GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Überwachungskameras live schauen

Hui, der Artikel über die Überwachungskameras scheint ja doch mehr Menschen zu interessieren als ich selber erwartet hätte. Nach der Kamera-Vorstellung und der beispielhaften Erläuterung wie man Filme daraus macht hier noch mal eine günstige Möglichkeit live zu schauen.

Auch in diesem Fall hat es mich einige Arbeit gekostet hier wirklich fündig zu werden. Zu Beginn habe ich es mit beiliegender Software versucht. Das war so mittel gut. Die Software war nämlich mit Lizenz und an einen Rechner gebunden. Schön dass sie auch noch viel mehr konnte aber damit war sie für mich schon mal witzlos. Dazu störte mich dass halt immer ein Bildschirm belegt war. Also keine gangbare Lösung.

Zweiter Versuch war dann ein Raspberry Pi, der war gruselig. Ein Stream ging gerade so eben noch, mit zwei Streams ging gar nichts mehr. Ist eigentlich wie üblich, Linux ist ja nett, aber etwas speziellere Software eine einzige Katastrophe wenn man die nur nutzen und nicht studieren möchte. Der liegt jetzt irgendwo in der Bastel-Kiste.

Dritter Versuch lief dann schon recht rund. Einen FireTV-Stick im Angebot für rund 15 Euro abgestaubt. Dazu mal die Freeware von IP Cam Viewer getestet. Die machte einen wirklich guten Eindruck, daher schnell die Pro-Version erstanden um werbe frei zu sein. Den dann an einen alten Monitor gehängt und schon hatte ich eine durchaus taugliche Lösung um immer ein Live-Bild im Büro zu haben. Einziger Nachteil, die App beendet sich immer wieder mal, so ca. 1 mal in 24 Stunden und dann muss man sie halt neu starten. Wobei ich das Gefühl hatte es liegt weniger an der App als eher an dem FireTV-Stick selber. So schlimm ist es dann aber auch nicht ein mal am Tag die App zu starten und ansonsten lief sie bei mir immer absolut stabil.

Mittlerweile gesellte sich noch ein alter Monitor an meinen PC so dass dieser einen dritten Monitor frei hatte. So kam wieder die Idee vielleicht doch den PC zu nutzen und das setzte sich bei mir durch. Im Microsoft Windows Store gibt es nämlich eine kostenlose App von Instar, die InstarVision. Und die ist absolut super, sie macht nämlich alles was ich möchte ohne viel Performance zu fressen oder irgendwie anders zu stören. Da hat sich wieder mal bewährt die Kamera von einem vernünftigen Hersteller gekauft zu haben der auch gute Software dazu bereit stellt.

So läuft bei mir jetzt das Live-Bild auf dem dritten Monitor und dass passt. Man muss halt schon einen Bildschirm dafür übrig haben da die Software ansonsten schon ab und an im Weg ist. Die Lösung mit dem FireTV-Stick kann ich mit ganz kleinen Einschränkungen auch empfehlen, alles andere hat sich bei mir eher als Frickelei heraus gestellt, eher was für Enthusiasten.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Auswertung IP-Kamera Überwachung

Wir haben unseren Hof seit einigen Jahren mit zwei IP-Kameras von Instar überwacht, Model IN-5907HD. Keine Ahnung ob das nun die besten Kameras sind oder eher die schlechtesten, für uns passen die auf jeden Fall perfekt. Beide sind wasserfest, haben Nachtsicht und laufen nun seit Jahren stabil vor sich hin. Meine Empfehlung haben sie auf jeden Fall. Wobei das heute gar nicht das Thema sein soll. Bei geplantem Kauf wird eh jeder noch mal genau schauen was er genau haben möchte. Einrichtung ist eigentlich mit der Anleitung auch kein großes Problem, selbst die Freigabe über Internet ist sehr einfach gemacht, dafür gibt es im Netz reichlich Anleitungen.

Für was es wenig Anleitungen gab war die Auswertung der Aufnahmen. Meist ist zwar Software beigelegt, aber die hat mich mehr als wenig überzeugt. Auch haben viele NAS eine Software für solche Kameras aber auch diese fand ich eher bescheiden. Die Instars kann man so einrichten dass sie die Aufnahmen auf SD speichern, das klappt auch völlig problemlos. Nur das Anschauen ist eher nervig. Kurz und gut, ich möchte nicht 100 Schnippsel der Nacht durchschauen ob was interessantes dabei war sondern die Aufnahmen als Film sehen und das gestaltete sich eher schwierig oder ich habe die super duper einfache Lösung übersehen.

