Was geht ab

Irgendwie schaute ich gerade mal wieder durch Kalender und Planung, ist ja immer schon ein wenig Vorfreude. Und ein paar Sachen kommen ja Geocache-technisch tatsächlich auf uns zu.

Da wäre am 25.05. schon mal das Handtuch-Event, dass der Poilettentapier eventuell besuchen will. Immerhin schon 21 WAs, da kommt ja fast die gesamte Heide zusammen. Bin mal gespannt, was er zu berichten haben wird.

Und eine gute Woche später, 02.06. ist dann ja auch schon mal wieder Zeit für einen kurzen Podcast, also nicht verpassen! Allein schon durch den Besuch des Giga Prag, inkl. Maze, haben wir da ja schon so einiges zu bereden, war ja so durchwachsen.

Für die unsichtbare Heike und mich geht es dann zwei Tage später mal wieder auf Wandertag, irgendwo im Nichts zwischen Lüneburg und Uelzen, dort liegen wirklich schöne Wandercaches, da sind wir gespannt wie es dieses Mal wird.

Kaum ist dann Pfingsten an uns vorbeigezogen, kommt bereits unser eigenes Event. Na ja, eigentlich macht alles der Tapier, wir hängen uns nur ran und nennen es dann DSM. Immerhin liefern wir die Nussecken. Die Heidekönige treffen sich also mal wieder. Um dem ganz Regulations-Wahn zu entgehen in einer etwas abgewandelten Form. D.h. Kurz-Event am Parkplatz und dann geht es hoch zum Wilseder Berg. Hat den Nachteil, dass es nun möglich wird den Punkt abzugreifen, hat den Vorteil keine Vorschriften beachten zu müssen. Und ist doch egal, wenn ein paar Punktegeier zuschlagen, es zählen für uns eh nur die Besucher, die auch mit auf den Berg kommen. Und auch NUR dort gibt es Nussecken.

Wer übrigens so gar keine Lust auf Outdoor-Event hat, zur gleichen Zeit findet das Finale des Hamburger Cache des Jahres im südlichen Hamburg statt. Die haben auch eine eigene Homepage, die ist allerdings über Firmen-Browser nahezu unbedienbar, etwas arg modern geraten. Aber auf jeden Fall eine ganz nette Veranstaltung, vor Corona hatte ich mir das mal angeschaut und fand es recht gelungen.

Ich selber hatte auch noch mal überlegt zur verrückten Geolausitz zu fahren, da Heike an dem Wochenende Termine hat. Aber es passt irgendwie einfach nicht. Die Anfahrt ist schon sehr weit für ein Event und Übernachtungsmöglichkeiten konnten mich auch nicht recht überzeugen. Kleine Fun-Fact, man käme sogar mit dem 9-Euro-Ticket von Hamburg dort hin. Abfahrt so 23.00 Uhr, Ankunft 09.00 Uhr, also eher was für Hardcore-Cacher.

Und dann wird ja schon langsam wieder Zeit für Podcast. Also eine interessante Cacher-Zeit, die nun kommt, wir sind gespannt.

Giga in Prag 2022

Hat sich die Reise denn nun gelohnt? Ein klares Jain.

