Mega-Kollision – Update – Reviewer unschuldig 8-)

Also da muss ich jetzt mal was korrigieren nachdem ich (für mich) neue Infos bekommen habe. Ausnahmsweise sind die Reviewer unschuldig.

Die Reviewer haben mit den Terminen von Mega-Events nichts zu tun. Die Freigabe erteilt das HQ, dort wird das Datum gesetzt. Reviewer können nur maximal 6 Monate vorher publishen. Es gibt durchaus Orga-Teams, die im Vorfeld gar keinen Reviewer kontaktieren, sondern das Listing nach Freigabe von Groundspeak direkt in die Queue stellen. Das ist aber nicht der Normalfall. Da die Reviewer in unterschiedlichen Regionen arbeiten, wissen wir vor Vergabe des Mega-Icons auch nicht, dass in einer anderen Region ein Mega stattfindet.

Kurz und einfach, die Überschneidungen können sie wirklich kaum verhindern.

Favoritenpunkte – wie Händeln?

Tja, wie bei fast jedem Thema gibt es auch hier gerne mal Diskussionen über den Einsatz der Favoritenpunkte. Bei Groundspeak kann man auf Englisch und Deutsch nachlesen was dort damit gemeint ist.

Es gibt wohl im Großen und Ganzen zwei Meinungen

  1. Favoritenpunkte werden vergeben und sollen dann beim Cache bleiben da sie sozusagen ein Lohn für den Owner sind.
  2. Favoritenpunkte hole ich zurück wenn ein Cache archiviert wird weil er dann ja nicht mehr suchbar ist.

Wenn man mal das übliche geblubber wie „Leichenfledderei“ und ähnlich dümmlichen Vergleichen beiseite lässt kann man sicherlich beide Sichten erst einmal verstehen.

Für mich ist es recht klar, Favoritenpunkte sind nichts anderes als ein Bewertungssystem das Groundspeak eingeführt hat nachdem sich zeigte das Tools wie GCVote durchaus gut angenommen wurden. Statt nun GCVote zu übernehmen musste etwas eigenes her und dadurch entstanden die durchaus diskutablen Favoritenpunkte die auch nicht jeden überzeugen. Aber sie entstanden vor allem als Bewertungs- und Empfehlungs-System.

Daher ist es für mich ganz normal ab und an mal zu schauen und archivierten Caches den Favoritenpunkt zu entziehen da meinen Favoriten-Liste als Empfehlungs-Liste völlig unübersichtlich würde wenn da lauter archivierte Caches drauf wären. D.h. für mich ist das Entfernen von FPs bei archivierten Caches nichts anderes als eine Pflege der Liste. Und wer den Groundspeak-Text dazu liest wird schnell feststellen dass der Owner dort bei „Was sind Favoritenpunkte“ gar nicht vorkommt! Diese Fabel dass Favoritenpunkte der Lohn für den Owner wären ist also letztlich genau das, eine Fabel!

Dennoch kommen immer wieder mal Cacher auf die Idee Favoritenpunkte von Caches wieder zu entfernen wäre nicht in Ordnung, gerade wieder auf Twitter eine Diskussion verfolgt. Für mich wäre eine zwangsweise Bindung an einen Cache völlig sinnlos. Vermutlich würde das bei kreativen Owner gar zum Listing-Recycling führen. D.h. neuer Cache unter altem Listing um die Favoritenpunkte zu behalten. Genauso kann es doch sein dass mir ein Cache der mir gut gefallen hat plötzlich kleine Änderungen bekommt die mir gar nicht gefallen und dann könnte ich den Favoritenpunkt nicht entziehen? Für ich würde eine derartige Bindung vor allem eins bedeuten, ich würde die schlicht gar nicht mehr nutzen. Ähnlich ging es mir schon mit Coins und TBs, als die Discover-Möglichkeit eingeführt wurde, die ich bis heute überflüssig finde, war für mich das Thema erledigt. Sowohl in auf die Reise schicken als auch transportieren. Und zu guter Letzt ist es eh ganz einfach, Groundspeak ermöglicht explizit ein „Remove“ und damit ist dann eigentlich schon alles gesagt 😎

Fazit

Ich denke es ist eine sinnlose und überflüssig Diskussion da Groundspeak das Ganze ja selber als Bewertungs- und Empfehlungs-System sieht und nicht als Owner-Belohnung und daher ist es mehr als unwahrscheinlich dass sich etwas ändern wird. Obwohl – für mich hat die immer mal wieder aufflammende Diskussion immerhin den Effekt dass ich dann daran erinnert werde mal wieder die Favoritenliste zu pflegen 😉

Groundspeak lernfähig?

