Rother oder was, Wanderungen finden

Vor unserem Kreta-Urlaub hatten wir natürlich auch mal geschaut welche Wandervorschläge es hier denn so gibt, Geocaching ist uns auf der Insel qualitativ zu schwach um da wirklich gut weiter zu helfen. Und da stößt man natürlich unter anderem immer auf Rother. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Buch von denen für die Azoren gekauft und die Erfahrungen waren da eher nicht so richtig gut. So gab es z.B. eine mittelschwer eingestufte Wanderung bei der wir irgendwann abbrachen weil es lebensgefährlich wurde. Weder Beschreibung noch Einstufung wurde dem gerecht was uns vor Ort erwartete. Andere Wanderungen passten wiederum so einigermaßen, waren aber auch nur bedingt überzeugend. Aber erstaunlich viele schwören auf die Touren von Rother, so entschlossen wir uns wieder mal ein Buch, dieses mal also Kreta, zu kaufen. Auch die downloadbaren GPX-Dateien sind natürlich eine gute Sache. Allerdings hatten wie auch bei anderen Seiten geschaut, u.a. Outdooractive. Das waren auch die einzigen wo wir überhaupt noch etwas brauchbares gefunden haben, der Rest lockte mit Kleinkram und wollte dann gleich so richtig viele Euros für mehr.

Wie der Zufall so spielt ergab sich nun auf Kreta die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen Geocaching, Rother und Outdooractive, die Myli-Schlucht. Denn hier gibt es Caches, eine Tour von Rother und eine von Outdooractive.

Geocaching können wir recht zügig abhaken. 3 Caches, davon konnten wir einen nicht finden. Die Qualität der Dosen auf Kreta ist allgemein eher bescheiden, das soll hier aber nicht Thema sein. Die 3 Dosen zeigen einem drei Orte an die man eh gekommen wäre selbst wenn man die Wanderroute die vor Ort angeschlagen ist genommen hätte. Oder anders gesagt, Geocaching hätte einem hier wenig gezeigt und viel verpassen lassen. Das haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern in Kreta schon öfter festgestellt.

Rother hat hier die Tour 37 ausgeworfen. In den Anforderungen spricht man hier von gut ausgetretenen Pfaden und Spaziergang. Dann wird der 4,8 km lange Weg beschrieben und am Ende darauf verwiesen ein Taxi zu nehmen wenn man nicht den gleichen Weg zurück gehen möchte. Eine der schönsten, versteckt gelegenen Kirchen wird dabei auf dem Track komplett ignoriert. Die vielen Brücken die seltsamerweise oft nur einen Aufgang haben und auf der anderen Seite einfach in der Luft enden werden auch nicht erwähnt… Bei uns war es so dass wir am Ende der Wanderung festgestellt haben das Trekking-Stiefel angebrachter gewesen wären als Wanderstiefel da der Untergrund doch teils recht anstrengend war.

Der GPX-Track von Outdooractive war sehr ähnlich dem von Rother, hatte aber zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen wurde eine kleine sehr versteckte Kirche mit angelaufen die man durchaus als kleines Highlight der Wanderung sehen konnte. Zum anderen war es als Rundweg angelegt, d.h. dort wo Rother endete ging es hier weiter und parallel zur Schlucht zurück. Eine teils anstrengende Strecke durch mangelnden Schatten aber dennoch durchaus laufenswert mit ebenfalls 2 sehr schönen Kirchen und einigen schönen Aussichten. Die Beschreibung hier wesentlich umfangreicher und auch passender zu dem erlebten.

Fazit?! Geocaching bleibt für uns immer eine Möglichkeit für Entdeckungen, nur eben nicht so sehr auf Kreta. Rother Versuch 2 genauso mau wie Versuch 1, wahrscheinlich kein Versuch 3 mehr. Outdooractive werden wir im Blick behalten, die haben hier wirklich ganze Arbeit abgeliefert, toller Track mit passender Beschreibung, so sollte es doch eigentlich sein.

Cache-Kunst oder kann das weg?

Heute war ich mal wieder auf Cache-Runde. Bzw. ich war mal cachen und habe einen Teil von einer Cache-Runde gemacht. 13 Stück waren es am Ende, dann habe ich erstmal aufgehört weil die Anzahl für mich wirklich genug ist, egal ob die nun gut waren oder nicht.

Und wieder einmal war es so ein Erlebnis zwischen „was Besonderes“ über das man sich freuen kann und „funktioniert nur leider nach kürzester Zeit nicht mehr“ was dann nur noch nervig ist. Ich möchte die Runde hier gar nicht im einzelnen aufführen, nicht dass der Owner sich noch angegriffen fühlt oder so. Deshalb auch keine Bilder. Ich will auch gar nicht klug daher reden wie man es besser macht sondern einfach nur mal beschreiben wie solche Caches so auf den Cacher wirken können.

