Ein Wochenende im Harz

Kaum da, schon wieder vorbei. Aber es hat sich, eigentlich wie immer, wieder mal gelohnt. Dieses mal sind wir in Treseburg unter gekommen. Ok, das Ferienhaus war eher so lala, aber wem einfach reicht und dem Ruhe wichtiger als schick ist, der kann hier ganz zufrieden sein. Der Ort war schon große Klasse. Also zumindest für uns, die wir Ruhe lieben. Hier war es schon fast erschreckend wie ruhig es den ganzen Tag war, vor allem direkt nach dem Aufwachen, außer ein paar Vögeln nichts zu hören, ein Traum. Dafür muss man aber zum Einkaufen schon mindestens nach Thale fahren und das dauert auf Grund der sehr serpentinigen Strecke schon ein halbes Stündchen.

Dazu ist die Umgebung rund um Treseburg auch noch was Besonderes, die Natur wechselt hier erstaunlich häufig, überall sieht es wieder anders aus. Nadelwälder, Laubwälder, Wiesen, schroff, lieblich, Wasser, alles ist vorhanden und alles ist wirklich einfach und ergreifend schön! Und die Bode natürlich allüberall in der Umgebung.

Zwei Tage sind wir hier gewandert, ich habe die Tracks mal angehängt für diejenigen die genauer schauen wollen.

Hinfahrt am Freitag, hier wurde der eine oder andere Cache mitgenommen, nicht wirklich was extrem auffallendes dabei. GC4EENQ, Cachers Paradise 13, Owner seit gut 2 Jahren nicht mehr angemeldet gewesen und so sehen die Caches der Runde dann auch aus. Wir nehmen immer mal wieder auf Hin-/Rückfahrt die eine oder andere Dose davon mit weil sie halt nahe an der Autobahn liegen, nicht mehr nicht weniger. Dieses mal war immerhin noch was geboten, während des Signierens kamen diverse Militär-Hubschrauber extrem tief fliegend vorbei. Haben uns aber in Ruhe loggen lassen 😉 Dann war da noch GC5MNY1, Bankensterben IV, eigentlich ganz ok, aber leider hat der Bauer gerade direkt gegenüber Silo abgeladen was den Cache sehr Geruchs-Intensiv sein ließ 😎 Und zu guter Letzt dann noch GC80WTC, Herzlichen Glückwunsch skeleton2013, irgendwie schon eine interessante Location mit sehr schöner Dose, der war wirklich gut.

Samstag war dann der erste Wandertag und wie schon erwähnt, durch die fantastische Umgebung war das ein Gedicht. Kaum gestartet stießen wir auf einen Cache den es gar nicht gibt 😎 Der Stellinger hat uns dann über Twitter informiert dass es sich um den GC5TPY9, Albert-Schomburg-Platz handelt, danke noch mal für die Detektiv-Arbeit! Der Witz ist, die Dose war in deutlich besserem Zustand als die meisten anderen Caches die wir hier so gefunden haben. Ich war kurz versucht den tatsächlich zu loggen, habe es dann aber beim vor Ort Log bewenden lassen. Dann ging es zur ersten Wandernadel, der 66 – Wilhelmsblick. Das war schon ein schöner Beginn, dicht an der Ferienwohnung hat man von hier oben einen schönen Blick. Perfekt wäre es würde man die doofe Straße nicht sehen, aber irgendwas ist ja immer. Es folgte der GC1GY6N, Fummeltunnel, ein wirklich sehr, sehr schöner Cache. Zum Einen zeigt er einem eine besondere Stelle, nämlich einen kurzen begehbaren Stollen, zum Anderen ist das Versteck auch schön gemacht. Eine Taschenlampe ist übrigens angeraten. Es folgte GC72R45, Es war einmal 11 den wir allerdings nicht finden konnten. allerdings war auch viel abgeholzt. Ohne es böse zu meinen ist das aber einfach auch der Typ Cache wo wir uns nicht mehr lange mit Suchen aufhalten da er so gar nichts hat, weder Location noch sonst irgendwas. Folgte gleich noch einer aus der Serie, GC72R45, Es war einmal 12. Ok, immerhin ein hübscher Wirt. Dann endlich wieder eine Stempelstelle, die 65 – Gasthaus Todtenrode. Ein riesiges Gehöft mit Gasthaus das für unseren Geschmack einfach nicht in einen so schönen Wald passt. Dazu sehr laut weil dort halt gearbeitet wird, och nö, nicht so unser. Am Gasthaus gibt es auch einen Multi, GC72RED, Es war einmal 13. Ganz nett, Station 1 war hübsch gemacht, aber da er in die, für uns, falsche Richtung führte haben wir ihn dann doch nicht weiter verfolgt. So ging es weiter zum GC1QAWA, Hasenteich. An sich eine wirklich schöne Ecke, aber schwieriger Weg, die Brücken dort waren nicht mehr recht Vertrauens-erweckend. Dann endlich wieder mal eine Stempelstelle, die 63 – Schöneburg Aussichtspunkt. Für unseren Geschmack die wohl schönste Stempelstelle bisher im Harz, sehr schwer erreichbar (also weit abgelegen), toller Blick, hier kann man echt sitzen und geniessen. Für den Rückweg blieb dann die letzte Stempelstelle, die 64 – Böser Kleef Aussichtspunkt. Wieder ein sehr schöner Blick und eine abgelegene Ecke, wir wurden dieses mal wirklich verwöhnt. Dort liegt auch gleich noch ein Cache, GC1KAT1, Böser Kleef. Er zeigt halt Cachern die Location die keine Wandernadeln machen, nicht mehr, nicht weniger.