Am 14. Februar berichtete ich schon mal darüber und Groundspeak untermauert noch mal ihr „stehts bemüht“. Da sie wohl mal wieder nicht recht wissen über was sie schreiben sollen wurde mir wieder mal ein „naher“ Cache vorgeschlagen. „Dornröschens Tor“ soll es sein, hoch dekoriert und ach so nahe. Leider mal wieder das Wasser übersehen und keine Funktionen aus „Cache along the Route“ genutzt.

Also, ich wohne in Neu Wulmstorf, unten links, bzw. rechts von Buxtehude. Ich muss dann nur Richtung Osten, die A7 hoch, durch den Elbtunnel schlüpfen, wieder komplett Richtung Westen bis Wedel zum Elbhochufer. Selbst ohne Stau bin ich da mit gut einer Stunde dabei und zwar nur für den Hinweg. Dabei funktioniert das eigentlich nur Nachts, fährt man am normalen Arbeitstag morgens sollte man eher mit 1 1/2 – 2 Stunden rechnen da die A7 Dauerbaustelle ist und auch an der Abfahrt direkt hinterm Elbtunnel frisch gebaut wird. Aber auch ohne diese Stellen wäre es einfach viel zu weit weg!

Ihr wollt doch immer modern sein liebe Groundspeakler, dann fangt doch langsam mal damit an! Mit Cache along the Route habt ihr doch zumindest schon die Technik um zu schauen wie lang der Weg zum Cache für einen Nutzer ist. Ich werde wohl kaum der einzige sein der an einem Fluß wohnt und bei den diese Tipps ansonsten eher dümmlich wirken?! Die Auswertung Luftlinie naher Cache mit vielen Favoritenpunkten bekommt der geneigte Cacher ansonsten wohl auch ohne euch hin!

Sorry, aber so bleiben eure Mails was sie sind, stehts bemüht…

Sollte Geocaching ein Wettbewerb sein?

In 15 Jahren habe ich wirklich schon einiges erlebt und für mich feststellen können dass das Hobby im steten Wandel ist. Erstaunlich stabil der immer wiederkehrende Versuch Geocaching zu einem Wettbewerb zu machen, sowohl durch Cacher als auch durch Groundspeak. Manche Menschen können scheinbar wirklich nicht ohne Wettkampf.

GPS im Handy war wohl der deutlichste Wandel denn er führte zu einem enormen Anstieg an Geocachern. Plötzlich war die finanzielle Hürde weg, kein extra GPS für viel Geld mehr nötig. Dazu fiel auch die technische Hürde weg, kein Einarbeiten in die Nutzung von GPS mehr nötig. Und damit kam eine wahre Flut von Neu-Cachern. Und ohne es zu verallgemeinern, die Prozentzahl der „Flachpfeifen“ wurde höher und selbst wenn sie gleich geblieben wäre wären es zahlenmäßig dennoch erheblich mehr geworden. Das lag nicht an dem Handy an sich sondern an der nicht mehr nötigen Einarbeitung. Anders formuliert, vorher war die Schwelle ein GPS-Gerät bedienen zu können so eine Art Idiotentest der jetzt nicht mehr nötig war.

Für meinen Geschmack wurden merkwürdige Auswüchse nicht prozentual, aber zahlenmäßig eben schon, mehr. Schwanzvergleiche jedweder Art nahmen extrem zu. Der Größte, die Meisten, der Besonderste und haste nicht gesehen, auffallen um jeden Preis. Plötzlich gab es ganze Kletter-Trails, Tauchen, Schloß knacken und was weiß ich nicht noch. Letztlich der Versuch auch das letzte vergessene Hobby ins Geocaching zu integrieren.