Wir sind donnerstags nach Prag geflogen. Gebucht hatten wir einen Direktflug mit Ankunft am Vormittag. Eurowings machte dann nach kurzer Zeit aus diesem Direktflug einen Flug über Düsseldorf mit Ankunft 20.10 Uhr. Überspitzt gesagt, hat damit diese Schrott-Linie uns schon mal den ersten Tag geklaut. Es hat schon was von „mit Direktflug locken“ und dann anpassen. Da es keinen anderen Direktflug gab, konnten wir auch nicht „mal eben“ zu einer anderen Gesellschaft umbuchen. Nun gut, in den nächsten 6 Wochen gab es dann noch mal eben 5 Flugplanänderungen, so richtig genau war meist nicht mal zu erkennen, was sich eigentlich änderte. Irgendwann ignorierten wir das einfach und entschlossen uns einfach erst einen Tag vorher zu schauen. Check-in verlief ähnlich „rund“, im Web alles wählbar bis auf die „ich habe kein Covid-Bestätigung“. Nach einigem Probieren stellte sich heraus, dass man das nur per App machen kann. IT scheint nicht so die Stärke von Eurowings. Bewies dann auch der Flug selber. Schon vor dem Abheben mussten wir von extra bezahlten Plätzen mit mehr Beinfreiheit auf hintere, enge Plätze wechseln, von wegen der Trimmung. Das kann man natürlich nicht schon bei der Reservierung merken und die Software dort die Vergabe steuern lassen?! Immerhin kamen wir dann aber recht pünktlich an, das ist aber auch wirklich das einzig positive, was man über Eurowings sagen kann.

Am Flughafen hatten wir uns für ein „Taxi“ Angebot entschieden, bei dem man vorher weiß, was die Fahrt kostet und sie online zahlen kann. Sammeltaxi wollten wir irgendwie nicht, daher wählten wir einen Pkw. Und wow, ein recht edler Skoda Superp mit Platz satt und einem wirklich guten Fahrer der uns in rund 30 Minuten vom Flughafen zur Ferienwohnung brachte. Klappte das Einchecken? Wieder ein klares Jain.

So war sofort jemand vor Ort, der uns in die Wohnung brachte, uns die Schlüssel in die Hand drückte und wieder verschwand. Soweit völlig ok. Allerdings gab es nichts Schriftliches in der Wohnung, so mussten wir über Booking nach Wlan-Passwort fragen. Mit etwas überflüssigen Nicklichkeiten wie ein großes „I“ im Passwort, das natürlich wie ein kleines „l“ aussah, bekamen wir auch das zum Laufen. An sich auch gar kein Problem, ich frage mich immer nur, wie oft es da zu Nachfragen kommt?! Allerdings gab es tatsächlich komplett nichts Schriftliches, wie z.B. so eine übliche Begrüßungsmappe. So haben wir es in der gesamten Zeit nicht geschafft, die kombinierte Heizung/Klimaanlage in Gang zu bekommen, bis auf ein „Klack“ hat sie nie etwas gemacht. Aber durch das Beklettern eines Designküchenstuhles schafften wir es zumindest, die zweite Klimaanlage anzuschalten, wenn wir sie durch fehlende Fernbedienung auch nicht regeln konnten. Das läuft aber eher unter witzige Urlaubsanekdoten als unter Problem. Insgesamt für Prag eine wahre Luxus-Wohnung, vollgepfropft mit moderner Technik, selbst der Wasserkocher hatte ein Display. Einzig die Tatsache, dass sich alle gegenseitig in die Fenster schauen können, ist nicht so pralle. So hätte Heike vielleicht den Ausblick auf den nackten Mann gegenüber genießen können, der aus der Dusche kam, nur war er leider 30 Jahre zu alt und 40 Kilogramm zu schwer. Die scheinen die Wohnungen als Ferienwohnungen zu vermieten bis sie verkauft sind, so hatten wir noch einen Verkaufsprospekt in der Wohnung. Rund 350.000 Euro für eine 55 qm Wohnung ist aber auch sportlich.

Freitag morgen dann früh aus den Federn und eine lange, lange Runde durch Prag zu allen Sehenswürdigkeiten, die wir uns vorher herausgesucht hatten. Das hat sich wirklich gelohnt, so haben wir fast alles anschauen können, nur die Burg war etwas eingeschränkt, da scheint ein Staatsbesuch oder so stattgefunden zu haben. Die Tour kann man sich bei Komoot anschauen, war wirklich sehr umfassend.

