Neues von der Stiefel-Front

Schon wieder 8 Monate her, dass ich von meinen Wanderstiefeln berichtet habe, aus aktuellem Anlass mal wieder was Neues.

Kurz und einfach, die Lowa Renegade (mittlerweile rund 7 1/4 Jahre alt), die Lowa Innox (rund 4 1/4 Jahre alt) und die Hanwag Helags GTX (2 Jahre) stiefeln so vor sich hin. Die Lowa dabei richtig langlebig, aber eben eingeschränkt gut (Stichwort Wasserdichtigkeit), die Hanwag zurzeit die Lieblingsstiefel.

Und wer jetzt die lang gelobten Wolfskin Altiplano vermisst, eben diese wanderten heute in den Müll, nach knapp 3 Jahren. Die Sohle noch tipptopp, alles andere im Stadium des völligen Zerfalls und das, obwohl die durchaus Pflege abbekommen haben.

Hier gut zu sehen, komplett durch. Erstaunlicherweise halten sie zurzeit aber sogar noch das Wasser fern, also trotz des desolaten Zustands besser als die Lowas.

Aber wie schön zu sehen, reißt auch die andere Seite bereits irreparabel auf.

Der andere Schuh sogar noch etwas schlimmer.

Nicht tragisch, aber irgendwie passend, auch die Schnürsenkel geben auf.

Da die Stiefel sogar noch wasserdicht sind, könnte ich sie sogar noch etwas weiter tragen, aber ehrlich gesagt ist es mir dann fast schon peinlich, mit so etwas herumzulaufen. Trotzdem würde ich die Stiefel noch lange nicht als schlecht einordnen. Die haben 3 Jahre top Dienste geleistet und so einiges mitgemacht. Dann bauten sie schlagartig ab. Schaut man auf die Lowas halten die nun schon teils doppelt so lang. Aber die haben eben auch nahezu doppelt so viel gekostet, wobei ich die Wolfskins natürlich im Outlet-Laden hier im Ort wirklich günstig geschossen habe. Also wenn ich da mal wieder Wolfskin-Wanderschuhe für knapp 100 Euro sehe, die würde ich jederzeit wieder kaufen. Leider ist halt selten was in meiner Größe da, ist halt Outlet.

Nachdem jetzt aber innerhalb dieses Jahres bereits zwei Paar Wanderschuhe von mir gegangen sind, habe ich mir jetzt mal neue bestellt, Mammuts, passt irgendwie in die Zeit von Mastodon. Es sind Kento Tour High GTX geworden. Ja, Globetrotter ist preislich eine Apotheke, aber meine Zeit mit halbseidenen Online-Shops sind halt irgendwie vorbei, ich finde es gut wenn es Läden wie Globetrotter gibt! Und ich bin mal gespannt wie die Schuhe so sind, irgendwann werde ich wieder mal berichten.

100 Jahre Laser-Logo Shop

Ok, sind vielleicht auch erst 10 Jahre, aber wenn man Mario so anschaut… Ok, im Ernst, wir werden ja gemeinsam alt.

10 Jahre sind es also nun, dass der Mario sein Unwesen treibt. Und ich merke, ich werde tatsächlich alt, so kann ich mich noch gut an seine Anfangszeiten erinnern. Er fragte damals bei uns an, wie es mit Werbung schalten aussieht und hatte da ja gleich mal die Richtigen erwischt, bzw. schlafende Hunde geweckt.

So schauten wir mal, was er so anbietet und bestellten auch so einiges zum Test. Und ich muss sagen, ich stehe einfach nicht auf Plastik und noch viel weniger auf Plastik im Wald. D.h. er lieferte schon zu Beginn immer top Qualität, aber damals eben auch viel Token und die sind nun mal aus Plastik. Eine Weile haben wir damit auch mal „rumgemacht“, aber das war dann einfach nichts für uns und das verpodcasteten wir auch so.

Zwischendurch haben wir auch mal die Pins und Co ausprobiert, aber irgendwie machte das alles noch nicht so richtig glücklich.

Im Gegensatz zu manch anderem (aus Hannover oder so) ist er aber Profi und geht mit Kritik eher gelassen um und merkte schnell, dass auch negative Berichte letztlich dennoch Werbung sind. Wir sind mit dem Podcast so richtig zum Kunden geworden durch Woodcoins und so Kleinigkeiten wie die Bleistifte. Beides, im Gegensatz zu Coins, bezahlbar und dennoch nicht billig wirkend. Und wer es gar nicht mag, kann damit immerhin noch Feuer anmachen, also aus unserer Sicht 1000-mal besser als Plastik. Und die normalen Coins sind für mich seit Jahren nicht mehr ernst zu nehmen, da sie mit Cachen nur noch bedingt was zu tun haben, seitdem man sie, Diebstahl bedingt, eh nicht mehr auf Reisen schicken kann.

