Wo bleibt die Weiterentwicklung bei Smartwatches?

Ich habe seit vielen Jahren eine Smartwatch, eine Pepple. Hier mal ein Bericht in dem genauer über Pepple berichtet wird. Die Uhr hat mich lange Zeit begleitet, auch aktuell noch, nur langsam löst sie sich auf. Das liegt einfach daran dass ich sie nicht wirklich gut behandle. So hat sie mittlerweile reichlich Kratzer und auch der Akku hält „nur“ noch 4-5 Tage durch. Und seit Jahren schaue ich nach einer neuen Smartwatch, aber keine einzige erfüllt meine Ansprüche. Eigentlich erstaunlich da die gar nicht so sonderlich hoch sind. So hat meine Pepple z.B. nur wenig MB Hauptspeicher, na und, reicht völlig für mich. Eigentlich scheitern 90% der Smartwatches bei mir an deren lächerlicher Laufzeit, warum tut sich da nichts? Pepple hat schon vor Jahren bewiesen dass 5 Tage kein Problem sind ohne dass die Uhr gleich 500 Euro und mehr kostet?!

Hier einfach mal eine kleine Übersicht was bei mir die Anforderungen wären:

  • Laufzeit mindestens 5 Tage, eher mehr.
  • Laden mit irgendeinem USB-Anschluss, kein extra Kabel für 50 Euro.
  • Licht geht durch Handgelenk schütteln an.
  • Display zeigt Uhrzeit, Datum und Schritte pro Tag an.
  • Alle Benachrichtigungen vom Handy werden angezeigt.
  • Unter 250 Euro.

Erstaunlicherweise scheint das wohl zu viel. Ich schaue mir immer wieder mal Neuheiten an aber irgendwas ist meist nicht erfüllt. Ich staune das es zwar Suchseiten wie diese gibt, hier aber nicht nach Laufzeit gefiltert werden kann. Geht das denn wirklich nur mir auf den Keks wenn ich eine Uhr so häufig laden muss? Oder, ein Nachteil der Pepple, zwar nur alle 4-5 Tage aber dann mit super spezial Kabel?!

Liebe Smartphone-Bauer, ich bin mir eigentlich recht sicher dass ihr viel mehr Uhren verkaufen würdet wenn die mal ein bisserl durchhalten und dafür vielleicht nicht die eierlegende Wollmilchsau sind! GPS z.B. ist ja schön, ebenfalls vielleicht telefonieren mit der Uhr und Musik abspielen und haste nicht gesehen, aber ist es wirklich das was die Menschen benötigen? Oder wollen sie nicht vielleicht lieber eine länger laufende Uhr haben die gerade mal die Benachrichtigungen vom Handy weiter gibt?

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Überwachungskameras live schauen

Hui, der Artikel über die Überwachungskameras scheint ja doch mehr Menschen zu interessieren als ich selber erwartet hätte. Nach der Kamera-Vorstellung und der beispielhaften Erläuterung wie man Filme daraus macht hier noch mal eine günstige Möglichkeit live zu schauen.

Auch in diesem Fall hat es mich einige Arbeit gekostet hier wirklich fündig zu werden. Zu Beginn habe ich es mit beiliegender Software versucht. Das war so mittel gut. Die Software war nämlich mit Lizenz und an einen Rechner gebunden. Schön dass sie auch noch viel mehr konnte aber damit war sie für mich schon mal witzlos. Dazu störte mich dass halt immer ein Bildschirm belegt war. Also keine gangbare Lösung.

Zweiter Versuch war dann ein Raspberry Pi, der war gruselig. Ein Stream ging gerade so eben noch, mit zwei Streams ging gar nichts mehr. Ist eigentlich wie üblich, Linux ist ja nett, aber etwas speziellere Software eine einzige Katastrophe wenn man die nur nutzen und nicht studieren möchte. Der liegt jetzt irgendwo in der Bastel-Kiste.

Dritter Versuch lief dann schon recht rund. Einen FireTV-Stick im Angebot für rund 15 Euro abgestaubt. Dazu mal die Freeware von IP Cam Viewer getestet. Die machte einen wirklich guten Eindruck, daher schnell die Pro-Version erstanden um werbe frei zu sein. Den dann an einen alten Monitor gehängt und schon hatte ich eine durchaus taugliche Lösung um immer ein Live-Bild im Büro zu haben. Einziger Nachteil, die App beendet sich immer wieder mal, so ca. 1 mal in 24 Stunden und dann muss man sie halt neu starten. Wobei ich das Gefühl hatte es liegt weniger an der App als eher an dem FireTV-Stick selber. So schlimm ist es dann aber auch nicht ein mal am Tag die App zu starten und ansonsten lief sie bei mir immer absolut stabil.