Es fing mit einem leichten Cache an der in so ca. 4-5 Meter Höhe aufgehängt war. Das war an sich ok, nur die Einstufung D3, T3 war schon mal sehr schräg. Der Cache war nämlich völlig offen zu sehen und damit vom Suchwert max. D1. Die T-Wertung hingegen noch weiter neben der Spur denn ohne Hilfsmittel nicht machbar, mit Hilfsmittel eher T1,5 und da Hilfsmittel (Biltema) D5. Aber D5 für Biltema scheinen die meisten immer noch nicht begriffen zu haben und nehmen meist D4,5 warum auch immer. Hier lagen aber genug Hilfsmittel herum dass man auch so an den Cache kommen konnte. Also ich hätte ihn wirklich einfacher eingestuft. Aber das finde ich nicht weiter tragisch, eher so ein Anmerkung am Rande.

Weiter ging es zum nächsten Cache, eine kleine Bastelei. Erst muss man ein Zahlenschloss öffnen, die Kombination ist verschlüsselt im Listing, das war völlig ok. Dann öffnet man einen Kasten und auf einem Bild soll man nun Magneten verteilen und wenn die alle richtig sind öffnet sich die Box. Im Kasten auch ein Text anhand dessen man heraus findet wo die Magneten hin gehören. Wirklich gut gemacht, D3,5 allerdings arg hoch, T2,5 erschloss sich mir gar nicht da völlig frei zugänglich. Der Cache wurde im März diesen Jahres gelegt. Problem, die 5 Magneten waren an Bändchen befestigt und die waren völlig vertüdelt wodurch es sehr schwer war sie auf dem Bild zu verteilen, ewig riss man wieder einen anderen Magneten ab. Dazu fielen aus einem Teil schon die Magneten heraus weil die Verklebung nicht mehr hält. Dazu sind die Gegenstücke hinter dem Bild offensichtlich zum Teil auch nicht mehr ganz ok, überall wollten die Magneten nicht gleich halten. Dazu war es ja eine geschlossene Box, das sorgte wiederum dafür dass die ganze Zeit irgendwelches Getier, Hauptsächlich Ohrenkneifer, aus allen Ritzen kamen. Schön gemacht, schön umgesetzt, nur nach 1/2 Jahr schon alles recht ausgeleiert.

Weiter ging es zu einem recht großen Steinhaufen. Mitten drin, etwas versenkt, ein kleiner runder Stein an dem der Petling befestig ist. Nur zu finden wenn man ihn anhebt. Anders gesagt, man muss absolut JEDEN Stein anfassen um fündig zu werden. Speziell für Hobby-Einsteiger dürfte das die Hölle sein. Übrigens D1,5. Auf den Wertungen reite ich jetzt mal nicht weiter rum, das ist einfach keine Stärke des Owners.

Dann ein Regenrohr im Boden, offen zu sehen. Öffnen und siehe da, unten ein Griff. Also rein den Arm und — schwups habe ich das ganze Rohr am Arm und aus dem Boden da es dort wirklich sehr schwächlich angebracht war und der eigentliche Mechanismus schon reichlich klemmte. Dauerte somit etwas länger da ich das Rohr erstmal wieder verbauen musste.

Dann folgten zwei Caches die ich fast schon absurd fand, es waren Gedenktafeln für zwei geklaute Basteleien aufgehängt?! Im Ernst, eine Tafel und die hatte ein Loch in dem jetzt ein Petling hing, der jetzt der Cache ist. Mit einem Text an den „Entwender“ um in Kontakt zu kommen. Den Text fand ich eigentlich eine gute Idee, die Gedenktafel an sich eher etwas schräg. Aber warum nicht. Der Petling hingegen gefiel mir sogar richtig gut, so war der Cache wenigstens schnell zu machen 😎

Nun folgte ein Cache der von mir einen Favoriten-Punkt bekam. Zwischen zwei Bäumen eine Wäscheleine die man bewegen kann und dann kommt ein Holzflugzeug mit Petling auf einen zu. Den fand ich wirklich gut, ein guter Gag an abgelegener Stelle und der Cacher hat einen Ah-Effekt ohne das rumwursteln zu müssen.

Es folgte die nächste Bastelei, ein Kasten aus dem x Fäden hingen und einer davon öffnet den Kasten. Drin dann der Petling mit einem Zahlenschloss gesichert dessen Code im Listing raus zu bekommen ist. Gut gemacht, der Haltemechanismus wirkt aber schon etwas mitgenommen.