Irgendwann legte sich das Ganze etwas und es zog wieder etwas Ruhe ein. Jeder Schwanzvergleich hat halt irgendwann ein natürliches Ende und so langsam gab es kaum noch etwas zu toppen. Das schien Groundspeak dann aber nicht so gut zu passen, also versuchte man mit den Challanges einen neuen Anreiz zu schaffen bei dem der Versuch deutlich wurde Wettbewerb zu fördern. Das funktionierte so mittel gut da einfach schnell klar wurde das auch hier wieder ein Extrem nach dem anderen gepublisht wurde.

Nun könnte man denken Groundspeak hätte vielleicht daraus gelernt, aber mit dem Lernen hat man es dort nun wirklich nicht so. Also kamen die Souvenirs, letztlich eigentlich nichts anderes als der erneute Versuch Wettbewerb in das Hobby zu bringen. Nur das nun Groundspeak das steuert und nicht mehr die Cacher über die Challanges.

Hier geht es nun also nicht mehr um Punkte sondern um Souvenir-Bildchen für die man eben durch irgendeinen Reifen springen soll. Und weil es offensichtlich recht gut funktionierte kam es langsam aber sicher zu einer Flut dieser Bildchen. Und man lese und staune, es funktioniert scheinbar immer noch recht perfekt. So jaulen bei der aktuellen Souvenir-Aktion schon um 10.00 Uhr die ersten „Cacher“ dass sie geloggt hätten und noch keine Punkte dafür erschienen seien. Und auch löschen und neu loggen hätte nichts gebracht. Wenn man da mit liest fragt man sich schon mal ob die noch alles Tassen im Schrank haben wenn sie diese Bildchen derart wichtig nehmen?! Tut mit leid, freundlicher kann ich so einen Schwachsinn wirklich nicht kommentieren.

Bleibt die Frage ob Geocaching denn nun ein Wettbewerb sein soll oder nicht?! Natürlich muss Groundspeak den Nutzern etwas bieten denn sie wollen ja auch Geld verdienen was ich durchaus legitim finde. Nur welche Nutzer wollen sie?

Ich finde den Versuch neue Nutzer über hippere Angebote zu bekommen nicht ganz ungefährlich denn damit bekommt man u.U. Nutzer die Hobby-Hoppe sind. D.h. jedes neue Hobby wird intensiv durchlebt, nach kürzester Zeit langweilt man sich und es geht zum nächsten Hobby. Es gibt genug Plattformen die das durchlebt haben, kennt jemand noch Munzee 😉

Meine, nicht gerade uneigennützige Hoffnung ist dass sie die Nutzer halten wollen die wie schon seit vielen Jahren einfach Spaß an der Bewegung haben und denen Geocaching einfach ein zusätzliches Ziel gibt. Die es im Urlaub nutzen um versteckte Locations zu finden und / oder einfach Spaß haben Dinge zu suchen. Denn das ist doch eigentlich der Kern des Spiels und nicht der dümmliche Vergleich von erhaltenen Punkten oder Souvenirs?!

Fazit, hört doch endlich auf einen Wettbewerb aus einem Spiel machen zu wollen dass sich dafür gar nicht so richtig eignet!

Geocaching und Umweltschutz

Ein Artikel über Groundspeak und Umweltschutz brachte mich auf die Idee hier mal in ähnlicher Richtung etwas zu schreiben. Sozusagen eine Erweiterung bzw. die Nachbarn der Gedanken dort. Also keine Auseinandersetzung mit dem dortigen Artikel sondern ein anderer, wenn auch in ähnlicher Richtung, Blick.

Für meinen Geschmack tut Groundspeak etwas Feigenblatt-artig für den Umweltschutz damit die User sich zurück lehnen und gut fühlen können. Warum sollten sie auch viel mehr tun, die User tun es doch letztlich auch nicht. Klar, es gibt CITOs, aber wirklich gut besucht sind die auch nur wenn es noch ein Souvenir dazu gibt oder sie zum Kult erklärt werden. Ansonsten halten sich die Attends dort auch in engen Grenzen. Und wer mal hier und da dabei war kann vor Ort sehen das lange nicht alle Cacher allzu viel Umweltschutz betreiben sondern sich im Schwerpunkt eher unterhalten und am Ende so gut wie nichts als den Punkt gesammelt haben. Klar, es gibt immer auch engagierte Teilnehmer, keine Frage.

