Neues Jahr, neues Glück 8-)

Was wird das Jahr wohl bringen? Keine Ahnung, aber wir werden es nehmen wie es kommt. Mal sehen, ich habe immer noch als Jahresauftakt das HHCDJ-Event im Auge, das könnte vielleicht klappen, wäre der 01.02., dann aber eher ohne Mikro als reiner Zuschauer.

Dann folgt natürlich die Mutter aller Events, das Project 2020 (oder so) auf der Wilseder Gebirgskette mit sagenumwobenen Preisen und Speisen, mit einem wild lebenden Yeti und wahrscheinlich richtig üblem Wetter. Also das typische DSM-Event! Ist nur für die Härtesten der Härtesten, hier fährt keine (Brocken-)Bahn hoch!

Dann kommt lange nix Als nächstes dachten Heike und ich darüber nach endlich mal das Maze-Icon zu sichern indem wir über den 02.05. nach Prag zum Event fahren, ökologisch korrekt vielleicht sogar mit der Bahn 😎 Aber mittlerweile haben wir uns über die Preise für Unterkünfte informiert und die passen bei denen die für uns in Frage kämen nicht zur Leistung, also bleiben wir Prag dann doch fern.

Was ich auf jeden Fall nicht verpassen werde ist das Mega ohne mit ganz doll viel Programm in Bremerhaven 😉 Das ist in seiner typisch nordischen Gemütlichkeit einfach Pflicht. Hotel ist bereits gebucht und sogar die unsichtbare Heike begleitet mich, was soll da schief gehen?!

Dann dauert es wieder bis zum 12.09. bevor wir eigentlich in die Lausitz wollen und wohl auch werden. Denn der Jahresurlaub ist jetzt vom 15.09.-30.09. geplant und da passt das Event gerade noch so davor. Da sind wir schon sehr gespannt wie das dort wohl so wird. Ich überlege immer noch bereits vorher mal ein Wochenende vor Ort zu verbringen um schon mal ein paar Eindrücke für Blog und Podcast zu sammeln, aber das ist noch sehr wage.

Vielleicht wird ja noch das eine oder andere kleine Event dazu kommen. Tipps sind auch immer willkommen, sollten dann aber schon besondere Events sein die sich durch irgendwelche Besonderheiten auszeichnen!

Cachetechnisch? Keine Ahnung, ich vermute ich werde nicht viel ändern, habe ich in den letzten 15 Jahren auch immer nur sehr eingeschränkt getan da ich immer sehr zufrieden war. Also weiter eher Wanderungen bei denen die Caches eher zweitrangig aber nicht unwichtig sind. Super-Duper-Caches die eigentlich eher Escape-Rooms oder ähnliches sind werde ich wohl weiterhin eher meiden.

Also schauen wir mal, neues Jahr, neues Glück 😉

Unsere eigene Brockenfrühstück – Alternative ohne Punkt

Die letzten 3 Jahre waren wir im Dezember jedes mal beim Brockenfrühstück dabei, ein tolles Erlebnis. Doch nun hatten wir von strahlendem Sonnenschein bis zu Eiszeit-ähnlichen Verhältnissen alles erlebt und auch erlebt wie das Event größer und größer und dann sogar Mega wurde. Für uns hat das Event damit stark an Reiz verloren. Plötzlich war es nicht mehr entscheidend zum Sonnenaufgang oben zu sein oder das Ziel durch eine Wanderung zu erreichen. Dabei war es genau dass was das Event für uns ausmachte. Dazu noch die Masse Mensch die die Räumlichkeiten auf dem Gipfel fast unnutzbar machte. Nein, es war Zeit sich etwas zu überlegen denn sowohl Heike als auch mir gefiel es sehr gut vor Weihnachten noch mal hier in den Harz zu kommen, natürlich auch in der Hoffnung Schnee zu haben und uns damit auf Weihnachten einzustimmen. Als dann auch noch das diesjährige Brockenfrühstück so extrem kurz vor Weihnachten stattfand, das passte Heike gar nicht ins Konzept da sie Weihnachten gern in Ruhe daheim vorbereitet, war es soweit, eine neue Idee mußte her. Und um es hier schon klar zu stellen, das ist nicht Anti-Brockenfrühstück, ganz im Gegenteil. Wir fanden die Idee immer gut und von der Orga toll umgesetzt, uns ist es einfach nur zu groß geworden!