Aus zum nächsten, Regenrohr, fast 2 Meter hoch mit einer Klappe oben. Von hinten Löcher drin über die man etwas nach oben jonglieren muss damit sich die Klappe öffnet. Da hatte ich Glück, als ich die Stäbe für die Löcher nahm fiel die Klappe auf. Der Verschluss bereits so ausgejackelt dass er nicht mehr hält. Für mich ok, sparte mir erneut die Arbeit.

Nun kam etwas wo man eine Kugel oben rein tut und dann verschieden Knöpfe drehen muss. Ich habe das Ganze nicht mal verstanden als ich es auf hatte. Mit einigem Gedrehe ging die Klappe zum Glück auf. War wirklich Glück, würde ich kaum noch einmal hin bekommen.

Folgte Ü-Eier angeln ein einem Regenrohr, hier funktionierte zum Glück alles und die Anzahl hielt sich in Grenzen, insgesamt durchaus nett gemacht.

Nun im Dorf am Info-Schild noch ein Fake-Holzstück finden. Vorher eine Niete im Mülleimer-Rohr dann klappte es doch noch. Das mit den Nieten finde ich ehrlich gesagt immer völlig daneben, das Versteck an sich war aber gut gemacht. Ist halt nur mitten im Dorf und einigen wurde wohl schon vom Bauern geholfen. Mein Ding ist es nicht wenn die Anwohner einem helfen wollen, aber nun gut.

Zum Abschluß dann noch ein Fake-Stein unter dem Mülleimer neben einer Bank, gut gebaut das Teil. Nur die Location… Solange nix ekliges im Müll ist geht es aber.

Nach der Runde war ich dann wirklich unentschlossen wie ich selbige nun finden soll. Eigentlich ganz nett, aber wenn überall nur ein Petling hinter dem Baum gelegen hätte wäre ich wahrscheinlich auch ganz zufrieden denn die Runde war in einer wirklich schönen, einsamen Gegend was mir schon nahezu reicht. So habe ich mich bei dem einen oder anderen Cache einen Tick mehr gefreut weil er schön gemacht war, bei dem einen oder anderen Cache aber auch geärgert weil ich ewig rumpulen musste da er witterungsbedingt nicht mehr richtig funktioniert. Für meinen Geschmack lohnt der Aufwand der komplizierten Caches nicht so wirklich, wohlgemerkt für MEINEN Geschmack. Hinzu kommt das Owner solcher bastel-intensiven Caches oftmals auch noch schnell beleidigt sind wenn man nicht mindestens 1-2 Favoriten gibt und erst gar kein Verständnis hat wenn man bei ihren Basteleien nicht in heillose Verzückung gerät. Aber bei manchen Cachern, wie auch bei mir, ist halt der Weg das Ziel und die sind dann halt nur bedingt begeistert wenn sie dann vor Ort irgendwelche Geschicklichkeits-Übungen/Tests machen müssen. Am besten noch bei Wind und Regen.

Kurz und gut, hier hat sich einer richtig Arbeit gemacht, ohne wenn und aber! Mir hätten allerdings auch ein paar Petlinge gereicht, an manchen Stationen wären die mir sogar wesentlich lieber gewesen. Und zur Titel-Frage – kann bleiben, aber dann auch nicht ewig nölen sondern durchgehend pflegen und gangbar halten.

Geocaching – ruhig ist es geworden

Vielleicht liegt es auch daran dass nach nun fast 15 Jahren das Hobby bei uns nicht mehr ganz so weit vorne steht, vielleicht liegt es am zur Zeit doch sehr, sehr heißen Wetter, vielleicht liegt es an der Urlaubszeit, so richtig kann ich es gar nicht einschätzen. Und nein, ich werde mich hier nicht einreihen in die unendlichen Stimmen die meinen Geocaching wäre tot, für mich ist es eher weiter im Wandel.

Ich habe das Gefühl das die Cacher früher echte Fans waren für die Geocaching weniger eine lose Freizeitbeschäftigung war sondern ein wirkliches Hobby, mit allen Auswüchsen die dazu gehören. Also schon fast fanatische Züge was die Ausübung des Hobby betraf, überzogene Ausrüstung und auch mal heftige Auseinandersetzungen. Heute scheint mir die Mehrheit das Hobby nur noch als Animationsmöglichkeit zu nutzen, d.h. wie es gedacht ist, was daraus wird, alles nicht so wichtig. Klingt jetzt eigentlich negativer als gemeint, vielleicht ist das ja die viel bessere Sichtweise!

