Aufräumarbeiten

Twitter, X, schwachsinniges Milliardärsspielzeug, wie auch immer

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, da räumt man ja auch gerne mal auf. Und nachdem nun Twitter, ähhhhh, X, immer seltsamer wird, plötzlich muss ich mit irgendwelchen Steinzählungen beweisen, dass ich, ich bin. Der Stream zeigt mir immer mehr, was ich nicht sehen will, nee, nicht meins. Daher werde ich unseren Account dort demnächst löschen.

BlueSky

Für mich noch so eine Totgeburt, irgendwie muss ich da immer an Clubhouse, oder wie der Quark auch immer hieß, denken. Hier ist Andre wohl ab und an zugange, mich wird man auch dort nicht finden. Das ist letztlich das gleiche wie X, nur technisch fast noch schlechter. Da kann man sich dann wohl denken, dass es ebenfalls irgendwann teuer verkauft wird und einen ähnlichen Weg wie X geht.

Mastodon

Da sind wir beide und mittlerweile ist das für mich auch der Hauptort. So etwas wie Twitter in seinen guten Zeiten wird es eh vermutlich nie wieder geben. Mastodon ist technisch recht gut, auch wenn etwas Open-Source-Like wirr. Aber dort läuft es, es herrscht ein guter Ton, die Timeline ist unbeeinflusst, keine Werbung, läuft. Wenn ihr also speziell mich ansprechen wollt, DORT ist der richtige Ort.

Facebook

Die Timeline ist so in etwas das absurdeste, was ich kenne. Da habe ich nur noch einen Account, weil ich so eine VR-Brille von Meta habe. Auch da kann man uns erreichen, aber es wird „dünner“. Wer dort über den Messenger schreibt, der sollte Andre und mich gleichzeitig in den Chat nehmen, dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass es auch immer einer von beiden mitbekommt und wir müssen uns nicht irgendwas weiterleiten.

Telegram

Der Channel ist und bleibt die Nummer 1. Hier sind wir am schnellsten und sichersten zu erreichen. Auch hier gilt, wenn er per Chat geht, am besten beide mit hereinnehmen.

YouTube

Mit diesem ganzen Abo-Rotz und der Werbeflut ist das auch ein totes Pferd. Den Kanal lassen wir zwar laufen, aber Neues kommt eher nicht dazu.

TikTok

Hier werden wir zwar nicht regelmäßig tätig, aber ab und an schon, ist einfach eine schöne Plattform für kleine Filmchen ohne in Werbung zu ersticken.

Blog/Homepage

Hier bekommen sowohl über die EMail aus dem Impressum, als auch über die Formulare beide Podcaster die Mails und daher eine sehr gute und sichere Möglichkeit. Die Formulare sind sogar einen Tick besser, da wir wohl demnächst die EMail anpassen müssen, es kommt mittlerweile einfach sehr viel Spam. Aber wenn wir die löschen, gibt es eine Fehlermeldung und dann schaut ggf. ins Impressum für die aktuelle EMail-Adresse.

Fazit

Das sollte es dann vorerst gewesen sein. Wer einfach nur interessiert ist über neue Folgen informiert zu werden, der nutze einfach die Abo-Funktion im Blog, das ist am einfachsten.

Und jetzt auch von hier frohes Fest und guten Rutsch, wir müssen jetzt gleich zu meiner Mama zum Weihnachtsschmaus.

P.S. Instragram

Fast vergessen, aber kann man auch getrost. Da bin nur ich, das eher nicht so häufig und vor allem poste ich dort nur, lesen so gut wie gar nicht, da eh jeder zweite Eintrag Werbung ist.

Statistik, Statistik, Statistik, wie jedes Jahr

Wieder einmal nähert sich ein Jahr dem Ende und da Cacher bekannterweise extrem auf Zahlen stehen, auch hier mal wieder etwas Statistik.

