Das GGZ-Format von Garmin

Mit dem GGZ-Format von Garmin kam es ja endlich dazu mal Caches ohne Ende auf einige der Garmin-Geräte laden zu können und die dennoch schnell aufrufen zu können. Das beschreiben sie hier. Wobei beschreiben ja mal wieder eher geprahlt ist 😎 Hinzu kommt dass die Beschreibung wohl uralt ist wenn man sich die genannten Gerät dort anschaut.

Mich interessierte das Format dennoch und so hörte ich mich mal um ob es eine Dokumentation gibt, finden konnte ich leider nichts. Wie das so auf Facebook nicht ganz unüblich ist kamen durchaus Antworten, mit der Frage hatten sie leider meist nichts zu tun. Ist aber gar nicht böse gemeint, bemüht waren alle zu helfen! Und immerhin kam ein Tipp mit der Info dass es eigentlich nur eine Zip-Datei ist. Das hatte ich zwar schon selber ermittelt, war anhand der spärlichen Beschreibung von Garmin nicht so schwer zu erraten, aber immerhin ein hilfreicher Tipp falls dies nicht so gewesen wäre.

Garmin schwurbelt da von speziell komprimierten Zip-Dateien, mir hat sich bisher „speziell“ nicht erschlossen, ist eigentlich eine völlig normale Zip-Datei. Wenn ihr mal schauen wollt schnappt ihr euch eine GGZ und benennt die in ZIP um. Dümmliche Windows-Nachfragen einfach mit JA beantworten

Nun mit 7-Zip oder was auch immer für einem Entpacker auspacken lassen, es entstehen zwei Hauptordner.

In meiner 7 MB Datei waren rund 4000 Caches. Daraus macht er dann in „data“ 8 GPX-Dateien die alle rund 4400 KB groß sind. Genau hier hätte ich halt gern eine Doku, denn so ist unklar ob er das nach Anzahl Caches oder Dateigröße trennt und wenn nach welcher Größe?! Ok, könnte man natürlich mal auf 4400 KB begrenzen und schauen, wissen wäre aber schöner.

Im anderen Strang unter index ist nur ganz unten in v0 etwas. Warum der Strang dann denoch so aufgeblasen wurde ist unklar. Da wird es schon einen Sinn geben, aber ohne Dokumentation wäre das wieder raten. Ich vermute es hat was von Androids Aufbau, dort sehen Verzeichniss-Stränge ähnlich aus, aber wie gesagt, geraten. Ist auch Wurst, in v0 findet man eine index.xml.

Die macht jetzt nicht anderes als auf die GPX-Datein zu verweisen. D.h. der obige Cache liegt in Geocaches_1.gpx, Kurzinfo für das GPS und von wo bis wo er dort liegt. CRC ist nur einmal ganz oben und dürfte eine Prüfsumme sein die sich auf die ZIP-Datei bezieht, da muß ich noch mal genauer hinschauen. Warum hier File-Pos und File-Len angegeben sind ist mir ebenfalls nicht völlig klar, könnte aber performanter sein als von hier auf die GPX zu springen und dort suchen zu müssen. Wird wohl auch seinen Sinn haben. Macht übrigens beim Programmieren viel Freude 😉 Falls da einer was rumprobieren möchte und sich wundert dass seine mitgerechneten File-Positionen nicht stimmen, Stichworte: Carriage LineFeed und Encoding. Programmierer werden wissen was gemeint ist.

Was Garmin da als neues Format aufführt ist also eigentlich nichts anderes als die normalen GPX-Dateien erweitert um eine Index-Datei. Und weil das GPS jetzt nicht mehr alle Daten des Caches lesen muß sondern alles in der Index-Datei hat was angezeigt wird geht das alles erheblich schneller. Die anderen Daten werden nicht mehr komplett eingelesen sondern erst wenn man auf einen Cache klickt. Oh Wunder, oh Wunder, eigentlich ganz einfach.

Ich schreibe mir gerade ein Programm um aus GPX-Dateien GGZ-Dateien machen zu können. Warum? Einfach mal so 😎 Oder weil GSAK irgendwann nicht mehr da ist und ich dann dennoch z.B. auch die Wandernadeln (Harz) auf das Gerät bekommen möchte und das GGZ für mich einen guten Eindruck macht. Einen ersten Rohentwurf der Index-Datei habe ich mit einem zusammen geschusterten Progrämmchen hin bekommen, werde ich demnächst mal auf Funktionalität testen.