Dazu kommt der grundsätzlich etwas schwierige Umgang mit dem ökologischen Fußabdruck. Gerade auf dem letzten besuchten Event waren viele Cacher dabei die 500-600 km Anfahrt hatten, gerne auch mit Diesel oder gar Fahrzeugen von denen Stolz berichtet wurde dass sie zweistellige Liter-Zahlen auf 100 km verbrauchen was sogar noch von manchen Cacher als toll empfunden wurde. Wahrlich sehr umweltbewusst. Ich befürchte im übrigen dass sich mit solchen Fahrzeugen genauso wenig vergrößern lässt wie mit vielen Funden 😉

Beim morgendlichen Frühstück im Hotel wurde dann z.B. von 2 Cacher-Gruppen ausdiskutiert wie man bei aufwändigen Multis am geschicktesten das Auto nutzen könne damit man nicht soviel laufen müsste. Oder auch dass Batterien besser wären als Akkus da sie länger halten u.ä. Ich kann vieles davon gut verstehen, hatten wir doch auch ein paar 100 km Anfahrt und nutzen auch mal Batterien statt Akkus und gehen nicht mal zu CITOs, bis auf 1-2 mal vor einigen Jahren. Aber wir tun wenigstens auch nicht so als wären wir großartige Umweltschützer.

Die Begründung für die eigenen Umwelt-Sauereien ist eigentlich fast immer gleich. Das eigene Verhalten ist immer gerade noch so in Ordnung weil z.B. der Mensch ja kommunikativ sei und da müsse so ein Event schon drin sein. Das Verhalten der anderen geht aber dann meist zu weit. Diese Grenze setzt dabei aber jeder selber und so kann man mal davon ausgehen dass keine Einigung in Sicht ist 😎 Völlig vergessen wird der Umweltschutz doch z.B. auch bei Powertrails, danach sieht es doch meistens so aus

Kurz und gut, daher finde ich es völlig ausreichend was Groundspeak da so macht, CITOs. Man sollte vielleicht auch mal umdenken, nicht Groundspeak ist verantwortlich sondern wenn der geneigte Cacher Umweltschutz möchte steht es ihm doch frei diesen auch zu betreiben!

Find Caches Along a Route

Wo ich gerade dabei bin die Tour zum Geocoin-Event in Melsungen vorzubereiten dachte ich mir könnte man eigentlich auch mal eine kleine Anleitung von machen für diejenigen die diese Funktion noch nicht kannten oder noch nie genutzt haben.

Auf der GC-Seite kommt man über „Play – Pocket queries“ auf die Seite auf der man sich PQs bauen kann. Dort ist man auf „Create a new Query“, kann aber eben auch „Find Caches Along a Route“ auswählen was einen direkt auf die nächste Seite führt. Wahlweise kann man hier nach existierende Routen suchen. Ich gestehe, ich gehe eigentlich fast immer sofort auf „Create New Route“. Warum? Ganz einfach, wenn ich nach einer existierenden Suche suchen würde müsste ich diese eh durchschauen ob dort irgendwelche Einstellungen sind die ich nicht haben möchte, da ist genauso schnell eine neue Route nach meinen aktuellen Wünschen angelegt. Mittlerweile sind dort 150 Routen von mir. Ich würde ja aufräumen, aber wie kann ich die löschen?

Also geht es auf „Create New Route“. Der Name ist natürlich beliebig, aber ich nenne hier meine Route „Melsungen Route“ damit sie später in der Übersicht alphabetisch zu der PQ „Melsungen PQ“ passte die ich mir für „vor Ort“ anlege. Ginge mit GSAK sicher auch alles per API, aber da müsste ich dann die Einstellungen dort verändern und vergesslich wie ich bin würde ich dann eine Woche später versehentlich wieder Melsungen statt meiner Homezone holen 😎

Nun kommt man auf die Seite mit der Karte und den Eingabefeldern „From:“ und „To:“. Hier kommt nun „Neu Wulmstorf“ und „Melsungen“ rein und ein flottes Enter. Direkt danach der übliche Fluch weil die GUI hier selten schlecht ist und das Enter nicht wirklich sinnvoll verarbeitet, es passiert nämlich nix. Man muss explizit auf „Search“ klicken damit was passiert.

Es erscheint nämlich nun die Karte mit dem Streckenverlauf. Auch hier ist die GUI richtig übel. Selbst wenn ich den Browser vergrößere bleibt der Kartenausschnitt mickerig was der Nachbearbeitung wahrlich wenig förderlich ist. Erst ein Klick auf das Vollbild-Symbol hilft hier wirklich weiter.