Warum die Kamera überhaupt so oft anspricht? Ganz einfach, je nach Einstellung reagiert sie halt auf Bewegung und so haben wir hier z.B. Katzen, Kröten, Igel, Vögel und alle lösen aus wenn sie groß genug sind oder die Kröte vom Rasen Nachts direkt in die Kamera schaut und ihre Augen dadurch leuchten. Es ist eh erstaunlich was auf so einem Hof alles los ist während man friedlich schläft und denkt draußen wäre himmlisch Ruhe 😉

Sie auch meine Einbrecher:

oder der Mardernachwuchs:

Also zurück zur Auswertung. Da ich so gar nichts finden konnte das meinen Vorstellungen entsprach habe ich mir selber etwas gebastelt und möchte das hier mal vorstellen, sozusagen als Anregung wie man es machen könnte.

Bei mir läuft im Keller ein PC mit Win10 der als Server dient. Hauptsächlich stellt er reichlich Plattenplatz zur Verfügung, übernimmt aber auch diverse Aufgaben nebenbei. So läuft auf dem Rechner u.a. FileZilla, eine kostenlose FTP-Lösung. Und darüber transportieren meine IP-Kameras ihre Aufzeichnungen auf den Server in bestimmte Verzeichnisse. Für jede Kamera ein Verzeichnis. So sind dann morgens in den Verzeichnissen die ganzen aufgenommenen Video-Schnippsel. Die Einrichtung von FileZilla ist wirklich einfach und im Netz gibt es unzählige Kurzanleitungen mit denen auch Anfänger gut zurecht kommen sollten.

So weit, so gut. Nun sind es aber immer noch viele einzelne Schnippsel. Und ab hier wurde es erstaunlich zäh. Der Plan, aus den ganzen Schnippseln ein Video machen und die Schnippsel dann löschen. Klingt einfach, war es dann aber nicht. So gibt es schon reichlich Software die so etwas kann aber eben nicht automatisiert. Da stieß ich dann bald auf mencoder.exe vom mplayer. Damit sollte es gehen. Tja, hierzu brauchbare Anleitungen zu finden war dann schon schwer. Aber es gelang mir irgendwann dennoch.

Ich habe mir also mencoder.exe in ein Verzeichnis kopiert und im gleichen Verzeichnis eine Batchdatei angelegt, meine Videos.bat.

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt1.mp4

Q:
cd IPKameras
cd Instar 1
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE% del A.avi

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE2=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt2.mp4

cd ..
cd Instar 2
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE2% del A.avi

cd ..
cd Innen

setlocal EnableDelayedExpansion
set i=0
for %%a in (*.jpg) do (
set /a i+=1
ren „%%a“ „!i!.new“
)
ren *.new *.jpg
d:\ffmpeg\bin\ffmpeg -f Image2 -i q:\IPKameras\Innen\%%d.jpg -vf fps=25 output.mp4
del *.jpg
move Q:\IPKameras\Innen*.* \Kellw7\Transfer

cmd /c exit 0

Sieht schlimm aus? Ist es aber nicht 😉

Zuerst werden einfach die Namen für die Datei gebaut. Dort habe ich Datum und Uhrzeit drin damit die sich nicht bei jedem Aufruf überschreiben. Dann wird in das Verzeichnis gewechselt in der die Filmschnippsel sind und diese per mencoder.exe in eine MP4 Datei verwandelt. Danach werden die Schnippsel gelöscht. Das Gleiche passiert noch mal für die zweite Kamera und die Innenkamera.

Und schwupps habe ich jeden Morgen 3 kurze Videos mit den Geschehnissen der letzten 24 Stunden.

Ich weiß, ich bin nicht gut im erklären und wer nicht aus der IT kommt ist vielleicht etwas überfordert mit dem Sermon hier 😎 Wer aber schon Versuche in der Richtung gemacht hat findet hier vielleicht Inspiration 😉 Ach ja, die Batch-Datei ist quick and dirty. Und ich bin Programmiert, die sind faul. D.h. läuft und dann reicht mir das so. Vielleicht konnte ich somit jemandem einen Schub in die richtige Richtung geben, ansonsten immerhin bestimmt viele verwirren 😉

Wer wirklich noch irgendwas genauer wissen will einfach Frage in die Kommentare, ich versuche dann gerne verständlicher zu erläutern.

Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Dropbox wird eingeschränkt

Hui, nun bin ich wirklich viele, viele Jahre Dropbox – Nutzer aber die neueste Einschränkung für den Free-Account ist wirklich heftig. Nur noch 3 Geräte werden sind gleichzeitig nutzbar. Da wird es zumindest bei mir Zeit auf Alternativen umzuschwenken. Mal sehen, Google Drive oder eigener Webspace werden da wohl die Alternative werden.

Dateien verschlüsseln in der Cloud

Mal wieder Zeit für ein schönes Stückchen Software das mir das Leben wirklich erleichtert hat, Cryptomator. Und der ist sogar noch Freeware. Eine Spende ist natürlich immer klug falls man ihn als gut befindet, nur so kann Freeware leben.

Ich scanne seit Jahrzehnten die eingehende Post ein und habe sie somit als PDF-Dateien digital vorliegen. So weit, so gut. Das Problem das sich immer mal ergab war der Zugriff wenn ich unterwegs bin. Nun kann man sich fragen ob das wirklich so wichtig ist. Und ja, wird zumindest bei uns immer wichtiger. So ist es teils einfach wichtig bei Problemen mit einer unserer Wohnung schnell nachschauen zu können wie da der Stand ist. Klar, VPN ginge auch, ebenso hatte ich immer eine Sync-Software die mir die Daten auf das Handy spiegelt. Ja, geht beides, hat aber einfach auch Nachteile. Blieb die Dropbox. Aber das war mir dann doch zu heikel, wenn da einer einbrechen würde hätte er Zugriff auf über 20 Jahre Post an uns und das war mir erheblich zu gefährlich.

Kam der Gedanke Dropbox, aber dann verschlüsselt. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, nur musste ich schnell lernen dass er gar nicht so einfach wie gedacht ist. Oftmals verschlüsseln angebotene Programme nämlich nicht Datei-Weise sondern nur als Block. Das würde bedeuten dass bei jedem neuen Dokument das gesamte Dokumenten-Verzeichnis neu synchronisiert werden würde, bei rund 5 GB ist das selbst mit DSL100 keine wirkliche Option. Also dauerte es geraume Zeit bis sich endlich ein Programm fand das dieses Problem löst, eben der Cryptomator.

Der verschlüsselt nun schon geraume Zeit völlig problemlos meine Dateien, die dann auf OneDrive gesynct werden. Nun kann ich auch auf der Arbeit völlig problemlos auf meine Dokumente schauen indem ich dort ebenfalls den Cryptomator installiert habe. Das funktioniert tatsächlich schnell und reibungslos da der Cryptomator die Dateien als Laufwerk in den Explorer einbindet.

Wer also sensible Daten in der Cloud vorhalten möchte, schaut euch das Tool mal an, meine Empfehlung gebe ich gerne!

Gammelcaches in GSAK filtern

Hier mal ein kleiner Tipp für GSAK-Nutzer. Ich hole mir die Caches so ca. einmal die Woche über die Groundspeak-API. Danach laufen dann diverse Routinen. D.h. es wird z.B. geprüft was mit den Caches ist die nicht in der neuen Abfrage waren wie bei mir z.B. Mysteries. Die hole ich mir nicht mehr, habe aber noch alte gelöste in GSAK. Dann markiere ich mir diverse Caches mit anderen Icons, z.B. Nachtcaches, Wasser- und Klettercaches. Und noch so das eine oder andere.

Bevor ich mir das Ergebnis dann irgendwann in die Cloud schiebe aus der ich die Daten auf das Handy lade schaue ich noch mit einem bestimmten Filter drauf, dessen Name lautet bei mir „Gammelcaches“.

Irgendwann war ich es einfach leid vor ungepflegten Caches zu stehen die gar nicht mehr da sind. Klar, kann man auch einzeln schauen. Aber wenn ich los fahre schaue ich mir die Cachen nie vorher im einzelnen an sondern lasse mich viel lieber überraschen. D.h. ich plane tatsächlich nur nach Google Maps und schaue dort wo eine schöne gründe Gegend zum Wandern und Cachen einlädt.

