Adventure Lab vom Sofa aus?!

Seit den Anfängen der Lab Caches gab es immer Diskussionen über die Möglichkeiten die Suche zu „optimieren“. Schnell war die Rede von „Sofacachern“ die Haufen von Labs mit Lösungen die sie über die sozialen Medien bekommen hatten,  für ihre Statistik loggen. In Zeiten wo man Deutschland im mobilen Netzausbau als Entwicklungsland bezeichnen kann, war es so möglich, fern der zusammenbrechenden Handynetze, die Labs vom MEGA am Wochenende zu Hause nachzuloggen. Spätestens nachdem Groundspeak die eigene Adventure Lab App  herausgebracht hatte und dem damit verbundenen Rollout in die breite Fläche, gibt es Labs fürs Sofaloggen im Überfluß.

User von Iphone haben hier das Nachsehen. Die User von Android haben die Möglichkeit über die Entwickleroptionen Fake- bzw. Test-GPS Signale zu verarbeiten. Somit ist das „Teleportieren“ zu den Lab-Stationen weltweit möglich, um das Geofencing (Zone in der die Antworteingabe möglich ist) zu umgehen.

Es besteht die Möglichkeit, bei fast allen Apps die auf einem Android installiert sind, falsche Standorte zu verwenden. Wie man in die Entwickleroptionen kommt, ist auf jedem Handy unterschiedlich. An dieser Stelle eine Warnung. Die Aktivierung und permanente Verwendung von Entwickleroptionen bietet Angreifern ein großes offenes Tor Schadsoftware zu installieren. Einige Apps erkennen mittlerweile ob eine falsche GPS Koordinate verwendet wird. Das wohl bekanntes Beispiel für GPS basierte Spiele nach Geocaching ist Pokemon Go. Diese App funktioniert nicht mit falschen GPS Daten. User wurden deshalb schon gesperrt und gebannt.

Auch Groundspeak hat mittlerweile erkannt, dass solche Möglichkeiten der Manipulation bestehen und hat Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Vermutung liegt nahe, dass zum Beispiel die Zeit zwischen den Antworten, zweier entfernter Stationen eines Labs, gemonitort werden und bei zu rascher Eingabe oder schneller Standortwechsel die Adventure Labs App misstrauisch wird. Oder Einstellungen im Betriebssystem ausgelesen werden. Eine Warnung auf dem Handybildschirm wird entsprechend ausgegeben. In den Nutzerbedingungen der Adventure Lab App findet sich kein direkter Passus zu Fake-Standorten. Da man aber grundsätzlich von einem „Designfehler“ sprechen kann, ist die Nutzung faktisch verboten und kann zur Sperrung oder Löschung des Accounts führen. daher die eindringliche Warnung. NICHT NACHMACHEN ! Auch wenn es derzeit möglich ist falsche Standortdaten zu verwenden und lediglich eine Warnung erscheint.

Solange die Möglichkeiten der Manipulation besteht, sollten Adventure Lab Besitzer eindeutige Antworten an ihren Stationen vermeiden. Fragen wie “ Was ist in diesem Gebäude?“ kann man leicht mit Google herausfinden, wenn die gesuchte Antwort „Post oder Kindergarten“ ist. Ebenso ist es keine Herausforderung eben mal alle Zahlen von 1 bis 100 einzugeben, wenn nach der Anzahl von Brettern, Bänke, Fenster oder anderen Sachen gefragt wird. Gleiches gilt für Geburtsdaten oder Baujahre. Also sucht euch etwas Eindeutiges in der Nähe. Etwas das möglichst leicht auffindbar ist, nicht zu große Schrift hat, um Google Streetview Bilder als Lösung auzuschließen und keine Zahl ist. Ich selber habe für eine Adventure Lab Runde getesten, wo die Besitzerin der Meinung war, dass man es nur vor Ort herausbekommen kann. Mit etwas Google Bildersuche, Wiki, Internetsuche auf Touristenportalen und Fleiß konnten alle 5 Stationen gelöst werden. Grüße gehen an dieser Stelle nach Kyritz an der Knatter raus. Aber der wichtigste Tipp überhaupt. Schreibt keinen Text oder Bilder mit der Lösung in den Tagebucheintrag der nach richtiger Eingabe der Antwort erscheint. Der Nutzer hat das doch gerade eingegeben!! Nutzer von gcutils.de/lab2gpx/ können sich auch die Tagebucheinträge incl. Bilder herunterladen. Eine direkte Einladung zum Schummeln….