Warum überhaupt weiter bearbeiten? Wer nahe einer Großstadt wie Hamburg wohnt wird hier wissend nicken 😎 Ohne eine leichte Überarbeitung hätte ich einfach schon zu viele Caches aus Hamburg auf der Karte und es bliebe zu wenig für den Rest der Strecke. Daher schiebe ich den Start nun per Hand so grob an den Rand meiner Homezone um hier die Caches nicht doppelt zu holen. Gleiches gilt natürlich für den Zielort da ich mir hier per PQ ja schon die Caches in einem gewissen Umkreis geholt habe.

Seite wieder verkleinern, „Save Changes“ und dann gehe ich meist direkt auf „Create Pocket Query of Route“. Die Einstellungen hier sind meist Geschmacksache. Der „Search Radius“ z.B. hängt bei uns immer davon ab wie schnell wir zum Ziel wollen. „Show me“ kommt immer auf 1000. Bei „Any Cache Type“ schränke ich die Auswahl ebenfalls nach Zeitfaktor ein, also Multi ja/nein. Bei den „Filter Options“ die aus unerfindlichen Gründen anders sortiert sind als im normalen PQ kommen dann die üblichen 4 Haken bei „I havent’t found“, „Are not on my ignore list“, „Is Enabled“ und „I don’t own“. Dann wähle ich ganz unten noch „Include Pocket Query name in download file name“ an damit es einen sprechenden Namen gibt und das war es dann auch auf der Seite.

Nach dem Einlesen schaue ich dann meist noch mal nach D5ern, T5ern und Earthcaches ob die machbar sind oder direkt auf Ignore wandern. Dazu kommen noch ein paar Makros die mir für Nachtcaches, Wassercaches und Klettercaches eigene Icons verteilen. Dann noch den Gammel-Filter und das war es dann.

UPDATE 11.03.2019

Wie Sam in den Kommentaren erwähnt hat, hier noch mal in den Artikel geholt:

Route löschen:
1. Route aufrufen
2. Button „Delete Route“ drücken

Zu den eigenen Routen kommt man übrigens ganz fix mit diesem Link:
https://www.geocaching.com/my/userroutes.aspx#tabsBottom-2

Gallery oder nicht Gallery

Ich habe auf geocaching.com schon immer gern die Bilder-Funktion in Logs genutzt. Nun fiel mir auf dass ich mich der 1000 Bilder Grenze nähere, nothing but numbers 😎

Und irgendwie kann ich gar nicht einschätzen ob das eigentlich irgendeinen Sinn hat außer dass ich tatsächlich ab und an selber dort mal rein schaue. Irgendwelches Feedback oder Statistiken scheint es ja nicht zu geben, so ist das kaum einschätzbar. Wenn ich, wenn es auch selten vorkommt, mal in ein anderes Profil schaue ist die Gallery fast mein erster Anlaufpunkt, Bilder sagen für meinen Geschmack oftmals tatsächlich mehr aus als tausend Worte. Und da fällt mir immer wieder auf wie unterschiedlich das genutzt wird, manch einer hat eine ähnliche Flut an Bildern, ein anderer wieder so gut wie gar kein Bild. Wirklich gar kein Bild ist allerdings selten.

Warum schreibe ich das eigentlich? Ganz einfach, weil ich merke dass es da nichts gibt wo man sich mal schlau machen kann. Und so kann ich auch niemanden schlau machen aber zumindest mal aufzeigen wie ich es nutze 😎

Aus meiner Sicht finde ich die Gallery wirklich eine gute Sache und nutze sie reichlich! Und auch wenn ich mal in ein anderes Profil schaue ist die Gallery fast mein erster Anlaufpunkt. So, jetzt wisst ihr das auch, ob ihr wollt oder nicht 😉

Mein erstes Bild stammt übrigens vom 21.03.2005 und hat den Titel „Ostereier auf dem Weg ;-)“

Eine Lanze für Groundspeak

Mancher wird sich die Augen wischen, aber heute möchte ich mal eine Lanze für Groundspeak brechen! Ich bin jetzt seit 2004 Cacher auf der Plattform und eigentlich im Großen und Ganzen zufrieden. Natürlich gibt es immer was zu kritisieren, keine Frage und da bin ich auch gerne ganz vorne mit dabei. Die momentane Hexenjagd empfinde ich aber derart merkwürdig dass ich auch mal was Positives schreiben möchte. Bei der Hexenjagd meine ich das Geschreibe um die Tatsache das jr849 Locked member wurde, darüber berichtet ja nicht nur jr849 selber sondern auch andere Blogs.