Und um zumindest den größten Teil dieser Gammelcaches auszusortieren habe ich mir irgendwann diesen Filter gebaut und vielleicht kann ihn ja auch jemand anderes nutzen um einen gewissen Anteil an kaputten Caches auszusortieren.

Bei mir hat sich, wie im Bild zu sehen, die Einstellung:

  • Didn’t find it
  • Needs Archived
  • Needs Maintenance

mehr als 3 mal in den Logs als sinnvoll eingependelt. Wobei ich die API die letzten 6 Logs holen lasse.

Kein Backup, kein Mitleid

Nicht das ganze Leben besteht aus Geocaching und der Blog hat ja nicht umsonst den Untertitel D-Buddis Welt. Und in eben diese gehört bei mir auch die Computerei der ich seit fast 40 Jahren treu bin.

Immer wieder wichtig, immer gern verdrängt, das Backup. Um ganze Rechner zu sichern nutze ich Acronis, das läuft bei mir sehr, sehr stabil und deckt meinen Bedarf völlig ab. So machen alle meine Rechner einmal die Woche ein Backup. Ein Voll-Backup, 4 mal inkrementell und dann wieder ein Voll-Backup und die letzten 3 Versionen werden jeweile aufbewahrt, danach automatisch gelöscht. Acronis läuft dabei in Version bis 2015-2017, so einen wirklichen Grund für Upgrades sehe ich zur Zeit nicht. Für Voll-Backups gibt es reichlich Software, bei mir ist es halt Acronis weil der Mensch irgendwie ja auch ein Gewohnheitstier ist. Ich denke mal hier ist der Beratungsbedarf auch eher klein, es gibt da eine gute Auswahl an Software und die ist meistens auch noch Selbsterklärend. Vom integrierten Windows-Backup würde ich eher abraten, das hat bei mir zu oft bewiesen dass es nicht recht zuverlässig ist und auch mal beim zurücksichern böse Überraschungen bereithalten kann.

Aber eigentlich geht es mir viel mehr um ein zweites Programm dass ich zum Backup nutze da es mich mittlerweile nach rund einem Jahr Einsatz komplett überzeugt hat und dazu auch noch kostenlos zu haben ist, SyncBackFree V8.

Wozu neben Acronis noch eine Software? Nun, Acronis funktioniert für Voll-Backups gut, geht es um einzelne Dateien finde ich es oft etwas träge. Hinzu kommt das es mir nicht nur um das Backup an sich ging sondern ich meine Backups verteile. Mal eine kurze Übersicht:

Auf einem Computer mit Win10 im tiefsten Keller wird Festplatten-Platz im Netz bereit gestellt den alle Rechner im Haus als Netzlaufwerk eingebunden haben. Auf diesen Laufwerken liegen Dokument, Filme, Bilder und alles andere was man so an Daten hat. Für ein Image-Backup wäre das etwas aufwendig. So habe ich diese Daten lange Zeit jedes WE per Beyond Compare auf ein NAS im Haus meiner Eltern gespiegelt was aber schon jedes Wochenende ein paar Minuten Zeit gekostet hat. Einen weiteren Teil der Daten spiegele ich als letzte Sicherheit noch auf ein NAS im Stall. So müssten schon 3 Gebäude für einen Totalverlust abbrennen. Sollte das passieren sind wahrscheinlich die Daten mein geringstes Problem. Wobei Dokumente und Bilder auch noch mit Cryptomator verschlüsselt auf OneDrive liegen. By the way, Cryptomator ist übrigens ein schlicht geniales Verschlüsselungs-Tool. Man könnte also sagen ich bin da ein echter Sicherheits-Fanatiker 😎 Und natürlich möchte ich das alles nicht immer per Hand anwerfen müssen.

