Nageln oder nicht Nageln

DAS ist nämlich unser langweiliges geheimes Thema das wir von Folge zu Folge verschieben.

Wir haben das immer mal angedacht, aber eigentlich ist ja auf fast allen Kanälen fast alles gesagt und geschrieben worden. Dabei stellt man immer wieder schnell fest dass es zu emotionalen Ausbrüchen verleitet, fast als würde man nach Handy oder GPS fragen.

Bevor wir das also auch noch mal durchbabbeln und damit nur wieder knapp die 90 Minuten reißen behandel ich das Thema mal hier im Blog.

Also habe ich mal mit etwas Recherche begonnen, denn wir wollen doch mal versuchen etwas sachlicher und ohne pseudo-religiöse Verblendung zu Berichten. Das stellte sich im Übrigen recht schwierig dar, es gibt nämlich fast nur emotional aufgeladene Texte.

Garten-Lexikon

Mein erster Found fand im Garten Lexikon statt. „Nagel in Baum einschlagen: Alunagel oder Eisennagel verwenden“. Eine Überschrift, die mich schon mal stutzen ließ, die Frage OB schien gar nicht von Interesse? Doch wie so oft ist die Überschrift nur bedingt mit dem Inhalt kompatibel.

Fassen wir es mal so zusammen, dem Baum schaden tut so ein Nagel eigentlich nicht, es sei denn man baut sich arg schräge Begründungen zusammen, dann kann so ein Nagel mal ein Problem werden.

Und dann wird es richtig schräg, Vorschläge wie Draht mit Gummi ummantelt. Laut Vorschlag 1 dehnt sich das Gummi und es gibt dadurch keine Probleme. Der Draht dehnt sich dann auch? Und das Gummi gammelt dann nach 1-2 Jahren vor sich hin, weil es sich in der Sonne auflöst? Auch Vorschlag 2 ist so richtig cool, Plastik, davon wird eh viel zu wenig eingesetzt! Aber klar, wir später eingesammelt, genau wie archivierte Caches. Bei 3, dem Kleber habe ich dann aufgehört weiter zu lesen, die haben in meinen Augen nicht alle Latten am Zaun. Zumal es keine so wirklich belastbare Aussage gab.

Mein schöner Garten

Hier gab es gleich noch eine knackigere Überschrift, „Kann ein Kupfernagel einen Baum töten?“. Ich stellte mir vor wie der olle Nagel mit einer Axt vor dem Baum steht.

Im Ernst, der Mythos wurde also bereit 1970 widerlegt, aber man kennt das ja, solche Mythen verschwinden irgendwie nie. Auf die grundsätzliche Frage „Nagel in Baum“ wurde auch hier leider nicht weiter eingegangen.

So langsam schlich sich das Gefühl ein, dass es wohl kein so arges Problem sein könne? Aber nein, weiter suchen.

Landtreff

Nachdem die Gärtnerei sich also nicht so sehr um Nägel in Bäumen Gedanken macht mal eher in die Landwirtschaft. Da stieß ich auf das Forum Landtreff, „Der Treffpunkt für Landleute“.

Hier mal eine weniger reißerische Überschrift „Nagel im Baumstamm“. Dafür wird es in den Texten schon etwas reißerischer. Und ja, da sind endlich mal die ersten klar dagegen, aber wenn man den ganzen Text liest, scheint das Sägewerk-Problem auch nur bedingt eines zu sein. Also ja, kann da mal Probleme geben, aber die haben mittlerweile wohl auch Metall-Erkennung im Einsatz, sodass es wohl auch wieder nicht ein so großes Problem ist. Aber ärgerlich auf jeden Fall! Also hier recht klar gegen Nagel im Baum.

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Hier gibt es den Artikel „Metall im Holz ruiniert jede Säge“. Hier geht es ganz klar gegen die Nägel und es wird auch stichhaltig begründet, wobei klar wird, dass erstaunlich viele Dinge in Bäumen versenkt werden.

Motorsaegen-Portal.de

Nun bin ich noch mal auf den Artikel „Metall im Baum? Sägen oder nicht?“ und war mir sicher, hier wird noch mal richtig drauf gehauen. Und Überraschung, da war es vielen erstaunlich egal, nach dem Motto ihre Säge haut alles weg.