Neuer alter Podcast

Erfreut durfte ich feststellen das unser lieber Interceptor wieder sendet und das ist auch gut so, nur die Shownotes hier dürfen nicht leiden 😉

Im Ernst, ich höre ja viele Podcasts und von, über, für Windows gibt es da erstaunlich wenig, einzig der Onecast ist mir sonst noch ein Begriff. Allerdings finde ich von dem irgendwie gerade keine funktionierende Web-Seite, geht gerade alles in 404… Egal, es gibt ihn und wenn ihr ihn in der Podcast-App sucht werdet ihr ihn sicher finden. Den höre ich mir immer mit sehr gemischten Gefühlen an da er mir zu sehr Fanboy ist. Er war aber halt lange Zeit der einzig mir bekannte Podcast über Windows.

Um so froher bin ich dass der Interceptor jetzt endlich mal wieder Wind in die Segel bekommen hat und mit seinem Kollgegen den WPVision wieder reaktiviert hat und den höre ich gerade. Bin so zur Hälfte durch und ja, gefällt mir wirklich gut.

Daher hier der kurze Tipp, wer einen brauchbaren Podcast über Windows sucht,

HIER

seid ihr dafür schon ganz richtig 😎 Ist wie immer, reinhören und entscheiden ob es den eigenen Geschmack trifft.

Google Assistant – KI in Lenovo Smart Clock?!

Einmal im Jahr habe ich ein Problemchen. Mama und Papa möchten was zum Geburtstag schenken und ich habe irgendwie alles war ich haben möchte. Was tun? Also etwas raus suchen was ich eigentlich nicht benötige und mir nicht kaufen würde.

Schon aus beruflichen Gründen muss ich in der IT etwas auf dem Laufenden bleiben und natürlich ist es auch persönliche Neugier. So probiere ich daheim immer mal wieder mit einer Alexa und dem Google Assistant herum. Alexa ist ein gekauftes Gadget das Heike sehr lieb gewonnen hat. Allerdings nur für eine Funktion, „Alexa, spiele [irgendeine Musik]“. Den Google Assistant teste ich hingegen auf dem Handy, was aber manchmal auch unhandlich ist. Und so ergab sich ein mögliches Geschenk, ein Gadget mit Google Assistant.

Also mal geschaut und hups, die Auswahl ist gar nicht so groß. Und da es mehr oder weniger als besseres Spielzeug eingesetzt wird sollte der Preis auch nicht übertrieben hoch sein. Und so kam ich auf die Lenovo Smart Clock, Hätte ich eigentlich auch überblätter da mit rund 100 Euro viel zu teuer, aber ein Angebot beim Media Markt für 69 Euro fand ich dann gerade noch ok.

Nun ist das Teil da, sieht etwas eigenwillig aus. Ein wenig wie ein mit Teppichboden bezogener Ziegelstein 😎 Aber fasst sich dennoch recht wertig an. Insgesamt gefällt mir das Teil schon recht gut.

Also kann ich nun die KI bestaunen 😉 Eigentlich ein netter Wecker mit Spoiler und Sportauspuff. Beim Einrichten teilt er mir mit er sei nicht für dieses Land produziert wodurch es zu Problemen beim WLan kommen könnte, das ist schon etwas seltsam. Bisher läuft er aber völlig problemlos. Die Einrichtung an sich geht flott von der Hand, eine Handy-App ist zu installieren und dann ist alles baldigst am laufen. Bedienung ist einfach, Wisch nach links, recht, oben oder unten und schon sind verschiedenste Dinge erreicht, alles sehr easy. Das Display kann in 3 Helligkeitsstufen angepasst werden und auf auf automatische Reaktion auf die Umgebungshelligkeit. Warum im digitalen Zeitalter 3 Stufen und nicht stufenlos? Tja, vermutlich ein 80jähriger Designer der es nicht so mit modernem Krimskram hat?! Das ist aber schon top umgesetzt, Licht aus und die Anzeige dimmt runter, so leuchtet der Wecker nicht die ganze Nacht viel zu hell. Und er kann sogar so eingestellt werden dass er 30 Minuten vor dem Wecken heller wird. Das soll angeblich das Aufwachen verbessern da es wie ein Sonnenaufgang wirkt. Ich hatte vorher einen Philips-Wecker mit so einer Funktion, bei mir zumindest bringt die exakt gar nichts. Die Anzeige des Weckers hat auch verschiedene Varianten, ist eigentlich schon für jeden was dabei. Aber auch hier finde ich im ersten Moment keine Möglichkeit irgendwas individuell anzupassen.