Am Ende waren es dann rund 17 km, 5 Stunden, bei ununterbrochenem Dauerregen. Aber die Gegend ist tatsächlich so schön und vor allem auch Abwechslungsreich, das hat uns das tatsächlich nicht mal sonderlich gestört. Hier gibt es die verschiedensten Bäume, raue Ecken, softe Ecken, es ist wirklich alles geboten, von uns die wärmste Empfehlung! Bei der Tour waren wir übrigens froh die GPX mit Rasthütten vom Gründel dabei gehabt zu haben, SEHR zu empfehlen!

Track als GPX

Der Sonntag begann dann vor allem mit einem, mit Sonne! Das war nach dem wirklich nassen ersten Tag schon ein Genuss mal im trockenen zu laufen 😎 Und so ging es gleich auf die Walz, Wandernadel 69 – Sonnenklippe war als erstes Ziel dran. Und das passte schon mal, die Sonne gab heute wirklich alles. Eigentlich sehr schön, aber etwas überlaufen durch ein nahe gelegenes Hotel. Dort starten nämlich reichlich Wanderer und Muggel mit ihren Hunden ihre Spaziergänge und so ist es dort schon recht voll. Also gleich weiter zur 67 – Weißer Hirsch Aussichtspunkt. Und wieder ein fantastischer Blick. Wie schon erwähnt, die Gegend um Treseburg wimmelt förmlich vor wunderschöner Landschaft und tollen Blicken. Hier liegt dann auch unser erster Cache, der GC2DRHX, Weißer Hirsch. Relativ kaputte Dose, irgendwie verfolgt uns so ein Zustand bei Cachen im Harz. Weiter zur Stempelstelle 68 – Pfeil-Denkmal. Ein durchaus sehenswertes Denkmal, vor allem der Hirsch oben drauf sieht beeindruckend aus, wirklich schön anzuschauen. Und wie so oft auch wieder optimal um eine Pause zu machen. Dann wieder ein Cache, GC824G9 – Schirmbuche 3. Hoch eingestuft, in unseren Augen einen Tick zu hoch, aber völlig ok. Jetzt folgten wir ein Stück weit der Serien, GC824H8, Schirmbuche 4 und GC824HP, Schirmbuche 5. GC824J4, Schirmbuche 6 war dann schon wieder nicht zu finden, aber auch eher so ein Cache wo wir nicht lange suchen, zumal der Hint auch noch recht nutzlos ist. Weiter ging es mit dem Cache GC80H7Q, Zeltplatzwiese. Mal wieder so ein Cache der dafür sorgt dass ich irgendwie immer noch Lust zum Cachen habe. Toll gemachtes Versteck mit sehr schönem Logbuch. Dann war die letzte Stempelstelle für diesen kurzen Ausflug dran, die 57 – Echoblick Allrode. Ich habe laut gerufen, Echo blieb allerdings aus 😎 Sehr schön abgelegene Ecke, allein dafür hatte sich der Weg schon gelohnt. Wir haben diese Stempelstelle mitgenommen weil sie dicht genug dran war aber gleichzeitig auch weiß außerhalb liegt und sonst am Ende irgendwie übrig gewesen wäre 😉 Zu finden war dort auch gleich noch der Cache GC86WK0, Cachen und Stempeln. Blieb auf dem Rückweg noch der Cache GC1KG95, Grube Frieda der zwar nicht sonderlich gut versteckt war aber einen auch wieder an eine sehr schöne Location führt, echt ganz spannend.