Mittlerweile gesellte sich noch ein alter Monitor an meinen PC so dass dieser einen dritten Monitor frei hatte. So kam wieder die Idee vielleicht doch den PC zu nutzen und das setzte sich bei mir durch. Im Microsoft Windows Store gibt es nämlich eine kostenlose App von Instar, die InstarVision. Und die ist absolut super, sie macht nämlich alles was ich möchte ohne viel Performance zu fressen oder irgendwie anders zu stören. Da hat sich wieder mal bewährt die Kamera von einem vernünftigen Hersteller gekauft zu haben der auch gute Software dazu bereit stellt.

So läuft bei mir jetzt das Live-Bild auf dem dritten Monitor und dass passt. Man muss halt schon einen Bildschirm dafür übrig haben da die Software ansonsten schon ab und an im Weg ist. Die Lösung mit dem FireTV-Stick kann ich mit ganz kleinen Einschränkungen auch empfehlen, alles andere hat sich bei mir eher als Frickelei heraus gestellt, eher was für Enthusiasten.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Auswertung IP-Kamera Überwachung

Wir haben unseren Hof seit einigen Jahren mit zwei IP-Kameras von Instar überwacht, Model IN-5907HD. Keine Ahnung ob das nun die besten Kameras sind oder eher die schlechtesten, für uns passen die auf jeden Fall perfekt. Beide sind wasserfest, haben Nachtsicht und laufen nun seit Jahren stabil vor sich hin. Meine Empfehlung haben sie auf jeden Fall. Wobei das heute gar nicht das Thema sein soll. Bei geplantem Kauf wird eh jeder noch mal genau schauen was er genau haben möchte. Einrichtung ist eigentlich mit der Anleitung auch kein großes Problem, selbst die Freigabe über Internet ist sehr einfach gemacht, dafür gibt es im Netz reichlich Anleitungen.

Für was es wenig Anleitungen gab war die Auswertung der Aufnahmen. Meist ist zwar Software beigelegt, aber die hat mich mehr als wenig überzeugt. Auch haben viele NAS eine Software für solche Kameras aber auch diese fand ich eher bescheiden. Die Instars kann man so einrichten dass sie die Aufnahmen auf SD speichern, das klappt auch völlig problemlos. Nur das Anschauen ist eher nervig. Kurz und gut, ich möchte nicht 100 Schnippsel der Nacht durchschauen ob was interessantes dabei war sondern die Aufnahmen als Film sehen und das gestaltete sich eher schwierig oder ich habe die super duper einfache Lösung übersehen.

Warum die Kamera überhaupt so oft anspricht? Ganz einfach, je nach Einstellung reagiert sie halt auf Bewegung und so haben wir hier z.B. Katzen, Kröten, Igel, Vögel und alle lösen aus wenn sie groß genug sind oder die Kröte vom Rasen Nachts direkt in die Kamera schaut und ihre Augen dadurch leuchten. Es ist eh erstaunlich was auf so einem Hof alles los ist während man friedlich schläft und denkt draußen wäre himmlisch Ruhe 😉

Sie auch meine Einbrecher:

oder der Mardernachwuchs:

Also zurück zur Auswertung. Da ich so gar nichts finden konnte das meinen Vorstellungen entsprach habe ich mir selber etwas gebastelt und möchte das hier mal vorstellen, sozusagen als Anregung wie man es machen könnte.

Bei mir läuft im Keller ein PC mit Win10 der als Server dient. Hauptsächlich stellt er reichlich Plattenplatz zur Verfügung, übernimmt aber auch diverse Aufgaben nebenbei. So läuft auf dem Rechner u.a. FileZilla, eine kostenlose FTP-Lösung. Und darüber transportieren meine IP-Kameras ihre Aufzeichnungen auf den Server in bestimmte Verzeichnisse. Für jede Kamera ein Verzeichnis. So sind dann morgens in den Verzeichnissen die ganzen aufgenommenen Video-Schnippsel. Die Einrichtung von FileZilla ist wirklich einfach und im Netz gibt es unzählige Kurzanleitungen mit denen auch Anfänger gut zurecht kommen sollten.

So weit, so gut. Nun sind es aber immer noch viele einzelne Schnippsel. Und ab hier wurde es erstaunlich zäh. Der Plan, aus den ganzen Schnippseln ein Video machen und die Schnippsel dann löschen. Klingt einfach, war es dann aber nicht. So gibt es schon reichlich Software die so etwas kann aber eben nicht automatisiert. Da stieß ich dann bald auf mencoder.exe vom mplayer. Damit sollte es gehen. Tja, hierzu brauchbare Anleitungen zu finden war dann schon schwer. Aber es gelang mir irgendwann dennoch.