Und so beschlossen wir dieses Jahr auch wieder eine Art Brockenfrühstück zu machen, aber ohne die Nachteile (natürlich rein subjektive Nachteile). Also ein Event ohne Punkt und nur die unsichtbare Heike und ich sowie der Rollsplittkalle und seine Frau denen es mit dem Brockenfrühstück ähnlich ging die aber auch den Harz lieben. Also geschaut, welcher Berg könnte passen?! Und da kam schnell der Wurmberg ins Spiel ähnlich hoch wie der Brocken und Niedersachsens höchster Berg, für Niedersachsen wie uns alles passend wie Arsch auf Eimer 😉 Mit Ferienwohnung Eisblick hatten wir auch schnell eine perfekte Ferienwohnung gefunden.

Nun war es dann so weit, Anreise am Freitag den 13.12. Trotz Freitag den 13. klappte bei der Anreise alles einwandfrei. Und die Freude war groß eine weißes Braunlage vorzufinden und die Wettervorhersage versprach sogar noch weitern Schnee. Abends noch eine gemeinsames Essen mit unseren Begleitern und auf in die Planung. Da die beiden ein anstrengendes Jahr und Woche hinter sich hatten wurde beschlossen wir stossen später zusammen und Heike und ich machen den Trip in der Dunkelheit allein.

So haben Heike und ich dann also am 14. früh gefrühstückt und uns um kurz vor 07.00 Uhr auf den Weg gemacht. Früh morgens noch sehr nasser Schneefall, sozusagen knapp über Scheeregen, so um die 0 Grad. Also nicht gerade perfektes Wanderwetter aber ok. Zum Glück hatten wir morgens nicht mehr auf die Wetter-App geschaut, ansonsten hätten wir vielleicht noch kalte Füße bekommen da in einem ganz kleinen Bereich im Harz Orkan-Warnung angesagt war, für früh morgens am 14. Genau, auf dem Wurmberg 😎

Wir stiefelten einen Weg namens Single-Track Richtung Gipfel los, so ca. 3 1/2 km Luftlinie sollten es sein und der Weg führte recht gerade hoch. Es kam wie zu erwarten, es ging vom Start weg recht steil hoch und das blieb auch 3 km so, genau die der Weg schnurgerade blieb. Ok, eigentlich wäre das mühselig und anstrengend, aber als Nachtwanderung im Schnee hat alles seine eigenen Atmosphäre und so war es dennoch schön. Unten in der Stadt noch sehr dünne Schneedecke begaben wir uns über etwas dickere Schneedecke, Sohle bedeckt bis Knöchel bedeckt immer weiter nach oben. Und es war anstrengend da schon recht steilt, sind halt fast so viele Höhenmeter wie beim Brocken aber halb so lange Strecke. Dazu der noch sehr klebrige Schnee, das zerrt.

Irgendwann waren die ersten 3 Kilometer hinter uns und jetzt bog der Weg auch mal ab. Allerdings wurde es ab jetzt, nur noch 800 Meter, so richtig heftig. Wir kamen nämlich aus dem schützenden Wald und querten die Seilbahn, eine so ca. 100 Meter lange, völlig offene Strecke. Hier kam der Schnee waagerecht von gefühlt allen Seiten und dazu war kaum zu erkennen wo der Weg eigentlich ist da hier schon einige Verwehungen lagen. Aber stöhnen auf hohem Niveau war auch das irgendwann geschafft und man war wieder im schützenden Wald. Noch 400 Meter weiter, nun zeigte das GPS noch was von 300 Meter, und es ging wieder aus dem Wald heraus und hier begann dann wirklich der Horror!

Ich brauchte eine Weile bis Auge und Gehirn sich einig wurden dass wir das was wir sehen wirklich sehen. Eine 90 Meter Ski-Schanze. Nicht mal bei Sommer und Sonne käme man die hoch, bei mittlerweile stürmischen Schneetreiben schon gleich gar nicht. Plötzlich zeigte die unsichtbare Heike nach links und rief irgendwas von Treppe. Ich dachte jetzt wäre bei ihr was eingefroren denn über die Holzbohlen wäre nicht mal ein Braunbär gekommen geschweige denn wir! Aber wie immer muß ich erkennen dass ihre Augen einfach besser sind, kaum zu erkennen eine Treppe am Waldrand. Also hin zur Treppe und hoch geschaut und fast geweint. Die Anstrengung bis hier her waren schon sehr deutlich zu merken und dann eine Treppe hinauf schauen die gefühlt bei Gott endet. Wer mal eine 90 Meter Schanze besucht hat wird wissen was ich meine 😉 Dazu die Stufen gut 20 cm hoch mit Schnee bedeckt und der Handlauf nicht nutzbar da voller Schnee und so kalt dass man Angst haben mußte festzufrieren wenn man zu lange anfässt.

