Owner wirklich unterstützen wollt, indem ihr ihre Caches macht, irgendwo sollte doch mal eine Grenze sein?!

P.S.: Falls jetzt diverse deutliche Kommentare geplant sind, immer dran denken zwischen den Kommentaren kurz die Internet-Verbindung zu kappen. Sonst ändert sich die IP nicht und es ist entsetzlich peinlich.

Totes Pferd braucht Anabolika

Sehen wir es positiv, die umstrittene Entscheidung keine neuen Caches zu publishen scheint immerhin der Konkurrenz, also Opencachning gut zu tun. Zumindest wäre das eine nicht ganz unwahrscheinliche Erklärung für den enormen Zulauf dort. Klar, es gibt bei Groundspeak auch so genug Caches, aber vielleicht geht diese Entscheidung genug Leuten auf den Keks so daß sie sich nun doch auch mal bei der anderen Plattform umschauen. Eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Publish-Sperre habe ich übrigens vom HQ leider noch nicht erhalten.

Leider kommt nun natürlich genau das was zu erwarten war, auch bei Opencaching sieht es nicht so viel besser aus als bei Groundspeak, wenn man wächst wird es schwieriger, daher auch ein „Hilferuf“ von dort. Sowohl Geld, Performance als auch Support werden wohl zur Zeit etwas schwierig und um Spenden wird gebeten. Vielleicht sollte man eine Premium-Memberschaft einführen 😎

Also wir raten weder zu noch ab, ich speziell habe mein OC-Experiment Nr. 130482 gerade wieder beendet und festgestellt das es mir wie mit Linux geht. Also ja, interessant, aber für mich nicht sinnvoll nutzbar 😉 Aber wer eine Alternative haben möchte muß sie halt auch mit Rat und Tat unterstützen, ansonsten wird das nichts!

Eilmeldung – es wird scheinbar wieder gepublished

Also scheinbar scheinen sich nicht näher genannte Verordnungen geändert, Behörden umgedacht zu haben, oder man weiß es wie immer nicht so völlig genau 😎

ABER, scheinbar wird wieder gepublished?! Man muß also wohl davon ausgehen dass alle Cacher über Nacht vernünftig geworden sind oder die Pandemie beendet ist, ist dann ja auch Wurst.

Also, freut euch auf neue Caches!!