Fazit

Nagel im Baum, besser nicht, aber auch nicht gleich so ausrasten wenn doch! Geschweige denn ohne Ortskenntnis ein NA oder so.

Also die Gesundheit vom Baum kann man wohl schon mal schlich und ergreifend vergessen, das ist kein so wirklich belegbares Argument. Bleibt der Sachschaden, der greift schon eher und wurde ja oben auch schon in einigen Artikeln völlig nachvollziehbar begründet.

Aber, wie immer gibt es halt auch das doofe aber. Es gibt Gegenden, da ist das tatsächlich egal. Ich bin selber in einem wirklichen Kuhdorf aufgewachsen wie es im Buche steht. Und als diese Nagel-Diskussion vor Jahren das erste Mal aufkam habe ich den Bauern auf dessen Land ich was verstecken wollte gefragt wie ich am besten ein Vogelhaus an einem seiner Bäume befestigen solle. Der hat mich angeschaut als, wenn ich jetzt völlig durch wäre und mir einen großen Nagel in die Hand gedrückt, kein Witz. Er nutzt die Bäume auf seinem Land nämlich nicht, sondern erfreut sich einfach seiner Waldstücke.

Klar, ich denke auch, man könnte dort durchaus auf Nägel verzichten. Tut man es aber nicht, dann ist der Ton in dem dort sofort nach NA gerufen wird aber genauso übel wie der eigentliche Nagel im Baum, denn es gibt keinen wirklichen Grund für einen NA oder dümmliche Pöbeleien.

So hätte ich mir das wohl schenken können, es wird wahrscheinlich bleiben wie es ist, eine pseudo-religiöse Auseinandersetzung. Denn es gibt eben kein schwarz/weiß, sondern auch einige Grautöne, mit denen mancher nicht so recht klarkommt.

Danke für Nichts – Stempelterroristen

Man trifft bei denen auch auf erstaunliche Ignoranz. Beste Aussage war mal der Owner müsse halt dafür sorgen, dass sein Logbuch dagegen sicher ist… Hier war es übrigens ein Logbuch mit einwandfreiem Papier. Klar, man könnte auch noch argumentieren da müssen andere aufpassen auch nicht den Hauch von Wasser ins Logbuch zu bekommen. Oder man könnte auch mal einsehen, dass Stempel Outdoor offensichtlich einfach Scheiße sind.

Man kann über Loggen diskutieren bis die Finger blutig sind, langes Log, kurzes Log, was auch immer. Aber hier wird bewusst ein Logbuch beschädigt (versaut) und ich wünschte mir Groundspeak würde solche Accounts sperren! Mir fällt da auch langsam nichts mehr zu ein. Nur, weil man zu faul ist kurz seinen Namen einzutragen.

Krabbeln und Angeln

Urlaub und kein Geocaching, das sollte mir nicht passieren. Da der Junior mitkommen wollte musste, suchte ich nach einer Runde, die man in einer guten Stunde abarbeiten kann. Also ab Richtung Munster, dann kam aber Frau Tapier auf dem Plan, ich könnte unseren Ausflug doch mit einem Besuch des Schlachters unseres Vertrauens verbinden. Nein, es ging dann nicht nach Mechtersen, sondern Richtung Tostedt.

So landete ich mehr oder weniger zufällig bei dieser neuen Runde, da sie von der Länge her in meiner Rasterfahndung hängen blieb.

Das grosse Gepäck

Also das Fahrzeug vor den Schienen geparkt und die Angel mitgenommen, bei einem Cache sollte man diese benötigen. Finde ich persönlich eigentlich eher uncool, schleppt man den Kram die ganze Zeit mit, nur für einen Cache. Meist auch noch weit entfernt vom PKW, aber das muss jeder Owner für sich selbst entscheiden. Hier kann man den Angelcache auslassen, den Bonus kann man auch ohne diesen finden. Von daher ist es aus dieser Sicht in Ordnung.


Am ersten Cache taten wir uns etwas schwer, aber auch der war relativ schnell entdeckt. Die nächsten Caches gingen fix von der Hand, jetzt wussten wir auch wonach wir suchen mussten.

