Cache-Runde Jesteburg A / Bossard

Es war mal wieder Zeit Cachen zu gehen und so habe ich mir eine neue Runde in Jesteburg gegriffen, die „Jesteburg A“. Die ist zwar noch recht neu und an sich warte ich etwas länger bevor ich solche Runden angehe, aber Freitags morgen um 07.00 Uhr ist eine Zeit bei der es relativ sicher ist allein zu cachen.

Die Runde besteht aus 13 Tradis und einem Bonus. Dabei geht es um ca. 4,5 Kilometer von Auto bis Auto, als Runde ausgelegt, also kein oneway oder so etwas. Parken kann man in der Nähe des Starts recht problemlos am Strassenrand.

Die Caches sind Petlinge, kindgerecht (also einfach) verlegt und die Wege sind alle problemlos begehbar. Dabei geht es selten über Asphalt, meist auf breiten Wegen…

… die aber auch mal schmaler werden können…

Dabei wechselt es recht durchgängig zwischen Wiese und Feld sowie Wald, insgesamt eine schöne Mischung.

Die Bonus-Zahlen sind einfach zu ermitteln, lediglich an einer Station muß man etwas prüfen, aber auch das war kein wirkliches Problem. Die Rechnung ist dann auch nicht so richtig schwierig, höchstens etwas nervig. Die Wegführung ist im großen und ganzen völlig ok, lediglich 1 oder 2 mal war sie unklar oder etwas unglücklich. Aber das ist dann auch schon eher stöhnen auf hohem Niveau! Die Abstände liegen meist so bei rund 200 Meter, das empfand ich als nicht so schön da man dann fast gar nicht mehr ins Laufen kommt. Der Final ist dann ein wenig schöner gemacht, aber auch bereits leicht beschädigt, geklebte Magneten halten Outdoor halt immer nicht so dolle.

Dadurch kommt es auch zu der relativ kurzen Strecke wenn man die Anzahl Caches bedenkt.

Insgesamt war die Runde völlig ok, schöne Ecke, einfache Caches und am Ende ist man zufrieden. Aber was soll ich sagen, etwas langweilig ist es letztlich dann doch. Hervor zu heben sind übrigens sehr aussagekräftige Hints und wo die nicht vorhanden absolut genaue Spoiler-Fotos. Die sollte man vorher visualisieren, die Netzabdeckung in Jesteburg befindet sich eher im Bereich unterirdisch!

Und da ich nun etwas gelanweilt war und mir auch 4,5 km für meinen Freitag etwas kurz erschienen nahm ich mir gleich die Bossard-Runde mit vor die sozusagen auf der anderen Strassenseite liegt.

Die ist an sich jetzt nicht der Hammer, aber wenn man sie direkt nach der Jesteburg-Runde macht ist das schon ein krasser Unterschied. Aber ok, muß man natürlich auch mögen. Die Runde brachte mir noch mal weiter gut 2 Kilometer auf die Uhr, aber bei denen habe ich dann auch doppelt so viele Kalorien verbraucht wie auf den ersten 4,5 Kilometern.

Es gibt bestimmt immer Wege zwischen den Caches, sie sind mir zumeist nur entgangen 😎 Also ich kam mir zum Teil eher wie ein Waldläufer vor, etwas was mir sehr, sehr viel Spaß macht. Die Caches lagen zwar nicht viel, aber wenigstens etwas weiter auseinandern, alles Petlinge. Aber auch alle recht gut versteckt und getarnt, hier besteht schon eher mal die Möglichkeit eines DNF. Zwar gibt es auch hier Hints, aber die sind lange nicht so hilfreich wie bei der Jesteburg-Runde.

Insgesamt hat mir die Runde richtig gut gefallen, aber man muß es eben mögen. Die Zeckengefahr dürfte hier x mal so hoch sein wie bei der vorigen Runde. Diese Runde würde ich auf jeden Fall empfehlen und wenn man schon da ist kombiniert man gleich beide Runden, dann ist das eine schöne Tour!

