Ein Wochenende im Harz

Kaum da, schon wieder vorbei. Aber es hat sich, eigentlich wie immer, wieder mal gelohnt. Dieses mal sind wir in Treseburg unter gekommen. Ok, das Ferienhaus war eher so lala, aber wem einfach reicht und dem Ruhe wichtiger als schick ist, der kann hier ganz zufrieden sein. Der Ort war schon große Klasse. Also zumindest für uns, die wir Ruhe lieben. Hier war es schon fast erschreckend wie ruhig es den ganzen Tag war, vor allem direkt nach dem Aufwachen, außer ein paar Vögeln nichts zu hören, ein Traum. Dafür muss man aber zum Einkaufen schon mindestens nach Thale fahren und das dauert auf Grund der sehr serpentinigen Strecke schon ein halbes Stündchen.

Dazu ist die Umgebung rund um Treseburg auch noch was Besonderes, die Natur wechselt hier erstaunlich häufig, überall sieht es wieder anders aus. Nadelwälder, Laubwälder, Wiesen, schroff, lieblich, Wasser, alles ist vorhanden und alles ist wirklich einfach und ergreifend schön! Und die Bode natürlich allüberall in der Umgebung.

Zwei Tage sind wir hier gewandert, ich habe die Tracks mal angehängt für diejenigen die genauer schauen wollen.

Hinfahrt am Freitag, hier wurde der eine oder andere Cache mitgenommen, nicht wirklich was extrem auffallendes dabei. GC4EENQ, Cachers Paradise 13, Owner seit gut 2 Jahren nicht mehr angemeldet gewesen und so sehen die Caches der Runde dann auch aus. Wir nehmen immer mal wieder auf Hin-/Rückfahrt die eine oder andere Dose davon mit weil sie halt nahe an der Autobahn liegen, nicht mehr nicht weniger. Dieses mal war immerhin noch was geboten, während des Signierens kamen diverse Militär-Hubschrauber extrem tief fliegend vorbei. Haben uns aber in Ruhe loggen lassen 😉 Dann war da noch GC5MNY1, Bankensterben IV, eigentlich ganz ok, aber leider hat der Bauer gerade direkt gegenüber Silo abgeladen was den Cache sehr Geruchs-Intensiv sein ließ 😎 Und zu guter Letzt dann noch GC80WTC, Herzlichen Glückwunsch skeleton2013, irgendwie schon eine interessante Location mit sehr schöner Dose, der war wirklich gut.

Samstag war dann der erste Wandertag und wie schon erwähnt, durch die fantastische Umgebung war das ein Gedicht. Kaum gestartet stießen wir auf einen Cache den es gar nicht gibt 😎 Der Stellinger hat uns dann über Twitter informiert dass es sich um den GC5TPY9, Albert-Schomburg-Platz handelt, danke noch mal für die Detektiv-Arbeit! Der Witz ist, die Dose war in deutlich besserem Zustand als die meisten anderen Caches die wir hier so gefunden haben. Ich war kurz versucht den tatsächlich zu loggen, habe es dann aber beim vor Ort Log bewenden lassen. Dann ging es zur ersten Wandernadel, der 66 – Wilhelmsblick. Das war schon ein schöner Beginn, dicht an der Ferienwohnung hat man von hier oben einen schönen Blick. Perfekt wäre es würde man die doofe Straße nicht sehen, aber irgendwas ist ja immer. Es folgte der GC1GY6N, Fummeltunnel, ein wirklich sehr, sehr schöner Cache. Zum Einen zeigt er einem eine besondere Stelle, nämlich einen kurzen begehbaren Stollen, zum Anderen ist das Versteck auch schön gemacht. Eine Taschenlampe ist übrigens angeraten. Es folgte GC72R45, Es war einmal 11 den wir allerdings nicht finden konnten. allerdings war auch viel abgeholzt. Ohne es böse zu meinen ist das aber einfach auch der Typ Cache wo wir uns nicht mehr lange mit Suchen aufhalten da er so gar nichts hat, weder Location noch sonst irgendwas. Folgte gleich noch einer aus der Serie, GC72R45, Es war einmal 12. Ok, immerhin ein hübscher Wirt. Dann endlich wieder eine Stempelstelle, die 65 – Gasthaus Todtenrode. Ein riesiges Gehöft mit Gasthaus das für unseren Geschmack einfach nicht in einen so schönen Wald passt. Dazu sehr laut weil dort halt gearbeitet wird, och nö, nicht so unser. Am Gasthaus gibt es auch einen Multi, GC72RED, Es war einmal 13. Ganz nett, Station 1 war hübsch gemacht, aber da er in die, für uns, falsche Richtung führte haben wir ihn dann doch nicht weiter verfolgt. So ging es weiter zum GC1QAWA, Hasenteich. An sich eine wirklich schöne Ecke, aber schwieriger Weg, die Brücken dort waren nicht mehr recht Vertrauens-erweckend. Dann endlich wieder mal eine Stempelstelle, die 63 – Schöneburg Aussichtspunkt. Für unseren Geschmack die wohl schönste Stempelstelle bisher im Harz, sehr schwer erreichbar (also weit abgelegen), toller Blick, hier kann man echt sitzen und geniessen. Für den Rückweg blieb dann die letzte Stempelstelle, die 64 – Böser Kleef Aussichtspunkt. Wieder ein sehr schöner Blick und eine abgelegene Ecke, wir wurden dieses mal wirklich verwöhnt. Dort liegt auch gleich noch ein Cache, GC1KAT1, Böser Kleef. Er zeigt halt Cachern die Location die keine Wandernadeln machen, nicht mehr, nicht weniger.

