Neues aus der Gemeinde Geyer

So geht es manchmal, schienen noch vor kurzem alle Geocacher in Geyer sterben zu müssen ist jetzt alles wieder gut. Das zeigt mal wunderbar auf in welcher Zeit wir leben, alles wird gleich maßlos übertrieben und nach kurzer Zeit setzt sich oft doch noch die Vernunft durch. Was ist also passiert?

Die Stadt in der der Bürgermeister angeblich was gegen Geocaching hat stellte jetzt Regeln auf und das war es auch schon. Realistisch gesehen hatte der Bürgermeister auch gar nichts gegen Geocaching sondern nur gegen gewisse Auswüchse, aber die Überschrift hätte natürlich nicht so viele Klicks gebracht, daher legte die Presse in der Überschrift mal wieder etwas oben drauf.

Es gibt es jetzt ein PDF mit den Regularien. Und die gehen nicht wirklich über die Regeln die eh schon gelten hinaus, also mal wieder viel Aufregung um nichts? Nun ja, nicht ganz. Die Einschränkung maximal T2 zu legen ist natürlich schon ein gewisser Klopper. Andererseits ist die Frage wie viele Caches > T2 denn bisher dort gelegt wurden und ob der „Verlust“ jetzt wirklich so deftig ist?! In einem regulierten Gebiet halte ich es eh für unrealistisch Caches über T2 zu legen da die eher selten wirklich allen Regeln entsprechen, zumindest der Regel mit der Genehmigung! Denn das Kriechen in Abwasser-Rohre oder Beklettern von Bäumen passiert realistisch gesehen eigentlich zu 99% ohne Genehmigung da es keine geben würde.

Es gibt dann noch ein weiteres PDF, den Antrag für den Owner. Und ich kann nur staunen, Gratulation an die Gemeinde Geyer, so einfach und unbürokratisch kann es sein! Und die Stadt hat auch noch etwas davon, die können jetzt auch Werbung für den Tourismus machen und tun dies auch.

Zusammenfassend könnte man vom üblichen Ablauf sprechen. Erst einmal große Aufregung, viel Tam Tam und wir werden alle sterben. Nach kurzer Zeit eine Einigung und eine recht vernünftige Lösung und die ganze Aufregung beendet. Ach ja, niemand gestorben.

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