Eilmeldung – es wird scheinbar wieder gepublished

Also scheinbar scheinen sich nicht näher genannte Verordnungen geändert, Behörden umgedacht zu haben, oder man weiß es wie immer nicht so völlig genau 😎

ABER, scheinbar wird wieder gepublished?! Man muß also wohl davon ausgehen dass alle Cacher über Nacht vernünftig geworden sind oder die Pandemie beendet ist, ist dann ja auch Wurst.

Also, freut euch auf neue Caches!!

GC8AEFK – An Tagen wie diesen……….. – Wandercache

Wandercaches gibt es viel zu wenige für unseren Geschmack, daher berichte ich gerne auch mal über welche die ich vielleicht nicht ganz so gut fand. Wobei der Cache eigentlich ganz ok war, nur der Nordpfad der dafür genutzt wurde ist in diesem Bereich halt schon etwas langweilig. Daher schon hier vorab, wer GC8AEFK machen möchte sollte zumindest über die Nutzung eines Fahrrades nachdenken.

Der Cache wurde im August 2019 gelegt und dann auch am gleichen Tag zum ersten mal gefunden, der Finder einer der bekannten FTF-Jäger. Das Log eines der üblichen „später mehr“ die dann aber niemals wieder angefasst oder editiert werden. Eine dieser vielen Peinlichkeiten oder auch Respektlosigkeiten mancher Cacher. Aber ok, jeder wie er halt mag.

Update 29.04.2020: wie in den Kommentaren zu lesen geht es hier wohl um gewisse interne Dissonanzen und nicht um vergessene Überarbeitung des Logs 😎

Bis zu unserem Fund wurde er dann 18 mal gefunden und hat 9 Favoritenpunkte bekommen. Von uns hat gab es keinen. Warum? Weil er gut war aber eben nicht außergewöhnlich und vor allem war uns als wandernde Cacher die Wegführung einfach einen Tick zu fade. Warum? Weil es einfach zu viele „Geradeaus“-Strecken auf Asphalt gab. Da gibt es weder viel zu schauen noch läuft es sich auf so eine Strecke darauf wirklich gut. Aber wie gesagt, liegt natürlich auch am Nordpfad den der Cache hier nutzt. Der ist halt zu großen Teilen für Rentner und Familien ausgelegt was nicht immer eine Schnittmenge mit Wanderern ist 😉

Hier sieht man ganz gut die lange Geraden.

Am Start gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten, eine schöne malerische Ecke. Begrüsst wurden wir zudem gleich mal von einem schönen Wanderstein.

Gute Laune zum Start

Es geht dann erstmal lange Zeit durch sehr grüne Gegend und die Entfernung zwischen den immerhin 22 anzulaufenden Stationen sind recht gut gelungen, zwischen 500 Meter und 1,5 Kilometern, da kommt man wenigstens auch mal schön ins Laufen.

wirklich schöne Teilstücke

In unserem Fall (vielleicht haben wir hier schon ein paar Caches früher mal gemacht) hielt sich der Beifang in engen Grenzen, ein Tradi GC74FT5 lag noch auf dem Weg. Kann man mitnehmen, ist kein großer Umweg, vielleicht 600 Meter oben drauf.

Einige wenige Passagen sind dann schon fast romantisch…

wenige kleine Wege

… aber dann kommen halt doch immer wieder endlos lange Geraden.

man sieht wo man in 20 Minuten ist

Ein kleines Stück geht es sogar durch das Städtchen, aber das ist tatsächlich eine sehr grüne und schöne Strecke, also keine Sorge, geht hier nicht durch irgendwelche Menschen Ansammlungen sondern eher durch den grünen Speckgürtel.

Nachdem man die 22 Zahlen zusammen getragen hat gibt es eine wirklich extrem einfache Rechnung und dann geht es zum Final. Der ist wirklich sehr, sehr schön gelegen und vor allem sehr liebevoll gestaltet, der hat so richtig Spaß gemacht. Und nachdem wir zuletzt einen 15 Kilometer Wandercache gemacht haben bei dem es vom Final zurück zum Auto 2 Kilometer waren konnten wir uns hier darüber freuen nur noch 500 Meter zum Auto zu haben, das ist bei einem langen Wandertag schon eine schöne Sache!