Am Ende waren es dann rund 17 km, 5 Stunden, bei ununterbrochenem Dauerregen. Aber die Gegend ist tatsächlich so schön und vor allem auch Abwechslungsreich, das hat uns das tatsächlich nicht mal sonderlich gestört. Hier gibt es die verschiedensten Bäume, raue Ecken, softe Ecken, es ist wirklich alles geboten, von uns die wärmste Empfehlung! Bei der Tour waren wir übrigens froh die GPX mit Rasthütten vom Gründel dabei gehabt zu haben, SEHR zu empfehlen!

Track als GPX

Der Sonntag begann dann vor allem mit einem, mit Sonne! Das war nach dem wirklich nassen ersten Tag schon ein Genuss mal im trockenen zu laufen 😎 Und so ging es gleich auf die Walz, Wandernadel 69 – Sonnenklippe war als erstes Ziel dran. Und das passte schon mal, die Sonne gab heute wirklich alles. Eigentlich sehr schön, aber etwas überlaufen durch ein nahe gelegenes Hotel. Dort starten nämlich reichlich Wanderer und Muggel mit ihren Hunden ihre Spaziergänge und so ist es dort schon recht voll. Also gleich weiter zur 67 – Weißer Hirsch Aussichtspunkt. Und wieder ein fantastischer Blick. Wie schon erwähnt, die Gegend um Treseburg wimmelt förmlich vor wunderschöner Landschaft und tollen Blicken. Hier liegt dann auch unser erster Cache, der GC2DRHX, Weißer Hirsch. Relativ kaputte Dose, irgendwie verfolgt uns so ein Zustand bei Cachen im Harz. Weiter zur Stempelstelle 68 – Pfeil-Denkmal. Ein durchaus sehenswertes Denkmal, vor allem der Hirsch oben drauf sieht beeindruckend aus, wirklich schön anzuschauen. Und wie so oft auch wieder optimal um eine Pause zu machen. Dann wieder ein Cache, GC824G9 – Schirmbuche 3. Hoch eingestuft, in unseren Augen einen Tick zu hoch, aber völlig ok. Jetzt folgten wir ein Stück weit der Serien, GC824H8, Schirmbuche 4 und GC824HP, Schirmbuche 5. GC824J4, Schirmbuche 6 war dann schon wieder nicht zu finden, aber auch eher so ein Cache wo wir nicht lange suchen, zumal der Hint auch noch recht nutzlos ist. Weiter ging es mit dem Cache GC80H7Q, Zeltplatzwiese. Mal wieder so ein Cache der dafür sorgt dass ich irgendwie immer noch Lust zum Cachen habe. Toll gemachtes Versteck mit sehr schönem Logbuch. Dann war die letzte Stempelstelle für diesen kurzen Ausflug dran, die 57 – Echoblick Allrode. Ich habe laut gerufen, Echo blieb allerdings aus 😎 Sehr schön abgelegene Ecke, allein dafür hatte sich der Weg schon gelohnt. Wir haben diese Stempelstelle mitgenommen weil sie dicht genug dran war aber gleichzeitig auch weiß außerhalb liegt und sonst am Ende irgendwie übrig gewesen wäre 😉 Zu finden war dort auch gleich noch der Cache GC86WK0, Cachen und Stempeln. Blieb auf dem Rückweg noch der Cache GC1KG95, Grube Frieda der zwar nicht sonderlich gut versteckt war aber einen auch wieder an eine sehr schöne Location führt, echt ganz spannend.