Auffällig ist für mich einfach dass in den Gruppen die ich in Facebook in Bezug auf Geocaching noch abonniert habe eigentlich wenig bis gar nichts mehr passiert. Und die paar Fragen und Einwürfe die da noch kommen sind eher dergestalt dass die Autoren wahrscheinlich vor 3-4 Jahren noch aus der Gruppe geprügelt worden wären 😉 Auch auf Twitter ist es ruhiger geworden obwohl das Thema Geocaching hier eher noch mal eine Rolle spielt. Zu den Podcasts kann ich wenig sagen da ich die schon länger nicht mehr höre, da fehlt also Wissen für eine Einschätzung, aber sehr viele sind es ja auch dort nicht mehr. Auf YouTube schaue ich selten und was ich da finde hat für mich eher was von Leuten die mit nassen Fingern in die Steckdose gefasst haben, also viel zu hektisch und zu oft völlig inhaltsleer. Auch die Blogs haben einen überschaubaren Content zur Zeit, da freut man sich richtig wenn JR sich mal wieder aufregt 😎

Woran mag es liegen? Bei mir selber merke ich dass mich auch die großen Aufreger in der Community langsam nicht mehr wirklich aufregen weil doch eh jeder macht was er will. Immerhin haben mittlerweile so viele Cacher so viele Punkte dass die Punkte-Jägerei sich eh kaum noch lohnt. Und Powertrails scheinen zwar immer noch das Einzige zu sein was wirklich große Mengen Cacher zieht aber auch da haben wohl nicht mehr so viele Owner Spaß dran ihre Dosen per Tennis-Kanone in die Wildnis zu schießen da der Ruhm dafür sich ja auch eher in engen Grenzen hält 😎

Events, nun ja. Wenn es nicht gerade ein wichtiges Abziehbildchen gibt scheint mir die Menge eher gleich geblieben als gestiegen?! Und sehr große Events scheinen auch nicht mehr so extremen Hype zu erzeugen. Würde mich auch nicht wundern, mittlerweile kann doch das Event eh so gut sein wie es will, es wird am Ende dann ja doch in der Luft zerrissen. Eigentlich doch gar nicht schlimm, 3 oder 4 Tage nach dem Event weiß doch eh niemand mehr wie die Namen der Owner lauten, wenn sie es überhaupt je wussten.

Bei mir kommt das Gefühl auf der Wandel geht weiter und zur Zeit wandelt sich das Hobby vom Hobby zum Verbrauchs-Amüsement. D.h. man nutzt das Angebot bis man nach kurzer Zeit keine Lust mehr hat und lässt es dann auslaufen. Ist das eigentlich schlimm? Ja und nein. Ich kann die Leute verstehen, oftmals wurde ihnen das Hobby förmlich aufgedrängt, dann ist es am Anfang spannend. Als nächstes der Versuch das Hobby noch spannender zu gestalten und noch etwas höher, weiter, schneller und dann die Erkenntnis es ist halt im Grundsatz doch nur Dosen suchen.

Vielleicht sehe ich das aber auch alles nur ganz falsch 😉 Ist mir letztlich auch egal, ich schaue mir interessiert weiter an wohin sich das Hobby so entwickelt denn bisher habe ich im Großen und Ganzen immer noch Spaß daran durch die Wälder zu streifen und Dosen zu suchen.

Favoritenpunkte – wie Händeln?

Tja, wie bei fast jedem Thema gibt es auch hier gerne mal Diskussionen über den Einsatz der Favoritenpunkte. Bei Groundspeak kann man auf Englisch und Deutsch nachlesen was dort damit gemeint ist.

Es gibt wohl im Großen und Ganzen zwei Meinungen

  1. Favoritenpunkte werden vergeben und sollen dann beim Cache bleiben da sie sozusagen ein Lohn für den Owner sind.
  2. Favoritenpunkte hole ich zurück wenn ein Cache archiviert wird weil er dann ja nicht mehr suchbar ist.

Wenn man mal das übliche geblubber wie „Leichenfledderei“ und ähnlich dümmlichen Vergleichen beiseite lässt kann man sicherlich beide Sichten erst einmal verstehen.

Für mich ist es recht klar, Favoritenpunkte sind nichts anderes als ein Bewertungssystem das Groundspeak eingeführt hat nachdem sich zeigte das Tools wie GCVote durchaus gut angenommen wurden. Statt nun GCVote zu übernehmen musste etwas eigenes her und dadurch entstanden die durchaus diskutablen Favoritenpunkte die auch nicht jeden überzeugen. Aber sie entstanden vor allem als Bewertungs- und Empfehlungs-System.

Daher ist es für mich ganz normal ab und an mal zu schauen und archivierten Caches den Favoritenpunkt zu entziehen da meinen Favoriten-Liste als Empfehlungs-Liste völlig unübersichtlich würde wenn da lauter archivierte Caches drauf wären. D.h. für mich ist das Entfernen von FPs bei archivierten Caches nichts anderes als eine Pflege der Liste. Und wer den Groundspeak-Text dazu liest wird schnell feststellen dass der Owner dort bei „Was sind Favoritenpunkte“ gar nicht vorkommt! Diese Fabel dass Favoritenpunkte der Lohn für den Owner wären ist also letztlich genau das, eine Fabel!