Und so sind wir nun schon seit einigen Jahren Kunde, mal mehr, mal weniger. Und immer noch recht begeistert, denn bei Mario ist alles schön unkompliziert. Ich schreibe ihm was die Idee ist und meist ist schon der erste, spätestens der zweite, Entwurf den er mir vorschlägt genau passend.

So werden wir wohl weiter 1-2 mal im Jahr eine Woodcoin bauen lassen und recht regelmäßig einen Satz Bleistifte bestellen. Und uns freuen, dass es einen so unkomplizierten Anbieter gibt, dem Kundendienst kein Fremdwort ist, sondern eher im Blut liegt. Also kann ich wohl sagen, der Laser-Logo-Shop gefällt mir und ich bleibe Kunde. Warum ich hier nichts gegen Kommerz habe? Weil die Balance passt, d.h. er versucht nicht, mit Gewalt irgendwem was aufzudrängen oder die Regeln des Hobbys zu umgehen oder zu verbiegen, ganz einfach.

Und ich darf das so sagen, dafür habe ich Mario oft genug getroffen und immer als freundlichen und humorvollen Menschen erlebt, der das Leben mit der richtigen Portion Gelassenheit sieht.

Kurz und gut mach weiter so Mario! Auf die nächsten 10 Jahre.

Wanderstöcke oder Ski fahren ohne Schnee?

Ich gehörte lange Jahre zu denen, die Wanderstöcke eher für ein modisches Accessoire hielten und auch so darüber lästerten. Das hat sich aber, zumindest zum Teil, geändert.

Angefangen haben wir vor einigen Jahren im Harz. Heike wollte Stöcke haben, ich habe mir einfach mal welche mitbestellt. Und ja, die waren schon ganz angenehm, ohne dass ich sie wirklich vermisst hätte, wenn ich sie nicht gehabt hätte. Irgendwann waren die Stöcke meiner Mutter defekt und da habe ich ihr meine geschenkt.

Erst einige Zeit später ging es mal wieder in den Harz und ich habe mir versuchsweise neue Stöcke gekauft, recht schwere Teile. Da Heike und ich vorher welche aus Karbon hatten, fiel uns der Unterschied natürlich auf. Und man wird ja auch älter, die waren dann schon hilfreich in den Bergen im Harz, aber auch etwas zu schwer. Allerdings lösten sich die Griffe in kürzester Zeit auf. Ansonsten hätte sich sie wohl behalten, so oft nutzen wir sie ja auch nicht und der Aufpreis für wenig Gewicht ist ja schon happig. Also wurde Ersatz vom Aldi beschafft, auch etwas schwer, aber was solls.

Vor dem Urlaub in den Pyrenäen kam dann aber schon noch mal der Gedanke für mich etwas bessere Stöcke zu kaufen. Einmal wegen der Handlichkeit, aber nicht zuletzt auch wegen des Gewichtes im Koffer. Ok, letztere redet man sich auch gerne ein, um hohe Ausgaben vor sich selber zu rechtfertigen.

Nach einigem Suchen, was denn nun das Richtige wäre, stieß ich auf einen Test der mich überzeugte. Ok, für einen Nerd zog vielleicht auch etwas der Coolness-Faktor. Also etwas gesucht und tatsächlich gleich auf ein passendes Sonderangebot gestoßen, bei Alternate für 89,90 Euro. Wer jetzt etwas irritiert schaut, ja, eigentlich ist Alternate ja eher so eine Technik-Klitsche. Aber scheinbar sind sie flexibel.

Die Stöcker kamen also und ich war recht angetan, lediglich etwas „klapperig“ wirkten sie, bei meinem Gewicht jetzt aber auch nicht so überraschend. Spoiler: an klapperig habe ich mich recht zügig gewöhnt.

In Frankreich kamen die Stöcker dann endlich so richtig zum Einsatz und heute kann ich sagen, dass es ein anderer Urlaub ohne selbige geworden wäre! Wir hatten sie auch schon vor zwei Jahren am Rand der Pyrenäen dabei, aber das waren sie sehr praktisch, nicht viel mehr. Dieses Mal, tief in den Pyrenäen, wären einige Touren wohl nicht so gut gelaufen, hätten wir sie nicht dabei gehabt.

Daher möchte ich hier mal die eigenen Erfahrungen weitergeben.