So hatten wir auch hier wieder rund 17 km in 5 Stunden hinter uns, allerdings bei richtig schönem Wetter.

Was bleibt? Ein erholsames Wochenende mit sehr vielen schönen Kilometern, ein paar Wandernadel-Stempeln und einigen Caches. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Ferienwohnung war uns einfach einen Tick zu abgerockt, ging aber letztlich da man ja doch fast nur zum Schlafen dort ist. Und schlafen war dort sehr angenehm da völlig Stille herrschte. Wir sind ja schon sehr, sehr häufig im Harz unterwegs gewesen und Treseburg + Umgebung hat uns wirklich gefallen, war eigentlich die schönste Ecke im Harz die wir bisher erkundet haben. So können wir die Ecke nur wärmstens empfehlen.

Auswertung IP-Kamera Überwachung

Wir haben unseren Hof seit einigen Jahren mit zwei IP-Kameras von Instar überwacht, Model IN-5907HD. Keine Ahnung ob das nun die besten Kameras sind oder eher die schlechtesten, für uns passen die auf jeden Fall perfekt. Beide sind wasserfest, haben Nachtsicht und laufen nun seit Jahren stabil vor sich hin. Meine Empfehlung haben sie auf jeden Fall. Wobei das heute gar nicht das Thema sein soll. Bei geplantem Kauf wird eh jeder noch mal genau schauen was er genau haben möchte. Einrichtung ist eigentlich mit der Anleitung auch kein großes Problem, selbst die Freigabe über Internet ist sehr einfach gemacht, dafür gibt es im Netz reichlich Anleitungen.

Für was es wenig Anleitungen gab war die Auswertung der Aufnahmen. Meist ist zwar Software beigelegt, aber die hat mich mehr als wenig überzeugt. Auch haben viele NAS eine Software für solche Kameras aber auch diese fand ich eher bescheiden. Die Instars kann man so einrichten dass sie die Aufnahmen auf SD speichern, das klappt auch völlig problemlos. Nur das Anschauen ist eher nervig. Kurz und gut, ich möchte nicht 100 Schnippsel der Nacht durchschauen ob was interessantes dabei war sondern die Aufnahmen als Film sehen und das gestaltete sich eher schwierig oder ich habe die super duper einfache Lösung übersehen.

Warum die Kamera überhaupt so oft anspricht? Ganz einfach, je nach Einstellung reagiert sie halt auf Bewegung und so haben wir hier z.B. Katzen, Kröten, Igel, Vögel und alle lösen aus wenn sie groß genug sind oder die Kröte vom Rasen Nachts direkt in die Kamera schaut und ihre Augen dadurch leuchten. Es ist eh erstaunlich was auf so einem Hof alles los ist während man friedlich schläft und denkt draußen wäre himmlisch Ruhe 😉

Sie auch meine Einbrecher:

oder der Mardernachwuchs:

Also zurück zur Auswertung. Da ich so gar nichts finden konnte das meinen Vorstellungen entsprach habe ich mir selber etwas gebastelt und möchte das hier mal vorstellen, sozusagen als Anregung wie man es machen könnte.