Ich habe mir also mencoder.exe in ein Verzeichnis kopiert und im gleichen Verzeichnis eine Batchdatei angelegt, meine Videos.bat.

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt1.mp4

Q:
cd IPKameras
cd Instar 1
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE% del A.avi

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE2=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt2.mp4

cd ..
cd Instar 2
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE2% del A.avi

cd ..
cd Innen

setlocal EnableDelayedExpansion
set i=0
for %%a in (*.jpg) do (
set /a i+=1
ren „%%a“ „!i!.new“
)
ren *.new *.jpg
d:\ffmpeg\bin\ffmpeg -f Image2 -i q:\IPKameras\Innen\%%d.jpg -vf fps=25 output.mp4
del *.jpg
move Q:\IPKameras\Innen*.* \Kellw7\Transfer

cmd /c exit 0

Sieht schlimm aus? Ist es aber nicht 😉

Zuerst werden einfach die Namen für die Datei gebaut. Dort habe ich Datum und Uhrzeit drin damit die sich nicht bei jedem Aufruf überschreiben. Dann wird in das Verzeichnis gewechselt in der die Filmschnippsel sind und diese per mencoder.exe in eine MP4 Datei verwandelt. Danach werden die Schnippsel gelöscht. Das Gleiche passiert noch mal für die zweite Kamera und die Innenkamera.

Und schwupps habe ich jeden Morgen 3 kurze Videos mit den Geschehnissen der letzten 24 Stunden.

Ich weiß, ich bin nicht gut im erklären und wer nicht aus der IT kommt ist vielleicht etwas überfordert mit dem Sermon hier 😎 Wer aber schon Versuche in der Richtung gemacht hat findet hier vielleicht Inspiration 😉 Ach ja, die Batch-Datei ist quick and dirty. Und ich bin Programmiert, die sind faul. D.h. läuft und dann reicht mir das so. Vielleicht konnte ich somit jemandem einen Schub in die richtige Richtung geben, ansonsten immerhin bestimmt viele verwirren 😉

Wer wirklich noch irgendwas genauer wissen will einfach Frage in die Kommentare, ich versuche dann gerne verständlicher zu erläutern.

Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Der neue Kindle Paperwhite, 10. Generation

Nun habe ich ihn also, meinen neuen Kindle Paperwhite der 10. Generation. Und der erste Eindruck ist gut. Einrichten ging zügig, lediglich das Amazon-Konto zickte erst etwas, aber beim zweiten Versuch lief es durch. Dann mal upgedatet und schwups, alles läuft. So wie man das von Amazon eigentlich ja auch gewohnt ist.

Und meine heimlichen Befürchtungen bewahrheiteten sich zum Glück nur sehr wenig. Die Hauptbefürchtung war nämlich dass auch der Kindle Handy-Like immer dünner und dünner gemacht wird. Warum eigentlich? Aussehen?? Keine Ahnung, aber ich finde diese Dünnomanie eher ausgesprochen nervig da man die Geräte irgendwann gar nicht mehr vernünftig anfassen kann. Und findet man doch noch eine Variante drückt der viel zu schmal Rahmen der Geräte dann unangenehm in die Finger.

Hier sieht man mal in hoch und längs wie wenig Unterschied das ist. Auch im Gewicht fühlen die beiden Geräte sich identisch an. Der Kindle alt, also 5. Generation ist der etwas „dreckigere“. Wobei der gar nicht dreckig ist, die Spuren kommen von der Hülle in der er seit Beginn an hängt. Der alten Kindle ist also links. Ja, etwas dünner ist der Neue, zu merken ist es nicht wirklich.

Wie man hier sehen kann ist die Display-Fläche identisch, das Gehäuse vom alten Kindle (wieder links) ist einen Hauch größer.

Hier sieht man einen echten Vorteil des neuen Kindle. Das obere Bild ist vom alten Kindle wo das Display etwas versenkt ist. Einerseits natürlich gut wenn man das Gerät mal versehentlich mit dem Display nach unten ablegt, bringt einen gewissen Schutz. Aber es sammelt sich halt Dreck in den Mini-Ritzen und den bekommt man kaum wieder heraus. Das neue Display (unten) ist plan, so kann das hier nicht passieren.

Bedienung, Geschwindigkeit, Software und so weiter hat sich so gut wie nichts geändert, das läuft einfach und intuitiv vor sich hin. Was kann ich also nach kurzem Gebrauch sagen? Gerät verhält sich genau wie erwartet und ersetzt den alten Kindle fast unbemerkt, das finde ich durchaus sehr gut.