  • Flachland wie hier bei uns rund um Hamburg für mich bleiben sie hier so wichtig wie die Titten am Eber. Mit anderen Worten, so überflüssig wie nur irgendwas.
  • Hügel bis Berge, wie z.B. Harz o.ä. Da sind sie durchaus angenehm und hilfreich, aber ein wirkliches Muss sehe ich da nicht.
  • Berge wie die Pyrenäen, ein absolutes Must-have. Sie helfen bei schwierigen Passagen und unterstützen extrem wenn die Müdigkeit kommt. Auch durch Flüsse geben sie Sicherheit und helfen einem weiter.

Meine Empfehlung ist nicht zu sparen. Also nicht erstmal billig zu kaufen um zu testen ob man die nutzen will. Der Unterschied von schweren und leichten Stöcken ist, gerade bei längeren Touren, absolut zu merken und man lernt schnell leichtere Stöcke zu genießen!

Kurz und gut, ich bin belehrt, Stöcke machen u.U. wirklich Sinn und sind nützlich.

Besser Loggen mit Druckluft?!

Geocacher neigen ja gerne dazu für Alles und jeden Zweck spezielles Equipment zu besitzen. Wathose, Teleskopleiter, Umhängetasche mit zwanzig Fächern, Flutlichttaschenlampe,… einen Grund zur Erweiterung der CGA gibt es immer. Ob dies wirklich erforderlich ist und es zum Beispiel nicht der normale Rucksack anstatt der Spezialtasche auch tut?
Ich habe schon häufiger von diesen Druckluftschreibern, z.B. Tombow Air Press Pen, gelesen und mich gefragt ob es eines speziellen Schreibers bedarf. Ich habe immer einen 0815-Kugelschreiber dabei und seit gut einem Jahr ein paar Bleistifte vom Mario in der Tasche, die nach Möglichkeit auch im Cache verbleiben. Wir nutzen die Bleistifte auch für ein bisschen Werbung und ich habe bisher von keinem Owner gehört, der sich über einen Stift im Cache beschwert hat. Das Schöne an diesen Bleistiften ist die Größe, passen sie wunderbar in Petlinge.

Bisher konnte ich mit meinen Schreibutensilien fast alle Logs verfassen. Auch wenn es bei sehr feuchten Logbüchern manchmal nur zum Po gereicht hat, weil das Buch dann das zeitliche gesegnet hat und ich mit dem Stift durch das Papier gestochen habe und auf meiner Unterlage (oft mein Bein) geloggt habe

Anfang Dezember habe ich mich beim Julklapp vom GCHN registriert und in meinem Paket war, unter anderem, ein AirPress Pen von Tombow.
Mein erster Gedanke war „was soll ich denn damit? Stifte habe ich genügend.“

Ausgepackt und mal kurz ein paar Wörter auf ein Schmierblatt geschrieben, empfand ich das Schreiben mit dem Stift etwas ungewöhnlich. Er schreibt recht dünn, es fühlt sich fast ein wenig kratzig an. Außerdem ist er etwas kürzer als gängige Kulis. Der Erstkontakt sagte mir, dass wir wohl keine Freunde werden.

Trotzdem habe ich ihn mal in die Jacke gesteckt, das nächste gammelige Logbuch kommt bestimmt und eine Chance wollte ich ihm schon geben.

Und da kommen wir nun zum Grund dieses kleinen Artikels: Outdoor hat mich das Teil überzeugt.
Er schreibt wirklich gut auf jeglichen Logbüchern, egal ob klamm, feucht, trocken oder wasserfestes Papier. Außerdem bin ich bei Nanologbüchern immer von der Länge meines Nicknamens genervt, mit einem Standard-Kuli bekomme ich den Poilettentapier nur gequetscht untergebracht, gut lesbar ist da häufig anders. Dadurch, dass der AirPress eine etwas dünner Strichstärke hat, waren Nanologs für mich merklich besser zu signieren.
Was ich, neben dem guten Schreibverhalten auf feuchtem Papier, an dem Stift gut finde ist der Bügel, Kuli-Bügel halten bei mir oft nur kurze Zeit. Dieser lässt sich weit öffnen, dadurch geht das in die Tasche stecken wirklich gut, schnell und zuverlässig. Der Bügel hält, trotz des weiten Öffnungswinkels, wirklich gut.
Bei feuchtem Wetter trage ich zum Suchen häufig Handschuhe, reduziert Schneckenschleim an den Händen. Auch mit Handschuhen lässt sich der AirPress gut benutzen, der Schaft ist griffig und rutscht nicht aus der Hand.