So hatten wir dann am Ende rund 14,5 Kilometer auf der Uhr, + rund 500 Meter da wir die Trackaufzeichnung etwas spät angeworfen hatten. Als Fazit würde ich dem Cache durchaus eine Empfehlung geben aber eben schon mit dem Fingerzeig eher das Fahrrad zu nehmen statt zu wandern. Ok, kleine Stücken Kopfsteinpflaster, sehr wenig Mullersand und ein etwas schmales Stück sind dabei, aber das dürfte kein wirkliches Problem sein. Wer also nun gerne Wandercaches mag:

Raus, Cachen 😎

Multi-Serie/Runde Nordpfad

Wir waren mal wieder los und es war mal wieder einer dieser Tage der sich so richtig gelohnt hat. Hier sogar doppelt, tolle 16 Kilometer durch sehr schöne Gegend und dazu noch sehr, sehr schöne Caches. Gemacht wurde die Nordpfad-Runde von Hoermi00 sowie der Multi Eins und ein wenig Beifang.

Wie man sieht haben wir sogar noch einen Tradi und einen Multi liegen lassen, der Umweg passte uns halt nicht so ins Konzept, hat nichts mit den Caches zu tun. Könnte man aber halt auch noch mitnehmen. Insgesamt ergab unsere Runde aber auch so schon einiges an Kilometern und das reichte uns völlig.

Fangen wir mit dem Beifang an. Der ist so weit völlig ok, gut zu finden, durchaus gepflegt, mehr aber eben auch nicht, aber eben auch nicht weniger. Wir haben da zumindest an keiner Dose was zu meckern, im Gegenteil, schöne Auflockerung. Bisser geärgert haben wir uns über den ersten DNF, der Cache gammelt da jetzt seit fast einem Jahr vor sich hin und er Owner hat ihn bis heute nicht geschafft zu deaktivieren. Wir haben das jetzt mal mit einem NA gewürdigt, fertig ist. Warum wir den Multi „Eins“ noch einzeln erwähnen? Weil er einen besondern Gag hat der einen zu Hermine führt und das irgendwie witzig ist bzw. war, sollte man unbedingt mitnehmen, hat irgendwie einfach was. Er funktioniert übrigens auch wenn man kein Wasser dabei hat, alles vor Ort zu finden.

Nun aber zur eigentlichen Runde. Am Start ist Parken kein Problem, zumindest wenn ihr zu Zeiten kommt in der die Schule zu hat denn da kann man deren Parkplätze nutzen und davon sind ausreichend da.

Dann geht es am Beginn zwar noch etwas am Ortsrand entlang aber selbst da ist es schon sehr grün und man hat fast schon das Gefühl im Wald unterwegs zu sein.

Auch angemessene Pausen-Bänke sind vorhanden 😉

Es geht dann über verschiedenste Gegenden, von Wald über Heide und Wiesen, wirklich sehr abwechslungsreich. Auch verwunschene Ecken sind dabei.

Im Prinzip läuft man den Hauptcache ab und sammelt dabei automatisch auch die Zahlen für die 6 „Innen-Caches“ ein. Gemacht ist es so weil man so auch die 6 „Innen-Caches“ allein machen könnte. Aber so viele Kilometer sind es dann auch nicht und so würden wir auf jeden Fall die große Runde empfehlen. Die 6 Caches sind aber zum Teil auch nicht ganz ohne, so sollte man schon gerne mal ein kleines Bäumchen hochklettern mögen und bei einem der 6 ist eine gewisse Körpergröße von Vorteil da der Einstieg etwas höher ist. Und wenn man dann alles geschafft hat kommt sogar noch ein Bonus dazu bei dem man auch noch eine kleine, aber gut machbare, Aufgabe erfüllen muß.

Insgesamt eine wirklich gepflegte Runde bei der die Bilder-Zuordnung eigentlich problemlos möglich ist. Wir hatten lediglich an einer Stelle einen Fehler aber da ergab sich die Zahl aus der Formel so zwingend dass es nichts ausmachte. An einer weiteren Stelle fehlte ein Schild aber dennoch war das Bild eher problemlos zuzuordnen. Es ist also für Wander-Freunde eine durchaus empfehlenswerte Runde die wir euch hiermit ans Herz legen möchten.

Zorge, Harz, lohnt sich!