Dennoch kommen immer wieder mal Cacher auf die Idee Favoritenpunkte von Caches wieder zu entfernen wäre nicht in Ordnung, gerade wieder auf Twitter eine Diskussion verfolgt. Für mich wäre eine zwangsweise Bindung an einen Cache völlig sinnlos. Vermutlich würde das bei kreativen Owner gar zum Listing-Recycling führen. D.h. neuer Cache unter altem Listing um die Favoritenpunkte zu behalten. Genauso kann es doch sein dass mir ein Cache der mir gut gefallen hat plötzlich kleine Änderungen bekommt die mir gar nicht gefallen und dann könnte ich den Favoritenpunkt nicht entziehen? Für ich würde eine derartige Bindung vor allem eins bedeuten, ich würde die schlicht gar nicht mehr nutzen. Ähnlich ging es mir schon mit Coins und TBs, als die Discover-Möglichkeit eingeführt wurde, die ich bis heute überflüssig finde, war für mich das Thema erledigt. Sowohl in auf die Reise schicken als auch transportieren. Und zu guter Letzt ist es eh ganz einfach, Groundspeak ermöglicht explizit ein „Remove“ und damit ist dann eigentlich schon alles gesagt 😎

Fazit

Ich denke es ist eine sinnlose und überflüssig Diskussion da Groundspeak das Ganze ja selber als Bewertungs- und Empfehlungs-System sieht und nicht als Owner-Belohnung und daher ist es mehr als unwahrscheinlich dass sich etwas ändern wird. Obwohl – für mich hat die immer mal wieder aufflammende Diskussion immerhin den Effekt dass ich dann daran erinnert werde mal wieder die Favoritenliste zu pflegen 😉

Cache-Highlight im Harz

Wir waren ja mal wieder im Harz, dieses mal in Schierke und Umgebung, um uns Stempel der Wandernadel zu erwandern. Es war mal wieder schön, wie eigentlich immer wenn wir Kurzurlaub im Harz machen. Und ich will auch nicht den xten Bericht schreiben was wir alles gemacht haben, dürfte für andere nur bedingt spannend sein.

Aber wenn es schon ein Cache-Highlight gab dann möchte ich den hier wenigstens nennen, sozusagen als Tipp für andere Cacher die es hier in die Ecke verschlägt. Der Cache liegt zwischen Schierke und Elend und wer von Schierke aus kommt kann gut den Cache „Wassercache #3“ mitnehmen der auch eine nette Herausforderung darstellt. Das Highlight ist dann aber klar der Cache „Elendsburg„. Der ist eigentlich ein Prototyp für einen Cache denn er erschlägt klar die Herausforderung „der Weg ist das Ziel“ als auch „coole Location“. Eine Location die man ansonsten kaum finden wird denn sie ist nicht wirklich ausgeschildert und den Weg dahin muss man auch erst einmal finden, der ist allein schon recht abenteuerlich, vor allem wenn man aus Norden kommt!

Der Cache an sich ist gut und nicht allzu schwer zu finden, also an sich 08/15. Aber hier zählt halt Weg und Location und wer darauf wert liegt der ist hier richtig. Unsere Empfehlung hat er auf jeden Fall und unseren Favoritenpunkt hat er auch bekommen.

Geocaching mit Fahrzeug

Es ging mal wieder auf Cache-Tour, dieses mal mit dem Motorrad. Da dachte ich mir, wäre doch passend mal über die Cache-Fahrzeuge zu schreiben.

Ich kann natürlich nur von mir ausgehen, da wäre dann Auto, Fahrrad, Klapprad, Öffis, Motorrad und Motorroller. Eigentlich ja schon mal eine gute Auswahl, also kaum was zu beschweren.

Öffis können wir am schnellsten abhaken, für mich keine wirkliche Alternative. Die fahren unzuverlässig sind häufig überfüllt und wenn ich gar noch ein Fahrrad mitnehmen will darf ich nur zu gewissen Zeiten fahren. Dazu sind sie für einzelne Fahrten auch noch unverhältnismäßig teuer. Also ja, kann man machen, mir aber einfach viel zu umständlich.