Aber was hilft es schon, Augen zu und durch. Und an Heikes Worte von nothing but stones gedacht, „einfach Schritt für Schritt und nicht zu viel denken“ So wankten wir dann also 20 Minuten die 140 Meter Treppe hoch, so weit war es nämlich laut GPS „nur“ noch bis zum Ziel. Und irgendwann, gefühlt 3 Tage später, hat man endlich die oberste Stufe erreicht, puhhh und dann die Belohnung?! Ja, wie so ein nasser Waschlappen klatschte einem Frau Holle ihr gesamtes Bettzeug vor den Kopf, zumindest fühlte es sich da oben so an. Der Gipfel des Wurmberg. Nun ist mir Orkan ein zu großes Wort, aber Sturm satt war es allemal. Zum Glück hatten wir die gute Idee uns einfach vorerst in den Windschatten des Turmes zu begeben. Kleiner Tipp, der hat keinen… Der Wind kam hier oben nämlich schlicht aus allen Richtungen. Irgendwann haben wir an einem Gebäude einen Eingang entdeckt der zwar zu war aber etwas innerhalb des Gebäudes lag so daß man sich dort etwas verkriechen konnte, eine Wohltat.

Eingekauert in irgendeinem Loch vom Gebäude konnten wir so aber nun immerhin den Sonnenaufgang geniessen der daran zu erkennen war dass der Schnee etwas heller wurde 😎 Eigentlich war es gar nicht so unterschiedlich zum Brockenfrühstück, man fragt sich nach dem aufstehen warum man das überhaupt macht, flucht sich dann den Weg hoch und wenn dann alles geschafft ist wird unverzüglich verklärt und alles war Ober-Affen-Titten-Geil 😎 Im Ernst, wieder haben wir uns gefreut dass wir uns überwunden haben, haben die Wanderung letztlich trotz aller Widrigkeiten genossen und so wenigstens auch was zu erzählen 😉

Dann ging es übrigens noch zurück. Die Treppe runter war ein NoGo, bei der Witterung viel zu gefährlich. Also links den Weg runter, da hatten wir dann Schienbeinhöhe erreicht, wow. Von dort dann aber auf die Nahe Straße die bis auf den Gipfel führt. Zum einen wollten wir noch einen zweiten Stempelkasten besuchen, zum Andern den Abstieg gemütlicher geslatlen was er dort auch wurde. Wieder im Ort zeigten sich dann unsere leichten Fehleinschätzungen. Statt geschätzter 8 Kilometer / 2 Stunden waren wir auf 13 Kilomter / 4 Stunden gekommen.

Fazit

Es hat sich wieder gelohnt. Der Wurmberg ist allerdings für unseren Geschmack eine heftigere Nummer als der Brocken, wobei das Wetter dieses mal aber auch seinen Teil beigetragten hat. Für ein Mega-Event wäre er auch nicht wirklich geeignet und ich denke die Aussicht die bei uns 0 war ist auch bei gutem Wetter nicht mit dem Brocken zu vergleichen. Wer aber wie wir eine Nachtwanderung bei Schnee auf einen hohen Berg machen möchte ohne dabei Menschenmassen zu haben, der ist hier schon recht gut aufgehoben. Wir werden nächsten Dezember mit Sicherheit wieder in den Harz kommen und einen Berg erklimmen, wir wissen nur noch nicht genau welchen 😎

Ach ja, ein paar Filmaufnahmen habe ich nebenbei auch noch gemacht.

Mutter aller Event gepublished

In der uns innewohnenden Bescheidenheit haben wir wieder mal etwas zu verkünden. DSM-Treffen auf dem Wilseder Berg, wo auch sonst?! Am 29.02.2020, wann auch sonst?! Und um ein wenig anzugeben hat der Poilettentapier das Datum auch gleich noch in Englisch ins Listing geschrieben!