Bevor noch irgendwas von Reiseverboten auch nur angedacht war hatten wir unseren Kurzaufenthalt im Harz vom 14.03-18.03.2020 geplant und auch angetreten. Und ich muß sagen, hat sich so richtig gelohnt!

Wir fahren ja durchaus öfter mal in den Harz, oft auch für ein verlängertes Wochenende um dort zu wandern und nebenbei Stempel für die Wandernadel zu sammeln und zu cachen. Dieses mal hatten wir uns für Zorge entschieden weil es von dort die Möglichkeit gab in 3 Runden an 3 Tagen viele Wandernadel-Stempel zu sammeln. Der Ort war schon mal ein echter Treffer für unseren Geschmack, aber dazu später noch mehr. Unterkunft war eine Ferienwohnung, Haus Elfriede, der zweite Volltreffer.

Der Ort liegt wirklich schön am südlichen Rand des Harzes, sozusagen in einem Loch. Ja, Tal wäre vielleicht korrekter aber Loch trifft es einfach eher 😎 Und da hätten wir dann auch den einen von zwei Nachteilen von Zorge, egal in welche Richtung die Wanderung geht, es geht erst einmal relativ steil bergauf. Der zweite Nachteil ist der Handy-Empfang, durch die „Loch“-Lage ist der sehr, sehr dürftig, bemühtes Edge sozusagen. Und WLan hilft nur so bedingt da wohl auch die Anbindung der Bewohner eher dünn ist, ein Problem dass uns im Harz schon öfter begegnet ist. Wir staunten teilweise wie viele Höhenmeter dieses kleine Mittelgebirge so zu bieten hat, gerade in Zorge stellt man das schnell fest. Aber natürlich hat Zorgen auch Vorteile. Unter anderem dass es so liegt wie es liegt denn am Ende jeder Wanderung geht es bergab 😎 Und durch die abgelegene Lage ist es hier leise, leisen und noch mal leise, das war schon extrem angenehm und auffällig.

Der Ort ist klein und malerisch, fast schon verschlafen ohne so verlassen zu wirken wie manch anderer kleiner Ort im Harz. Einkaufen ist so lala, aber immerhin gibt es einen Bäcker und einen Kiosk im Ort, so bekommt man zumindest die dringensten Sachen auch vor Ort zu kaufen, wobei die Auswahl natürlich sehr überschaubar ist. Für uns ist es auf jeden Fall ein Ort wie für uns gemacht da wir Einsamkeit lieben.

Und Haus Elfriede war dann das Sahnehäubchen. Etwas schwierig zu erreichen da die Straßen wohl eher so Trabi-Format haben, sowohl in Breite als auch Kurven, aber mit etwas rangieren ging das schon. Vor Ort dann ein Carport wo der Wagen gut reinpasste und auch bis zum letzten Tag stand denn im Harz brauchen wir den Wagen wirklich nur zu Anreise. Die Ferienwohnung im Obergeschoß des Hauses, sehr hell und freundlich eingerichtet. Und vor allem wirklich hochwertig und liebevoll eingerichtet, das hat weniger was von üblicher praktischer Ferienwohnung als von Eigentumswohnung. Küche, Wohnzimmer, Bad und 2 Schlafzimmer, da lässt es sich wirklich aushalten. Auch die Vermieter sehr freundlich und zurückhaltend, passte also auch optimal.

Wir haben dann 3 Wanderungen gemacht.

Die erste führte uns über 3 Stempelstellen im Süd-Osten und das ist ein wirklich tolles Wandergebiet! Durchaus abwechslungsreiches Gebiet, die Natur präsentiert sich immer mal wieder anders und auch angenehme Wanderwege. Also keine regelrechten Wander-Autobahnen aber dennoch meist zu zweit nebeneinander begehbar. Allerdings liegt jetzt vor der richtigen Saison schon noch mal ein Baum über den Weg und die sind dann zum Teil gar nicht so einfach zu umgehen. Aber das ist auch stöhnen auf hohem Niveau.

Die zweite Wanderung ging dann Richtung Ost-Nord-Ost. Die war nicht ganz so schön von der Umgebung, hier war doch oft alles gleich aussehend und viele Wege waren schon fast Straßen. Dabei auch noch so oft bewandert dass der Boden teils fest wie Beton war.