So hatten wir auch hier wieder rund 17 km in 5 Stunden hinter uns, allerdings bei richtig schönem Wetter.

Was bleibt? Ein erholsames Wochenende mit sehr vielen schönen Kilometern, ein paar Wandernadel-Stempeln und einigen Caches. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Ferienwohnung war uns einfach einen Tick zu abgerockt, ging aber letztlich da man ja doch fast nur zum Schlafen dort ist. Und schlafen war dort sehr angenehm da völlig Stille herrschte. Wir sind ja schon sehr, sehr häufig im Harz unterwegs gewesen und Treseburg + Umgebung hat uns wirklich gefallen, war eigentlich die schönste Ecke im Harz die wir bisher erkundet haben. So können wir die Ecke nur wärmstens empfehlen.

Giga Hamburg – Mein Eindruck von außen

Nun ist es also vorbei, das Giga in Hamburg. Das Einzige was wir live davon hatten war ein Brunchen mit den Schlemmercachern, von daher schon mal ein gelungenes Event 😉 Ansonsten haben wir es nur von außen mitbekommen, aber die Sichtweise kann ja auch mal ein anderes Licht werfen. Das meiste an Kommentaren kam über Twitter und Facebook, das eine oder andere aber auch von Teilnehmern. Aber bitte bedenken, es ist eine Sichtweise von außen und daher vermutlich eine andere als wäre man vor Ort, das ist ja gerade der Sinn dieses Artikels, ein anderer Blickwinkel.

Freitag ging es wohl etwas unruhig los da die Anmeldung nicht so richtig rund lief. Ohne jetzt Detail für Detail zu durchforsten, es dauerte halt sehr, sehr lang bis alle bedient waren was wohl an etwas unglücklicher Wegführung, nicht gepackten Tüten und unglücklicher Rechnungs-Zuordnung lag. Dinge die halt passieren, es ist und bleibt halt eine Amateur-Veranstaltung was auch gar nicht negativ zu verstehen ist. Aber es hat schon einige aufgeregt wobei die meisten es wohl doch eher gelassen hingenommen haben. Dazu kamen einige Beschwerden dass so viele gute Caches disabled wären. Übrigens einer der Gründe warum ich nicht mehr aus solche großen Events gehe, weil es da tatsächlich Cacher gibt die verwundert sind dass sehr aufwändige Caches disabled werden.

Samstag verlief es dann wohl in relativer Ruhe und die wenigen Aussagen ließen eher darauf schließen dass die Cacher im Großen und Ganzen schlicht zufrieden mit dem Event waren. Von irgendwelchen weiteren Problemen war nicht viel zu lesen.

Kurz und gut, Event ist ganz gut gelaufen und das war es dann auch. Aber wie es so ist, natürlich sucht der eine oder andere regelrecht nach etwas über dass er sich dann aufregen kann, bissige Nachrichten bringen halt mehr Klicks 😉 Und nein, damit ist niemand im Speziellen gemeint, bevor sich wieder irgendwer aufregt den ich nicht mal kenne. So wurde dann der Besuch eines Lackeys bei einem berühmten Hamburger Cache, der eigentlich disabled war, gleich mal „aufbereitet“. Mal ehrlich, den Cache noch am gleichen Tag zu loggen war sicherlich extrem dämlich, anders kann man das kaum noch nennen. Aber natürlich sind auch beim Cachen manche gleicher als andere, warum sollte das gerade in diesem Hobby nicht so sein. Und da so ein Lackey halt vom HQ selber kommt wollte man ihm hier natürlich zeigen wie toll deutsche Caches sind, auch Schwanzvergleiche sind halt genauso üblich wie in jedem anderen Hobby. Hätte der Lackey nun genug Hirn gehabt den Cache in 2-3 Wochen zu loggen wäre gar nichts los gewesen, so aber wurde natürlich wieder über alle Kanäle gekräht wie ungemein unfair das doch ist. Ok, mag sein, hat aber letztlich mit dem Event selber auch wenig zu tun.