Der Hersteller verspricht außerdem, dass durch die Druckluft-Technologie (die Tinte wird beim Aktivieren der Mine per Luftdruck komprimiert, sowie Richtung Schreibkugel gedrückt) auch jederzeit über Kopf geschrieben werden kann und immer Tinte zum Schreiben zur Verfügung steht.

Mich hat der Tombow AirPress Pen bisher überzeugt, ob er ein gutes Langzeitzeugnis bekommt wird sich zeigen.
Erhältlich ist er bei den diversen Fach- oder Onlinehändlern in verschiedenen Farben und kostet im Schnitt ca. 7,-€, Ersatzminenkosten ca. 0,80€/Stück.
Ich habe ihn in Schwarz erhalten, hätte ihn selbst aber in einer auffälligen Farbe, zum Beispiel in Gelb, gekauft. So ist er, sollte man ihn mal verlieren, vielleicht besser in der Natur aufzufinden.

Samsung m31 – Cache-Handy?

Nun konnte ich eine ganze Weile Erfahrungen mit dem m31 sammeln und hier mal ein kurzer Bericht. Das Ganze hat Licht und Schatten, so bin ich von Android 10 eher so mittel begeistert. Zuviel Bevormundung für meinen Geschmack, gerade in der Energie-Behandlung muß man schon genau schauen was er da so alles vor sich hin einrichtet ohne viel zu fragen. Aber nach und nach kommt man dahinter und Android sei Dank kann man alles einstellen wie man mag. So lief mein Locus vom Start an recht gut, aber jetzt ist es halt von allen Energiegängeleien befreit und darf sich so richtig ausleben. Klingt aber schlimmer als es ist, so richtig entscheidende Unterschiede ergaben sich nicht. Zur Zeit läuft wohl bei vielen die „Google“ App unter Android unsauber, so auch bei mir. Trotz Deaktivierung, Entfernen ist nicht möglich, zieht die reichlich Strom, scheint sich aber im Moment wieder etwas zu beruhigen. Wurst, hat zwar schon etwas negativen Einfluß auf die Laufzeit, hält sich aber auch in Grenzen.

Der GPS-Empfang des m31 ist völlig ausreichend und ok, auch wenn mein Motorola bei schlechten Bedingungen vielleicht einen Tick besser war. Aber das ist eher stöhnen auf hohem Niveau als ein Problem. Und bevor nun wieder einige ewig gestrige meinen GPS-Gerät wäre eh besser, nein, mein GPS64 ist letzlich auch nicht entscheidend besser!

Heute war dann mal ein geeigneter Tag die Laufzeit zu testen. Morgens um 07.30 Uhr ging es los, 20 Minuten Fahrt zu Carglass mit Google-Rooting. Dann von dort mit der HVV-App bis zur nächsten S-Bahn geroutet. Während der Fahrt Twitter, Facebook und so weiter, bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Dort dann Locus an und einen Audio-Cache gemacht, also GPS empfangen und MP3 spielen gleichzeitig für so rund 1 1/2 Stunden. Dann noch einen Multi hinterher, also GPS ohne Unterbrechung und dank Podcasts auch Audio abspielen gleichzeitig. Dabei natürlich auch reichlich Display-Nutzung. Dann wieder mit der HVV-App zum nächtsten Bahnhof, wieder Twitter und Co während der Fahrt und nun mit Google Maps Fußgänger-Navi zu Fuß 1,5 km zu Carglass. Von dort nun heim routen, also wieder GPS. So gegen 13.00 Uhr dann daheim. Zusammengefasst also rund 5 Stunden Dauer-GPS Nutzung und parallel lief Audio sowie reichlich Display-Nutzung, dank Sommer-Wetter bei Helligkeit am Anschlag. Und natürlich auch noch reichlich Fotots geschossen. Keinerlei Energiesparmodis genutzt. Und wie sah es danach aus?

Ja, noch 54% Restakku! Mein Motorola hätte hier schon weinend nach Strom verlangt und schon das hatte eigentlich eine gute Laufzeit. Somit kann ich also vermelden, das m31 ist ein wirklich sehr geeignetes Handy wenn man damit Cachen gehen möchte denn es hat wirklich eine sehr lange Laufzeit!

Samsung m21 als Cache-Handy?!