Die dritte Runde führte uns dann weit nach Norden und die war an sich fast so schön wie die erste. Nur waren hier umfangreiche Arbeiten im Wald angange und dadurch war es teils etwas laut und die Wege schon arg mitgenommen was es dann etwas unschöner machte. Aber auch hier eher stöhnen auf hohem Niveau.

Letztlich waren aber alle 3 Touren wirklich schön und nebenbei konnten wir auch noch einige Caches mitnehmen. Wobei die zwei Multis in Zorge uns durchaus einen Favoriten-Punkt wert waren, die Tradis im Wald, nunja, sagen wir mal nicht so unser Geschmack 😉 Aber gerade im Westen gibt es zum Teil richtige Trails in denen man ggf. auch richtig Punkte zusammen bekommen kann wenn man es denn möchte.

Zorge ist wirklich eine Reise wert, wir können das nur wärmstens empfehlen!

OC mal wieder ein Versuch

Ich wollte eigentlich einen GC-Cache an meiner Arbeitsstelle legen, damit fing es an. Groundspeak lebt davon dass Menschen Caches legen, ist aber nicht in der Lage dafür zu sorgen dass man einfach prüfen kann ob der eigenen Cache passt. D.h. Abstandskonflikte zu Tradis kann man nachschauen, Multistationen und Mysterys hingegen nicht. Da kam der gut gemeinte Ratschlag eines Reviewers sich mit dem Owner eines Mysterys in Verbindung zu setzten. Da dachte ich so „Nö“. Ich empfinde es offen gestanden als Frechheit das Groundspeak es in fast 20 Jahren nicht geschafft hat hier eine Lösung zu finden, statt dessen sind die Souvenirs wohl wichtiger.

Also habe ich den Cache mal problemlos bei OC gelistet. Und wow, nur 20 Minuten von der Hamburger Innenstadt entfernt, dauerte nur 18 Tage!!! bis zum FTF. Und den hat der Ritter Ramon wahrscheinlich auch nur aus Mitleid mit mir gemacht 😎 Nun liegt er dann auch schon wieder seit über einem Monat da so rum und niemand kommt. Mir war gar nicht klar dass das tote Pferd sogar noch mehr gestorben ist als es mir beim letzten mal schon auffiel. Oder irre ich mich vielleicht? Und da dachte ich mir es ist mal wieder Zeit OC zu testen. Also mal die 50 km PQ geholt und solchen Unfug wie Safari-Caches (hier ein Dixie, suche ein Dixie in deiner Nähe) aussortiert. Dann gab es in 50 km Umkreis (ich wohne recht nah an Hamburg) rund 300 Caches (wohlwollend aufgerundet) gegenüber 4000 GC-Caches. Und dabei habe ich noch viele bei GC schon gemacht, bei OC eher überschaubar. Aber gut, das war mir vorher klar.

Ran an den Speck und weiteren Müll aussortieren. Einen hatte ich vor einer Weile ja schon probiert und mal den mir bekannten Vorfinder angeschrieben da der ihn ja woanders versteckt hat (ja, auch so einen Quatsch gibt es bei OC). Und siehe da, Cache weg, Owner informiert, der kümmert sich nur nicht mehr drum. Übrigens einer der (üblichen?) sogenannten aktiven Caches bei OC. Schwupps, Klettercaches raus, die kann ich halt nicht mehr machen da wir keine Strickleiter mehr haben. Und dann so Perlen (davon hat er gleich 5 oder 6) die seit Jahren keiner gemacht hat und auch nie einer machen wird da sie sinnlos sind, aber wer es braucht. Ok, Zarkier hat einen Teil davon geloggt, allerdings mit völlig anderen Bildern und alberner Ausrede, da war die Punktesucht wohl zu stark.

Kurze Rede, langer Sinn, am Ende blieben dann 189 (angeblich findbare) Caches übrig. Wohlgemerkt, Hamburg ist in der PQ voll drin. Davon sehr viele Virtuelle. Für einen wie mich der recht intensiv cachen geht wäre bei OC wohl nach 1-2 Monaten das Ende erreicht, sozusagen durchgespielt und der Endgegner erlegt. Gespannt bin ich nun mal von welcher Qualität die Caches nun so sein werden, ich werde darüber berichten wenn ich mal ein paar OCs gemacht habe.

