Honda CMX500 Rebel

Unsere Honda CBR500R musste mal wieder zur Inspektion und nach viel Gerede mit Engelszungen gelang es mir eine Honda CMX500 Rebel als Leihfahrzeug zu bekommen da wir die ganz spannend fanden. Gerne hat Honda Harke uns die nicht so recht geben wollen da sie nur eine haben und die wohl auch sehr gefragt ist. Von daher bin ich ganz froh dass man sich erbarmt hat und ich die Kiste mal für einen Tag fahren konnte. Ein Kauf hatte sich eigentlich schon erledigt, aber das war nach der Reservierung. Heike und ich sind nämlich mal vorbei gefahren und haben uns die Kiste angeschaut und zur Probe gesessen und waren uns schlagartig einig dass die nicht zu uns passt. Aber egal, die Probefahrt wollte ich dennoch nicht auslassen, vielleicht überzeugt sie ja doch noch. Hat sie nicht, aber dennoch möchte ich ein paar Worte verlieren, vielleicht interessiert es ja jemanden.

Die Optik ist schon arg eigenwillig, kommt bei den Bildern bei Honda gar nicht so zum tragen, dort fällt dieser merkwürdig Tank nie so auf. Arg länglich und hoch, dazu ist das Betanken echt eine Zumutung. Wie immer ich die Zapfpistole auch halte, irgendwie funktioniert sie nicht richtig gut. Warum höre und lese ich so etwas eigentlich nie in den unzähligen Tests?

eigenwilliger Tank

Ich finde mit meinen 1,88m irgendwie nie eine wirklich gute Sitzposition, der zu schmale Tank hilft da auch nicht weiter. Das wirkt für mich alles wie nicht richtig zu Ende gebaut.

Sitzposition finde ich nicht

Man sitzt schon sehr niedrig, der Punkt ist eigentlich ganz ok. Der Auspuff gefällt mir wie so einiges andere nicht besonders, einfach zu viel billiges Plastik. Immerhin hat sie für den Motor einen erstaunlich guten Sound, hört sich richtig bullig an.

viel Plastik

Der Übergang Sitzbank Tank ist irgendwie gar nicht richtig gegeben.

Sitzbank – Tank

Von vorne finde ich sie eigentlich optisch noch am überzeugendsten obwohl auch hier das Plastik der Spiegel nicht rüber kommt. Wenn sie wenigstens etwas filigraner wären.

vor Vorne gehts

Auch von hinten bei genauerem Hinsehen eher so lala. Der Auspuff wirkt fast als würde er nicht dazu gehören und das Rücklicht könnte aus den 80ern stammen. Ich war heute wirklich mal erstaunt was geschickte Fotos auf der Honda-Homepage so ausmachen.

von Hinten

Zündung an und dann brennt nicht nur der Scheinwerfer sondern auch die Blinker sind an. Hinten ist dem nicht so. Der tiefere Sinn hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Stört letztendlich aber auch nicht.

Beleuchtung

Der Tacho hat wirklich nur die allernötigsten Infos, das passt eigentlich auch sehr gut zu dieser Maschine. Nur leider ist der Tacho digital und damit ist die Idee es passt zur Maschine auch schon wieder erledigt. Wobei das stöhnen auf hohem Niveau ist, insgesamt passt das schon zusammen.

Tacho

Selbst von der Seite kann mich die Maschine nur zum Teil überzeugen. Eigentlich finde ich sie sogar recht gelungen, wenn da nicht so viel Plastik wäre und dieses vor allem nicht aussähe als wäre es aus irgendeiner Reste-Rampe.

Seitenblick

Das Hinterteil ist eigentlich sehr gelungen zumal man die hintere Sitzbank ratz fatz entfernen kann. Aber wer hat nur dieses Rücklicht designed, ein Blinder? Wer die hintere Sitzbank entfernt sollte gleich die Fußrasten mit abbauen, die sehen offen gestanden auch wieder aus als wäre erst nach Fertigstellung der Maschine aufgefallen das die noch irgendwo ran müssen.

