Holstenritter in Deinste, nahe Stade

Es sah nach Sonne satt aus, so bin ich doch noch mal raus, cachen. Ok, Wetter schlug schon auf der Fahrt um und es wurde eine Runde durch eisigen Wind, Schnee- und Graupel-Schauer, gelohnt hat sie sich aber dennoch, daher möchte ich die hier kurz mal erwähnen.

Es geht um „Holstenritter Pott der Start“ und 13 folgende. Wobei man am besten mit Nummer 6 anfängt. Einen Bonus gibt es nämlich nicht und die Nummer 6 ist der einzige Biltema auf der Runde. Und auch der einzige wirklich Kritikpunkt den ich habe. Warum? Schon in den Logs sieht man, wie viele Cacher noch ein zweites Mal die 6 anfahren mussten, weil sie die „Angel“ überlesen hatten. Würde man mit 1 anfangen müsste man die Angel für einen einzigen Cache die Angel 6 km schleppen, beides irgendwie nicht so toll. Daher empfehle ich bei 6 anzufangen, den zu erledigen, Angel ins Auto und los gehts.

Wobei anzumerken ist, dass man problemlos zu Station 6 kommt, aber das letzte Stück schon etwas holpriger Weg ist. Kein Problem, auch für „normale“ Pkw. Wer aber seinen Wagen frisch gewaschen hat, wird vielleicht nicht so überzeugt sein.

Hier beginnt es nach Station 6

Man geht eigentlich die gesamte Zeit über gute Feldwege oder teils asphaltierte Wege, beide sehr gut zu laufen. Fahrzeugen bin ich nicht begegnet, ist eher verlassen hier.

gut bewanderbar

Die Caches sind gut versteckt, aber auch alle problemlos findbar. Klar, nichts Herausragendes, aber eben auch nicht lieblos hingeworfen. Dabei waren die Dosen alle trocken und gepflegt, bei aktueller Wetterlage lange nicht selbstverständlich. Letztlich genau mein Geschmack, eine schöne kleine Wanderung mit schönen Ausblicken in ruhiger Lage und ab und an ein Cache der ganz ok ist.

auch am Friedhof kommt man vorbei

Sogar kleinere Sehenswürdigkeiten, die die Deinster Mühle liegen auf dem Weg, wobei ich die jetzt nicht so den Hammer finde, aber was solls.

Deinster Mühle

So läuft man also 7 km über Land und eine kleine Ecke durchs Dorf. Dabei gibt es nicht Herausragendes zu sehen, aber es ist dennoch insgesamt eine schöne Ecke. Dazu ist man recht allein unterwegs, zumindest bei bescheidenem Wetter.

Gemuhggelt

Wer es also beschaulich mag, bei schlechtem Wetter nicht zu sehr im Matsch versinken möchte, nicht an Bonuskoordinaten denken will und dennoch 14 einfache Punkte einsammeln will, schaut hier vorbei.

Stempelritter…

Ich mag gar nicht so sehr viel schreiben, die Bilder sprechen fast schon so für sich.

Hier war Beule999 noch bemüht
hier kam dann schon die dunkle Seite durch
3 Zeilen reichen? Hold my beer, ich schaffe 4 UND über Kopf!
Zwei sind etwas wenig, dann halt quer, dann werden es wenigstens 4 Einträge

Fazit? Tja, wie kann man so vorgehen und nicht merken, dass das etwas Asi ist? War die Erziehung umsonst oder hat gar keine stattgefunden?

DSM 2 1/2 – Folge 038 – FTF

Und wieder mal ist es geschafft, eine neue Folge geht online. Wir hatten viel Spaß, wir hoffen ihr auch und jetzt, Download!

Show-Notes

Tipps

  • neuer WhereIGo-Player vom GCDroid-Programmierer, siehe hier auf FB

Cache-Tipps

  • GC5E1T2 – Cachen & Stempeln am Stöberhai, geile Aussicht

Download-Link MonoDownload-Link Stereo

Mumble-Web-Client läuft wieder

Zumindest vorerst. Der kaymen hat sich zum Glück schnell gemeldet und geholfen. Immerhin war ich schon auf dem richtigen Weg, das macht mir aber fast schon Angst. Gehupft wie gesprungen, auf jeden Fall wird man dann wohl Donnerstag auch wieder per Browser zuhören können. Meine Empfehlung bleibt dennoch der Client, das macht vieles einfacher.

Reminder und Mumble-Web-Client-Bashing

Es ist mal wieder an der Zeit für die nächste Podcast-Folge. Am Donnerstag, 13.01.2022 um 20.00 Uhr werden wir mal wieder 90 DSM-Minuten auf das aktuelle Geschehen in der Geocaching-Szene schauen. Und dabei hoffen wir natürlich auf einen gut gefüllten Chat.

Apropos, der Mumble-Web-Client läuft zurzeit nicht. Ich musste Mumble mal updaten und zack, ging der Web-Client nicht mehr. Nun habe ich unseren Spezialisten mal angetelgramt, aber keine Ahnung, ob er sich noch rechtzeitig meldet und sich kümmern kann. Ich gestehe, ich habe einfach keinen Nerv mich mit diesem absurden Linux-Müll zu beschäftigen.