Mein Motorola Z Play ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Solange der anklickbare Zusatzakku funktionierte war es zum Cachen optimal, so kam es mit rund 3500er Akku und noch mal um 2000er Zusatzakku auf durchaus gute Laufzeiten und selbst ein langer Cache-Tag war kein Problem. Aber mit der Zeit hielt dieser Akku immer schlechter, nicht der Magnetismus sondern offensichtlich die Kontakte verschlissen schneller als erwartet. Ein Ersatzakku auf Garantie schaffte es auch nicht wirklich viel länger. So war ich zuletzt also ohne den Anklick-Akku los und damit war gefühlt der Akku-Rest immer knapp. Klar, für ein paar Stunden war es immer noch problemlos, aber für lange Touren fing es an mich zu nerven, wohl auch weil ich verwöhnt war.

Also habe ich mal geschaut und shit, wirklich jedes Handy hat irgendwas was mir nicht so gefiel. Die Laufzeit stand für mich im Vordergrund und so war ich fast schon bei Huawai Mate 20 gelandet dass sehr gut mit seinem 4000er Akku umgehen soll. Aber auch das Xiaomi Note 10 klang gut, hat sogar einen 5200er Akku, ist dafür aber nicht Spritzwasser geschützt. Irgendwie kam ich auf das Samsung m30, aber da las ich was von Problemen mit dem GPS-Empfang, das geht natürlich mal gar nicht. Und fast am Verzweifeln fiel mein Blick auf der Samsung-Seite auf das m21, davon hatte ich in den üblichen Quellen noch gar nichts gelesen, erstaunlich. 6000er Akku, ansonsten halt leider nicht ganz so dolle ausgestattet aber andererseits gut genug für mich. Zumal die Kamera gegenüber der Motorola-Möhre nur besser sein konnte, der zweite Punkt den ich nicht ganz uninteressant fand. Fehlenden Spritzwasser-Schutz kann ich auch über eine Hülle wett machen. Also kurz entschlossen bestellt. Und wow, zwei Tage später vor der Haustür.

Ausgepackt und wenig verwunderlich, wenig spektakulär. Dann mit Grauen an die Einrichtungsorgie gemacht und schwupps, die fiel aus… Ein Tool namens „Smart Switch“ ist installiert, das auch auf das Motorla gepackt und nach kurzer Auswahl wurde alles brav übertragen. Anzeit sagte 19 Minuten und kaum eine Stunde später hatte er es geschafft, Samsung misst die Zeit wohl anders 😎 Aber nicht tragisch, dafür war wirklich nahezu alles übertragen. Klar, man muß sich an allem noch mal anmelden, aber dennoch schon eine Erleichtung nicht alles Apps wieder manuell zu installieren. Also das hat mir recht gut gefallen.

Erster Eindruck, sehr gut. Die Kamera macht wirklich schöne Bilder, zumindest für meine Ansprüche. GPS-Empfang sogar im Haus kein Thema, da muß sich dann aber noch beim Cachen zeigen ob das auch wirklich guter Empfang ist. Das Display für meinen Geschmack ebenfalls top, Fingerabdruck-Erkennung funktioniert top, Gesichtserkennung überzeugt mich nicht völlig, aber irgendwas ist halt immer 😉 Aber schon der erste Abend zeigt das Akku-Monster, mein Motorola hat zur Bettzeit noch 94% Restakku ohne genutzt worden zu sein, das Samung 95% obwohl ich gut 1-2 Stunden dran rumkonfiguriert habe, beeindruckend. Klar, spielt vermutlich auch so etwas wie Dark-Mode rein der für weniger Stromverbrauch gut ist aber warum der Akku lange hält ist mir ja letztlich egal.

Nun ging es zu einem Wandermulti, der dauerte letztlich knapp 4 Stunden in denen das Handy den Track aufzeichnete, navigierte, Fotos damit gemacht und nebenbei noch einige Einstellungen befummelt wurden. Anders gesagt, es war im 4 Stunden nahezu Dauereinsatz. Und als wir zurück kamen war der Eindruck gespalten. Ja, nach 4 Stunden GPS-Einsaz noch 68% Restakku, wow, das hatte ich beim Motorola nicht mal mit Zusatz-Akku! Aber leider hakte es in Locus Pro schon recht heftig. Gleichzeitig geklickt benötigte das Motorla 2 Sekunden um die vorhandenen Caches anzuzeigen, das Samsung dagegen 4 Sekunden. Dazu immer und immer wieder Gedenksekunden beim Einsatz von Locus. Das nervt dann schon, mehr als einmal touchte ich öfter da ich dachte ich hätte nicht richtig getroffen, aber nein, das Handy sinnierte gerade mal wieder über das Leben o.ä. nach.