Bleibt als Randnotiz vielleicht noch wieder der berühmte das-seba. Das ist der Mann der das erste Hamburger Mega organisierte. Ok, er tingelte zwei Wochen durch alle Podcasts, hatte angeblich das Schiff schon angemietet und dann hörte man nie wieder etwas von dem Mega dass nie abgesagt wurde aber auch nie statt fand. Der Junge ist schon so ein toller Hecht und Geschäftsmann 😎 Dieses mal hatte er Übernachtungen in der Heideresidenz angeboten. Eine Schullandheim am Arsch der Welt. Eigentlich schön gelegen, aber keine direkte Anbindung an gar nichts. Und ein oder zwei Tage vor dem Giga wurde dann alles abgesagt da er „hier beliebige Ausrede eintragen“. Auf Facebook konnte man lesen dass die Betroffenen wohl wenig begeistert waren. Ich würde mal sagen, macht um alles einen Bogen wo der Junge beteiligt ist, kommt eigentlich selten was Gutes bei raus. Mittlerweile las ich auf Facebook das wohl eine Betroffene nun Anzeige erstattet hat. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt.

Warum der Bericht dennoch eher kurz ausgefallen ist? Zu wenig recherchiert?? Nein, es ist einfach so dass von außen nicht viel zu sehen/hören war. Damit meine ich jetzt nicht Blogs/Podcasts sondern Twitter, Facebook, bekannte Cacher, nirgends viele Aussagen.

Fazit?! Ein Event wie ein Event halt ist, kleine Holperer aber insgesamt gut gelaufen und wie fast alle Events mittlerweile in kürzester Zeit auch wieder vergessen da irgendwo das nächste Groß-Event wartet. Nicht vergessen, ist nur ein Blick von außen, ich war nicht da!

Biltema-Angel die Dritte

Weiter ging es mit meiner frisch gekauften Angel. Der Händler ist wirklich sehr gut, nach meiner Mail fragte er ab welche Stangen kaputt wären und zwei Tage später kam der Ersatz per Post. Also erneut auf eine kurze Versuchs-Runde. Ja, hält jetzt. Geht aber immer noch nicht wesentlich besser zusammen und die erst Stange beginnt bereits wieder sich zu „schälen“. Daher auch noch mal dieser kurze Bericht. Obwohl ich dem wirklich guten Händler ein gutes Geschäft wünsche, diese Angel ist schlicht schrott und beginnt schon innerhalb kürzester Zeit sich beim zusammen schieben zu zerlegen.

Meine erste Angel dagegen hat bis auf eine abgebrochene Spitze, die eindeutig auf mein Konto geht, immer noch nahezu Neuzustand und das obwohl ich sie bereits mehr als einmal im Einsatz hatte. Wenn also in absehbarer Zeit die neue Angel zerlegt sein wird werde ich mir wohl die alte schnappen und diese selber verlängern, das erscheint mir erheblich besser. Damit war die Angel für billige 15 Euro tatsächlich die erheblich bessere Wahl.

Harz, Harz, wir fahren in den Harz 8-)

Ach ja, eigentlich habe ich gar nicht wirklich was zu berichten. Aber nach einem für uns bisher etwas anstrengenden Jahr haben wir endlich mal wieder Zeit in den Harz zu fahren und die Vorfreude muss einfach mal raus 😉 Zumal meine Firma danach umzieht und der Juni und Juli zwei eeeeeecht anstrengende Monate werden und der Sommerurlaub auf Kreta erst Ende August dran ist.