Was ich jetzt schon zu schätzen weiß? „Hey Google, mein Tag“-Funktion. Die ist bei mir so konfiguriert dass er mir das aktuelle Wetter erzählt, das kann Alexa auch. Aber er sagt mir auch wie lange ich aktuell zur Arbeit benötige was interessant sein kann wenn es mal Stau gibt und das bekommt Alexa schon nicht mal eben so hin, da muss man sich das erst einrichten. Danach nennt er dann die Termine, auch etwas was bei Alexa nicht so nach dem anschalten geht. Und danach dann noch die Tagesschau in 100 Sekunden. Ginge auf dem Handy auch, aber das liegt halt nicht neben meinem Bett. Mittlerweile muß ich sagen macht Alexa genau das Gleiche ohne dass die Einrichtung kompliziert gewesen wäre, man muß halt nur den Google-Kalender freigeben.

Der Wecker an sich ist Alexa schon mal meilenweit überlegen, dachte ich. Zumindest für Teilzeitler wie mich. Es gibt nämlich Wochenende und Werktags, aber einen Wecker für Dienstag bis Donnerstag gibt es nicht. Da müsste man wohl jeden Tag einzeln anlegen, was für ein gewaltige KI… Dafür bedeutet „Wecker aus“ bei Google dass der Wecker komplett weg ist, auch nicht so richtig intelligent.

Das war es war ich bisher sehr zu schätzen weiß. Der Versuch „spiele Podcast DSM“ zeigt mir dann aber wieder sehr schnell dass die KI eher den IQ-Stand eines Frühstücksbrötchens hat. Obwohl bei Google gelistet ist der Podcast für ihn nicht zu finden. Musik nach Wunsch abspielen? Bei Alexa kein Thema, bei Google nur mit Spotify – Premium.

Aber ok, ich bin ja noch am Anfang mit der Spielerei und werde nach und nach mal rumprobieren was Google und Alexa da so können.

Die Lenovo Smart Clock macht auf jeden Fall schon mal einen recht guten und wertigen Eindruck zu einem vertretbaren Preis. Auch wenn ich mir die Geschichte etwas flexibler vorgestellt hätte. Aber mehr als guter Eindruck ist dann auch nicht, Alexa scheint mir schlicht die bessere Lösung zu sein, da scheint ein gewisse Vorsprung zu sein.

Das war es vorerst, habe halt bisher nur erste Eindrücke gewinnen können, später mehr 😉

GC-Project und die Ignore-Liste – Workaround mit oder ohne GSAK

Wahrscheinlich kennen die meisten den Trick schon, aber sicherlich gibt es immer mal wieder Einsteiger oder Wieder-Einsteiger wie mich bei GC-Project.

Nun kann man dort ja viele schöne Dinge mit den Geocaching-Daten basteln und sich Listen ohne Ende bauen. Und damit die genau auf einen zugeschnitten sind ist es natürlich entscheidend umfangreich filtern zu können. Das bietet GC-Project in wirklich großem Umfang!

Was leider nicht geht, die Ignore-Liste einzubeziehen. Wenn man etwas sucht stösst man auf einen Eintrag in dem erklärt wird das dies wohl an der API von Groundspeak liegen würde. Und die Aussage dass es danach auch kaum Nachfrage geben würde. Nun gut, das mit der API mag sein, fehlende Nachfrage hört sich für mich schon weniger glaubwürdig an. Wobei ich die Antwort eh gefühlt etwas arrogant empfinde. Aber gehupft wie gesprungen, Project-GC kann die Ignore-Liste nicht einbeziehen was ärgerlich für Cacher mit großer Liste ist. Und ich weiß wovon ich rede, bei mir sind es bald 700 Caches die sich dort tummeln. Da gibt es vielfältige Gründe, T5er die für mich nicht machbar sind oder ich nicht machen möchte, Rätsel die ich nicht mag, Earthcaches die ein Studium verlangen, zu urban, oder was auch immer, eigentlich auch nicht entscheidend. Was also tun?