Wir sind hier, dann doch recht zufällig, auf eine Cachereihe gestossen, die für Kinder optimal ist. Fast alle Caches sind für die Kinder sehr gut zu finden, sehr liebevoll gestaltet und die Abstände zwischen den einzelnen Tradis sind so gewählt, das kaum Zeit zum „wie lange noch“-Genöle bleibt.


Zwischendrin gab es für uns sehr viele Tiere zu sehen: Rehe, Hasen und einige Grossvögel rasteten hier. Die Wege waren gut zu gehen, nach Regenfällen wird es mit einem Kinderwagen oder Buggy eventuell schwierig. Vor allem der Weg zum Bonus ist dann eher nicht zu machen. Dieser gibt auch noch ein paar Zusatzmeter, da wäre dem Nachwuchs eine Platzierung auf dem direkten Weg zum Parkplatz natürlich lieber gewesen. Aber die vorhandenen kleinen Geschenke haben unseren Junior sehr erfreut und die paar Meter mehr vergessen lassen. Hoffentlich füllt der Owner hier zwischendurch mal wieder auf, die Kinder freuen sich bestimmt.


Krabbeltiere machen Kinder froh…

Nach knapp einer Stunde waren wir wieder am PKW, gute drei Kilometer auf der Uhr. Dem Junior gefiel die Runde, die keine echte Runde ist, wirklich gut, da man nie wirklich lange suchen musste. Kindgerechte Cacheabstände und gute Zuwegung machen diese Runde zu einer Empfehlung für die ganze Familie. Abzüge gibt es aus meiner Sicht nur für den nicht auf dem direkten Rückweg liegenden Tradi und die erforderliche ECGA, aber das ist auch eher Jammern auf hohem Niveau.

Kleiner Tipp: nicht direkt unter dem Baum parken, dadurch war der Ausflug dann doch ein bisschen beschissen….

Euch ein schönes Osterfest, bei dem ja traditionell das Suchen im Fokus steht. Vielleicht nicht nur nach Eiern….

Revolution in Bayern!

Endlich mal wieder ein reißerischer Titel möglich. Wie der geneigte Hörer bei uns hören konnte, wird in Bayern bereits länger nicht gepublished. Bereits am 02.11.2020 hat man das begonnen, weil man den angekündigten Maßnahmen der Staatsregierung folgen wollte. Welche das genau sein soll hat man nie so genau vermeldet. Sachsen folgte dann am 06.12.2020 – 28.12.2020. Am 18.12.2020 folgten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Offensichtlich wollte man komplett den Regierungen folgen und einen wilden Flickenteppich verlegen.

Und jetzt kommen die Bayern wieder hervor, um ihre Pole Position zu halten und verlängern den Stopp bis zum 07.03.2021. Stand vom 14.01.2021, ein wirres Gemisch. Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen zurzeit nichts. Irgendwo gab es wohl Gespräche zwischen Community und Reviewern die dazu führten, das wieder gepublished wird und man ein Auge darauf hat, was sich beim FTF tut.

Nun sind Bayern aber halt Bayern, hoch den Vorurteilen. Und so fanden sich jetzt einige Cacher die gelinde gesagt die Schnauze voll hatten von dem Gebaren der Reviewer und wagen jetzt die Palast-Revolution. D.h. sie haben eine Online-Petition gestartet. Mein erster Gedanke? Was für ein Kinderkack, sorry. Und auch meine weiteren Gedanken sind da nicht so euphorisch.

Meiner Ansicht nach ist der Publish-Stopp absoluter Unfug und es wird einfach nur gezeigt, dass man es kann. Mag ein völlig falscher Eindruck sein, ändert aber nichts daran. Da jetzt aber ewig gegen zu kämpfen wäre mir die Mühe dann auch nicht wert. Darüber lästern und sich boulevardtechnisch darüber aufzuregen, klar, keine Frage! Dazu halte ich von Online-Petitionen so gar nichts, das hat für mich immer was von bequem demonstrieren.

ABER, es kam eine Mail, in der wir gebeten wurden zu unterstützen. Indem wir unserer Reichweite mit zur Verfügung stellen. Der nächste Podcast ist dafür etwas zu spät, denn laut bayrischer Reviewer will Groundspeak sich wohl in Kürze mit der „nicht autorisierten Petition“ beschäftigen. Wenn das wirklich so kommuniziert wurde, ist das schon ein gutes Stück Arroganz.