So kam es dazu dass ich irgendwann in der Ct über SyncBackFree stolperte und dieses bei mir testete. Und wow, Granate! Spiegeln, Syncen in jeder Variante kann hier eingestellt werden. Vor allem funktioniert das sogar mit FTP, also auch diese Domain kann problemlos gespiegelt werden, so soll es sein. Dazu kann über die Optionen wirklich haarklein eingestellt werden wie man die Spiegelung haben möchte. Für die Automatisierung nutzt das Programm die geplanten Tasks, absolut zuverlässig. Protokolle auf Wunsch, auch per EMail und in gewünschtem Detailierungsgrad. Die Software kann einfach viel zu viel um das hier alles aufzuführen, wirklich ganz großes Kino!  Und sie ist kostenlos zu haben. Die Pro-Version kann tatsächlich noch mehr, aber obwohl meine Anforderung wahrlich nicht klein sind, meistens scheiterte Software schon am FTP-Spiegel, macht die Pro-Version tatsächlich keinen Sinn für mich. So habe ich zwar in Form einer Spende dennoch etwas gezahlt, aber grundsätzlich ist die Software Free. Und ich mache hier gerne Werbung für die Software da ich hoffe sie findet noch viel mehr Anwender.

Wenn ihr also Bedarf an Spiegelung oder Sync habt, die SyncBackFree lohnt wirklich einen Blick!

OneNote, unterschätztes Tool!

Und wieder mal etwas ab vom Geocaching, obwohl es eigentlich auch dort ganz nützlich sein kann. Ich war schon immer ein Zahlen- aber auch Verwaltungs-Fetischist. Woher ich das habe? Keine Ahnung, hängt vielleicht mit der eh schon vorhandenen autistischen Neigung zusammen. Ist auch egal, ist halt so 😎

Lange war Evernote das Tool meiner Wahl, aber OneNote geriet nie ganz aus dem Focus, auch weil wir es auf der Arbeit sehr intensiv als Wissensdatenbank nutzen. Doch Evernote machte immer mal wieder Probleme, die Hierarchie ist mir zu klein und auch der Editor ist eine Zumutung. Dazu ist es kostenpflichtig und wird immer teurer ohne dabei wirklich merklich besser zu werden. Und so blieb nur OneNote. Das ist kostenfrei und wirklich gut. Auch wenn leider gerade ein Umbau von richtiger Software zur App läuft und das eher bescheiden läuft. Aber was soll man machen, wirklich ernsthafte Konkurrenz haben die beiden Produkte nicht, der Rest der da versucht in ähnliche Richtung zu gehen ist meist eher unbrauchbar. Aber das soll auch keine Glaubensdiskussion werden sondern nur mal ein kleiner Text zu OneNote da es bei mir halt erste Wahl ist.

Warum ist es bei mir erste Wahl? Es läuft stabil, die Cloud-Funktion ist schnell und der Editor ist schon ein Träumchen, Bilder, Dateien, alles lässt sich schnell und einfach einfügen. Lediglich GIFs spielt er nicht ab, aber irgendwas ist halt immer 😉 Dafür gibt es aber auch Apps für alle Plattformen und die laufen bei mit bisher seit Jahren völlig problemlos und auch brauchbar vor sich hin.

Und lange Rede kurzer Sinn, wer technische Daten und Details haben will nutze kurz die Suchmaschine seiner Wahl, da gibt es reichlich Seiten im Netz die sich mit OneNote beschäftigen. Ich möchte hier einfach nur ein Beispiel zeigen wie man es nutzen kann. Wir nutzen es für diverse Verwaltung, ein gutes Beispiel ist hier aber Urlaub.

Übersicht

So fangen wir z.B. für jeden Urlaub ein neues Blatt an. Dort werden die Grund-Daten hinterlegt, meist also von – bis. Dazu dann ggf. Laschen für Flug, Leihwagen und Hotel. Und dort werden dann jeweils Unterseiten mit den nötigen Dateien abgelegt. So wird z.B. jede Mail die den Flug betrifft auch dort abgelegt, ebenfalls die Tickets. Hier ist dann also in einem Mix aus Text und PDF alles abgelegt was man benötigt.

Auto


Wozu das alles? Ganz einfach, so habe ich immer alles dabei was benötigt wird und das auf wirklich einfachste Weise. Analog benutzen wird das z.B. für Kochrezepte, die können dabei sogar noch wunderbar mit Kategorien belegt werden wie z.B. eine Note, ein Kalorienbereich oder was auch immer.

Kurz und gut, wer etwas verwalten und/oder planen möchte ist mir OneNote wirklich nicht schlecht dran, meine Empfehlung hat es auf jeden Fall.