Um die locked member Geschichte mal gleich abzufrühstücken hier mal die Kurzform. Über einen Powertrail gibt es verschiedene Ansichten, Groundspeak prüft vor sich hin und wieder mal fühlen sich die üblichen Verdächtigen dazu berufen aus einem Cache-Log-Bereich ein Forum zu machen. D.h. sie müllen die Logs mit irgendwelchen Write Notes voll um zu zeigen wie schrecklich empört, oder eben auch nicht, sie sind. Groundspeak löscht den Quark weil sie seit Anbeginn immer klar formuliert haben dass Cache-Logs kein Forum sind und daher dort Diskussionen fehl am Platz sind. Dies formulieren sie auch hier mal wieder klar und deutlich. Direkt danach die nächste Write Note durch jr849. Und auch wenn es eine Anregung gewesen ist, klarer kann man ein locked Member überhaupt nicht mehr provozieren!

Das hat nichts mit Meinung verbieten, Kritik nicht haben wollen oder sonstigem Firlefanz zu tun, Groundspeak will einfach keine Diskussionen in den Logs und gut ist. Wenn man das nicht verstehen WILL, tja, Pech gehabt. Groundspeak das jetzt ankreiden zu wollen ist entweder peinlich oder Clickbaiting oder eine momentane Verblendung, anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Man merkt dass auch schon daran dass erstaunlich viele Kommentare fast schon pro Groundspeak sind. Ansonsten bin ich ja auch eher jr-Fan, aber hier schüttel ich wirklich mit dem Kopf.

Ich bin jetzt seit 2004 dabei und habe mich auch immer wieder mal über Groundspeak geärgert, keine Frage. Aber insgesamt betreiben die eine insgesamt gut funktionierende Plattform und das über eine mittlerweile erstaunlich lange Zeit in der viele andere Geo-Spiele-Plattformen gekommen und gegangen sind. Natürlich gab es auch mal Zeiten mit Server-Problemen und Ausfällen die aber eigentlich immer recht kurz waren. Aber ich fand es immer eine leichte Entwicklung zum Positiven, d.h. sie haben die Technik immer weiter verbessert, die Regeln immer weiter angepasst und verfeinert und durchaus das eine oder andere auch erweitert. Stichworte wären da eine wirklich tolle API und Dinge wie Souvenirs und Challanges. Ok, ich halte nix von Souvenirs und Challanges aber sie entwickeln natürlich im Schwerpunkt für den heimischen Markt und das ist nun mal Amerika.

Und wer Amerikaner kennt und mal länger mit ihnen zu tun hat dem wird auch die überdreht fröhliche und schön färbende Art von Groundspeak nicht so sehr verwundern, so sind die Amis halt zu einem nicht kleinen Teil. Und diese Art trifft und auf die deutsche Sauertöpferei und da können Reibereien kaum ausbleiben. Natürlich wirkt es seltsam wenn erst eine Plattform für Verbesserungsvorschläge aufgemacht und dann wieder geschlossen wird. Aber ist das wirklich nur die Schuld von Groundspeak? Die wurden überflutet mit Vorschlägen und ich bin mir nicht sicher ob die Umsetzung dieser ganzen Vorschläge das Hobby wirklich voran gebracht hätte oder ob es nicht eher ein Todesurteil gewesen wäre.

Aus meiner Sicht lebt das Hobby von seiner Einfachheit und dem möglichst kleinen aber klaren Regelwerk. Beides bedient Groundspeak in meinen Augen und mich beschleicht immer das Gefühl nur die deutschen Cacher setzen sich in einen dunklen Keller um irgendwelche Wege zu finden diese Regeln zu umgehen und das dann auch noch mit saudummen Begründungen rechtfertigen zu wollen. Und ich finde selbst damit geht Groundspeak gut um, sie schauen sich gemeldete Fälle an und treffen dann eine Entscheidung. Manchmal gefällt die Entscheidung einem halt und manchmal nicht. Warum nur ist der Cacher nicht auch mal in der Lage eine Entscheidung einfach hin zu nehmen?