Ich bleibe da zwiegespalten und habe es halt nicht so mit Online-Petitionen da, die meist eh nichts bewegen und in diesem Fall mit einem amerikanischen Konzern wohl noch weniger. Aber andererseits finde ich es auch gut ein Zeichen zu setzen, dass man mit etwas überhaupt nicht einverstanden ist. Von daher gerne von hier unsere Unterstützung! Und außerdem sind unsere Hörer und Leser erwachsen, die bilden sich ihre eigene Meinung. Und werden danach handeln.

Wer also ein Problem mit solchen Publish-Stops hat, hier habt ihr wenigstens die Möglichkeit Groundspeak das auch mal klar zu verdeutlichen. Wenn sie schon angekündigt haben sich das zumindest anzuschauen! Und ansonsten könnte ihr immerhin mal über die Texte schmunzeln!

ONLINE-PETITION

Sonderthema und Gast nächste Folge

In unserem neuen Telegram-Channel brachte ein Teilnehmer eine Idee für Neu-Cacher ins Spiel. Nun könnte ich natürlich schreiben wer das war, aber wir wollen ja auch ein wenig den Channel teasern, daher schaut selber im Channel oder wartet auf die nächste Folge. Denn für diese nächste Folge, 04.02. 20.00 Uhr wird er sozusagen in Teilzeit, nämlich für sein Thema, teilnehmen damit ihr ihn beschimpfen könnt wir die Idee diskutieren können.

Cache-Paten

Seine Idee in Kurzform, jeder Cacher der seinen ersten Cache auslegen will, muss dazu einen Paten haben. Der soll grundsätzliche Dinge vorher prüfen, also z.B. Koordinaten u.ä. Es kam sofort Beistand und Gegenwind. Es wurde schnell klar, dass es sich lohnt mal darüber zu reden. Ob überhaupt, oder vielleicht eine Kombi 100 Funds oder Paten, Erfahrungen z.B. in der Schweiz.

Auf jeden Fall waren wir schnell überzeugt dass es zumindest eine diskussionswürdige Idee ist. Und da Andre und ich eher Contra waren und er natürlich eher Pro, wollen wir klarstellen dass wir Recht haben mal ergebnisoffen darüber sprechen.

Ihr seht also, interessante Themen im Channel und im Podcast sowieso!

Lab-Caches, Bug or Feauture

Gerade entspann sich auf Twitter und dann auf Telegram ein Gespräch, dass eine erstaunliche Tatsache zutage förderte. Besucht man einen Labcache und kann diesen nicht lösen, weil man aus irgendwelchen Gründen die Antwort nicht richtig hat, kann man das scheinbar auch daheim lösen. Entscheidend ist einfach, dass man einmal in der Zone war.

Das ist übrigens nicht meine weise Erkenntnis, sondern der schwarze Kater hat uns drauf gebracht, nachdem ich zu doof war eine Frage eines Labcaches zu beantworten. Keine Ahnung, ob das nun ein Bug oder ein Feature ist, aber ihr wisst es jetzt auch.

Grenzenlos oder Eier ab

Tja, da ist doch glatt der Eier-Cache archiviert worden. Lange lag er da in Ruhe vor sich hin und wurde auch fleißig gefunden.

Da fiel dem Herrn Staubfinger ein, dass er nun doch den Rücktritt vom Abschied, das Comeback, oder wie immer man das ganze Gewirr nun einstufen mag vollziehen möchte. Die „ich mach die Kohle nun mit Escape-Room“-Idee hat wohl nicht so wirklich funktioniert, so wird es nun wieder über Groundspeak versucht. Ach ja, falls wieder das Geplapper kommt, dass er es ja eigentlich nur aus Gutherzigkeit macht, könnte man sich auch fragen, warum er dann nicht einfach zu Opencaching geht?! Aber gut, Kohle machen ist da halt auch nicht erlaubt.

Hat er was gelernt? Offensichtlich nicht. Schon werden die ersten Cacher angeschrieben und höflich gedrängt bei dem merkwürdigen Platzhalter-Dexter-Tradi nur zu loggen, wenn sie auch den eigentlichen Multi gemacht haben, der ja nicht mehr gelistet ist. Ok, das ist ein so seltsames Konstrukt, das muss man sich erst aufmalen. Aber manchem ist halt nichts zu erniedrigend um Fame und Kohle zu ernten.