Gegen 18.00 Uhr trafen wir dann beim Meet & Greet an der Giga-Location ein. Von der Ferienwohnung aus immer so ca. 2 km + 20 Minuten Straßenbahn, also völlig im Rahmen. Für die Straßenbahn gibt es günstige Fahrkarten und es ist ein recht angenehmes fahren, da man auch noch viel schauen kann. Am Freitag war auch die Menge an Cachern noch recht überschaubar. Das Maze öffnete aus unbekannten Gründen erst um 18.30 Uhr. Da ich keine 20 Minuten davor stehen wollte, gingen wir erstmal auf das eigentliche Event, das war ein Fehler. Um 18.30 Uhr hatte sich da nämlich eine gigantische Schlange gebildet, damit hakten wir das für Freitag erstmal ab. Wir wollten uns eh vorerst nur einen Eindruck verschafften und ein Paket abholen, das die Deichgräfin und ihr Harald vor 2 Jahren gekauft hatten und durch Corona nie abholen konnten. Was wiederum gar nicht so einfach war. So liefen zwar wirklich viele Menschen in Orga-Klamotten herum, aber niemand hatte Ahnung von irgendwas. Man konnte uns tatsächlich nicht mal sagen, wo ein Info-Stand o.ä. ist. Ich muss gestehen, das wirkte wirklich schwach, zumal das Gelände jetzt auch nicht so riesig ist. Irgendwann hatten wir aber auch den richtigen Stand gefunden und konnten die Sachen recht problemlos in Empfang nehmen, obwohl die Helfer auch hier etwas überfordert wirkten.

Am Samstag wollten wir eigentlich erst Nachmittags auf Event, aber da ein Hörer sich mit uns treffen wollte und etwas überraschend nur Vormittags da war, sind wir dann doch etwas zügiger aufgebrochen und haben uns vor Ort getroffen. Schon auf der Hinfahrt wurde klar, dass die Stadt doch etwas voller war als sonst, die Geocacher waren nicht zu übersehen. Kleine Grüppchen mit Rucksäcken, meist seltsamer Kleidung, immer ganz beschäftigt und mit zu viel Speck auf den Rippen fallen einfach auf. Und das ist gar nicht bös gemeint, aber der Speck-Anteil bei Geocachern ist einfach tatsächlich auffallend hoch. Ich frage mich immer wieder mal, warum das eigentlich so ist, klar ist es mir immer noch nicht. Was gefühlt noch mehr geworden ist, ist der Drang, mit der Kleidung irgendwie bekannt zu geben, was man macht oder wer man ist. TB-Nummer, Team-Namen und haste nicht gesehen. Ein paar wirklich nervige Kanadier hatten sogar ihren ganzen Europa-Flugplan auf dem T-Shirt. Ich hatte teils das Gefühl, wir wären die einzigen völlig ohne irgendwas auf oder an den Klamotten. Immerhin hielt sich Flecktarn in Grenzen, wobei selbst von der Fraktion noch einige vor Ort waren. Zu Zeiten des Ukraine-Krieges empfanden wir das als doppelt peinlich. Ansonsten ein Event, wie ein Event halt ist. Für ein Giga fast schon ein wenig zu simpel, da fehlte mir so etwas Pepp. So liefen Signal und Groundspeak-Chef Brian durch die Gegend (Signal ist dabei der, der den Penis auf dem Kopf trägt), immer gefolgt von so einer Art wabernden Schlange von Fans, das wirkte schon irgendwie lustig.

Aber das einzige, was das Giga von jedem anderen Event abhebt, war wirklich das Maze. Das hat einen eigenen Eingang auf dem Gelände und war Freitag schon heftig überlaufen, Samstag dann schon absurd überlaufen. Da haben sich wirklich bei sommerlichsten Temperaturen reichlich Cacher für weit mehr als 1 Stunde angestellt, um da hereinzukommen. Wir haben dann erneut drauf verzichtet, haben uns dort einige Stunden mit Hörern und alten Bekannten unterhalten, um dann nachmittags noch mal etwas in der Wohnung zu ruhen. Abends dann noch mal in die Tram und gegen 18.30 Uhr war die Wartezeit dann auch nur noch recht gering, so konnten wir endlich das Maze besuchen. Realistisch gesehen hätte man es auch ohne Besuch loggen können, wer hätte das schon gemerkt. Aber da greift die eigene Sicht, ich wollte drin gewesen sein. Und siehe da, hat sich gar nicht gelohnt. Wobei es jetzt auch nicht so schlecht ist, wie es manchmal geredet wird. Eigentlich sogar ganz nett gemacht. X Stunden anstehen sind aber nicht wirklich gerechtfertigt. Ach ja, etwas sehr schräg empfand ich schon den Drucker am Eingang, an dem man sich auf Knopfdruck die Lösung der 10 Lab-Stationen ausdrucken lassen kann.