Natürlich ist es etwas unglücklich dass es halt keine wirklich Ausweichmöglichkeiten gibt. In der Beziehung hat Groundspeak schon was von Facebook. Und hört mir mit Opencaching auf, die waren für mich immer ein wirklich schöner Versuch der nie funktioniert hat, zumindest nicht für mich.

Ich finde das Groundspeak es eigentlich sehr gut macht! Sicher bin ich nicht immer ihrer Meinung aber das ist doch normal. Insgesamt empfinde ich es schon so dass sie ihre Plattform einer eher langsamen aber stetigen Evolution unterzogen haben und dass das gut funktioniert hat. Letztlich ist es ein Unternehmen in privater Hand und damit haben sie halt die Entscheidungshoheit und mit der gehen sie meiner Meinung nach gar nicht schlecht um. Meine Hoffnung ist dass es die Plattform noch lange in dieser Form gibt und sich gar nicht so viel tun sollte, ich mag das Hobby wie es ist. Und die Neuerungen wie Challanges und Lab-Caches sind nun auch nichts was scheinbar alle vom Hocker gerissen hat, aber eben denen Möglichkeiten gegeben hat denen der Kern des Hobbies nicht mehr gereicht hat.

Und da ich das Hobby eben gerade so mag wie es ist kann ich von hier aus nur ein „Weiter so Groundspeak“ vermelden.

Groundspeak, „Are we meant to be?“ oder auch „stets bemüht“

Irgendwie finde ich die Groundspeakler ja auch niedlich. Sie sind wirklich stets bemüht lieb zu ihren Nutzern zu sein. So kam heute eine Mail zum Valentinstag in dem ich auf einen „nahen“ Geocache hingewiesen wurde, Dornröschens Tor. 43 Favoritenpunkte, sie denken ich würde ihn mögen, haben sie zumindest geschrieben.

Nun ja, woher sie wohl wissen mögen welchen Cache-Geschmack ich habe? Aber das ist schon ok, sie schauen halt welcher nahe Cache viele Favoriten hat und fertig ist die Werbung. Und wonach sollten sie auch sonst gehen? Also so weit ok.

Was ich für eine Firma die sich in der Hauptsache mit GPS, Gelände und Outdoor beschäftigt allerdings etwas dünn finde ist die „Nähe“. Klar, da wurde geschaut welcher Cache nahe an meiner Homezone liegt und viele Favoritenpunkte hat und Marketing go. Nur wurde dabei eine kleine Nebensächlichkeit übersehen, dieses kleine Flüsschen namens Elbe 😉

Der Cache liegt 13,5 km Luftlinie von mir entfernt, das ist tatsächlich scheinbar recht nahe da ich halt die Homezone schon recht leer habe. Hätten sie aber statt eines einfachen SQLs mal ihr eigenes Cache along the Route genutzt wäre ihnen vielleicht aufgefallen dass der Cache rund 40 km von mir entfernt liegt und dabei mit ca. 60 Minuten Fahrzeit, eher mehr, gerechnet werden muss. Da wären Elbtunnel und A7 sowie Stadtverkehr. Und in diesem km-/Zeit-Bereich finden sich wesentlich mehr Caches mit hoher Favoritenquote die man hätte empfehlen können.

Wie gesagt, nicht tragisch, nicht schlimm! Aber wirklich cool wäre es wohl gewesen sich etwas mehr bei der Auswahl zu bemühen. Wie gesagt, sie haben ja selber Tools im Angebot mit denen man so etwas umgehen kann. Daher fühlt man sich eben nicht gebauchpinselt sondern nimmt die Mail eher als den üblichen Marketing-Kram und hält es eher für „bemüht“ als „gut“ gemacht.

Schade, vielleicht denkt man beim nächsten mal etwas länger nach was man tut. Wobei es dann wohl eh wieder eins der unendlichen Souvenirs werden wird.

Eigentlich bin ich ja ganz froh dass man bei Groundspeak so völlig fantasielos ist, so wird wenigstens auch so schnell nichts an dem funktionierenden Spiel kaputt optimiert 😎

Höllen-Strecke