Zurück zum Eier-Cache, da war eigentlich nie was los. Bis zu dem Moment wo der Herr Staubfinger nun wieder zurückmöchte. Da hat er dann erstmal den Owner befragt ob der vielleicht seinen Cache wegnimmt, damit Dexter 4 dort wieder loslegen kann. Das wollte dieser aber nicht. Dann gab es plötzlich erst NAs mit eher dümmlichen Gründen, aber versuchen kann man es ja mal. Nun hat es wohl „irgendjemand“ geschafft den Grundstücksbesitzer dazu zu bringen sich an Groundspeak zu wenden damit der Tradi nun archiviert wird. Ein Schelm wer da jetzt den Herrn Staubfinger hinter vermutet?!

Ich muss offen gestehen ich frage mich manchmal, ob der geistige Gesundheitszustand einiger Menschen wirklich noch in der Norm liegt. Damit meine ich natürlich nicht Herrn Staubfinger, sondern den Arsch, der jetzt den Tradi erfolgreich hat abräumen lassen.

Ob Caches nun gut sind oder nicht, überlegt mal, ob ihr manch Owner wirklich unterstützen wollt, indem ihr ihre Caches macht, irgendwo sollte doch mal eine Grenze sein?!

P.S.: Falls jetzt diverse deutliche Kommentare geplant sind, immer dran denken zwischen den Kommentaren kurz die Internet-Verbindung zu kappen. Sonst ändert sich die IP nicht und es ist entsetzlich peinlich.

Lauenbrück – schöne (Cache) Gegend

Lange kein Artikel mehr über eine Cache-Runde, ich denke da gibt es viele Blogs die das besser können und deren Geschmack mehr den Mainstream trifft. Auch heute habe ich eigentlich keine Runde sondern eine Wanderung die an sich einfach schön war, die Caches waren da fast eher Beifang.

Kurz und gut, wie kam es zu der Runde? Dank Corona ist ja unser Harz-Urlaub ins Wasser gefallen und so nutzen wir die freien Tage halt um hier im eigenen Bereich zu cachen. Dazu lasse ich mir von GSAK die Caches per Makro auf die Landkarte werfen und schaue, wo man sich eine Runde bauen könnte. Oder ich schaue direkt auf Locus, wie gerade die Laune ist. Ist eine Ecke entdeckt, nutze ich den Locus-Routen-Planer und schaue, dass ich mir eine Runde von 10 bis 15 km baue. Und so kamen wir dieses Mal auf Lauenbrück und die Wanderroute war so schön, dass ich sie hier mal veröffentlichen möchte.

Die Runde hatte am Ende knapp 13 Kilometer und es hatten sich 10 gefunden Caches angesammelt. Die Caches waren fast alle Durchschnitt, aber durchaus im positiven Sinne. D.h. nichts Besonderes aber eben auch keine abgesoffenen Filmdosen, sondern schlicht solide Dosen an schönen Locations. Die Wanderung war einfach schön, Lauenbrück ist schon ein durchaus sympathisches Dörfchen und die Grünflächen drumherum wirklich malerisch. Es sind zwar auch einige wenige Stücke dabei die über Beton oder Straße führen aber die sind noch im grünen Bereich, also nicht so tragisch.

Kurz und gut, wer eine malerische, nicht zu lange, Runde sucht, hier seid ihr nicht verkehrt!

Nachtrag zu Folge 019 – Buchbinder/Geheimpunkt

Hui, wieder mal eine Menge Aufregung und Wirbel, daher mal ein kleiner Nachtrag zum letzten Podcast.

Owner Kinder des Buchbinders

Hier hatten wir ja nur eine Vermutung aus dem Netz genannt. Nun kam eine Mail von jemandem der nach eigener Aussage die Owner kennt:

„Der Helfer (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=0df7154f-7be4-4cf1-8114-0eeae117d396)
Hosch. (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=0e28af28-dc4d-49a6-8183-4ca125113fb5)
und, soweit ich mich erinnere, der Geoliga (https://www.geocaching.com/p/default.aspx?guid=27b031ad-e010-465a-af73-59f6fad559a0)

… dann könnten Fourtourer noch dazu gehört haben….“

Kannten wir den ersten Tippgeber noch persönlich war dieser sich aber auch nicht völlig sicher, daher wiesen wir ja gleich mehrfach darauf hin, dass es eine unsichere Information ist. Hier ist sie scheinbar sehr sicher, hier kennen wir den Tippgeber aber eben nicht so richtig gut, daher also auch hier bitte mit Vorsicht zu genießen!