Sozusagen also die Mutter aller Events, ich denke wir werden Project 2020 ehrenhalber werden, zumindest Giga-Status dürfte wohl drin sein. Mit so etwas wie einem Firlefanz wie Programm geben wir uns natürlich nicht weiter ab, dafür gibt es wieder verspätetes Schrottwichteln wertvollste Gewinne wie für uns ja üblich.

Der Berg dürfte von morgens bis abends besetzt sein, zumindest von tbou 😎 Wilde Yeti, zahme Nussecken, mit wohl allem ist zu rechnen! Die Teilnehmerzahl ist leider auf 30 begrenzt, aber wie jedes Jahr können wir natürlich nichts machen wenn plötzlich noch Muggel anschliessen die wir nie zuvor gesehen haben 😉 Mal ehrlich, meist haben wir um dieses Datum gruseligstes Wetter und den entsprechenden Ämter geht es am unbedeckten Hintern vorbei wer hier oben rumläuft solange er sich benimmt. Aber irgendwann hat Trracer halt mal irgendwo nachgefragt und man mußte halt irgendeine Zahl festlegen 😎 Noch deutlicher mag ich jetzt nicht werden, wer es immer noch nicht versteht bleibt lieber daheim 😉

Also, seht zu dass ihr Urlaub einreicht oder eben nötigenfalls kündigt, Erscheinen ist Pflicht!

Mega Hannover, nur wann und wo?

Das Gute vorweg, es wird nun wohl doch nicht zu zwei Mega-Events an einem Tag kommen. Warum? Das wissen nur die Cacher die den 100 Sekunden Podcast des Owners hören und schon das ist irgendwie schräg. Damit das nicht so bleibt helfen wir mal wieder beim Verbreiten.

Also, was ist denn nun los? Zuerst wurde das Mega örtlich verschoben. Aber nur ein wenig um da keine Icons übereinander zu legen, also eigentlich nicht der Rede wert. Aber wie es im Moment läuft lässt sich die örtliche Verschiebung halt gut mit in den Artikel einbauen 😉

Im Ernst, am Anfang gab es etwas trara, aber eigentlich war den meisten recht schnell klar dass die Doppelung eigentlich gar kein Problem ist war da die Events weit auseinander liegen und auch von der Ausrichtung mindestens ebenso weit. Was sicherlich von Anfang an etwas komisch war, die „zufällige“ Nähe zum Besuchertag den die Stadt Hannover stattfinden lässt obwohl doch so eine Kombi bei Groundspeak eigentlich nicht gern gesehen wird, um nicht zu sagen die sich das verbieten?! Ich denke mal das hat gar nicht so viele Cacher interessiert, aber die Event-Owner die schon mal durch so eine Verknüpfung scheiterten witterten natürlich schnell Unfaires, was ja nun auch gar nicht so extrem weit her geholt ist. Gehupft wie gesprungen, ist halt so und wie ich feststellen durfte die Reviewer sind da unschuldig. Was mir aber schleierhaft bleibt, hat Groundspeak denn ernsthaft keinerlei Mechanismus um so etwas festzustellen? Man muß doch den Mega-Status früh beantragen, sollte das nicht dann dort auffallen?

Gehupft wie gesprungen, so war es nun mal. Unglücklich aber letztlich nur auch keine wirklich so dolle Sache. Aber dann begann es langsam merkwürdig zu werden. Plötzlich wurde das Event vom 12.09. auf 13.09. verlegt aber dazu gab es nicht mal ein Announcemet sondern lediglich eine Aussage im Podcast des Owners. Nun, nichts gegen den Podcast, aber ob das so wirklich die richtige Stelle für ein Statement ist? Es sei denn damit sollen Podcast-Hörer generiert werden 😉 Im Ernst, ein Announcement wäre wohl angebracht gewesen. Aber lieb wie wir sind haben wir mal geholfen die Info zu verbreiten 😎

Nun geht es weiter, wieder ein Podcast-Announcement, 13.09. geht nun auch nicht. Groundspeak hat nun gemerkt dass da eine Veranstaltung der Stadt ist und das geht nicht zusammen. Da ist der Owner nun etwas gefrustet wie er, durchaus verständlich, im Podcast auch mitteilt. Öhm, für ein Announcement hat es aber leider immer noch nicht gereicht, vielleicht will man die Teilnehmer nicht verunsichern? Also will das Groundspeak nun also auch nicht, trotz unterschriebener Verträge, jedenfalls laut Aussage des Owners. Ich kann das nicht beurteilen da ich nicht beide Seiten gehört habe und nur verschiedenste Aussagen aus Quellen habe die nicht unbedingt genannt werden wollen. Kurz und gut, keine Ahnung wer jetzt was verbockt hat, ist mir und dem geneigten Event-Besucher wahrscheinlich auch egal.