Bei mir läuft im Keller ein PC mit Win10 der als Server dient. Hauptsächlich stellt er reichlich Plattenplatz zur Verfügung, übernimmt aber auch diverse Aufgaben nebenbei. So läuft auf dem Rechner u.a. FileZilla, eine kostenlose FTP-Lösung. Und darüber transportieren meine IP-Kameras ihre Aufzeichnungen auf den Server in bestimmte Verzeichnisse. Für jede Kamera ein Verzeichnis. So sind dann morgens in den Verzeichnissen die ganzen aufgenommenen Video-Schnippsel. Die Einrichtung von FileZilla ist wirklich einfach und im Netz gibt es unzählige Kurzanleitungen mit denen auch Anfänger gut zurecht kommen sollten.

So weit, so gut. Nun sind es aber immer noch viele einzelne Schnippsel. Und ab hier wurde es erstaunlich zäh. Der Plan, aus den ganzen Schnippseln ein Video machen und die Schnippsel dann löschen. Klingt einfach, war es dann aber nicht. So gibt es schon reichlich Software die so etwas kann aber eben nicht automatisiert. Da stieß ich dann bald auf mencoder.exe vom mplayer. Damit sollte es gehen. Tja, hierzu brauchbare Anleitungen zu finden war dann schon schwer. Aber es gelang mir irgendwann dennoch.

Ich habe mir also mencoder.exe in ein Verzeichnis kopiert und im gleichen Verzeichnis eine Batchdatei angelegt, meine Videos.bat.

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt1.mp4

Q:
cd IPKameras
cd Instar 1
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE% del A.avi

SET ds=%date: =0%
SET DD=%ds:~0,2%
SET MM=%ds:~3,2%
SET YYYY=%ds:~6,4%
SET YY=%YYYY:~2,2%
SET ts=%time: =0%
SET hh=%ts:~0,2%
SET min=%ts:~3,2%
SET ss=%ts:~6,2%

SET FILE2=\Kellw7\Transfer\%YYYY%%MM%%DD%_%hh%%min%%ss%_Gesamt2.mp4

cd ..
cd Instar 2
..\mencoder.exe A.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -oac copy -o %FILE2% del A.avi

cd ..
cd Innen

setlocal EnableDelayedExpansion
set i=0
for %%a in (*.jpg) do (
set /a i+=1
ren „%%a“ „!i!.new“
)
ren *.new *.jpg
d:\ffmpeg\bin\ffmpeg -f Image2 -i q:\IPKameras\Innen\%%d.jpg -vf fps=25 output.mp4
del *.jpg
move Q:\IPKameras\Innen*.* \Kellw7\Transfer

cmd /c exit 0

Sieht schlimm aus? Ist es aber nicht 😉

Zuerst werden einfach die Namen für die Datei gebaut. Dort habe ich Datum und Uhrzeit drin damit die sich nicht bei jedem Aufruf überschreiben. Dann wird in das Verzeichnis gewechselt in der die Filmschnippsel sind und diese per mencoder.exe in eine MP4 Datei verwandelt. Danach werden die Schnippsel gelöscht. Das Gleiche passiert noch mal für die zweite Kamera und die Innenkamera.

Und schwupps habe ich jeden Morgen 3 kurze Videos mit den Geschehnissen der letzten 24 Stunden.

Ich weiß, ich bin nicht gut im erklären und wer nicht aus der IT kommt ist vielleicht etwas überfordert mit dem Sermon hier 😎 Wer aber schon Versuche in der Richtung gemacht hat findet hier vielleicht Inspiration 😉 Ach ja, die Batch-Datei ist quick and dirty. Und ich bin Programmiert, die sind faul. D.h. läuft und dann reicht mir das so. Vielleicht konnte ich somit jemandem einen Schub in die richtige Richtung geben, ansonsten immerhin bestimmt viele verwirren 😉

Wer wirklich noch irgendwas genauer wissen will einfach Frage in die Kommentare, ich versuche dann gerne verständlicher zu erläutern.