Hinterteil

Apropos Fußrasten, mir gelang es auch vorne kaum eine wirklich bequeme Position für meine Füße zu finden. Links hängt der Fuß irgendwie rum und ich hatte immer das Gefühl ich rutsch gleich ab. Rechts schaut der Motor so weit raus dass man immer dagegen haut und das Gefühl hat man wäre zu dicht dran.

Rechts

Das war Honda offensichtlich sogar klar, denn auf dem Motor hängt noch ein Plastik-Schutz. Sieht man auf dem Bild nur so ein wenig. Etwas mehr als die Hälfte (hinterer Teil) des Kreises ist mit einem extra Plastik abgedeckt. Übrigens wieder so ein Plastik von der Resterampe. Offensichtlich soll hier der Fuß des Fahrers vor Hitze geschützt werden.

Fuß-Schutz

Links kann ich nicht mal genau sagen wieso, aber obwohl es überhaupt nicht so ist habe ich immer das Gefühl ich rutsche ab.

Links

Der Schlüssel kommt übrigens links ins Zündschloß. Ist grundsätzlich ok, aber irgendwie blöd wenn noch was dran hängt, das wirbelt dann dort wie verrückt durch die Gegend. Wie und ob es eine Lenkrad-Schloss gibt konnte ich nicht recht feststellen, mir ist es zumindest nicht gelungen da was abzuschließen.

Zündschloß

Fazit

Aus unserer Sicht ist die Maschine ein einziges Desaster, weder Heike mit ihren rund 1,70m noch ich mit 1,88m haben eine gemütliche Sitzposition gefunden. Die Optik hat uns fast schon erschreckt. Entgegen den tollen Bilder auf der Honda-Seite sieht die in Natura reichlich anders aus, leider in vielen Bereichen einfach zu billig.

Der Motor ist für meinen Geschmack über alle Zweifel erhaben, der gefällt mir in der CBR500R schon hervorragend. Die Überarbeitung erzeugt dabei tatsächlich das Gefühl er habe noch mehr Dampf, dafür geht ihm gefühlt etwas früher die Luft aus. Und das stört mal so gar nicht denn über 130 km/h möchte man damit gar nicht fahren 😎

Und bitte, wenn sich jetzt zufriedene Fahrer jetzt schon aufregen wollen, lasst es ruhig. Dies ist und will gar kein ausgefeilter Test sein sonder ist einfach ein subjektiver Bericht wie uns die Maschine gefallen hat. Und vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Fakt der dem einen oder anderen bei der Entscheidung pro oder kontra hilft.

Wir werden also wohl eher irgendwann auf die CBR500X umsteigen, die kommt unseren Vorstellungen näher.

Zeltprüfung

Die Zeit verrennt und der Kinnarodden bzw. für Cacher “nothing but stones” kommt näher. Und nachdem das Training gut läuft wurde es mal Zeit sich das Zelt anzuschauen. Wie würde es aussehen nachdem es, seit unserem letzten Trip, 8 Jahre verpackt in den Untiefen der Abseite lag?

Ich war tatsächlich überrascht, es sah aus wie neu und war in top Zustand, eine freudige Überraschung! Und damit für jeden was dabei ist habe ich hier mal ein paar Bilder und ein kleines Video gemacht.

Bei dem Zelt handelt es sich um ein Ferrino Lightent 2 das wir 2010 speziell für unseren Ausflug zum Kinnarodden / nothing but stones gekauft haben. Unser bis dahin selten genutztes Zelt war irgendein Iglu-Zelt vom Aldi. Das war an sich ok, wiegt aber bei einer Wanderung gefühlt eine Tonne. Daher dachten wir uns wenn schon, denn schon, ein Leicht-Zelt muß her. War damals nicht billig, aber durch das geringe Gewicht lohnt es sich für Mehr-Tages-Touren allemal! Ein kurzes Werbe-Video darüber findet ihr hier.

Ferrino Lighttent 2

In der Hülle ist die Anleitung zum Aufbau integriert. Recht reiß- und wasserfestes Papier sorgt dafür dass die Anleitung nutzbar bleibt, pfiffige Idee.

Aufbauanleitung immer dabei

Zuerst wird das Innenzelt aufgebaut. Zwei Stangen einfädeln, in Öse stecken, fertig ist der erste Teil.