Das Beispiel auf den Bildern zeigt das hier drei Lösungeswege möglich wären. Der schnellste Weg hier wäre sicherlich einfach die Zahlen eingeben oder im Listing nachgucken. Eine Lösung mit Google hat im Selbstversuch etwa 10 Minuten benötigt. Um Facebooklisten zu umgehen, einfach mal alle paar Monate an Stationen die Fragen und Antworten verändern.

Fazit: Schummeln ist nach wie vor möglich. Groundspeak hat erste Abwehrprozesse gestartet, wer allerdings das Risiko einer Sperrung eingeht nutzt es weiterhin. Jeder Lab Owner kann durch etwas Nachdenken einige Barrieren einbauen, die eine schnelle Lösung vom Sofa verhindern.

Hinweis: Dieser Beitrag zeigt nur Möglichkeiten auf und ist nicht als Aufruf zum Sofaloggen zu verstehen. Es wurde kein Tier gefährdet oder verletzt. Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gerne behalten. Ich habe noch eineTüte voll hier bei mir stehen.
Viel Grüße Andreas / GrafZahl75

Ist ein neues Geocaching-Souvenir der Grund für Webseitenprobleme bei Groundspeak?

Vor einigen Tagen (16.06.2021) hat Groundspeak, für den mittelamerikanischen Staat Belize, ein neues Souvenir raus gebracht. Der kleine Staat, zwischen Mexico und Guatemala, ist vorallem für seine hervorragenden Tauchspots und antiken Mayaruinen bekannt. Etwa 200.000 Touristen, vorallem aus den USA, kommen jährlich nach Belize und verbringen im tropisch-karibischen Klima ihren Urlaub. Schnell wurde in den sozialen Medien, der Ausfall vom vergangenen Wochenende, auf die Logwut der Geocacher für dieses neue Souvenir geschoben. Aber ist das wirklich so? Was sagen die Zahlen dazu? Als Quelle dienen mir die Daten von Project-GC bis zum 23.06.2021.


Es gibt aktuell 64 Geocache in ganze Belize. Auf einer Landesfläche die zehnmal so groß ist wie das Saarland ist das erstaunlich wenig. Da aber ein großer Teil der Landesfläche aus tropischem Regenwald besteht, verwundert es kaum, daß die meisten Cache an der Küste, an touristischen Hotspots oder im urbanen Bereich liegen.

Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB
Geocaching Cache Type Icons © Groundspeak, Inc.

Betrachtet man sich die Logzahlen 2021 seit Jahresanfang sind 37 aktive Geocacher mit einem Fund in Belize sicherlich nicht für den Ausfall der Server bei Groundspeak verantwortlich. Vermutlich lag es am „Father´s Day“ Feiertag in den USA. Jeder ist dort losgezogen und hat einen Geocache gesucht oder es zumindest versucht.

Stand 23.06.2021
Copyright © 2014-2021 Ground Zero Communications AB

Stellt sich abschließend noch eine Frage. Wieviele Geocacher weltweit haben jetzt das Souvenir von Belize bekommen. Auch dort liefert uns Project GC schnell die entsprechende Antwort: Es haben bisher 4261 Geocacher aus aller Welt dort einen oder mehrere Geocache gefunden. Der überweigende Teil kommt aus den USA, aber immerhin 564 Geocacher aus Deutschland, dürfen sich jetzt über das neue Klebebild auf der Angelweste freuen. Da nur 188 Cacher aus aller Welt dort ein Event besucht haben, gehört das Land nicht zu den typischen Zielen in der Karibik, wo ausser dem Event beim Kreuzfahrtschiff, nichts weiteres an Dosen oder Earthcache geloggt und besucht wird.