Nun könnte ich ja verstehen wenn man die Info noch zurück hält um wirklich die angemeldeten User nicht zu verunsichern und sich erst mit einem Announcement meldet wenn man die Kuh auf irgendeine Art und Weise vom Eis hat. Aber dazu passt dann wieder so gar nicht die Info im eigenen Podcast zu verbreiten?! Also die PR erschließt sich mir da so gar nicht.

Ehrlich gesagt hoffe ich wirklich dass die das Problem möglichst bald in den Griff bekommen, immerhin zeigen über 300 WAs ja dass großes Interesse an dem Event vorhanden ist. Nach meinen Erfahrungen der Stadtmeisterschaft (ich glaube 2016) die der Owner mal veranstaltet hat würden wir nämlich auch ganz gern vorbei schauen da ein solches Event sicherlich ganz interessant werden könnte. Und nachdem sich das jetzt nicht mehr mit der Lausitz überschneidet können wir ja vielleicht auch noch hier vorbei schauen. Also ganz im Ernst, wir drücken die Daumen dass hier bald eine Lösung gefunden wird und hoffentlich die Informations-Strategie sich noch mal etwas Teilnehmer-freundlicher entwickelt!

Fazit, es bleibt spannend bis man weiß wann und wo das Event denn nun stattfindet 😎 Vielleicht einfach den 12.09. wieder nehmen und auf das Mega-Icon verzichten?! Nicht meine Idee, habe ich auch nur auf Twitter abgestaubt, aber eigentlich doch eine gute Idee?

Moving Mega

Wer es noch nicht mitbekommen hat, das Mega in Hannover ist vom 12.09.2020 auf den 13.09.2020 verschoben worden. Bisher gab es die Info entweder im Podcast des Owners oder durch aufmerksame Geocacher. Ein Announcement gab es noch nicht. Das kommt vermutlich nach der Zuteilung des Mega-Icons, falls zu viele abspringen 😉 Nein, das ist natürlich nur ein Witz, keine Ahnung warum es das noch nicht gab.

Laut Owner hat Groundspeak wohl gemerkt das es zwei Megas an einem Tag gibt und somit eines verlegt werden mußte und da hat man halt Hannover auf den 13.09.2020 verlegt was dann zufällig gleich auf den Entdeckertag in Hannover fällt der auch am 13.09.2020 statt findet und auch zufällig über die ganze Statt verteilt ist, was ein glücklicher Zufall 😎 Wie auch immer, ist auf den 13. verschoben.

Irgendwie habe ich das Gefühl wir werden noch viel über dieses Event berichten können. Mit etwas Glück fährt ja einer von uns dort hin, also falls er das richtige Datum trifft?! Und den Ort, die Koordinaten änderten sich ja auch schon mal 😎

GIFF? – Nein, das kann weg ;-)

Natürlich ist die Überschrift wieder etwas reißerisch, aber sonst lockste ja niemanden an 😎

[Political Correctnes Disclaimer] … alle Gewinner die im Finale… …alle ganz dolle viel Arbeit rein gesteckt… …alle Helden der Community… …keiner kann es besser…[end]

[eigene Correctnes Disclaimer] Ich kann es nicht besser und ich habe gegen keinen der Filmemacher etwas, denn kennen tue ich keinen von ihnen. Die Beurteilung hier ist ein völlig subjektiver eigener Geschmack und soll niemandem auf gezwängt werden. Aber ich habe einen Blog, eine Meinung und somit schreibe ich halt darüber 😎 [end]

So, nun war ich auf dem GIFF-Event in Burgdorf und habe die GIFF-Filme sehen dürfen. Wobei bei einem nicht ganz kleinen Teil die Aussage erleiden müssen fast besser passen würde. Kein Witz, für meinen Geschmack waren dieses Jahr die Filme erheblich schwächer. Ob das nun an den Filmemachern oder den Vorstellungen Groundspeaks geschuldet ist, keine Ahnung. Im Normalfall lassen sie ja nur glatt geschmirgelte Kinder-geeignete Filme zu die nicht den Hauch einer Kritik enthalten dürften. Und so kamen mir die dieses mal auch extrem vor.