Innenzelt

Dann ein paar Heringe rein (6) und schon steht das Zelt, geht wirklich in wenigen Augenblicken, super gelöst. Es muss natürlich auch schnell gehen denn bei Regen wird es jetzt natürlich innen nass je länger es ohne Überhaut da steht.

Innenzelt aufgebaut

Jetzt die Außenhaut drüber, ein paar wenige Heringe und fertig ist die Laube.

Außenhaut

Da ich heute nur mal schauen wollte ob alle heile und ok ist habe ich auf das Spannen verzichtet wie man gut sehen kann 😎 Der Eingang ist an der Längsseite, hat den Vorteil dass er dadurch schön groß ist. Aber man muss natürlich realistisch bleiben, das Zelt ist sehr klein für 2 Personen, große Rucksäcke gehen nicht mit rein. Die Tür der Außenhaut kann man etwas nach außen spannen, dadurch hat man einen leichten Tarp-Effekt und kann dort zumindest einen Rucksack unterbringen. Dieses mal werde ich mich vorher noch mal nach einem extra Tarp umschauen um etwas mehr überdachte Fläche für schlechtes Wetter zu haben.

Das Zelt ist wirklich ein gangbarer Kompromiss zwischen Platz und geringem Gewicht, uns hat es zumindest sehr gut gefallen. Wer lieber ein paar bewegte Bilder sieht:

Harz, Harz und wieder Harz

Den Harz mag ich ja schon lange, bereits als Kind hatten meine Eltern eine Ferienwohnung in Hahnenklee und als Jugendlicher war das dann auch der erste Ort wo mal allein und ohne Eltern Urlaub gemacht wurde. Was ein Abenteuer. Die damalige Anfahrt mit einer 80er Horex, also einem Leichtkraftrad das gerade mal 80 km/h fuhr war dabei allerdings noch etwas anstrengender als heute mit dem Auto. Die ging dann auch noch kaputt und Papa musste uns mit dem Anhänger abholen, was ein Aufstand.

Und so wurde der Harz immer mal wieder besucht bis ich 1993 die liebe Heike sogar im Standesamt Goslar mit seinem außergewöhnlichen Trauzimmer amtlich und der südlichsten Stabkirche Deutschlands in Hahnenklee kirchlich heiraten durfte. Von dort startete dann die Hochzeitsreise, auf einem Motorrad bis Spanien. Da waren wir noch jung und knackig, da ging das noch 😉

Die Wohnung ist schon lange nicht mehr in Familienbesitz, dennoch sind wir immer wieder im Harz unterwegs. Einerseits ist man recht schnell da, andererseits ist es einfach eine tolle Gegend, gerade für Wanderer und wir mögen die Gegend einfach.

Und so sind wir mal wieder für ein paar Tage in den Harz, dieses mal für 9 Tage nach Ilsenburg. Wieder mal der Versuch eine gute Ferienwohnung zu finden, wir sind gespannt wie uns die Unterkunft dieses mal gefällt.

Hier wollen wir, bereits zum zweiten mal, den Heinrich Heine-Wanderweg bewandern den ich hier auch mal allen Lesern ans Herz legen möchte. 10,5 km von Ilsenburg zum Brocken und zurück, für uns der bisher schönste Weg da hoch. Abwechslungsreiche Landschaft und schön geführt. Es gibt übrigens sozusagen 2 Wege die mehr oder weniger lange parallel verlaufen. Einer ist eher breit und hat schon was von Spazierweg, der andere etwas rauer und eher für Wanderer ausgelegt. Nehmt den etwas raueren, die Ausblicke und Eindrücke sind einfach noch mal eine ganze Ecke beeindruckender.

Beim ersten mal haben wir dabei auch noch die Zeterklippen mit erwandert. Die werden wir dieses mal auch wieder besuchen, aber nicht in einer Tour, das war uns beim letzten mal mit über 30 Kilometer bergauf, bergab, dann doch eindeutig zu viel. Aber auch diese Klippen sollte man besuchen, es lohnt sich wirklich, eine recht skurrile Gegend. Wenn man dort um die Ecke kommt und vor diesen Klippen steht hat man schon so eine “hups”-Effekt. Es gibt eine kleine Leiter vor Ort, damit kommt man dann auch auf die Klippen rauf.