Dropbox wird eingeschränkt

Hui, nun bin ich wirklich viele, viele Jahre Dropbox – Nutzer aber die neueste Einschränkung für den Free-Account ist wirklich heftig. Nur noch 3 Geräte werden sind gleichzeitig nutzbar. Da wird es zumindest bei mir Zeit auf Alternativen umzuschwenken. Mal sehen, Google Drive oder eigener Webspace werden da wohl die Alternative werden.

Dateien verschlüsseln in der Cloud

Mal wieder Zeit für ein schönes Stückchen Software das mir das Leben wirklich erleichtert hat, Cryptomator. Und der ist sogar noch Freeware. Eine Spende ist natürlich immer klug falls man ihn als gut befindet, nur so kann Freeware leben.

Ich scanne seit Jahrzehnten die eingehende Post ein und habe sie somit als PDF-Dateien digital vorliegen. So weit, so gut. Das Problem das sich immer mal ergab war der Zugriff wenn ich unterwegs bin. Nun kann man sich fragen ob das wirklich so wichtig ist. Und ja, wird zumindest bei uns immer wichtiger. So ist es teils einfach wichtig bei Problemen mit einer unserer Wohnung schnell nachschauen zu können wie da der Stand ist. Klar, VPN ginge auch, ebenso hatte ich immer eine Sync-Software die mir die Daten auf das Handy spiegelt. Ja, geht beides, hat aber einfach auch Nachteile. Blieb die Dropbox. Aber das war mir dann doch zu heikel, wenn da einer einbrechen würde hätte er Zugriff auf über 20 Jahre Post an uns und das war mir erheblich zu gefährlich.

Kam der Gedanke Dropbox, aber dann verschlüsselt. Grundsätzlich ein gangbarer Weg, nur musste ich schnell lernen dass er gar nicht so einfach wie gedacht ist. Oftmals verschlüsseln angebotene Programme nämlich nicht Datei-Weise sondern nur als Block. Das würde bedeuten dass bei jedem neuen Dokument das gesamte Dokumenten-Verzeichnis neu synchronisiert werden würde, bei rund 5 GB ist das selbst mit DSL100 keine wirkliche Option. Also dauerte es geraume Zeit bis sich endlich ein Programm fand das dieses Problem löst, eben der Cryptomator.

Der verschlüsselt nun schon geraume Zeit völlig problemlos meine Dateien, die dann auf OneDrive gesynct werden. Nun kann ich auch auf der Arbeit völlig problemlos auf meine Dokumente schauen indem ich dort ebenfalls den Cryptomator installiert habe. Das funktioniert tatsächlich schnell und reibungslos da der Cryptomator die Dateien als Laufwerk in den Explorer einbindet.

Wer also sensible Daten in der Cloud vorhalten möchte, schaut euch das Tool mal an, meine Empfehlung gebe ich gerne!

Gammelcaches in GSAK filtern

Hier mal ein kleiner Tipp für GSAK-Nutzer. Ich hole mir die Caches so ca. einmal die Woche über die Groundspeak-API. Danach laufen dann diverse Routinen. D.h. es wird z.B. geprüft was mit den Caches ist die nicht in der neuen Abfrage waren wie bei mir z.B. Mysteries. Die hole ich mir nicht mehr, habe aber noch alte gelöste in GSAK. Dann markiere ich mir diverse Caches mit anderen Icons, z.B. Nachtcaches, Wasser- und Klettercaches. Und noch so das eine oder andere.

Bevor ich mir das Ergebnis dann irgendwann in die Cloud schiebe aus der ich die Daten auf das Handy lade schaue ich noch mit einem bestimmten Filter drauf, dessen Name lautet bei mir „Gammelcaches“.

Irgendwann war ich es einfach leid vor ungepflegten Caches zu stehen die gar nicht mehr da sind. Klar, kann man auch einzeln schauen. Aber wenn ich los fahre schaue ich mir die Cachen nie vorher im einzelnen an sondern lasse mich viel lieber überraschen. D.h. ich plane tatsächlich nur nach Google Maps und schaue dort wo eine schöne gründe Gegend zum Wandern und Cachen einlädt.

Und um zumindest den größten Teil dieser Gammelcaches auszusortieren habe ich mir irgendwann diesen Filter gebaut und vielleicht kann ihn ja auch jemand anderes nutzen um einen gewissen Anteil an kaputten Caches auszusortieren.

Bei mir hat sich, wie im Bild zu sehen, die Einstellung:

  • Didn’t find it
  • Needs Archived
  • Needs Maintenance

mehr als 3 mal in den Logs als sinnvoll eingependelt. Wobei ich die API die letzten 6 Logs holen lasse.