Ok, vom 10.05.-13.05. ist abzüglich An- und Abfahrt natürlich nicht sehr lang aber selbst das ist egal. Endlich mal wieder „Wandernadeln“. Wir haben uns dieses mal ein Ferienhaus in Treseburg gemietet und sind mal gespannt wie uns diese Ecke gefällt. Zwar waren wir schon in der Nähe, hier aber eben noch nicht. Was uns herführt? Klar, die Harzer Wandernadel die wir weiter „abarbeiten“. Bisher haben wir über die Jahre 55 der 222 Stempel geschafft, da haben wir also noch so einiges vor uns. Und bisher hat uns die Wandernadel nie enttäuscht. Klar, auch hier gibt es schöne und nicht so schöne Stellen, aber echte Ausfälle waren nie dabei.

Cache-technisch sind PQs für Fahrt und vor Ort bereits angelegt und einmal überarbeitet, also T5er auf Ignore u.ä., so kann es auch dahingehend los gehen.

Also wie gesagt, eigentlich keine Meldung und kein Artikel, aber die Vorfreude erzeugte halt enormen „Schreib-Druck“ 😉

Biltema Nachtrag, die 55 Euro Angel

Nun habe ich es dann mal getan, eine neue Angel für Biltema-Caches ist mein. Und ich kann schon mal sagen, der erste Eindruck ist sehr gut. Dazu habe ich auch gleich ein kurzes Filmchen zusammen gestümpert.

Der Unterschied zur knapp 8 Meter Angel ist schon immens, fällt einem erst richtig auf wenn die nebeneinander liegen. Und selbst wenn die Spitze hier ebenfalls brechen sollte bleibt immer noch reichlich Biltema übrig. Bin also mal gespannt wie sie sich so im Einsatz macht 😎

Das soll es schon für heute gewesen sein, werde aber bestimmt noch mal was schreiben wenn ich das gute Stück im Einsatz hatte.

P.S.: Nun war ich tatsächlich gleich mal schnell los um die Angel zu testen. Eine kleine Runde mit 10 Biltema war es. Was soll ich sagen, so kann ein erster Eindruck täuschen. Schon an Cache 1 ließ die Angel sich nur sehr schwer wieder zusammen schieben. Und beim nächsten auseinander ziehen wurde schnell klar warum.

Eine Stange war gesplittert und zerschnitt mir bei der Gelegenheit dann auch gleich mal schön den Daumen. Aber nur die harten kommen in den Garten und Panzertape hat man als Cacher ja immer dabei, so wurde die Stange erstmal geflickt damit es weiter gehen konnte.

Das hielt zwei Caches lang dann hatte die Angel die Schnauze voll und wurde sozusagen weich.

Hier hätte ich wahrscheinlich schon richtig sauer oder enttäuscht sein müssen. Aber ich gestehe, hier habe ich echt laut los gelacht, das hatte so langsam was von Comedy 😎 Und es war noch lange nicht Schluss, ich hatte nur keine Lust mehr noch mehr Fotos zu machen. Am vorletzten Cache blieb die Angel oben haken und die Stange über der beschädigten Stange trennte sich von selbiger. So hing also der ober Teil der Angel im Baum und den unteren hatte ich in der Hand. Also zumindest fast, denn durch das lösen fuhr er sich durch sein Gewicht sozusagen selber ein und durchschlug mit Schwung die untere Kunststoffkappe so dass er mir fast noch den Fuß zerlegt hätte, es wurde zum Glück nur der Waldboden.

Was soll ich sagen, am Ende hatte ich eine zweiteilige Biltema die sich gerade so auf je 2 Meter einfahren ließ und ich sie somit überhaupt noch ins Auto bekommen habe. Habe jetzt mal den EBay-Händler angeschrieben, und der hat mir sofort zugesagt die beschädigten Holme zu ersetzen. Der Service stimmt also schon mal!