Giga Hamburg – Mein Eindruck von außen

Nun ist es also vorbei, das Giga in Hamburg. Das Einzige was wir live davon hatten war ein Brunchen mit den Schlemmercachern, von daher schon mal ein gelungenes Event 😉 Ansonsten haben wir es nur von außen mitbekommen, aber die Sichtweise kann ja auch mal ein anderes Licht werfen. Das meiste an Kommentaren kam über Twitter und Facebook, das eine oder andere aber auch von Teilnehmern. Aber bitte bedenken, es ist eine Sichtweise von außen und daher vermutlich eine andere als wäre man vor Ort, das ist ja gerade der Sinn dieses Artikels, ein anderer Blickwinkel.

Freitag ging es wohl etwas unruhig los da die Anmeldung nicht so richtig rund lief. Ohne jetzt Detail für Detail zu durchforsten, es dauerte halt sehr, sehr lang bis alle bedient waren was wohl an etwas unglücklicher Wegführung, nicht gepackten Tüten und unglücklicher Rechnungs-Zuordnung lag. Dinge die halt passieren, es ist und bleibt halt eine Amateur-Veranstaltung was auch gar nicht negativ zu verstehen ist. Aber es hat schon einige aufgeregt wobei die meisten es wohl doch eher gelassen hingenommen haben. Dazu kamen einige Beschwerden dass so viele gute Caches disabled wären. Übrigens einer der Gründe warum ich nicht mehr aus solche großen Events gehe, weil es da tatsächlich Cacher gibt die verwundert sind dass sehr aufwändige Caches disabled werden.

Samstag verlief es dann wohl in relativer Ruhe und die wenigen Aussagen ließen eher darauf schließen dass die Cacher im Großen und Ganzen schlicht zufrieden mit dem Event waren. Von irgendwelchen weiteren Problemen war nicht viel zu lesen.

Kurz und gut, Event ist ganz gut gelaufen und das war es dann auch. Aber wie es so ist, natürlich sucht der eine oder andere regelrecht nach etwas über dass er sich dann aufregen kann, bissige Nachrichten bringen halt mehr Klicks 😉 Und nein, damit ist niemand im Speziellen gemeint, bevor sich wieder irgendwer aufregt den ich nicht mal kenne. So wurde dann der Besuch eines Lackeys bei einem berühmten Hamburger Cache, der eigentlich disabled war, gleich mal „aufbereitet“. Mal ehrlich, den Cache noch am gleichen Tag zu loggen war sicherlich extrem dämlich, anders kann man das kaum noch nennen. Aber natürlich sind auch beim Cachen manche gleicher als andere, warum sollte das gerade in diesem Hobby nicht so sein. Und da so ein Lackey halt vom HQ selber kommt wollte man ihm hier natürlich zeigen wie toll deutsche Caches sind, auch Schwanzvergleiche sind halt genauso üblich wie in jedem anderen Hobby. Hätte der Lackey nun genug Hirn gehabt den Cache in 2-3 Wochen zu loggen wäre gar nichts los gewesen, so aber wurde natürlich wieder über alle Kanäle gekräht wie ungemein unfair das doch ist. Ok, mag sein, hat aber letztlich mit dem Event selber auch wenig zu tun.

Bleibt als Randnotiz vielleicht noch wieder der berühmte das-seba. Das ist der Mann der das erste Hamburger Mega organisierte. Ok, er tingelte zwei Wochen durch alle Podcasts, hatte angeblich das Schiff schon angemietet und dann hörte man nie wieder etwas von dem Mega dass nie abgesagt wurde aber auch nie statt fand. Der Junge ist schon so ein toller Hecht und Geschäftsmann 😎 Dieses mal hatte er Übernachtungen in der Heideresidenz angeboten. Eine Schullandheim am Arsch der Welt. Eigentlich schön gelegen, aber keine direkte Anbindung an gar nichts. Und ein oder zwei Tage vor dem Giga wurde dann alles abgesagt da er „hier beliebige Ausrede eintragen“. Auf Facebook konnte man lesen dass die Betroffenen wohl wenig begeistert waren. Ich würde mal sagen, macht um alles einen Bogen wo der Junge beteiligt ist, kommt eigentlich selten was Gutes bei raus. Mittlerweile las ich auf Facebook das wohl eine Betroffene nun Anzeige erstattet hat. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt.

