„Powertrail“ xxLandernweg

Ich war mir gar nicht so sicher ob man 34 Caches schon Powertrail nennt, aber laut Cache-Wiki ist das tatsächlich so. Und wie immer probiere ich alles immer mal wieder aus, vielleicht gefällt mir ja plötzlich etwas das mir früher nicht gefiel oder umgekehrt, wer weiß das schon. Und als Blogger/Podcaster ist es mir natürlich auch ein Anliegen darüber zu berichten.

So habe ich also mal wieder so einen Powertrail getestet, kurz „hinter“ (genauer westlich) von Stade liegen da 34 Tradis am Stück. Es handelt sich dabei um einen breiten Teerweg auf dem durchaus Autos passen würden, die sind hier aber verboten. War mir sehr gefiel, kaum Muggel vor Ort. Ist halt sehr abgelegen und ehrlich gesagt ist der Weg an Langeweile auch kaum zu überbieten denn so richtig was zu sehen gibt es nicht. Man muß also schon plattes Land ohne viel drum herum mögen 😉 Ach ja und es ist leider kein Rundweg sondern oneway. Nachdem ich nun fast die Hälfte zu Fuß gemacht habe kann ich schon mal eine Empfehlung geben, macht ihn lieber per Rad. Einfach nur jeden zweiten machen und auf dem Rückweg dann die Ausgelassenen, macht bestimmt mehr Spaß. Hier übrigends eine Liste mit den Dosen.

Ich war recht früh vor Ort, so konnte ich fast direkt mit dem Sonnenaufgang starten und der war heute wirklich schön und dazu hielt sich das Wetter den gesamten Weg lang, da hatte ich schon mal richtig Glück.

Wie schon erwähnt, der Weg ist anspruchslos und eigentlich immer gleich, da gibt es bis auf ein paar Gänse nicht viel zu sehen, hat eher was von „Gedanken schweifen lassen“.

Die Caches liegen zwischen 200 und 400 Meter auseinander, auch daher ist es vielleicht nicht schlecht im Falle der Fahrrad Nutzung pro Weg immer jeden zweiten zu machen sonst kommt man ja so gar nicht in Tritt. Die Caches selber sind fast alles Petlinge und Beifang ist nur sehr gering vorhanden. Von Verstecken mag ich gar nicht so richtig reden, im Normalfall findet man alles innerhalb von Sekunden, einige hängen schlicht völlig ungetarnt im Baum. Dürfte hier aber kein Problem sein da den Weg wohl kaum jemand freiwillig nutzt.

Ich habe es so bis etwas über die Hälfte geschafft, dann hätte ich zwar noch Zeit gehabt, aber der Test ergab dass ich einfach immer noch kein Powertrail-Fan geworden bin 😉 Daher habe ich irgendwann abgebrochen und bin aus einem parallelen Weg zurück auf dem noch zwei „richtige“ Caches lagen, das hat zumindest wirklich gut getan.

Also nicht falsch verstehen, ich will den Trail hier nicht schlecht machen! Er ist halt einfach nicht mein Geschmack. ABER, wer wirklich Bock hat schnell Punkte zu machen der ist hier einfach richtig gut aufgehoben. Vielleicht noch in der Gruppe, dann achtet man ja meist es nicht so auf Cache und Umgebung, dann ist das halt eine kleine Wanderung oder eben Radtour und gut ist. Dazu mit nahezu absoluter Sicherheit findbare Cache an der Perlenschnur aufgeräumt, passt dann.

Natürlich bekommt die Runde von mir gewiss keine Empfehlung da mir das einfach zu langweilig ist. Aber ich weiß dass es selbst unter unseren Hörern ja genug gibt die auch mal Punkte sammeln mögen und daher dieser Artikel, hier seid ihr zumindest dafür schon mal ganz gut aufgehoben.