Es scheint aber nur bei Locus so zu haken, ansonsten läuft es eigentlich flüssig was es mit dem Prozessor auch tun sollte. Ist eh die Frage ob es nun an Locus / Prozessor / Handy oder eher an Locus / Android 10 liegt? Ich bin mir da nicht so sicher. Nich so einfach und ich bin auch noch unentschieden. Zum Glück habe ich ja 14 Tage Zeit und die werde ich zum weiteren Testen nutzen, mal sehen ob wir uns noch anfreunden.

Neues aus der Geocaching-Gadget-Welt

Eines gleich vorweg! Werbung? Ein klares Jain 😉 Im Ernst, wir werden hier weiterhin keine Werbung im eigentlichen Sinn machen. D.h. wir werden nichts loben was wir nicht selber mögen oder gar irgendwas dafür nehmen! ABER, wenn mir etwas gefällt berichte ich auch gerne darüber. Und wenn mir ein Shop so richtig sympathisch ist dann lobe ich ihn auch. Also keine Sorge, wenn wir so etwas wie Werbung machen dann nur ohne Gegenleistung und weil wir die Produkte oder den Shop jederzeit empfehlen würden. So hätte ich in diesem Artikel sicherlich auch einen anderen Notizblock nehmen können als den vom Laser-Logo-Shop, aber einerseits war ich bisher mit jedem Kauf zufrieden und andererseits war es der erste A5-Block in Griffweite und den fand ich gut um die Größenverhältnisse klar zu machen.

Aber nun mal Butter bei die Fische, worum geht es hier? Wir haben mal wieder den Gründel und seine bessere Hälfte die Wunram gesehen und zwei Produkte in die Hand gedrückt bekommen. Hier sei gleich erwähnt dass wir die natürlich nicht für uns behalten, die werden auf dem Wilseder Berg mit verlost 😎 Warum nicht hier? Ihr wisst doch, wir haben es eigentlich nicht so mit „Gewinne, Gewinne, Gewinne“, unser eigenes Event ist da die Ausnahme und so richtig ernst zu nehmen sind die Gewinne dort ja auch nicht wirklich. D.h. nicht dass sie schlecht wären aber sie lohnen sich nun wirklich nicht per Post zu versenden, bei dem hier gleich beschriebenen Tool wäre das Porto schon viel zu hoch!

Da ist also zum einen der bekannte Mikro-Logbuch-Aufwickler in einer vergrößerten Version mit praktischer Befestigung aus dem Angelsport. Den kannte ich schon als Mini-Version. Im Prinzip finde ich ihn cool als Idee, in der Praxis nutze ich ihn allerdings nicht, das klappt mit den Fingern auch noch ganz gut. Viel interessanter fand ich das zweite Gadget, Sakrotank in klein für die Finger!

Bisher hatte ich immer kleine Tücher mit für die Finger, allzu oft waren die aber auch über die Zeit ausgetrocknet so dass sich nicht mehr funktionierten. Dann hatte mir die unsichtbare Heike mal eine Flasche Sakrotan in den Rucksack gepackt, aber da hatte ich immer etwas Sorge dass die kaputt oder auf geht und dann der ganze Rucksack eingesaut ist. Blieb noch die Flasche Wasser, aber Wasser reicht halt manchmal nicht. da finde ich dieses Mini-Sprühfläschchen eigentlich noch besser als im ersten Moment gedacht! Und dazu noch ein bisserl Papier, in Plastik-Tütchen gesichert gegen auslaufen, das hat schon was. Und dabei einfach schön klein!

Also ich finde die Idee gelungen und werde beim nächsten Treffen mal 1 Fläschchen zum Testen kaufen denn ich glaube das ist praktischer als ich im ersten Moment gedacht hätte. Diese Flasche war geschenkt, daher geht sie auch in die Verlosung, aber ich werden zum Testen noch eine kaufen und dann irgendwann noch mal berichten.

Ach ja, durchaus erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache der Wiederverwendung, das Fläschchen ist auffüllbar. Wie praktikabel das ist kann ich noch nicht sagen, aber das werde ich mir dann auch noch mal anschauen.

Auf jeden Fall ist somit schon mal ein Mini-Gadget-Paket für unser Event gepackt 😎 Damit dann auch genug der Werbung 😉

Cachen mit Handy ist doof – Legenden

Wenn ich so manchmal auf Twitter und Facebook so lese was irgendwelche (sorry) Schwachköpfe da als scheinbares Wissen von sich geben wird mir wirklich schlecht. Es geht hier mal nicht darum ob Handy oder GPS besser sind. Für beides gibt es Argumente, dazu ist es oft eine persönliche Vorliebe und hängt auch vom Einsatzzweck ab. Aber ein paar Behauptungen sind so dumm das sie halt schon weh tun.