Es gibt einen Workaround den ich hier mal vorstellen möchte. Zuerst einmal holt man sich seine ignorierten Caches in GSAK. Dazu geht ihr im Web auf eure Ignore-List bei Groundspeak. Dort ist oben eine Zeile mit den Möglichkeiten die man hat. Und oben rechts neben dem Zahnrad im graunen Kasten ist das viereckige Symbol mit zwei runden Pfeilen drin, darüber kann man aus der Ignore-List eine PQ machen. Wenn man schon hier ist legt man auch unter Listen eine neue Liste an die man nennt wie man mag und möglichst auf Privat eingestellt lässt um Ärger mit beleidigten Owner zu vermeiden 😉

Diese PQ liest man sich dann in GSAK ein, am besten eine eigene DB, dann wirft man nichts durcheinander.

bitte kein Genöle, die Caches sind aus verschiedensten Gründen auf der Ignore-Liste, das hat noch nichts mit einer Bewertung zu tun!

Nun gibt es den Menüpunkt „Geocaching.com access“ – „List Manager“, den benötigen wir.

Hier wählt man nun die neu angelegte Liste aus, bei mir wäre es in dem Fall GCProjectIgnore. Dazu dann den Punkt aus der Auswahl-Box „Add Geocaches to list“. Weiter unten sollte dann „All in current filter“ markiert sein und mit „+ Add“ werden nun über die API die Caches in die neue Liste kopiert. Das kann je nach Menge schon eine ganze Weile dauern! Im Prinzip haben wir damit über GSAK die Cache der Ignore-List auf die GCProjectIgnore-Liste kopiert.

Das bedeutet für die Zukunft natürlich einen gewissen Mehraufwand. D.h. Cache die ich auf Ignore schiebe muß ich gleichzeitig auf auf GCProjektIgnore schieben. Aber nun ja, die Mehrarbeit hält sich wirklich in Grenzen 😎

Bin ich nun auf GC-Project kann ich hier jetzt einen Filtereintrag hinzuführen „Bookmark-Liste ignorieren“ und da steht mir jetzt die neue Liste zur Verfügung. Und es funktioniert!

Und das wars, das Leben kann so einfach sein 😉

Und jetzt, raus cachen!

P.S.: wie Michael Drewes mir gerade auf Twitter schrieb:

Das geht seit ? (irgendeinem Update bei GS) übrigens auch ohne Umweg über GSAK. Man kann in der Ignore-List alle auswählen und in eine separate Bookmark-Liste kopieren. Die widerum kann man dann wie beschrieben bei Project GC nutzen.

Hätte ich auch drauf kommen können 😎

Readly – Magazin-Flat

Ich habe mal Readly getestet. Der Testmonat kostet 99 Cent, danach kostet die Flat 9,99 Euro im Monat. Was ist das eigentlich? Es handelt sich um eine Flat für Zeitungen und Magazine. Für die 9,99 Euro kann man lesen soviel man mag. Und die Auswahl ist gar nicht mal so klein.

Klar, da ist viel „Schrott“ dabei, zumindest aus meiner Sicht. So einiges was beim Zahnarzt auf dem Tisch liegt wie Neue Blatt und ähnliches ebenso wie das was auf dem Kinder-Tisch liegt von dem ich nie zuvor gehört habe. Aber es ist ein wilder Mix, für Häusle-Bauer, Garten-Liebhaber, Haustiere, Nähen und und und. Aber auch durchaus bekannte Zeitungen, Auto-Bild, Computer-Bild, Connect, usw. Um nun zu beurteilen ob sich das für einen lohnt muss man schon selber schauen da jeder andere Interessen hat, aber die Auswahl ist wirklich, wirklich groß.

Die App für Android ist ganz ok, ebenso der Web-Reader. Wobei beide noch viel Luft nach oben haben. Einstell- und Filtermöglichkeiten sind zwar gegeben, aber noch lange nicht umfangreich genug. Das Lesen selber ist mit beiden Varianten ok und funktioniert gut. Allerdings sollte das Device nicht zu klein sein, mit einem 12 Zoll Microsoft Surface konnte ich gut leben.Finanziell dürfte es sich eigentlich schon lohnen wenn man mehr als 2 Zeitschriften liest denn dann dürfte ein Abo bereits teurer sein.