Klapprad habe ich eine ganze Zeit über genutzt, ein Birdie. Das hatte den Vorteil auch in den Kofferraum eines Cabrios zu passen, das hatten wir damals noch in Nutzung. Das ist schon recht brauchbar und fährt sich nahezu wie ein Großes. Bei mehreren Caches hintereinander ist es sogar gegenüber einem richtigen Fahrrad im Vorteil da man schneller runter und wieder rauf ist, das ist tatsächlich angenehmer. Habe ich etliche Jahre genutzt aber irgendwie ist die Fahrrad-Nutzung dann doch wieder eingeschlafen, warum kann ich nicht mal genau sagen. Das Birdie gibt es noch, steht aber einsam und ungenutzt herum. Dennoch, also Cache-Mobil nicht zu unterschätzen und kann sogar in der Bahn mitgenommen werden zu Zeiten wo ein normales Fahrrad verboten ist.

Ein normales Fahrrad? Da habe ich ein Böttcher mit dem ich sehr zufrieden bin. Damit macht Cachen durchaus Spaß, selbst die Biltema bekomme ich an der Stange befestigt so dass ich sie mitnehmen kann. Es fährt sich vor allem doch ein Stück Erwachsener als ein Faltrad und hat eben etwas mehr Platz, sie Biltema, die bekomme ich auf dem Faltrad nicht mit. Dafür ist der Transport halt aufwändiger, bei den Öffis nicht immer und ans Auto muss schon ein Fahrrad-Träger. Auch ist das Auf- und Absteigen etwas schwerer. Hört sich komisch an? Ja, aber wenn man beim 10. Cache ist merkt man das schon. Für mich zur Zeit oft das Fahrzeug der Wahl wenn es um Caches geht die für mich von daheim aus mit dem Fahrrad zu erreichen sind, also so bis maximal 10 Kilometer Fahrstrecke.

Auto? Klar, sozusagen die Allzweckwaffe, vor allem auch bei nicht so prickelndem Wetter. Unabhängig, gute Transportmöglichkeiten, alles tutti!? Naja, bei Stau sieht es dann schon wieder anders aus und oftmals ist das Abstellen auch so eine Sache, in der Stadt z.B. kaum zu nutzen. Dazu natürlich auch schlicht ein teures Fahrzeug, sowohl im Kauf als auch im Betrieb. Und nach 3-4 mal aussteigen habe ich oft gar keine Lust mehr noch mal anzuhalten.

Kommt das Motorrad. Ist schon mal in Kauf und Betrieb erheblich günstiger als das Auto und bei schönem Wetter macht es auch noch richtig Spaß. Dazu ist Stau nicht so tragisch da man meist dran vorbei kommt und Parken eh ein Witz. Aber auch hier ist das Auf- und Absteigen auf Dauer gar nicht so unanstrengend. Dazu kommt dass man meist in Motorrad-Klamotten unterwegs ist die auch nicht bei jedem Wetter der Knaller sind und Motorrad-Stiefel sind nicht so der Bringer für das Ablaufen von Reststrecken zum Cache. Also ja, macht Spaß, aber eher für Caches die dicht an der Straße liegen. Ich nutze es im Sommer tatsächlich sehr häufig zum Cachen, allerdings meist für Caches die mehr als 20 Kilometer entfernt sind und wirklich nah der Straße liegen. Warum 20 Kilometer? Weil bis zu der Entfernung mein aktueller Favorit zieht, der ->

Motorroller. Ich habe einen Honda Roller mit 150 ccm. Der hat den Vorteil so langweilig und schlicht auszusehen wie ein 50er Roller und damit hat er sozusagen direkt ein Pal-Feld 😎 Der Roller ist mit tatsächlich mit seinen max 115 km/h und doch eher gemäßigter Beschleunigung einfach zu langsam für lange Strecken, aber für Touren bis 20 Kilometer passt er wie Arsch auf Eimer. Kauf ist schon nicht wirklich teuer, Unterhalt ein Witz. Versicherung irgendwie 50 Euro im Jahr, Spritverbrauch bei 2,5 Liter. Abnutzen tut auch nicht viel. Dazu sitzt man aufrecht und durch eine Kopf-hohe Rentnerscheibe vorne bekommt man selbst von schlechtem Wetter wenig ab. Auf- und Absteigen sind so einfach wie bei keinem anderen Fahrzeug da man ja sozusagen nur den Fuß minimal verschiebt und senkt und schon steht man. Mein Roller hat sogar ein Start-/Stop-System so dass ich anhalte, absteige und direkt zum Cache gehe, der Roller schaltet sich ja selber aus. Danach aufsteigen, Gas geben und er fährt wieder an, ein Gedicht. Dazu fällt man nirgends auf, mit dem Motorrad z.B. sieht das schon anders aus.

Fazit?!

Gibt es kaum denn hier wird bei vielen wohl einfach die persönliche Vorliebe entscheiden. Bei mir ist es wie gesagt zur Zeit der Motorroller aus den oben genannten Gründen. Aber vielleicht ist es ja für diejenigen die nur mit dem Auto unterwegs sind, gern auch auf verbotenen Feldwegen, eine Anregung mal über ein anderes Fahrzeug zum Cachen nachzudenken. Von Suzuki gibt es z.B. einen 110 ccm Motorroller der mit Auto-Führerschein gefahren werden darf der gerade mal 2000 Euro kostet. Wenn ich sehe was sich Geocacher so gönnen dürfte das für manchen locker machbar sein.