Hier noch einige Funfacts:
Der älteste Geocache „Oh so blue“ ist aus 2001 und hat nur 4 Funde aber 28 Write Notes.
Obwohl Belize bis 1981 eine britische Kolonie war und noch heute die Queen das offizielle Staatsoberhaupt ist, gibt es dort keinen Linksverkehr auf den Straßen.
Etwa 3,2% der Einwohner sprechen Deutsch oder eine Variante der niederdeutschsprachigen Mennoniten.

Habt ihr Lust und seid ihr neugierig auf mehr Geocaching Fakten aus aller Welt? Lasst gerne einen Kommentar dort, was ihr einmal genauer beleuchtet haben wollt.

Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gerne behalten. Habe noch Tüte voll damit hier bei mir stehen.
Viel Grüße Andreas / GrafZahl75

Neu-Cacher oder Müll-Schwemme

Die Kombination Corona und Werbung satt in Zeitung, Radio und Fernsehen zeigt mittlerweile erstaunliche Auswirkungen und die würde ich mal als wenig positiv bezeichnen, gelinde ausgedrückt.

Da wären die zurückgetretenen Reviewer.

  • 31.10.2020 Goawarede4 tritt zurück
  • 01.01.2021 Hilaritus tritt zurück
  • 01.01.2021 Servatius_Serbaldus tritt zurück
  • xx.04.2021 Eigengott, Obelodalix, Adiutrix und Hathumar hören auf

Von den letzten 4 hört man auf gc-reviewer.de schon nichts mehr. Und klar, alle haben natürlich aufgehört, um sich anderen Dingen zu widmen. Wie sie das schon seit Groundspeaks ersten Tagen nie anders getan haben. „Man“ hört aber auch durchaus mal, dass es einigen einfach zu viel Arbeit oder schlicht zu blöd geworden ist.

Auf jeden Fall kann man wohl mal davon ausgehen, dass es da mit reinspielt, eine Flut von Müll die den Reviewern die Arbeit sicher nicht versüßt.

Aber auch TCapitano war kurz davor aufzuhören oder unser guter Technologist3 will zumindest mal eine Pause einlegen, unter anderem wegen dem mittlerweile arg respektlosen Umgang mit ihren aufwändigen Caches.

Und das sind nur die die mir durch im ersten Moment aufgefallen sind.

Aber auch als Podcast merken wir die Flut. Unglaublich was an Chaos-Caches oder dümmliche Logs auf uns einstürzt, das war noch nie derart viel. Und erstaunlich auch der Anstieg an Cachernamen die schon deutlich aufzeigen, dass es wohl kein respektvolles Umgehen mit dem Hobby werden wird.

Mittlerweile bin ich tatsächlich froh über die Premium-Version von Groundspeak, die einem zumindest den übelsten Bodensatz vom Hals hält. Für meinen Geschmack sollten sie das Auslegen von Caches auch noch daran binden. Denn es gibt mittlerweile ausreichend Caches, es ist nicht wirklich nötig die Quantität durch absinkende Qualität zu erhöhen. Und damit meine ich nicht mal besonders elegante Caches, mittlerweile bin ich froh, wenn Neu-Cacher wenigstens einen Petling nutzen.

Dazu kommen die Möchtegern-YouTube-Stars wie die Fliegen zur Scheiße und glauben vermutlich hier den Durchbruch erreichen zu können. Eigentlich stören mich diese YouTuber gar nicht, jeder entscheidet ja selber, ob er Videos von denen schaut oder nicht. Übel finde ich die, die noch keine Ahnung haben aber umfangreich mit ihrem Nicht-Wissen berichten und dann alle Kanäle mit ihren teils unglaublich langweiligen Videos bewerben.

Lösung?

Habe ich nicht, aber ein Anfang wäre es vielleicht wenn nur Premium-Mitglieder Caches legen dürften. Ja, dann geht uns die eine oder andere Perle verloren, aber uns bleiben hunderte von „mein erster Geo-Cash“ erspart!