Aber egal, vielleicht hatten wirklich nur die beiden Holme einen Knacks weg, die Qualität dieser Angel liegt definitiv darin sie nicht zu kaufen, zumindest nicht für Geocaching! Denn die Holme sind einfach zu empfindlich für häufigeres aus-/einziehen. Sie tendieren dazu sich recht fest zu setzen und wenn man sie dann wieder zusammen schieben will geht das auf die Qualität. Dazu sind 12 Meter schon etwas an Gewicht und das haut gerne mal unten den Boden raus wenn man nicht genau aufpasst. Mit etwas Panzertape bekommt man letztes Problem in den Griff, das mit dem Ausziehen ist schon schwieriger. Ob die teureren Angeln wirklich besser sind kann ich nicht beurteilen, glaube aber nicht recht dran. Das scheint auch etwas Glück zu sein, meine 8 Meter, 15 Euro Angel war da bis aus die Spitze erheblich besser verarbeitet. Vielleicht sollte man sich auch einfach mit 8 Meter begnügen. Mal sehen was jetzt wird, ich melde mich 😎

Biltema-Caches ECA Preiswahnsinn

Biltema ist ja oft gehasst und verrufen, gemacht werden die dennoch nicht so selten. Und da ich mir mein Tool mal zerlegt hatte und die Reperatur dazu führte dass sie etwas lang für den Kofferraum wurde schaute ich mal ob es adäquaten Ersatz gibt. Und wow, ich war erstaunt wie der Müll mittlerweile versilbert wird in dem man Geocaching drauf schreibt.

Als erstes stellt sich natürlich die Frage welche Länge man eigentlich benötigt. Klar, 15 Meter sind toll, 12 Meter eigentlich auch schon und selbst mit meinen 8 Metern habe ich bisher 90% abfischen können. Man sollte bei der Länge nicht vergessen dass es da so etwas wie Hebelwirkung gibt und die Spitze immer dünner und dünner wird. Oder anders gesagt, bei 15 Meter kann man davon ausgehen dass bei einer etwas schwereren Dose die Spitze schnell mal auf Wiedersehen sagt!

Also mal ein Auge bei Amazon geworfen und siehe da, kaum steht Geocaching drauf kann man dort eine Biltema Cache Stange mit 15 Metern Länge für den Schnapper-Preis von 149 Euro kaufen. 15 Tage Lieferzeit leuchten dabei völlig ein, die Ware muss wahrscheinlich erst beim nächsten Fischerei-Online-Shop bestellt werden 😎 Man sollte den Text mal genau lesen. Wer sich fragt warum wohl die meisten die letzten zwei Stangen weglassen ist schon auf dem richtigen Weg 😉 Und wenn ich die weg lasse, wie lang ist der Kram dann eigentlich noch? Ach ja, die Stange ist auch noch hoch empfindlich, für den Preis würde ich mir das sehr, sehr gut überlegen! Schaut man statt nach Geocaching oder Biltema mal nach Stippruten sieht man dass auch hier schon die Geocacher bekannt sind auch wenn man noch zu doof ist und „Geocatching“ schreibt. Aber siehe da, 8 Meter sind also auch schon für 25 Euro drin. Da muss man halt überlegen ob einem die 15 Meter minus der ersten zwei Stangen wirklich 120 Euro mehr wert sind. Und es geht sogar noch billiger, ich habe mir damals diese Angel für 15 Euro gegönnt.

Auch bei EBay ist Geocaching angekommen, hier kann man 8 Meter für 55 Euro bekommen. Was jetzt 40 Euro Aufpreis gegenüber meiner Angel rechtfertigen mag muss wohl jeder selber entscheiden. Für 12 Meter ruft man dann schon 125 Euro auf. Ok, dort sind es immerhin schon etwas modifizierte Angeln, also da ist immerhin etwas Arbeit hinein geflossen. 12 Meter gibt es dort auch in recht stabil, macht für mich den fairsten Eindruck.

P.S.: Der fairste Eindruck ist nicht immer der richtige wie ich feststellen durfte. Ich habe die Angel tatsächlich gekauft, getestet und dabei hat sie sich komplett zerlegt. Dazu werde ich sehr bald was schreiben.

P.S.S.: Der Händler zeigt sich übrigens sehr hilfsbereit. Er schickt mir für die beschädigten Holme neue zu. Vielleicht also doch eine Montags-Angel?! Demnächst mehr.

14. Walpurgis-Event

Nu ist es wieder soweit, am 30.04. findet das 14. Walpurgis-Event statt. Ich bin da ja immer etwas im Zwiespalt. Klar, das bringt viel Positives. Aber es birgt halt immer auch die Gefahr das die Gemeinden sich durch solche Aktionen auf die faule Haut legen denn meiner Meinung nach ist Müll Gemeinde-Sache. Aber wahrscheinlich überwiegt das Positive, daher möchte ich es hier auch kurz aufzeigen.