Einzig der Film der Werbung für Cachen in Tschernobyl macht kam uns schon arg absurd vor. Die Gegend ist verstrahlt und Groundspeak lässt einen Film zu der Werbung macht dort zu cachen? Wer in der Schule etwas aufgepasst hat sollte eigentlich wissen was Strahlung so alles nettes verursachen kann?! Von mir aus soll ja hinfahren wer mag, nur bitte sollte danach die Krankenkasse nicht die Kosten für Spätschäden zahlen müssen! Klar, „der Russe“ hat das Gebiet ja wieder freigegeben, was soll da schon schief gehen 8-(

Aber genug mit den nicht so guten Seiten, es gab ja auch gute Filme.

Auf jeden Fall gut anzuschauen waren “ TFTC 2019 • treasurehuntergd “ und “ go GEOFIT • ninalestone & rosidr3 „. Mit ein paar Abstrichen auch “ A normal GEOday • AlboGIFF_Team “ aber da war das Schauspiel schon eher dünn.

Unsere Nummer 3 wäre „Cache Police • Northern Rivers Caching Community“. Witzig umgesetzt und mit einem Stück Aufklärung zum Benehmen. Manchmal etwas dürftiges Schauspiel, insgesamt aber doch ganz gut gelungen.

Nummer 2 und das nur knapp an 1 vorbei wäre der gute alte Finne mit “ Geocaching Documentary from Finland – Being Stealth • weellu & Harjus “ der eher schwach begann aber dann umso stärker zulegte, vor allem der Schluß war schon sehr cool.

Und die Nummer 1 “ Looking for a New Love • harogs & geocachingclown „. Der hatte zwar keine eigentliche Aussage, war aber einfach knackig auf den Punkt gebracht und, war so richtig witzig und hatte die besten Schauspieler.

Und bevor schon wieder einer die Messer wetzt, sind nur persönliche Eindrücke und sehr subjektiv. Insgesamt fanden wir die Qualität auf jeden Fall eher schwach und nach 30 Minuten hoffte ich das erste mal es würde bald zu Ende sein. Und das lag mit Sicherheit nicht am Event sondern nur an den Filmen 😉 Bin schon gespannt wer dieses Jahr gewinnt.

Stirbt Geocaching mal wieder?

Der Tod des Hobbies wird ja immer wieder gern ausgerufen, bisher ist es dafür noch erstaunlich fidel. Aber eine gewisse „Schrumpfung“ merkt man für mein Gefühl schon. Wobei ich das eher für eine gesunde Konsolidierung als für den baldigen Tod halte. Dieses Jahr ist mir immer mal wieder aufgefallen wie selten abgelegene Caches gemacht werden, sogar der FTF dauert immer länger. Klar, auch früher wurden abgelegene Caches nicht gerade überrannt, aber gerade zu Beginn schon häufiger besucht. Das hat für meinen Geschmack schon sehr nachgelassen und ich bewege mich hier immerhin im Einzugsbereich einer Großstadt.

Auch bei Events fällt mir auf dass sie nicht mehr so überrannt werden wie früher. Wobei früher nicht mal lange her ist, da wurde doch teils in Stunden gerechnet bis bei Megas die 500 WAs erreicht wurden und das nicht nur bei den ganz großen Events. Jetzt schaue ich als Beispiel mal auf zwei Megas im nächsten Jahr die ich aus anderen Gründen eh im Auge halte. Da ist Geheimpunkt-Geburtstag mit jetzt (wenn ich das hier schreibe) 231 WAs und die Lausitz mit 350 WAs. Und das sind beides wohl durchaus als gute Megas anzusehende Events die beide auf ihre Art Besonderes zu bieten haben. Doch obwohl sie nun schon einige Zeit Online sind haben sie gemeinsam gerade mal die 500 WAs überschritten und das liegt wohl kaum an dem Auftritt.