Aber man soll ja nicht nur meckern, daher werde ich dann auch mal ein paar OCs legen. Nur einfache Tradis. Ich bin nicht so der Bastler und mag es gern einfach, der Weg ist mir viel wichtiger. So habe ich jetzt 10 Dosen gekauft und werde die mal rund um meine Arbeit verteilen und gespannt schauen ob dann vielleicht noch mehr Cacher als nur Ritter Ramon kommen werden 😎

„Powertrail“ xxLandernweg

Ich war mir gar nicht so sicher ob man 34 Caches schon Powertrail nennt, aber laut Cache-Wiki ist das tatsächlich so. Und wie immer probiere ich alles immer mal wieder aus, vielleicht gefällt mir ja plötzlich etwas das mir früher nicht gefiel oder umgekehrt, wer weiß das schon. Und als Blogger/Podcaster ist es mir natürlich auch ein Anliegen darüber zu berichten.

So habe ich also mal wieder so einen Powertrail getestet, kurz „hinter“ (genauer westlich) von Stade liegen da 34 Tradis am Stück. Es handelt sich dabei um einen breiten Teerweg auf dem durchaus Autos passen würden, die sind hier aber verboten. War mir sehr gefiel, kaum Muggel vor Ort. Ist halt sehr abgelegen und ehrlich gesagt ist der Weg an Langeweile auch kaum zu überbieten denn so richtig was zu sehen gibt es nicht. Man muß also schon plattes Land ohne viel drum herum mögen 😉 Ach ja und es ist leider kein Rundweg sondern oneway. Nachdem ich nun fast die Hälfte zu Fuß gemacht habe kann ich schon mal eine Empfehlung geben, macht ihn lieber per Rad. Einfach nur jeden zweiten machen und auf dem Rückweg dann die Ausgelassenen, macht bestimmt mehr Spaß. Hier übrigends eine Liste mit den Dosen.

Ich war recht früh vor Ort, so konnte ich fast direkt mit dem Sonnenaufgang starten und der war heute wirklich schön und dazu hielt sich das Wetter den gesamten Weg lang, da hatte ich schon mal richtig Glück.

Wie schon erwähnt, der Weg ist anspruchslos und eigentlich immer gleich, da gibt es bis auf ein paar Gänse nicht viel zu sehen, hat eher was von „Gedanken schweifen lassen“.

Die Caches liegen zwischen 200 und 400 Meter auseinander, auch daher ist es vielleicht nicht schlecht im Falle der Fahrrad Nutzung pro Weg immer jeden zweiten zu machen sonst kommt man ja so gar nicht in Tritt. Die Caches selber sind fast alles Petlinge und Beifang ist nur sehr gering vorhanden. Von Verstecken mag ich gar nicht so richtig reden, im Normalfall findet man alles innerhalb von Sekunden, einige hängen schlicht völlig ungetarnt im Baum. Dürfte hier aber kein Problem sein da den Weg wohl kaum jemand freiwillig nutzt.

Ich habe es so bis etwas über die Hälfte geschafft, dann hätte ich zwar noch Zeit gehabt, aber der Test ergab dass ich einfach immer noch kein Powertrail-Fan geworden bin 😉 Daher habe ich irgendwann abgebrochen und bin aus einem parallelen Weg zurück auf dem noch zwei „richtige“ Caches lagen, das hat zumindest wirklich gut getan.

Also nicht falsch verstehen, ich will den Trail hier nicht schlecht machen! Er ist halt einfach nicht mein Geschmack. ABER, wer wirklich Bock hat schnell Punkte zu machen der ist hier einfach richtig gut aufgehoben. Vielleicht noch in der Gruppe, dann achtet man ja meist es nicht so auf Cache und Umgebung, dann ist das halt eine kleine Wanderung oder eben Radtour und gut ist. Dazu mit nahezu absoluter Sicherheit findbare Cache an der Perlenschnur aufgeräumt, passt dann.

Natürlich bekommt die Runde von mir gewiss keine Empfehlung da mir das einfach zu langweilig ist. Aber ich weiß dass es selbst unter unseren Hörern ja genug gibt die auch mal Punkte sammeln mögen und daher dieser Artikel, hier seid ihr zumindest dafür schon mal ganz gut aufgehoben.