Mein eigener Test führte tatsächlich zur Kündigung des Abos und dann doch wieder zu einer Verlängerung. Warum? Tja, finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für mich sind 3 Computer-Magazine von Interesse, 2-3 Auto-Magazine, 2 Motorrad-Magazine, 2 Börsen-Magazine und noch 2-3 andere, lohnt sich also absolut. Nur merkte ich dass man so viel gar nicht weg gelesen bekomme und viel zu schnell „drüber lese“. Dazu bin ich wohl zu alt und obwohl eher nerdisch veranlagt, dachte ich. Aber ich habe mich daran gewöhnen können solche Literatur über ein Computer-Device zu lesen. Das Surface Pro hier tatsächlich schon recht perfekt geeignet. Wer kein Problem damit hat so etwas elektronisch zu lesen sollte sich Readly tatsächlich mal anschauen, könnte sich lohnen.

Wo bleibt die Weiterentwicklung bei Smartwatches?

Ich habe seit vielen Jahren eine Smartwatch, eine Pepple. Hier mal ein Bericht in dem genauer über Pepple berichtet wird. Die Uhr hat mich lange Zeit begleitet, auch aktuell noch, nur langsam löst sie sich auf. Das liegt einfach daran dass ich sie nicht wirklich gut behandle. So hat sie mittlerweile reichlich Kratzer und auch der Akku hält „nur“ noch 4-5 Tage durch. Und seit Jahren schaue ich nach einer neuen Smartwatch, aber keine einzige erfüllt meine Ansprüche. Eigentlich erstaunlich da die gar nicht so sonderlich hoch sind. So hat meine Pepple z.B. nur wenig MB Hauptspeicher, na und, reicht völlig für mich. Eigentlich scheitern 90% der Smartwatches bei mir an deren lächerlicher Laufzeit, warum tut sich da nichts? Pepple hat schon vor Jahren bewiesen dass 5 Tage kein Problem sind ohne dass die Uhr gleich 500 Euro und mehr kostet?!

Hier einfach mal eine kleine Übersicht was bei mir die Anforderungen wären:

  • Laufzeit mindestens 5 Tage, eher mehr.
  • Laden mit irgendeinem USB-Anschluss, kein extra Kabel für 50 Euro.
  • Licht geht durch Handgelenk schütteln an.
  • Display zeigt Uhrzeit, Datum und Schritte pro Tag an.
  • Alle Benachrichtigungen vom Handy werden angezeigt.
  • Unter 250 Euro.

Erstaunlicherweise scheint das wohl zu viel. Ich schaue mir immer wieder mal Neuheiten an aber irgendwas ist meist nicht erfüllt. Ich staune das es zwar Suchseiten wie diese gibt, hier aber nicht nach Laufzeit gefiltert werden kann. Geht das denn wirklich nur mir auf den Keks wenn ich eine Uhr so häufig laden muss? Oder, ein Nachteil der Pepple, zwar nur alle 4-5 Tage aber dann mit super spezial Kabel?!

Liebe Smartphone-Bauer, ich bin mir eigentlich recht sicher dass ihr viel mehr Uhren verkaufen würdet wenn die mal ein bisserl durchhalten und dafür vielleicht nicht die eierlegende Wollmilchsau sind! GPS z.B. ist ja schön, ebenfalls vielleicht telefonieren mit der Uhr und Musik abspielen und haste nicht gesehen, aber ist es wirklich das was die Menschen benötigen? Oder wollen sie nicht vielleicht lieber eine länger laufende Uhr haben die gerade mal die Benachrichtigungen vom Handy weiter gibt?

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Überwachungskameras live schauen

Hui, der Artikel über die Überwachungskameras scheint ja doch mehr Menschen zu interessieren als ich selber erwartet hätte. Nach der Kamera-Vorstellung und der beispielhaften Erläuterung wie man Filme daraus macht hier noch mal eine günstige Möglichkeit live zu schauen.