Daher jeder wie er mag und noch viel wichtiger, raus, cachen 😎

Kohle-Dexter gibt nicht auf 8-)

Tja, nun dachte man eigentlich es wäre Ruhe eingekehrt. D.h. Groundspeak will nunmal keine Cash-Caches und Staubfummler hat halt konsequent Escape-Rooms aus seinen Dexter-Caches gemacht, alle zufrieden! Nein, nicht ganz, tauchte heute schon wieder ein Text von Kohlefinger auf.

Mehr oder weniger der schon altbekannte Vorschlag einen Tradi zu legen und wer den Dexter dahinter machen will der muß halt zahlen.

Würde ja nur was bringen wenn er in dem Tradi Werbung für den Dexter dahinter macht und was Groundspeak davon hält muß doch nun langsam auch der letzte Indianer begriffen haben? Klar, geht auch ohne Werbung im Listing und statt dessen einfach ein Hinweis im Cache. Und was wetten wir dass sich innerhalb kürzester Zeit einer darüber beschwert und der Cache dann dicht gemacht wird?!

Alternative Zahlungsmodelle für Cacher, sozusagen Zwangskauf der Coin für weniger Startgeld o.ä.

Das kann man anbieten, ich vermute die Nachfrage wird das aber nicht steigern. Gerade auf dem letzten Event traf ich Cacher die bereits einen Termin hatten und exakt KEINER davon wäre bereit 40 Euro für so einen Cache / Escape-Room zu zahlen und das wird sich auch nicht ändern wenn man dem Eintritt einen anderen Namen gibt. Im Gegenteil, die meisten sind sauer da sie schon lange geplant hatten und nun plötzlich zahlen sollen. Das würde ich sicher nicht Kundengewinnung nennen, im Gegenteil.

Man könnte durchaus das Gefühl bekommen dass der Switch zum Escape-Room-Modell nicht so recht funktioniert und nun wieder versucht wird doch noch über das Geocaching was zu verkaufen. Irgendwie wirkt das schon fast verzweifelt, auf jeden Fall wird das langsam peinlich. Wenn etwas nicht funktioniert dann muß man das doch auch irgendwann mal erkennen und es sein lassen? Ich bin froh dass Groundspeak sich da auf so gut wie gar nichts einlässt. Wenn er halt Geld für seinen Projekte haben will ist das ja völlig ok und das Modell mit dem Escape-Room war doch eine gute Idee, aber kann er nicht endlich mal das Geocaching damit in Ruhe lassen?

Und, kein Witz, ich finde es wirklich schade dass der Switch wohl nicht funktioniert denn es hätte den Kram endlich komplett aus dem Geocaching entfernt. Aber vielleicht wird es ja noch was und braucht nur etwas Geduld?! Davon zu reden und zu schreiben dass man ja bereit wäre für gute Caches zu zahlen und es dann zu tun sind halt oft genug zwei verschiedene paar Schuhe 😉

Ostervesede – Andivesede – jedenfalls tolle Caches!

Es war mal wieder Zeit für eine Cache-Runde und da meine Erfahrungen mit den AndiVesede-Caches wirklich gut waren ging es heute mal wieder da runter denn da waren noch einige offen. Und dieses mal überzeugte mich die Runde noch viel mehr! Und da man ja nicht nur Negatives raushauen sollte hier auch mal Positives 😎

den Letzten habe ich auch noch geschafft 😉

Eigentlich sollte es auf Grund des regnerischen Wetters eine kurze Runde werden, d.h. die westlichen 6 wollte ich eigentlich gar nicht angehen da ich ja mehr so bei 10 mein persönliches Limit erreiche. Aber die waren so schön, da konnte ich nicht widerstehen und den Hüften tut das ja gerade nach Weihnachten auch ganz gut.