Aber auch im Kleinen sieht es nicht so anders aus, siehe z.B. das GIFF-Event in Burgdorf. Klar, ist ein Montag und liegt damit nicht gerade perfekt, aber dennoch?! Liegt örtlich günstig, ein richtiges Kino, alles gegeben. Kurz vor dem Event gerade mal 100 WAs. Empfinde ich tatsächlich als wenig gegenüber den Vorjahren bei vergleichbaren Events. Anders Beispiel, Dark Night in Lüneburg, da hätte ich in den Vorjahren schon fast auf Mega getippt. Klar, sind nicht wenige gekommen, aber für meinen Geschmack dennoch weniger als erwartet bei dem enormen Aufwand der da getrieben wurde. Schlimm genug dass es auch immer mehr Cacher werden die sich überall anmelden, alle Unterkünfte reservieren die man stornieren kann und denen dann 2 Tage vorher einfällt dass sie doch nicht kommen und damit anderen vielleicht das Kommen verbaut haben indem sie Unterkünfte belegt hatten. Und nun stehen die Owner da und können ihre Kosten nicht decken weil so viele abgesprungen sind, traurig!

Was folgert man? Ich glaube gerade beim Cachen selber ist es ein durchaus gesundes zusammenschrumpfen das sich konsolidieren wird. Event-Owner werden aber umdenken müssen und mit anderen Zahlen planen müssen, da führt wohl kein Weg dran vorbei. Wobei das aber auch so manchem Event sogar gut tun könnte. Wenn ich z.B. an das Brockenfrühstück denke empfand ich meine erste Teilnahme als wesentlich schöneres Erlebnis als die weiteren Teilnahmen bei denen es dann zum Teil doch schon arg überlaufen wurde. Das ist natürlich nur meine Sicht, andere mögen halt lieber wenn es richtig voll wird, ich mag halt eine gewisse Überschaubarkeit.

Man kann also gespannt sein wie es wohl weiter gehen wird, an ein Sterben glaube ich allerdings weiterhin nicht 😎

Event-Werbung / -Planung

Also die unsichtbare Heike und ich werden wohl wieder mehr auf Events gehen, das gehört ja für einen Podcaster dann doch auch irgendwie dazu um am Puls der Cacher zu bleiben 😎

Gestartet hätten wir gerne bei Hartwig in Lüneburg, aber da sind wir in Dänemark, bzw. auf dem Weg dahin. Aber dort sind wohl Poilettentapier und der Trracer. Mal sehen, vielleicht haben die beiden ja Zeit da was aufzunehmen?!

So starten wir wohl mit dem noch zu publishenden Event von DSM 2 1/2, da ist der Poilettentapier der mit dem Hut auf. 29.02.2020 ist geplant, ein kleines Event am Wilseder Berg, eher für Insider. Dieses mal mit dem üblichen Schrottwichteln Gewinne, Gewinne, Gewinne. D.h. ausgewählter Sperrmüll wertvolle Gegenstände die irgendwie was mit DSM zu tun haben werden verlost. Ein potthässlicher Weihnachts-Pullover ist natürlich gesetzt. Ich denke mal Mandy wird die Lose ziehen, oder irgendwie so 😉

Dann kommt NATÜRLICH mein Lieblingsevent, das Mega völlig ohne jedes Programm aber mit geilem Piraten auf der Hüpfburg. Genau, das Event am Meer. Auf Groundspeak sind immerhin schon über 500 WAs im Listing. Hotel haben wir, die Heike kommt mit, wunderbar. Für mich ein richtiges Geocaching Event. Kein Volksfest mit GC-Aufkleber sondern hier kommt man her wenn man Cacher treffen und mit ihnen klönen will, was anderes gibbet hier nicht.

Und dann hatten wir uns sehr schnell für das Mega in der Lausitz entschieden. Warum? Weil „Natur pur“, also auch hier so ein richtiges Geocaching-Event und keine aufgepeppte Werbeveranstaltung. Bzw. vielleicht schon Werbung, aber eben nicht für irgendeine Firma sondern für die Lausitz. Da sind wir wirklich sehr gespannt was man uns da so bieten wird, auch hier ist das Hotel bereits gebucht.

Und das war es dann bisher auch schon. So schaue ich immer mal was so an Events läuft, aber da ist bisher nichts gewesen was mich so richtig angesprochen hätte, 30 Minuten Events oder irgendwelche Meets&Greets sind für mich keine Events sonder eher Punkte-Geierei und damit halt nicht so mein Ding. Aber nicht falsch verstehen, wer meint solche Events wären auch ok, ich will sie gewiss niemandem verbieten oder ausreden!