Es ist mir auch nicht neu, dass Geocaching (leider) kein ach so geheimes Hobby mehr ist, dennoch muss man doch nicht wirklich versuchen jeden in dieses Hobby zu drängen.

Ich bin mir sicher das Hobby wird auch weiterhin nicht versterben, aber es knirscht dieses Mal wirklich schon merklich. Meine Hoffnung besteht darin, dass sich das Thema Corona bald beruhigt und nicht plötzlich jeder meint er müsse jetzt ein Outdoor-Hobby haben. Wenn dazu noch die Lockerungen kommen sind vielleicht auch die Millionen Rentnern wieder in ihren fahrenden Wohnklos unterwegs und damit raus aus dem Wald. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Und wer meint das täuscht alles nur, die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.

Danke an grafzahl75, unseren Statistiker

Revolution in Bayern!

Endlich mal wieder ein reißerischer Titel möglich. Wie der geneigte Hörer bei uns hören konnte, wird in Bayern bereits länger nicht gepublished. Bereits am 02.11.2020 hat man das begonnen, weil man den angekündigten Maßnahmen der Staatsregierung folgen wollte. Welche das genau sein soll hat man nie so genau vermeldet. Sachsen folgte dann am 06.12.2020 – 28.12.2020. Am 18.12.2020 folgten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Offensichtlich wollte man komplett den Regierungen folgen und einen wilden Flickenteppich verlegen.

Und jetzt kommen die Bayern wieder hervor, um ihre Pole Position zu halten und verlängern den Stopp bis zum 07.03.2021. Stand vom 14.01.2021, ein wirres Gemisch. Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen zurzeit nichts. Irgendwo gab es wohl Gespräche zwischen Community und Reviewern die dazu führten, das wieder gepublished wird und man ein Auge darauf hat, was sich beim FTF tut.

Nun sind Bayern aber halt Bayern, hoch den Vorurteilen. Und so fanden sich jetzt einige Cacher die gelinde gesagt die Schnauze voll hatten von dem Gebaren der Reviewer und wagen jetzt die Palast-Revolution. D.h. sie haben eine Online-Petition gestartet. Mein erster Gedanke? Was für ein Kinderkack, sorry. Und auch meine weiteren Gedanken sind da nicht so euphorisch.

Meiner Ansicht nach ist der Publish-Stopp absoluter Unfug und es wird einfach nur gezeigt, dass man es kann. Mag ein völlig falscher Eindruck sein, ändert aber nichts daran. Da jetzt aber ewig gegen zu kämpfen wäre mir die Mühe dann auch nicht wert. Darüber lästern und sich boulevardtechnisch darüber aufzuregen, klar, keine Frage! Dazu halte ich von Online-Petitionen so gar nichts, das hat für mich immer was von bequem demonstrieren.

ABER, es kam eine Mail, in der wir gebeten wurden zu unterstützen. Indem wir unserer Reichweite mit zur Verfügung stellen. Der nächste Podcast ist dafür etwas zu spät, denn laut bayrischer Reviewer will Groundspeak sich wohl in Kürze mit der „nicht autorisierten Petition“ beschäftigen. Wenn das wirklich so kommuniziert wurde, ist das schon ein gutes Stück Arroganz.

Ich bleibe da zwiegespalten und habe es halt nicht so mit Online-Petitionen da, die meist eh nichts bewegen und in diesem Fall mit einem amerikanischen Konzern wohl noch weniger. Aber andererseits finde ich es auch gut ein Zeichen zu setzen, dass man mit etwas überhaupt nicht einverstanden ist. Von daher gerne von hier unsere Unterstützung! Und außerdem sind unsere Hörer und Leser erwachsen, die bilden sich ihre eigene Meinung. Und werden danach handeln.

Wer also ein Problem mit solchen Publish-Stops hat, hier habt ihr wenigstens die Möglichkeit Groundspeak das auch mal klar zu verdeutlichen. Wenn sie schon angekündigt haben sich das zumindest anzuschauen! Und ansonsten könnte ihr immerhin mal über die Texte schmunzeln!