Wir haben ja im Podcast in der Abteilung „Cache-Tipps“ schon viel drüber gesprochen daher will ich die Lobhudelei hier nicht endlos wiederholen, aber ein Lob muß ich dennoch loswerden. Auf dieser Runde war alles dabei! Kleine Kletterei, tricky Verstecke, niedliche Verstecke, witzige Logbücher, schwere Verstecke, eins bei dem ich mich wunderte wie man die Halterung verbaut hat und gerade mal ein, mehr oder weniger, 08/15-Cache. Dabei wie üblich top gepflegt und so platziert dass man in Ruhe suchen, finden und sich freuen kann. Wer gerne wandert und dabei Dosen mit einem gewissen Etwas, ohne dass es in Arbeit ausartet, mag, der ist hier auf jeden Fall absolut richtig aufgehoben und ich empfehle sie jetzt noch mehr als beim ersten mal.

Wenn man ihren Mann, den FrankVesede dazu nimmt hat man sogar noch die Möglichkeit innerhalb eines Bereiches zu wählen, entweder die „leichte“ aber dennoch klasse Kost von Andi oder die erheblich Bastel-Cache-lastige Variante von Frank. Dort muß man halt damit leben deutlich länger je Cache zu benötigen da man diverse Aufgaben lösen muß die viele mögen und viele verfluchen werden. Aber da man weiß was kommt heißt es eigentlich Mund abwischen und weiter wenn man halt mal einen Cache nicht schaft.

Kurz und gut, wenn ihr schöne Cachen wollt, Oservesede ist da sicher kein falscher Ort!

Eine richtig geile Mini-Multi-Serie bei Stade

Vorab, Stade ist hier ein sehr weit gefasster Bereich 😎 Aber ansonsten gibt es hier nicht viel was mehr als den Anwohnern ein Begriff ist 😉 Ok, Bremervörde kann man eventuell auch noch kennen, das ist noch dichter dran.

Es geht um eine Serie die schon seit 2016/2017 liegt und von denen ich auch schon fast alle gemacht habe. Dauert deshalb so lange weil das in meinen Augen schon echte Sahne-Stückchen sind und ich gar keine Lust habe mehr als einen pro Tag zu machen, zumindest meist nicht. Und wenn ich so einen gemacht habe dann mache ich an dem Tag meist keinen anderen Cache mehr da der dann nur verlieren kann.

Aber Butter bei die Fische, ich habe mir mal die Mühe gemacht die Caches auf eine Liste zu packen um auch mit Listen mal Erfahrungen zu sammeln. Ihr findet also HIER ein Übersicht. Die Namen lauten also immer Mystery? Tradi? … und es gibt mittlerweile 13 Stück davon. Einer ist zur Zeit deaktiviert weil natürlich mal wieder ein paar Schwachköpfe meinen es wäre nicht so schlimm in Privatwege zu fahren in denen man nichts zu suchen hat, aber ein paar solcher Cacher hast du halt immer dazwischen.

Warum erwähne ich die denn nun? Ganz einfach, obwohl die im Prinzip auch so eine Art Bastelcaches sind hatte ich dennoch an jedem wirklich Freude. Sie sind so aufgebaut dass man am Start irgendeine Aufgabe erfüllen muß und dann die Koordinaten für den Final bekommt? Nichts besonderes? Stimmt im Prinzip, aber die Aufgaben machen es aus meiner Sicht. Denn die sind jedes mal verschieden und richtig kreativ. Und dabei aber immer so gehalten dass selbst ich verstehe worum es geht und Spaß daran habe weil es eben keine stundenlange Fummelei ist sondern knapp, klar und dennoch unfassbar kreativ! By the way, selbst eigentliche nicht-Cacherin Heike freut sich jedes mal darauf wenn wir mal wieder einen machen. Dabei liegen sie meist weit abgelegen, also an Stellen wo man wirklich allein ist und dennoch kann man meist sogar noch dicht heran fahren ohne gegen Verkehrsregeln zu verstoßen. Klar, ab und an muß man auch mal ein paar Meter laufen aber meine Güte, wir sind doch Geocacher?!