Auch in diesem Fall hat es mich einige Arbeit gekostet hier wirklich fündig zu werden. Zu Beginn habe ich es mit beiliegender Software versucht. Das war so mittel gut. Die Software war nämlich mit Lizenz und an einen Rechner gebunden. Schön dass sie auch noch viel mehr konnte aber damit war sie für mich schon mal witzlos. Dazu störte mich dass halt immer ein Bildschirm belegt war. Also keine gangbare Lösung.

Zweiter Versuch war dann ein Raspberry Pi, der war gruselig. Ein Stream ging gerade so eben noch, mit zwei Streams ging gar nichts mehr. Ist eigentlich wie üblich, Linux ist ja nett, aber etwas speziellere Software eine einzige Katastrophe wenn man die nur nutzen und nicht studieren möchte. Der liegt jetzt irgendwo in der Bastel-Kiste.

Dritter Versuch lief dann schon recht rund. Einen FireTV-Stick im Angebot für rund 15 Euro abgestaubt. Dazu mal die Freeware von IP Cam Viewer getestet. Die machte einen wirklich guten Eindruck, daher schnell die Pro-Version erstanden um werbe frei zu sein. Den dann an einen alten Monitor gehängt und schon hatte ich eine durchaus taugliche Lösung um immer ein Live-Bild im Büro zu haben. Einziger Nachteil, die App beendet sich immer wieder mal, so ca. 1 mal in 24 Stunden und dann muss man sie halt neu starten. Wobei ich das Gefühl hatte es liegt weniger an der App als eher an dem FireTV-Stick selber. So schlimm ist es dann aber auch nicht ein mal am Tag die App zu starten und ansonsten lief sie bei mir immer absolut stabil.

Mittlerweile gesellte sich noch ein alter Monitor an meinen PC so dass dieser einen dritten Monitor frei hatte. So kam wieder die Idee vielleicht doch den PC zu nutzen und das setzte sich bei mir durch. Im Microsoft Windows Store gibt es nämlich eine kostenlose App von Instar, die InstarVision. Und die ist absolut super, sie macht nämlich alles was ich möchte ohne viel Performance zu fressen oder irgendwie anders zu stören. Da hat sich wieder mal bewährt die Kamera von einem vernünftigen Hersteller gekauft zu haben der auch gute Software dazu bereit stellt.

So läuft bei mir jetzt das Live-Bild auf dem dritten Monitor und dass passt. Man muss halt schon einen Bildschirm dafür übrig haben da die Software ansonsten schon ab und an im Weg ist. Die Lösung mit dem FireTV-Stick kann ich mit ganz kleinen Einschränkungen auch empfehlen, alles andere hat sich bei mir eher als Frickelei heraus gestellt, eher was für Enthusiasten.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Auswertung IP-Kamera Überwachung

Wir haben unseren Hof seit einigen Jahren mit zwei IP-Kameras von Instar überwacht, Model IN-5907HD. Keine Ahnung ob das nun die besten Kameras sind oder eher die schlechtesten, für uns passen die auf jeden Fall perfekt. Beide sind wasserfest, haben Nachtsicht und laufen nun seit Jahren stabil vor sich hin. Meine Empfehlung haben sie auf jeden Fall. Wobei das heute gar nicht das Thema sein soll. Bei geplantem Kauf wird eh jeder noch mal genau schauen was er genau haben möchte. Einrichtung ist eigentlich mit der Anleitung auch kein großes Problem, selbst die Freigabe über Internet ist sehr einfach gemacht, dafür gibt es im Netz reichlich Anleitungen.

Für was es wenig Anleitungen gab war die Auswertung der Aufnahmen. Meist ist zwar Software beigelegt, aber die hat mich mehr als wenig überzeugt. Auch haben viele NAS eine Software für solche Kameras aber auch diese fand ich eher bescheiden. Die Instars kann man so einrichten dass sie die Aufnahmen auf SD speichern, das klappt auch völlig problemlos. Nur das Anschauen ist eher nervig. Kurz und gut, ich möchte nicht 100 Schnippsel der Nacht durchschauen ob was interessantes dabei war sondern die Aufnahmen als Film sehen und das gestaltete sich eher schwierig oder ich habe die super duper einfache Lösung übersehen.