Warum der Bericht dennoch eher kurz ausgefallen ist? Zu wenig recherchiert?? Nein, es ist einfach so dass von außen nicht viel zu sehen/hören war. Damit meine ich jetzt nicht Blogs/Podcasts sondern Twitter, Facebook, bekannte Cacher, nirgends viele Aussagen.

Fazit?! Ein Event wie ein Event halt ist, kleine Holperer aber insgesamt gut gelaufen und wie fast alle Events mittlerweile in kürzester Zeit auch wieder vergessen da irgendwo das nächste Groß-Event wartet. Nicht vergessen, ist nur ein Blick von außen, ich war nicht da!

Microsoft Forms – Umfragen u.ä. selber basteln

Durch Zufall bin ich über Microsoft Forms gestolpert, ein kostenloses Angebot von Microsoft. Die kostenfreie Version ist wohl auf 1000 User begrenzt. Klingt erstmal toll weil viel, sollte man aber auch nicht überschätzen. Ein guter Blog oder Podcast könnte da z.B. schon an Grenzen stoßen wenn alle Leser bzw. Hörer teilnehmen. Nichts desto trotz ist es eine bequeme Möglichkeit um mal eine Abfrage zu gestalten.

Insgesamt kann man wirklich schnell was zusammen klicken und das Ganze wirkt insgesamt recht intuitiv. Ob man es nun wirklich benötigt sei mal dahin gestellt, zumal natürlich eine bei Big Brother gelistete Umfrage so eine Sache ist. Wer aber was für schnell und einfach sucht, der ist hier glaube ich nicht verkehrt. Schaut es euch einfach mal an.

Auch die Auswertung soll sehr angenehm sein, da ich bisher keine Daten haben kann ich das natürlich noch nicht wirklich beurteilen. Daher habe ich auch mal eine sehr anspruchsvolle Umfrage gebastelt -> HIER

Über die Auswertung berichte ich dann demnächst.

Biltema-Angel die Dritte

Weiter ging es mit meiner frisch gekauften Angel. Der Händler ist wirklich sehr gut, nach meiner Mail fragte er ab welche Stangen kaputt wären und zwei Tage später kam der Ersatz per Post. Also erneut auf eine kurze Versuchs-Runde. Ja, hält jetzt. Geht aber immer noch nicht wesentlich besser zusammen und die erst Stange beginnt bereits wieder sich zu „schälen“. Daher auch noch mal dieser kurze Bericht. Obwohl ich dem wirklich guten Händler ein gutes Geschäft wünsche, diese Angel ist schlicht schrott und beginnt schon innerhalb kürzester Zeit sich beim zusammen schieben zu zerlegen.

Meine erste Angel dagegen hat bis auf eine abgebrochene Spitze, die eindeutig auf mein Konto geht, immer noch nahezu Neuzustand und das obwohl ich sie bereits mehr als einmal im Einsatz hatte. Wenn also in absehbarer Zeit die neue Angel zerlegt sein wird werde ich mir wohl die alte schnappen und diese selber verlängern, das erscheint mir erheblich besser. Damit war die Angel für billige 15 Euro tatsächlich die erheblich bessere Wahl.

Harz, Harz, wir fahren in den Harz 8-)

Ach ja, eigentlich habe ich gar nicht wirklich was zu berichten. Aber nach einem für uns bisher etwas anstrengenden Jahr haben wir endlich mal wieder Zeit in den Harz zu fahren und die Vorfreude muss einfach mal raus 😉 Zumal meine Firma danach umzieht und der Juni und Juli zwei eeeeeecht anstrengende Monate werden und der Sommerurlaub auf Kreta erst Ende August dran ist.