Wer also sehr gepflegte Bastel-Caches mag bei denen man keine Stunden verbringen muß, hier seid ihr absolut richtig, die Favoriten-Punkte bestätigen das ja auch noch mal. Mehr kann ich leider gar nicht dazu schreiben, das würde sofort in Spoilerei enden und das möchte ich bei der Serie gewiss nicht tun. Also, raus cachen!

Cache-Tipp Horneburg

Neues Jahr, neues Glück und da wollten wir gleich mal elanvoll in das neue Jahr starten. Also mal geschaut was es so in „Schlagweite“ gibt und siehe da, eine Letterbox in Horneburg, GC8AEM4 – Horneburger Sehenswürdigkeiten. Bei genauem hinschauen in meinen Augen eigentlich ein Multi der durch den Stempel im Final zur Letterbox wird. Da finde ich die Einordnung durch Groundspeak immer noch merkwürdig, ich verstehe unter einer Letterbox eher was mit Wegbeschreibung. Aber ok, bei Groundspeak macht halt der Stempel den Unterschied.

Letztlich ist uns das auch Wurst, wir konnten ja nachlesen was uns erwartet. Eine Stadtführung durch Horneburg mit 12 Stationen auf rund 3-4 km gesamter Strecke. Da hatten wir erst so unsere Befürchtungen weil es doch sehr gedrängt scheint. Und ja, das ist es in gewissem Maße auch, aber wie sich zeigte störte das eigentlich gar nicht.

Da die Reihenfolge gleichgültig ist und wir uns dachten dann starten wir irgendwo am Rand traf unsere Auswahl den Horneburger Friedhof, WP 12. Und wie erhofft passte das auch ganz gut zum Final den man natürlich in der Nähe des letzten WPs vermuten kann.

Und so ging es dann durch das beschauliche Örtchen zwischen Hamburg und Stade dass durchaus schöne Ecken hat. Das war uns auch vorher schon bekannt, wurde aber heute nochmal deutlich bewiesen. Und da Neujahr noch wenig Menschen so früh auf den Beinen sind hatten wir den Ort sogar fast allein für uns.

So wird man nach und nach durch den Ort geführt und es gibt so einiges zu entdecken, wie z.B. das Museum.

Aber auch auf den Straßen gibt es durchaus witzige Kuriositäten zu entdecken 😉

Auch an örtliche Figuren wird man erinnert bzw. werden sie einem vorgestellt.

Also wir fanden die Tour recht gelungen, so wurde wirklich alles gezeigt was Horneburg so zu bieten hat und für so ein eher unbekanntes Örtchen ist das gar nicht mal so wenig. Daher würden wir diese Letterbox, die man als Multi sehen sollte, durchaus empfehlen, von solchen Caches gibt es eh viel zu wenig. Unseren Favoritenpunkt hatte sie auf jeden Fall endgültig sicher als wir am Ende auch noch eine erstaunlich große und gepflegte Dose finden durften.

Neues Jahr, neues Glück 8-)

Was wird das Jahr wohl bringen? Keine Ahnung, aber wir werden es nehmen wie es kommt. Mal sehen, ich habe immer noch als Jahresauftakt das HHCDJ-Event im Auge, das könnte vielleicht klappen, wäre der 01.02., dann aber eher ohne Mikro als reiner Zuschauer.

Dann folgt natürlich die Mutter aller Events, das Project 2020 (oder so) auf der Wilseder Gebirgskette mit sagenumwobenen Preisen und Speisen, mit einem wild lebenden Yeti und wahrscheinlich richtig üblem Wetter. Also das typische DSM-Event! Ist nur für die Härtesten der Härtesten, hier fährt keine (Brocken-)Bahn hoch!

Dann kommt lange nix Als nächstes dachten Heike und ich darüber nach endlich mal das Maze-Icon zu sichern indem wir über den 02.05. nach Prag zum Event fahren, ökologisch korrekt vielleicht sogar mit der Bahn 😎 Aber mittlerweile haben wir uns über die Preise für Unterkünfte informiert und die passen bei denen die für uns in Frage kämen nicht zur Leistung, also bleiben wir Prag dann doch fern.