Auch hier wieder, gleich zu Beginn, ein besonderer Dank an alle Kommentatoren für die reichhaltig Unterstützung!

Mit Folge 50, ein kleines Jubiläum, wurde die Podcast-Saison gestartet. Folge 62 schloss dann das Jahr und so war doch einiges zusammen gekommen.

Wie immer sagen Bilder aber mehr als 1000 Worte und als Vergleich habe ich 2022 immer mit dazu genommen.

Es geht uns ein wenig wie Groundspeak, die Aufrufe sind um 1/4 zurückgegangen, auch die Besucherzahl ist geschrumpft. Allerdings hatten wir auch weniger Artikel in diesem Jahr. Dennoch, ein klarer Rückgang, sogar bei den Kommentaren. Vielleicht nutzt sich das Format nach so vielen Folgen auch langsam ab, wirklich wissen tun wir es nicht.

Bei den Beiträgen bliebt der Artikel von GrafZahl75 der absolute Renner, schon zum zweite Mal.

Überrascht hat mich tatsächlich wie viel von der WordPress App kommt und von ecosia.org.

Folgt die Länder-Übersicht. Nichts Neues, wenig Überraschendes.

Wie gesagt, rund 20% Artikel weniger.

Ah ja, einen haben wir noch, die Kommentatoren, gesamte Blog-Zeit.

Die Statistiken zum Podcast an sich findet man am besten und im Detail bei Podseed.

Die Folgenlängen waren

  • 3:07:53 Folge 50
  • 2:54:20 Folge 51
  • 3:09:10 Folge 52
  • 2:45:24 Folge 53
  • 2:56:16 Folge 54
  • 2:30:16 Folge 55
  • 2:35:24 Folge 56
  • 0:32:01 Folge 57 – Sonderpodcast
  • 3:30:13 Folge 58
  • 2:47:48 Folge 59
  • 2:45:55 Folge 60
  • 2:07:25 Folge 61
  • 2:28:07 Folge 62

Insgesamt haben wir euch also 34 Stunden und ein paar Minuten die Ohren vollgebabbelt. Auch dieses Jahr wieder eine reife Leistung, sich das anzuhören. Immerhin im Schnitt weit unter 3 Stunden, also innerhalb der 90 DSM-Minuten.

Fazit

Was leiten wir also daraus ab? Wie immer, nichts. Und jetzt ein frohes Fest und einen guten Rutsch. UND VOR ALLEM, raus cachen!

Zahlen und ein wenig Glück

Wir waren vom 08.12. – 11.12. in Braunlage, Ferienwohnung „Beste Lage“, um unser eigenes jährliches „Brockenfrühstück“ mit den Rollsplittkalles zu begehen / bewandern.

Erst hatten wir 3 Mal am „richtigen“ Brockenfrühstück teilgenommen, dann wurde uns das eindeutig zu groß und wir entschieden ein eigenes zu veranstalten, ohne Punkt.

Nach dem Wurmberg (2019), dem Stöberhai (2021) und der Schalke (2022), dieses Mal die Achtermannshöhe.

Die Anfahrt war anstrengend, die Wetterdienste sprachen von möglichem Blitzeis oder gefrierendem Regen, aber beides blieb uns zum Glück erspart. Es war kalt, feucht und ab der Einfahrt in den Harz übel nebelig, aber es ging alles problemlos glatt. In Braunlage hatten wir dann noch etwas mit Google zu kämpfen, Einbahnstraßen interessierten Maps hier nicht sonderlich, aber auch das bekamen wir irgendwann hin.

Dann auch mal richtig Glück mit der Ferienwohnung, wirklich top eingerichtet, die würden wir sofort weiterempfehlen. Zu guter Letzt auch noch ein Restaurant zum Essen gefunden. Ok, Essen so mittel, Bedienung unter aller Kanone, aber insgesamt noch ok.