Der Empfang vom Handy wäre schlechter

Schwachsinn, nichts anderes. Fragt man nach einem aktuellen Beleg dafür kommt auch meist nur dümmliches Gestammel. Die benutzen heute meist den gleichen Chipsatz und die Software dazu haben die Hersteller mittlerweile locker im Griff. Da steht es meist eher unentschieden, d.h. beide Geräte-Arten nehmen sich nichts. Bei vielen Handy-Tests, z.B. notebookcheck.com, wird sogar das Handy-GPS gegen ein Garmin Edge getestet und die Vergleich gehen mal für, mal gegen das Handy aus und selbst das nur sehr knapp, die Technik ist einfach für Handy und GPS-Gerät ausgereift.

Wenn kein Handy-Empfang dann alles doof

Nein, ebenfalls Schwachsinn denn es gibt jede Menge Software die offline genauso gut funktioniert wie ein GPS-Gerät. D.h. ob da Empfang ist oder nicht ist belanglos. Im Gegenteil, wenn Empfang da ist kann ich z.B. mit Locus Live sogar noch schauen ob ein neuer Cache raus gekommen ist seit der letzten PQ. Da sieht ein GPS-Gerät dann mal so richtig alt aus.

Handy ist ganz dolle empfindlich

Wenn ich Zeltnägel in den Boden hauen will mag das sein. Ansonsten soll mir mal einer zeigen was ein GPS mehr aushält als ein Outdoor-Handy oder ein normales Handy in richtiger Outdoor-Hülle!

Aber der Akku, da ist doch wenigstens doof?

Nein, die Handys halten heute auch länger. Mein Motorola mit extra Akku-Aufsatz hält locker einen Cache-Tag durch. Einzig wenn alle kann ich halt nicht mit AA Batterien so ganz locker weiter machen. Die Frage ist wie viele Cacher wirklich mehr als 12 Stunden am Stück cachen gehen ohne Auflademöglichkeiten oder Powerbank?!

Fazit

Ich mag GPS-Geräte, hatte selber noch lange ein Garmin Montana. Ich halte es auch für falsch die abschreiben zu wollen denn spätestens bei mehrtägigen Wanderungen habe ich immer ein GPS-Gerät als Fallback dabei. Aber diese ganze Mythen warum ein Handy so schlecht wäre sind schlicht veraltet. Und nur weil einige Dummbratzen meinen sie müssten ihr teuer bezahltes GPS-Gerät irgendwie rechtfertigen werden sie nicht wahrer. Also bitte, hört mit diesen dummen Geräte-Klassen-Kriegen auf, damit zeigt ihr höchstens dass ihr keine Ahnung habt. Sorry für die deutlichen Worte, aber es nervt einfach.

Geocaching mit Fahrzeug

Es ging mal wieder auf Cache-Tour, dieses mal mit dem Motorrad. Da dachte ich mir, wäre doch passend mal über die Cache-Fahrzeuge zu schreiben.

Ich kann natürlich nur von mir ausgehen, da wäre dann Auto, Fahrrad, Klapprad, Öffis, Motorrad und Motorroller. Eigentlich ja schon mal eine gute Auswahl, also kaum was zu beschweren.

Öffis können wir am schnellsten abhaken, für mich keine wirkliche Alternative. Die fahren unzuverlässig sind häufig überfüllt und wenn ich gar noch ein Fahrrad mitnehmen will darf ich nur zu gewissen Zeiten fahren. Dazu sind sie für einzelne Fahrten auch noch unverhältnismäßig teuer. Also ja, kann man machen, mir aber einfach viel zu umständlich.

Klapprad habe ich eine ganze Zeit über genutzt, ein Birdie. Das hatte den Vorteil auch in den Kofferraum eines Cabrios zu passen, das hatten wir damals noch in Nutzung. Das ist schon recht brauchbar und fährt sich nahezu wie ein Großes. Bei mehreren Caches hintereinander ist es sogar gegenüber einem richtigen Fahrrad im Vorteil da man schneller runter und wieder rauf ist, das ist tatsächlich angenehmer. Habe ich etliche Jahre genutzt aber irgendwie ist die Fahrrad-Nutzung dann doch wieder eingeschlafen, warum kann ich nicht mal genau sagen. Das Birdie gibt es noch, steht aber einsam und ungenutzt herum. Dennoch, also Cache-Mobil nicht zu unterschätzen und kann sogar in der Bahn mitgenommen werden zu Zeiten wo ein normales Fahrrad verboten ist.