ONLINE-PETITION

Grenzenlos oder Eier ab

Tja, da ist doch glatt der Eier-Cache archiviert worden. Lange lag er da in Ruhe vor sich hin und wurde auch fleißig gefunden.

Da fiel dem Herrn Staubfinger ein, dass er nun doch den Rücktritt vom Abschied, das Comeback, oder wie immer man das ganze Gewirr nun einstufen mag vollziehen möchte. Die „ich mach die Kohle nun mit Escape-Room“-Idee hat wohl nicht so wirklich funktioniert, so wird es nun wieder über Groundspeak versucht. Ach ja, falls wieder das Geplapper kommt, dass er es ja eigentlich nur aus Gutherzigkeit macht, könnte man sich auch fragen, warum er dann nicht einfach zu Opencaching geht?! Aber gut, Kohle machen ist da halt auch nicht erlaubt.

Hat er was gelernt? Offensichtlich nicht. Schon werden die ersten Cacher angeschrieben und höflich gedrängt bei dem merkwürdigen Platzhalter-Dexter-Tradi nur zu loggen, wenn sie auch den eigentlichen Multi gemacht haben, der ja nicht mehr gelistet ist. Ok, das ist ein so seltsames Konstrukt, das muss man sich erst aufmalen. Aber manchem ist halt nichts zu erniedrigend um Fame und Kohle zu ernten.

Zurück zum Eier-Cache, da war eigentlich nie was los. Bis zu dem Moment wo der Herr Staubfinger nun wieder zurückmöchte. Da hat er dann erstmal den Owner befragt ob der vielleicht seinen Cache wegnimmt, damit Dexter 4 dort wieder loslegen kann. Das wollte dieser aber nicht. Dann gab es plötzlich erst NAs mit eher dümmlichen Gründen, aber versuchen kann man es ja mal. Nun hat es wohl „irgendjemand“ geschafft den Grundstücksbesitzer dazu zu bringen sich an Groundspeak zu wenden damit der Tradi nun archiviert wird. Ein Schelm wer da jetzt den Herrn Staubfinger hinter vermutet?!

Ich muss offen gestehen ich frage mich manchmal, ob der geistige Gesundheitszustand einiger Menschen wirklich noch in der Norm liegt. Damit meine ich natürlich nicht Herrn Staubfinger, sondern den Arsch, der jetzt den Tradi erfolgreich hat abräumen lassen.

Ob Caches nun gut sind oder nicht, überlegt mal, ob ihr manch Owner wirklich unterstützen wollt, indem ihr ihre Caches macht, irgendwo sollte doch mal eine Grenze sein?!

P.S.: Falls jetzt diverse deutliche Kommentare geplant sind, immer dran denken zwischen den Kommentaren kurz die Internet-Verbindung zu kappen. Sonst ändert sich die IP nicht und es ist entsetzlich peinlich.

Totes Pferd braucht Anabolika

Sehen wir es positiv, die umstrittene Entscheidung keine neuen Caches zu publishen scheint immerhin der Konkurrenz, also Opencachning gut zu tun. Zumindest wäre das eine nicht ganz unwahrscheinliche Erklärung für den enormen Zulauf dort. Klar, es gibt bei Groundspeak auch so genug Caches, aber vielleicht geht diese Entscheidung genug Leuten auf den Keks so daß sie sich nun doch auch mal bei der anderen Plattform umschauen. Eine Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Publish-Sperre habe ich übrigens vom HQ leider noch nicht erhalten.

Leider kommt nun natürlich genau das was zu erwarten war, auch bei Opencaching sieht es nicht so viel besser aus als bei Groundspeak, wenn man wächst wird es schwieriger, daher auch ein „Hilferuf“ von dort. Sowohl Geld, Performance als auch Support werden wohl zur Zeit etwas schwierig und um Spenden wird gebeten. Vielleicht sollte man eine Premium-Memberschaft einführen 😎

Also wir raten weder zu noch ab, ich speziell habe mein OC-Experiment Nr. 130482 gerade wieder beendet und festgestellt das es mir wie mit Linux geht. Also ja, interessant, aber für mich nicht sinnvoll nutzbar 😉 Aber wer eine Alternative haben möchte muß sie halt auch mit Rat und Tat unterstützen, ansonsten wird das nichts!