Und ohne jetzt alles einzeln aufzählen zu wollen, sowohl das Wanderer-, Wandernadel- als auch das Cacher-Herz werden hier gut bedient, für alle ist was dabei. Wir freuen uns jetzt schon auf ein paar anstrengende aber bestimmt auch tolle Tage im wunderschönen Harz und werden danach bestimmt noch mal mit dem einen oder anderen Bild das Lob für den Harz untermauern 😎

D-Buddi 0003 – Gedanken zu Werten

Ein Artikel brachte bei mir den Rede-Druck zum Durchbruch 😎

Ist wirklich so, der Artikel war sozusagen nur der endgültige Auslöser mal ein paar Gedanken zu Werten zu verlieren die mich schon länger beschäftigen. So, das waren die Shownotes 😉

 

Zwischenmeldung – Lifehack Dachrinnenkontrolle durch Biltema

Die unsichtbare Heike war der Meinung die vordere Dachrinne wäre eventuell verstopft, ich meinte das wäre nicht der Fall. Was tun, 6-7 Meter Höhe, dafür habe ich keine Leiter da. Ein Drohne? Geht bestimmt, aber schon etwas teuer. Übers Dach dort hin? Ja, aber irgendwie ganz schön aufwendig und recht hoch ist es auch. Also aufgeschoben.

weit oben

Dann mal wieder Biltema-Cachen gewesen und schwupps, endlich mal auf die Idee gekommen diese Biltema-Stange etwas sinnvoller einzusetzen. Für Nicht-Cacher sei erwähnt dass es sich im Prinzip um etwas ähnliches wie eine Stipp-Route handelt die sicherlich ähnlich gut geeignet wäre. Eine über 10 Jahre alte Mini-Kamera von Pearl an die Stange getapt und los geht es. Was soll ich sagen, klappte wirklich problemlos und so konnte mit etwas “Restmüll” eine Lösung gebaut werden die kostengünstig eine Lösung brachte.

Profi-Arbeit 😉

Hier auch noch ein kleines Filmchen dazu (das Datum im Film ist übrigens so alt weil ich es nie aktualisiert habe):

Goslar – Steinberg – Wandern und Cachen

Heute mal ein kleiner Tipp für Wanderer und/oder Geocacher im Bereich Goslar. Unser Ziel war die Stempelstelle 111 und 110. Wobei die 110 nett war, die 111 aber das Hauptziel und vor allem das Ziel das sich so richtig gelohnt hat. Für Wanderer als auch Cacher empfehlen wir den Weg über “die steile Trift” zu nehmen, die lohnt wirklich. Dort sind es rund 700 Meter die so 200-300 Höhenmeter überwinden. Aus Sicht von uns Flachländlern eine echte Herausforderung und ich musste mehr als einmal inne halten um  wieder zu Luft zu kommen. Der Weg führt im Prinzip aus Goslar schnurgerade den Berg hoch, durch teils heimelig kleine Wege. Wunderschön und ein wirklich gutes Training, probiert es aus!

Für Cacher empfiehlt sich hier noch der Multi “Die verschollene Bank” der auf dem Weg liegt. Er führt einen am Start zu einer wirklich abseits liegenden Bank bei der man einen einfachen Namen ermitteln und umsetzen muss. Vorsicht bei offline-Anbindung, die Formel die genutzt wird kann u.U. nicht korrekt umgesetzt sein was sich an vielen ???? in der Formel zeigt, dann unbedingt online anschauen. Handy-Verbindung war vor Ort kein Problem (Congstar/Telekom). Die Umsetzung ist mit der richtigen Formel nicht schwierig und die Zahlen schnell ermittelt. Dann geht man am besten zuerst zum Turm und macht den Final danach.

Von hier aus dann weiter zum Steinberg-Turm. Der lohnt absolut. Knapp 90 Stufen geht es nach oben und von da wird man mit einem wunderschönen Blick belohnt, das lädt wirklich zum Verweilen und schauen ein! Auch sind rund herum Tafeln angebracht auf denen man schauen kann was in welcher Richtung liegt.