Ich weiß aber auch nicht, ob das nun wirklich so wichtig ist, wer da letztlich die Owner sind, viel entscheidender ist doch das merkwürdige Vorgehen zur Favoriten Punkt-Generierung. Daher ist dies auch die letzte Meldung dazu da es aus unserer Sicht nicht so entscheiden ist eine Person an den Pranger zu stellen, sondern die Art und Weise wie da gebettelt wurde.

Geheimpunkt – Daniel Pflieger

Da gab es nun einen 100 Sekunden Podcast in dem der Vorgang „als nicht so gute Idee“ erläutert wurde. Ich finde das zwar etwas dünn aber okay und eine annehmbare Reaktion. Ok, das Eintragen von Cachern die noch gar nicht da waren wurde ausgelassen, aber irgendwas ist ja immer. Da es aber in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich ist überhaupt mal etwas einzusehen, Hut ab, so kann man damit umgehen! Also die Reaktion, den Vorgang der dazu führte natürlich nicht.

Ich möchte es mal so formulieren, manch einer scheint sich zu wünschen der Pflieger würde jetzt als Buße nackig durch Hannover rennen und sich anspucken lassen, aus meiner Sicht wäre das aber vielleicht etwas übertrieben. Man kann das immer aus verschiedenen Perspektiven sehen. Klar kann man unterstellen das wäre eine dünne Rechtfertigung und nur der Versuch zu retten was zu retten ist. Da bin ich dann aber tatsächlich mal positiver gestimmt und gehe davon aus, dass er es ehrlich meint und vielleicht akzeptiert hat, dass es so nicht geht. Wenn ich mir überlege, wie ich selber damit umgehen würde so „erwischt“ zu werden würde ich vielleicht auch versuchen es nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen.

Eine kleine Richtigstellung möchte ich dennoch anbringen. Wir haben nicht zum Boykott aufgerufen, sondern dazu bisher vergebene Punkte zu entziehen, um ein Zeichen zu setzen. Wenn man wieder mal einen Cache macht, von dem man meint, er würde einen Favoritenpunkt verdienen sollte man den auch vergeben, völlig unabhängig vom Owner des Cache. Es geht ja nicht darum hier irgendeine merkwürdige und andauernde Strafaktion zu veranlassen, sondern nur darum ein temporäres Zeichen zu setzen, dass man mit etwas nicht einverstanden ist. Und ich war echt beeindruckt wie die schweigende Mehrheit (in diesem Fall nicht wir als DSM 2 1/2, sondern die wortwörtliche schweigende Mehrheit) reagiert hat und tatsächlich ein Zeichen gesetzt hat.

Danke auch für das Gesprächsangebot, ich sehe nur gar keinen wirklichen Bedarf. Das Statement war okay, was sollte da noch zu sagen sein? Ob es nun ehrlich gemeint ist oder nicht kann letztlich nur die Zeit zeigen, bzw. das Verhalten in der Zukunft.

Und damit sollten wir das Thema vorerst schließen denn weiteres hin und her würde letztlich niemandem etwas bringen und hätte eher was von einer unerquicklichen Schlammschlacht. Wenn wieder was kommt werden wir mit Sicherheit sofort wieder bei der Berichterstattung dabei sein, verlasst euch drauf.

Grundsätzliches

Es sei noch mal erwähnt, wir sind Boulevard. Wir berichten also gern und mit spitzer Zunge über die Vorfälle, die es im Hobby so gab und gibt. Das sorgt auch mal für Aufregung und Wirbel, wie es der Boulevard halt so mit sich bringt. Und wenn wir mal was bewirken können, umso besser.