Warum die Kamera überhaupt so oft anspricht? Ganz einfach, je nach Einstellung reagiert sie halt auf Bewegung und so haben wir hier z.B. Katzen, Kröten, Igel, Vögel und alle lösen aus wenn sie groß genug sind oder die Kröte vom Rasen Nachts direkt in die Kamera schaut und ihre Augen dadurch leuchten. Es ist eh erstaunlich was auf so einem Hof alles los ist während man friedlich schläft und denkt draußen wäre himmlisch Ruhe 😉

Sie auch meine Einbrecher:

oder der Mardernachwuchs:

Also zurück zur Auswertung. Da ich so gar nichts finden konnte das meinen Vorstellungen entsprach habe ich mir selber etwas gebastelt und möchte das hier mal vorstellen, sozusagen als Anregung wie man es machen könnte.

Bei mir läuft im Keller ein PC mit Win10 der als Server dient. Hauptsächlich stellt er reichlich Plattenplatz zur Verfügung, übernimmt aber auch diverse Aufgaben nebenbei. So läuft auf dem Rechner u.a. FileZilla, eine kostenlose FTP-Lösung. Und darüber transportieren meine IP-Kameras ihre Aufzeichnungen auf den Server in bestimmte Verzeichnisse. Für jede Kamera ein Verzeichnis. So sind dann morgens in den Verzeichnissen die ganzen aufgenommenen Video-Schnippsel. Die Einrichtung von FileZilla ist wirklich einfach und im Netz gibt es unzählige Kurzanleitungen mit denen auch Anfänger gut zurecht kommen sollten.

So weit, so gut. Nun sind es aber immer noch viele einzelne Schnippsel. Und ab hier wurde es erstaunlich zäh. Der Plan, aus den ganzen Schnippseln ein Video machen und die Schnippsel dann löschen. Klingt einfach, war es dann aber nicht. So gibt es schon reichlich Software die so etwas kann aber eben nicht automatisiert. Da stieß ich dann bald auf mencoder.exe vom mplayer. Damit sollte es gehen. Tja, hierzu brauchbare Anleitungen zu finden war dann schon schwer. Aber es gelang mir irgendwann dennoch.

Ich habe mir also mencoder.exe in ein Verzeichnis kopiert und im gleichen Verzeichnis eine Batchdatei angelegt, meine Videos.bat.

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt1.mp4

Q:
cd IPKameras
cd Instar 1
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE% del A.avi

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE2=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt2.mp4

cd ..
cd Instar 2
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE2% del A.avi

cd ..
cd Innen

setlocal EnableDelayedExpansion
set i=0
for %%a in (*.jpg) do (
set /a i+=1
ren „%%a“ „!i!.new“
)
ren *.new *.jpg
d:\ffmpeg\bin\ffmpeg -f Image2 -i q:\IPKameras\Innen\%%d.jpg -vf fps=25 output.mp4
del *.jpg
move Q:\IPKameras\Innen*.* \Kellw7\Transfer

cmd /c exit 0

Sieht schlimm aus? Ist es aber nicht 😉

Zuerst werden einfach die Namen für die Datei gebaut. Dort habe ich Datum und Uhrzeit drin damit die sich nicht bei jedem Aufruf überschreiben. Dann wird in das Verzeichnis gewechselt in der die Filmschnippsel sind und diese per mencoder.exe in eine MP4 Datei verwandelt. Danach werden die Schnippsel gelöscht. Das Gleiche passiert noch mal für die zweite Kamera und die Innenkamera.

Und schwupps habe ich jeden Morgen 3 kurze Videos mit den Geschehnissen der letzten 24 Stunden.

Ich weiß, ich bin nicht gut im erklären und wer nicht aus der IT kommt ist vielleicht etwas überfordert mit dem Sermon hier 😎 Wer aber schon Versuche in der Richtung gemacht hat findet hier vielleicht Inspiration 😉 Ach ja, die Batch-Datei ist quick and dirty. Und ich bin Programmiert, die sind faul. D.h. läuft und dann reicht mir das so. Vielleicht konnte ich somit jemandem einen Schub in die richtige Richtung geben, ansonsten immerhin bestimmt viele verwirren 😉

Wer wirklich noch irgendwas genauer wissen will einfach Frage in die Kommentare, ich versuche dann gerne verständlicher zu erläutern.