Für Cacher gibt es noch ein Bonbon in Form des “Prospectus Steinberg”. Ein einfacher Tradi der dann aber doch nicht so einfach ist. Ohne Hint für meinen Geschmack fast nicht findbar, mit Hint auf jeden Fall machbar aber noch lange nicht einfach, meinen Favoriten-Punkt hat er auf jeden Fall für sein witziges Versteck bekommen.

Wer jetzt noch mag kann von hier noch zur Stempelstelle 110 wandern und dort einen wunderschönen Blick auf den Granestausee inkl. Staumauer werfen, eine wirklich schöne Ecke.

Für Geocacher sei unterwegs noch der “Schräger Typ” empfohlen, ein T4 der gut machbar ist. Von hier aus kann man dann über die Steinberg Alm zurück nach Goslar laufen, da kommen dann so insgesamt 13-14 Kilometer zusammen. Zur Einkehr an der Steinberg Alm können wir nicht so recht raten. Die ist völlig überlaufen bei mittelprächtigem Essen/Trinken und hohen Preisen, so ein übliche Yuppi-Alm wo sich Pseudo Wanderer treffen die die 1-2 Kilometer von Goslar laufen und sich hier dann wie Weltenbewanderer fühlen 😉

Insgesamt bieten sich auf der Wanderung immer wieder wunderschöne Ausblicke bei denen man die Pausen gleich doppelt genießen kann.

Wir möchten daher diese Wandernadel-Stempelstellen / Caches mal empfehlen da die Wanderung schon überdurchschnittlich schön war. Die Ausblicke aber auch die Gegend an sich hat wirklich ihr ganz eigenes Flair. Vieles hat uns zum Teil an das Allgäu, anderes wieder an Schweden erinnert. Dazu war es fast überall recht einsam und verlassen, wobei wir allerdings auch recht früh unterwegs waren.

Sollte es euch also mal nach Goslar verschlagen, jetzt habt ihr keine Ausrede mehr hier eine schöne kleine Wanderung zu machen 😎

oh du mein Datenschutz(verordnung)

Ein paar Worte mal zum Datenschutz.

Hier läuft eine 08/15 WordPress-Installation die bestimmt irgendwas speichert, genauso wie der Provider den ich nutze. Ich hab aber eigentlich keine Ahnung was genau beide speichern, ich habe zumindest alles abgestellt was sich so abstellen ließ. Google Analytics oder ähnlicher Kram läuft hier auch nicht, ich glaube Jetpack macht noch irgendwas mit Statistik. Mich interessieren Zugriffszahlen und Downloads einfach nicht mehr sonderlich. Daher werden hier wirklich bewusst von mir so gar keine Daten verarbeitet, wozu auch!?

Aber da unsere Gesellschaft leider immer asozialer wird gibt es halt auch jede Menge Penner die es für moralisch völlig ok halten ihr Geld nicht mit wirklicher Arbeit zu verdienen sondern mit dem Ausnutzen von Gesetzeslücken, das sogenannte Abmahn-Pack. Und das sorgt dafür das halt alle Web-Seiten ein überzogenes Impressum genauso wie ein Datenschutzerklärung haben müssen. Die liest eh keiner, der Inhalt ist ebenfalls völlig belanglos aber im Land der Korinthenkacker ist es halt ganz dolle wichtig dass es sie gibt. Ebenso kommt halt zur Sicherheit ab und an diese dämliche Abfrage ob Cookies ok sind. Scheinbar traut man in diesem Land niemandem mehr zu selbständig zu denken oder sich etwas mehr als 2 Tage zu merken, daher die immer wiederkehrende Einblendung dass es Cookies gibt.