Daher jeder wie er mag und noch viel wichtiger, raus, cachen 😎

Kohle-Dexter gibt nicht auf 8-)

Tja, nun dachte man eigentlich es wäre Ruhe eingekehrt. D.h. Groundspeak will nunmal keine Cash-Caches und Staubfummler hat halt konsequent Escape-Rooms aus seinen Dexter-Caches gemacht, alle zufrieden! Nein, nicht ganz, tauchte heute schon wieder ein Text von Kohlefinger auf.

Mehr oder weniger der schon altbekannte Vorschlag einen Tradi zu legen und wer den Dexter dahinter machen will der muß halt zahlen.

Würde ja nur was bringen wenn er in dem Tradi Werbung für den Dexter dahinter macht und was Groundspeak davon hält muß doch nun langsam auch der letzte Indianer begriffen haben? Klar, geht auch ohne Werbung im Listing und statt dessen einfach ein Hinweis im Cache. Und was wetten wir dass sich innerhalb kürzester Zeit einer darüber beschwert und der Cache dann dicht gemacht wird?!

Alternative Zahlungsmodelle für Cacher, sozusagen Zwangskauf der Coin für weniger Startgeld o.ä.

Das kann man anbieten, ich vermute die Nachfrage wird das aber nicht steigern. Gerade auf dem letzten Event traf ich Cacher die bereits einen Termin hatten und exakt KEINER davon wäre bereit 40 Euro für so einen Cache / Escape-Room zu zahlen und das wird sich auch nicht ändern wenn man dem Eintritt einen anderen Namen gibt. Im Gegenteil, die meisten sind sauer da sie schon lange geplant hatten und nun plötzlich zahlen sollen. Das würde ich sicher nicht Kundengewinnung nennen, im Gegenteil.

Man könnte durchaus das Gefühl bekommen dass der Switch zum Escape-Room-Modell nicht so recht funktioniert und nun wieder versucht wird doch noch über das Geocaching was zu verkaufen. Irgendwie wirkt das schon fast verzweifelt, auf jeden Fall wird das langsam peinlich. Wenn etwas nicht funktioniert dann muß man das doch auch irgendwann mal erkennen und es sein lassen? Ich bin froh dass Groundspeak sich da auf so gut wie gar nichts einlässt. Wenn er halt Geld für seinen Projekte haben will ist das ja völlig ok und das Modell mit dem Escape-Room war doch eine gute Idee, aber kann er nicht endlich mal das Geocaching damit in Ruhe lassen?

Und, kein Witz, ich finde es wirklich schade dass der Switch wohl nicht funktioniert denn es hätte den Kram endlich komplett aus dem Geocaching entfernt. Aber vielleicht wird es ja noch was und braucht nur etwas Geduld?! Davon zu reden und zu schreiben dass man ja bereit wäre für gute Caches zu zahlen und es dann zu tun sind halt oft genug zwei verschiedene paar Schuhe 😉

Ostervesede – Andivesede – jedenfalls tolle Caches!

Es war mal wieder Zeit für eine Cache-Runde und da meine Erfahrungen mit den AndiVesede-Caches wirklich gut waren ging es heute mal wieder da runter denn da waren noch einige offen. Und dieses mal überzeugte mich die Runde noch viel mehr! Und da man ja nicht nur Negatives raushauen sollte hier auch mal Positives 😎

den Letzten habe ich auch noch geschafft 😉

Eigentlich sollte es auf Grund des regnerischen Wetters eine kurze Runde werden, d.h. die westlichen 6 wollte ich eigentlich gar nicht angehen da ich ja mehr so bei 10 mein persönliches Limit erreiche. Aber die waren so schön, da konnte ich nicht widerstehen und den Hüften tut das ja gerade nach Weihnachten auch ganz gut.