Was ich auf jeden Fall nicht verpassen werde ist das Mega ohne mit ganz doll viel Programm in Bremerhaven 😉 Das ist in seiner typisch nordischen Gemütlichkeit einfach Pflicht. Hotel ist bereits gebucht und sogar die unsichtbare Heike begleitet mich, was soll da schief gehen?!

Dann dauert es wieder bis zum 12.09. bevor wir eigentlich in die Lausitz wollen und wohl auch werden. Denn der Jahresurlaub ist jetzt vom 15.09.-30.09. geplant und da passt das Event gerade noch so davor. Da sind wir schon sehr gespannt wie das dort wohl so wird. Ich überlege immer noch bereits vorher mal ein Wochenende vor Ort zu verbringen um schon mal ein paar Eindrücke für Blog und Podcast zu sammeln, aber das ist noch sehr wage.

Vielleicht wird ja noch das eine oder andere kleine Event dazu kommen. Tipps sind auch immer willkommen, sollten dann aber schon besondere Events sein die sich durch irgendwelche Besonderheiten auszeichnen!

Cachetechnisch? Keine Ahnung, ich vermute ich werde nicht viel ändern, habe ich in den letzten 15 Jahren auch immer nur sehr eingeschränkt getan da ich immer sehr zufrieden war. Also weiter eher Wanderungen bei denen die Caches eher zweitrangig aber nicht unwichtig sind. Super-Duper-Caches die eigentlich eher Escape-Rooms oder ähnliches sind werde ich wohl weiterhin eher meiden.

Also schauen wir mal, neues Jahr, neues Glück 😉

Rund um Scheeßel

Eigentlich nicht ganz rum sondern eher eine kleine Runde am Rande von Scheeßel, hörte sich aber nicht so gut an 😎 Eigentlich schreibe ich über solche Runden gar nichts, aber die hat mir heute doch trotz widrigsten Wetters Spaß gemacht, daher hier mal ein paar Worte dazu.

Wie gesagt, an sich gar nichts besonderes sondern eine typische Runde wie ich sie mir aus Tradis zusammen baue um ein paar Kilometer zu wandern. Aber hier war es von der Umgebung schön und erstaunlich einsam, das hat mir gut gefallen und ist heute ja schon eher selten.

Gestartet bin ich bei GC83D80, da kann man auch recht gut parken. Der Cache liegt wirklich einsam, so kann man in Ruhe suchen und ggf. finden. Das Logbuch war leider vergilbt, feucht und fleckig. War aber auch nicht so schlimm, dafür war der Wirt nämlich ein wirklich guter und gar nicht so einfach zu finden, das gleicht es gut aus 😉 Darauf ging es gemütlich an der Bahn entlang bis zum GC82YMW. Ein einfacher schnell zu findender Tradi der aber an einer schönen Ecke liegt und zu dem man gemütlich hin schlendern kann. Etwas zurück und dann weiter zu GC8A6CY. Einfach zu finden und irgendwie hässlich für meinen Geschmack, aber auch wieder so liebevoll gemacht dass er schon wieder was hat, sozusagen ein Charakter-Cache 😎 Und endlich mal wieder Platz eine unserer Coins zu hinterlassen. Dann ein Ausflug zum Kirchsteg, GC6CZ46, da hat mir sowohl der Steg als auch der Cache sehr gut gefallen. So einen Steg hätte ich hier nie erwartet. Vorsicht übrigens bei Nässe, Arschglatt das Holz, für euch getestet 😉 Hier blieb gleich mal ein Favoriten-Punkt für die Location. Weiter zum GC37K52, auch hier schön im Grünen und sehr einsam. Weiter zu GC86426, hier ist der Name Programm, Blick in die Ferne. Hier musste ich etwas länger suchen, ist aber findbar. Und schon kam der Letzte der Runde, GC8537N, „Mein Erster!“. Caches mit so einem Namen sind ja immer ein Risiko. Nicht hier, der war wirklich nett gemacht und die Stelle hatte auch durchaus was.