Ok, vom 10.05.-13.05. ist abzüglich An- und Abfahrt natürlich nicht sehr lang aber selbst das ist egal. Endlich mal wieder „Wandernadeln“. Wir haben uns dieses mal ein Ferienhaus in Treseburg gemietet und sind mal gespannt wie uns diese Ecke gefällt. Zwar waren wir schon in der Nähe, hier aber eben noch nicht. Was uns herführt? Klar, die Harzer Wandernadel die wir weiter „abarbeiten“. Bisher haben wir über die Jahre 55 der 222 Stempel geschafft, da haben wir also noch so einiges vor uns. Und bisher hat uns die Wandernadel nie enttäuscht. Klar, auch hier gibt es schöne und nicht so schöne Stellen, aber echte Ausfälle waren nie dabei.

Cache-technisch sind PQs für Fahrt und vor Ort bereits angelegt und einmal überarbeitet, also T5er auf Ignore u.ä., so kann es auch dahingehend los gehen.

Also wie gesagt, eigentlich keine Meldung und kein Artikel, aber die Vorfreude erzeugte halt enormen „Schreib-Druck“ 😉

Biltema Nachtrag, die 55 Euro Angel

Nun habe ich es dann mal getan, eine neue Angel für Biltema-Caches ist mein. Und ich kann schon mal sagen, der erste Eindruck ist sehr gut. Dazu habe ich auch gleich ein kurzes Filmchen zusammen gestümpert.

Der Unterschied zur knapp 8 Meter Angel ist schon immens, fällt einem erst richtig auf wenn die nebeneinander liegen. Und selbst wenn die Spitze hier ebenfalls brechen sollte bleibt immer noch reichlich Biltema übrig. Bin also mal gespannt wie sie sich so im Einsatz macht 😎

Das soll es schon für heute gewesen sein, werde aber bestimmt noch mal was schreiben wenn ich das gute Stück im Einsatz hatte.

P.S.: Nun war ich tatsächlich gleich mal schnell los um die Angel zu testen. Eine kleine Runde mit 10 Biltema war es. Was soll ich sagen, so kann ein erster Eindruck täuschen. Schon an Cache 1 ließ die Angel sich nur sehr schwer wieder zusammen schieben. Und beim nächsten auseinander ziehen wurde schnell klar warum.

Eine Stange war gesplittert und zerschnitt mir bei der Gelegenheit dann auch gleich mal schön den Daumen. Aber nur die harten kommen in den Garten und Panzertape hat man als Cacher ja immer dabei, so wurde die Stange erstmal geflickt damit es weiter gehen konnte.

Das hielt zwei Caches lang dann hatte die Angel die Schnauze voll und wurde sozusagen weich.

Hier hätte ich wahrscheinlich schon richtig sauer oder enttäuscht sein müssen. Aber ich gestehe, hier habe ich echt laut los gelacht, das hatte so langsam was von Comedy 😎 Und es war noch lange nicht Schluss, ich hatte nur keine Lust mehr noch mehr Fotos zu machen. Am vorletzten Cache blieb die Angel oben haken und die Stange über der beschädigten Stange trennte sich von selbiger. So hing also der ober Teil der Angel im Baum und den unteren hatte ich in der Hand. Also zumindest fast, denn durch das lösen fuhr er sich durch sein Gewicht sozusagen selber ein und durchschlug mit Schwung die untere Kunststoffkappe so dass er mir fast noch den Fuß zerlegt hätte, es wurde zum Glück nur der Waldboden.

Was soll ich sagen, am Ende hatte ich eine zweiteilige Biltema die sich gerade so auf je 2 Meter einfahren ließ und ich sie somit überhaupt noch ins Auto bekommen habe. Habe jetzt mal den EBay-Händler angeschrieben, und der hat mir sofort zugesagt die beschädigten Holme zu ersetzen. Der Service stimmt also schon mal!