Eigentlich finde ich die Idee der neuen Datenschutzverordnung gar nicht verkehrt, für die kleinen privaten Anbieter von Blogs u.ä. ist sie allerdings unfassbar überzogen und führt schon eher in absurde Auswüchse. Was sollte ich denn wohl mit den Daten machen selbst wenn ich sie sammeln würde? Klar, man kann sich jede Menge Weltverschwörung ausdenken doch wie realistisch ist die Anstrebung der Weltherrschaft mit einer handvoll Datensätze? Aber das ist eben das Problem wenn Menschen deren IT-Wissen daraus besteht dass das was mit Strom zu tun hat solche Gesetze erlassen. Fehlt nur noch die schwäbische Europa-Dumpfbacke die eh nur die Interessen derer vertritt die am besten zahlen. Damit meine ich natürlich niemand speziellen, schwäbisch Europa-Dumpfbacke gefiel mir als Bezeichnung einfach so gut 😉

In dem Rahmen auch gleich noch ein Satz zu den Kommentaren. Ich schaue mir alle Kommentare an bevor ich sie frei gebe da auch in dem Bereich der Gesetzgeber erheblich zu dämlich ist um endlich nachvollziehbare Regeln zu erlassen und man sich somit auch dort gegen das Abmahn-Pack absichern sollte. Dabei herrscht hier Zensur und Unterdrückung wie in China. D.h. wenn ich meine ein Kommentar wäre beleidigend oder einfach nur Trollerei werfe ich den u.U. in die Tonne. Dürfte eher eine seltene Ausnahme sein, kann aber passieren. Vor jedem Kommentar also kurz überlegen ob ihr damit leben könnt. Ansonsten gern an beliebigen Orten von Zensur und Diktatur erzählen und stolz erwähnen dass man sich das natürlich nicht gefallen lassen würde weil man so ein toller Typ ist!

Dabei fällt mir wieder ein dass es auch durchaus Hohlbratzen in Leser-/Hörerschaft gibt. So hat tatsächlich einer schon mal (schon eine längere Zeit her) gefordert ich solle alle seine Kommentare löschen. Auch das ist wohl nach der neuen Datenschutz-Regelung zulässig, also werde ich das auch tun. Nur sollte er sich dann auch klar sein dass in diesem Blog exakt niemals wieder ein Kommentar von ihm erscheint. Ich bin nämlich viel zu faul um mir mit solchen Trollen allzu viel Arbeit zu machen.

Um es abzurunden, ich weiß meine Hörer und Leser und Zuschauer durchaus zu schätzen. Aber ich halte diesen ganzen Datenschutz-/Impressums-Kram für kaum noch zu beschreibenden Müll. Gute Idee, schlecht umgesetzt. Ihr könnt euch bei mir darauf verlassen dass ich eure Daten nicht durch die Gegend exportiere. Und ich gehöre zu einer Generation wo ein Wort noch was zählt! Bei den Kommentaren ist mir klar dass es durchaus unterschiedliche Sichten gibt von “man sollte alles veröffentlichen” bis “nur wenn es mich lobt”. Mir ist das Wurst, geht mir ein Kommentar zu sehr auf den Keks fliegt er in die Tonne. Das dürfte allerdings die absolute Ausnahme sein. Und nein, das ist nicht diskussionsfähig!

Ich denke damit ist alles gesagt und entgegen dem ganzen offiziellen Sarmon kann nun jeder ganz gut einschätzen wie es hier so mit der Datenverarbeitung läuft 😎

P.S.: Wobei mich tatsächlich mal interessieren würde wie Project-GC und ähnliche eigentlich damit umgehen wollen. Es mag ja sein dass man bei Groundspeak genehmigt hat das alle API-Nutzer die Daten verwerten dürfen, aber allein schon das dürfte nach der neuen Verordnung wackelig sein. Und selbst wenn das noch durchgeht, Groundspeak ist ja amerikanisch, müsste mich Project-GC ja klar darüber informieren das und wie meine Daten verarbeitet werden?! Ich denke da kommt noch eine Menge Spaß auf Anbieter wie Project-GC zu. Würde mich nicht wundern wenn es die nicht mehr lange gibt oder zumindest der Nutzer-bezogene Teil weg fällt.