Warum die beiden Caches in der Mitte nicht gemacht? Tja, das Wetter war tatsächlich so biestig dass ich zu dem Schlenker keine Lust mehr hatte. Aber auch so war die Runde ok, sind ja immer 8,3 km zusammen gekommen und das reichte auch.

Kurz und gut, eine schöne Wanderrunde mit zwar schon eher einfachen Caches aber eben auch keinen wirklich schlechten Caches! Aber dafür eben in einer schönen, grünen und vor allem einsamen Gegend.

Stirbt Geocaching mal wieder?

Der Tod des Hobbies wird ja immer wieder gern ausgerufen, bisher ist es dafür noch erstaunlich fidel. Aber eine gewisse „Schrumpfung“ merkt man für mein Gefühl schon. Wobei ich das eher für eine gesunde Konsolidierung als für den baldigen Tod halte. Dieses Jahr ist mir immer mal wieder aufgefallen wie selten abgelegene Caches gemacht werden, sogar der FTF dauert immer länger. Klar, auch früher wurden abgelegene Caches nicht gerade überrannt, aber gerade zu Beginn schon häufiger besucht. Das hat für meinen Geschmack schon sehr nachgelassen und ich bewege mich hier immerhin im Einzugsbereich einer Großstadt.

Auch bei Events fällt mir auf dass sie nicht mehr so überrannt werden wie früher. Wobei früher nicht mal lange her ist, da wurde doch teils in Stunden gerechnet bis bei Megas die 500 WAs erreicht wurden und das nicht nur bei den ganz großen Events. Jetzt schaue ich als Beispiel mal auf zwei Megas im nächsten Jahr die ich aus anderen Gründen eh im Auge halte. Da ist Geheimpunkt-Geburtstag mit jetzt (wenn ich das hier schreibe) 231 WAs und die Lausitz mit 350 WAs. Und das sind beides wohl durchaus als gute Megas anzusehende Events die beide auf ihre Art Besonderes zu bieten haben. Doch obwohl sie nun schon einige Zeit Online sind haben sie gemeinsam gerade mal die 500 WAs überschritten und das liegt wohl kaum an dem Auftritt.

Aber auch im Kleinen sieht es nicht so anders aus, siehe z.B. das GIFF-Event in Burgdorf. Klar, ist ein Montag und liegt damit nicht gerade perfekt, aber dennoch?! Liegt örtlich günstig, ein richtiges Kino, alles gegeben. Kurz vor dem Event gerade mal 100 WAs. Empfinde ich tatsächlich als wenig gegenüber den Vorjahren bei vergleichbaren Events. Anders Beispiel, Dark Night in Lüneburg, da hätte ich in den Vorjahren schon fast auf Mega getippt. Klar, sind nicht wenige gekommen, aber für meinen Geschmack dennoch weniger als erwartet bei dem enormen Aufwand der da getrieben wurde. Schlimm genug dass es auch immer mehr Cacher werden die sich überall anmelden, alle Unterkünfte reservieren die man stornieren kann und denen dann 2 Tage vorher einfällt dass sie doch nicht kommen und damit anderen vielleicht das Kommen verbaut haben indem sie Unterkünfte belegt hatten. Und nun stehen die Owner da und können ihre Kosten nicht decken weil so viele abgesprungen sind, traurig!

