Meine Cacheplanung, Teil 1 – GSAK

Es ist ja immer mal interessant zu sehen wie Cacher ihre Touren planen. Fast jeder macht es etwas anders und ich habe über die Jahre immer mal wieder interessante Teile von Planungen gesehen die ich dann übernommen habe. Einfach weil sie an der einen oder anderen Stelle besser waren als das was ich bisher dort gemacht habe.

Und so kam mir der Gedanke hier auch mal meine Cache-Planung zu zeigen und dazu gleich den ganzen Ablauf bis zum Loggen am Ende. Da ich es in diesem Blog ja etwas umfangreicher und genauer haben möchte wird das Ganze wohl doch etwas zu lang für einen einzigen Artikel und ich werde es mal in mehrere Artikel aufteilen.

Die Bilder sind in minderer Qualität, aber es erschien mir wichtiger die Ladezeit der Seite im Rahmen zu halten.

Heute mal der Start für den ich auch heute, nach über 10 Jahren, noch immer GSAK nutze. Einerseits bietet GSAK einfach unendlich viele Möglichkeiten und ist für einen Programmierer auch leicht verständlich inkl. der Makrosprache, andererseits brauche ich dann keine auf 1000 Caches eingeschränkten PQs sondern kann die API nutzen und damit zig tausend Caches holen, bei mir liegt das im Einzugsgebiet recht stabil um 4000 Caches.

Ich habe also in GSAK eine Datenbank in der ich immer alle nicht gefundenen Caches in 50 km Umkreis habe und diese Datenbank aktualisiere ich so 2-3 mal im Monat. Geht es mal aus dem Umkreis raus nutze ich eine extra Datenbank, mache dort analog das was ich hier beschreiben werde und kopiere mir die bearbeitete Liste dann in die Haupt-Datenbank mit rein. Ist der Ausflug beendet setze ich einfach einen Filter auf Caches über 50 km und lösche die dann wieder. Natürlich gibt es auch einzelne Caches die weiter entfernt sind und nicht gelöscht werden sollen, die haben einfach einen Flag in einem Userfeld. Aber das führt schon viel zu weit weg, hier soll es mal um den “normalen” Ablauf in der eigenen Homezone gehen.

Meine Datenbank hat bereits die aktiven Caches im Suchradius vom letzten Update, es würde aber genauso funktionieren wenn die Datenbank leer wäre. Ich starte dann ein Makro, aber letztlich tut das folgendes, es geht auf “Geocaching.com access”

Hier habe ich mir die Einstellungen für meine Homezone voreingestellt.

6 Logs nehme ich mit da ich gerne vor Ort offline ein paar Logs habe in denen ich mal sehen kann was die letzten Cacher schrieben falls ich nicht fündig werde. CITO, Mystery, Earth, für mich alle nicht mehr von Interesse, daher abgewählt.

Eigene Caches ausschließen und ohne Meldungen laden.

jetzt lädt er fleißig vor sich hin. Kann schon eine Weile dauern, aber auch mal ein Lob an seit Jahren recht stabilen Datenfluß durch Groundspeak! Irgendwann ist er dann durch, liest die Daten in die Datenbank und ich bin wieder auf Stand. D.h. vorhandene Caches upgedatet, neue Caches wurden hinzu gefügt. Nun kann es natürlich sein dass einige Caches “verstorben” sind, das bekommt man so noch nicht mit. Dafür habe ich eine Filter namens Refresh, der filtert jetzt auf Caches deren LastGPX älter als heute ist, die also heute nicht aktualisiert wurden von meinem API-Call.

Dann geht es wieder auf “Geocaching.com access” und hier auf “Refresh Data”.

Und schwupps

Auch das führe ich über ein Makro aus, danach als Kontrolle der Filter auf GPX älter als heute und siehe da

alles richtig denn den WP habe ich per Hand eingepflegt. Jetzt mal Filter canceln und ein Blick auf die Fußzeile.

und siehe da, es gibt (in rot) nicht aktive Caches, ein Doppelklick auf die rote 5 setzt den Filter automatisch auf diese Caches.

Hier schaue ich jetzt ob ich mir was zu dem Cache notiert habe. Ist er nur temporär deaktiviert und ich habe mir was notiert wird er behalten, ansonsten lösche ich hier per Hand raus. Das hat den netten Effekt dass man sieht welche Caches so archiviert werden (die sind rot UND durchgestrichen) und man mal schauen kann warum dem so ist.

Jetzt läuft bei mir noch ein Makro “Sondercaches”. Das aber nur am Rande da es eigentlich nicht nötig ist. Ich sorge damit eigentlich nur dafür dass NCs, Klettercaches und Wassercaches andere Icons bekommen um sie später auf einer Karte sofort von den anderen Caches unterscheiden zu können.

Am Ende der Sondercaches setzt das Macro einen Filter auf Events. Aber nur nicht abgelaufene, alte Events wurden mit dem Macro entfernt. So kann ich jetzt schauen ob irgendein interessantes Event für mich dabei ist, ansonsten lösche ich hier per Hand raus.

Jetzt setze ich meist per Hand noch einen Filter namens Gammelcaches 😎

Mag mangelnde Wartung sein oder 4 Cacher als Gruppe setzen einen DNF, mir egal, werden bei mir gelöscht.

Jetzt noch mal nach Placed-Datum sortieren und die Caches seit dem letzten Update kurz nach Besonderheiten überfliegen, z.B. D5 oder T5. So fliegen bei mir die meisten Biltemas auf die Ignore-List wenn sie noch in Wohngebieten sind, Klettercaches mit Ausrüstung sowieso und die meisten Bootscaches ebenfalls.

Damit ist es dann so weit, der Datenbestand entspricht meinen Wünschen, raus damit. Dafür gibt es ein Export-Makro.

Früher habe ich noch Autoroute genutzt, da das aber nicht mehr gepflegt wird ist das mittlerweile raus und eigentlich könnte ich es auch aus dem Makro nehmen. Ist wohl noch etwas Nostalgie und manchmal nutze ich Autoroute auch immer noch gerne wegen seiner ungeschlagenen Übersichtlichkeit. Entscheidend ist aber die Default.gpx die in die Dropbox geht und dort für die weitere Verarbeitung mit dem Handy bereit steht. Das wird aber ein eigener Artikel und folgt demnächst.

Zu guter Letzt noch ein zweiter Export, nämlich zu Sygic, der Navigation-Software meiner Wahl. Entscheidend für mich dabei die übersichtliche App, aber vor allem die Verkehrsdaten von TomTom für Stauumfahrung. Und gegenüber Google Maps bekommt man hier einfach eigenen POIs rein so dass ich auch Caches am Wegesrand sehe. Für den Export gibt es bei GSAK ein fertiges Makro, daher werde ich hier nicht tiefer darauf eingehen.

Und das war es dann auf PC-Seite. Wenn ich optisch schauen will wo es hin geht nutze ich einfach das Google Maps-Makro von GSAK und lasse mir die Caches dort anzeigen, ist so einigermaßen übersichtlich und funktioniert recht stabil.

…to be continued…

 

 

 

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