So war es ein „Event-lastiger“ Samstag, der aber eigentlich auch ganz schön war. Warum man jetzt auf einem Event „Giga“ und „Community Celebration Event“ zugleich loggen kann blieb uns ebenfalls unklar, aber natürlich haben wir auch alles mitgenommen.

Blieb uns der Sonntag, den wir dann ohne Event verbrachten. Sehenswürdigkeiten hatten wir auch durch, also was tun?! Da gab es so eine komische Stelle auf der Karte wo es scheinbar nichts gab und das mitten in der Stadt. Also mal geschaut, sollte ein wirklich großes Naturschutzgebiet sein, also genau das richtige für uns. Also auf gehts. Und wow, das hat sich mal so richtig gelohnt. Kaum dort angekommen hatte man sofort das Gefühl, die Stadt verlassen zu haben, obwohl man noch mitten drin war. Man kann das eigentlich kaum beschreiben, man muss das wirklich gesehen haben. Prag ist eh schon erheblich hügeliger als wir es erwartet hatten, aber dort macht sich das doppelt gut. Traumhafte Ausblicke über die Stadt und dennoch nicht überlaufen durch die enorme Größe. Also wer nicht nur auf Sehenswürdigkeiten steht sollte hier unbedingt mal wandern gehen. Auch die Tour habe ich auf Komoot liegen und die war für mich das absolute Highlight. Und sie dauerte auch lange genug, um nun endgültig platt zu sein. Ok, zumindest fast. Heike fiel ein, dass es da auf der Karlsbrücke so tolle Ohrringe gab und sie sich solche Kleinigkeiten gern auf Ausflügen kauft, um beim Tragen immer schöne Erinnerungen zu haben. Also noch mal los und jetzt kann ich sicher vermelden, dass dann rund um die Karlsbrücke die Hölle los ist.

Also es war für uns insgesamt schon ein tolles Wochenende, auch wenn etwas anstrengend. Während ich das hier schreibe hatte ich gerade einen schönen Wadenkrampf, man gut, dass der Computer das Gefluche nicht aufzeichnet. Warum dann Jain für die Bewertung. Weil mich die Stadt lange nicht so überzeugt hat, wie offensichtlich viele andere. Zu viel sieht mir hier schon etwas abgewrackt aus und es fehlt mir etwas das Besondere. So ist Prag durchaus schön, aber eben auch nicht viel mehr. Ein großer Pluspunkt sicher das viele grün. Auch ist die Versorgung gut, man kann überall schnell was zu essen oder zu trinken bekommen und auch die Preise waren völlig ok, der Nahverkehr nahezu billig. Daher würde ich weder abraten noch zuraten, muss letztlich eh jeder für sich selber entscheiden. Wahrscheinlich sind wir einfach etwas versaut von Städten wie Lissabon (Licht und Meer), Istanbul (antik, lebensfroh, riesig) oder anderen, die einfach etwas mehr Flair haben. Und das Event? Ganz ehrlich, da kannste auch auf jedes beliebige Mega irgendwo hin fahren. Ohne das jetzt negativ zu meinen, es sticht halt nur nicht heraus, bis eben auf das Maze.