Aber egal, vielleicht hatten wirklich nur die beiden Holme einen Knacks weg, die Qualität dieser Angel liegt definitiv darin sie nicht zu kaufen, zumindest nicht für Geocaching! Denn die Holme sind einfach zu empfindlich für häufigeres aus-/einziehen. Sie tendieren dazu sich recht fest zu setzen und wenn man sie dann wieder zusammen schieben will geht das auf die Qualität. Dazu sind 12 Meter schon etwas an Gewicht und das haut gerne mal unten den Boden raus wenn man nicht genau aufpasst. Mit etwas Panzertape bekommt man letztes Problem in den Griff, das mit dem Ausziehen ist schon schwieriger. Ob die teureren Angeln wirklich besser sind kann ich nicht beurteilen, glaube aber nicht recht dran. Das scheint auch etwas Glück zu sein, meine 8 Meter, 15 Euro Angel war da bis aus die Spitze erheblich besser verarbeitet. Vielleicht sollte man sich auch einfach mit 8 Meter begnügen. Mal sehen was jetzt wird, ich melde mich 😎

Biltema-Caches ECA Preiswahnsinn

Biltema ist ja oft gehasst und verrufen, gemacht werden die dennoch nicht so selten. Und da ich mir mein Tool mal zerlegt hatte und die Reperatur dazu führte dass sie etwas lang für den Kofferraum wurde schaute ich mal ob es adäquaten Ersatz gibt. Und wow, ich war erstaunt wie der Müll mittlerweile versilbert wird in dem man Geocaching drauf schreibt.

Als erstes stellt sich natürlich die Frage welche Länge man eigentlich benötigt. Klar, 15 Meter sind toll, 12 Meter eigentlich auch schon und selbst mit meinen 8 Metern habe ich bisher 90% abfischen können. Man sollte bei der Länge nicht vergessen dass es da so etwas wie Hebelwirkung gibt und die Spitze immer dünner und dünner wird. Oder anders gesagt, bei 15 Meter kann man davon ausgehen dass bei einer etwas schwereren Dose die Spitze schnell mal auf Wiedersehen sagt!

Also mal ein Auge bei Amazon geworfen und siehe da, kaum steht Geocaching drauf kann man dort eine Biltema Cache Stange mit 15 Metern Länge für den Schnapper-Preis von 149 Euro kaufen. 15 Tage Lieferzeit leuchten dabei völlig ein, die Ware muss wahrscheinlich erst beim nächsten Fischerei-Online-Shop bestellt werden 😎 Man sollte den Text mal genau lesen. Wer sich fragt warum wohl die meisten die letzten zwei Stangen weglassen ist schon auf dem richtigen Weg 😉 Und wenn ich die weg lasse, wie lang ist der Kram dann eigentlich noch? Ach ja, die Stange ist auch noch hoch empfindlich, für den Preis würde ich mir das sehr, sehr gut überlegen! Schaut man statt nach Geocaching oder Biltema mal nach Stippruten sieht man dass auch hier schon die Geocacher bekannt sind auch wenn man noch zu doof ist und „Geocatching“ schreibt. Aber siehe da, 8 Meter sind also auch schon für 25 Euro drin. Da muss man halt überlegen ob einem die 15 Meter minus der ersten zwei Stangen wirklich 120 Euro mehr wert sind. Und es geht sogar noch billiger, ich habe mir damals diese Angel für 15 Euro gegönnt.

Auch bei EBay ist Geocaching angekommen, hier kann man 8 Meter für 55 Euro bekommen. Was jetzt 40 Euro Aufpreis gegenüber meiner Angel rechtfertigen mag muss wohl jeder selber entscheiden. Für 12 Meter ruft man dann schon 125 Euro auf. Ok, dort sind es immerhin schon etwas modifizierte Angeln, also da ist immerhin etwas Arbeit hinein geflossen. 12 Meter gibt es dort auch in recht stabil, macht für mich den fairsten Eindruck.

P.S.: Der fairste Eindruck ist nicht immer der richtige wie ich feststellen durfte. Ich habe die Angel tatsächlich gekauft, getestet und dabei hat sie sich komplett zerlegt. Dazu werde ich sehr bald was schreiben.

P.S.S.: Der Händler zeigt sich übrigens sehr hilfsbereit. Er schickt mir für die beschädigten Holme neue zu. Vielleicht also doch eine Montags-Angel?! Demnächst mehr.