Da treffen sich eine Menge Cacher, dieses mal sind es schon wieder 62 will attends. Da wird richtig entmüllt, hilft also dem Naturschutz und auch dem Harz da es natürlich für ein Touristen-Ziel immer gut ist wenn es sauber ist. Und es gibt ein gutes Gefühl. Ach ja, als Krönung natürlich noch reichlich positive Aufmerksamkeit für das Geocaching, das stehen wir einfach mal gut da denn die Berichterstattung wird immer breiter, bin gespannt wann das erste mal die Tagesschau berichtet 😉 Aber immerhin schon mal die Welt, die eher unbedeutende Volksstimme, aber selbst das Hamburger Abendblatt hat die frohe Kunde erreicht.

Wir selber waren einmal dabei, ergab sich durch einen Zufall dass wir gerade an dem Tag in Goslar unterwegs waren. Allerdings haben wir nur das Abend-Event geschafft. Da können wir aber bestätigen dass die Stimmung wirklich klasse war, zumal die Location auch wirklich versteht mit reichlich Besuchern umzugehen.

Jeder mag es sehen wie er will, aber wir wünschen allen Cacher wieder mal viel Spaß und viel Erfolg. Bei den uns nicht ganz unbekannten Ownern kann ich mir aber auch nicht vorstellen dass dort irgendwas nicht funktioniert 😉

Gemeinde Geyer – Problem Geocaching?

Über Twitter wurde ich auf einen Artikel in einer „Zeitung“ aufmerksam. Der reißerische und schlicht nicht passende Titel: Bürgermeister legt sich mit Geocachern an. Es ist halt wie es ist, für ein wenig Aufmerksamkeit scheint alles erlaubt, speziell bei solchen belanglosen Medien. Denn hier geht es wohl nicht um den Bürgermeister sondern um die Gemeinde an sich. Und die hat erstmal nichts gegen Geocacher sondern dagegen das auf ihrem Grundbesitz Geocaches ohne Genehmigung ausgelegt wurden. Und zwar nicht einer sondern eher > 100. Aufgefallen wahrscheinlich weil eben auch Geocaches „in sensiblen Gebieten“ gelegt wurden, Konstruktionen an Bäumen verbaut wurden. Dazu zieht wohl das Rotwild schon weiter und auch junge Baumbestände blieben nicht verschont. Und dabei geht es nicht mal um ein generelles Verbot sondern eher um so eine Art Neustart. D.h. die Gemeinde möchte erst einmal alle Caches entfernt haben und neue Caches sollen dann per Genehmigung gelegt werden.

Das nun ein Cacher alles Wege nah gelegt hat und natürlich vorher das Gespräch mit der Stadt gesucht hat… mag sein, ich habe da einfach so gewisse Probleme das zu glauben weil es doch eher untypisch klingt. Schon die Aussage dass sich ja Reviewer um die Einhaltung der Regeln halten würden zeigt mir dass er seltsame Ansichten von Geocaching hat denn er hat für seinen Caches ja angehakt dass er eine Genehmigung hat und damit weiß er dann doch selber dass die Reviewer in der Beziehung größtenteils betrogen werden. Auch werden Reviewer kaum vor Ort prüfen ob Caches mit Nägeln in Bäume gehämmert werden.

Mal abgesehen davon dass der Artikel an sich schon mehr als bescheiden wirkt, eigentlich gibt es doch vor Ort gar kein Problem. Da macht man die Caches jetzt halt online dicht, lässt sie liegen, holt sich die Genehmigung und öffnet sie wieder?! Offensichtlich ist die Stadt doch überhaupt nichts gegen Geocacher eingestellt, sie möchte einfach nur wissen/bestimmen wo die liegen dürfen und wo nicht. Das ist sicherlich nicht schön und nimmt dem Hobby wieder etwas von seinem Reiz, aber das ist doch keine Weltuntergang, nicht mal ein wirkliches Problem.

P.S.: jr849 ist mir zuvorgekommen, was er dazu meint lest ihr hier.

Welche Karten für Locus?