Wieder ein Monat rum

Die Zeit verfliegt richtig, wieder ist ein Monat rum. Der Schnitt von 10.000 Schritten pro Tag  die Woche hält tatsächlich immer noch an, da bin ich langsam selbst erstaunt. Und beim letzten Wandertag habe ich das erste mal deutlich den Effekt bemerkt. So war ich nach 18 Kilometer zwar durchaus redlich geschafft, aber eben deutlich weniger als ich es im letzten Jahr gewesen wäre, das Training scheint also wirklich zu greifen. Die Caches waren jetzt nicht so erwähnenswert, ignorieren wir die in diesem Fall lieber. Der angedachte Wander-Multi kollabierte bei St. 2 und danach haben wir uns quer beet durch andere Multis und Umgebung gearbeitet.

Was hat der Monat also so gebracht?

Wir haben uns eine BMW F700 angeschaut und fanden sie eher etwas merkwürdig. Dann fiel mir auf dass es scheinbar keine lesenswerte Magazine mehr für mich gibt. Ein Event haben wir auch wieder besucht. Und während irgendein Podcast flotte Musik im Hintergrund schallend berichtete wie toll alles ist standen wir zur gleichen Zeit dort mit einem bescheidenen Rest von vielleicht 20 Cachern an gleicher Stelle und erlebten wie jeder Cacher schnell verschwand den die Musiker einbinden wollten. Da sieht man mal wie erstaunlich unterschiedlich man von ein und derselben Sache berichten kann. Jeder wie er mag. Cachen waren wir auch, ein schöner Multi war dabei, auch ein Virtual der anders war als andere. Weitere Event-Besuche sind geplant, ebenso ein eigenes Event, haben wir hier berichtet. Dann machte ich einen Audio-Beitrag, kein Podcast, wie dann erläutert wurde ist es aber doch ein Podcast 😎 Und da ich den Hals nicht voll bekommen kann habe ich glatt noch ein Video nachgelegt. Ok und einen weiteren Audio-Beitrag der ja ein Podcast ist.

Hui, ein ereignisreicher Monat war das. Mit viel Abwechslung, vielen Caches, vielen Schritten, ein sehr, sehr schöner Monat.

Und auf diesem Weg mal vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen zum Audio-Beitrag (ok, Podcast), schön dass einen noch so viele hören mögen.

Wie geht es weiter

Im Vordergrund steht weiter die Vorbereitung auf unseren langen Sommerurlaub. Also viele Schritte um fit zu sein, demnächst das Equipment überprüfen. Dann steht ja der Besuch von zwei Events an und dann kommt schon das eigene am Wilseder Berg. Dazu noch zwei mal in den Harz, zur Zeit sind wir gerade hier und Mitte des Monats geht es noch mal 9 Tage in die Ecke. Mal sehen was der Monat so bringt.

Ein Virtual der wirklich mal ein wenig anders ist

Vor kurzem stolperte ich über einen meiner Arbeitsstelle nahe liegenden Virtual Cache, den GC7B7FH – Virtual Reward “The Chase”. Der spielt im Süden Hamburgs, genau gesagt im Harburger Hafen, eine Gegend die übrigens wirklich immer einen Besuch wert ist. So eine Mischung zwischen erwachendem Lost Place und rustikaler Perle, schaut euch da wirklich mal um, so groß ist er ja nicht. Der Cache ist wirklich mal etwas anderes ohne gleich so völlig zu überziehen.

Nüchtern gesagt, Film anschauen und den Spuren der beiden “Schauspieler” folgen, an 12 Stellen etwas ermitteln, daraus eine EMail-Adresse bilden und fertig ist die Laube.

Aber irgendwie ist er für mich dann doch nicht so nüchtern und trocken sondern hat irgendwie seinen ganz eigenen Drive und Charme. Das liegt sicher schon mal daran dass der Film wirklich gut gemacht ist. Nicht nur sehr gute Bildqualität sondern auch eine wirklich schön erzählte Geschichte die Witz hat ohne albern zu werden! Es gab/gibt hier in der Gegend auch schon Mysteries bei denen man mit dem Auto etwas abfahren muss während man einen Film sieht. Dabei muss die Geschwindigkeit genau beachtet werden und haste nicht gesehen. Für meinen Geschmack mal wieder etwas was so gar nichts mit Geocaching zu tun hat und für mich eher langweilig bis belanglos, zumindest für mich. Da ist diese Variante doch etwas ganz anderes da man sich auf eigenen Füßen bewegt und ihn in seinem ganz eigenen Rhythmus machen kann.

