Selber Woodcoins lasern

Es ist ja kein Geheimnis dass der LaserLogoShop mein Favorit ist wenn ich mal wieder Goodies für den Podcast oder auch für mich selber benötige. Bei Mario werde ich gut behandelt und bekomme gute Ware zu, aus meiner Sicht, anständigen Preisen. Was will man mehr?

Nun, das funktioniert natürlich nur bei einer gewissen Mindest-Abnahme-Menge. Keine Firma kann wohl individuelle Goodies zu annehmbaren Preisen liefern wenn ich z.B. nur 4 oder 5 WoodCoins benötige.

Vielleicht noch mal als Einwurf, warum WoodCoins, ich habe die ja selber oft genug als Pellets für den Kamin betitelt und tue es manchmal immer noch. Ganz einfach, Coins empfand ich schon immer als sehr schön aber auch viel zu teuer. Wenn ich mir davon welche für den Podcast machen lassen möchte bin ich mit vierstelligen Summen dabei. Oder ich verkaufe einen Teil gleich über den Shop des Anbieters, aber dann bin ich schon wieder vom Geschmack der Masse abhängig und nö, das ist mir einfach zu viel Geld für die Gegenleistung. Und ja, ich hätte das Geld sogar übrig, aber das kommt auch daher dass ich unsere Geld eben nicht ganz so beliebig ausgebe 😉 Dann gibt es da noch die Token, aber ich mag einfach kein Plastik. Hat nichts mit irgendwelchen fanatischen Umwelt-Gedanken zu tun, ich mag einfach die Haptik schon nicht. Also bleiben für mich WoodCoins, die sind handlich, mittlerweile auch in Farbe zu haben und preisgünstig, das passt halt einfach.

Aber zurück zum „selber machen“. Es geht also um Einzelstücke und was überhaupt so machbar ist, man ist ja auch ein Spielkind 😎 Also habe ich etwas geforscht und letztlich ist es dann ein KKmoon 3000 Laser geworden. Warum gerade den? Ganz ehrlich? Fand ich optisch am schönsten, ansonsten fehlt mir völlig das Know How um da eine wirklich fundierte Entscheidung zu treffen. Bewertungen waren ja auch ganz ok. Und schon 1 Tag später war das Gerät da. Ich verzichte mal hier auf Fotos, die wären auch nicht anders als die die man bei Amazon anschauen kann.

Erstaunlich ist bei den Asiaten immer der Lieferumfang. Nicht nur das Gerät, nein, für die Platte die man als Sichtschutz anschraubt ist sogar noch ein Schraubenzieher dabei. Treiber und Software nicht auf antiker CD, nein, ein 120 MB USB-Stick liegt bei. Ok, dafür ist die Anleitung ein Witz und das Anleitungsvideo hat was von Kindergarten. Die Software-Einstellungen muß man sich wirklich eher selber beibringen. Apropos Software. Ein Treiber der sich problemlos und intuitiv installieren lässt und die Software eine einzige EXE die man einfach ausführt und das war es dann auch, völlig ausreichend für das was ich vorhabe.

Ein paar Experimente und das Ding lief schon mal brauchbar an. Erstes Bild ganz ok, nur etwas verrußt. Das schien mir aber an dem Holz zu liegen, 4 Holzplättchen zum experimentieren waren dabei. Dann habe ich mal einiges gebrannt und man sieht recht deutlich dass ich noch übe 😎

Hier war der Laser doch noch etwas zu „zärtlich“ eingestellt.
Hochkant war immer noch zu zärtlich, Stufe 10. Dann unten Stufe 30 und oben Stufe 50, das wurde schon besser, da bin ich schon ganz zufrieden.
Am Versuch Graufstufen ist noch optimierungsbedarf 😎 Darin liegt offensichtlich nicht die Stärke des Lasers und/oder ich bin noch zu doof dazu.

Es gibt eigentlich nur zwei Einstellungen. Die eine steuert wohl s/w oder Graufstufen, die andere wie tief der Laser brennt. Damit eiere ich gerade rum. Zu Weihnachten werde ich wohl noch nichts zusammen bekommen 😉 By the way, so eine Coin dauert durchaus schon mal 20 Minuten, eine Seite! Und es sollte auch ein Raum gewählt werden in dem Brandgeruch nicht stört 😎

Weiterhin durfte ich feststellen dass WoodCoin-Rohlinge gar nicht so richtig einfach zu bekommen sind. Am dichtesten dran waren Rohlinge mit 35 mm Durchmesser aber dann 10 mm Dicke und die Coins sind eigentlich 7 mm. Da es ja nun schon etwas Zubehör gibt um Coins zu präsentieren wollte ich natürlich schon gerne 35 * 7 mm haben. So habe ich meine letztlich beim LaserLogoShop bekommen, hätte ich auch gleich dran denken können 😎

So, das war ein erster Einblick, ich werde sicher noch mal von Erfahrungen berichten, jetzt wird erstmal weiter gelasert 😉

7 Gedanken zu „Selber Woodcoins lasern

  1. Ich habe, als ich vor 7 Jahren anfing, 3 Monate (Vollzeit) und für rund 3.000 Material gebraucht bis die Ergebnisse wirklich zufriedenstellend waren.
    Insofern ist Dein Ergebnis doch schon sehenswert.

    Willkommen in der Geheimen Loge der Lasermänner !

    • Ich denke mal das liegt daran dass mein Laser schlicht nicht viel mehr kann, das vereinfacht natürlich auch die Nutzung da wenig komplex. Und selbst wenn ich damit auch nur annähernd an deine Qualität ran käme, also bei sehr einfachen Motiven, 30 Minuten pro Coin-Seite sind wohl nicht mit deinem Equipment vergleichbar 😎 Aber für meine Ideen reicht es und für richtige Woodies melde ich mich wieder bei dir 😉

  2. Pingback: CF183 - and the Winner is... - CacHeFreQueNz

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