Mystery – endloser Diskussionsstoff?!

Die Mystery-Cacherei bietet wahrlich immer wieder Diskussions-Stoff. Oft wirklich nahezu fanatisch geführt. Der Aufreger ist meist das weitergeben von Koordinaten. Witzig dabei, so eine richtige rote Linie zieht jeder woanders, und diese Linie hat eine enorme Breite 😎 Bei mir ist die recht klar definiert, die liegt nahezu bei 0. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Natürlich kenne ich das Gesabbel von „muss man selber lösen“, aber das hört man halt oft von Leuten die dann in der Gruppe Multis machen. Wie sie es da wohl damit halten? 😎 Und wenn sie zu viert Klettern gehen, macht dann jeder jeden Baum oder wechselt man sich da ab?!

Ich mag keine Mystery-Caches und zwar recht konsequent. Habe ich die ersten Jahre auch noch versucht einige zu lösen und auch immer versucht alle zu machen hat das in den letzten Jahren nachgelassen. Kurz, ich habe sie schlicht nicht mehr in der PQ und bekomme sie dadurch im Normalfall gar nicht mehr. Nur wenn die nahe Gegend so völlig abgecacht ist schaue ich auch nach Mystery-Caches und Biltema, liegen in meinem Geschmack auf ähnlichem Niveau. Aber das ist halt Geschmacksache und daher kann ich gut damit leben.

Ich löse nur die ganz einfach Mystery selber, bei den schweren Rätseln schaffe ich es eh nicht. Für manche bin ich einfach zu blöd, für andere fehlt die Schulbildung, sehr viele finde ich meist souverän den falschen Ansatz und nicht selten stellt sich heraus dass man auch anders an den Mystery herangehen kann und er gar nicht so eindeutig wie gedacht ist. Sind dann mal wieder eine gewisse Menge an nahen Mystery-Caches vorhanden schaue ich mal durch wer sie gemacht hat und wenn einer aus einer handvoll Kontakten dabei ist maile ich ihn an und frage nach Koordinaten. Und zwar ohne großes gedruckse da ich bei denen weiß dass sie es entweder ähnlich halten oder zumindest gut damit umgehen können. Meine Güte, letztlich tut das doch auch niemandem weh. Klar, oft genug kommt dann „die Belohnung für den Owner“ und auch das wieder von Leuten die andere einfache Tradis mit Einheits-Logs versehen. Wie immer, jeder baut sich seine eigene Moral und Realität und versucht sie dann anderen aufzudrängen.

Auf die Spitze getrieben wir das dann wenn völlig unlösbare Rätsel gestellt werden die letztlich nichts anderes tun als nette Plätze sinnlos belegen. Oder kann mir jemand erklären was an so einem Cache wie DIESEM sinnvoll sein soll? Ich kenne den Owner und er ist wirklich ein netter, hilfsbereiter Cacher, der Sinn eines solchen Caches erschließt sich mir dennoch nicht. Aber er wird sicher einen Grund haben und so ist letztlich auch dieser Cache sicherlich irgendwie sinnvoll.

Klar, ob nun riesige Listen im Netz mit Lösungen rumgehen müssen ist fraglich, liegt aber letztlich auch wieder nur irgendwo am Rande der roten Linie. Für Groundspeak sogar darüber, die sperren dann auch gerne mal einen Account wenn er zuordenbar ist. Ob das wirklich was bringt? Wenn einfach jeder selber so cachen würde wie er es als gut ansieht und andere einfach cachen lassen würde wie sie es mögen wäre vieles bestimmt entspannter. Das Owner wirklich aufhören Caches zu legen weil ihre Caches auf solche Listen geraten, aus meiner Sicht mehr als fraglich. Nach einer angemessenen Zeit des beleidigt seins kommen sie meist wieder und ansonsten finden sich neue Owner.

Fazit. Vielleicht etwas mehr Gelassenheit von allen Seiten. Die Owner nehmen es hin dass nicht jeder den Mystery selber gelöst hat und die Cacher loggen vielleicht nicht extra provozierend dass sie die Koordinaten abgegriffen haben und dann ist doch alles gut?! Leider nein, ich bin mir sicher, die nächste Diskussion wird nicht lange auf sich warten lassen und schnell wird daraus wieder eine überflüssige Schlammschlacht 😎

Der Berg rief, die Cacher kamen

Nun ist es also schon wieder Geschichte, das Event auf dem Wilseder Berg. Und schön war es, so einfach kann man es fast schon auf den Punkt bringen.