Da ich ja schon viele Jahre in dieser Region lebe kannte ich viele Ecken die angelaufen werden was es schon mal etwas einfacher machte. Aber auch sonst reicht der Film vollkommen aus um alles zu finden was man für die Lösung benötigt. So brauchte ich zur Vorbereitung aber nicht den ganzen Film aufs Handy ziehen sondern machte mir nur Bildschirm-Kopien von den Stationen, werfe die in Evernote (mittlerweile wechsle ich mal wieder zu Onenote weil Evernote immer langsamer wird) und ergänze sie um die Fragen zu jeder Station. So habe ich übersichtlich und platzsparend alles dabei.

Ok, es gab durchaus die eine oder andere Station wo ich nicht so ganz sicher war, zwei Zahlen habe ich falsch ermittelt. Bei einer war nicht ganz klar ob Aussen- oder Innendurchmesser, bei der anderen weiß ich bis jetzt nicht wo die korrekte Zahl eigentlich stehen soll, vielleicht lag auch gerade ein Schiff davor. Aber da hatte ich zum Glück einen netten Cacher der den schon gemacht hatte und bei dem ich mir meine Ergebnisse verifizieren lassen konnte. Und irgendwann nach so einigen Etappen war ich dann durch und hatte alle Zahlen zusammen. Also Mail auf den Weg, Bestätigung folgte unverzüglich und damit die Log-Freigabe. Das wäre für mich der einzige klitzekleine Kritik-Punkt. Ich habe zum Glück für alles Wegwerf-Adressen mit denen ich schnell feststellen kann von wo Spam kommt aber das hat nicht jeder. Und nicht jeder mag seine EMail-Adresse raus geben. Ich hoffe einfach mal die Owner würden auch eine Lösung über Groundspeaks Mail-System akzeptieren.

Der Cache ist auf jeden Fall sehr gelungen, egal ob man mit den Bildern los zieht oder so richtig den Film abläuft, das kann einen schon ganz schön fesseln! Dazu kommt die Tatsache dass es sich um eine wirklich schöne Gegend handelt. Also nicht optisch sondern eher aus der Lost Place Perspektive denn der Harburger Hafen ist auch so eine vergessene kleine Perle die oft unterschätzt wird. Man findet hier wirklich interessante Ecken und ist oft ganz allein unterwegs auch wenn die Anwohner-Dichte hier langsam höher wird.

Wer also gerne mal andere Varianten von Caches ausprobieren mag ist hier auf jeden Fall nicht gerade verkehrt. Im Gegenteil, im Prinzip ein Mix aus WhereIGo, Multi, Letterbox und Virtual. Bei einem “normalen” Virtual hätte ich so etwas zumindest nicht erwartet. Für meinen Geschmack haben hier zumindest mal die richtigen Owner den Virtual als Bonus erhalten denn die haben wirklich etwas Besonderes daraus gemacht.

Fazit

Meine Empfehlung hat er. Probiert ihn aus und kommentiert hier gerne was ihr davon haltet.

D-Buddi 0002 – Wanderung zum Hasselbrack und ein Podcastchen

Wie schon angekündigt möchte ich ja auch Video-Beiträge machen können und dies war nun der erste Test. Eine Wanderung von Neu Wulmstorf zum Hasselbrack. Das ist Hamburgs höchster Punkt. Die Qualität des Videos überzeugt mich noch nicht ganz, das Handy ist da etwas überfordert. Da werde ich beim nächsten mal meine alte Sony-Knipse nutzen, die bekommt das besser hin. Für dieses mal muss es halt so reichen. Und ja, Kaugummi war auch nur eine bedingt gute Idee 😉

Schaut einfach selber. Hat aber nichts mit Geocaching zu tun sondern eher mit Wandern.

Hier noch der zugehörige Track.

Und für die Geocacher ein kleines Podcastchen 😉 Nach dem Technik-Test habe ich jetzt “Ernst” gemacht und ein wenig über Events geplaudert, ein Rückblick, eine Vorschau, etwas Geschwafel halt 😉