Wir haben ja im Podcast in der Abteilung „Cache-Tipps“ schon viel drüber gesprochen daher will ich die Lobhudelei hier nicht endlos wiederholen, aber ein Lob muß ich dennoch loswerden. Auf dieser Runde war alles dabei! Kleine Kletterei, tricky Verstecke, niedliche Verstecke, witzige Logbücher, schwere Verstecke, eins bei dem ich mich wunderte wie man die Halterung verbaut hat und gerade mal ein, mehr oder weniger, 08/15-Cache. Dabei wie üblich top gepflegt und so platziert dass man in Ruhe suchen, finden und sich freuen kann. Wer gerne wandert und dabei Dosen mit einem gewissen Etwas, ohne dass es in Arbeit ausartet, mag, der ist hier auf jeden Fall absolut richtig aufgehoben und ich empfehle sie jetzt noch mehr als beim ersten mal.

Wenn man ihren Mann, den FrankVesede dazu nimmt hat man sogar noch die Möglichkeit innerhalb eines Bereiches zu wählen, entweder die „leichte“ aber dennoch klasse Kost von Andi oder die erheblich Bastel-Cache-lastige Variante von Frank. Dort muß man halt damit leben deutlich länger je Cache zu benötigen da man diverse Aufgaben lösen muß die viele mögen und viele verfluchen werden. Aber da man weiß was kommt heißt es eigentlich Mund abwischen und weiter wenn man halt mal einen Cache nicht schaft.

Kurz und gut, wenn ihr schöne Cachen wollt, Oservesede ist da sicher kein falscher Ort!

Eine richtig geile Mini-Multi-Serie bei Stade

Vorab, Stade ist hier ein sehr weit gefasster Bereich 😎 Aber ansonsten gibt es hier nicht viel was mehr als den Anwohnern ein Begriff ist 😉 Ok, Bremervörde kann man eventuell auch noch kennen, das ist noch dichter dran.

Es geht um eine Serie die schon seit 2016/2017 liegt und von denen ich auch schon fast alle gemacht habe. Dauert deshalb so lange weil das in meinen Augen schon echte Sahne-Stückchen sind und ich gar keine Lust habe mehr als einen pro Tag zu machen, zumindest meist nicht. Und wenn ich so einen gemacht habe dann mache ich an dem Tag meist keinen anderen Cache mehr da der dann nur verlieren kann.

Aber Butter bei die Fische, ich habe mir mal die Mühe gemacht die Caches auf eine Liste zu packen um auch mit Listen mal Erfahrungen zu sammeln. Ihr findet also HIER ein Übersicht. Die Namen lauten also immer Mystery? Tradi? … und es gibt mittlerweile 13 Stück davon. Einer ist zur Zeit deaktiviert weil natürlich mal wieder ein paar Schwachköpfe meinen es wäre nicht so schlimm in Privatwege zu fahren in denen man nichts zu suchen hat, aber ein paar solcher Cacher hast du halt immer dazwischen.

Warum erwähne ich die denn nun? Ganz einfach, obwohl die im Prinzip auch so eine Art Bastelcaches sind hatte ich dennoch an jedem wirklich Freude. Sie sind so aufgebaut dass man am Start irgendeine Aufgabe erfüllen muß und dann die Koordinaten für den Final bekommt? Nichts besonderes? Stimmt im Prinzip, aber die Aufgaben machen es aus meiner Sicht. Denn die sind jedes mal verschieden und richtig kreativ. Und dabei aber immer so gehalten dass selbst ich verstehe worum es geht und Spaß daran habe weil es eben keine stundenlange Fummelei ist sondern knapp, klar und dennoch unfassbar kreativ! By the way, selbst eigentliche nicht-Cacherin Heike freut sich jedes mal darauf wenn wir mal wieder einen machen. Dabei liegen sie meist weit abgelegen, also an Stellen wo man wirklich allein ist und dennoch kann man meist sogar noch dicht heran fahren ohne gegen Verkehrsregeln zu verstoßen. Klar, ab und an muß man auch mal ein paar Meter laufen aber meine Güte, wir sind doch Geocacher?!

Wer also sehr gepflegte Bastel-Caches mag bei denen man keine Stunden verbringen muß, hier seid ihr absolut richtig, die Favoriten-Punkte bestätigen das ja auch noch mal. Mehr kann ich leider gar nicht dazu schreiben, das würde sofort in Spoilerei enden und das möchte ich bei der Serie gewiss nicht tun. Also, raus cachen!