Eilmeldung – es wird scheinbar wieder gepublished

Also scheinbar scheinen sich nicht näher genannte Verordnungen geändert, Behörden umgedacht zu haben, oder man weiß es wie immer nicht so völlig genau 😎

ABER, scheinbar wird wieder gepublished?! Man muß also wohl davon ausgehen dass alle Cacher über Nacht vernünftig geworden sind oder die Pandemie beendet ist, ist dann ja auch Wurst.

Also, freut euch auf neue Caches!!

Reviewer aus Nordkorea?

Es werden keine neuen Caches gepublished. Irgendwie dachte ich eigentlich Groundspeak hätte das entschieden, aber nein, die Reviewer waren es?! Da fällt mir gelinde gesagt das Essen aus dem Gesicht? Die Begründung wäre ja wohl die Befürchtung dass sich an einem neu gepublishten Cache Rudel bilden könnten und das ja nicht in Ordnung wäre. D.h. die halten die Cacher schlicht für zu doof zu erkennen dass am Final schon eine Person ist und die würden dann dennoch hingehen?! Und was dann, da wird sich dann gegenseitig abgeleckt? Obwohl, wenn ich das so lese, wird von Befolgung von Richtlinien u.ä. schwadroniert, aber eine wirklich Begründung oder der Zusammenhang ist eigentlich gar nicht zu finden?!

Wir hatten (DDR) und haben (Nordkorea) doch schon Länder die so besorgt um ihre Bürger sind dass sie ihnen sogar die Ausreise untersagen damit ihnen im Ausland nichts Böses widerfährt. Seit wann führen wir das hier auch ein?

Im Ernst, traut man den Cachern ernsthaft nicht zu dass sie Abstand halten wenn sie sich in jeztigen Zeiten an einem Cache treffen? Glaubt ihr, liebe Reviewer, denn wirklich dass Menschen die an einem Cache zur Zeit ein Rudel bilden woanders kein Rudel bilden würden? Oder glaubt ihr an illegale Grenzübertritte wegen sehr beliebter Caches? Ich kann nicht glauben dass ein Cacher wegen eines Caches gegen irgendwas verstösst gegen dass er sonst nicht auch verstossen würde! Nehmt euch ein Beispiel an der Regierung. Ja, tatsächlich ist sie zur Zeit ein wenig Vorbild, sie überdenkt nämlich bei jeder Entscheidung ob sie demokratischen Grundsätzen entspricht. Und genau daher haben wir eben keine völlig sinnlose Ausgangssperre sondern es wird sogar explizit darauf hingewiesen dass Spaziergänge gemacht werden SOLLTEN und man dafür auch gern ein Stück fahren darf. Und plötzlich, passt im Moment halt zwecks Begründung besser, wird Geocaching vom Sport (wie es bisher eher eingeordnet wurde) zum touristischen Ausflug umgelabelt…

Klar, der Grundgedanke ist erkennbar, man will die Cacher vor sich selber schützen, an sich eine nette Idee. Aber ob irgendwelche Reviewer wirklich die richtigen Menschen sind um für eine ganze Gruppe Entscheidungen zu treffen, da kann man mehr als nur geteilter Meinung sein!

Für mich ein eher trauriges Kapitel in meinen 16 Jahren Geocaching. Wer sich schützen will kann doch schlicht daheim bleiben, aber die Entscheidung sollte man dem Cacher überlassen und nicht durch scheinbare Fürsorge zum Diktator mutieren. Ich hoffe es war wenigstens eine knappe Entscheidung und nicht alles Reviewer halten dieses Vorgehen für angemessen.

Sondermeldung, Eilt?!