Daher, wer sicher sein will am Chat teilhaben zu können, möge sich einen Client für sein Endgerät holen. Es gibt wirklich für jedes Gerät einen Client und der ist wirklich simpel und klein. Ich fände es besser wenn man auch über den Web-Client zuhören könnte, keine Frage. Aber so wichtig ist es mir dann auch nicht, als dass ich da allzu viel Lebenszeit reinstecken würde. Daher noch mal ganz klar, wer zuhören möchte, sollte sich einen Mumble-Client holen oder halt die Konserve hören, sorry. Probieren könnte ihr es am Live-Tag, ob es wieder geht, mit dem Browser zu hören, drauf setzen würde ich allerdings nicht.

Besser Loggen mit Druckluft?!

Geocacher neigen ja gerne dazu für Alles und jeden Zweck spezielles Equipment zu besitzen. Wathose, Teleskopleiter, Umhängetasche mit zwanzig Fächern, Flutlichttaschenlampe,… einen Grund zur Erweiterung der CGA gibt es immer. Ob dies wirklich erforderlich ist und es zum Beispiel nicht der normale Rucksack anstatt der Spezialtasche auch tut?
Ich habe schon häufiger von diesen Druckluftschreibern, z.B. Tombow Air Press Pen, gelesen und mich gefragt ob es eines speziellen Schreibers bedarf. Ich habe immer einen 0815-Kugelschreiber dabei und seit gut einem Jahr ein paar Bleistifte vom Mario in der Tasche, die nach Möglichkeit auch im Cache verbleiben. Wir nutzen die Bleistifte auch für ein bisschen Werbung und ich habe bisher von keinem Owner gehört, der sich über einen Stift im Cache beschwert hat. Das Schöne an diesen Bleistiften ist die Größe, passen sie wunderbar in Petlinge.

Bisher konnte ich mit meinen Schreibutensilien fast alle Logs verfassen. Auch wenn es bei sehr feuchten Logbüchern manchmal nur zum Po gereicht hat, weil das Buch dann das zeitliche gesegnet hat und ich mit dem Stift durch das Papier gestochen habe und auf meiner Unterlage (oft mein Bein) geloggt habe

Anfang Dezember habe ich mich beim Julklapp vom GCHN registriert und in meinem Paket war, unter anderem, ein AirPress Pen von Tombow.
Mein erster Gedanke war „was soll ich denn damit? Stifte habe ich genügend.“

Ausgepackt und mal kurz ein paar Wörter auf ein Schmierblatt geschrieben, empfand ich das Schreiben mit dem Stift etwas ungewöhnlich. Er schreibt recht dünn, es fühlt sich fast ein wenig kratzig an. Außerdem ist er etwas kürzer als gängige Kulis. Der Erstkontakt sagte mir, dass wir wohl keine Freunde werden.

Trotzdem habe ich ihn mal in die Jacke gesteckt, das nächste gammelige Logbuch kommt bestimmt und eine Chance wollte ich ihm schon geben.

Und da kommen wir nun zum Grund dieses kleinen Artikels: Outdoor hat mich das Teil überzeugt.
Er schreibt wirklich gut auf jeglichen Logbüchern, egal ob klamm, feucht, trocken oder wasserfestes Papier. Außerdem bin ich bei Nanologbüchern immer von der Länge meines Nicknamens genervt, mit einem Standard-Kuli bekomme ich den Poilettentapier nur gequetscht untergebracht, gut lesbar ist da häufig anders. Dadurch, dass der AirPress eine etwas dünner Strichstärke hat, waren Nanologs für mich merklich besser zu signieren.
Was ich, neben dem guten Schreibverhalten auf feuchtem Papier, an dem Stift gut finde ist der Bügel, Kuli-Bügel halten bei mir oft nur kurze Zeit. Dieser lässt sich weit öffnen, dadurch geht das in die Tasche stecken wirklich gut, schnell und zuverlässig. Der Bügel hält, trotz des weiten Öffnungswinkels, wirklich gut.
Bei feuchtem Wetter trage ich zum Suchen häufig Handschuhe, reduziert Schneckenschleim an den Händen. Auch mit Handschuhen lässt sich der AirPress gut benutzen, der Schaft ist griffig und rutscht nicht aus der Hand.

Der Hersteller verspricht außerdem, dass durch die Druckluft-Technologie (die Tinte wird beim Aktivieren der Mine per Luftdruck komprimiert, sowie Richtung Schreibkugel gedrückt) auch jederzeit über Kopf geschrieben werden kann und immer Tinte zum Schreiben zur Verfügung steht.

Mich hat der Tombow AirPress Pen bisher überzeugt, ob er ein gutes Langzeitzeugnis bekommt wird sich zeigen.
Erhältlich ist er bei den diversen Fach- oder Onlinehändlern in verschiedenen Farben und kostet im Schnitt ca. 7,-€, Ersatzminenkosten ca. 0,80€/Stück.
Ich habe ihn in Schwarz erhalten, hätte ihn selbst aber in einer auffälligen Farbe, zum Beispiel in Gelb, gekauft. So ist er, sollte man ihn mal verlieren, vielleicht besser in der Natur aufzufinden.