Ach ja, der Rückflug verlief erstaunlich gut, bis auf 15 Minuten Verspätung, die jetzt nicht so wirklich schlimm waren. Einzig kam erst eine Mail man möge sein Handgepäck auf aufgeben da der Flieger sehr voll ist. Als wir dem nachkommen wollten, durften wir es dann nicht aufgeben, weil ein Notebook drin war. Aber bei den Eurowings Mails erstaunte uns das dann auch schon nicht mehr.

Whatever, jetzt habe ich also auch endlich das Maze-Icon, ist doch auch was.

DSM 2 1/2 – Folge 042 – Logger vom Hogger

3 neue Computer und dennoch eine recht stabile Folge, was wollen wir mehr. Und sogar so etwas wie eine kurze Folge, auch mal ein Erlebnis.

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Reminder und Mini-News

Zuerst der Reminder! Am Donnerstag, 05.05.2022 um 20.00 Uhr ist es mal wieder so weit, rund 90 DSM – Minuten live voller schmutzigem Boulevard warten auf euch. Und wir warten auch auf euch, im Chat.

Nun die Mini-News. Da ich den Musk für so ein richtiges asoziales Arschloch halte, dessen Erfolg auf völliger Menschenverachtung fußt, hat mich der Gedanke, dass der Honk Twitter übernimmt irgendwie unglücklich gestimmt. Und daher haben wir uns zumindest auch schon mal einen Account bei dem aus meiner Sicht völlig absurden Mastodon gesichert.

Warum absurd? Weil es so lange funktioniert, solange nichts wirklich aus dem Ruder läuft. D.h. wenn da die ersten Trolle richtig aufdrehen wird man schnell feststellen, wo das Problem liegt. Nämlich daran, dass niemand so eben schnell mal eine Entscheidung treffen kann, sondern es zu Sitzungen wie im EU-Parlament kommt und Ewigkeiten vergehen bis eine Entscheidung umgesetzt wird. Wohin das führt, konnte man bei der Piraten-Partei ganz gut sehen. Aber ansonsten gibt es halt nur noch abgedrehtere Plattformen wie Discord und Co. Irgendwie alles keine Lösung.

Daher behalten wir auch unseren Twitter-Account und der bleibt auch noch Nr. 1. D.h. der Mastodon-Account wird vorerst eher stiefmütterlich als Notfall-Fallback mitlaufen. Aber es gibt ihn jetzt halt und das wollte ich hier vermelden. Weiteres am Donnerstag (geiler Cliffhanger).

Der Fehler mit Dongeilos Frau

Der Dongeilo selber hat sich gemeldet. Er hat versucht mich per Video-Chat des Facebook-Messenger um kurz vor 21.00 Uhr zu erreichen. Nachdem das erwartbar fehlschlug, hat er mir eine Audio-Nachricht hinterlassen. Kurz zusammen gefasst, beschwert er sich über die Erwähnung seiner Frau, dem verbalen Umgang mit seinen Dosen und hat rechtliche Schritte eingeleitet. Ok, den letzten Punkt haken wir mal als das übliche Gebabbel ab, obwohl es sicher mal interessant wäre so etwas durchzuziehen. Wobei mir hier der „Klagegrund“ eher unklar wäre.

Ok, auf vielen Ebenen eher schräg. Da versucht mich jemand über Video-Chat zu erreichen, den ich nicht mal kenne, das wird bei mir nie klappen. Dann pöbelt er mich an und schickt gleichzeitig eine Freundschaftsanfrage. Dazu alles um eine Uhrzeit, zu der ich mich schlafen lege, da ich morgens zu Arbeit muss.

Dennoch macht man sich natürlich seine Gedanken. Es ist mir etwas weit hergeholt, denn nicht wir haben die Frau irgendwo hereingezogen, sondern lediglich Bezug genommen, was er im eigenen Video verfilmt hat. Eine Beleidigung hat erst recht nicht stattgefunden. Zu guter Letzt haben wir auch nicht von „Frau Vorname Nachname“ gesprochen, sondern von der Frau von „Dongeilo“, also der Frau einer Kunstfigur, denn nichts anderes ist ein Cacher-Account ja letztlich. Dazu eh noch mal die Aussage, dass wir selten von der Person, sondern eigentlich immer von dem Cacher sprechen, was zwei grundlegend unterschiedliche Dinge sind.