Dann ging es los, gefühlt mitten in der Nacht aufstehen, laut fluchen, sich fragen, warum man so einen Mist überhaupt auf sich nimmt und dann raus zum Treffpunkt. Wetter so um die 0 Grad, sehr diesig, aber trocken und viel Schnee. Genauer gesagt, richtig viel Schnee.

Und die rund 11 Kilometer wurden die anstrengendsten, die wir bisher im Harz hinter uns gebracht haben. Da gab es noch mal eine 35 km Wanderung zum Brocken, die auch heftig war, aber hier blieb uns abwechselnd durchaus mal die Luft weg. Nicht weil es steil war, nicht weil es kalt war. Das Problem war der „klebrige“ hohe Schnee, der einen gefühlt bei jedem Schritt festhielt. So waren alle froh als wir tatsächlich um 07:50 Uhr da oben ankamen und es eine Hütte gab, um erstmal durchzuschnaufen und in der man den nicht stattfindenden Sonnenaufgang genießen konnte. Aber das störte so gar nicht, man war einfach froh oben zu sein und heller wurde es ja zumindest.

Von der Hütte geht es noch mal 100 Meter hoch zum Gipfel, die sind allerdings wirklich extrem, da völlig ungeschützt. Dort war teils das gesamte Geländer unter Schnee begraben und es war glatt wie Hulle. Dennoch arbeiteten wir uns alle noch mal ein Stück hoch, ich verzichtete auf die restlichen 20 Meter und habe stattdessen versucht den Tradi als 20000sten Fund zu machen. Das klappte leider nicht, der Schnee war hier gefühlt noch ein Stück höher und nicht mal das recht gute Spoilerbild konnte auch nur annähernd zugeordnet werden.

Machte aber ehrlich gesagt nichts, so wurde es später irgendeine Lab-Station. Erinnern werde ich mich beim 20000er eh an die tolle Wanderung durch eine unglaubliche Winterlandschaft. UND an das unglaubliche Glück, dass wir hatten. So hatten wir wirklich Schnee satt. Schon Abends fing es an zu regnen und zu tauen und bei der Abfahrt am Montag sah es schon recht kärglich mit Schnee aus. So weiß man das Wetter am Wandertag noch viel mehr zu schätzen.

Mittags dann noch ein wirklich niedliches Cafe gefunden und abends in ein richtig schönes uriges bayrisch angehauchtes Restaurant, beides für uns genau passend und richtig lecker. Bei beiden ist es aber durchaus klug einen Platz zu reservieren, beide sind mehr als gut besucht.

Im nächsten Jahr haben wir übrigens vor wieder am „richtigen“ Brockenfrühstück teilzunehmen, da scheint sich der schlimmste Hype etwas gelegt zu haben und dann passt es für uns wieder eher.

Daheim waren wir bei Schnee satt abgefahren.

Bei der Rückkehr gab es nur noch einen kläglichen Rest.

So ist es also geschafft, 20000 Funde sind zusammen und in gut 2 Wochen sind wir dann 19 Jahre dabei. Erster Podcast, damals nur 3 Folgen, 2006 irgendwann, also auch schon 17 Jahre. Wow, wie die Zeit verfliegt. Und weihnachtliche Stimmung konnten wir uns auch noch einsammeln, was kann man sich mehr zum Ende des Jahres wünschen?

Somit habe ich mir einen kleinen Wunsch erfüllen können, dieses Jahr noch die 20000 Funde vollzumachen. Und somit kann jetzt Weihnachten kommen.

Allen Lesern und Hörern somit ein frohes Fest und einen guten Rutsch, wir hören uns spätestens im Januar wieder und wie der Yeti schon andeutete, ist es sicherlich auch mal wieder an der Zeit sich zu einem Event auf dem Berg zu treffen. Bis denne.

DSM 2 1/2 – Folge 062 – Fake

Winterloch? Ein wenig, daher eine etwas kürzere Folge, aber bald „Neues Jahr, neues Glück“.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

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Vorbildlich!