Mal sehen, vielleicht kommt ja noch wieder ein Event ins Blickfeld und ich erweitere die Liste. Wenn wirklich interessiert auf welchen Events wir sind der findet das auch im DSM-Kalender, zumindest von mir.

P.S.: Stimmt, ich fahre mit der unsichtbaren Heike noch zum GIFF-Event nach Burgdorf, hatte ich hier ganz vergessen 😎

DSM 2 1/2 Event am Horizont

So ein Podcast braucht natürlich auch ein Event. Und daher haben wir uns entschlossen mal wieder ein solches zu veranstalten. Fragt man sich natürlich zwei Dinge…

Wann?

Wie wir es immer gern machen, in der Zeit wo man sehr sicher schlecht Wetter hat. Unsere Wahl fiel da auf den 29.02.2020 weil das Datum ja doch irgendwie auch ausgefallen ist, wie wohl auch wir ja eher schräge Typen in einem „etwas anderen“ Podcast sind 😎 Und ja, wir wissen dass es zu gleicher Zeit irgendein Mega gibt, aber wen interessiert das schon 😉 Im Ernst, unsere Events haben meist 30-40 Besucher, ich denke nicht dass wir da mit einem Mega ins Gehege kommen. Zumal unsere typischen Event-Besucher eh nicht gerade die „Mega“-Event-Typen sind.

Wo?

Wo schon?! Da gibt es wohl keine zwei Meinungen, der Wilseder Berg wird es wieder sein. Es ist also nötig sich bei schlechten Bedingungen an den Arsch der Welt zu begeben, genau wie wir das mögen!

Fazit

Wie immer wählen wir natürlich die Variante, 0 Unterhaltungsprogramm, einfach ein Treffen von Cachern. Immerhin werden wir mit Sicherheit wieder Fresskram in Form von Mega-Kalorien-Bomben mitbringen, die Wahrscheinlichkeit auf Nussecken zu treffen ist also extrem hoch.

Da fällt mir ein, etwas Unterhaltungsprogramm wird es geben! Es wird mal wieder Zeit für völlig wertlose und überflüssige Gewinne, Gewinne, Gewinne 😎 Ein Preis ist schon klar, ich habe da noch einen todschicken Pullover den ich vorher nur einmal zu Weihnachten auftragen werde damit die Gäste nicht so lange bleiben.

Kurz und gut, alles wie immer, der übliche Wahnsinn 😎

Eckerlochstieg am Brocken, nicht ungefährlich!

Bald ist ja wieder das Mega Brockenfrühstück, übrigens immer einen Besuch wert. Allerdings nur wenn man wirklich zum Sonnenaufgang oben ist und den Weg zu Fuß hinter sich gebracht hat. Das ist natürlich nur meine eigene Meinung, für mich ist die Sissy-Variante (also mit der Bahn hoch und Mittags erscheinen) eine einzige Peinlichkeit. Denn nur dann hat man wirklich das komplette Paket. Also Nachtwanderung, tolle Panoramen auf lange Lichterketten und die Befriedigung es zu Fuß geschafft zu haben. Und wer es so nicht schafft, wo ist das Problem? Es gibt halt Dinge die kann man nicht, dann lässt man sie halt?!

Hoch zum Brocken gibt es so einige Wege und eben einen sehr beliebten aus Schierke. Dort gibt es die „einfachere“ Variante über die Teerstraße oder die etwas kürzere über den Eckerlochstieg. Beim letzten Brockenfrühstück war das eigentlich ein NoGo, viel zu viel Schnee. Aber wie immer wenn eine große Menge Menschen zusammen kommt gibt es immer auch eine kleine Gruppe die aus unerfindlichen Gründen (man munkelt es wird auf überraschendes Wachstum der Genitalien gehofft) meint man müsse unbedingt dennoch beweisen wie cool man ist und läuft auch dann über den Eckerlochstieg. Und da meine unsichtbare Heike gerade über einen Bericht vom NDR gestolpert ist möchte ich den hier noch mal verlinken ->HIER<-.

Ich kann es allen nur ans Herz legen, bewegt euch Outdoor mit Sinn und Verstand! Wem hilft es wenn mal wieder einer auf dicke Hose macht und dann gerettet werden muss? Außer dass er sich lächerlich macht und danach eher als Witzfigur rumläuft…