Ich kenne natürlich nicht alle Teilnehmer, aber von denen die ich kenne überraschte mich schon der eine oder andere etwas. Bereits das dritte WA kam vom Glider74 der mit Anreise aus Hannover schon nicht mehr zu den direkten Nachbar-Cachern gehörte und wen freut es nicht wenn Cacher aus vielen Ecken und Enden kommen. Nummer 7 dann hmichel777 der zwar schon vorher einiges hier oben mitgemacht hat, aber eine Anfahrt aus Ecke Frankfurt ist wohl kaum selbstverständlich. Und so ging es dann weiter, einige Cacher aus der Region, aber auch immer wieder Cacher aus diversen Regionen Deutschlands. Also ein durchaus buntes Sammelsurium und das zu einem Event das eigentlich nichts besonderes bietet außer halt die Location und den Weg dort hin, das hatte doch schon mal was.

Wir machten uns dann gegen 18.30 Uhr mit dem Poilettentapir auf dem Weg der tatsächlich dachte er wäre früh genug um Erster zu sein, tja… Den Owner vom OC-Event, den Ritter Ramon ließen wir vorerst mit seinem Schlachtroß am Parkplatz zurück damit er die weiteren Anreisenden einweisen konnte. OC ist übrigens das tote Pferd das ab und an noch ein Wiehern ausstößt 😉 Schon der Aufstieg war von Gefahren gesäumt!

wie man sieht hat mich die Angst derart zittern lassen dass das Bild recht unscharf wurde, war aber wohl eine Kobra!

Oben angekommen wartete bereits tbou auf uns. Der hatte bereits im März sein WA geloggt und saß seitdem vermutlich bereits hier oben 😎 Und dann trafen so nach und nach die anderen Teilnehmer ein und für das OC-Event gab es sogar ein Logbuch. Ok, der Name vom Poilettentapir war nur fast richtig geschrieben, ansonsten aber immerhin überhaupt ein Logbuch. Für Events hier oben ja eigentlich eher untypisch.

Dann gab es auch ein paar Geschenke für den Owner.

von der gesamt anwesenden Brockenfrühstück-Orga
die waren echt liebevoll gemacht

Aber auch für das leibliche Wohl war wieder im Überfluss gesorgt und das alles ohne jede Absprache, da staune ich auch immer wieder nicht schlecht 😎

Und ganz überraschend ließ sich auch der Yeti selber sehen der heute wahrlich reich geworden wäre hätte er für jedes Selfie einen Euro genommen!

So wurde dann auf das eigentliche Ereignis gewartet, den Sonnenuntergang gegen 21.45 Uhr.

Und der kam. Dazu hatten wir noch das Glück dass die Wolken sich zurück hielten und genug Platz ließen für ausreichend ah und oh.

Erst danach löste sich das Event dann langsam auf. Bis wir letztlich daheim waren war es Mitternacht und jede Minute hat sich gelohnt. Sollte der Poiletten-Yeti also irgendwann wieder rufen werden wir mit Sicherheit wieder folgen!

Event Wilsede naht

Jetzt ist es bald wieder so weit, ein besonderes Event naht. Bereit im März hatte ich es hier schon mal erwähnt und nun ist es bald da, wir freuen uns schon drauf. Es geht mal wieder auf den Wilseder Berg zur Yeti-Sichtung 😎 Die zulässige Grenze von 40 Leuten dürfte bereits knapp überschritten sein mit den 36 WAs, aber wollen wir erstmal schauen wer es überhaupt bis oben schafft 😉

Wir fangen schon mal an langsam alles zusammen zu tragen, passendes Bier, passende Schokolade, Nussecken und was es sonst noch so braucht für so einen schweren Aufstieg!

Warum uns das Event am Herzen liegt? Nun ja, hier ist halt ein epochaler Film entstanden

Und natürlich auch die Tatsache dass man hier mal etwas körperliche Bewegung haben muss um den Ort zu erreichen, das hat mir schon immer gefallen. Zumal man hier auch nicht wie auf manch anderem Event, das leider immer mehr verwässert, den zu dicken Hintern mit dem Zug hochbringen lassen kann. Nein, Bewegung ist hier unumgänglich. Das sorgt jedes Jahr immer wieder dafür dass fast nur gleich gesinnte Cacher hier oben aufschlagen und das mögen wir halt. Dabei halten wir uns gar nicht für besser, sondern das ist einfach nur die Variante die wir bevorzugen.

So freuen wir uns also auf ein schönes Event zu ungewöhnlicher Zeit an ungewöhnlichem Ort mit wahrscheinlich ungewöhnlichen Cachern, was will man noch mehr 😉

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.