Im Ernst, das Headquater hat einen rausgehauen. Man könnte nun sagen es sind Selbstverständlichkeiten, aber eigentlich ist es schon nicht nur völlig ok sondern fast schon vorbildlich! Es hat ja vorerst keine Auswirkung aber gerade Events in den nächsten 2-3 Wochen werden sicherlich mal darüber nachdenken müssen ob sie wirklich stattfinden müssen. Darüber hinaus halte ich es für schwierig alle Veranstaltungen weiterhin untersagen zu wollen denn es muß ja irgendwann auch ein Ende haben, Corona hin, Corona her. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Daher kurz und einfach, die deutsche Übersetzung aus dem Google Translator als Info für alle Leser:

Geocaching HQ veröffentlicht diese Ankündigung auf allen Community Celebration Events.

Da sich die Situation mit Coronavirus 2019 (COVID-19) weltweit rasant entwickelt, fordert Geocaching HQ alle Veranstalter und Teilnehmer auf, der Sicherheit ihrer selbst und ihrer Teilnehmer Priorität einzuräumen.

Zu diesem Zeitpunkt empfehlen wir den Veranstaltern, ihre regionalen Gesundheitsbehörden zu konsultieren, um die Leitlinien für Versammlungen von Menschen zu verstehen. Im Allgemeinen überlässt das Geocaching-Hauptquartier die Entscheidung den Veranstaltern, ob sie das Ereignis weiterhin veranstalten möchten, und den Teilnehmern, ob sie teilnehmen werden. In einigen Regionen können freiwillige Gutachter der Community die Veröffentlichung neuer Ereignisse aussetzen und / oder bereits veröffentlichte Ereignisse gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden deaktivieren, zurückziehen oder archivieren.

Wir möchten Gastgebern Flexibilität bieten, die ihre veröffentlichten Community Celebration Events aufgrund von COVID-19-Bedenken neu planen müssen. Wenn Gastgeber ihr Community Celebration Event verschieben möchten:

    Erstellen Sie ein Ankündigungsprotokoll, um Benutzer darüber zu informieren, dass das Ereignis abgebrochen und möglicherweise neu geplant wurde.
    Deaktivieren Sie das Community Celebration Event.
    Wenden Sie sich an den Veröffentlichungsprüfer, um das Ereignis zurückzuziehen.
    Aktualisieren Sie das Ereignisdatum.
    Liste zur Veröffentlichung einreichen.

Respekt Groundspeak!

Wie ja wohl die meisten mitbekommen haben ist Trracer gesundheitlich sehr angeschlagen. Nach einem mehrfachen Herzinfarkt, Not-OP, künstlichem Koma und allem was man so mitnehmen kann hat er aber überlebt und ist nun auf dem langen Weg zurück ins Leben. Die Resonanz auf den Hilfs-Coin-Verkauf über Bullenher.de war wirklich beeindruckend und auch einige Postkarten mit Genesungswünschen kamen mittlerweile rein. Wunderbar und noch mal Danke von hier!

Am 30.01. schaute ich dann nicht schlecht als ich morgens plötzlich unerwartet eine Mail vom HQ aus Seattle in Mail-Eingang hatte. Annika stellte sich vor und erwähnte ihr ehemalige Aufgabe als Betreuerin der Volunteer-Übersetzer. Groundspeak wolle ihm gerne etwas zukommen lassen, sei aber nicht sicher ob z.B. eine Coin vielleicht ein Fettnäpfchen wäre weil es die Familie an den Verkauf der persönlichen Coin erinnern könnte und man natürlich nicht in ein Fettnäpfchen treten wolle.

Wow, was soll ich sagen, ich war wirklich beeindruckt! Da hat man sich wirklich die Mühe gemacht herauszufinden dass er einen Podcast gemacht hat, meine Daten ermittelt und nachzufragen um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten. Klar, keine Raketenwissenschaft, aber dennoch kann ich da nur meinen vollsten Respekt zollen, für eine Firma ist das wohl kaum selbstverständlich!

Daher muß ich das auch hier unbedingt noch offiziell loswerden, Respekt Groundspeak!