Ein normales Fahrrad? Da habe ich ein Böttcher mit dem ich sehr zufrieden bin. Damit macht Cachen durchaus Spaß, selbst die Biltema bekomme ich an der Stange befestigt so dass ich sie mitnehmen kann. Es fährt sich vor allem doch ein Stück Erwachsener als ein Faltrad und hat eben etwas mehr Platz, sie Biltema, die bekomme ich auf dem Faltrad nicht mit. Dafür ist der Transport halt aufwändiger, bei den Öffis nicht immer und ans Auto muss schon ein Fahrrad-Träger. Auch ist das Auf- und Absteigen etwas schwerer. Hört sich komisch an? Ja, aber wenn man beim 10. Cache ist merkt man das schon. Für mich zur Zeit oft das Fahrzeug der Wahl wenn es um Caches geht die für mich von daheim aus mit dem Fahrrad zu erreichen sind, also so bis maximal 10 Kilometer Fahrstrecke.

Auto? Klar, sozusagen die Allzweckwaffe, vor allem auch bei nicht so prickelndem Wetter. Unabhängig, gute Transportmöglichkeiten, alles tutti!? Naja, bei Stau sieht es dann schon wieder anders aus und oftmals ist das Abstellen auch so eine Sache, in der Stadt z.B. kaum zu nutzen. Dazu natürlich auch schlicht ein teures Fahrzeug, sowohl im Kauf als auch im Betrieb. Und nach 3-4 mal aussteigen habe ich oft gar keine Lust mehr noch mal anzuhalten.

Kommt das Motorrad. Ist schon mal in Kauf und Betrieb erheblich günstiger als das Auto und bei schönem Wetter macht es auch noch richtig Spaß. Dazu ist Stau nicht so tragisch da man meist dran vorbei kommt und Parken eh ein Witz. Aber auch hier ist das Auf- und Absteigen auf Dauer gar nicht so unanstrengend. Dazu kommt dass man meist in Motorrad-Klamotten unterwegs ist die auch nicht bei jedem Wetter der Knaller sind und Motorrad-Stiefel sind nicht so der Bringer für das Ablaufen von Reststrecken zum Cache. Also ja, macht Spaß, aber eher für Caches die dicht an der Straße liegen. Ich nutze es im Sommer tatsächlich sehr häufig zum Cachen, allerdings meist für Caches die mehr als 20 Kilometer entfernt sind und wirklich nah der Straße liegen. Warum 20 Kilometer? Weil bis zu der Entfernung mein aktueller Favorit zieht, der ->

Motorroller. Ich habe einen Honda Roller mit 150 ccm. Der hat den Vorteil so langweilig und schlicht auszusehen wie ein 50er Roller und damit hat er sozusagen direkt ein Pal-Feld 😎 Der Roller ist mit tatsächlich mit seinen max 115 km/h und doch eher gemäßigter Beschleunigung einfach zu langsam für lange Strecken, aber für Touren bis 20 Kilometer passt er wie Arsch auf Eimer. Kauf ist schon nicht wirklich teuer, Unterhalt ein Witz. Versicherung irgendwie 50 Euro im Jahr, Spritverbrauch bei 2,5 Liter. Abnutzen tut auch nicht viel. Dazu sitzt man aufrecht und durch eine Kopf-hohe Rentnerscheibe vorne bekommt man selbst von schlechtem Wetter wenig ab. Auf- und Absteigen sind so einfach wie bei keinem anderen Fahrzeug da man ja sozusagen nur den Fuß minimal verschiebt und senkt und schon steht man. Mein Roller hat sogar ein Start-/Stop-System so dass ich anhalte, absteige und direkt zum Cache gehe, der Roller schaltet sich ja selber aus. Danach aufsteigen, Gas geben und er fährt wieder an, ein Gedicht. Dazu fällt man nirgends auf, mit dem Motorrad z.B. sieht das schon anders aus.

Fazit?!

Gibt es kaum denn hier wird bei vielen wohl einfach die persönliche Vorliebe entscheiden. Bei mir ist es wie gesagt zur Zeit der Motorroller aus den oben genannten Gründen. Aber vielleicht ist es ja für diejenigen die nur mit dem Auto unterwegs sind, gern auch auf verbotenen Feldwegen, eine Anregung mal über ein anderes Fahrzeug zum Cachen nachzudenken. Von Suzuki gibt es z.B. einen 110 ccm Motorroller der mit Auto-Führerschein gefahren werden darf der gerade mal 2000 Euro kostet. Wenn ich sehe was sich Geocacher so gönnen dürfte das für manchen locker machbar sein.