Aber sind wir doch realistisch, es wird alles halb so heiß gegessen wie gekocht, nach 1-2 Wochen ist die Aufregung doch meist eh verschwunden und neue Themen füllen die üblichen Kanäle. Und daher werden wir Themen nicht oder zumindest selten über mehrere Sendungen ziehen, wir wollen doch den geneigten Boulevard-Hörer nicht langweilen.

Mystery-Trail A-Z

Ja, ihr lest richtig, Mystery. Wie kommt es zu dazu? Ich habe in stundenlanger Arbeit die Rätsel gelöst die Koordinaten von einem lieben Hörer geschenkt bekommen und auf ging es nun die Ernte einzufahren.

Dazu noch ein kleiner Tipp. Wenn ihr mal so eine kleine Serie als GPX-Datei bekommt und dort die korrigierten Koordinaten als richtige Koordinaten hinterlegt sind, dann Vorsicht mit z.B. GSAK. Holt ihr nämlich nun die Koordinaten per API dann kommt es zu einem Update des Datenbestandes und die Caches liegen wieder an der ursprünglichen Stelle, bzw. eben gerade nicht? Klingt wirr, lest es einfach zweimal dann versteht ihr schon was ich sagen möchte.

Die Caches sind von cleolucky1 und bilden auf der GC-Karte den Schriftzug A-Z.

Ich muss jetzt natürlich etwas vorsichtig berichten um nicht zu sehr zu Spoilern, es sind ja Mysterys und da soll man (also nicht ich) ja noch die Rätsel lösen! Aber die Caches liegen „bei“ Agathenburg / Stade und es ist KEINE Runde.

Ich habe den Trail zu Fuß absolviert, würde aber nach der Erfahrung eher das Fahrrad empfehlen. Das bedeutet nicht dass es mir nicht gefallen hätte, im Gegenteil. Aber es ist halt komplett Asphalt ohne viel Platz rechts oder links der Straße zu gehen und das geht schon ganz gut auf die Füße. Wen das nicht stört, der ist aber auch zu Fuß gut aufgehoben. Es ist eine sehr schöne Gegend und trotz der nahen Autobahn ist es erstaunlich leise. Lediglich zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr war doch recht reger Verkehr. Der nervt natürlich immer aber das ist dann auch eher stöhnen auf hohem Niveau. Der Weg führt entlang der Obstplantagen. Das sorgt zur richtigen Jahreszeit auch dafür, dass man nicht verhungern kann. Allerdings kommen auch gut 16 Kilometer zusammen, wenn man den Trail auf einmal macht, also hin und zurück.

Somit ging es also zu Sonnenaufgang los und ich fand die Strecke durchaus ansprechend, obwohl ich sie schon kannte. Aber es ist so ein ganz eigenes Gebiet, viel Natur aber auch viel Zivilisation, in diesem Fall sehr viel mit Strom.

Dazu natürlich sehr viel Apfel-Anbau, das sieht man in der Menge auch nicht alle Tage. Zurzeit wird auch schon recht viel geerntet, das stört bei dem Trail aber überhaupt nicht.

Auch so manch anderes Nahrungsmittel begegnet einem auf dem Weg, bei manchem eher unerwartet!

Es ist halt norddeutsches Apfel-Anbau-Gebiet. Eine wirklich schöne Gegend. Der Trail selber besteht aus Petlingen und wirkt gut geplegt. Die Verstecke sind einfach aber nicht einfach nur abgeworfen. Dazu gibt es überall Hints die auch wirklich verständlich und hilfreich sind, auch keine Selbstverständlichkeit! Klar, da bekommt kein Cacher ein feuchtes Höschen, es sei denn er steht halt auf die Punkte. Aber wer es als Wanderung oder Fahrrad-Tour sieht, wird durchaus auf seine Kosten kommen. Ich habe es mir so eingerichtet, dass ich auf dem Hinweg jeden zweiten Cache gemacht habe und den Rest auf dem Rückweg. Dadurch kamen keine echten Längen auf. Apropos, auch die Entfernungen haben mir gut gefallen, es liegen so 300-400 Meter zwischen den Caches, einige wenige liegen etwas näher oder weiter. Das ist eine schöne Entfernung um auch mal in Bewegung zu kommen und nicht dauernd anzuhalten.

Kurz und gut, mir hat es sehr gefallen! Daher auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank an den Spender, ich hatte einen tollen Tag vor Ort.