ABER, auch wenn weit hergeholt muss ich ihm, zumindest ein wenig Recht geben. Die Frau sollte außen vor bleiben, das ist zu grenzwertig. Vermutlich wäre ich auch sauer, wenn man meine Frau irgendwo mit hereinziehen würde.

Fazit

Ja Dongeilo, wir entschuldigen uns in aller Form für die Erwähnung deiner Frau und versichern dir, dass die hier nicht wieder vorkommen wird. In Bezug auf deine Dosen sieht das allerdings anders aus. Solange uns Cacher da Boulevard-Besonderheiten melden werden wir das genauso halten wie bisher. Du siehst also, miteinander reden hilft. Nächstes Mal am besten einfach per Mail, das ist viel einfacher.

DSM 2 1/2 – Folge 041 – verkackt

Wow, was für eine Folge, einer krank, einer mit Aussetzern und jede Menge Schei**e. Also eigentlich fast wie immer. Auch zeitlich im normalen Rahmen, was wollen wir eigentlich mehr?! Danke auch, wie immer, an den Chat, der die Folgen immer und immer wieder von Neuem belebt.

Show-Notes

Tipps

Cache-Tipps

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Remember mal wieder

Dieses Mal war die Wartezeit etwas kürzer, die nächste Folge naht. Könnte sein, dass sie etwas kürzer wird, wie immer. Im Ernst, ich bin immer noch recht heftig erkältet, daher könnte es sein, dass wir uns wirklich mal etwas kürzer fassen müssen. Und nein, ist kein Corona, ist wirklich nur Erkältung.

Donnerstag, 20.00 Uhr, Reizwäsche! Wir freuen uns wie immer über jeden Chat-Teilnehmer, ob nun per Client oder per Web.

Wieder mal die Wanderstiefel – Update

Rund 1/2 Jahr ist der letzte Bericht her, da ergab sich wieder mal die Möglichkeit zum Update. Eigentlich wollte ich die Stiefel vor dem morgigen Harz-Urlaub nur noch mal putzen und wieder mal ein sprayen, da fiel mir auf, dass ich ein paar leider entsorgen muss. Aber fangen wir mal an.

Die Salomon

Salomon Quest Prime GTX, um genau zu sein. Ich war ja immer wieder erstaunt, dass sie immer noch halten. Nun sind rund 6 Jahre rum und es hat sie endgültig zerlegt. Zwar halten sie noch, aber die kann man jetzt wirklich nicht mehr mit gutem Gewissen tragen ohne zu befürchten, dass sie jeden Tag auseinander fallen.

Es sei noch mal betont, dass es nicht die Schuld der Stiefel war! Ich habe diesen eher für leichtes Gelände gedachten Stiefel am Kinnarodden genutzt und damit war er schlicht und zu Recht überfordert. Dafür hat er danach noch extrem lange durchgehalten, obwohl er ja schon heftige Schäden hatte. Für mich hat Salomon da wirklich gute Qualität abgeliefert.

Vorne doch schon arg aufgerissen
Die Sohle in beeindruckendem Zustand nach 6 Jahren
Auch die andere Seite durch
Hier der Grund für die Entsorgung, hält zwar noch, aber wie lange?!

Macht es also gut liebe Salomon, ihr werdet jetzt recycelt.

Lowa Renegade

Schon fast langweilig, unaufgeregt, die  Lowa Renegade GTX Mid. Rund 6 1/2 Jahre auf dem Buckel und sie sind wie sie sind. Die sind ok, richtig gut wären sie, wenn sie jemals richtig wasserdicht gewesen wären, das war aber halt nie der Fall. Die Haltbarkeit fängt aber trotzt einiger Spuren an, mich zu beeindrucken.