Bei mir ist Locus Pro mittlerweile die unumstrittene Nummer 1 für Geocaching und Wandern. Da Online-Karten ja so eine Sache sind wenn mal kein Netz vorhanden sind bevorzuge ich Offline-Karten. Und da geht es dann los, es gibt ja schon eine recht große Zahl an Angeboten, auch wenn die meisten sicher auf OSM basieren. Aber welche nehmen, alle zu testen wäre mittlerweile wirklich ein extremer Zeitaufwand. Bisher nutze ich OpenAndroMaps weil es dort schlicht am einfachsten in Bezug auf Locus gelöst ist.

Umgeschaut hatte ich mich auch mal auf

Etwas Richtung Garmin, da sieht man was ich früher genutzt habe 😎 Die Karten von OpenAndroMaps sind ja ganz ok, aber eben auch nur so „ganz ok“ und nicht mehr. Schon in Deutschland fehlen mir so einige Wege, im Ausland wird das schon irgendwann störend. So ist die Genauigkeit in Skandinavien dünn und wird weiter nördlich immer dünner.

Ich wäre ja durchaus auch bereit Geld für eine gute Karte zu zahlen, doch woher die Info nehmen welche sich wirklich lohnen würde?! Locus selber bietet ja auch einiges an kostenpflichtigen Karten an, nur ist da schwer ermittelbar ob die sich lohnen. Es gäbe da z.B. für Deutschland:

  • LoMaps
  • Outdooractive
  • Kompass maps

Bei Locus selber gibt es einen gewissen Überblick.

Die Frage ist nur was taugen die?! Daher hier mal die Frage ob irgendjemand irgendwelche dieser Anbieter nutzt? Und falls ja, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich habe mir jetzt sogar mal ein Probe Pro-Abo bei Outdooractive geholt, aber die Karten bei Locus sind davon wohl unabhängig. D.h. ich dann die so nicht testen, nur auf der Outdooractive-Seite. Dort machen die Karten einen wirklich sehr guten Eindruck!

Für alle anderern kann ich die OpenAndroMaps für den normalen Hausgebrauch ansonsten schon empfehlen. Es gab zumindest nichts was ich damit nicht gefunden hätte auch wenn schon ab und an die meist letzten Meter eines Weges fehlen. Aber ein wenig umschauen sollte reichen um auch diese Wege zu finden 😉

Groundspeak lernfähig?

Am 14. Februar berichtete ich schon mal darüber und Groundspeak untermauert noch mal ihr „stehts bemüht“. Da sie wohl mal wieder nicht recht wissen über was sie schreiben sollen wurde mir wieder mal ein „naher“ Cache vorgeschlagen. „Dornröschens Tor“ soll es sein, hoch dekoriert und ach so nahe. Leider mal wieder das Wasser übersehen und keine Funktionen aus „Cache along the Route“ genutzt.

Also, ich wohne in Neu Wulmstorf, unten links, bzw. rechts von Buxtehude. Ich muss dann nur Richtung Osten, die A7 hoch, durch den Elbtunnel schlüpfen, wieder komplett Richtung Westen bis Wedel zum Elbhochufer. Selbst ohne Stau bin ich da mit gut einer Stunde dabei und zwar nur für den Hinweg. Dabei funktioniert das eigentlich nur Nachts, fährt man am normalen Arbeitstag morgens sollte man eher mit 1 1/2 – 2 Stunden rechnen da die A7 Dauerbaustelle ist und auch an der Abfahrt direkt hinterm Elbtunnel frisch gebaut wird. Aber auch ohne diese Stellen wäre es einfach viel zu weit weg!

Ihr wollt doch immer modern sein liebe Groundspeakler, dann fangt doch langsam mal damit an! Mit Cache along the Route habt ihr doch zumindest schon die Technik um zu schauen wie lang der Weg zum Cache für einen Nutzer ist. Ich werde wohl kaum der einzige sein der an einem Fluß wohnt und bei den diese Tipps ansonsten eher dümmlich wirken?! Die Auswertung Luftlinie naher Cache mit vielen Favoritenpunkten bekommt der geneigte Cacher ansonsten wohl auch ohne euch hin!

Sorry, aber so bleiben eure Mails was sie sind, stehts bemüht…