Was folgert man? Ich glaube gerade beim Cachen selber ist es ein durchaus gesundes zusammenschrumpfen das sich konsolidieren wird. Event-Owner werden aber umdenken müssen und mit anderen Zahlen planen müssen, da führt wohl kein Weg dran vorbei. Wobei das aber auch so manchem Event sogar gut tun könnte. Wenn ich z.B. an das Brockenfrühstück denke empfand ich meine erste Teilnahme als wesentlich schöneres Erlebnis als die weiteren Teilnahmen bei denen es dann zum Teil doch schon arg überlaufen wurde. Das ist natürlich nur meine Sicht, andere mögen halt lieber wenn es richtig voll wird, ich mag halt eine gewisse Überschaubarkeit.

Man kann also gespannt sein wie es wohl weiter gehen wird, an ein Sterben glaube ich allerdings weiterhin nicht 😎

Wenig beachtet obwohl sehr schöner Multi in Dänemark

1 Woche Dänemark, da geht man natürlich auch cachen. Und wir hatten Glück, hier im Bereich nördlich von Odense war die Cache-Qualität erstaunlich gut. Von tricky Dosen über tricky Verstecke war alles dabei, lieblos hingeworfene Dosen eher die Ausnahme. Und wenn auch viele Mun-Boxen wie in Dänemark üblich waren sie selten einfach nur hinter den Baum gestellt. Aber letztlich dann auch nichts was einen nun völlig umgehauen hätte. Insgesamt ist nördlich Odense die Cache-Welt auf jeden Fall noch sehr in Ordnung.

Aber wie so oft, einer stach heraus. Ein Multi am Kartoffelmuseum. Als ich den gesehen habe dachte ich erst das wird so ein langweiliger Museumsbesuch oder so. Ich wurde deutlich eines Besseren belehrt!

Der Cache ist jetzt nicht der Hammer und die Final-Dose ist die übliche Mun-Box die in diesem Fall tatsächlich einfach hinter einem Baum steht. Aber die Location ist wirklich außergewöhnlich und war für uns recht unerwartet. Es ist nämlich ein abgelegenes Gut, viele Kühe, Landwirtschaft halt. Aber eben ein Gut, uralt, toll erhalten und top gepflegt. Umgeben von einem Park mit sehr unterschiedlichem und wunderschönem Baumbestand, wirklich ein Träumchen. Hier läuft man nun 8 Stationen an und jede hat einfach was. Wie gesagt, nichts mit Feuerwerk und Tam Tam aber schöne Bäume, das Museum selber, ein Aussichtspunkt, ein versteckter kleiner Garten, eben liebevolle Ecken in einem wunderschönen Park. Wie unerwartet die Location ist sieht man auch daran dass der Cache gerade mal 3-4 mal im Jahr besucht wird da die Location offensichtlich gar nicht so bekannt ist und die Bezeichnung „Kartoffelmuseum“ jetzt sicher auch nicht gerade so verlockend klingt 😎 Aber wenn ihr hier oben mal in Gange seid möchte ich euch den Multi einfach ans Herz legen, der macht wirklich Spaß!

Mini-Runde nahe Hanstedt und wieder ein Wood-Coin draussen

Heute mieses, kühles, nasses Wetter, da blieb nur eine sehr kleine Runde. Und so ging es in die Nähe von Hanstedt, dort liegen 6, mit Beifang 8, einfache Dosen. Kreativ mit „Mein 1ter…“ bis „Mein 6ter…“ benannt. Die Namensgebung hat wahrscheinlich viele Stunden gedauert 😉

Wie gesagt, 6 Caches einer Serie und ein Tradi und ein kurzer Multi als Beifang. Alle Dosen völlig ok. Nichts wirklich Besonderes aber schon gepflegt. Lediglich der Multi ist durch Sturmschäden zur Zeit etwas gerupft und dort ist das Logbuch auch arg nass. Dafür eine schöne Gegend, aber schon nicht mehr ganz so einsam. Der Abstand von den Dosen völlig ok.

So kommen auf der Runde also rund 3 km zusammen. Für eine Wanderung etwas knapp, aber als etwas größerer Spaziergang passt es wieder. Die Coin findet ihr in einem der Beifang-Caches 😉