Da sind die zwei Hübschen
Die Sohlen sind zwar weiter fortgeschritten, halten aber immer noch
Auch die Gebrauchsspuren haben sich kaum verändert

Lowa Innox

3 1/2 Jahre und keine Veränderungen. Die Sohle vorne immer noch etwas angegriffen, ansonsten alles gut. Allerdings taugen die wirklich nicht zum Wandern, zu kalt, zu wenig Wasserfest, zu dünne Sohle.

Wolfskin Altiplano

Nun 2 1/2 Jahre im Einsatz und immer noch top. Nur noch Platz 2 auf meiner Liste, aber nicht wegen irgendwelcher Mängel, sondern weil ein anderer noch besser ist. Aber der Wolfskin ist dennoch ein top Stiefel und ich bin immer noch sehr zufrieden, auch wenn erste richtige Gebrauchsspuren zu erkennen sind.

Sohle sieht noch recht gut aus
erste Gebrauchsspuren, mal sehen wie die sich ausweiten

Hanwag Helags GTX

Ja, die Hanwag Helags GTX liegen bei mir zur Zeit auf Nummer 1. Tragen sich toll, seit der Erneuerung der Klebung halten sie problemlos. Ich verzichte mal auf ein Foto, da sie letztlich aussehen wie neu. Bisher sind die wirklich top, aber mit rund 1 1/4 Jahren sind sie natürlich auch noch nicht wirklich „genutzt“ worden. Mal sehen, wie die sich entwickeln.

Fazit

Schade um die Salomon, aber sie haben wirklich top Dienste geleistet! Eigentlich bräuchte ich gar keine Nachfolger, da ich noch genug Stiefel habe, aber ich überlege, ob ich mir für dieses Langzeit-Experiment vielleicht dennoch wieder ein Paar dazu stelle, mal sehen.

Revolution des Datenschutzes bei Groundspeak

Nun bin ich fast 18 Jahre dabei und dann schafft es Groundspeak mich zum ersten Mal wirklich zu überraschen. Nein, nicht das 769432ste Souvenir, nein, Datenschutz wird eingeführt.

Ok, nicht ganz korrekt, es gab bisher immerhin schon die Möglichkeit, die Weitergabe von Daten an Drittanbieter-Apps zu unterdrücken.

Aber so richtig Datenschutz für den Anwender war es eigentlich nicht. Sorgte nur dafür, dass bei Apps anderer Anbieter „Opt-Out“ als User erschien und z.B. Logtext nicht angezeigt wurde. Außer die Apps von Groundspeak schützte das eigentlich so gut wie gar nichts. Findet man übrigens unter Account – Settings – Authorizations.

Nun aber, ohne großes voriges TamTam, plötzlich echter Datenschutz?! Ja, man kann jetzt recht detailliert steuern, was andere von einem sehen und was nicht.

Ich hätte tatsächlich nie geglaubt, dass das wirklich mal kommt. Und ich bin extrem gespannt wie das angenommen wird, nachdem es sich rumgesprochen hat. Für mich war das etwas, was schon immer fehlte. Zwar bin ich eher nicht der verschlossene Typ, aber dass jeder immer sehen kann, was ich in den letzten Tagen Cache-technisch gemacht habe, fand ich schon immer etwas schräg. Denn es gibt immer unangenehme Stalker und ähnliches, aber auch meinen Arbeitgeber oder Kollegen geht es einfach nichts an, was ich wann am cachen war. Man merkt also wohl, ich finde es gut. Perfekt wäre es, wenn ich auch noch meine gesamten Funde unterdrücken könnte, aber das wird wohl nie kommen.

Wie auch immer, wenn ihr Privatheit wollt, bei Groundspeak gibt es sie jetzt schon erheblich mehr als je zuvor.

DSM 2 1/2 – Folge 040 – Kommerz

Und wieder die 90 DSM-Minuten knapp gerissen, aber immerhin klar unter 3 Stunden geblieben!

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Tipps

Cache-Tipps

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